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  • #62
Lasst mir Fafner ja in Ruhe. Er ist einer der Weniger, die mir das Gefühl geben, mit meinen Partnerschaftsvorstellungen nicht ganz allein dazustehen (ganz im Gegensatz zu meinen PS-Bekanntschaften). ;)

@fafner : Wie alt bist du eigentlich? Ich habe den Eindruck, dass dieses Thema in meiner Alterklasse ein zentrales ist.
Ich denke, so wenige sind es nicht. Aber manches muss wachsen. Wenn mir ein (noch eher fremder) Mann gegenübersitzt, der schon in allen Farben ausmalt, was wir alles künftig zusammen machen ... das weckt Fluchtreflexe. Und das, obwohl mir sehr an Verbindlichkeit und Nähe liegt.
Sich kennen lernen heißt doch nicht umsonst sich kennen lernen. Das ist ein Prozess.
 
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Deleted member 23363

  • #64
Wenn mir ein Mann gegenübersitzt, der schon in allen Farben ausmalt, was wir alles künftig zusammen machen
Mir saßen halt immer wieder Frauen gegenüber, die (von sich aus) erklärten, wie sie sich eine Beziehung (nicht) vorstellen.
Sich kennen lernen heißt doch nicht umsonst sich kennen lernen. Das ist ein Prozess.
super like!
 
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Deleted member 21128

  • #67
@Cosy Ich hab die gleiche Erfahrung gemacht wie du. Es gibt nur einen relativ kleinen Teil von Frauen, der speziell zu meinem Nähebedürfnis passt. Und so ist es eben bei dir auch, du suchst ja jemanden, der es dir ermöglicht, an deinem relativ ausgefüllten (Single-)Leben festhalten zu können, jemanden, der recht wenig Verlangen nach Nähe und Gemeinsamkeit hat. Und von den vielen, die sich was anderes vorstellen, bekommst du negatives Feedback, weil wenn du keine Beziehung suchst, wie sie es darunter verstehen, suchst du ja gar nicht wirklich oder bist nicht bereit, dich einzulassen usw.
Und du machst es einfach ganz genau gleich, wie die Männer, denen du es vorwirfst. Fällt dir das selber nicht auf?
 
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  • #68
Sehr richtig! Man sollte sich ausreichend Zeit nehmen, bevor man sich einlässt.
Tja. Was ist ausreichend *seufz
Das weiß man manchmal erst hinterher. Da können Zwei sehr unterschiedliche Vorstellungen von haben. Ohne Schritt für Schritt "sich einlassen" funktioniert aber auch kein gründliches Kennenlernen.

Mir gefällt der Ansatz, dass Frauen sich eher zurückhalten sollen, nicht wirklich. Ich muss aber zugeben, er passt zu meinem realen Erleben beim OD, dass Eigeninitiative von Frauen wenig gefragt ist. Mag ein Generationenthema sein. Unfassbar eigentlich. Gleichzeitig scheint es wenige Männer ü50 zu geben, die man nicht zum Jagen tragen muss. (nein, ich tus nicht).
Ein Dilemma.
Selbst wenn alles so läuft, wie Du es empfiehlst und er sich echt ins Zeug legt (also für meine Verhältnisse ;)), kann frau ne echte Mogelpackung erwischen. :rolleyes:
 
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Deleted member 22756

  • #69
Lasst mir Fafner ja in Ruhe. Er ist einer der Weniger, die mir das Gefühl geben, mit meinen Partnerschaftsvorstellungen nicht ganz allein dazustehen (ganz im Gegensatz zu meinen PS-Bekanntschaften). ;)
Das verstehe ich schon. Es ist sicher nicht ganz einfach, wenn man sich wie ein Alien fühlt in der Partnersuche.
Bloß nützt es halt nix, wenn einem ein anderer Mann versichert, dass man selbst schon richig denkt und die "richtigen" Ansprüche und Vorstellungen hat, wenn das eine Mehrzahl der potentiellen Partnerinnen halt anders sieht (schließe ich jetzt nur aufgrund deiner Schilderungen hier; Zahlen hab ich da keine!). Das macht es nicht "falsch" aber halt etwas komplizierter.
Es ist halt eine Tatsache und genauso legitim, wenn Frauen ab einem gewissen Alter nicht mehr ihr ganzes bisheriges Leben aufgeben wollen für eine Partnerschaft (überspitzt formuliert) wie es legitim ist, dass Männer halt jüngere Frauen bevorzugen. Da ist nix richtig oder falsch an solchen Vortellungen (an denen von dir und @fafner natürlich ebenso nicht).
Mich persönlich nervt es, wenn jemand ständig seine Lebensweise wie eine Monstranz vor sich herträgt und Ratschläge ala "richtig" und "falsch" erteilt. Ich glaube, an @fafner ist ein katholischer Priester verloren gegangen. Allerdings wäre es da schwierig geworden mit dem Daten..

