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  • #196
Es ging nicht ums "weniger Selbstbewußtsein", sondern um "verzerrte Selbstwahrnehmung". Das ist ein Unterschied. Sogenannte krasse Selbstbewußte können gerade krass verzerrte Selbstwahrnehmung haben.
Ja das ist richtig und mir auch schon aufgefallen (also das Abweichen vom Ursprungsthema). Eigentlich war das auch meine Intention, als ich dir geantwortet habe.
(Wollte Andrea dazu anworten und näher darauf eingehen, mach ich nachher noch).
 
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  • #197
Nicht ANDERE sind Schuld an dem, was und wer wir sind,
wie wir sind, wie wir leben - sondern nur WIR selber,
Ist das nicht ein wenig zu einfach gedacht? Würdest du diesen Satz auch Menschen sagen, die z.B. eine ganz schwere Kindheit hatten, ungeliebt geboren und aufgewachsen sind, denen, vielleicht auch später noch, im Erwachsenenleben Gewalt und Missbrauch angetan wurden? Die es nie gelernt haben, stark zu sein und sich zu wehren? Sind sie wirklich selber schuld? Ich denke nicht. Solche Sätze sagen Menschen, die stark genug sind oder waren, sich aus Krisensituationen zu befreien. Ich gehöre übrigens auch zu denen, die das geschafft haben. Aber ich meine, dass man dies nicht so in einem Satz verallgemeinern darf, denn es ist ein Faustschlag, mitten ins Gesicht, für Menschen, die dies nicht so schaffen. Natürlich, und da bin ich ganz bei dir, können nur sie selber (möglicherweise mit Hilfe) es schaffen, ihr Leben zu ändern. Aber Ihnen zu sagen, dass Andere nicht Schuld sind, sondern sie Selber, halte ich in vielen Fällen für unangemessen.
 
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  • #198
Tag 5

hier im Forum werde ich nun des Öfteren sehr positiv bestärkt und ich fühle Dankbarkeit gegenüber den Beiträgen und ihren Autoren, die mich stärken und Verständnis ausdrücken.
Das tut gerade gut, besonders, weil ich eben einen dieser sonntäglichen Mutti- Anrufe gemeistert habe, ohne in Rage zu geraten. Bin quasi ein Abziehbild eines frustierten Singles.
Dennoch habe ich mich selbst ziemlich gerne und merke genau, dass ich durch mehr Aktivität mein Wohlbefinden sehr schnell steigern kann.
...und heute werde ich meine Neugier befriedigen und das PS-Postfach durchforsten...Ihr Lieben, ich werde berichten!
 
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  • #199
@babe also kurz rekonstruiert:

@Mentalista hat geschrieben, "ich finde mich toll" (sinngemäß) und von dir kam der Einwand, ob das nicht vielleicht ein gesteigertes Selbst sein könne? Also, ob der Abgleich mit der Realität fehle?

Ich wollte in meinem Beitrag ausdrücken, dass ich eine Aussage wie "ich bin toll" nicht überheblich finde, sondern eher einem gesunden Selbstvertrauen zuordnen würde.

Meine Begründung ist wie folgt:

"Das eigene Selbstbild mit der Realität abgleichen" ?

Ist die Frage zu klären, was in diesem Zusammenhang die Realität ist?

Es gibt die allgemein-gültige Realität und auf der anderen Seite unsere eigene Realität.
Ich bin der Meinung, dass wir uns unsere eigene Realität, in der wir leben wollen, selbst erschaffen.

Beispiele dazu:

Eine mollig Frau findet, sie habe eine schöne Figur. Es ist die Realität dieser Frau, dass dem so ist.
Ein Mensch findet sich unmusikalisch, und lernt daher kein Instrument, weil er es sowieso nie können wird. Es ist die Realität dieses Menschen, dass dem so ist.
Eine Frau findet, sie sei keine gute Autofahrerin, deswegen fährt sie selten oder gar nicht mehr. Es ist die Realität dieser Frau, dass dem so ist.

Wir schaffen uns unsere Realität selbst.

Wenn der Mensch findet, er sei musikalisch und daraufhin ein Insturment erlernt, darin aufgeht, Spaß hat und für die Sache brennt... ist es dann relevant, ob er tatsächlich musikalisch ist/war oder nicht?

