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  • #61
Hallo, hier schreibt jemand, die über viele Monate on-off -Beziehung gelebt hat mit einem depressiven Partner. Selber bin ich hochsensibel, er ebenso, und wir haben voneinander gewusst, wo der andere dran ist, selbst bei wochenlangem "Schweigen". Ich kann nur sagen, Ehrlichkeit muss bleiben, alles andere ist nicht fair. Wie jemand damit umgeht, zeigt Dir letztlich, ob sie die Richtige sein kann. Aus eigener Erfahrung kann ich nachvollziehen, dass Ehrlichkeit verletzlich macht und schwieriger macht, jemandem zu vertrauen. Aber wenn ich selber Ehrlichkeit will...muss ich die geben. Wer aufmerksam und achtsam ist, wird ohnehin schnell merken, worum es geht bei Dir. Depression ist ein mieses Ding und kann so viele Ursachen haben - auch bio-chemische. Ich kann nur jedem Betroffenen wünschen, dass er die Möglichkeit nach alternativen Behandlungen genau so zu Rate zieht wie die schulmedizinische. Es ist tatsächlich eine Hölle, auch für mich als Co-Betroffene. Aber ich glaube an Auswege. Nicht aufgeben, dann hat auch die Liebe eines Tages eine Chance...T.
Meine Erfahrung: Ehrlichkeit führt zum sofortigen Rückzug des Gegenübers, teilweise mit panikhaften Reaktionen. Die Bereitschaft zuzuhören ist bei vielen nicht vorhanden. Profiltexte wurden auch nicht gelesen oder nicht verstanden. Schön, kann man sagen, hätte eh nicht gefunzt. Aber über eine Lüge wäre man vielleicht an eine schöne Zeit zu zweit gekommen.

Was alternative Behandlungen angeht: die kosten in der Regel Geld. Gleichzeitig gibt es da jede Menge Geschäftemacher. Gerade wenn die Schlagworte "spirituell" und "Achtsamkeit" marktschreierisch ins Feld geführt werden. Ich bin da nach einigen sehr schlechten Erfahrungen sehr skeptisch geworden.
 
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  • #62
Aber über eine Lüge wäre man vielleicht an eine schöne Zeit zu zweit gekommen.
Na wenn das deinen Ansprüchen genügt, dann probiere es halt mal.

Wundere dich dann später nur nicht über das Resultat, wenn deine Lügen zu Tage treten werden, denn auf Dauer wirst du das nicht durchhalten können.
Und bereite dich auch gleich noch darauf vor, deine Schuldgefühle zu verpacken, wenn du realisierst, wie schlecht es einer Person ergeht, weil du ihr ins Gesicht gelogen hast.
 
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  • #65
Meine Erfahrung: Ehrlichkeit führt zum sofortigen Rückzug des Gegenübers, teilweise mit panikhaften Reaktionen. Die Bereitschaft zuzuhören ist bei vielen nicht vorhanden. Profiltexte wurden auch nicht gelesen oder nicht verstanden. Schön, kann man sagen, hätte eh nicht gefunzt. Aber über eine Lüge wäre man vielleicht an eine schöne Zeit zu zweit gekommen.
Genau, man hätte eine schöne Zeit, wenn man lügt, aber das ist manipulativ und unfair dem anderen gegenüber. Wenn man so mit Lügen beginnt, hat doch der "Lügner" die Hoffnung, dass der andere nach einer gewissen Zeit denken mag: "Naja, der Rest ist ja so in Ordnung, seh ich mal drüber hinweg". "Man merkts vielleicht nicht, oder der andere akzeptiert es". Oder auf welcher Basis sollte es mit einer Lüge sonst funktionieren? Dem anderen wird damit die Chance für eine Entscheidung genommen. Sobald die Lüge offen gelegt wurde, spätestens da wäre es zu empfehlen, panikartig den Rückzug anzugehen, aber eben aufgrund der Schamlosigkeit der Lüge.

