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  • #211
Schon am 3. Tag geschludert.... wo soll das nur hinführen.... :D

Da hält ja jeder Neujahrsvorsatz länger.... :oops:
ja. das gibt mal im Fach "Tagebuch schreiben", hm, was denn so, @Synergie? knapp genügend? oder muss sie sogar sitzen bleiben und wiederholen?

leben und leben lassen.

(bin mir nicht sicher, welches der beiden dir schwerer fällt.
aber zum Glück nicht wirklich mein Problem. Puh...:oops:
nur wäre es mMn grosszügig, wenn denjenigen, die beides tun, tun wollen und /oder mindestens zu tun versuchen, die Lust und Freude daran nicht vergällt werden würde. Nicht alle, die in diesem irdischen Jammertal;), in dem wir Menschen zugegebenermassen wandeln, mal zwischendurch froh oder glücklich sind, sind undifferenzierte und unreflektierte IdiotInnen;)
das ist aber natürlich nur: IMHO:)
 
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  • #213
Ich finde sie auch nicht überheblich, sondern meist eher bedürftig und Zeichen eines ungesunden Mangels an Selbstvertrauen.
Insofern ist deine Zielsetzung deiner Ausführungen irgendwie dran vorbei. Du scheinst die Selbstvormacher primär gegenüber dem Vorwurf der Überheblichkeit verteidigen zu wollen. Aber das ist gar nicht mein Punkt.
Hier stellt sich das Problem, dass das geschriebene Wort mehr Gewichtung hat, als wenn man Menschen persönlich kennt und auch ihr Verhalten und ihre Art zu sein und ihre Taten und Handlungen bewerten kann. Natürlich wird es allgemein auch als Tugend angesehen "understatement" zu bleiben (weil man hats ja nicht nötig). Dies ist aber auch Ansichtssache bzw. ein Glaubenssatz. Genauso, wie "Eigenlob stinkt".


Das hatten wir schon öfter hier, daß Leute sagen: Wahrheit ist definiert als das, was mir nützt. In diesem Sinne (!) ist es für die dicke Frau dann natürlich wahr, daß sie schlank ist, für den mickrigen Mann wahr, daß er durchschnittsgroß ist.
(Schreib das gerne in alle Threads, in denen sich über Profillügen anderer erregt wird, etwa weil sich jemand zehn Jahre jünger oder zehn Zentimeter größer schwindelt.)
Eine Profillüge kann man da wohl nicht als Beispiel werten. Wer bei der Größe schummelt, der hat ja ein Problem damit, sich selbst zu mögen. Vielleicht, weiß er auch nicht, wie ein Maßband oder ein Zollstock zu lesen sei?

Jeder, der bedürftig nach verzerrter Selbstwahrnehmung ist, profitiert davon. Sonst würde ers nicht machen. Ob eine Psychomechanismen da wirklich gut gerechnet haben, es in diesem Sinne "gesund" ist, oder sich die Verzerrungen, die sich in manchen Kontexten als momentan überaus opportun oder sogar lebensnotwendig erwiesen haben, in anderen Kontexten als sehr schädlich erweisen (für ihn selbst, aber natürlich auch für andere), ist eine andere Frage.
Bedrüftig nach verzerrter Selbstwahrnehmung? Wenn mans so formulieren möchte ;) Klingt etwas abwertend. Doch wird dies jedem gut stehen und motivierend sein, das eigene Leben zu gestalten, Verantwortung für sich zu übernehmen und die Zügel in der Hand zu halten. Zu erkennen, dass man immer auch eine eigene Realität besitzt, auf die man aktiv einen Einfluss hat, halte ich schon für wichtig.
Pessimist oder Optimist oder Realist?
Allgemeinhin lebt es sich als Optimist doch gar nicht schlecht oder ;)