Jedenfalls finde ich deinen Wunsch vollkommen nachvollziehbar; die Frage wäre für mich: ist dir das so wichtig, dass du im Zweifelsfall auch eine Beziehung dauerhaft verzichten würdest, gegebenenfalls Kompromisse bei der Passung eingehen würdest - oder anders rum gefragt: wenn du dich verliebst, deine potentielle Partnerin aber erst mal nicht alle deine Vorstellungen von Partnerschaft teilt, würdest du das dann beenden?
Ich frage, weil ich deine Vorstellung von Nähe und Zusammenleben in jüngeren Jahren hatte und auch gelebt habe - was in die Hose ging.
Meine "Anforderungen" an einen neuen Partner hatten dann mit ganz grundsätzlichen und (für mich aus dieser Erfahrung als wesentlich erkannten) Vorstellungen über den gemeinsamen Umgang und ..naja, menschlichen Aspekten zu tun.
Die hat er zunächst mal alle "erfüllt", aber Beziehungshistorie und andere Warnsignale (die gerne vor sich hergetragenen "NoGos") hätten mich eigentlich davon abgehalten, eine Beziehung einzugehen.
Ich habe es trotzdem gewagt und bin eben eines Besseren belehrt worden. Es hat sich eine unglaubliche Nähe entwickelt, die ich ihm und mir nie zugetraut hätte. Aber die hat sich eben entwickelt (über eine sehr vorsichtige Annäherung), und wir haben sie nicht bereits am Anfang "beschlossen" oder als Ziel festgelegt.
Ich will nicht, dass das als Ratschlag für irgendein Vorgehen missverstanden wird. Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass es tatsächlich sein kann, dass da was ganz anderes (und viel schöneres) bei rauskommt, wenn man einfach mal nicht das macht, was man sich vorgenommen hat in der Partnersuche und seine Ängste überwindet (immer wieder!) und was ausprobiert.
Wie lange das so funktioniert? Keine Ahnung. Was die Zukunft bringt weiß eh keiner.
Aber das sehe ich halt als großen Vorteil meines Alters: Nix mehr Kinder, Karriere, Haus, Hund, Vorgarten. Ich kann jetzt auch mal anderes ausprobieren, ohne dass ich gleich einen Lebenstraum verabschieden muss.
 
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  • #70
@Cosy Ich hab die gleiche Erfahrung gemacht wie du. Es gibt nur einen relativ kleinen Teil von Frauen, der speziell zu meinem Nähebedürfnis passt. Und so ist es eben bei dir auch, du suchst ja jemanden, der es dir ermöglicht, an deinem relativ ausgefüllten (Single-)Leben festhalten zu können, jemanden, der recht wenig Verlangen nach Nähe und Gemeinsamkeit hat. Und von den vielen, die sich was anderes vorstellen, bekommst du negatives Feedback, weil wenn du keine Beziehung suchst, wie sie es darunter verstehen, suchst du ja gar nicht wirklich oder bist nicht bereit, dich einzulassen usw.
Und du machst es einfach ganz genau gleich, wie die Männer, denen du es vorwirfst. Fällt dir das selber nicht auf?
Zwischen "am Single-Leben festhalten" wie du mich einschätzt und sich total für eine Beziehung aufgeben gibt es ja viele Abstufungen. Ich bin einfach vorsichtig und möchte eine Beziehung sich entwickeln lassen. Wenn es passt, bin ich sehr bereit, mich einzulassen. Dann schaut man weiter und ein Zusammenleben ist zum gegebenen Zeitpunkt durchaus möglich. Leider habe ich bis dato nur aktive, im Beruf aufgehende Männer ohne Freizeit getroffen, dies auch nicht in meiner näheren Umgebung oder Rentner, die für mich zu viel Zeit und zu wenig Hobbies haben. Es gibt einfach wenig passende Vorschläge. Grundsätzlich kann ich mir vieles vorstellen, auch Zusammenziehen.
Dabei würde ich klar etwas Neues bevorzugen. In ein bestehendes Haus einzuziehen mit Gegenständen der Ex und dem Mief einer früheren Beziehung finde ich uninspirierend. Gemeinsam umräumen oder was Neues gemeinsam einrichten, das würde mir schon gefallen. Wer ist schon gern auf Dauer allein? Allerdings muss es gut überlegt sein, das ganze verwurzelte Umfeld mit 60 zu verlassen und sich anderswo neu einzupflanzen. Zuerst müsste es erst mal zu passenden Möglichkeiten kommen. Sobald man als Frau selbstständig und aktiv rüberkommt, wird man ausgemustert, weil das unbequem ist und sich die Gegenseite auch etwas bewegen müsste. ;) Dies nicht nur im körperlichen Sinn!
 
