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  • #32
Die absolute Offenheit fĂŒhrt zum sofortigen RĂŒckzug. Ist mein Erleben. Die Krankheit ist unheilbar, nur einstellbar, eine wirtschaftliche Perspektive ist bei mir laut diverser Ärzte und Zweit- und Drittmeinungen nicht gegeben.

"@TE Onlinedating halte ich fĂŒr nicht so zielf<hrend in deinem Fall, da kommt einiges zusammen, finde ich, vermutlich wirst du, wenn du ehrlich bist, wenig Erfolg haben und wenn du ausweichst und lĂŒgst kommt dann spĂ€ter das Erwachen, was auch nicht hilfreich ist. Meinst nicht, ĂŒber Hobby, Sport oder so mal jemanden kennenzulernen? AffĂ€ren mit verheirateten Frauen finde ich, nebenbei gesagt, auch nicht sonderlich sympathisch, kann mal passieren, aber mehrere???"

Auf der Vereins-Schiene, ĂŒber das Ehrenamt sind es dann die Verheirateten, die ankommen. Das ganze ist auch nicht zeitnah hintereinander passiert, sondern ĂŒber meine langjĂ€hrigen Singlezeit verstreut.
Singles gibt es dort kaum. Im Moment lÀuft aber wegen Covid-19 und den KontakbeschrÀnkungen da sowieso nichts, inzwischen ist vieles in Auflösung begriffen.

"Die Geschichte mit dem Dödel verstehe ich nicht, ich denke, du arbeitest nicht. Egal. Viel Erfolg trotzdem."

Kam ĂŒber eine Ehrenamtliche TĂ€tigkeit. Ich habe eine Auszeichnung von einem Landesverband fĂŒr gute Arbeit und großes Engagement bekommen.
Danke fĂŒr deine ErklĂ€rungen. Respekt, daß du dich in einem Ehrenamt so engagierst.

Ich bin mal ehrlich, im OD sehe ich wenige Chancen, wenn du ehrlich bist. Wenn du es nicht bist, auch. Die Krankheit ist kein Pappenstiel und verlangt einem Partner phasenweise extrem viel ab. Leuten die Angst nehmen schreibst du, ich denke, das ist schwierig, man sollte genau wissen, was auf einen zukommen kann und das kann durchaus Angst machen. Dazu noch die wirtschaftliche Perspektivlosigkeit, das kannst nicht verheimlichen, wozu auch, irgendwann kommt es raus. Deine Chancen sehe ich tatsĂ€chlich eher in Vereinen, ĂŒber Freunde, da wo du Frauen kennenlernt, die mehr von dir sehen. Wenn es nicht beim Ehrenamt ist dann in Sportvereinen, zum Beispiel. Über Freundeskreis lernt man auch oft Singles kennen. OD ist sehr schnelllebigen, man liest hier oft, dass Menschen, die etwas anders sind, bei der Suche scheitern. Fraglich, ob das nicht rausgeschmissenes Geld sein wĂŒrde.

Was Du zu Selbsthilfegruppen schreibst, das muß so nicht laufen. Eventuell weiter suchen.
 
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  • #33
Meine Erfahrung mit drei Selbsthilfegruppen: Es wird ein Stuhlkreis gebildet, geleitet wird das ganze vom Soz-PĂ€d. Der fragt dann rum, "Na, wie geht es uns denn heute so?" - Und alle fangen an rumzujammern und zu erzĂ€hlen, was sie fĂŒr einen Blödsinn oder alternativ Großartiges angestellt haben (wollen). Geholfen hat es gar nichts. Mich hat es runter gezogen, weil irgendwie die Krankheit immer und immer im Mittelpunkt stand und steht.
Tut mir leid.
 
