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  • #181
...ganz einfach, weil ich diesen Tipp schon sehr oft bekommen habe...und es an Tagen wie heute einfach nicht zum Aufraffen reicht. Ic würde mich sonst sofort dahin begeben...
Mmmmh, verstehe! Kenne ich! Aber dann weißt du auch, dass nur Du dich da rausziehen kannst! Wir können dich hier natürlich "tätscheln" und gut zureden, was bestimmt immer gut tut, aber deine Gedanken und somit deine Gefühle musst du steuern. Ist verdammt schwer, wenn man in einem Loch hängt, aber es geht! Also, Kopf hoch, Bauch rein, Brust raus! Lächeln aufs Gesicht und einmal ganz laut Schei...e brüllen! Du schaffst das!
Und wenn Du Dir mit Deinem selbst gesteckten Ziel so schwer tust ... dann lass es, oder verschiebe es. Niemand zwingt dich zu irgend etwas. Alles kann ... Nichts muss! Kopf hoch! :rolleyes:;)
 
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  • #182
ich möchte erkennen, dass ich auch ohne Partner dauerhaft glücklich sein kann und möchte mein Wohlbefinden unabhängig von einer erfolgreichen Partnersuche gestalten
Vielleicht ist es ja einfacher, wenn du es nicht so an der Vokabel "glücklich" fest machst? Auch mit Partner ist man ja nicht ständig glücklich. Mir reicht, z.B, dass ich "zufrieden" bin. Vielleicht nicht ständig nach Wolke7 streben, sondern Wolke5 ( schreibe bewusst nicht 4....)?
 
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  • #183
Wenn Letzteres passiert wäre ich überglücklich!
Es ist die Suche, die mir gerad zu schaffen macht. Mir ist es nicht mehr egal, wenn ein potenzieller Kandidat sich trotz gegenseitiger Sympathie verabschiede. Sei es nach einem schriftlichen Austausch hier oder nach netten Telefonaten und/oder Verabredungen...
Ich denke mir, daß, wenn ich mich nicht mehr auf die Suche konzentriere, sondern darauf, meinen Alltag entspannt nach eigenen Möglihkeiten zu gestalten, meine Frustrationsgrenze besser in die Höhe kommt.
Das kann ich so gut nachvollziehen. Bei mir artete das dann irgendwann in Stress aus, so dass mich die Lust verließ. Dann kam doch noch ein neuer Kontakt rein: Gebildet, gleichaltrig, in der Nähe und mit so einem sympathischen Foto... Jetzt sind wir seit fast einem Jahr zusammen.
 
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  • #185
Liebe Silvi,

meine Gedanken zum Thema "glückliches Leben":

Ein glückliches Leben gibt es nicht, bestenfalls in der Retrospektive. Und dann meistens auch nur bestimmte Phasen des Lebens.

Es gibt glückliche Momente, mit oder ohne Partner(in)

Die glücklichen Momente in einer erfüllten Partnerschaft sind durch nichts zu ersetzen. Weil wir Menschen sind.

Du musst versuchen, dir als Single möglichst viele glückliche Momente zu schaffen. Tue das, was du immer tun wolltest und bisher vor dir her geschoben hast (z.B. eine Reise, eine neue Sportart, ein Instrument lernen). Ja, alleine ist es nicht so schön wie zu zweit, aber immer noch besser als gar nicht.

Geh raus aus der Komfortzone und mache Dinge alleine, die die meisten nicht alleine machen würden. Geh wandern, reisen, tanzen (natürlich nur das was dir Spaß macht) Ich habe es alles gemacht und es hat mich viel Überwindung gekostet. Du wirst dabei auch traurige und nachdenkliche Momente erleben, aber es ist eine Erfahrung, die dich bereichern wird. Auch wenn du das erst später merkst. All das ist besser, als zuhause zu schmoren.

In diesem Sinne, einen schönen Sonntag!
 
