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Sandbank

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  • #153
;) das wird's vielleicht sein, ich les' gar keine Krimis...ist mir viel zu aufregend:D:D

und nein, nur am Strand rum liegen mach ich auch nicht.
Klar ist es viel schöner, zu zweit zu reisen, aber letztendlich ist es auch ein bißchen so, wenn du alleine reist, bist du eigentlich kaum alleine....
Wenn man aufgeschlossen ist, andere Leute kennenzulernen und wenn man es sich auch leichter machen will - im Sinne, andere fragen, nach dem Weg, nach Schiffsverbindungen, nach .....da kommt man immer ins Gespräch.
Das Faszinierendste fand ich immer, selbst wenn du auf Menschen triffst, egal wo, die weder deutsch noch englisch sprechen und du ihre Sprache nun mal auch so gar nicht verstehst, du kannst dich trotzdem verständigen...und ein Lächeln ist ein Lächeln, ein hilfesuchender Blick ein ebensolcher - überall auf der Welt.
 
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Mentalista

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  • #156
;) das wird's vielleicht sein, ich les' gar keine Krimis...ist mir viel zu aufregend:D:D

und nein, nur am Strand rum liegen mach ich auch nicht.
Klar ist es viel schöner, zu zweit zu reisen, aber letztendlich ist es auch ein bißchen so, wenn du alleine reist, bist du eigentlich kaum alleine....
Wenn man aufgeschlossen ist, andere Leute kennenzulernen und wenn man es sich auch leichter machen will - im Sinne, andere fragen, nach dem Weg, nach Schiffsverbindungen, nach .....da kommt man immer ins Gespräch.
Das Faszinierendste fand ich immer, selbst wenn du auf Menschen triffst, egal wo, die weder deutsch noch englisch sprechen und du ihre Sprache nun mal auch so gar nicht verstehst, du kannst dich trotzdem verständigen...und ein Lächeln ist ein Lächeln, ein hilfesuchender Blick ein ebensolcher - überall auf der Welt.

In wenigen Dinger bin ich ein Schisser, oder wie wird das geschrieben? Da muss ich noch an mir arbeiten.

Danke für deine ermunternden Zeilen.
 
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IMHO

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  • #160
WAS wird nichts?

Theoretisch lesen sich deine Zeilen ja nett, aber die Realität ist eine Andere. Klar, muss nicht jeder meine Ansichten teilen, ich muss somit auch nicht die deren Ansicht teilen, doch lieb und nett zum Mann zu sein, Nachsicht und Wohlwollen zu üben, obwohl er die grundlegensten Basics wie Respekt nicht drauf hat?
Hm, zu den "grundlegendsten Basics" hätte ich eher folgendes gezählt:
- Püntklichkeit
- Sauber-/Gepflegtheit
- Zugewandtheit und wirkliches Interesse

Bin ich seine Mami ihm das nach dem Date noch vermitteln/ansprechen zu müssen?
Wieso gleich so extrem?

Mann hat nur eine Chance, wenn da exentielles, wie Respekt, Aufmerksamkeit usw. nicht eingehalten wird, dann muss Mann sich nicht wundern.
Oha, nur eine Chance. Na, das lässt ja jeden Mann völlig entspannt und gelassen in ein erstes Date gehen. ("nur keinen Fehler machen, bloß nichts Falsches sagen, auf die richtigen Themen achten, ihr die Tür aufhalten, den Stuhl zurechtrücken, die Rechnung übernehmen, und - ach ja, unbedingt zum Auto bringen"), weil Mann ja nicht wissen, welche Basics DIESE Dame gerade zugrunde legt und voraussetzt. :eek:
Und "gewundert" hat sich der Mann, glaube ich, gar nicht.
 