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  • #34
Blödsinn. "Amtsmissbrauch, aburteilt"? Mit welchen Unterstellungen agierst du hier? Du vergreifst dich hier im Ton.
Das macht sie schon ewig, war deswegen auch schon im Forums-GefÀngnis und wurde mehrfach angemahnt, abgemahnt und dann letztendlich gesperrt. Manchmal hilft nur ignorieren. Sie braucht es mit aller Gewalt, beachtet zu werden. Je aggressiver ihre Zeilen und Wortwahl desto mehr, meint sie, reagieren die Foristen auf sie.
 
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  • #35
Das macht sie schon ewig, war deswegen auch schon im Forums-GefÀngnis und wurde mehrfach angemahnt, abgemahnt und dann letztendlich gesperrt. Manchmal hilft nur ignorieren. Sie braucht es mit aller Gewalt, beachtet zu werden. Je aggressiver ihre Zeilen und Wortwahl desto mehr, meint sie, reagieren die Foristen auf sie.
Ja, ignorieren nĂŒtzt ja nix bei ihr. Sie gibt ungefragt immer wieder ihren deplatzierten, destruktiven Senf dazu. Geht ja schon ewig so.
 
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  • #36
Danke fĂŒr deine ErklĂ€rungen. Respekt, daß du dich in einem Ehrenamt so engagierst.
Was soll ich sonst machen? FĂŒr mich ist das sehr schlimm, einen Beruf, fĂŒr den ich brenne, der mein Beruf ist, nicht mehr ausĂŒben zu können und damit nicht meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können.

"Ich bin mal ehrlich, im OD sehe ich wenige Chancen, wenn du ehrlich bist. Wenn du es nicht bist, auch. Die Krankheit ist kein Pappenstiel und verlangt einem Partner phasenweise extrem viel ab. "

Ich weiß... Und selbst bei optimaler Einstellung ist das kein Pappenstiel.

"Leuten die Angst nehmen schreibst du, ich denke, das ist schwierig, man sollte genau wissen, was auf einen zukommen kann und das kann durchaus Angst machen. Dazu noch die wirtschaftliche Perspektivlosigkeit, das kannst nicht verheimlichen, wozu auch, irgendwann kommt es raus. Deine Chancen sehe ich tatsĂ€chlich eher in Vereinen, ĂŒber Freunde, da wo du Frauen kennenlernt, die mehr von dir sehen."

Und da sind es die neugierigen Verheirateten, die gelangweilten frustrierten Ehefrauen. Irgendwann nimmt man mit, was kommt - wenn man sowieso keine Chance hat.


"Wenn es nicht beim Ehrenamt ist dann in Sportvereinen, zum Beispiel. Über Freundeskreis lernt man auch oft Singles kennen. OD ist sehr schnelllebigen, man liest hier oft, dass Menschen, die etwas anders sind, bei der Suche scheitern. Fraglich, ob das nicht rausgeschmissenes Geld sein wĂŒrde."

Ich habe das Internet als einen Platz extrem oberflÀchlicher Bekanntschaften kennen gelernt. Nicht nur bei der Partnersuche.

"Was Du zu Selbsthilfegruppen schreibst, das muß so nicht laufen. Eventuell weiter suchen."

Leider ist da vieles nach meiner Erfahrung standardisiert. Ich habe noch extremere FĂ€lle kennen gelernt. In einer saß eine Soz-PĂ€d und las die Fragen aus dem Buch vor. Sie hat die Teilnehmer nicht einmal angeschaut. Mein Therapeut hat mir damals erklĂ€rt, dass das eine Methode der Abgrenzung von den Erkrankten wĂ€re und zulĂ€ssig. Ich hatte das GefĂŒhl, die Frau hatte ihren Job verfehlt.
 
