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  • #18
Ich habe nun etwas darüber nachgedacht, auch nachdem ich in den Selbstbetrachtungen von Marc Aurel gelesen habe.
Füge dies mal an, um vieleicht jemanden dazu anzuregen, es ebenso zu tun.

Nicht allein sein können....
Stell dir mal die Frage, warum hat man das Gefühl nicht allein, oder in Stille verbringen zu können? Weil man nicht im Reinen mit sich selbst ist, die Stimmen der eigenen Unzufriedenheit mit sich selbst. Man kann sich selbst nicht ertragen, erwartet aber, ein anderer Mensch soll das ertragen?
Ich bin mit mir im Einklang, lebe in Seelenruhe und tue nur das, womit ich im Einklang mit mir selbst bleiben kann, nichts was mir ein schlechtes Gewissen breiten würde.
Ich trage den Ort, an dem ich mich wohl fühle, mit mir herum.
Mit anderen Worten... zitiere Hirschhausen " Liebe dich selbst, dann können dich andere gern haben"
Oder anders, ich mag mich wie ich bin. Ob allein, oder in sympathischer Gesellschaft, spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Ist man mit sich im Einklang, brauch man nicht viel um glücklich zu sein. Kommt die passende Gesellschaft dazu, rundet es die Sache ab.

Dies ist nicht speziell an eine Person gerichtet, braucht sich also keiner angegriffen zu fühlen ;)
 
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  • #21
Ich habe nun etwas darüber nachgedacht, auch nachdem ich in den Selbstbetrachtungen von Marc Aurel gelesen habe.
Füge dies mal an, um vieleicht jemanden dazu anzuregen, es ebenso zu tun.

Nicht allein sein können....
Stell dir mal die Frage, warum hat man das Gefühl nicht allein, oder in Stille verbringen zu können? Weil man nicht im Reinen mit sich selbst ist, die Stimmen der eigenen Unzufriedenheit mit sich selbst. Man kann sich selbst nicht ertragen, erwartet aber, ein anderer Mensch soll das ertragen?
Ich bin mit mir im Einklang, lebe in Seelenruhe und tue nur das, womit ich im Einklang mit mir selbst bleiben kann, nichts was mir ein schlechtes Gewissen breiten würde.
Ich trage den Ort, an dem ich mich wohl fühle, mit mir herum.
Mit anderen Worten... zitiere Hirschhausen " Liebe dich selbst, dann können dich andere gern haben"
Oder anders, ich mag mich wie ich bin. Ob allein, oder in sympathischer Gesellschaft, spielt nur eine untergeordnete Rolle.
Das kann sich schnell ändern, sobald die Gesellschaft aus dicken Spinnen besteht.
 
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  • #22
Ich habe immer gern geteilt - Gedanken, Gefühle.
 
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  • #23
Nicht allein sein können..
Meine Gedanken dazu:.

Seit sich meine Frau von mir aus (für mich) heiterem Himmel getrennt hat und mir an den Kopf warf, dass sie auch keinerlei Gefühle für mich hat, ist da in mir ein Gefühl der Leer... der Unvollständigkeit. (ist eine längere Weile her und Gefühle sind kaum noch da, beziehungsweise die Hoffnung, dass es wieder in Ordnung kommt, ist gänzlich verschwunden)
Ich denke schon primär natürlich Kopfsache das Ganze. Vermutlich auch das Problem weil es damals so abrupt ging ohnr mir die Chance zu geben zu reagieren. (sie hat nie viel Worte darüber verloren, wenn sie was gestört hat in der Ehe und wenn ich nachgefragt habe, war nichts)... Wir waren 3 Jahre verheiratet und insgesamt 6 Jahre zusammen. Davor noch eine Beziehung die mit 9 Jahren zu Buche schlägt, aber wo die Trennung nicht so schlimm war, wie die jetztige.
Manchmal frage ich mich , warum zum Geier hat sie mich geheiratet?

Ich bin innerlich im Moment hin und her gerissen zwischen, ich will alleine sein und mit Frauen nichts zu tun haben und ich stürz mich hals über Kopf in die nächste Beziehung.

Ich für meinen Teil denke mir, dass die Frage nach dem "nicht allein sein können", nicht leicht zu beantworten ist und jeder für sich beantworten muss. Angefangen damit, warum hat man sich überhaupt auf einer Partnerbörse oder ähnlichem angemeldet?

Für mich persönlich ist klar. Es gibt für mich nichts schöneres, als die schönen Momente mit einem geliebten Menschen zu teilen. Mit ihm lachen, mal weinen, wenn etwas traurig ist, gemeinsam ein Leben auf bauen. Ein gemeinsam Licht in dunklen Stunden sein. Zusammen alt werden...

Ich hoffe war jetzt nicht zu kitschig :)
In diesem Sinne.
 