IMHO

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  • #161
@Mentalista
Sehr spannend, was Du schreibst. Dies könnte grad bei mir der Fall gewesen sein. Ich wirke schon sehr selbstbewusst und stark aber Nachts im Dunkeln bin ich trotzdem nicht gerne alleine auf Parkplätzen oder in dunklen Gassen unterwegs.
Wenn dir das sogar selbst bewusst ist, wieso dann nicht ein kleiner Hinweis an den Mann, (ja, leider kann auch dieses Exemplar nicht Gedanken lesen :eek:):
"Magst du mich noch zu meinem Auto bringen? Ich fühle mich nicht so ganz sicher in dieser Gegend" - und es hätte kein solches "Drama" gegeben.
Schweigen ist eben weiterhin nicht immer "Gold" ;)
 
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  • #162
Wenn dir das sogar selbst bewusst ist, wieso dann nicht ein kleiner Hinweis an den Mann, (ja, leider kann auch dieses Exemplar nicht Gedanken lesen :eek:):
"Magst du mich noch zu meinem Auto bringen? Ich fühle mich nicht so ganz sicher in dieser Gegend" - und es hätte kein solches "Drama" gegeben.
Schweigen ist eben weiterhin nicht immer "Gold" ;)

Der Mann schweigt doch auch und bietet es der Frau nicht von selber an.

Und nu?
 

Mentalista

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  • #163
WAS wird nichts?
Hm, zu den "grundlegendsten Basics" hätte ich eher folgendes gezählt:
- Püntklichkeit
- Sauber-/Gepflegtheit
- Zugewandtheit und wirkliches Interesse

Wieso gleich so extrem?

Oha, nur eine Chance. Na, das lässt ja jeden Mann völlig entspannt und gelassen in ein erstes Date gehen. ("nur keinen Fehler machen, bloß nichts Falsches sagen, auf die richtigen Themen achten, ihr die Tür aufhalten, den Stuhl zurechtrücken, die Rechnung übernehmen, und - ach ja, unbedingt zum Auto bringen"), weil Mann ja nicht wissen, welche Basics DIESE Dame gerade zugrunde legt und voraussetzt. :eek:
Und "gewundert" hat sich der Mann, glaube ich, gar nicht.

Ich vergleiche ein Date wie mit einem Vorstellugnsgespräch für einen neuen Job.

Auch da gibt es div. Basics, die der Bewerber einfach drauf haben muss. Wer das von selber nicht weiss, sich darüber nicht informiert hat, dem ist nicht zu helfen. Dann noch zu erwarten, dass er vom Gegenüber mit Hinweisen auf den richtigen Weg gebracht wird.... meinste doch nicht ernst, oder?

Übrigens, echtes Interesse hat für ich auch was damit zu tun, mich gut auf das Date vorzubereiten, denn dadurch zeige ich auch Respekt dem anderen gegenüber. Das man aufgeregt ist, ist süss, dass einem kleine Fehler passieren können, kein Problem, aber ich meine die grundlegenden Dinge und da darf m.E. keinem, auch mir nicht, ein Fehler passieren.

Wenn du schon so erstaunt auf meine Basics reagierst, wie würde dann der Mann erst beim Date reagieren, wenn ich ihm sagen würde, was ich will. Meine Erfahrung, es ist nie gut angekommen, egal wie gut ich es verpackt habe.
 
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  • #164
@auf Suche und @Marlene: es ist sicher sehr verlockend mir ganz schnell den schwarzen Peter zuzuschieben. Problem erledigt. ;-)

Aber so einfach ist das nicht. Ich habe nicht behauptet, dass ich das zweite Date mehr gewichte als das erste und auch nicht, dass ich den Mann jetzt sofort abschiessen werde, weil er mich nicht gefragt hat, ober mich zum Auto begleiten darf.

Fürsorge ist ein ganz wichtiger Bestandteil der Liebe. Bei meinem Beispiel geht es aber noch nicht um Liebe, sondern geht es mir einfach um die ganz "normale", für mich selbstverständliche Fürsorge, die man seinem Gegenüber gibt. Da diese gefehlt hat, stellt sich mir die Frage, ob dieser Mann allgemein sehr wenig fürsorglich ist oder ob es ein Missgeschick war.
Falls er wirklich so wenig fürsorglich ist, dann fehlt für mich da wirklich eine sehr wichtige Komponente, die später wohl auch zu grossen Problemen in der Liebesbeziehung führen wird.
Falls es ein Missgeschick war, weil er sehr gestresst und mit dem Kopf woanders war, kann man auch über einen solchen Fauxpas hinwegsehen.