Wenn man jemanden verliert aufgrund der Wahrheit, ist dann derjenige der richtige Partner, wenn man ihn aufgrund einer Lüge halten möchte? 🤔
 
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  • #66
Der eine oder die andere wird panikartig den Rückzug antreten, ja. Generell zu empfehlen ist das sicherlich nicht. Leute können unterschiedlich und auch unterschiedlich gut damit umgehen.
Die keine andere Möglichkeit haben, als panikartig den Rückzug anzutreten, sei es wenn ihnen gleich reiner Wein eingeschenkt wird, sei es, daß später ne Lüge gebeichtet wird, sind nicht die richtigen für @Zerrissener, das ist klar. Um die gehts nicht. Nur um Frauen, die andere MÖglichkeiten haben.
 
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  • #67
Wenn man jemanden verliert aufgrund der Wahrheit, ist dann derjenige der richtige Partner, wenn man ihn aufgrund einer Lüge halten möchte? 🤔
Genau darum geht's: Nicht eine Beziehung, Partnerschaft steht hier im Vordergrund sondern schlicht jemand, mit dem man sich die Zeit vertreiben kann, leicht und nur so verbindlich wie es der TE steuert.
Es geht dabei nicht um den anderen, der beschwindelt wird, die Gefühle und Hoffnungen, die er hegt.
Um deine Gedanken weiterzuspinnen:
Aber über eine Lüge wäre man vielleicht an eine schöne Zeit zu zweit gekommen.
Nein, DU wärst an eine schöne Zeit gekommen. Die andere Person ist für dich Mittel zum Zweck, kann enttäuscht und übel verletzt werden, verbringt diese Zeit in einer Illusion mit dir. Denn diesen Menschen, den du ihr gezeichnet hast, gibt es eigentlich nicht.
Klar, dass dich das nicht stört, bzw. du dich nach Leichtigkeit sehnst. Das verstehe ich gut und halte es trotzdem für schlecht. Um diese Leichtigkeit mal wirklich zu erhalten, vielleicht dauerhaft:
Gnadenlose Ehrlichkeit bereits im Profil und/oder Suche nach Ähnlichkeiten, empfehle ich. Ohne Garantie und Erfahrungswerte - es gibt schlicht keinen anderen Weg...
Mit allem anderen schadest du zwar letztendlich nur anderen, aber wenn es dir das wert ist, go for it :(
 
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  • #68
Der eine oder die andere wird panikartig den Rückzug antreten, ja. Generell zu empfehlen ist das sicherlich nicht. Leute können unterschiedlich und auch unterschiedlich gut damit umgehen.
Die keine andere Möglichkeit haben, als panikartig den Rückzug anzutreten, sei es wenn ihnen gleich reiner Wein eingeschenkt wird, sei es, daß später ne Lüge gebeichtet wird, sind nicht die richtigen für @Zerrissener, das ist klar. Um die gehts nicht. Nur um Frauen, die andere MÖglichkeiten haben.
Genau. Kommentieren und dirigieren, in welche Richtung Meinungen zu gehen haben. 👍
:rolleyes:
 
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  • #69
panikartig den Rückzug anzutreten, sei es wenn ihnen gleich reiner Wein eingeschenkt wird, sei es, daß später ne Lüge gebeichtet wird, sind nicht die richtigen für
Weiß nicht, ob da Panik hinter stehen muss, wenn eine Lüge als solche benannt wird. Rückzug und Abschied von einer falschen Story können doch sehr gesund sein.
Gibt schlicht Menschen, die mit dem Charakterzug der Unehrlichkeit nichts anfangen wollen, auch wenn sie die Möglichkeiten durchaus haben.
 
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  • #71
Genau darum geht's: Nicht eine Beziehung, Partnerschaft steht hier im Vordergrund sondern schlicht jemand, mit dem man sich die Zeit vertreiben kann, leicht und nur so verbindlich wie es der TE steuert.
Es geht dabei nicht um den anderen, der beschwindelt wird, die Gefühle und Hoffnungen, die er hegt.
Das find ich etwas rigoros. Es geht um beide. Und den Anbändler zeig mir mal, dem es nicht um sich, sondenr nur um den anderen geht.
Auch Lieben muß in ner Anbandlung noch nicht dran sein. Es geht ums Kennenlernen. Und dabei spielen in der Regel ne Menge kleiner oder großer Lügen, Illusionen und Unwahrheiten ne Rolle, oft sogar ne förderliche.