Wenn die Frau findet, sie könne gut Autofahren, so wird sie öfter Auto fahren, Sie wird gerne Auto fahren und immer mehr Übung bekommen und tatsächlich eine gute Autofahrerin sein.

Wenn eine etwas dickere Frau findet, sie sei schön oder gar schlank. Dann ist auch das so. Sie mag sich und andere werden dies an ihr mögen.

Was nützt der "Abgleich" mit der Realität der anderen ?

Profitieren wir davon?

Ich halte es nicht für selbst-überhöhung oder etwas der Art, wenn wir ein gutes Bild von uns selber haben. Denn dies ist der unmittelbare Hochleistungs-Motor um diesem "Selbstbild" dann auch in der eigentlichen Realität zu entsprechen.

Gesundes Selbstwertgefühl stellt immer auch ein Stückweit eine "Einbildung"
dar, denn nur so schaffen wir es über uns hinauszuwachsen.
Sonst trauen wir uns nichts zu, verharren in auswegslosen Situationen.
"Ich kann das", "Ich schaffe das" "Ich bin toll" "ich fühle mich gut" ... wird eher zum Ziel führen, als "ich kann das sowieso nicht" "ich bin nicht gut darin" usw.

Dazu gehört auch die Selbsterfüllende Prophezeiung.

Das was wir GLAUBEN wird meist auch unsere Realität.

Wenn wir glauben "ich bin toll", dann wird auch das unsere Realität.

Und wer wahrlich mit sich selbst zufrieden ist, der ist nicht "Selbsterhöht" sondern leistet auch einen Beitrag zur Gesellschaft. Wer sich mag und glücklich ist (in der eigenen Realität), der wird seinen Mitmenschen freundlich begegnen, viel lächeln, Freude ausstrahlen und positive Rückkopplung vom Umfeld bekommen.

Ja, man sollte sich seine eigene Realität schaffen und JA man darf dabei übertreiben. Es ist wichtig, damit man daran wachsen kann.

Mir ist klar, dass manch einer das anders sieht.


Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden zu Gefühlen.

Achte auf Deine Gefühle,
denn sie werden zu Worten.*

Achte auf Deine Worte,
denn sie werden zu Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden zu Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.



... wer also denkt "ich bin toll" , der ist tatsächlich auch in der Realität toll.
 
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  • #200
@silvi69
Wenn du dir wünschst, glücklicher Single zu werden (für immer?), dann ist es wichtig, dass du deine Motivationen kennst oder ggf überprüfst.

Wenn dein Entschluss daher rührt, dass die "Suche" nie Erfolg haben wird, es keinen geeigneten Mann mehr gibt oder dieser sich eben nicht finden lässt, ist die Motivation wahrscheinlich nicht sonderlich hoch.

Eine Motivation, die du bei dir selbst findest (statt im Außen) jedoch, kann zielführend sein und dich auf dem Weg zum glücklichen Dauer-Single begleiten.

Stell dir mal vor, es gäbe da Draußen viele passende, tolle Männer für dich, die sich auch für dich interessieren. Du müsstest eigentlich nur noch zugreifen. (Versuche das zu visualisieren und dich hineinzuversetzen).
Welche Motivation hast du dann, trotzdem "nein danke, ich möchte allein bleiben" zu sagen?
 
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  • #201
Was nützt der "Abgleich" mit der Realität der anderen ?
Die Argumentationskette halte ich für Augenwischerei und blauäugig.

Sag das o.g. mal den Angehörigen, deren Lieben wegen Selbstüberschätzung Anderer oder derer selbst im Straßenverkehr (oder anderswo) ums Leben gekommen sind....

Nein, das sind keine Einzelfälle.
Das mögen drastische Fälle sein, aber es scheint zur Illustration dessen, dass ein Abgleich zwischen Empfindung und Realität nicht obsolet ist, notwendig zu sein.
 
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  • #202
Die Argumentationskette halte ich für Augenwischerei und blauäugig.

Sag das o.g. mal den Angehörigen, deren Lieben wegen Selbstüberschätzung Anderer oder derer selbst im Straßenverkehr (oder anderswo) ums Leben gekommen sind....

