ridiculous

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  • #32
Hallo ridiculous

Ich fand deine Erzählung sehr spannend und ich konnte förmlich mitfühlen.

Ich möchte dir meine Erfahrungen teilen und mitgeben. Bedenke - es geht um dich und um eine Person für die du Gefühle hast (und umgekehrt!). Wenn ein Mensch Gefühle hat agiert er oft irrational und es ist nicht sinnvoll zu versuchen, logische Argumente für sein Verhalten zu finden. Beim Lesen habe ich mich gefragt, warum du gerade ein Commitment in Form von Wörtern erwartest. Worte können viel zu einfach als leere Worthüllen dienen. Was hättest du gemacht, wenn sie sich zur dir bekennt, du dies aber nicht gespürt hättest? Ich stelle mir diese Situation viel schwieriger vor.

Ich erkenne mich in ihr ein Stück weit wieder. M.M.n. ist das, was wir Liebe nennen, viel zu komplex um es gedanklich zu fassen. Ich selber, oder für mich gibt es ein Kriterium was Liebe ausmacht und das ist die Zeit die man miteinander verbringt. Zeit ist das Einzige was für jeden Menschen gleichermassen wertvoll ist und sie ist für jeden von uns begrenzt. Für mich ist Liebe ein Ausdruck davon, wie viel Zeit man miteinander verbringt. Sie gibt und gab dir viel von ihrer Zeit. Ich denke du hast noch nicht die richtige Art gefunden wie du mit ihr umgehen musst damit du das spüren kannst was du brauchst (und suchst). Sie ist sehr erfolgreich, schön, begehrenswert und vieles mehr. Das heisst aber vor allem, dass sie sehr viel verlieren kann. Vielleicht möchte sie dich für sich gewinnen, anstatt sich in eine zu irgendwas zu Commiten was "normal" ist. Vielleicht macht ihr die Normalität angst? Menschen wie sie brauchen Rückhalt. Sie scheint diesen bei dir gefunden zu haben. Wenn ich jemanden neuen kennenlerne und sie mich mit einem Commitment so direkt stellt, habe ich Mühe damit, darauf eine Antwort zu geben. Klar habt ihr einiges zusammen erlebt aber genau das ist nicht der Grund, warum man ein Commitment erwidern muss. Ich denke sie ist sehr taff und wenn du versucht sie einzufangen, indem du ihr abschliessende Fragen stellst, erreichst du alles, nur nicht das was du möchtest.

Du scheinst aber eigentlich alles richtig zu machen? Du hast sie erobert, ihr wart zusammen und sie hat dir sogar ihre Gefühle geäussert. Ist es nicht das, was du wolltest?

Mein Tipp: Geh auf sie zu. Ich meine, was kannst du verlieren? Das Mindeste was du gewinnen kannst sind neue Erkenntnisse.

Gruss
MM
 

D.VE

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  • #33
Hmmmm... also so ganz genau hab ich Dein Problem nicht verstanden...
Okay, die Frau hat sicher irgendwo einen Knacks weg...
Aber hey, haben wir das nicht alle irgendwo?

Und klar sie hat definitiv ein Problem mit Nähe und Distanz, vermutlich einfach Bindungsangst. Vielleicht aufgrund von schlechten Erfahrungen (wirkt ein wenig, wie ein Missbrauchsopfer). Da lernt man es auch, sich schnell damit abzufinden, wenn eine Beziehung draufgeht. Auf mich wirkt das einfach so, als hätte sie einfach Zeit gebraucht.

Und das hinter jedem toughen Business-Typ (ob männlich oder weiblich) auch eine sensible Persönlichkeit steckt sollte klar sein.

Kann's Dir aber auch nicht verübeln, dass Du Schluss gemacht hast. Muss man sich halt überlegen, ob man sowas will...

Andererseits finde ich es auch extrem manipulativ und unfair jemanden vor die Wahl zu stellen "Entweder Du comittest Dich jetzt sofort, oder wir machen Schluss".
Jemanden so unter Druck zu setzen (der vielleicht einfach nur Zeit braucht) machen eigentlich nur Ar***löcher. Hätte mir das jemand nach kurzer Zeit gesagt, hätte ich mich vermutlich auch instinktiv erstmal für Option zwei entschieden.

