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Deleted member 22756

  • #1

Neue Beziehung mit Lebenserfahrung: günstigere Voraussetzungen?

Sind Beziehungen, die in höherem Lebensalter geschlossen werden (+45 Jahre) möglicherweise (.. wie will man es nennen?) erfüllender / ausgeglichener / konstruktiver.. ganz platt: die besseren Beziehungen?
Ich habe den Eindruck, dass unabhängig von den äußeren Faktoren (Kind-Haus-Hund-Karriere-Family), die großen Erwartungsdruck in jungen Jahren erzeugen, auch die "inneren" Voraussetzungen besser werden. Also bei den Menschen, die sich irgendwie weiterentwickeln. Es gibt natürlich auch das Gegenteil. (Kennt man aus dem Forum)
Aber gehen wir mal von einer "normalen" Entwicklung aus. Mir scheint, dass Männer mit zunehmendem Alter viel besser mit ihren Gefühlen (und ihren weiblichen Anteilen :eek:... jaaaa, ich weiß; klingt doof.) klar kommen. Und Frauen diese Gefühle und ihre Hormone besser im Griff haben. Also nicht ausblenden, sondern schlicht, dass beide besser in der Lage sind, über Gefühle zu reden, ihre Bedürfnsse zu äußern, Konflikte nicht so überzubewerten.... und generell zu erkennen, was gehört zu meinem Partner, was gehört zu mir und was betrifft uns beide.
Persönlichkeitsstörungen nehmen wohl auch ab mit einer Rate von ca. 1,5 %Punkten pro Jahr (stimmt das? und ab wann gerechnet?).
Also beste Voraussetzungen für eine späte Liebe, oder?
 
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Deleted member 20013

  • #2
Nein.
Doch.
Vielleicht.
Am Ende eh egal.
 
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  • #3
Na hoffentlich nehmen wenigstens die Persönlichkeitsstörungen 1,5% pro Jahr ab. Is ja schon was!
 
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  • #4
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  • #5
Das wäre ja eine gute Werbung um sich vom Jugendwahn loszureißen!

Hallo! Ich bin soundso und bereits zu 48,5% störungsfrei!
Du darfst gerne noch zu über 50% gestört sein, aber bitte steck mich nicht mehr an damit! :p
 
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  • #7
Sind die 1,5% linear oder degressiv?
Falls letzteres der Fall ist, werden diejenigen, die auf Psychos abonniert sind, auch im Altersheim noch fündig.
 
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Observer

  • #12
Zur Geburt aber 0% störungsbehaftet.
Bis 17 steigt der Störungsanteil an (mit einem sprunghaften Anstieg um ca. 13). Bleibt dann bis ca. 23 auf einem Plateau. Erst dann beginnt der Abfall....
oha...wie ist der Störungsgradient zwischen 0 und 13 und zwischen 13 und 17?
Und wie stark ist der Negativgradient ab 23?
Möchte mir meine Störungskurve in Excel zeichnen. hm...allein das ist ja schon gestört :eek:
 
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  • #14
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Deleted member 22756

  • #15
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Deleted member 22756

  • #16
@Synergie
Oder um es mit Polt zu sagen: "simple answers to very simple questions."
 
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  • #18
@Synergie
Oder um es mit Polt zu sagen: "simple answers to very simple questions."
Verzeihung simple also im Sinne von konkret ist der neue Strang gerade nicht. Außerdem neuer Fred bedeutet nicht unbedingt das ein neues Strickmuster erfunden wurde.
Verzeihung ich hab mich gefragt, was das werden soll, habe mich aber zurückgehalten bis @Synergie alles auf den Punkt gebracht hat. Das ich dann mit Schäh eingestiegen bin, ist eine andere Sache. Vlt. wollte ich den fred retten...ja und es gab viel zu lachen. Das Leben ist eh ernst genug.
Hey! Ich versuche hier gerade etwas Positives (also Weihnachten, Besinnlichkeit, Hoffnung, wird Alles Gut! das ganze Gedöns..) ins Forum zu bringen. Da kommst Du wieder mit Deinen einfachen Antworten.
Kopf-Schüttel-Augen-verdreh-Mundwinkel-hochzieh[/QUOTE.
 
