Beiträge
1.473
Likes
982
  • #453
Aber wenn man sich mal durchgerungen hat, ist's wie mit der Homöopathie. Es wird erst schlimmer, bevor es besser wird. ;)
 
  • Like
Reactions: Frau M
Beiträge
6.100
Likes
6.616
  • #455
Manche sind diesbezüglich aber recht leidensfähig, und wählen das für sie geringere Übel. :)
Das halte ich für einen Denkfehler : Sie wählen in der Regel eben nicht das geringere - und mithin schneller zu bewältigende - Übel, sondern halten - womöglich wider besseres Wissen - an ihren Illusionen fest und werden - manche immer wieder und wieder - enttäuscht. Und halten dennoch daran fest.

Ich wage zu bezweifeln, daß das als "das geringere Übel" mit weniger Leid verbunden ist als das sprichwörtliche Ende mit Schrecken ... !
 
  • Like
Reactions: Schneefrau
M

MaryCandice

  • #456
Hm, ich denke dass ein noch wichtigerer Faktor das Vermeiden des Eingehens von "Verpflichtungen" bzw. das Übernehmen von Verantwortung ist.
Alle Annehmlichkeiten einer Partnerschaft, aber den größtmöglichen Freiraum weiterhin genießen zu dürfen. Also immer genau das, was ich "für diesen Moment gerade brauche".
Motto:
"Eigentich komme ich gut alleine zurecht, aber manchmal fehlt eben doch ein(e) Partner(in). Und genau dann sollte er/sie möglichst zur Verfügung stehen.
Cherry picking? :p
 
  • Like
Reactions: Deleted member 7532
Beiträge
12.638
Likes
6.873
  • #461
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
1.473
Likes
982
  • #463
Das halte ich für einen Denkfehler : Sie wählen in der Regel eben nicht das geringere - und mithin schneller zu bewältigende - Übel, sondern halten - womöglich wider besseres Wissen - an ihren Illusionen fest und werden - manche immer wieder und wieder - enttäuscht. Und halten dennoch daran fest.

Ich wage zu bezweifeln, daß das als "das geringere Übel" mit weniger Leid verbunden ist als das sprichwörtliche Ende mit Schrecken ... !

Nö, das ist kein Denkfehler sondern meine Meinung. Ich erlebe das doch um mich herum. Bin doch nicht blind. Menschen, die total unzufrieden in ihren Beziehungen sind, jeder macht schon nur noch sein eigenes Ding, aber nur nicht trennen. Ohne Partner ist für die nicht denkbar, egal wie tot das Pferd ist, das sie reiten. Da hält keiner fest oder kämpft. Da sitzt man aus, weil man nicht den Mut hat für eine ungewisse Zukunft!
 
  • Like
Reactions: Schneefrau, Inge21 and MaryCandice
Beiträge
2.782
Likes
2.686
  • #465
Mensch, so alt sind wir doch auch noch nicht. Auf zu neuen, individuellen Modellen! Huch, reimt sich sogar. :)
Meiner Meinung nach ist es halt ein Unterschied ob man noch in dem Alter ist, dass eine Familiengründung noch möglich ist und gewünscht ist oder ob das alles schon abgeschlossen ist.
Mit jedem sein Leben lassen ist ja nicht gemeint, dass man nichts miteinander machen will außer Sex. Nur jeder hat seinen Beruf, seine Wohnung, seine Familie und seine Freunde und Hobbys. Inwieweit man sich dann mehr und mehr aufeinander einlässt, darf und kann sich langsam entwickeln. Zumal es meistens ja eh mehr oder weniger Fernbeziehungen sind. Mir stellen sich sämtliche Nackenhaare, wenn nach ein paar Wochen schon die Frage im Raum steht, wer zu wem zieht :eek:
 
  • Like
Reactions: vivi, MaryCandice and ionchen
Beiträge
1.473
Likes
982
  • #467
Da bin ich ganz bei Dir Inge. Ist aber nicht jeder so offen, leider. :D
 
Beiträge
1.130
Likes
589
  • #474
Hm, ich denke dass ein noch wichtigerer Faktor das Vermeiden des Eingehens von "Verpflichtungen" bzw. das Übernehmen von Verantwortung ist.
Alle Annehmlichkeiten einer Partnerschaft, aber den größtmöglichen Freiraum weiterhin genießen zu dürfen. Also immer genau das, was ich "für diesen Moment gerade brauche".
Motto:
"Eigentich komme ich gut alleine zurecht, aber manchmal fehlt eben doch ein(e) Partner(in). Und genau dann sollte er/sie möglichst zur Verfügung stehen.

Wobei wir bei der Frage wären, wie denn grundsätzlich eine Partnerschaft aussehen kann, wenn man sich in seinem Single-Leben eingerichtet hat. Dieses Single-Leben, das man sich, wie ich schon sagte, ja nicht unbedingt so ausgesucht hat, wenn man nach einer Trennung erst einmal wieder auf die Beine kommen will und muß.
Verpflichtungen eingehen, Verantwortung übernehmen, sind schlicht Grundvoraussetzung einer Beziehung.