Nein, DU wärst an eine schöne Zeit gekommen. Die andere Person ist für dich Mittel zum Zweck, kann enttäuscht und übel verletzt werden, verbringt diese Zeit in einer Illusion mit dir. Denn diesen Menschen, den du ihr gezeichnet hast, gibt es eigentlich nicht.
Klar, dass dich das nicht stört, bzw. du dich nach Leichtigkeit sehnst. Das verstehe ich gut und halte es trotzdem für schlecht. Um diese Leichtigkeit mal wirklich zu erhalten, vielleicht dauerhaft:
Gnadenlose Ehrlichkeit bereits im Profil und/oder Suche nach Ähnlichkeiten, empfehle ich. Ohne Garantie und Erfahrungswerte - es gibt schlicht keinen anderen Weg...
Mit allem anderen schadest du zwar letztendlich nur anderen, aber wenn es dir das wert ist, go for it :(
Weswegen so heftig?

Genau. Kommentieren und dirigieren, in welche Richtung Meinungen zu gehen haben. 👍
:rolleyes:
Meine Macht scheint riesig zu sein, wenn du meine Meinung als Direktion darüber empfindest, wohin deine und alle anderen zu gehen haben.
Wie schon mehrmals geschrieben: die möcht ich nicht, ich habs nicht so gern mit solchen Abhängigkeiten. Ich empfehle Eigenständigkeit.
Zur Sache: du empfiehlst generell allen, beim Aufdecken der Lüge panikartig die Flucht anzutreten. Ich schreibe: nö, das ist nicht generell empfehlenswert, sondern nur für Menschen, die sich kaum anders zu helfen wissen.

Weiß nicht, ob da Panik hinter stehen muss, wenn eine Lüge als solche benannt wird. Rückzug und Abschied von einer falschen Story können doch sehr gesund sein.
Gibt schlicht Menschen, die mit dem Charakterzug der Unehrlichkeit nichts anfangen wollen, auch wenn sie die Möglichkeiten durchaus haben.
Wenns mehr Möglichkeiten als Panik bestehen, dann ist das ja schon mal was. Dann ist das wie bei anderen Minuspunkten bis zu NoGos: man kann für sich und gemeinsam überprüfen, ob das für einen tatsächlich hartes Ausschlußkriterium sein muß oder nicht. So eine Situation kann Anlaß sein, seine Präferenzen zu überprüfen. Wenn das einigermaßen offen ist, dann läßt das Zerrissener eine Chance.
 
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  • #72
Meine Macht scheint riesig zu sein, wenn du meine Meinung als Direktion darüber empfindest, wohin deine und alle anderen zu gehen haben.
Wie schon mehrmals geschrieben: die möcht ich nicht, ich habs nicht so gern mit solchen Abhängigkeiten. Ich empfehle Eigenständigkeit.
Macht? 🤔 Deine Interpretation.
Und ja, ich empfinde deine Kommentare als kommentieren von anderen, und das ist manipulativ, weil du es bewertest. Und übrigens, hat das direkt etwas mit Eigenständigkeit zu tun, wenn das jemandem auffällt. 😉
 
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  • #73
Und ja, ich empfinde deine Kommentare als kommentieren von anderen, und das ist manipulativ, weil du es bewertest.
Nein, das nennt sich Diskussion und Forum. Und wem das offene Erscheinen ner anderen Meinung, die sich auf den eigenen Kommentar bezieht, derart als manipulativ erscheint, der drückt mir damit aus, daß er keine Eigenständigkeit hat. Dann vielleicht besser TAgebuch schreiben als in nem Forum mitzumischen?
Und jetzt gern wieder zur Sache. Danke.
 
