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  • #1

Nicht bereit für eine Partnerschaft

Gerade eben habe ich via Whatsapp die Nachricht erhalten, dass eine PS-Bekanntschaft nicht bereit für eine Beziehung sei, mich aber gern kennenlernen wolle. Es habe nichts mit mir zu tun. Persönlich kennengelernt haben wir einander noch nicht.

Nun ist das nicht das erste Mal, dass mir derlei widerfährt. Einmal sagte eine Frau via Whatsapp das vierte Date ab, weil sie ihre Krankheit (von der ich seit dem ersten Date wusste) doch zu sehr beschäftige. Nun kann ich das ja nachvollziehen und verstehen. Andere Gründe sind für mich weniger nachvollziehbar. Und was ich nicht verstehe, warum man dann Mitglied bei Parship wird und aktiv anschreibt.

Wie seht ihr das?

Habt auch ihr solche Erfahrungen gemacht?

P.S.: Ich merke gerade, dass ich mich lieber dem Forum widme als der Partnersuche.
Sollte mir das zu denken geben? ;-)
 
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  • #2
Und was ich nicht verstehe, warum man dann Mitglied bei Parship wird und aktiv anschreibt.
Ist das nicht mittlerweile schon zu revolutionär und abgefahren, sich bei Parship anzumelden, um nach einem Partner/Beziehung zu suchen, geehrter @Baudolino?
Mir kommt das mittlerweile auch so vor. Das, was Du beschreibst, begegnet mir auch immer häufiger. Die angegebenen Gründe der Damen sind verschieden, aber ich frage mich auch jedesmal, warum sie bei Parship angemeldet sind.

Dunsemal war es viel einfacher. Da ging es beim Dating nur darum, ob man der Dame oder umgekehrt gefällt oder nicht. Heutzutage kommt es sehr oft nicht einmal mehr zu dieser Frage, weil das Vorfeld des Kennenlernens schon nicht mehr stimmt. o_O
 

AnnaConda

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  • #3
Lach, ich bin neu hier im Forum, ist lustiger als Partnersuche. Wobei ich eigentlich nicht meckern kann.

Vor einem Jahr hatte ich auch mal sowas, hatte nur weniger Glück als du grins. Wir haben uns schwer verliebt und ich dachte hey, das isses.

Nach 4 Wochen erfuhr ich dann, dass er grad erst getrennt war, hat sich also direkt nach der Trennung hier angemeldet. War natürlich viel zu früh und irgendwann ging es auseinander. So Kanns gehen, wenn Leute nicht nachdenken, grins.

Vertreiben wir uns halt hier die Zeit, bis Amor zuschlägt.
 
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MissTonka

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  • #4
Ich denke mal du hast einfach Pech gehabt ... mach dir nicht allzuviel Gedanken darüber.

Die Richtige wird kommen und sich auch mit einer mega Migräne mit dir treffen wollen.
 
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Bee246

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  • #6

Eine Freundin von mir hat sich kurz nach dem Ende einer Beziehung auf PS angemeldet und zu Beginn eher zögerlich gesucht bzw. auch vor einem Treffen einen Rückzieher gemacht, ... nach ein paar Wochen hat sie sich dann aber doch für ein Treffen entschieden und jemanden gefunden mit dem es gut passt ;).
Vielleicht gibt es hin und wieder, v.a. wenn man sich nach einer Beziehung erneut auf Partnersuche begibt, "Anlaufschwierigkeiten".

Halte dir auf jeden Fall die Daumen, dass es bald klappt :)!
 
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Deleted member 23363

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  • #8
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Havergal

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  • #9
Ich finde, dass der Versuchsaufbau die Sache schon enorm erschwert. Wenn man jemanden kennenlernt unter der Maßgabe, einen Partner finden zu wollen, ist damit schon alle Offenheit flöten. Das selbe gilt für Speeddating, Singlereisen etc. Mich würde es zumindest sehr wundern, hier jemanden kennen zu lernen. Man könnte unter diesen Umständen sogar jemanden finden, der gut passt, aber dies durch den verschobenen Fokus gar nicht merken. Ich kann nur dazu raten, sich emotional von parship so weit wie möglich zu entkoppeln, dann kommen auch solche Fragen nicht auf.
 