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  • #186
Für den ein oder anderen spielt vermutlich nicht nur eine Rolle, ob der andere sich toll findet, sondern auch, ob seine Selbsteinschätzung auch ein bißchen stimmig und zutreffend ist.
Das mag für manche so sein. Jedoch ist es auch nicht verkehrt, sich auf einen Menschen einzulassen, der wahrlich von sich selbst überzeugt ist (auch wenn nicht alles davon mit der Realität übereinstimmt), weil man von diesen profitieren kann. Ich meine damit Selbstwertgefühl (und zwar das innere, nicht jenes das nur zur Schau nach außen getragen wird). Von diesen Menschen kann man etwas lernen. Denn wer von sich überzeugt ist, erreicht viel mehr als andere, traut sich mehr zu, hat weniger Ängste und weniger Misstrauen, kann Dinge effizienter umsetzen und wird seltener von Zweifeln geplagt. Ich persönlich finde das eher bewundernswert, wenn Menschen eine solche Selbstsicherheit mit bringen. Und mir ist dabei die Differenzierung wichtig: Menschen die das nur vorgeben zu sein und eine Fassade vor sich hertragen, meine ich nicht. Sondern jene, die wirklich und wahrhaftig in sich ruhen und tatsächlich mit sich selbst zufrieden sind. Letzters inkludiert auch, dass weiterhin ein Entwicklungsprozess stattfindet. Ich meine nicht die "selbstzufriedene Dickfelligkeit".


Für eine Partnerschaft wäre womöglich gleich und gleich zu empfehlen: also wenn jemand in solch krassem Ausmaß auf ein unzutreffendes Selbstbild angewiesen ist, um zu existieren, sollte der andere da mitmachen, also co-abhängig sein, oder ein guter Therapeut mit Lust, das auch in der Partnerschaft auszuleben.
Vielleicht ist das selten, so daß die Chancen schlecht stehen. Vielleicht auch nicht.
Ne eben nicht. Hier kann sich auch "Ungleich" gut zusammen tun. Der weniger Selbstbewusste kann vom anderen profitieren, abschauen, beobachten, hinzulernen, wie das funktioniert mit dem gefestigten Selbstvertrauen.
 
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  • #187
Ne eben nicht. Hier kann sich auch "Ungleich" gut zusammen tun. Der weniger Selbstbewusste kann vom anderen profitieren, abschauen, beobachten, hinzulernen, wie das funktioniert mit dem gefestigten Selbstvertrauen.
Aus der Sicht des weniger Selbstbewussten sicherlich interessant, aber ob der Selbstbewusstere sich mit einem weniger Selbstbewussten zusammen tun will?
 
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*Andrea*

  • #188
Jedoch ist es auch nicht verkehrt, sich auf einen Menschen einzulassen, der wahrlich von sich selbst überzeugt ist (auch wenn nicht alles davon mit der Realität übereinstimmt), weil man von diesen profitieren kann.
Der weniger Selbstbewusste kann vom anderen profitieren, abschauen, beobachten, hinzulernen, wie das funktioniert mit dem gefestigten Selbstvertrauen.
Das ist doch nicht selbstbewusst, wenn man sich für "besser" oder vielleicht auch einfach anders hält, als man ist!

Nachtrag: Ich glaube, @Julianna, du tust dir da einen Bärendienst, wenn du nach einem solchen Partner Ausschau hältst, weil du dein Selbstvertrauen aufpeppen möchtest.
 
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  • #189
ich möchte erkennen, dass ich auch ohne Partner dauerhaft glücklich sein kann und möchte mein Wohlbefinden unabhängig von einer erfolgreichen Partnersuche gestalten
Ja, und das ist unendlich schwierig.
Ich hatte auch Zeiten, wo ich nur schlechte Laune hatte. Verbittert war. Enttäuscht von vielen Menschen und vom Leben. Und allein.
Ich habe mit dem Schicksal gehadert - warum gerade ich?
Womit hab ich das verdient? . . .
Ich habe mich selber am Schopf gepackt und mein Neues
Leben geplant und gestaltet.
Es war schwierig, und allein bin ich immer noch.
Aber - ich fühle mich dabei nicht einsam, ich habe einfach gelernt,
das zu genießen, was ich mir geschaffen habe.
Die hässliche und schwierige Vergangenheit habe ich ganz weit
nach hinten geschoben in meinen Erinnerungen.