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  • #71
Ein aufschlussreicher Thread:

@fafner "Heut weiß ich, daß richtig zusammenleben viel besser ist. Das geht nämlich auch nur dann, wenn man wirklich zusammenpaßt. " - Exakt.

@Luzi99 "Einfach mal erkennen, dass andere Menschen andere Vorstellungen von Liebe und Beziehung haben können als du? " - Zweifellos, der Vorstellungen und gelebten Muster sind viele. Glücklicherweise. Aber warum jemandem seine Begeisterung für ein (vielleicht erst nach langem Versuchen) erreichtes Ziel neiden?

@himbeermond "Sich kennen lernen heißt doch nicht umsonst sich kennen lernen. Das ist ein Prozess. " - Ich möchte ergänzen: Mit jeweils offenem Ausgang.

@WolkeVier "Es gibt nur einen relativ kleinen Teil von Frauen, der speziell zu meinem Nähebedürfnis passt." - Das dürfte aber auch für andere Bedürfnisse gelten, und genau deshalb ist die Suche nach passenden Partnern ja nicht ganz einfach.

@Luzi99 "Es ist (...) legitim, wenn Frauen ab einem gewissen Alter nicht mehr ihr ganzes bisheriges Leben aufgeben wollen für eine Partnerschaft. - Wer sollte / kann so etwas fordern? Allerdings die Kennzeichnung eines unabhängigen Lebens als 'legitim' legt den Schluss nahe, dass Frau möglicherweise selbst noch (unbewusst?) mit der Vorstellung lebt, sie müsse ihre Selbständigkeit für eine Partnerschaft aufgeben.

@Cosy "Zwischen 'am Single-Leben festhalten' (...) und sich total für eine Beziehung aufgeben gibt es ja viele Abstufungen." - Wir leben im 21. Jahrhundert und den Spielarten in Sachen Beziehungsgestaltung sind nur wenige Grenzen gesetzt. Aber 'sich TOTAL aufgeben' klingt schon etwas merkwürdig, kann das Option eines erwachsenen selbstbewussten Menschen sein?

@Cosy "Sobald man als Frau selbstständig und aktiv rüberkommt, wird man ausgemustert, weil das unbequem ist und sich die Gegenseite auch etwas bewegen müsste." - 'Ausgemustert' wegen zu viel Selbständigkeit? Wer wiederholt diese Erfahrung macht, muss sich schon fragen lassen, ob seine Auswahlkriterien wirklich die richtigen sind.
 