Jetzt kippts gerade ein bißchen. Zuerst ging es ja in diese Richtung: "Das was wir glauben ist unsere Realität." Weil Realität eben immer subjektiv ist. Jetzt aber hast du plötzlich einen anderne Begriff von Realität, der offenbar nicht ebenso subjektiv ist. Wo das Glauben selbst noch nicht ausreicht, um diese Realität zu verbürgen, sondern erst eine Entwicklung eintreten muß. Wo sich offenbar eine doch als irgendwie objektiv angenommene Wirklichkeit Schritt für Schritt den zunächst falschen Überzeugungen annähert.
Kippen?
Nein alles ist Entwicklung und Prozess. Wenn ich daran glaube, beim Halbmaraton mitlaufen zu können und es ins Ziel zu schaffen, dann muss ich auch dafür Trainieren. Die Motivation dafür zu Trainieren kommt aber aus dem "positiven Glauben", es zu können. Auch wenn man zu Beginn keine 20 Meter durchhält und keine Ahung von Lauftechnik hat.


Eben, "wahrlich". Die "wahrlich" Zufriedenen sind nur meist nicht diejenigen, die an jeder Ecke demonstrieren müssen, daß sie ja ach so zufrieden sind. Die die das tun, sind eben meist gerade nicht wahrlich zufrieden, sondern wollen nur so scheinen.
Diese von dir genannte Demonstration wird von uns unterschiedlich bewertet. Du siehst eine notwendige Demonstration, ich sehe nur ein "Statement" von Ansichten. Nicht mehr und nicht weniger.

Also ich korrigiere: es hängt vom Publikum ab. Auf andere, die auf einem ähnlichen Selbstbelügenprogrammiertrip sind und empfänglich für Werbung und andere kleine Betrügereien sind, können sie durchaus positiv wirken. Manchmal treten sie dann auch derselben Selbstprogrammiersekte bei, kaufen die entsprechenden Ratgeber usw.
Wie gesagt, nicht aus Überheblichkeit, sondern aus Schwäche und mangelndem Selbstbewußtsein.
Oh es gibt Selbstprogrammiersekten? :D
Also Humor hast du ja :)

Aber ist alles eine Frage des Maßes. Sich ein bißchen besser zu halten als man ist, ist wohl in vielen Bereichen gesund und förderlich.
Wers zum Programm macht, dürfte hingegen über das Maß hinaus sein, und es irgendwie nötig haben, und umso mehr von "gesund" sprechen, je "kränker" er ist.
Da kann ich zustimmen.
 
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  • #214
Die Motivation dafür zu Trainieren kommt aber aus dem "positiven Glauben", es zu können.
Du sprichst von einer Erwartung und Selbstwirksankeitsüberzeugung.
Dies ist, wie in deinem Beispiel, in die Zukunft gerichtet. Und sollte, mMn, getrennt werden von Überzeugungen hinsichtlich Ist-Zuständen.

Wie du schon sagtes: Äpfel vs. Birnen....
Bei manchen ist es halt ein Apfel-Birnen Mus....
 
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  • #215
Du sprichst von einer Erwartung und Selbstwirksankeitsüberzeugung.
Dies ist, wie in deinem Beispiel, in die Zukunft gerichtet. Und sollte, mMn, getrennt werden von Überzeugungen hinsichtlich Ist-Zuständen.

Wie du schon sagtes: Äpfel vs. Birnen....
Bei manchen ist es halt ein Apfel-Birnen Mus....
Für mich gehört das zusammen.
Der Ist-Zustand und das Annähern an den Ist-Zustand ist fließend im Übergang.
 
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  • #216
@Synergie was ist mit @silvi69 zum Beispiel? (ist ja ihr Fred)

Sie möchte gerne glücklich als Single sein und die Suche aufgeben.
Ist-Zustand und Annährung an den Ist-Zustand?

Hier wäre es wichtig, davon überzeugt zu sein, also den Glauben daran zu haben, dass man auch ohne Partnerschaft glücklich ist (oder sogar noch glücklicher?). Ohne den Glauben daran, wird der potenzielle Ist-Zustand nicht unbedingt erfolgreich erreicht. Oder?

Wie gestalten sich hier Ist-Zustand und die Umsetzung in die Realität deiner Meinung nach?