Wenn aber darüberhinaus Verpflichtungen eines Partners hinsichtlich Familie bestehen, sinkt die Bereitschaft, sich überhaupt einlassen zu wollen, ganz erheblich. Das hat dann nichts mehr mit cherry picking zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
2.075
Likes
1.657
  • #475
Mir stellen sich sämtliche Nackenhaare, wenn nach ein paar Wochen schon die Frage im Raum steht, wer zu wem zieht :eek:
Mir erzählte neulich jemand, er habe sich von deiner Partnerin getrennt, da vereinbart war, dass man nach einem Jahr zusammenziehen wolle, und zwar genau in der Mitte zwischen den beiden Städten, weil das fair für beide sei. Die Frau hat dann nicht mehr in die Mitte gewollt, wegen ihrer Eltern und Freunde in ihrer Stadt. Der Mann fand das unfair von ihr und sie trennten sich.
 
Beiträge
13.498
Likes
11.521
  • #476
Wobei wir bei der Frage wären, wie denn grundsätzlich eine Partnerschaft aussehen kann, wenn man sich in seinem Single-Leben eingerichtet hat. Dieses Single-Leben, das man sich, wie ich schon sagte, ja nicht unbedingt so ausgesucht hat, wenn man nach einer Trennung erst einmal wieder auf die Beine kommen will und muß.
Verpflichtungen eingehen, Verantwortung übernehmen, sind schlicht Grundvoraussetzung einer Beziehung.

Wenn aber darüberhinaus Verpflichtungen eines Partners hinsichtlich Familie bestehen, sinkt die Bereitschaft, sich überhaupt einlassen zu wollen, ganz erheblich. Das hat dann nichts mehr mit cherry picking zu tun.
Hm, ich meinte eher Verantwortung für das Gelingen der Beziehung, Anstrengungen unternehmen, damit es funktioniert und Verpflichtungen im Sinne von "da sein, wenn man gebraucht wird" oder auch einfach eine gewisse Planung und Struktur des eigenen Lebens an den Tag legen (häufig verbunden mit VERÄNDERUNGEN :eek: und sich mit dem Leben des anderen abzustimmen.
Es ging mir weder um finanzielle, noch um soziale Verpflichtungen.
Du hast Recht, dass dies Grundvoraussetzungen für eine Beziehung sein sollten.
Aber es gibt eben auch Menschen, die sich in ihrem Single-Dasein so eingerichtet haben, dass sie Null Verpflichtungen und kaum Verantwortung zu tragen haben. Und für diese Menschen soll der Neubeginn einer Partnerschaft mit möglichst wenig Einschnitten in das eigene Leben verbunden sein.
 
  • Like
Reactions: Deleted member 7532
D

Deleted member 7532

  • #477
Hm, ich meinte eher Verantwortung für das Gelingen der Beziehung, Anstrengungen unternehmen, damit es funktioniert und Verpflichtungen im Sinne von "da sein, wenn man gebraucht wird" oder auch einfach eine gewisse Planung und Struktur des eigenen Lebens an den Tag legen (häufig verbunden mit VERÄNDERUNGEN :eek: und sich mit dem Leben des anderen abzustimmen.
Es ging mir weder um finanzielle, noch um soziale Verpflichtungen.
Du hast Recht, dass dies Grundvoraussetzungen für eine Beziehung sein sollten.
Aber es gibt eben auch Menschen, die sich in ihrem Single-Dasein so eingerichtet haben, dass sie Null Verpflichtungen und kaum Verantwortung zu tragen haben. Und für diese Menschen soll der Neubeginn einer Partnerschaft mit möglichst wenig Einschnitten in das eigene Leben verbunden sein.

... und das wird schwierig bis unmöglich o_O.
 
Beiträge
12.638
Likes
6.873
  • #479
Aber es gibt eben auch Menschen, die sich in ihrem Single-Dasein so eingerichtet haben, dass sie Null Verpflichtungen und kaum Verantwortung zu tragen haben.
So einer bin ich ja.
Und für diese Menschen soll der Neubeginn einer Partnerschaft mit möglichst wenig Einschnitten in das eigene Leben verbunden sein.
Das seh ich grad andersrum. Ich bin da maximal flexibel. Und hab jede Menge Ressourcen.
 
Zuletzt bearbeitet:
M

MaryCandice

  • #480
Hm, ich meinte eher Verantwortung für das Gelingen der Beziehung, Anstrengungen unternehmen, damit es funktioniert und Verpflichtungen im Sinne von "da sein, wenn man gebraucht wird" oder auch einfach eine gewisse Planung und Struktur des eigenen Lebens an den Tag legen (häufig verbunden mit VERÄNDERUNGEN :eek: und sich mit dem Leben des anderen abzustimmen.
Ebenfalls hmmmmm....
Wir sind da wohl Paradebeispiel für 'jeder hat sein Leben, jeder seine Jobs, jeder hat seine Familie, jeder geht seinen Interessen nach, jeder hat seine Wohnung (das wird sich wohl laaaaaange nicht ändern, außer er gewinnt Unmengen im Lotto und wir könnten uns ein wirklich, wirklich großes Haus in Stadtnähe bauen lassen ;)). Also, das, wie Partnerschaft eventuell nicht funktioniert bzw. vielleicht keine Partnerschaft ist...
Aber das, was du hier erwähnst ist bei uns trotzdem da. Gemeinsames Leben, nenn ich das. Es fügt sich einfach in unser beider Leben ein. Ohne Aufwand und Anstrengung. Und wenn mal was nicht geht, dann geht es nicht. Aber wenn ich zusammenwohne, kann mein Partner auch nicht jederzeit Gewehr bei Fuß stehen, wenn ich ein Problem habe. Schon gar nicht, wenn er z.B. im Ausland arbeitet oder auf Montage oder eben weiter weg.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • Like
Reactions: Inge21