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  • #72
Wahrscheinlich muss man nur alles so machen wie du und das Leben ist geritzt, oder?
Ich kann mich nicht beklagen, danke.
Mentalistas Mantra "sprich bitte für dich!" gilt hier ganz besonders.
Hab ich doch. Wie kommst Du da auf was anderes?
Du gehst mir auf die Nerven mit deiner "Ich habs geschafft und erklär euch mal wie´s läuft" - Haltung.
Lol. :D Schlechten Tag heut? Kann ich Dir was raten? Ist völlig unentgeltlich. Und unverbindlich.
Einfach mal erkennen, dass andere Menschen andere Vorstellungen von Liebe und Beziehung haben können als du?
Können sie doch. Besonders dann, wenn sie so einen ausgeglichenen und aufgeräumten Eindruck wie Du hinterlassen. Und auch dann, wenn sie mit ihrer Methode erfolgreich werden. Denn darum geht's ja hier nun oft, daß es immer wieder irgendwo hapert.
Deine Vorstellung von Zusammenleben (und keine anderen Exen / Parship-Dates mehr treffen, wegen Misstrauen) wäre für mich persönlich gruselig.
Das hast Du offenbar genauso falsch verstanden wie @AnnaConda (die war's glaub ich). Ich hatte es so erklärt (erklären wollen), daß ich mein (Dating-)Leben dadurch aufgeräumter empfand. Ja, vermutlich auch deshalb, weil ich ein Gegenüber mit so einem Leben (nenn es von mir aus gerne "langweilig" oder "spießig" :p) als deutlich attraktiver gefunden habe als jede noch so "progressive" Frau mit 100+ Dates und tollen PS-Freundschaften. :rolleyes: Oder Cholerikerinnen, welche gleich an die Decke gehen, das wäre für mich halt auch nicht gegangen. Also Du und ich, wir waren sicher in völlig verschiedenen Märkten unterwegs, und das ist doch i.O. so, wenn für jeden das Richtige dabei rausspringt.
Mir scheint nur, daß viele hier ihren Markt noch gar nicht gefunden haben. Wenn sie dann denken, "hilfe, so wie der komische fafner da will ich aber nicht enden", dann hat das auch sein Gutes. Ich sehe hier ja auch für mich genügend abschreckende Beispiele. :eek:
Hmja, 50+ bleibt zwar richtig, ist dann aber schon allmählich beschönigend... :oops:o_O
 
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Deleted member 23363

  • #73
wenige Männer ü50 zu geben, die man nicht zum Jagen tragen muss
Meinst du dieses Dilemma?
Es resultiert m.E. aus inkompatiblen Rollenzuschreibungen. Da trifft schon mal eine eigeninitiative Frau auf einen Jäger, der es nicht verträgt, wenn seine Beute ihm entgegenläuft; oder eine Prinzessin, die vom Märchenprinzen erobert werden will auf einen Mann, der ihr bekundetes Desinteresse respektiert.

Wie könnte man das Dilemma lösen? Ich denke, indem jedeR offen und direkt sagt, was Sache (Interesse oder Desinteresse) ist und entsprechend handelt.
 
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Deleted member 23363

  • #74
wenn du dich verliebst, deine potentielle Partnerin aber erst mal nicht alle deine Vorstellungen von Partnerschaft teilt, würdest du das dann beenden?
Es kam schon vor, dass ich es nicht beendete; war aber dann doch nicht von Dauer. Was ich tun würde, ist schwer zu sagen. Wenn ich darüber nachdächte, würde ich es beenden. Aber ob ich dann nachdenke ist fraglich.
 
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  • #77
Meinst du dieses Dilemma?
Es resultiert m.E. aus inkompatiblen Rollenzuschreibungen. Da trifft schon mal eine eigeninitiative Frau auf einen Jäger, der es nicht verträgt, wenn seine Beute ihm entgegenläuft; oder eine Prinzessin, die vom Märchenprinzen erobert werden will auf einen Mann, der ihr bekundetes Desinteresse respektiert.

Wie könnte man das Dilemma lösen? Ich denke, indem jedeR offen und direkt sagt, was Sache (Interesse oder Desinteresse) ist und entsprechend handelt.
Miteinander kommunizieren erfordert ja schon ein gewisses Maß an Augenhöhe. Da müssen beide aufeinander zugehen, signalisieren, dass Interesse vorhanden ist. Und reden kann man viel, da bin ich inzwischen bei @Truppenursel. Taten zählen.

Die, die zum Jagen getragen werden wollen, kriegen die Zähne doch schon gar nicht auseinander. Oder die Füße vom Fleck.

Und Deine Prinzessin ist wohl eher Zicke. Als Mann würde ich bekundetes Desinteresse auch nicht weiter erkunden wollen. ;)
 