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  • #10
Ich finde, dass der Versuchsaufbau die Sache schon enorm erschwert. Wenn man jemanden kennenlernt unter der Maßgabe, einen Partner finden zu wollen, ist damit schon alle Offenheit flöten. Das selbe gilt für Speeddating, Singlereisen etc. Mich würde es zumindest sehr wundern, hier jemanden kennen zu lernen. Man könnte unter diesen Umständen sogar jemanden finden, der gut passt, aber dies durch den verschobenen Fokus gar nicht merken. Ich kann nur dazu raten, sich emotional von parship so weit wie möglich zu entkoppeln, dann kommen auch solche Fragen nicht auf.
Da ist was dran. Ich habe mich gestern angemeldet, einstweilen noch nicht mit einer Premium-Mitgliedschaft. Ich bekam einige Vorschläge, darunter einige sympathische, und bekam und bekomme seither etliche Mails mit Hinweisen auf Lächler, Komplimente und Bildfreigaben. Aber gefühlsmäßig ist es mir leider eher unangenehm - es wühlt mich auf und setzt mich unter Druck, so dass ich mir die Frage, mit der dieses Chat-Thema überschrieben ist, gerade selber stelle.
Es ist wohl diese Zwanghafte, diese Zielstrebigkeit und Eindeutigkeit ("Wir sind alle hier, um einen Partner zu finden und nur dazu"), was diese unangenehme Wirkung hat - und die schiere Menge der "Angebote". Das Beiläufige, Zwanglose fehlt, die zufällig sich ergebende, glückliche Resonanz der einen Seele mit der anderen.
 
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MonDieu

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  • #11
Wir haben uns schwer verliebt und ich dachte hey, das isses.

Nach 4 Wochen erfuhr ich dann, dass er grad erst getrennt war, hat sich also direkt nach der Trennung hier angemeldet. War natürlich viel zu früh und irgendwann ging es auseinander. So Kanns gehen, wenn Leute nicht nachdenken, grins.
das habe ich selber oft erlebt, daß dann irgendwann herauskommt daß sie die alte Beziehung noch nicht verarbeitet haben oder sich nicht für beziehungsfähig halten. Die Ex ist immer präsent und schwebt wie ein böser Geist über der Gegenwart.
Das ging einmal so weit daß mir jeamnd nach einigen Monaten Beziehung sagte, ich wäre zwar sehr attraktiv, aber optisch gar nicht sein Typ und daher wolle er es beenden. :eek:
 
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Deleted member 24797

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  • #12
Wenn jemand noch nicht bereit ist für eine Partnerschaft, aber sich eine solche trotzdem sehnlichst wünscht, dann klingt das danach, als ob er in einem Prozess drinsteckt. Und wenn man mitten in einem Prozess drin ist, dann ist es manchmal schlicht nicht so einfach, zu jedem Zeitpunkt zu spüren, wo genau dieser Prozess zu Ende kommt. Da kann man sich ganz verständlicherweise mal irren. Ich finde es schön, wenn jemand das zugeben kann.

Ausserdem ist es auch nachvollziehbar, dass zwischendurch die Sehnsucht nach Liebe vor der nüchternen Betrachtung der Realität die Oberhand gewinnt. Auch das ist doch etwas Schönes: die Liebe hat für diesen Menschen eine grosse Bedeutung.

Und dann kommt noch dies dazu: Brauchen wir in einem Verarbeitungsprozess nicht auch immer wieder Anstösse von aussen, um zu merken, dass da noch etwas ist, dem wir bisher noch zu wenig Beachtung geschenkt oder das wir falsch interpretiert haben? Das heisst nun aber, dass wir alle auf dem Weg zur Liebe vielleicht auch mal falsche Abzweigungen nehmen müssen, damit wir herausfinden können, wo der richtige Weg doch noch weiter geht.

Ich persönlich denke, dass ich es eigentlich erst im Nachhinein wirklich mit Sicherheit wissen kann. Ist das bei euch anders?
 