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  • #37
Geht noch schlimmer. In einer Gruppe hat einer beim Stuhlkreis trĂ€nenĂŒberströmt erklĂ€rt, er hĂ€tte endlich mal wieder Cut geraucht. Daraufhin hĂ€tte er seine Freundin verprĂŒgelt und die hĂ€tte ihn rausgeworfen. Meine Reaktion war: "Wie doof bist Du denn?! Eigentlich solltest Du doch wissen, dass man besser die Finger von so einem Zeug lĂ€sst!" - Daraufhin hat der Soz-PĂ€d erklĂ€rt, er wĂ€re halt "schwach" geworden und ich solle gefĂ€lligst die Gruppe verlassen und nicht wieder kommen. Mir fehle das MitgefĂŒhl fĂŒr den Mann. Ich nehme grundsĂ€tzlich keine Drogen zu mir, weil ich weiß, mir bekommt der Kram nicht und ich lege auch keinen Wert auf irgendwelche Bewusstseinserweiternden Stoffe. Ich muss nicht da landen, wo Charlie Parker, Jimmie Hendrix und Elvis Presley gelandet sind.
 
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  • #40
Mag sein, inhaltlich hĂ€tte ich schon auch gern verstanden, wie du das dem TE eigentlich gegenĂŒber gemeint hast.
Hmmm ... đŸ€”
Man könnte meinen, diese Position kĂ€me dir dafĂŒr gelegen. Wenn's so ist, find ich persönlich das gar nicht sympathisch.
@Freyja bitte um AufklÀrung.

Ehrlich ich fand deinen Kommentar gegenĂŒber @Zerrissener höchst seltsam.
Der Leser kann nur darĂŒber fantasieren was du eigentlich meinst. Wie z.b
@Syni Amtsmissbrauch. Meine Phantasien willst du gar nicht wissen. Glaubs mir.
Edit: dem werten @Zerrissener scheint dein @Freyja's kommemtar wurscht zu sein .. gut so!
 
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  • #41
@Freyja bitte um AufklÀrung.

Ehrlich ich fand deinen Kommentar gegenĂŒber @Zerrissener höchst seltsam.
Der Leser kann nur darĂŒber fantasieren was du eigentlich meinst. Wie z.b
@Syni Amtsmissbrauch. Meine Phantasien willst du gar nicht wissen. Glaubs mir.
Edit: dem werten @Zerrissener scheint dein @Freyja's kommemtar wurscht zu sein .. gut so!
Was möchtest du aufgeklĂ€rt haben, deine eigene Phantasie? DafĂŒr bin ich nicht zustĂ€ndig und auch nicht fĂŒr die von anderen. Lies den Eingangstext, und lies meinen Kommentar. Und wenn der TE das nicht aufgegriffen hat, akzeptiere ich das als seine Antwort. Fertig.
 
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  • #42
In einer Gruppe hat einer beim Stuhlkreis trĂ€nenĂŒberströmt erklĂ€rt, er hĂ€tte endlich mal wieder Cut geraucht. Daraufhin hĂ€tte er seine Freundin verprĂŒgelt und die hĂ€tte ihn rausgeworfen. Meine Reaktion war: "Wie doof bist Du denn?! Eigentlich solltest Du doch wissen, dass man besser die Finger von so einem Zeug lĂ€sst!" -
🖖"Wie doof muss man sein, jemanden zu sagen, praktisch diesen jenen den Kopf abzureißen, der selbst gerade mit seiner Selbstbehauptung beschĂ€ftigt ist, weil dieser jene genau weiß, er hĂ€tte besser seine finger von dem zeug gelassen.🖖"

kennst du Àhnliche Situationen, wo du trotz besserem Wissens, wieder mal die finger von was auch immer, nicht lassen konntest... ?


Du dich fĂŒr dein Fehlverhalten eh schon geißelst,u ein anderer dir noch sagt was fĂŒr Blödmann du bist.!!!
 
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  • #44
Was möchtest du aufgeklĂ€rt haben, deine eigene Phantasie? DafĂŒr bin ich nicht zustĂ€ndig und auch nicht fĂŒr die von anderen. Lies den Eingangstext, und lies meinen Kommentar. Und wenn der TE das nicht aufgegriffen hat, akzeptiere ich das als seine Antwort. Fertig.
schau mir ist des sowieso wurscht, aber Ă€rgern tutÂŽs mich, dass du einfach keinen vernĂŒftigen satz schreiben magst, wie du das gemeint hast, oder sag o.k. bitte um Verzeihung, ich habe Blödsinn geschrieben. Na und macht doch nix. aber so drumherumreden, ist🍐
 
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  • #45
Welches Fehlverhalten?