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  • #78
Liebe Cosy
Ich bin ganz bei Dir mit den Erfahrungen. Nur mache ich die Erfahrung, dass Männer in der Alterskategorie 50plus sich viel Gem- einsam- keiten wünschen, weil sie eben einsam sind. Und das hat durchaus etwas mit der Entwicklung der Generationen und mit Gender zu tun. Meine geschiedenen oder getrennten oder Single-Freundinnen mit oder ohne Kids haben sich allesamt ein spannendes Leben aufgebaut, einen Freundeskreis, sie sind fröhlich unterwegs, während sich Männer von einer Beziehung zur anderen hangeln, aus lauter Angst, sie könnten mal ohne Hotel Mama sein. (Männer unter 50: bitte wegschauen, das gilt nicht für die jüngere Generation). Und dann beobachtet doch die ganze Gesellschaft folgendes: lauter selbständige Frauen, die gut unterwegs sind und ihre Vorstellungen von einer guten Beziehung nicht mehr darin sehen, abends mit den Puschen oder Finken wie wie in der Schweiz sagen, in der Küche zu stehen und auf die Ankunft ihres Liebsten zu warten. Sie wissen was sie wollen und tun es. Und was folgert man daraus: wow, hast Dir wieder eine dominante angelacht? Da muss ich gerade laut rauslachen. Wir sind nicht dominant, sondern selbständig und interessiert unterwegs und wünschen uns dasselbe von den Partnern auf Augenhöhe. Auch bei mir ist nicht jedes Wochenende "Kuschelwochenende zu zweit" angesagt, manchmal bin ich halt in einem Seminar, oder in einer Weiterbildung, oder mit Freundinnen unterwegs, oder mit meiner Familie etc etc. und fände es sehr schön, einen Partner zu haben, der genau das auch tut, weil das spannend ist! Ich habe mir schon oft überlegt, dass eigentlich eine Frau, welche sich von alten Rollenvorstellungen gelöst hat, besser zu meiner jetzigen Lebensphase passen würde als ein Mann, der sich immer noch die Zeiten vor 50 Jahren wünscht... Und jetzt würde ich mich freuen, wenn sich Männer melden würden, die den generationsbedingten Kulturwandel ebenfalls gemacht habe... also bitte vor.. wir beissen nicht und wir könenn damit leben, dass Ihr eine beste Freundin habt, mit der Ihr essen und tanzen geht. Wir tun es auch.
 
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  • #82
Meinst du dieses Dilemma?
Es resultiert m.E. aus inkompatiblen Rollenzuschreibungen. Da trifft schon mal eine eigeninitiative Frau auf einen Jäger, der es nicht verträgt, wenn seine Beute ihm entgegenläuft; oder eine Prinzessin, die vom Märchenprinzen erobert werden will auf einen Mann, der ihr bekundetes Desinteresse respektiert.

Wie könnte man das Dilemma lösen? Ich denke, indem jedeR offen und direkt sagt, was Sache (Interesse oder Desinteresse) ist und entsprechend handelt.
Das klappt aber doch nur, wenn niemand jemandem gefallen möchte ! Sprich : Wenn jede/r zwar freundlich, aber trotzdem sie/er selbst, also „authentisch“ bleibt.

Im RL halte ich das für möglich, bis man auf jemanden trifft, die/der einen interessiert, dann passiert das Gleiche wie im OD, wo von vorn herein jede/r versucht, sich so gut wie möglich zu „verkaufen“.

Das Ganze passiert unbewußt, man kann es also kaum ganz verhindern, sondern allenfalls besonders schlimme Auswüchse.

Das legt sich erst wieder, wenn die Beziehung einigermaßen gefestigt ist. Wer dann nicht aufpaßt, rutscht ganz schnell auf die Schiene „sie/er gibt sich keine Mühe mehr“ !
 
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Deleted member 23363

  • #83
Das klappt aber doch nur, wenn niemand jemandem gefallen möchte ! Sprich : Wenn jede/r zwar freundlich, aber trotzdem sie/er selbst, also „authentisch“ bleibt.
Ja, eh! Authetisch sein und jemandem gefallen, sind doch kein Widerspruch per se.
Das Ganze passiert unbewußt, man kann es also kaum ganz verhindern, sondern allenfalls besonders schlimme Auswüchse.
Immerhin! Besonders schlimme Auswüchse zu verhindern ist doch schon was.
Das legt sich erst wieder, wenn die Beziehung einigermaßen gefestigt ist.
So weit muss es erst mal kommen.
Wer dann nicht aufpaßt, rutscht ganz schnell auf die Schiene „sie/er gibt sich keine Mühe mehr“ !
Mit dem Sich-Mühe-Geben sollte man m.E. nie aufhören.
 