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  • #24
Ich bin innerlich im Moment hin und her gerissen zwischen, ich will alleine sein und mit Frauen nichts zu tun haben und ich stürz mich hals über Kopf in die nächste Beziehung.
Kann ich verstehen. Andere Frage: Mal darüber nachgedacht, einen Menschen als Freizeitpartner kennenzulernen? Ich meine aus der Prämisse heraus, nicht auf Partnerschaft hinaus zu sein. Bedeutet, jemanden kennen und schätzen zu lernen, ohne das Erwarten einer Partnerschaft heraus?
Wenn du den Menschen nimmst wie er ist, nicht den Wunsch der Partnerschaft, als Ziel forcierst.
Wenn man sich dann.... ganz unverstellt... mag und schätzt, kann das vieleicht mehr das sein, was du dir wünscht.

vieleicht zielt das auch etwas dahin:
Manchmal frage ich mich , warum zum Geier hat sie mich geheiratet?
Kann sie vieleicht nicht einmal selbst beantworten. Anders gesagt, vieleicht ist sie sich ihrer selbst nicht sicher...
Geh davon aus, Menschen wissen nicht immer genau was sie wirklich wollen ;)

Und hier das Gelassenheitsgebet. Ich bin nicht gläubig, auch ein nichtgläubiger kann es verstehen :)
Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
 
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  • #25
Und hier das Gelassenheitsgebet. Ich bin nicht gläubig, auch ein nichtgläubiger kann es verstehen :)
Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Der Weg zu einem glücklichen Leben ist zu akzeptieren, dass man eigentlich keine Kontrolle hat.

@Stehaufmann

Das Problem bei Trennungen ist oft, dass während der eine Partner abgeschlossen hat, der Alptraum für den anderen erst beginnt. Meist ist es dann schon zu spät und man merkt erst wie einsam man ist, wenn man vor seinem Scherbenhaufen steht und sich fragt, wie es weiter gehen soll.

Das Leben ist und bleibt, das grausamste Spiel aller Zeiten....
Jedem, der das anders sieht, sage ich: Herzlichen Glückwunsch!
Jedem der mir Zustimmt: Mein Beileid.
 
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  • #26
@Raiho : ich zieh den hut vor dir. dass du in deiner wirklich schwierigen situation nach einem solchen desaster hier im forum aktiv bist und dich einbringst. und nicht nur wie manche dein problem darstellst und ansonsten schweigst. ich glaube, ich hätte die kraft gar nicht. ich finde das bemerkenswert. das wollte ich mal loswerden. :)
 
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  • #27
Nicht allein sein können..
Meine Gedanken dazu:
...
Für mich persönlich ist klar. Es gibt für mich nichts schöneres, als die schönen Momente mit einem geliebten Menschen zu teilen. Mit ihm lachen, mal weinen, wenn etwas traurig ist, gemeinsam ein Leben auf bauen. Ein gemeinsam Licht in dunklen Stunden sein. Zusammen alt werden...

Ich hoffe war jetzt nicht zu kitschig :)
In diesem Sinne.
Schau, was da stehengeblieben ist, wenn die Vergangenheit ausradiert / bewältigt ist...

Ich wünsche dir, dass du bald dein Gleichgewicht wiederfindest und dann die Partnerin, die zu dir passt und steht :)
 
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  • #28
@elbtexterin danke für die Blumen, allerdings muss ich zugeben, dass ich mich in letzter Zeit viel zu viel auf Parship und im Forum aufhalte.

Um das Ausmaß dieser "Katastrophe" zu verbildlichen, stelle man sich einfach eine Atombombe vor, das gleißende Licht und dann... das was übrig bleibt.
Meine Art der Problembewältigung ist, anderen damit auf den Keks zu gehen.
Dumm nur, wenn man niemanden zum auf den Keks gehen hat.;)

Wie heißt es so schön?
Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.
Und dann geht es weiter, Schritt für Schritt.
Das Leben wartet nicht und es bringt nichts, den Scherben hinterher zu trauern, weil es sie nicht wieder Zusammensetzt.
 
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  • #30
@elbtexterin danke für die Blumen, allerdings muss ich zugeben, dass ich mich in letzter Zeit viel zu viel auf Parship und im Forum aufhalte.

Um das Ausmaß dieser "Katastrophe" zu verbildlichen, stelle man sich einfach eine Atombombe vor, das gleißende Licht und dann... das was übrig bleibt.
Meine Art der Problembewältigung ist, anderen damit auf den Keks zu gehen.
Dumm nur, wenn man niemanden zum auf den Keks gehen hat.;)

Wie heißt es so schön?
Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.
Und dann geht es weiter, Schritt für Schritt.
Das Leben wartet nicht und es bringt nichts, den Scherben hinterher zu trauern, weil es sie nicht wieder Zusammensetzt.
Deine Art der Problembewältigung ist doch völlig normal (zumindest für viele Menschen). Wenn du reden willst und niemanden dafür hast, wie wäre es mit einer Therapie? Muss ja nicht ewig sein und da geht es dann auch nur um die Aufarbeitung der Trennung. Dort kannst du deinen ganzen Seelenmüll loswerden, und wenn es sein muss kannst du dort alles 20 mal erzählen.

Mir hat in der Situation viel Reden geholfen und letztendlich die Zeit. Auch wenn man es am Anfang nicht wahrhaben will oder nicht glauben kann, es wird besser, man geht zwei Schritte vor und einen zurück (manchmal geht man auch wieder drei Schritte zurück :oops:). Aber es wird besser. Es ist wie die Besteigung eines Berges. Manchmal sieht man den Gipfel für lange Zeit nicht, aber dann macht man einen Schritt und plötzlich ist er wieder zu sehen und ist auch nicht mehr ganz so weit entfernt.
Und das Gefühl, wenn du oben angekommen bist, ist unglaublich gut. Du wirst es schaffen.
Ich wünsche dir viel Kraft. ;)