Gruß, Dave
 
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  • #35
Andererseits finde ich es auch extrem manipulativ und unfair jemanden vor die Wahl zu stellen "Entweder Du comittest Dich jetzt sofort, oder wir machen Schluss".
Jemanden so unter Druck zu setzen (der vielleicht einfach nur Zeit braucht) machen eigentlich nur Ar***löcher.
ähm, hallo?
die Story ging 6 Monate. Nach 3 Monaten braucht sie noch Zeit. Nach 6 Monaten meint sie, ihre Gefühle seien nicht, wie sie es wünscht. Nach so einer Zeit mit Urlaub auch, würde ich mir schon eine Klarheit erwarten. Selbstschutz ist nix A***
 
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ridiculous

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  • #36
Danke für deine Nachricht. Wenn dir jemand ständig sagt das grosse Gefühl fehle, und nicht einmal weiss was das für ein Gefühl sein soll, dann muss man doch irgendwann auch Gewissheit haben woran man ist, nicht?
nach 6 Monaten finde ich dies definitiv fair genug.
 

ridiculous

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  • #39
sie hat mich nach dem Urlaub aktiv darauf angesprochen, dass sie nicht wisse was das zwischen uns sei.. wenn sie mich so klar konfrontiert, nachem sie die wochen davor ständig meine nähe suchte, dann erwartet sie doch eine reaktion, nicht?
 

D.VE

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  • #40
Nach so einer Zeit mit Urlaub auch, würde ich mir schon eine Klarheit erwarten

Ja, ich auch... Ist völlig verständlich. Aber es ist ein Unterschied ob man nachfragt, oder jemanden gleich ein Ultimatum stellt.
Wie gesagt, so ist das Manipulation... Und auf Erpressung reagieren viele Leute nicht so, wie man sich das wünscht...

Man versetze sich einfach in die Frau... Sie ist unsicher, ob sie die Beziehung will (ob das nun berechtigt ist, oder nicht), und dann setzt ihr der Partner das Messer auf die Brust: Ein Comitment (vor dem sie Angst hat) oder Schluss machen...

Für so eine Person gibt es nur eine logische Entscheidung: Man zwingt sie zu der Sache, vor der sie am meisten Angst hat, das wird so jemand niemand unter Zwang machen, also ist die Konsequenz Option Nummer Zwei: Schluss machen!!!

Ich weiß, wie Leute mit Bindungsangst ticken... Dass so jemand genau SO reagiert, darauf hätte ich meinen Ar*** verwettet.
 
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  • #41
Aber es ist ein Unterschied ob man nachfragt, oder jemanden gleich ein Ultimatum stellt.
na und wie oft? Nach Monat 3 tat er dies ja bereits. Verständnis hin oder her...

Konsequenz Option Nummer Zwei: Schluss machen!!!
ja. würde ich so sehen.

Dass so jemand genau SO reagiert, darauf hätte ich meinen Ar*** verwettet.
das wäre mir auch bewusst und war es dem TE vielleicht auch.
Es geht ja nicht ums Heiraten, nur ein Committment zur Beziehung. Bindungsängste, ok, aber es gibt auch kaum etwas Schlimmeres, wie andauernde Hoffnung, die im Fiasko endet. Mag ja sein, dass sein Verhalten manipulariv war. Ihres sehe ich als verletzend und verunsichernd. Beides nicht ok, aber aus einer psychischen Notlage heraus.
 
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  • #42
Die objektive Zahl "6 Monate", mag nicht von jedem Subjekt als subjektiv gleich lang gewertet werden, insbesondere im Hinblick auf zwischenmenschliche Beziehungen.

Nur mal so nebenbei.....
es geht ja weniger um "lang". Die meisten werden ja nach 6 Monaten wissen, ob es sich um eine Partnerschaft handelt. Aber vielleicht irre ich ja auch...

Spätestens am Sterbebett sollte man es dann jedoch wissen...wegen Erbe :p
 
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Deleted member 20013

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  • #43
Jawohl, denn es geht nicht um die meisten, sondern um eine spezielle Person. Da ist es völlig schnurz, wie es die meisten machen. Wie es die meisten machen, hilf dabei Erwartungen zu haben und nicht vollig ahnungslos durch die Welt zu torkeln. Wenn ein Individuum von diesen Erwartungen abweicht, zeigt sich wie borniert und festgefahren der Erwartende in seinen Erwartungen an die meisten ist oder ob er sich flexibel auf ein Individuum einstellen kann.