@Mentalista: da gehe ich mit Dir einig. Ich finde es gehört doch einfach dazu wie Pünktlichkeit, gepflegte Erscheinung, gute Manieren, etc.... Da will man nicht extra darum bitten müssen. Ich will einen Mann nicht bitten müssen, dass er liebevoll und zuvorkommend ist. Es sollte einfach selbstverständlich sein!
 
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Sandbank

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  • #165
Da diese gefehlt hat, stellt sich mir die Frage, ob dieser Mann allgemein sehr wenig fürsorglich ist oder ob es ein Missgeschick war.
Das ist halt für mich die Frage an dich: hast du tatsächlich, und in allen bisherigen Situationen mit diesem Mann ( mails, Telefonate und die beiden Treffen) grundsätzlich Fürsorge, eine liebevolle Art, Zuvorkommenheit von ihm vermisst ?
Denn 1malige Unpünktlichkeit hat für mich nicht viel mit Fürsorge zu tun ( eher grundsätzlich mit Respekt, allerdings eben auch nicht bei einmaliger Verspätung),
'das Geld vergessen' kann ich jetzt auch nicht wirklich mit Fürsorge in Verbindung bringen. Was bleibt, ist das fehlende Angebot, dich zum Auto zu bringen. Und dazu hatte ich schon meine Meinung geschrieben.
 
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Sandbank

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  • #166
Ich vergleiche ein Date wie mit einem Vorstellugnsgespräch für einen neuen Job.
Waaas? :eek: Menta, das meinst du aber nicht ganz im Ernst, oder? Für mich hat ein Date wirklich so gar nichts mit einem Vorstellungsgespräch zu tun.
Als Personalverantwortlicher bist du in einer Situation, in der du jemanden mit bestimmtem Know how und bestimmten soft skills im Sinne der Teamfähigkeit brauchst, Du hast einen genau definierten Bedarf, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Und als Bewerber geht es in der Regel erst einmal darum, deinen finanziellen Lebensbedarf abzusichern (und ja, natürlich um Selbstverwirklichung, Freude etc im besten Falle auch) .
All das habe ich in einem Date nicht, von keiner Seite. In einem Date geht es um ein Kennenlernen eines Menschen im Wissen darum, dass ein Kennenlernen auch Entwicklung heißt und damit Zeit(nehmen) bedeutet.
Die Frage im Falle der TE ist meiner Meinung ja eher: welche Basics definiert jeder als Must have und welches Verhalten in einem Date ( fehlendes Angebot des Mannes) interpretiert man wie ( ist grundsätzlich nicht zuvorkommend oder war ein verzeihbarer Fauxpas).
 
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  • #167
Ich hab darüber nachgedacht und bin zu dem Ergebnis gelangt, dass du - wenn du wissen willst, warum er dich nicht zum Auto gebracht hat - ihn am besten einfach selber fragst... ;)
 
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  • #168
Waaas? :eek: Menta, das meinst du aber nicht ganz im Ernst, oder? Für mich hat ein Date wirklich so gar nichts mit einem Vorstellungsgespräch zu tun.
Als Personalverantwortlicher bist du in einer Situation, in der du jemanden mit bestimmtem Know how und bestimmten soft skills im Sinne der Teamfähigkeit brauchst, Du hast einen genau definierten Bedarf, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Und als Bewerber geht es in der Regel erst einmal darum, deinen finanziellen Lebensbedarf abzusichern (und ja, natürlich um Selbstverwirklichung, Freude etc im besten Falle auch) .
All das habe ich in einem Date nicht, von keiner Seite. In einem Date geht es um ein Kennenlernen eines Menschen im Wissen darum, dass ein Kennenlernen auch Entwicklung heißt und damit Zeit(nehmen) bedeutet.
Die Frage im Falle der TE ist meiner Meinung ja eher: welche Basics definiert jeder als Must have und welches Verhalten in einem Date ( fehlendes Angebot des Mannes) interpretiert man wie ( ist grundsätzlich nicht zuvorkommend oder war ein verzeihbarer Fauxpas).