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AnnaConda

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  • #13
Ja, eigentlich war das schon anders bei mir. Ich habe schon gewußt, wann ich wieder bereit bin, ganz einfach war mir 4 Wochen nach der Trennung noch nicht danach, aktiv einen Partner zu suchen.

Natürlich vermißt man in der Zeit vieles, aber solange man sich gedanklich noch in der alten Beziehung befindet geht was Neues doch schlicht nicht.

Bei Männern, auch im Freundeskreis, da war ich nur Zuschauer, habe ich das mehrfach erlebt, dass sie quasi paar Tage nach der Trennung irgendwo angemeldet haben. Bei uns wurde monatelang die Trennung thematisiert, logisch, nach langjährigen Ehen, und parallel dazu fing man an zu daten. Einige scheinen das als Bewältigungsstrategie anzusehen. Ich finde sowas extrem unfair, Jesses, man ist doch erwachsen und weiß, was man damit anrichtet, wenn sich jemand verliebt und man ist im Kopf nicht frei. Ist immer schief gegangen, immer wurde jemand verletzt. Verstehe ich wirklich nicht. Menschen, die ernsthaft einen Partner suchen, sind doch keine Therapeuten.
 
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Magneto73

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  • #14
@AnnaConda Das Letzte klingt irgendwie hart und so als ob Du Dich irgendwie erhaben fühlst. Jeder hat irgendwas aufzuarbeiten und so eine Phase kann ein Paar besonders zusammenschweißen, wenn beide sich auf einer Stufe sehen.
Leider sehen sich insbesondere Frauen (meine pers. Erfahrung) oft in dem Zustand, dass sie schon alles aufgearbeitet haben, dem ist aber oft aber nicht so.
 
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Deleted member 22756

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  • #15
Jesses, man ist doch erwachsen und weiß, was man damit anrichtet, wenn sich jemand verliebt und man ist im Kopf nicht frei. Ist immer schief gegangen, immer wurde jemand verletzt. Verstehe ich wirklich nicht. Menschen, die ernsthaft einen Partner suchen, sind doch keine Therapeuten.
Das finde ich jetzt doch etwas naiv.
So funktioniert das doch nicht im realen Leben: erst mal schön alle "Altlasten" aufarbeiten, und dann völlig unbelastet in eine neue Beziehung gehen.
Ich finde, dass @Maryam das ganz gut beschrieben hat.
Jeder hat doch so seine Themen. Keiner ist ein unbeschriebenes Blatt.
Ich denke eher, dass es hilfreich ist, sich seiner eigenen Baustellen bewusst zu sein, und sich jemand zu suchen, der dazu passt.
Und vielleicht (sogar ziemlich sicher) nur für einen bestimmten Lebensabschnitt? Wenn ich mal ganz realistisch sein darf (die Statistik spricht für sich).
Vielleicht hilft es, diese ganze Beziehungsgeschichte irgendwie nicht ganz so eng zu sehen? Also einfach auszuhandeln und auszuloten, was geht? Und was für einen selbst wichtig und gut ist, ohne das übliche "Ich - Du - Kind - Haus- Hund" (hatte ich schon mal erwähnt...).. halt das ganze Cinerella-Zeugs
Und diese Zeit, die man mit einem Menschen verbringen darf als das zu sehen was es ist: ein Geschenk an gemeinsamer Zeit und Nähe. Kein Versprechen und kein Besitz.

"Everybody is his own channel" (Gendlin) .

Ist ein bisschen mein Mantra. Ich hoffe, ich sehe es noch genau so, falls diese schöne Zeit mit ihm doch irgendwann ein Ende haben sollte.

Ich verstehe natürlich, dass das anders ist, wenn man Familie mit Kindern haben will. Hatte ich auch, und es hat mich in die Katastrophe geführt (Beziehungstechnisch).
Scheint mir hier im Forum aber nicht die Mehrheit zu sein.
 
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AnnaConda

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  • #16
@AnnaConda Das Letzte klingt irgendwie hart und so als ob Du Dich irgendwie erhaben fühlst. Jeder hat irgendwas aufzuarbeiten und so eine Phase kann ein Paar besonders zusammenschweißen, wenn beide sich auf einer Stufe sehen.
Leider sehen sich insbesondere Frauen (meine pers. Erfahrung) oft in dem Zustand, dass sie schon alles aufgearbeitet haben, dem ist aber oft aber nicht so.
Ich fühle mich nicht erhaben sondern in so einem Fall, mit Verlaub, verarxxxt.