Nein, das sind keine Einzelfälle.
Das mögen drastische Fälle sein, aber es scheint zur Illustration dessen, dass ein Abgleich zwischen Empfindung und Realität nicht obsolet ist, notwendig zu sein.
Ja dieser Einwand ist mir bewusst. Das habe ich durchaus auch auf dem Schirm.
Es geht auch nicht darum ignorant zu sein.
Zum Beispiel: Wer sich für einen guten Autofahrer hält, wird nicht rasen oder andere bedrängeln oder gefährliche Fahrmanöver machen. Das ist kein guter Autofahrer. Ein guter Autofahrer fährt vorrausschauend und passt sich dem Fließverkehr gekonnt an. Ist rücksichtsvoll gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern.

Edit: Vielleicht noch kurz zur Differenzierung:
Selbstbewusstsein darf natürlich nicht egoistischer Natur sein, andere zu degradieren, bevormunden oder gar Gewalt auszuüben. Das schließt sich streng genommen auch gegenseitig aus. Selbstbewusste Menschen werden nicht auf diese Weise handeln.

Zum "ich bin toll", gehört ebenfalls hinzu, dass man gutmütig ist, fürsorglich und freundlich. Dass man niemandem Schanden zufügt. Denn wer sich selbst mag, der wird nicht gehässig sein, keine Ängste haben, zu kurz zu kommen oder anderen Schaden zufügen. DAS ist doch echtes Selbstbewusstsein! ;)

Wer mit seinem tiefergelegten Auto auf der Autobahn rasen muss, der hat vielleicht ne Schwa*z-Verlängerung aber sicher kein solides Selbstbewusstsein.

Edit2:
Kann es sein, dass du das überhebliche Ego meinst, welches Menschen besitzen, die eigentlich zu wenig Selbstwert haben?
 
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  • #203
In deiner Welt......

Es existieren aber auch noch andere Welten.
Und "leider" hast du kein Definitionsrecht für die Sichtweisen anderer Leute. Und diese, von deiner Sichtweise abweichenden, Glaubenssätze sind Teil der, von dir verteidigten, realitätsfernen Selbstüberzeugungen. Oder verteidigst du nur die realitätsfernen Selbstüberzeugungen, die in deinem Weltbild richtig/ gut/ gesund/ ungefährlich sind?

Z.B. ist, für nicht wenige Leute, ein guter Autofahrer einer, der brenzlige Situationen meistert (zumindest in 207 von 208 Fällen), oder der am schnellsten von A nach B kommt, oder, oder, oder....


Fakt ist, dass Menschen häufig ihr Handeln an ihrenen Überzeugungen ausrichten, egal, wie du, oder andere, diese Überzeugungen oder deren Passung mit der Realität, bewerten.

Von daher bin ich dafür, dass Menschen hin und wieder ihre Überzeugungen kritisch beäugen.
 
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  • #204
....
...Ich muss hier aber Männer in Schutz nehmen. Meinen Erfahrungen nach waren, Männer sind wirklich willig, aber nicht fähig. Allein der Wille reicht nicht.
d'accord.;):rolleyes:
leider weist das zu Ende gedacht auf einen genetischen Defekt hin. (ich weiss, nichts neues...:))
Und das ist für alle Menschen, egal welchen Geschlechts, mMn etwas sehr frustrierendes. (Ausser vielleicht für Frauen, die sich PS-beziehungsmässig für Frauen interessieren... zwar nicht weniger frustrierend, nur weniger relevant. Und das ist u.U. manchmal das Maximum, was man vom Leben erwarten kann.o_O)
 
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  • #205
In deiner Welt......

Es existieren aber auch noch andere Welten.
Und "leider" hast du kein Definitionsrecht für die Sichtweisen anderer Leute. Und diese, von deiner Sichtweise abweichenden, Glaubenssätze sind Teil der, von dir verteidigten, realitätsfernen Selbstüberzeugungen. Oder verteidigst du nur die realitätsfernen Selbstüberzeugungen, die in deinem Weltbild richtig/gut/gesund/ungefährlich sind?

Z.B. ist, für nicht wenige Leute, ein guter Autofahrer einer, der brenzlige Situationen meistert (zumindest in 207 von 208 Fällen), oder der am schnellsten von A nach B kommt, oder, oder, oder....
ja genau. Und weil wir eh alle unterschiedliche Realitäten haben, werden wir wohl mit unserer eigenen leben müssen ;)
Und diese sollten wir positiv gestalten. Good vibrations sind mir jedenfalls lieber, als grießgrämige Menschen die in ihren negativ-Gedanken in Endlosschleife festhängen.