Waas? Du siehst es anders als ich? Geht gar nicht....:D

Warum kannst du es nicht stehen lassen, wie ich das Thema sehe?
 
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  • #169
@Sandbank
@Mentalista

Es gibt Bewerbungsprozesse, die nicht nur mehrstufig sind, sondern sich auch über mehrere Tage erstrecken. (Die meisten simplen Stellenbesetzungen sind ja mindestens 2 stufig [schriftliche Bewerbung --> Vorstellungsgespräch])
Und einen irgendwie gearteten Bedarf hat auch jeder, der einen Partner sucht (wer will kann Maslow (Bedürfnispyramide) heranziehen).
Und bestimmte Eckpfeiler, die erfüllt werden sollten, gibt es auch.
Auch bei der Bewerbung geht es um das gegenseitige Kennenlernen, auch wenn beim Bewerber vorausgesetzt wird, dass er bereits gewisse Grundkenntnisse über das "Unternehmen" hat.
Und es geht bei beiden Szenarien darum die richtige Passung für beide Seiten zu finden.
Auch ist die Abhängigkeitshierarchie bei Bewerbungssituationen nicht immer die klassische, bei der der Bewerber "bettelt" und der "Unternehmer" sofort einen, vergleichsweise gut passenden Bewerber, direkt nach dem 1. Wunschkandidaten auf der Bank sitzen hat.

Ich finde den Vergleich mit einem Bewerbungsprozess (nicht unbedingt nur Vorstellungsgespräch) nicht so abwegig.
 
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vivi

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  • #171
Oh Gott, das hört sich ja schrecklich an.:eek:

Gibt es dann auch "Probetage" oder ist das das sogenannte Strohfeuerverhalten?
Da soll sich nochmal wer über die Katalogmenatalität aufregen.
 
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Sandbank

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  • #172
Und einen irgendwie gearteten Bedarf hat auch jeder, der einen Partner sucht (wer will kann Maslow (Bedürfnispyramide) heranziehen).
ja, nur ich sehe eben einen gravierenden Unterschied zwischen fachlichem/ teampassenden Bedarf innerhalb eines Arbeitsbereiches und menschlichen Bedürfnissen in einer (künftigen) Partnerschaft.
Auch ist die Abhängigkeitshierarchie bei Bewerbungssituationen nicht immer die klassische, bei der der Bewerber "bettelt" und der "Unternehmer" sofort einen, vergleichsweise gut passenden Bewerber, direkt nach dem 1. Wunschkandidaten auf der Bank sitzen hat.
Es bleibt für mich aber trotzdem eine Abhängigkeitsentscheidung, da nur eine Seite etwas zu vergeben hat. (oder zu nehmen...wie auch immer man die Begriffe Arbeitgeber/ Arbeitnehmer nun für sich persönlich definieren mag)
Die gibt es nicht in Bezug auf eine 'anvisierte' Beziehung/ Partnerschaft...sollte zumindest nicht so sein....
 
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  • #173
Bei einer Beziehung braucht's ja keine Probezeit, weil es keinen Kündigungsschutz gibt... ;)
Ich stimme @Synergie zu.
Wahrscheinlich würden viele Beziehungen viel besser funktionieren, wenn beide Partner sich darüber im Klaren sind, dass sie so lange zusammenbleiben, wie sich beide miteinander wohlfühlen. Wahrscheinlich würden sich dann auch beide mehr umeinander und um die Beziehung bemühen. Auch hier finde ich den Vergleich mit einem Arbeitsverhältnis nicht abwegig.
 