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Deleted member 21128

  • #19
@Luzi99 Ich frage mich manchmal, wie meine früheren Beziehungen wohl mit meinem heutigen Bewusstsein funktioniert hätten, und komme dann zum Ergebnis, dass ich sie vermutlich gar nicht eingegangen wäre.
Ganz bestimmt ist es so, dass mit zunehmender Lebenserfahrung (entsprechende Weiterentwicklung vorausgesetzt!) Beziehungen besser gelingen sollten. Mal angenommen, man ist nicht gleichzeitig mit so manchen Einstellungen zu eingefahren... Und ich glaube auch, dass Männer (zumindest in unserer Generation) lernen mussten, Gefühle wahrzunehmen, zuzulassen und auszudrücken. Ob das mehr an den Hormonen liegt oder an kulturell erworbenen Eigenschaften, weiß ich nicht. Und ob es ein Vorteil ist, wenn Frauen 'rationaler' werden, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht ist das eher dein spezielles Thema?
Für mich sieht es so aus, als hätten 'reifere' Beziehungen bessere Überlebenschancen, sind aber dafür vielleicht schwieriger zu bekommen.
 
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  • #20
Sind Beziehungen, die in höherem Lebensalter geschlossen werden (+45 Jahre) möglicherweise (.. wie will man es nennen?) erfüllender / ausgeglichener / konstruktiver.. ganz platt: die besseren Beziehungen?
Ich habe den Eindruck, dass unabhängig von den äußeren Faktoren (Kind-Haus-Hund-Karriere-Family), die großen Erwartungsdruck in jungen Jahren erzeugen, auch die "inneren" Voraussetzungen besser werden. Also bei den Menschen, die sich irgendwie weiterentwickeln. Es gibt natürlich auch das Gegenteil. (Kennt man aus dem Forum)
Aber gehen wir mal von einer "normalen" Entwicklung aus. Mir scheint, dass Männer mit zunehmendem Alter viel besser mit ihren Gefühlen (und ihren weiblichen Anteilen :eek:... jaaaa, ich weiß; klingt doof.) klar kommen. Und Frauen diese Gefühle und ihre Hormone besser im Griff haben. Also nicht ausblenden, sondern schlicht, dass beide besser in der Lage sind, über Gefühle zu reden, ihre Bedürfnsse zu äußern, Konflikte nicht so überzubewerten.... und generell zu erkennen, was gehört zu meinem Partner, was gehört zu mir und was betrifft uns beide.
Persönlichkeitsstörungen nehmen wohl auch ab mit einer Rate von ca. 1,5 %Punkten pro Jahr (stimmt das? und ab wann gerechnet?).
Also beste Voraussetzungen für eine späte Liebe, oder?
Synergie triffts ganz gut. ETWAS allgemein gesprochen, aber sonst ganz gut. :D

Ich glaub ja, dass man auch in jungen Jahren schon eine gute Beziehung haben kann, wenn beide bereit sind offen zu kommunizieren aber das wurde hier nicht gefragt..
 
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  • #21
Bei Geburt: 100% Persönlichkeitsstörung.
Pro Jahr: -1.5% Abnahme.
Dann ist man mit 67 Jahren bei 0% und störungsfrei.:D

Vielleicht ist es aber auch umgekehrt und steigert sich?:rolleyes:
Kommt darauf an, wenn man es rein mathematisch sieht, ist es ein doppelte Negierung, also ein Zunahme der Störung :p:D
Okay, will nicht den Klugschei..er spielen, der Gedanke ist schön, doch fürchte ich, dass da noch weitere Faktoren eine Rolle spielen. Ob ich heute vernünftiger bin als vor 10 Jahren? Kein Plan, ich würde sagen, ich sehe viele Dinge heute in einem anderen Licht als damals, doch ob das nun besser ist? In manchen Dingen mag ich vernünftiger geworden sein, doch es gibt durchaus auch Dinge, in denen ich heute eher mal dazu bereit bin, etwas unvernünftiges zu tun, als früher. Warum? Ich sehe viele Dinge heute nicht mehr so verbissen und lasse auch mal fünfe gerade sein.
 