Und konzentriere mich einfach auf das Positive.
Ich hatte mir auch eine Liste erstellt, damit ich es schriftlich
vor Augen habe, was gut an mir und meinem Leben ist.
Sowie von meinen negativen Sachen, Komplexe und so weiter.

Dann hab ich mir meine Vorsätze aufgeschrieben -
- Umzug - weg vom Dorf und den Menschen, die mir
und meinem kranken Mann weh getan hatten.
- optisch : abnehmen, Friseur, Schminken, modisch neu.
- Seelentröster: ab und zu leckeres Naschen.
Musik. Lesen. TV. Natur. Dates durch Börsen.
Träumen, von einem neuen Partner -
( mit 4 Versuchen zu einer Beziehung )
- Wehwehchen: mehr Bewegung, Sport.
- mal was Neues - Forum, Urlaub allein.
- Versuch zu neuen Kontakten ( schwierig ! )
- mich im Spiegel und auf alten und neuen Fotos betrachtet,
und beschlossen, dass ich eigentlich gar nicht hässlich bin,
oder war, mit einem Lächeln sogar ganz passabel.
Letztes Ziel sind meine Allergien, Überempfindlichkeiten und
die Müdigkeit, krieg ich irgendwann auch noch in den Griff.

Ich habe gelernt, mein Leben und jeden Tag zu genießen.
Mich über Liebe und Freundschaft meines kleinen Kreises
zu freuen und diese anzunehmen und zu pflegen.
Mich nicht von Rückschlägen und Enttäuschungen
runterziehen zu lassen, sondern diese als notwendige
Erfahrung zu verbuchen, ändern kann ich sie ja nicht.

Ich bin zwar immer noch allein - aber nicht unglücklich.

Nur man selber kann sich, seine Gefühle und Gedanken,
und eventuell sein ganzes oder ein Teil des Lebens verändern.
Nicht ANDERE sind Schuld an dem, was und wer wir sind,
wie wir sind, wie wir leben - sondern nur WIR selber,
DU genauso wie ICH, wie ER und wie SIE . . . eben JEDER.

Liebe @silvi69 , das ist schwierig, kann Jahre dauern,
packe es einfach an. In kleinen Schritten.
Viel Glück und - sehr wichtig - Energie . . . :)
 
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  • #190
Aus der Sicht des weniger Selbstbewussten sicherlich interessant, aber ob der Selbstbewusstere sich mit einem weniger Selbstbewussten zusammen tun will?
Was des einen Schwäche, ist des anderen Stärke und umgekehrt.
Entwicklungsprozess benötigt Reibungsfläche. Man ergänzt sich im Idealfall gegenseitig und lernt voneinander.
Das können auch ganz profane Dinge sein. Lässt man im Restaurant sein Essen zurückgehen, weil etwas damit nicht in Ordnung ist, oder nimmt man es stillschweigend hin, ärgert sich heimlich und beschließt nie wieder dort zu essen?
Lässt man sich vom Chef ungerecht behandeln, oder macht man den Mund auf, kündigt gar in letzter Konsequenz wenn nötig?

Auch ein selbstbewusster Mensch kann jemanden treffen, der noch selbstbewusster ist. Denn nach oben ist immer Luft.

Wenn jemand wirklich ein sehr großes Defizit hierin ausweist, sollte man besser abwägen ob man langfristig damit zurecht kommt. Menschen die da wirklich massive Probleme haben, neigen eher dazu, sich in Egoismus oder gar in narzisstische Züge zu begeben. Da braucht es dann Zufur von Außen, also Bestätigung, weil im Inneren der Selbstwert fehlt.
Wäre mir persönlich auch zu anstrengend.
Daher, lieber ein Mensch der sich wirklich selbst gut findet, weil darin Großzügigkeit, Zufriedenheit und ein Stück weit Lebensleichtigkeit zu finden sind. Deswegen plädiere ich dafür: ja, selbstbewusste Menschen sind super!