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  • #174
Es bleibt für mich aber trotzdem eine Abhängigkeitsentscheidung, da nur eine Seite etwas zu vergeben hat. (oder zu nehmen...wie auch immer man die Begriffe Arbeitgeber/ Arbeitnehmer nun für sich persönlich definieren mag)
Die gibt es nicht in Bezug auf eine 'anvisierte' Beziehung/ Partnerschaft...sollte zumindest nicht so sein....
Das sehe ich ganz anders! Beide geben und nehmen. In vielen Branchen hat sich das "Machtverhältnis" schon gedreht und Firmen überschlagen sich geradezu im Wettbewerb um gute Fach- und Führungskräfte.
 
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Sandbank

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  • #175
Wahrscheinlich würden viele Beziehungen viel besser funktionieren, wenn beide Partner sich darüber im Klaren sind, dass sie so lange zusammenbleiben, wie sich beide miteinander wohlfühlen. Wahrscheinlich würden sich dann auch beide mehr umeinander und um die Beziehung bemühen.
versteh ich nicht. Geht nicht jeder am Beginn einer Beziehung davon aus, dass man solange zusammenbleibt, wie sich beide wohlfühlen?? und weshalb bemüht man sich dannn mehr??? Mehr als mit welcher anderen Einstellung?
 
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Deleted member 21128

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  • #177
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Sandbank

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  • #178
Firmen überschlagen sich geradezu im Wettbewerb um gute Fach- und Führungskräfte.
na, dann wollen wir uns doch die Bereiche mal etwas genauer anschauen, wo tatsächlich Fachkräfte und wo angeblich Führungskräfte gebraucht werden.
Also, im Handwerk werden tatsächlich Fachkräfte gebraucht, noch wohlgemerkt. Und das liegt daran, dass in der regel Handwerk schlecht bezahlt ist und jeder glaubt, ohne ein Studium ist man nicht zukunftsfähig. Wird ja nebenbei auch bildungsstaatlich 'gefördert'. In welchem Bereich kennst du Führungskäftemangel?
 

TPT

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  • #179
Oh Gott, das hört sich ja schrecklich an.:eek:

Gibt es dann auch "Probetage" oder ist das das sogenannte Strohfeuerverhalten?
Da soll sich nochmal wer über die Katalogmenatalität aufregen.
Ich sehe es leider auch ähnlich wie Mentalista. Anfangs war ich auch naiv und dachte, ich muß jetzt gar nicht alles mögliche in die Waagschale werfen, daß ich dafür Zeit hätte, daß man sich mehrmals trifft. Ich sehe es aber immer mehr, daß viele Männer es wie ein Casting abhalten und innerlich Listen abarbeiten.
Neulich einer, wir hatten ein grandioses erstes Date, dann gab es eine Verzögerung zum zweiten. Auch mal Funkstille, als er sich bei mir auskotzen wollte über seine böse böse Ex. Ich hatte darauf nicht geantwortet. Ja, ich bin bereit in einer Beziehung meinem Partner in allem zuzuhören und hilfreich zu wirken. Aber er erwartete wohl Therapiestunden von mir per Whats App. Wir trafen uns dann nochmal, an sich hatte ich gar keine Lust mehr hinzuegehn, der ganze Esprit vom ersten Treffen fehlte, da saß dann wieder so ein graues Männlein im Anorak, die Themen waren auch nicht mehr so spritzig wie beim ersten. Dann kamen gegen Dateende unvermittelte Fragen an mich, die für mich klangen wie abgelesen. Er wollte etwas berufliches von mir wissen und etwas über meine Familie. Danach kam dann wieder das übliche tagelange Schweigen.
 
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Sandbank

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  • #180
Ja, am Beginn schon. Aber später... vor allem bei Verheirateten entwickelt sich da manchmal ein seltsames Selbstverständnis.
ja, na gut, aber unser Ausgangspunkt war, die Bedürfnisse in einer Beziehung mit dem Bedarf in einem Vorstellungsgespräch zu vergleichen oder eben nicht vergleichen zu können. Was hat ein späteres Selbstverständlichkeitsgefühl in Beziehungen damit zu tun?