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  • #22
sind Beziehungen, die in höherem Lebensalter geschlossen werden [...] die besseren Beziehungen?

Ja, man ist entspannter, gnädiger, erfahrener... Das macht vieles leichter.

Dafür hat man mehr Verletzungen, Macken und Narben. Man ist viel kritischer, es muss viel mehr stimmen... Das macht es komplizierter!

Daher glaube ich, dass sich das die Waage hält.
 
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  • #23
Sind Beziehungen, die in höherem Lebensalter geschlossen werden (+45 Jahre) möglicherweise (.. wie will man es nennen?) erfüllender / ausgeglichener / konstruktiver.. ganz platt: die besseren Beziehungen?

Also nicht ausblenden, sondern schlicht, dass beide besser in der Lage sind, über Gefühle zu reden, ihre Bedürfnsse zu äußern, Konflikte nicht so überzubewerten.... und generell zu erkennen, was gehört zu meinem Partner, was gehört zu mir und was betrifft uns beide.
Persönlichkeitsstörungen nehmen wohl auch ab mit einer Rate von ca. 1,5 %Punkten pro Jahr (stimmt das? und ab wann gerechnet?).
Also beste Voraussetzungen für eine späte Liebe, oder?

NEIN! Definitiv nicht.

Das Alter ist irrelevant. Es kommt auf den Charakter und das Herz des Menschen an: Wenn jemand loyal, ehrlich, aufrichtig, herzlich, leidenschaftlich etc. ist, dann mache ich das an der Person selbst fest, nicht am Alter.

Ich habe Frauen kennengelernt und war mit einer verheiratet, die gleichalt und/oder älter waren und die waren charakterlich das letzte. Im Gegenzug habe ich jüngere Frauen kennengelernt, die diesbezüglich Klasse hatten.

ABER: In beiden Bereichen (jung und alt) gibt es solche und solche Kandidatinnen. Von daher ist das Alter völlig irrelevant. Es zählt der Mensch selbst. Man kann mit 50 auch noch eine "Bitch" sein, genauso wie mit 20. Man kann aber auch mit 20 eine absolut loyale, treue und supertolle Persönlichkeit sein, wie einige auch mit 50.

Von daher ist das Alter unerheblich, der Charakter macht´s.

L.G.
 
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  • #25
Wenn jemand loyal, ehrlich, aufrichtig, herzlich, leidenschaftlich etc. ist, dann mache ich das an der Person selbst fest, nicht am Alter.

Das eine ergibt sich aber nunmal oft (nicht immer) aus dem anderen.
Ich merke selber, dass ich mit den Jahren viel gnädiger geworden bin... Einfach durch Lebenserfahrung... Durch die Schei**e durch die man selber durch ist lernt man, dass nicht immer alles nur schwarz/weiß ist, und das verändert den Charakter.
 
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  • #26
Und Erfahrungen, was ist damit? Du bist doch das beste Beispiel.

Soll heißen?

Einfach durch Lebenserfahrung... Durch die Schei**e durch die man selber durch ist lernt man, dass nicht immer alles nur schwarz/weiß ist, und das verändert den Charakter.

Sehe ich nicht so. M.E. ist der Charakter "mit Geburt" vorhanden. Entweder positiv oder negativ. Erlebnisse lassen an Erfahrung zugewinnen - die Persönlichkeit eines Menschen ändert sich damit jedoch nicht. Charakter hat ja nicht mit Logik und kognitiven Eigenschaften zu tun, sondern damit, wie ich selbst bin, wie andere sie selbst sind. Schwarz oder weiß oder bunt ist völlig irrelevant in diesem Bezug.

L.G.
 
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  • #27
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  • #28
@D.VE, da muss ich Dir widersprechen, der Charakter ändert sich dadurch nicht, sowas geschieht nur ganz selten. Was sich ändert ist die Sicht auf die Dinge und dadurch bedingt ggf. die eigene Reaktion darauf.

Genau so sehe ich das auch. Verhaltensänderungen und Handlungsänderungen ändern den Charakter so gut wie nie, dieser bleibt eigentlich unverändert bis zum Lebensende.
Ausnahmen ausgenommen natürlich.