Ich glaube, das Problem bei solchen Diskussionen ist immer, dass der eine von Äpfeln spricht und der andere von Birnen.

Äpfel: Selbstbewusste Menschen
Birnen: Menschen die nach Äußen hin sich aufführen als wären sie der King, aber im inneren ganz klein mit Hut sind. (z.B. narzisstische Persönlichkeiten). Und diese "überheblichen Menschen" finde ich natürlich auch nicht gut.

Ich rede von "echtem Selbstbewusstsein". Das ist gütig, freundlich, fröhlich und mit sich selbst glücklich. Und dies zu sein, beginnt in der eigenen Gedanken-Realität. Und eben nicht im Außen.

Edit2:
Kann es sein, dass du das überhebliche Ego meinst, welches Menschen besitzen, die eigentlich zu wenig Selbstwert haben?
 
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  • #206
Lebensbejahend, gut für sich sorgend, an sich arbeiten, die Beziehung aktiv, wohlwollend, positiv, reflektirend, differenzierend im Interesse Beider mitgestallten zu können. Gut für die seelische und körperliche Gesundheit zu sorgen, sich weiter zu bilden, offen zu sein, damit meine ich nicht sexuelle Offenheit, über den Tellerrand schauen können, herzlich im Umgang zu sein usw. und so fort.
gute Zusammenfassung. Hut ab.
 
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  • #207
Ich wollte in meinem Beitrag ausdrücken, dass ich eine Aussage wie "ich bin toll" nicht überheblich finde, sondern eher einem gesunden Selbstvertrauen zuordnen würde.
Ich finde sie auch nicht überheblich, sondern meist eher bedürftig und Zeichen eines ungesunden Mangels an Selbstvertrauen.
Insofern ist deine Zielsetzung deiner Ausführungen irgendwie dran vorbei. Du scheinst die Selbstvormacher primär gegenüber dem Vorwurf der Überheblichkeit verteidigen zu wollen. Aber das ist gar nicht mein Punkt.

Ist die Frage zu klären, was in diesem Zusammenhang die Realität ist?

Es gibt die allgemein-gültige Realität und auf der anderen Seite unsere eigene Realität.
Ich bin der Meinung, dass wir uns unsere eigene Realität, in der wir leben wollen, selbst erschaffen.
Ach, werdet da doch nicht immer zu Philosophen. Das ist Kanonen auf Spatzen geschossen und zu viel arges Halbwissen aus den 70er Jahren.
Mal etwas nüchterner: Wenn ein andere einen betrügt und belügt, dann glaubt man meist ja ganz gut zu wissen, was Realität ist. Und wird dabei nicht zum Philosophen. Sondern nimmt einfach an: es gibt ne Realität und der andere will mich über sie täuschen.
Nur wenn es darum geht, selbst andere zu betrügen, dann wird man zum Philosophen und fragt Was ist schon Wahrheit, hat doch jeder seine eigene ...undsobla

Das hatten wir schon öfter hier, daß Leute sagen: Wahrheit ist definiert als das, was mir nützt. In diesem Sinne (!) ist es für die dicke Frau dann natürlich wahr, daß sie schlank ist, für den mickrigen Mann wahr, daß er durchschnittsgroß ist.
(Schreib das gerne in alle Threads, in denen sich über Profillügen anderer erregt wird, etwa weil sich jemand zehn Jahre jünger oder zehn Zentimeter größer schwindelt.)

Jeder, der bedürftig nach verzerrter Selbstwahrnehmung ist, profitiert davon. Sonst würde ers nicht machen. Ob eine Psychomechanismen da wirklich gut gerechnet haben, es in diesem Sinne "gesund" ist, oder sich die Verzerrungen, die sich in manchen Kontexten als momentan überaus opportun oder sogar lebensnotwendig erwiesen haben, in anderen Kontexten als sehr schädlich erweisen (für ihn selbst, aber natürlich auch für andere), ist eine andere Frage.

Für jeden, der sich als Napoleon ausgibt, ist es in einem bestimmten Sinne "gesund", das zu tun. Weil er damit irgendetwas anderes, was vermutlich ziemlich schädlich wäre, umgehen kann.
Seltsamer Begriff von "gesund"? Er kommt hier häufiger vor, als man glauben sollte.