Man darf das nicht schwarz weiss betrachten - entweder oder - das eine Extrem oder das andere Extrem. Die meisten Menschen besitzen ja Selbstvertrauen - doch ist dies ein lebenlang ausbaufähig.

Achso und noch mal zu deiner Frage: wenn ein Mann weniger Selbstbewusstsein besitzt als du, hat er vielleicht andere Qualitäten (die zum Teil vielleicht auch deinen Defiziten entsprechen). Dann steht man im Prozess miteinander. Man lernt gegenseitig von den Stärken des anderen. (Statt seine Schwächen gegeneinander auszuspielen). Das ist wohl auch die hohe Kunst beim Thema Partnerschaft. Gegensätze oder Stärken/Schwächen zu ergänzen. Dann profitieren beide davon.

Edit: ich finde das grundsätzlich interessant an den Begegnungen mit Menschen. Jeder hat offenkundige und verborgene Stärken. Und auf diese kann man sich auch mal fokussieren, weil man von vielen Menschen das ein oder andere mitnehmen und lernen kann.
Und Menschen, die selbstbewusst sind, sind für mich die attraktiveren Menschen. Leider gibt es nicht ganz so viele davon. Alarmsignal ist immer schon, wenn jemand oft launisch ist oder irgendwie permanent unzufrieden, zu oft meckert oder mit sich selbst einfach nicht im Reinen ist. Das ist höchst unattraktiv.
 
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  • #191
Was des einen Schwäche, ist des anderen Stärke und umgekehrt.
Entwicklungsprozess benötigt Reibungsfläche. Man ergänzt sich im Idealfall gegenseitig und lernt voneinander.
Das können auch ganz profane Dinge sein. Lässt man im Restaurant sein Essen zurückgehen, weil etwas damit nicht in Ordnung ist, oder nimmt man es stillschweigend hin, ärgert sich heimlich und beschließt nie wieder dort zu essen?
Lässt man sich vom Chef ungerecht behandeln, oder macht man den Mund auf, kündigt gar in letzter Konsequenz wenn nötig?

Auch ein selbstbewusster Mensch kann jemanden treffen, der noch selbstbewusster ist. Denn nach oben ist immer Luft.

Wenn jemand wirklich ein sehr großes Defizit hierin ausweist, sollte man besser abwägen ob man langfristig damit zurecht kommt. Menschen die da wirklich massive Probleme haben, neigen eher dazu, sich in Egoismus oder gar in narzisstische Züge zu begeben. Da braucht es dann Zufur von Außen, also Bestätigung, weil im Inneren der Selbstwert fehlt.
Wäre mir persönlich auch zu anstrengend.
Daher, lieber ein Mensch der sich wirklich selbst gut findet, weil darin Großzügigkeit, Zufriedenheit und ein Stück weit Lebensleichtigkeit zu finden sind. Deswegen plädiere ich dafür: ja, selbstbewusste Menschen sind super!

Man darf das nicht schwarz weiss betrachten - entweder oder - das eine Extrem oder das andere Extrem. Die meisten Menschen besitzen ja Selbstvertrauen - doch ist dies ein lebenlang ausbaufähig.
Da stimme ich zu.

Warum sollte ein selbstbewußter Mensch auch nicht von einem weniger selbstbewußten Menschen profitieren können (im positiven Sinne)? Talente, Ansichten und Vorgehensweisen existieren m.E. völlig unabhängig davon, wie selbstbewußt ein Mensch ist.

Es können sich Win-Win-Situationen ergeben und eine stabile Partnerschaft entstehen. Davon bin ich überzeugt. Einer wächst an seinem Partner, der andere erweitert seinen Horizont.

Meine Erfahrung ist, dass selbstbewußte Partner es eher ertragen, wenn man ihnen auf bestimmten Gebieten überlegen ist. Sie können Stolz auf den anderen entwickeln. Der selbstbewusste Partner kann einen Spiegel bieten, in dem sich der andere erkennen kann und sich selbst bewusster wird.