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  • #84
Ja, eh! Authetisch sein und jemandem gefallen, sind doch kein Widerspruch per se.
Wenn man jemandem gefällt, sicher nicht. Aber wenn man jemandem gefallen will, ... !

Mit dem Sich-Mühe-Geben sollte man m.E. nie aufhören.
Die Frage ist, womit man sich Mühe gibt ! Wenn es nur darum geht, gefallen zu wollen, muß man jederzeit eine Rolle spielen. Auf Dauer ist das nicht durchzuhalten, nicht einmal durch völlige Selbstaufgabe - die auch nicht gut ankommt !

So oder so ist Authentizität daher die bessere Lösung - nur : Es liegt in der Natur des Menschen, gefallen zu wollen. Man sollte es also sowohl beim eigenen als auch dem Verhalten anderer einkalkulieren ... !
 
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Deleted member 24735

  • #85
Wenn es nur darum geht, gefallen zu wollen, muß man jederzeit eine Rolle spielen.
Nein.
Man kann ja auch mit dem eigenen Wesen gefallen.
Auch sind nicht alle Menschen unveränderliche Statuen. Es ist also möglich, dass ein Partnerschaftsanwärter, Merkmale im Gefallen-wollenden herauskitzelt, die dem Gefallen-wollenden an sich selbst auch gefallen und die er z.B. in den letzten Jahren (zehnten) vernachlässigt hat oder von denen er noch gar nichts wusste.
 
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  • #87
Ich kann mich nicht beklagen, danke.
Hab ich doch. Wie kommst Du da auf was anderes?
Lol. :D Schlechten Tag heut? Kann ich Dir was raten? Ist völlig unentgeltlich. Und unverbindlich.
Können sie doch. Besonders dann, wenn sie so einen ausgeglichenen und aufgeräumten Eindruck wie Du hinterlassen. Und auch dann, wenn sie mit ihrer Methode erfolgreich werden. Denn darum geht's ja hier nun oft, daß es immer wieder irgendwo hapert.
Das hast Du offenbar genauso falsch verstanden wie @AnnaConda (die war's glaub ich). Ich hatte es so erklärt (erklären wollen), daß ich mein (Dating-)Leben dadurch aufgeräumter empfand. Ja, vermutlich auch deshalb, weil ich ein Gegenüber mit so einem Leben (nenn es von mir aus gerne "langweilig" oder "spießig" :p) als deutlich attraktiver gefunden habe als jede noch so "progressive" Frau mit 100+ Dates und tollen PS-Freundschaften. :rolleyes: Oder Cholerikerinnen, welche gleich an die Decke gehen, das wäre für mich halt auch nicht gegangen. Also Du und ich, wir waren sicher in völlig verschiedenen Märkten unterwegs, und das ist doch i.O. so, wenn für jeden das Richtige dabei rausspringt.
Mir scheint nur, daß viele hier ihren Markt noch gar nicht gefunden haben. Wenn sie dann denken, "hilfe, so wie der komische fafner da will ich aber nicht enden", dann hat das auch sein Gutes. Ich sehe hier ja auch für mich genügend abschreckende Beispiele. :eek:
Hmja, 50+ bleibt zwar richtig, ist dann aber schon allmählich beschönigend... :oops:o_O

WAS Du schreibst und WIE Du es schreibst, lässt (für mich) eine große Gelassenheit und 'Mit-sich-selbst-im-Reinen-sein' erkennen.
Genau so sollte es sein und es freut mich für Dich und für Jeden, der dieses Ziel schon erreicht hat oder auf dem besten Weg dahin ist.
Mir gelingt das auch nicht immer, aber immer öfter.(LOL);)
......und, der richtige Partner, der einem hilft die Bodenhaftung nicht zu verlieren, ist einfach unbezahlbar......
 
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Deleted member 21128

  • #88
Zuerst müsste es erst mal zu passenden Möglichkeiten kommen. Sobald man als Frau selbstständig und aktiv rüberkommt, wird man ausgemustert, weil das unbequem ist und sich die Gegenseite auch etwas bewegen müsste.
Vielleicht glaubst du auch nur, dass es diese Gründe sind. Tatsache ist doch, dass auf beiden Seiten ausgemustert wird, das ist halt einfach die Vorgehensweise, um die passenden rauszufiltern.
Ich halte das für völlig in Ordnung und finde es nur bemerkenswert, dass du dich darüber beklagst, dass das die anderen auch so machen.
 
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