Ich habe auch nicht geschrieben, dass nur Männer das machen, sondern dass ich es so erlebt habe. Tatsächlich waren die Frauen irgendwie anders drauf, die haben sich erstmal berappelt, ihr Leben wieder zusammengesetzt und irgendwann, frühestens nach einem Jahr gedatet. Dass es da auch andere Fälle gibt glaube ich dir sofort, auch wenn ich nicht eine einzige Frau kenne, die sich beim OD angemeldet hat, kaum dass der Ex ausgezogen war.

Wenn sich ein Paar findet, wo einer willig ist, den ganzen Prozeß mitzubegleiten, ist das ja toll, wenn das dann auch noch hält. Die Regel ist das nicht, meist wird sowas aus gekränkter Eitelkeit gemacht, um den eigenen Marktwert zu testen.

Wie gesagt, Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
 
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Magneto73

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  • #18
@Mentalista: Mal wieder typisch. Niemand von uns kann bei Diskussionen eine Statistik mit einer repräsentativen Stichprobe hervor holen. :rolleyes:

Für mich waren es jedoch genug, um zu wissen, dass viele Frauen ihre Geschichte loswerden wollen, aber die Männer sollen Ihre für sich behalten. So versuche ich es nun immer zu halten, wenn ich es nicht vergesse.
 

AnnaConda

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  • #19
OFT? Wieviele Frauen hast du so intensiv kennengelernt, um diese Aussage treffen zu können?
Das frage ich mich auch. Aber letztlich reden wir alle über unsere eigenen Erfahrungswerte, die mehr oder weniger repräsentativ sind. Nehme mich da auch nicht aus, obwohl es mir wirklich so vorkommt, dass Männer oft, kaum dass sie getrennt sind, sich partnersuchend irgendwo anmelden. Das kann nichts werden, wenn man nicht wenigstens bisschen Luft ranlässt. Irgendwann kommt immer das Erwachen, dass Mann doch noch nicht fertig ist, sofern er die Ex noch liebte bei der Trennung. Und dann wird's unschön. Aber klar, gibt's bei Frauen sicher auch.
 
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Magneto73

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  • #20
@AnnaConda Also ich gehe jeden Beziehungsversuch/jede Beziehung so ran, als solle es für immer werden und das auch nach einer bösen Trennung nach einer 21 jährigen Beziehung.
 
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Mentalista

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  • #21
@Mentalista:
Für mich waren es jedoch genug, um zu wissen, dass viele Frauen ihre Geschichte loswerden wollen, aber die Männer sollen Ihre für sich behalten. So versuche ich es nun immer zu halten, wenn ich es nicht vergesse.

Darum geht es mir nicht. Mir geht es um deine Verwendung der Begrifflichkeit "Viele". Wenn du das so schreibst, ersteht bei mir der Eindruck, dass du wirklich sehr viele Frauen gedatet hast und sehr viele Frauen dir ihre Geschichte erzählten. Ist dem so?

Ich halte es selber nicht so. Ich habe bei Dates selten was von früher erzählt, es wurde auch rückblickend mit genug Abstand selten gefragt, aber die Begegnungen mit Männern waren meistens so, der Kaffee stand nicht mal auf dem Tisch und die Männer fingen an gleich zu erzählen, monologisierend leider, von der bösen Ex, der blöden Arbeit usw.:rolleyes:

Dem Einen habe ich dann gesagt, dass ich ihm gerne weiter zu höre, aber nur noch für einen gewissen Stunden-Lohn. Ich bin keine Mitarbeiterin der kostenlosen Telefonseelsorge.

Ergeht mir aber öfter so, dass viele Menschen, die ich so treffe, mir, ohne das ich sie frage oder so, gleich anfangen ihre Leben oder ihre Probleme zu erzählen. :rolleyes:. Eine Fachkraft sagte mir später dazu, ich würde ein sehr vertrauenswürdige und nette Ausstrahlung haben, mag man hier im Forum das gar nicht glauben, gell:p?, und viele Menschen haben keinen, mit dem die reden können, bzw. ihren toxischen Müll abladen können.