P.S. und warum bist du dann so unsensibel?
z.b. dass Look trotz besseren Wissens, " er sollte die finger von Playboys lassen. es ihm immer wieder passiert, dass er sich auf eine AffĂ€re einlĂ€sst. Er sich spĂ€ter dann fĂŒr dieses Fehlverhalten u den ganzen Kummer der ihm daraus erwachsen ist, sich erstmal dafĂŒr mit Selbstbehauptung bestraft. aber auch mehr u mehr VerstĂ€ndnis fĂŒr den Blödsinn den er gemacht habe aufbringt, um so in Zukunft solchen Blödsinn auslĂ€sst.
 
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  • #46
🖖"Wie doof muss man sein, jemanden zu sagen, praktisch diesen jenen den Kopf abzureißen, der selbst gerade mit seiner Selbstbehauptung beschĂ€ftigt ist, weil dieser jene genau weiß, er hĂ€tte besser seine finger von dem zeug gelassen.🖖"

kennst du Àhnliche Situationen, wo du trotz besserem Wissens, wieder mal die finger von was auch immer, nicht lassen konntest... ?


Du dich fĂŒr dein Fehlverhalten eh schon geißelst,u ein anderer dir noch sagt was fĂŒr Blödmann du bist.!!!
mit "Du" ist @Zerrissener gemeint. falls sich andere user vom Du auch angesprochen fĂŒhlen, jo bitteschen .....
 
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  • #47
z.b. dass Look trotz besseren Wissens, " er sollte die finger von Playboys lassen. es ihm immer wieder passiert, dass er sich auf eine AffĂ€re einlĂ€sst. Er sich spĂ€ter dann fĂŒr dieses Fehlverhalten u den ganzen Kummer der ihm daraus erwachsen ist, sich erstmal dafĂŒr mit Selbstbehauptung bestraft. aber auch mehr u mehr VerstĂ€ndnis fĂŒr den Blödsinn den er gemacht habe aufbringt, um so in Zukunft solchen Blödsinn auslĂ€sst.
Und wenn du das so bewertest, warum dann deine UnsensibilitĂ€t mit aller Gewalt hier eine Diskussion darĂŒber in Gang zu bringen, und verstehst nicht, wenn ich schreibe: ich akzeptiere sein Schweigen, und reite nicht mehr drauf rum?
 
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  • #50
@Look ... das ist mir zu Wirr und zu viel Gossenjargon. Ich bin raus.
 