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  • #75
Genau, auch. Nennt sich wie gesagt Diskussion, etwa im Unterschied zu ner bloßen Abstimmung. Kannst du gerne irgendwo nachschlagen, was das ist.
Über das zu schreiben, was gesagt wird, halte ich übrigens für sinnvoller als in schöner Regelmäßig nur noch darüber zu schreiben, was jemand tut, wenn er über was schreibt usw., welche Berechtigung er dazu hat, welche Autorität, welche er sich anmaßt usw. - Ich weiß, daß hier manche solche Diskussionsverweigerung als notwendiges Programm haben. Aber da wir ja beim Thema Lüge sind: man sollte sich und einander dann doch bitte nicht vormachen, das sei Diskussion.
 
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  • #78
Ich halte Lügnerei erstmal für recht normal. Ist dann eine Frage des Ausmaßes, da gibts dann wichtige Unterschiede. Aber nicht nur im Ausmaß, sondern auch darin, wie man im Nachhinein mit Lügen umgeht. Und da gibt auch so etwas wie eine Ehrlichkeit bezüglich der Lüge. Also wenn jemand ne Lüge irgendwann klar aufklärt, begründet, um Verzeihung bittet usw., dann sind das für mich schon Pluspunkte gegenüber jemandem, der nie zu seinen Lügen stehen kann, dem die Lügen so tief sitzen, daß er sich selbst ständig belügen muß usw. Im ersten Fall wär ich zuversichtlicher, was ein Miteinander anlangt, als im zweiten Fall.
Und wenn ich mir angucke, was mir beispielsweise hier in einem Forum so an offensichtlicher Selbstbelügerei begegnet, find ich jemanden, der da wenigstens klar zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden weiß, schon fast wieder ne positive Ausnahme. :)
 
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  • #79
Ich halte Lügnerei erstmal für recht normal. Ist dann eine Frage des Ausmaßes, da gibts dann wichtige Unterschiede. Aber nicht nur im Ausmaß, sondern auch darin, wie man im Nachhinein mit Lügen umgeht. Und da gibt auch so etwas wie eine Ehrlichkeit bezüglich der Lüge. Also wenn jemand ne Lüge irgendwann klar aufklärt, begründet, um Verzeihung bittet usw., dann sind das für mich schon Pluspunkte gegenüber jemandem, der nie zu seinen Lügen stehen kann, dem die Lügen so tief sitzen, daß er sich selbst ständig belügen muß usw. Im ersten Fall wär ich zuversichtlicher, was ein Miteinander anlangt, als im zweiten Fall.
Und wenn ich mir angucke, was mir beispielsweise hier in einem Forum so an offensichtlicher Selbstbelügerei begegnet, find ich jemanden, der da wenigstens klar zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden weiß, schon fast wieder ne positive Ausnahme. :)
Du gehst von einer Auflösung der Situation, einer späten Beichte aus, von der der TE überhaupt nichts schreibt.

Anders als du, gehe ich davon aus, dass jeder ein klares Empfinden für Wahrheit und Lüge hat, unabhängig von der Selbstdarstellung hier und auch anderswo, unabhängig davon, wie sehr man es in seine Taten einfließen lässt.
Der Mensch entwickelt schon ganz früh ein untrügliches Empfinden dafür. Das selbst stellt für mich keine Ausnajme, ganz sicher auch keine "positive Leistung" an sich dar.
Auch die sich ergebenden Affären mit verheirateten Frauen deuten dann doch eher einen sorglosen Umgang mit der Ehrlichkeit an.
 
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  • #80
Du gehst von einer Auflösung der Situation, einer späten Beichte aus, von der der TE überhaupt nichts schreibt.
Ich halte es einfach etwas offener. Und je nachdem um welche Merkmale es geht, kann ich mir kaum vorstellen, daß er sie sein lebenlang vor seiner Partnerin verbergen wird. Insofern gehe ich davon aus, daß es irgendwann zu Aufklärungen kommt.