Spätestens am Sterbebett sollte man es dann jedoch wissen...wegen Erbe :p
Auch hier, für viele wohl ein hohes Alter. Wenn du aber Mitte zwanzig auf dem Sterbebett liegst oder plötzlich mitten aus dem Leben gerissen wirst, auch nicht gültig.
 
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  • #44
Jawohl, denn es geht nicht um die meisten, sondern um eine spezielle Person. Da ist es völlig schnurz, wie es die meisten machen. Wie es die meisten machen, hilf dabei Erwartungen zu haben und nicht vollig ahnungslos durch die Welt zu torkeln. Wenn ein Individuum von diesen Erwartungen abweicht, zeigt sich wie borniert und festgefahren der Erwartende in seinen Erwartungen an die meisten ist oder ob er sich flexibel auf ein Individuum einstellen kann.
Stimmt.
Ob man diese Unsicherheit (wie hier erlebt) dann jedoch über Monate oder gar Jahre mitmachen will, muss jeder selber wissen, ich rate davon ab. Vielleicht sollte ich hier sagen, was ich unter "Committment" verstehe: ich weiss nicht, wie der TE es genau definiert. Ein Committment für eine Partnerschaft heisst ja noch nicht "bis dass der Tod Euch scheidet". Sondern, dass man sich zur Partnerschaft bekennt, dass man nicht mehr auf der Suche ist und weiterhin zusammen bleiben möchte.
Stell Dir mal vor, Du wirst von Deinem "Möglicherweise-später-Partner" nach 8 Monaten "verlassen" und er hat eine andere. Er sagt zu Dir "wir waren doch nie richtig zusammen"...
 

ridiculous

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  • #45
Ultimatum klingt gar etwas streng. Ich habe einzig gesagt wir hätten zwei Möglichkeiten: 1. wir machen weiter wie bisher, denn faktisch führen wir eine Beziehung. Einfach mit dem Unterschied dass wir uns zueinander bekennen. Oder eben 2. wir beenden das hier und jetzt.
Sie hatte am Vorabend das Thema ja aktiv angesprochen, da hat sie ja auch eine Reaktion erwartet. Dass dann aber beim Essen alles wieder "normal" war, hat mich verwirrt, mit Hand halten usw.- sorry so kann und will ich doch nicht weitermachen.
 
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  • #46
Ultimatum klingt gar etwas streng. Ich habe einzig gesagt wir hätten zwei Möglichkeiten: 1. wir machen weiter wie bisher, denn faktisch führen wir eine Beziehung. Einfach mit dem Unterschied dass wir uns zueinander bekennen. Oder eben 2. wir beenden das hier und jetzt.
Sie hatte am Vorabend das Thema ja aktiv angesprochen, da hat sie ja auch eine Reaktion erwartet. Dass dann aber beim Essen alles wieder "normal" war, hat mich verwirrt, mit Hand halten usw.- sorry so kann und will ich doch nicht weitermachen.

Das ist auch verständlich und bringt ja auch nichts. An wem bzw was das jetzt lag ist doch egal, fehlte wohl etwas.
 

D.VE

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  • #47
So war es auch gemeint...

Wo ist denn überhaupt das Problem, wenn DU, das was Ihr hattet "Beziehung" nennst und sie eben noch nicht?

Und nochmal: Ich kann Dich total verstehen und hätte dieses Gespräch auch so geührt, aber eben NICHT diese Entweder-Oder-Frage gestellt, die das Gegenüber extrem unter Druck setzt.
Denn wie gesagt: Bei so einer Ansage muss Dir einfach klar sein, dass eine Person mit Bindungsangst da mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit sagen wird: "Okay, dann lassen wir es!"
 

ridiculous

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  • #48
So war es auch gemeint...

Wo ist denn überhaupt das Problem, wenn DU, das was Ihr hattet "Beziehung" nennst und sie eben noch nicht?

Und nochmal: Ich kann Dich total verstehen und hätte dieses Gespräch auch so geührt, aber eben NICHT diese Entweder-Oder-Frage gestellt, die das Gegenüber extrem unter Druck setzt.
Denn wie gesagt: Bei so einer Ansage muss Dir einfach klar sein, dass eine Person mit Bindungsangst da mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit sagen wird: "Okay, dann lassen wir es!"