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  • #53
Die Krankheit ist alles andere, als eine Kleinigkeit.
Ja, das meinte ich ja. Habe ich wohl etwas missverstÀndlich geschrieben.
Selbst mit jahrelanger Kognitiven Verhaltenstherapie und medikamentöser Behandlung ist sie unberechenbar.
FĂŒr dich? Oder fĂŒr eine potentielle Partnerin?
Bei mir lÀuft das ganze auch noch auf der somatischen Ebene ab, das heisst, der Körper fÀngt an, herumzuspinnen.
Als Nebenwirkung der Medis?
Irgendwann ist da in mir ein tiefes BedĂŒrfnis erwachsen. Etwas mit jemandem zu teilen, NĂ€he zuzulassen und eine Partnerschaft aufzubauen.
Das BedĂŒrfnis glaube ich sofort. Auch die FĂ€higkeit?
Im Realen Leben ist es so, dass Leute dann sehr forsch und offensiv nach vorne preschen, extrem neugierig sind - um dann fluchtartig den RĂŒckzug anzutreten.
Hmm. Das verstehe ich nicht ganz. Also wenn du eine manische Phase hast? Dann sind die Leute forsch? Und wenn du sagst, was Sache ist - sind sie weg?
Die Krankheit ist unheilbar, nur einstellbar, eine wirtschaftliche Perspektive ist bei mir laut diverser Ärzte und Zweit- und Drittmeinungen nicht gegeben.
Das wird ja einen Grund haben. Weil du nicht belastbar bist? Oder hast du einen so speziellen Beruf, dass es auch "abgespeckt" nicht geht?
Wenn du ĂŒberhaupt nicht erwerbstĂ€tig sein kannst, was erwartest du von einer Partnerschaft? Soll deine Partnerin dich finanzieren?
Was soll ich sonst machen? FĂŒr mich ist das sehr schlimm, einen Beruf, fĂŒr den ich brenne, der mein Beruf ist, nicht mehr ausĂŒben zu können und damit nicht meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können.
Das klingt noch immer nach viel Frust.
nachdem sich beidseitiges Interesse fĂŒr ein nĂ€heres Kennenlernen immer nur mit Verheirateten ergeben haben.
Wo siehst du hier den Grund? Nur weil keine Singles da waren, hast du dich fĂŒr die Verheirateten interessiert?
Und da sind es die neugierigen Verheirateten, die gelangweilten frustrierten Ehefrauen.
Hmm. Kommt ja ein bisschen auf den Kontext an. Wenn du Ehefrauen per se als gelangweilt und frustriert ansiehst, warum willst du dann eine Partnerin?
Irgendwann nimmt man mit, was kommt - wenn man sowieso keine Chance hat.
Und? Hat es dir was gebracht? Hast du NĂ€he "geĂŒbt"?
Und alle fangen an rumzujammern und zu erzĂ€hlen, was sie fĂŒr einen Blödsinn oder alternativ Großartiges angestellt haben (wollen). Geholfen hat es gar nichts. Mich hat es runter gezogen, weil irgendwie die Krankheit immer und immer im Mittelpunkt stand und steht.
Das hat eine Selbsthilfegruppe so an sich.
Du stellst die Krankheit ja hier auch sehr in den Mittelpunkt. Was macht dich denn aus außer der Krankheit, der ErwerbsunfĂ€higkeit, der Verachtung fĂŒr andere Erkrankte, des fehlenden MitgefĂŒhls? Was sind deine QualitĂ€ten? Was sind deine TrĂ€ume und Ziele? Warum kann sich eine Frau in dich verlieben?
 
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  • #54
Ja, das meinte ich ja. Habe ich wohl etwas missverstÀndlich geschrieben.

FĂŒr dich? Oder fĂŒr eine potentielle Partnerin?
Als Nebenwirkung der Medis?

Das BedĂŒrfnis glaube ich sofort. Auch die FĂ€higkeit?

Hmm. Das verstehe ich nicht ganz. Also wenn du eine manische Phase hast? Dann sind die Leute forsch? Und wenn du sagst, was Sache ist - sind sie weg?

Das wird ja einen Grund haben. Weil du nicht belastbar bist? Oder hast du einen so speziellen Beruf, dass es auch "abgespeckt" nicht geht?
Wenn du ĂŒberhaupt nicht erwerbstĂ€tig sein kannst, was erwartest du von einer Partnerschaft? Soll deine Partnerin dich finanzieren?

Das klingt noch immer nach viel Frust.
Wo siehst du hier den Grund? Nur weil keine Singles da waren, hast du dich fĂŒr die Verheirateten interessiert?

Hmm. Kommt ja ein bisschen auf den Kontext an. Wenn du Ehefrauen per se als gelangweilt und frustriert ansiehst, warum willst du dann eine Partnerin?

Und? Hat es dir was gebracht? Hast du NĂ€he "geĂŒbt"?