Anders als du, gehe ich davon aus, dass jeder ein klares Empfinden für Wahrheit und Lüge hat, unabhängig von der Selbstdarstellung hier und auch anderswo, unabhängig davon, wie sehr man es in seine Taten einfließen lässt.
Ja, jeder hat in irgendeinem Bereich da ein klares Empfinden. Besonders übrigens in der Beurteilung von Lügen bei anderen. Bei eigenem Lügen sind die Leut in der Regel sehr viel ambivalenter. Haben da ja immer gute Gründe für. Und vor allem ist der Bereich dann oftmals auf hard facts beschränkt. Bei allem anderen lehnt man sich dann mit einem "Was ist schon Wahrheit?" oder "Jeder hat doch seine eigene Wahrheit!" zurück. Und belügt sich munter selbst. Und natürlich kann man ein ehemals intaktes Unterscheidungsgespür korrumpieren. Aufgrund schlechter ERfahrungen, aufgrund eines allgemeinen Klimas, unterstützt von Leuten, die auf ähnliche Bewältigungsstrategien setzen müssen wie man selbst usw.

Der Mensch entwickelt schon ganz früh ein untrügliches Empfinden dafür. Das selbst stellt für mich keine Ausnajme, ganz sicher auch keine "positive Leistung" an sich dar.
Die "positive Leistung" ist, so klar seine "Negativpunkte" anzuführen wie es Zerrissener im Eingangspost getan hat. Nur weil er das getan hat, können wir uns alle ja so "drüberstellen". Ich hab bei ner Reihe von Foristen den Eindruck, sie seien ähnlich "arm dran" - aber stellen das für sich und andere ganz anders dar, hetzen dann halt über Dritte usw.

Auch die sich ergebenden Affären mit verheirateten Frauen deuten dann doch eher einen sorglosen Umgang mit der Ehrlichkeit an.
Inwiefern? Also von seiten der verheirateten Frauen aus, ja, sofern die ihre Männer belügen. Aber von seiten von Zerrissener aus?
 
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  • #81
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  • #82
🤨🧐


Nimmst du deine Bewertungen anderer Beiträge davon aus, oder betrachtest du dich selbst, entsprechend deiner Bewertungen, auch als manipulativ?
So lange du nur das markierst wozu du Lust und Laune hast, und dir dann deinen eigenen Sinn daraus interpretierst, wird sich dir wohl nie das erschließen, was der Autor tatsächlich geschrieben hat. 🤷‍♀️
 
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  • #83
Insofern gehe ich davon aus, daß es irgendwann zu Aufklärungen kommt.
...genau durch diese Zwangsläufigkeit ist es nicht mehr positiv besetzt bei mir.

Um bei mir zu bleiben: Mir ist es kürzlich so ergangen, dass jemand unter enormer Leistung bei einem ersten Treffen eine sehr große Beeinträchtigung verbergen konnte.
Neben der Hochachtung vor dem Aufwand und dem Verständnis, dass er es einfach mal nicht als großes Thema in den Mittelpunkt stellen wollte, fühlte ich mich dennoch gelinkt.
Ich bin da vielleicht streng, rigoros und heftig, aber ich finde Lügen nur noch fürchterlich.
Auch mit anschließendem Bekenntnis und Entschuldigung. Allein, dass der andere da etwas im Gespräch weiß, es verbirgt und auch das Geschehen dahingehend kontrolliert, finde ich unfair und fühle mich getäuscht.
Und das nicht wegen der Krankheit selbst, sondern der Geste einem offenen Menschen in einem Neuanfang gegenüber, also mir.
Ich halte Lügnerei erstmal für recht normal
Dass es viele machen, ist ein schlechtes Argument aus meinerSicht. ..
 
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  • #84
*Erleuchtete haben gelernt, die Dinge die sie bewerten, frei von Vorurteilen zu begreifen. Ein ständiges bemühen damit es💡bleibt.
 
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  • #85
...genau durch diese Zwangsläufigkeit ist es nicht mehr positiv besetzt bei mir.

Um bei mir zu bleiben: Mir ist es kürzlich so ergangen, dass jemand unter enormer Leistung bei einem ersten Treffen eine sehr große Beeinträchtigung verbergen konnte.
Neben der Hochachtung vor dem Aufwand und dem Verständnis, dass er es einfach mal nicht als großes Thema in den Mittelpunkt stellen wollte, fühlte ich mich dennoch gelinkt.
Ich bin da vielleicht streng, rigoros und heftig, aber ich finde Lügen nur noch fürchterlich.
Auch mit anschließendem Bekenntnis und Entschuldigung. Allein, dass der andere da etwas im Gespräch weiß, es verbirgt und auch das Geschehen dahingehend kontrolliert, finde ich unfair und fühle mich getäuscht.
Und das nicht wegen der Krankheit selbst, sondern der Geste einem offenen Menschen in einem Neuanfang gegenüber, also mir.