Ich finde deine Ansicht spannend und bin dankbar über andere Blickwinkel. Ich hatte aber auch gesagt, dass meine Tür weiterhin offen bleibt, also nicht ganz entweder oder.

Aber, ganz ehrlich. Mit dieser Ambivalenz kann/will ich doch nicht leben, das ist in meinen Augen auch kein Zustand. Und das Verhalten nach der «Trennung», dieser klare Brief, die coole und abgeklärte Art (die hat schon fast weh getan), zeigt doch auch, dass es auch für sie eine Erleichterung gewesen sein muss.


Was ich nicht geschrieben hatte. Vor einigen Jahren, so hat sie mir erzählt, hat ihr EX sie nach einer langjährigen Beziehung verlassen weil er einfach nicht mehr damit zurecht kam, dass er keine Liebe spürte… für sie sei es damals eine Erleichterung gewesen. Ich denke darum, dieser Stachel sitzt tiefer als es hier rüber kommt und im Sinne des Eigenschutzes bin ich froh, dass ich so entschieden habe.
 
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D.VE

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  • #49
Aber, ganz ehrlich. Mit dieser Ambivalenz kann/will ich doch nicht leben

Nö... Verstehe ich. Ist ja auch legitim...

die coole und abgeklärte Art (die hat schon fast weh getan), zeigt doch auch, dass es auch für sie eine Erleichterung gewesen sein muss.
Jain... Das kann sein...
Aber unser Gehirn tickt so, dass neue Dinge erstmal Stress für uns sind. Deswegen haben wir auch unsere Muster und landen oft beim gleichen Typ von krankem Partner.
Frauen landen bei Männern, die sie schlagen. Männer landen bei Frauen, die fremdgehen etc.
Denn das ist unserem Gehirn vertraut, es weiß wie es mit der (beschissenen) Situation umgehen soll. Die neue (vielleicht gesunde) Beziehung ist da manchmal der größere Stressfaktor für unseren Kopf - und es fühlt sich dann manchmal auch erstmal auch wie eine Erleichterung an, dem nicht weiter ausgesetzt zu sein.
 
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Deleted member 22756

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  • #50
Bei so einer Ansage muss Dir einfach klar sein, dass eine Person mit Bindungsangst da mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit sagen wird: "Okay, dann lassen wir es!"
Dann ist das doch aber tatsächlich die beste art, mit unterschiedlichen Erwartungen an eine Beziehung umzugehen? Offen kommuniziert, offen geantwortet, Konsequenzen gezogen (ganz nüchtern ausgedrückt).
Wenn ein Individuum von diesen Erwartungen abweicht, zeigt sich wie borniert und festgefahren der Erwartende in seinen Erwartungen an die meisten ist oder ob er sich flexibel auf ein Individuum einstellen kann.
Das verstehe ich anders: warum sollte der TE sich auf das Individuum einstellen, wenn er ganz andere Erwartungen an seine ganz persönliche Liebesbeziehung hat? Also ein commitment?
Finde ich nachvollziehbar.
Wenn die jeweiligen Erwartungen an die konkrete Beziehung auseinandergehen ist das von keiner Seite "borniert" oder "festgefahren", sondern dann ist das so; und dann muss man eine Entscheidung fällen, ob man etwas daran ändern kann, oder die Beziehung beendet.
Ich finde die Reaktion des TE sehr nachvollziehbar und hätte mir gewünscht, ich wäre schon früher fähig gewesen, so konsequent zu handeln.
 
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D.VE

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  • #51
Dann ist das doch aber tatsächlich die beste art, mit unterschiedlichen Erwartungen an eine Beziehung umzugehen? Offen kommuniziert, offen geantwortet

Ja... Aber wie so oft macht hier eben auch der Ton die Musik...
Es ist eben ein Unterschied, ob man sagt...

a) "Ich würde mir wünschen, dass Du mehr zu unserer Beziehung stehst. Und es verletzt mich, dass das nicht der Fall ist."

oder...

b) "Entweder comittest Du Dich jetzt, oder wir lassen es bleiben"
 

ridiculous

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  • #52
Ja... Aber wie so oft macht hier eben auch der Ton die Musik...
Es ist eben ein Unterschied, ob man sagt...

a) "Ich würde mir wünschen, dass Du mehr zu unserer Beziehung stehst. Und es verletzt mich, dass das nicht der Fall ist."

oder...

b) "Entweder comittest Du Dich jetzt, oder wir lassen es bleiben"