Das hat eine Selbsthilfegruppe so an sich.
Du stellst die Krankheit ja hier auch sehr in den Mittelpunkt. Was macht dich denn aus außer der Krankheit, der ErwerbsunfĂ€higkeit, der Verachtung fĂŒr andere Erkrankte, des fehlenden MitgefĂŒhls? Was sind deine QualitĂ€ten? Was sind deine TrĂ€ume und Ziele? Warum kann sich eine Frau in dich verlieben?
Ich finde diesen Beitrag sehr gut. Mir lagen Àhnliche Gedanke auf der Tastatur. Ich bin gespannt, wie die Reaktionen auf deinen Beitrag werden.
 
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  • #55
Ja, das meinte ich ja. Habe ich wohl etwas missverstÀndlich geschrieben.

FĂŒr dich? Oder fĂŒr eine potentielle Partnerin?
Sowohl als auch.

"Das BedĂŒrfnis glaube ich sofort. Auch die FĂ€higkeit?"

Ich weiß es nicht. Meine Therapeute sagen immer, ich solle sehr vorsichtig mit zu engen zwischenmenschlichen Beziehungen sein.

"Hmm. Das verstehe ich nicht ganz. Also wenn du eine manische Phase hast? Dann sind die Leute forsch? Und wenn du sagst, was Sache ist - sind sie weg?"

UnabhĂ€ngig von der manischen Phase. Sobald ich sage, was los ist, verschwinden die Leute entweder oder die Kommunikation verĂ€ndert sich stark: statt Interesses und vieler Fragen kommt eine Kommunikation, die ungefĂ€hr so von der anderen Seite lĂ€uft: "Hmm"- "Weiß nicht", es wird nach Worten gerungen und meist kommt nichts mehr raus. Es ist, wie wenn eine Klappe fĂ€llt.

"Das wird ja einen Grund haben. Weil du nicht belastbar bist? Oder hast du einen so speziellen Beruf, dass es auch "abgespeckt" nicht geht?"

Ich versuche es. Ist aber schwierig. Ich muss mit meinen KrÀften haushalten und bin zuweilen extrem unkonzentriert. Und das nervt sehr.

"Wenn du ĂŒberhaupt nicht erwerbstĂ€tig sein kannst, was erwartest du von einer Partnerschaft?"

Was ich erwarte? Nichts. Ich wĂŒnsche mir NĂ€he, Geborgenheit, Anregung - sowas. Ich kann ja immer noch fĂŒr jemanden da sein.

"Soll deine Partnerin dich finanzieren?"

Darum geht es nicht. Aber interessant, wie viele Beziehung als GeschĂ€ft verstehen. Grandios war einmal eine Bemerkung einer Ärztin - ob ich wĂŒsste, was eine Frau koste? Gratis wĂ€re da bei mir nichts. Es wĂŒrde nun einmal erwartet, dass ein Mann eine Frau finanziere.

"Das klingt noch immer nach viel Frust.
Wo siehst du hier den Grund? Nur weil keine Singles da waren, hast du dich fĂŒr die Verheirateten interessiert?"

Wenn man lange genug Single ist und an der Situation erst einmal grundsÀtzlich nichts Àndern kann, ist es schwer, eindeutige Angebote abzulehnen. Besser der Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.

"Hmm. Kommt ja ein bisschen auf den Kontext an. Wenn du Ehefrauen per se als gelangweilt und frustriert ansiehst, warum willst du dann eine Partnerin?"

Von einer Partnerschaft war da nicht die Rede. Es hat sich ergeben. Es war einfach Sympathie da, man hat sich einfach verstanden. Eine begrenzte Zeit das GefĂŒhl, abschalten zu können.


"Das hat eine Selbsthilfegruppe so an sich.
Du stellst die Krankheit ja hier auch sehr in den Mittelpunkt. Was macht dich denn aus außer der Krankheit, der ErwerbsunfĂ€higkeit, der Verachtung fĂŒr andere Erkrankte, des fehlenden MitgefĂŒhls? Was sind deine QualitĂ€ten? Was sind deine TrĂ€ume und Ziele? Warum kann sich eine Frau in dich verlieben?"