Ich selber habe meine Geschichten und was es da zu verarbeiten gab, an der richtigen Stelle erzählt und verarbeiten, aber bei keinem Date.

Ich glaube, dass viele Dates daran scheitern, dass Mann der Frau seinen ganzen Ex-Beziehungskram auftischt. Das es Frauen gibt, die so ähnlich handeln, mag sein, ich date aber keine Frauen.
 

Magneto73

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  • #22
Nun könnte ich doch auch fragen, wieviele Dates Du selber hattest oder beobachtet hast, dass Du die letzte Aussage in Richtung der Männer treffen kannst ... tue ich aber nicht ... weil ich niemand in die Ecke drängen will ...
 

Mentalista

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  • #23
Nun könnte ich doch auch fragen, wieviele Dates Du selber hattest oder beobachtet hast, dass Du die letzte Aussage in Richtung der Männer treffen kannst ... tue ich aber nicht ... weil ich niemand in die Ecke drängen will ...

Ich hatte viele Dates, früher, und 95% dieser Dates liefen so. Ich habe es also nicht nur beobachtet, sondern selber erlebt. Dazu haben mir meine Kolleginnen, Freundinnen, Bekannte ähnliches erzählt. Hier lese ich das ja auch. So selten scheint dieses Verhalten der Männer nicht aufzutreten.
 
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Deleted member 23363

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  • #24
Ich glaube, dass viele Dates daran scheitern, dass Mann der Frau seinen ganzen Ex-Beziehungskram auftischt. Das es Frauen gibt, die so ähnlich handeln, mag sein, ich date aber keine Frauen.
Ich date Frauen und kann dir versichern, dass es das auch bei Frauen gibt.
Vor ein paar Tagen erst hatte ich ein Date bei dem mir sie mir nicht nur erzählte, welche schlechten Erfahrungen sie schon gemacht hat, sondern mich auch gleich "abprüfte", ob ich nicht auch diese Eigenschaften (sexsüchtig, finanzielle Not , krankhafte Eifersucht etc.) habeo_O. Meine aufkeimende Zuneigung wurde dadurch im Keim erstickt. Aber ich war bei ihr ohnehin durchgefallen. :eek:
 

AnnaConda

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  • #25
@AnnaConda Also ich gehe jeden Beziehungsversuch/jede Beziehung so ran, als solle es für immer werden und das auch nach einer bösen Trennung nach einer 21 jährigen Beziehung.
Jeder trägt sein Päckchen mit. Und auch die Verletzungen aus anderen Beziehungen, das ist ja klar. Das muss eine neue Beziehung auch nicht zwangsläufig belasten.

Was ich meine ist eher, und das habe ich sehr häufig beobachtet und einmal erlebt, dass Männer sich direkt nach der Trennung beim OD anmelden und anfangen, zu daten. Die Begründung war immer, man könne nicht allein sein. Da wird sich dann auf die erstbeste Frau gestürzt und später erst überlegt, ob das passt. Ist für mich die falsche Reihenfolge, die Wenigsten sind schon so weit, ernsthaft etwas anzufangen.

Wenn man das halbwegs abgeschlossen hat und im Kopf frei ist, ist das ja nochmal anders.
 

Mentalista

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  • #26
Ich date Frauen und kann dir versichern, dass es das auch bei Frauen gibt.
Vor ein paar Tagen erst hatte ich ein Date bei dem mir sie mir nicht nur erzählte, welche schlechten Erfahrungen sie schon gemacht hat, sondern mich auch gleich "abprüfte", ob ich nicht auch diese Eigenschaften (sexsüchtig, finanzielle Not , krankhafte Eifersucht etc.) habeo_O. Meine aufkeimende Zuneigung wurde dadurch im Keim erstickt. Aber ich war bei ihr ohnehin durchgefallen. :eek:

IKann es sein, dass das Frauen bzw. Männer nur so machen, damit der Andere beim Date kein Interesse an einem findet, weil man dem Anderen keinen Korb geben kann/will:eek::oops:?
 