Dass es viele machen, ist ein schlechtes Argument aus meinerSicht. ..
wann bist du drauf gekommen das er dir da was verheimlicht hat?
 
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  • #86
wann bist du drauf gekommen das er dir da was verheimlicht hat?
Ich wäre von selbst nach dem einen Treffen nicht drauf gekommen, obwohl es im Nachhinein viele Hinweise gab. Er hat es mir indirekt mitgeteilt, als er mich wiedersehen wollte. Auch den indirekten Weg fand ich schwierig.

Leider gab es mal eine sehr viel größere Story (anderer Mann), dabei ging es aber um seine Beziehung und den Fakt, dass er doch nicht so alleinerziehend und getrennt lebend war, wie dargestellt. Nämlich noch gemeinsam lebend, verheiratet ohne Trennungsgespräche, mit Kindern und ohne ihr Wissen auf Partnersuche.
Nach ca. fünf Wochen, bevor er mich zu sich einladen und mir seine Kinder vorstellen wollte, erzählte er es mir.
 
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  • #87
...genau durch diese Zwangsläufigkeit ist es nicht mehr positiv besetzt bei mir.

Um bei mir zu bleiben: Mir ist es kürzlich so ergangen, dass jemand unter enormer Leistung bei einem ersten Treffen eine sehr große Beeinträchtigung verbergen konnte.
Neben der Hochachtung vor dem Aufwand und dem Verständnis, dass er es einfach mal nicht als großes Thema in den Mittelpunkt stellen wollte, fühlte ich mich dennoch gelinkt.
Ich bin da vielleicht streng, rigoros und heftig, aber ich finde Lügen nur noch fürchterlich.
Auch mit anschließendem Bekenntnis und Entschuldigung. Allein, dass der andere da etwas im Gespräch weiß, es verbirgt und auch das Geschehen dahingehend kontrolliert, finde ich unfair und fühle mich getäuscht.
Und das nicht wegen der Krankheit selbst, sondern der Geste einem offenen Menschen in einem Neuanfang gegenüber, also mir.
Dass es viele machen, ist ein schlechtes Argument...
Es geht mir schon um ein bißchen Ehrlichkeit und Differenziertheit im Diskurs über die Lüge.
Für meine Reaktionen hier ist öfter von Bedeutung, ob ich die Posts von jemandem als ehrlich und verständig wahrnehme oder nicht. Und hier im Thread hab ich den Eindruck.
Das macht es für mich gleich entspannter. Auch wenns um schwierige Themen geht. Aber ich versteh auch, wenn die eigene Reaktion weniger an Eigenschaft der Posts orientiert ist, sondern man sich gewissermaßen durch Posts hindurchguckend an Situationen erinnert, die man nicht positiv erlebt hat, daß man dann heftiger reagiert.
Aber es geht ja ums Thema und um den Threadstarter und was dem zu raten ist. Der Hinweis, das Lügen erstmal was recht allgemein Menschliches ist, mag schon dafür taugen, das hier etwas zu deeskalieren, anstatt sich in eine Abrechnung mit dem Bösen zu manövrieren.

Wie gesagt, es gibt unterschiedliches Ausmaß, ja, aber auch unterschiedliche Weisen, sich zu eigenen und fremden Lügen zu verhalten. Da scheints mir schon sinnvoll, den Denkraum über deine gewissermaßen als alternativlos hingestellte "gnadenlose Ehrlichkeit bereits im Profil" etwas zu erweitern. Wobei auch da sich sinnvoll gucken ließe, was "gnadenlose Ehrleichkeit" ausmacht, wieweit zwischen dem Verbergen einer Beeinträchtung und Lügen zu unterscheiden wäre undundund.
 
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