Ich nehme keine Drogen. Nicht nur, weil sie nichts bringen, sondern alles nur noch schlimmer machen. Das ist keine Verachtung anderen Erkrankten gegenĂŒber, denn Drogen zu nehmen hat nichts mit der Krankheit zu tun.
Meine TrĂ€ume, meine Ziele? Einfach ankommen, einfach die Welt entdecken, einfach fĂŒreinander da sein. HerzensnĂ€he, einander verstehen.
 
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  • #56
Ich weiß es nicht. Meine Therapeute sagen immer, ich solle sehr vorsichtig mit zu engen zwischenmenschlichen Beziehungen sein.
Klingt nicht so nach der besten Voraussetzung.
Was ich erwarte? Nichts. Ich wĂŒnsche mir NĂ€he, Geborgenheit, Anregung - sowas. Ich kann ja immer noch fĂŒr jemanden da sein.
Finde ich jetzt ein bisschen unkonkret. Also einmal die Woche treffen, das ganze Wochenende, auf Abruf, irgendwann mal zusammenziehen? Wie eng darf es denn werden?
Darum geht es nicht. Aber interessant, wie viele Beziehung als GeschĂ€ft verstehen. Grandios war einmal eine Bemerkung einer Ärztin - ob ich wĂŒsste, was eine Frau koste? Gratis wĂ€re da bei mir nichts. Es wĂŒrde nun einmal erwartet, dass ein Mann eine Frau finanziere.
Ich weiß es nicht, wer eine Beziehung als GeschĂ€ft versteht. Ich nicht. Ich finde es im Alter Ü50 ĂŒblich, dass jeder fĂŒr sich sorgen kann.
Allerdings weiß ich, dass "ĂŒber Geld spricht man nicht, Geld hat man" ein lustiger Spruch ist, solange man welches hat, weniger lustig, wenn am Ende vom Geld noch so viel Monat ĂŒbrig ist. Ist bei mir schon lange her, damals musste dann noch ein Nebenjob her. Du hast selbst Sozialhilfe erwĂ€hnt, da schlĂ€gt ja schon das Parship-Abo zu, geschweige denn dates mit Essengehen oder sonstigen Unternehmungen, auch ohne Einladen. Stelle ich mir nicht so einfach vor. Gemeinsame Urlaube können dann auch schwierig werden - daher meine Frage.
Das ist keine Verachtung anderen Erkrankten gegenĂŒber, denn Drogen zu nehmen hat nichts mit der Krankheit zu tun.
Zu der Sache mit den Drogen habe ich gar nicht geschrieben. Das mit der Verachtung bezog sich auf den Teil, den ich zitiert habe.
Wie ist es mit dem Zitieren bei dir? In der ersten Antwort hat das doch prima geklappt. Ich finde es besser lesbar.
Einfach ankommen, einfach die Welt entdecken, einfach fĂŒreinander da sein.
Hmm. Hört sich einfach an ;).
Kennst du das - HerzensnĂ€he 💕? Ich wĂŒnsche dir viel Erfolg beim Finden.
 
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  • #57
Heute morgen habe ich in einer Therapiesitzung zu hören bekommen: "Lassen Sie nicht Ihr Herz sprechen, sondern Ihre Vernunft".

Finde ich jetzt ein bisschen unkonkret. Also einmal die Woche treffen, das ganze Wochenende, auf Abruf, irgendwann mal zusammenziehen? Wie eng darf es denn werden?
Nein, nÀher darf es schon sein.


Ich weiß es nicht, wer eine Beziehung als GeschĂ€ft versteht. Ich nicht. Ich finde es im Alter Ü50 ĂŒblich, dass jeder fĂŒr sich sorgen kann.
Allerdings weiß ich, dass "ĂŒber Geld spricht man nicht, Geld hat man" ein lustiger Spruch ist, solange man welches hat, weniger lustig, wenn am Ende vom Geld noch so viel Monat ĂŒbrig ist. Ist bei mir schon lange her, damals musste dann noch ein Nebenjob her. Du hast selbst Sozialhilfe erwĂ€hnt, da schlĂ€gt ja schon das Parship-Abo zu, geschweige denn dates mit Essengehen oder sonstigen Unternehmungen, auch ohne Einladen. Stelle ich mir nicht so einfach vor. Gemeinsame Urlaube können dann auch schwierig werden - daher meine Frage.
Urlaube sind in meinem Leben bestenfalls mit dem Zelt und dem Fahrrad und Zug drin. Mehr brauche ich auch nicht.