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Carlota

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  • #27
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Mentalista

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  • #29
Wenn jemand noch nicht bereit ist für eine Partnerschaft, aber sich eine solche trotzdem sehnlichst wünscht, dann klingt das danach, als ob er in einem Prozess drinsteckt. Und wenn man mitten in einem Prozess drin ist, dann ist es manchmal schlicht nicht so einfach, zu jedem Zeitpunkt zu spüren, wo genau dieser Prozess zu Ende kommt. Da kann man sich ganz verständlicherweise mal irren. Ich finde es schön, wenn jemand das zugeben kann.

Ausserdem ist es auch nachvollziehbar, dass zwischendurch die Sehnsucht nach Liebe vor der nüchternen Betrachtung der Realität die Oberhand gewinnt. Auch das ist doch etwas Schönes: die Liebe hat für diesen Menschen eine grosse Bedeutung.

Und dann kommt noch dies dazu: Brauchen wir in einem Verarbeitungsprozess nicht auch immer wieder Anstösse von aussen, um zu merken, dass da noch etwas ist, dem wir bisher noch zu wenig Beachtung geschenkt oder das wir falsch interpretiert haben? Das heisst nun aber, dass wir alle auf dem Weg zur Liebe vielleicht auch mal falsche Abzweigungen nehmen müssen, damit wir herausfinden können, wo der richtige Weg doch noch weiter geht.

Ich persönlich denke, dass ich es eigentlich erst im Nachhinein wirklich mit Sicherheit wissen kann. Ist das bei euch anders?

Ja, ja, ja, aber bitte nicht auf Kosten von dem Anderen, der aus diesem Prozess längst raus ist.

Ich danke den Männer, die ich auf meinem Weg getroffen habe, für die Erfahrungen, die ich mitnehmen konnte. Mir ging es auch nicht um das noch nicht Wissen, was der richtige Weg ist, sondern eher um das Verhalten der Männer, was von Respektlosigkeit gezeichnet war. Sich selber, der Ex und auch mir gegenüber.

Auch so eine gewisse Naivität, die ich oft erlebt habe und gerade wieder aktuell erleben musste. Weil es seit Jahren absehbar war, dass die junge Frau, nachdem sie nun endlich im Leben angekommen ist, nun beruflich sehr erfolgreich auf den Beinen steht, ihr Kind, viel zu früh bekommen, aber gut hinbekommen hat, sich nun von dem über 25jährigen älteren Mann (der sie damals sehr "gefördert hat" für einen Jüngeren verlassen hat. Der Verlassene ist aber auch ein Grieskram.
 

techforce

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  • #30
Ist das nicht mittlerweile schon zu revolutionär und abgefahren, sich bei Parship anzumelden, um nach einem Partner/Beziehung zu suchen, geehrter @Baudolino?
Mir kommt das mittlerweile auch so vor. Das, was Du beschreibst, begegnet mir auch immer häufiger. Die angegebenen Gründe der Damen sind verschieden, aber ich frage mich auch jedesmal, warum sie bei Parship angemeldet sind.

Dunsemal war es viel einfacher. Da ging es beim Dating nur darum, ob man der Dame oder umgekehrt gefällt oder nicht. Heutzutage kommt es sehr oft nicht einmal mehr zu dieser Frage, weil das Vorfeld des Kennenlernens schon nicht mehr stimmt. o_O
Das entspricht meiner Beobachtung, dass "am Anfang" nur die ganz Mutigen und Unkonventionellen sich hier angemeldet haben, Online Dating war etwas Verruchtes, das nur Frauen getan haben, die sowieso leicht zu haben waren. Jedenfalls entsprach das der Wertung von Online Portalen in der großen Masse der Bevölkerung. Dann kam die Mitte der Normalverteilung, die Normalen halt, die insbesondere großen Wert darauf legen erst einmal die Gefühle zu prüfen, und jetzt sind die besonders Zögerlichen dran, die sich der konventionellen Verhaltensweisen bedienen, die noch immer zumindest geduldet werden, die also beispielsweise dabei geholfen haben wollen, jemanden zu vergessen, die sich absolut nicht festlegen wollen oder können etc. pp.

Wo sind die "guten" Frauen hin?
 
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