Wirklich selbstbewusste Menschen können ihrem Gegenüber auf Augenhöhe begegnen.
 
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  • #192
Da stimme ich zu.

Warum sollte ein selbstbewußter Mensch auch nicht von einem weniger selbstbewußten Menschen profitieren können (im positiven Sinne)? Talente, Ansichten und Vorgehensweisen existieren m.E. völlig unabhängig davon, wie selbstbewußt ein Mensch ist.

Es können sich Win-Win-Situationen ergeben und eine stabile Partnerschaft entstehen. Davon bin ich überzeugt. Einer wächst an seinem Partner, der andere erweitert seinen Horizont.

Meine Erfahrung ist, dass selbstbewußte Partner es eher ertragen, wenn man ihnen auf bestimmten Gebieten überlegen ist. Sie können Stolz auf den anderen entwickeln und brechen sich keinen Zacken aus der Krone dafür.

Wirklich selbstbewusste Menschen können ihrem Gegenüber stets auf Augenhöhe begegnen.
Ja so meinte ich das ;)
Genau: eine win-win-Beziehung.

Wir werden in Partnerschaften immer auch Gegensätze finden, unterschiedliche Glaubenssätze, Erfahrungen oder unterschiedliche Erziehung/Herkunft/Elternhaus haben. Das führt zu Konflikten an denen eine Partnerschaft zerbrechen kann, oder man erkennt (gegenseitig) das Potenzial darin und schafft es, die Stärken des jeweils anderen für sich zu nutzen. Das beeinhaltet wahrscheinlich aber auch , dass beide ein gewisses Grundselbstvertrauen mitbringen.

Ich denke, wer da wirklich sehr sehr starke Selbstwertprobleme hat, sollte diese mit einem guten Therapeuten aufarbeiten und erstmal keine Partnerschaft eingehen, um sich auch ganz darauf fokussieren zu können. Das sind dann aber wohl Extremfälle.
 
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  • #193
Nur man selber kann sich, seine Gefühle und Gedanken,
und eventuell sein ganzes oder ein Teil des Lebens verändern.
Nicht ANDERE sind Schuld an dem, was und wer wir sind,
wie wir sind, wie wir leben - sondern nur WIR selber,
DU genauso wie ICH, wie ER und wie SIE . . . eben JEDER.
Das ist so einer der offenbar unwahren weitverbreiteten und tiefsitzenden Glaubenssätze.
Aber ein Beispiel für die Diskussion der Frage, wieweit Täuschungen helfen können.
 
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  • #195
Ne eben nicht. Hier kann sich auch "Ungleich" gut zusammen tun. Der weniger Selbstbewusste kann vom anderen profitieren, abschauen, beobachten, hinzulernen, wie das funktioniert mit dem gefestigten Selbstvertrauen.
Abgesehen davon, daß man hinsichtlich Therapeut und Inhaber eines Wahns nicht unbedingt von gleich zu gleich sprechen kann: Es ging nicht ums "weniger Selbstbewußtsein", sondern um "verzerrte Selbstwahrnehmung". Das ist ein Unterschied. Sogenannte krasse Selbstbewußte können gerade krass verzerrte Selbstwahrnehmung haben.

Das mag für manche so sein. Jedoch ist es auch nicht verkehrt, sich auf einen Menschen einzulassen, der wahrlich von sich selbst überzeugt ist (auch wenn nicht alles davon mit der Realität übereinstimmt), weil man von diesen profitieren kann.
Ja, klar kann man von Leuten profitieren, deren Selbstbild in starkem Maße nciht von der REalität gedeckt ist. In vielerlei Hinsicht. Man kann natürlich auch von Betrügern profitieren, entweder das Betrügen lernen oder lernen, daß man sich mit Betrug wohlfühlt, oder einfach von den Früchten des Betrugs profitieren usw.
Betrug muß auch nicht notwendig als was Schlechtes erachtet werden. Es nützt einem schließlich. Also ist es für einen gut.
 
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