Der Glaube "ich bin glücklich als Single" ist zuerst da, VOR dem Ist-Zustand.
Und was wir aus tiefster Überzeugung glauben, wird dann auch unsere Realität sein.
 
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  • #217
Eine Profillüge kann man da wohl nicht als Beispiel werten. Wer bei der Größe schummelt, der hat ja ein Problem damit, sich selbst zu mögen.
Klar ists ein Beispiel. Du mißt es nur aus irgendwelchen Gründen mit anderem Maß.
Halte es doch für möglich, daß mir ganz viele Selbst- und Fremdbetrügereien, derer, die sich so demonstrativ als toll verkaufen müssen, die du "verteidigst", genau so erscheinen wie die derjenigen, die in Profilen bezüglich ihrer Größe schummeln. Wie gesagt, eben nicht überheblich, sondern sie haben ein Problem damit, sich zu mögen, nämlich zu mögen, wie sie sind. Deswegen müssen sie sich vormachen, anders zu sein als sie sind.
 
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  • #218
Klar ists ein Beispiel. Du mißt es nur aus irgendwelchen Gründen mit anderem Maß.
Halte es doch für möglich, daß mir ganz viele Selbst- und Fremdbetrügereien, derer, die sich so demonstrativ als toll verkaufen müssen, die du "verteidigst", genau so erscheinen wie die derjenigen, die in Profilen bezüglich ihrer Größe schummeln. Wie gesagt, eben nicht überheblich, sondern sie haben ein Problem damit, sich zu mögen, nämlich zu mögen, wie sie sind. Deswegen müssen sie sich vormachen, anders zu sein als sie sind.
Eigentlich interessiert mich die Sach-Ebene, nicht die Diskussion um Verteidigung irgendwelcher User oder deren Ansichten. Denn das war nicht mein Anliegen. Mir ging es um den Inhalt und die Kommunikation darüber. Ich sehe es auch nicht so, dass ich meine Meinungsbildung abgeschlossen habe. Da ich jüngst das Thema Selbstbewusstsein interessant finde, ging es mir um andere Meinungen und den Austausch darüber. Nicht um einzelne Forums-User.

Da du aber immer wieder darauf zu sprechen kommst: wenn @fafner und @Mentalista sich getroffen haben und der Tenor war, dass man ein "nettes Treffen" miteinander hatte (und ich weiß nicht, ob noch mehr sie getroffen haben - sie steht ja auch für Forumstreffen zur Verfügung), dann denke ich, dass sie ziemlich "real" ist, im Gegensatz zu anderen. Insofern wird ihr Selbstbild wohl annähernd auch der Realität entsprechen. Ich kann dem Positives abgewinnen. Und finde das nahbarer. Und ich denke daher auch, das Mentalista genau die Frau ist, die sie hier verkörpert. Es nicht nötig hat, irgendein Bild zu erschaffen, das nicht ihr entspricht.
 
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  • #220
Möglich. @Julianna , würdest Du – wenn Du bei PS bist – hier preisgeben, was bei Dir für Instinkt & Einfühlsamkeit herausgekommen ist? Nur wenn Du willst. Pure Neugier, ist nicht wirklich wichtig.
Ich hab mal ein Basis-Profil erstellt, nur um den Test zu machen, es aber danach gelöscht. Sollte ich in nächster Zeit die Muse haben, den Test noch mal zu machen, lass ich es dich wissen, denn ich weiß die Prozent-Werte nicht mehr.
In welcher Gruppe stand nochmal Instinkt? Da waren glaube ich drei Werte? Verstand, Liebe und Instinkt?

Welche Werte hast du denn da?
 