Den Spruch höre ich - verbunden mit einem sehr skeptischen bis verÀchtlichem LÀcheln - sehr oft.
 
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  • #60
Ich bin gerade Ü50, manisch-depressiv (eingestellt), Langzeitzsingle, Stiefelfetischist (was auch am langen Singleleben liegt), dazu SozialhilfeempfĂ€nger. Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium hat mir nicht wirklich etwas genĂŒtzt. FĂŒr mich selber habe ich mich damit abgefunden, nicht mehr zu können und auf Dauer als erwerbsunfĂ€hig eingestuft zu sein. Ich habe es in einem langen Prozess akzeptiert und akzeptieren mĂŒssen.
Eigentlich alles gut und schön: wĂ€re da nicht die Sehnsucht nach einer Beziehung, nach Zweisamkeit. Über meine ehrenamtliche TĂ€tigkeit sind in den letzten Jahren bestenfalls AffĂ€ren hervorgegangen. AffĂ€ren mit Verheirateten und Vergebenen, die einfach mal "neugierig" waren. Die anderen wurden gleich neidisch, weil ich ja nicht zur Arbeit gehen brĂ€uchte und damit ihnen gegenĂŒber privilegiert sei. Wenn es eine Anerkennung fĂŒr meine Arbeit gibt, springen sofort Leute wutentbrannt auf, und regen sich fĂŒrchterlich auf, dass sie in zig Berufsjahren noch nie eine Anerkennung bekommen hĂ€tten, aber so ein "Dödel" bekĂ€me eine und sie wĂŒrden nach unten durchgereicht.

Die Frage ist nur: wie gehe ich jetzt in einer konkreten Partnersuche mit all den Hemmnissen um? Wie kann ich es schaffen, dass ich echtes Interesse bekomme? Echte Liebe spĂŒre? Wenn ich das bin, was immer gefordert wird, nĂ€mlich EHRLICH zu sein, bekommen alle ganz schnell das Laufen. Alles entpuppt sich als großes MissverstĂ€ndnis. Wie kann ich Leuten die Angst nehmen? Und zwar ohne mich zu verstellen und zu verbiegen?
Hallo, hier schreibt jemand, die ĂŒber viele Monate on-off -Beziehung gelebt hat mit einem depressiven Partner. Selber bin ich hochsensibel, er ebenso, und wir haben voneinander gewusst, wo der andere dran ist, selbst bei wochenlangem "Schweigen". Ich kann nur sagen, Ehrlichkeit muss bleiben, alles andere ist nicht fair. Wie jemand damit umgeht, zeigt Dir letztlich, ob sie die Richtige sein kann. Aus eigener Erfahrung kann ich nachvollziehen, dass Ehrlichkeit verletzlich macht und schwieriger macht, jemandem zu vertrauen. Aber wenn ich selber Ehrlichkeit will...muss ich die geben. Wer aufmerksam und achtsam ist, wird ohnehin schnell merken, worum es geht bei Dir. Depression ist ein mieses Ding und kann so viele Ursachen haben - auch bio-chemische. Ich kann nur jedem Betroffenen wĂŒnschen, dass er die Möglichkeit nach alternativen Behandlungen genau so zu Rate zieht wie die schulmedizinische. Es ist tatsĂ€chlich eine Hölle, auch fĂŒr mich als Co-Betroffene. Aber ich glaube an Auswege. Nicht aufgeben, dann hat auch die Liebe eines Tages eine Chance...T.
 
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