Ganz ehrlich, ich kann mir nicht vorstellen dass dies irgendwas an der Situation geändert hätte.
Ich kann mir einfach nicht erklären warum man unmittelbar nach dem Urlaub, welcher eben sehr stimmig war, das Thema anspricht und sagt, dass ein Gefühl fehle welche sie nicht beschreiben könne. Wenn das so offen angesprochen wird, dann hat man doch eben eine Erwartungshaltung. Zumal ich in dieser Sache nie irgenwelchen Druck ausgeübt hatte. Dann hätte sie ja einfach wie gewohnt weitermachen können. Klar, irgendwann hätte ich es dann schon zum Thema gemacht - aber es gab für mich keine Anzeichen dass etwas nicht mehr passte, im Gegenteil.
 
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  • #53
Ja... Aber wie so oft macht hier eben auch der Ton die Musik...
Es ist eben ein Unterschied, ob man sagt...

a) "Ich würde mir wünschen, dass Du mehr zu unserer Beziehung stehst. Und es verletzt mich, dass das nicht der Fall ist."

oder...

b) "Entweder comittest Du Dich jetzt, oder wir lassen es bleiben"

würde aber kaum etwas an der Gesamtsituation ändern und wäre evtl. sogar nicht authentisch. Immer nur Verständnis zeigen trotz wiederholter Verletzungen und Verunsicherungen...der "ich würde mir wünschen" - Kuschelkurs darf dann auch mal durch eine klare Ansage ersetzt werden, denke ich.
 
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  • #55


Was ist daran nicht authentisch, Ich-Botschaften zu senden und dem Partner zu erklären, wie man sich fühlt, anstatt ihn vor die Wahl zu stellen "Hop oder top"?

Und doch, ich glaube, das ändert EINIGES an der Situation.
allgemein gesehen gebe ich Dir ja recht. In diesem Fall jedoch glaube ich nicht, dass sich ihre Bindungsprobleme/Ambivalenzen auf einmal in Luft aufgelöst hätten. Möglicherweise ein längerer Weg zu gehen mit ungewissem Ende...
Da es bereits ja derartige Aussprachen gab und die Unsicherheit weiterhin bestand, ist es halt irgendwann einmal Hop-oder-Top. Es reicht irgendwann einmal...
 
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  • #56
Was ist daran nicht authentisch, Ich-Botschaften zu senden und dem Partner zu erklären, wie man sich fühlt, anstatt ihn vor die Wahl zu stellen "Hop oder top"?

Und doch, ich glaube, das ändert EINIGES an der Situation.
Quatsch.
Nix ändert sich. Nur ist alles in "wir-haben-uns-alle-lieb"-Sosse verpackt.
An der eigentlichen Situation ändert sich garnix, und an den Konsequenzen auch nicht.
Wie ich schon geschrieben hatte: ich bin gerade echt ein Freund von Rosenbergs GFK; man kann diese aber auch "falsch" verstehen. Das heißt nicht, dasss man nicht auch einfach "Nein" sagen kann. "Will ich so nicht, sorry."
Man muss halt die Verantwortung dafür übernehmen. Das tut @ridiculous meiner Ansicht nach.
 
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ridiculous

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  • #57


allgemein gesehen gebe ich Dir ja recht. In diesem Fall jedoch glaube ich nicht, dass sich ihre Bindungsprobleme/Ambivalenzen auf einmal in Luft aufgelöst hätten. Möglicherweise ein längerer Weg zu gehen mit ungewissem Ende...
Da es bereits ja derartige Aussprachen gab und die Unsicherheit weiterhin bestand, ist es halt irgendwann einmal Hop-oder-Top. Es reicht irgendwann einmal...


Ich weiss halt auch nicht was es bedeutet wenn jemand sagt sie spüre sich nicht, stehe weit weg von sich.

Aber es ist ja egal, die coole Art zum Abschluss zeigt für mich, dass es im Prinzip immer ein Spiel gewesen ist von ihrer Seite. Mir Raum lassen um mich dann wieder einzufangen. Ein Spiel welches dann abrupt geendet hatte, trotzdem konnte man von jetzt auf sofort zum Alltag übergehen. Ich gehe nicht davon aus, dass sie gelitten hat, ansonsten hätte sie das Angebot der offenen Türe angenommen. Langfristig ist dies für mich sicherlich der bessere Weg.
 

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  • #59
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