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  • #221
@Pit Brett Ich denke, dass ich ein paar meiner Baustellen kenne. Der Test hat auch hier Bestätigung gebracht. Ich halte den Test für ganz gut. Konnte mich darin wiederfinden. Und es sich wichtig, dass man seine Schwachstellen annimmt und sie so gut es geht korrigiert.
Ein Partner oder eine Partnerin, die hier zuarbeiten oder Spiegebild sind, helfen dabei sicherlich.
Nach selbsteinschätzung (also nicht dem Test zu beurteilen - weiß ich nicht mehr), ist mein Einfühlungsvermögen nicht schlecht, aber auch noch ausbaufähig. Das ist ok für mich.
Meine Eltern hatten wenig Einfühlungsvermögen. Deswegen ist es für mich besonders wichtig, mich darin zu entwickeln. Ein Attribut, das mir persönlich am Herzen liegt.
 
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  • #222
@Julianna : Ich wollte weder Dich kritisieren noch in irgend ein Wespennest stechen.
 
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  • #223
Eigentlich interessiert mich die Sach-Ebene, nicht die Diskussion um Verteidigung irgendwelcher User oder deren Ansichten. Denn das war nicht mein Anliegen. Mir ging es um den Inhalt und die Kommunikation darüber. Ich sehe es auch nicht so, dass ich meine Meinungsbildung abgeschlossen habe. Da ich jüngst das Thema Selbstbewusstsein interessant finde, ging es mir um andere Meinungen und den Austausch darüber. Nicht um einzelne Forums-User.

Da du aber immer wieder darauf zu sprechen kommst: wenn @fafner und @Mentalista sich getroffen haben und der Tenor war, dass man ein "nettes Treffen" miteinander hatte (und ich weiß nicht, ob noch mehr sie getroffen haben - sie steht ja auch für Forumstreffen zur Verfügung), dann denke ich, dass sie ziemlich "real" ist, im Gegensatz zu anderen. Insofern wird ihr Selbstbild wohl annähernd auch der Realität entsprechen. Ich kann dem Positives abgewinnen. Und finde das nahbarer. Und ich denke daher auch, das Mentalista genau die Frau ist, die sie hier verkörpert. Es nicht nötig hat, irgendein Bild zu erschaffen, das nicht ihr entspricht.
Äh, wie meinen? Ich schreibe doch gar nicht von Mentalista und Fafner und mir ist auch nicht bewußt, ob die sich getroffen haben oder nicht, noch sehe ich eine Relevanz dessen für irgendwas von dem, was ich hier geschrieben haben. Du ziehst aus dem Umstand eines Treffens Rückschlüsse auf das Zutreffen deines Bildes von Mentalista, oder gar auf das Zutreffen ihres Selbstbildes? Echt? Sachen gibts!

Mich interessieren ja hier generell weniger Abgleiche zwischen Forenperformanz und Privatperson, mir genügt in den meisten Fällen die Forumsperformance völlig, um ein Bild von einem Forumsprofil zu bekommen, und bemesse Stimmigkeit eines Profils u.a. an Art und Ausmaß von Selbstwidersprüchen und ähnlichem. Um einen Roman mit Gewinn zu lesen, muß ich auch nicht wissen, was sein Autor gefrühstückt hat.
 
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  • #225
Äh, wie meinen? Ich schreibe doch gar nicht von Mentalista und Fafner und mir ist auch nicht bewußt, ob die sich getroffen haben oder nicht, noch sehe ich eine Relevanz dessen für irgendwas von dem, was ich hier geschrieben haben. Du ziehst aus dem Umstand eines Treffens Rückschlüsse auf das Zutreffen deines Bildes von Mentalista, oder gar auf das Zutreffen ihres Selbstbildes? Echt? Sachen gibts!

Mich interessieren ja hier generell weniger Abgleiche zwischen Forenperformanz und Privatperson, mir genügt in den meisten Fällen die Forumsperformance völlig, um ein Bild von einem Forumsprofil zu bekommen, und bemesse Stimmigkeit eines Profils u.a. an Art und Ausmaß von Selbstwidersprüchen und ähnlichem. Um einen Roman mit Gewinn zu lesen, muß ich auch nicht wissen, was sein Autor gefrühstückt hat.
hmmm ja ok. Hatte ich jetzt anders aufgefasst. Aber du hast dies ja nun richtig gestellt.
 
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