Das was wir GLAUBEN wird meist auch unsere Realität.
Jetzt kippts gerade ein bißchen. Zuerst ging es ja in diese Richtung: "Das was wir glauben ist unsere Realität." Weil Realität eben immer subjektiv ist. Jetzt aber hast du plötzlich einen anderne Begriff von Realität, der offenbar nicht ebenso subjektiv ist. Wo das Glauben selbst noch nicht ausreicht, um diese Realität zu verbürgen, sondern erst eine Entwicklung eintreten muß. Wo sich offenbar eine doch als irgendwie objektiv angenommene Wirklichkeit Schritt für Schritt den zunächst falschen Überzeugungen annähert.

Und wer wahrlich mit sich selbst zufrieden ist, der ist nicht "Selbsterhöht" sondern leistet auch einen Beitrag zur Gesellschaft. Wer sich mag und glücklich ist (in der eigenen Realität), der wird seinen Mitmenschen freundlich begegnen, viel lächeln, Freude ausstrahlen und positive Rückkopplung vom Umfeld bekommen.
Eben, "wahrlich". Die "wahrlich" Zufriedenen sind nur meist nicht diejenigen, die an jeder Ecke demonstrieren müssen, daß sie ja ach so zufrieden sind. Die die das tun, sind eben meist gerade nicht wahrlich zufrieden, sondern wollen nur so scheinen. Und da ist das Problem, daß andere oftmals nicht so gerne von einem belogen werden wollen wie man selbst. Jemand, der ständig demonstrieren möchte, wie zufrieden er ist, strahlt meiner Erfahrung nach gerade weniger Zufriedenheit aus. Ob mit Zahnpastalächeln oder nicht.
Also ich korrigiere: es hängt vom Publikum ab. Auf andere, die auf einem ähnlichen Selbstbelügenprogrammiertrip sind und empfänglich für Werbung und andere kleine Betrügereien sind, können sie durchaus positiv wirken. Manchmal treten sie dann auch derselben Selbstprogrammiersekte bei, kaufen die entsprechenden Ratgeber usw.
Wie gesagt, nicht aus Überheblichkeit, sondern aus Schwäche und mangelndem Selbstbewußtsein.

Aber ist alles eine Frage des Maßes. Sich ein bißchen besser zu halten als man ist, ist wohl in vielen Bereichen gesund und förderlich.
Wers zum Programm macht, dürfte hingegen über das Maß hinaus sein, und es irgendwie nötig haben, und umso mehr von "gesund" sprechen, je "kränker" er ist.
 
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  • #208
Ich möchte nicht despektierlich erscheinen, aber bietest du diesen? Und woher nimmst du das Selbstbewusstsein, dass dies so ist - und Männer das (an-)erkennen müssten/sollten?
nur im allgemeinen:
Oh, Mann!
Wäre für dich u.U. möglich, wenn Frauen von ihren Partnern und Ex-Partnern immer wieder hören, dass sie gute Liebhaberinnen sind, das als genug verifiziert zu akzeptieren? (z.B. nimm gefühlt 94% .;))
Ich kenne viele Frauen, deren sexuelle Qualitäten in Partnerschaften hoch geschätzt werden. Allerdings ist diese Tatsache leider eher hinderlich bei der Suche nach einem neuen Partner. Wenn nämlich eine Frau attraktiv, intelligent, gebildet, etc. ist und noch dazu sexuell viel bieten kann, da erfahren, reflektiert, usw. usf., sind die Ansprüche dieser Frau verständlicherweise hoch...
womit wir wieder beim Feld 1 sind.:eek::D:(
 
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  • #209
Birnen: Menschen die nach Äußen hin sich aufführen als wären sie der King, aber im inneren ganz klein mit Hut sind. (z.B. narzisstische Persönlichkeiten). Und diese "überheblichen Menschen" finde ich natürlich auch nicht gut.
Menschen, die tatsächlich selbstbewußt sind, müssen sich nicht über andere stellen. Welche Motivation sollte sie dazu verleiten? Sie sind mit sich und ihrer Umwelt im Reinen, weil sie sich und ihre Möglichkeiten realistisch einschätzen können und ihre Position in der Gesellschaft kennen.

Arroganz und Überheblichkeit sind in meinen Augen keine Indikatoren für einen selbstbewußten Menschen.
 
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