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  • #305
Zitat von Lichtstaub:
Das sind doch alles Sch..kerle!! Wir dürfen uns nicht so auf die Beziehungen einlassen. Erstmal lange auf Abstand halten und sehen, ob sich einer bewährt.
Aha. Welche Art "Beziehung" soll das sein? Über Monate oder gar Jahre nur ins Kino oder auf einen Cafe treffen?
Welche Gefühle verbindet man mit einer Beziehung "auf Abstand"? Wenig Nähe, kaum Intimität - und vor allem: ganz wenig Vertrauen?

Und: Wann hat sich ein Mann "bewährt"?
Wenn er an ihren Geburtstag denkt?
Wenn er ab und zu mal Blumen mitbringt?
Wenn er zwei oder mehr Jahre "durchhält"?

Ich gebe zu bedenken, dass der Anfang einer Beziehung oft ziemlich fragil ist, da sich beide noch nicht gut kennen. Viel Unbekanntes will entdeckt werden. Das geht meiner Meinung nach nur mit einer gewissen Neugier und Interesse auf der einen und mit einer Öffnung dem Partner gegenüber auf der anderen Seite.

Und eben durch das gegenseitige Öffnen machen sich beide verletzlicher. Ich halte das für einen ganz normalen Prozess in der Entwicklung einer Partnerschaft.

Manchmal klappt es halt - und machmal nicht. Eine längerwährende Partnerschaft ist noch lange kein "Garant" dafür, dass sich nicht doch ein Partner irgendwann einmal trennt.
 
G

Gast

  • #307
Marlene, wie geht es dir jetzt? Hast du Menschen um dich herum?
 
M

Marlene

  • #308
Zitat von FAZ:
Marlene, wie geht es dir jetzt? Hast du Menschen um dich herum?
Mir geht es nicht schlecht. Danke der Nachfrage. War heute den ganzen Tag wandern, durch ein grünes Tal an einem Fluß entlang, mit einer Freundin und ER rutschte in den Hintergrund. Ich schaue jetzt nach vorne, eigentlich war ich immer für "Risiko" und weiß natürlich, dass es keine Garantie gibt. Lieber intensiv leben, vielleicht erlebe ich ja mal wieder ein langes intensives Liebesleben. Das, was mir aber zu denken gibt bei dieser Geschichte, ist, dass ich zwischendurch manchmal Angst bekam. Das waren eindeutig so Momente von Verlustangst, Angst davor, verletzt zu werden. Nachdem meine Gefühle für ihn stärker wurden. Das hatte ich früher nie. Obwohl ich geliebt habe. Da gab es dann zum Ende hin nur Auseinandersetzungen nach Vertrauensbrüchen, ein gemeinsames Auseinanderdifferieren, aber keine Verlustangst so von Anfang an. Im Gegenteil, ich war dann froh, wenn es endlich geklärt war. Auch wenn die Zeit hinterher lange schrecklich war.
Vielleicht habe ich zwischendurch in dieser Zeit mit ihm etwas gemerkt, die doch im Endeffekt so innig war. Ich glaube, irgendwie habe ich geahnt, dass das Ganze nicht von langer Dauer sein würde.
 
M

Marlene

  • #309
Und - ich habe auch einen "Russen" im Kopf. Das hilft mir. :)
 
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M

Marlene

  • #311
Zitat von Yvette:
Wandern hat etwas unglaublich Meditatives - es ist schön zu hören, dass es dir "den Umständen entsprechend" ganz gut geht.
Die Zeitringe ziehen sich darüber. Sein wiederholter Satz "ich kann nicht anders" ist eindeutig und somit ist es geklärt. Ich konzentriere mich jetzt auf andere Dinge, Sehnsucht habe ich gerade keine. Nur Arbeitslust. Das war heute auch eine inhaltliche Wanderung, kein Wort haben wir über Beziehungen gewechselt. Das war sehr gut.
 
M

Marlene

  • #312
Zitat von Mentalista:
Liebe Marlene, ER hat keine Verantwortung für deine Gefühle, Gefühle macht man sich selbst.
Aber, noch dazu: natürlich hat er keine VERANTWORTUNG für meine Gefühle, aber ich lebe nicht isoliert neben dem anderen her und Gefühle werden ausgelöst durch den anderen. Durch sein Reden, seine Art usw. Das geht nicht, sich ganz alleine für sich bestimmte Gefühle in einem Zusammensein einzureden, das wäre nicht gut, dann wäre man in keiner Interaktion begriffen und hätte auch kein Einfühlungsvermögen für den anderen.
 
M

Marlene

  • #315
Und, wie geht es Dir? Diesmal muss er wohl eine Kaltwechslerphase einlegen?