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  • #31
Das ist keine "Bewegung", das sind ein paar versprengte Loser. 99% aller Leute wissen ja noch nicht mal, was das heißen soll. Und das völlig zurecht. Unwichtig.

Ja ja, sowas wurde zu Beginn der Emanzipation und des Feminismus auch mal über diese Bewegungen gesagt . . . . .

Schon allein diese Aussage zeigt, wieviel Angst vor einer "Männerbewegung" besteht.

Ein Umdenken erfolgt in großen Sphären ja auch nicht über Nacht, das dauert recht lange, wirkt dann aber nachhaltig. Sieht man ja an den beiden vorgenannten Beispielen.

Warten wir´s mal ab, gell?
 
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  • #32
Du wünschst dir also eine Zeitmaschine? Na in dem Fall hättest du damals definitiv wesentlich schlechtere Chancen bei Frauen gehabt, denn die erste Frage, die Mann damals gestellt wurde ist: "Kannst du denn auch für Frau (und ggf. Kinder) sorgen?" Ein Mann in Insolvenz hätte da sicher keine Chance gehabt.

Es gibt eben immer Diskussionsbedarf, wenn bei einem Paar größere Gehalts- oder Vermögensunterschiede bestehen, egal ob Mann oder Frau mehr hat. Denn der Besserverdienende möchte nicht unbedingt seinen Lebensstandard senken, aber auch nicht selbstverständlich für den anderen alles mitbezahlen. Und der Schlechterverdienende möchte nicht das Gefühl haben, ausgehalten zu werden. Da müssen beide gemeinsam eine Lösung finden, wenn es funktionieren soll.

Aber mit jemandem eine Beziehung einzugehen, der in Insolvenz ist, ist da schon ein Sonderfall, und ich kann ehrlich gesagt verstehen, dass das die meisten Frauen abschreckt, wenn es nicht nur um eine Affäre sondern eine feste Beziehung geht.

Für mich wäre das auch bei einer Frau vielleicht kein absolutes No-Go (käme auf die Umstände drauf an, die zur Insolvenz geführt haben), aber ich würde mir das gut überlegen und sie müsste schon viele andere Eigenschaften, die mir wichtig sind, mitbringen.

Sicher ist Geld nicht alles in einer Beziehung, aber eben doch ein wichtiger Aspekt, der die Beziehung langfristig zerstört, wenn man da keinen gemeinsamen Nenner findet.
 
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  • #33
Eine leicht abgewandelte Geschichte:

Die Hochwasserkatastrophe hat einen Mann auf das Dach seines Hauses getrieben. Doch auch dort ist er nicht sicher - das Wasser steigt bedrohlich an. Retter in einem Boot kommen vorbei und wollen ihn mitnehmen und ihm zeigen, wie er aktiv werden und selbst etwas tun kann, damit es ihm besser geht. "Nein danke", antwortet er, "ich muss mich nicht bewegen, mein Umfeld muss sich anpassen." Es wird Nacht, das Wasser steigt weiter, der Mann klettert auf den Schornstein mit seinem Kater. Wieder kommt ein Boot vorbei, und die Helfer rufen: "Steig ein! Wir zeigen Dir ein anderes Umfeld" "Nein, danke, ich bin nicht Schuld an dem Hochwasser, ich kann nichts dafür, also werde ich meine Lebenseinstellung auch nicht ändern und hier sitzen bleiben. Ich will, dass alles wieder wird wie früher. Da war alles besser. Das ist meine Vorbedingung. Dann komme ich runter vom Schornstein." ist die Antwort. Schließlich kommt ein Hubschrauber. Die Besatzung sieht ihn im Scheinwerferlicht, das Wasser reicht ihm bis zum Kinn. "Nehmen Sie die Strickleiter", ruft einer der Männer, „werden Sie aktiv, nehmen Sie Ihr Schicksal in die Hand, das Hochwasser geht nicht zurück“. "Nein, danke, meine Meinung bleibt bestehen. Denn, und jetzt bin ich mal etwas egoistisch, ich habe nie was falsch gemacht. Daher muss sich das gesamte Umfeld ändern - zum Wohle des Gesamtkonstrukts.
Vielleicht fasse ich dann wieder Vertrauen und Glauben in die Menschen, in Beziehungen, vielleicht sogar in die Liebe. But changes first, please.
" sind die letzten Worte des Mannes, denn kurze Zeit später ertrinkt er. Im Himmel beschwert er sich: "Mein Leben lang habe ich niemanden verraten, war treu und redlich. Warum hast Du mich nicht gerettet, warum kam keine Frau vorbei, die so war, dass ich an die Liebe wieder glauben kann?" Er wird erstaunt angesehen: "Ich habe dir zwei Boote und einen Hubschrauber geschickt, damit Du einen Weg findest, glücklich zu werden. Worauf hast du gewartet?"
 
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  • #35
Da kannst Du warten bis Du schwarz wirst. Der weitaus größte Teil der Männer hat ja null Probleme mit Frauen. Im Gegenteil. :)

Mit Verlaub, das glaube ich nicht mal im Ansatz! Nehm´ mal die Sonnenbrille ab und schau Dich mal richtig um. Schein und Sein sind nicht für jedermann/jederfrau ersichtlich.
Sicher ist Geld nicht alles in einer Beziehung, aber eben doch ein wichtiger Aspekt, der die Beziehung langfristig zerstört, wenn man da keinen gemeinsamen Nenner findet.


Aber mit jemandem eine Beziehung einzugehen, der in Insolvenz ist, ist da schon ein Sonderfall, und ich kann ehrlich gesagt verstehen, dass das die meisten Frauen abschreckt, wenn es nicht nur um eine Affäre sondern eine feste Beziehung geht.

Aber ein Mann sollte sich ja nicht beschweren, wenn eine Frau, die in ähnlichen Umständen ist, vielleicht sogar noch Kinder mit anderen Typen in die Welt gesetzt hat und andere negative Begleiterscheinungen hat, ihn doch unbedingt will. Klar, nur wegen Liebe, nicht? Leute, sorry, nicht böse sein, aber auf welcher Wolke lebt ihr denn alle, Herrgottnochmal? Wenn hier alle meinen, es gehe doch nicht so sehr um´s liebe Geld, warum sind dann viele trotzdem solo, obwohl sie gut aussehen, liebevolle Menschen sind und bessere Familienväter wären als gut situierte oder angeblich pseudogebildete Studienaffen, die meinen, über andere zu stehen und dass ihnen besseres zuteil kommen muss? Wenn man, wie in meinem Fall, recht anspruchslos sich um Frauen bemüht und nur auf eingebildete verwöhnte Gören und Zicken trifft, kann das ja wohl kaum ein Männerproblem sein.

Du wünschst dir also eine Zeitmaschine? Na in dem Fall hättest du damals definitiv wesentlich schlechtere Chancen bei Frauen gehabt, denn die erste Frage, die Mann damals gestellt wurde ist: "Kannst du denn auch für Frau (und ggf. Kinder) sorgen?" Ein Mann in Insolvenz hätte da sicher keine Chance gehabt.

Wenn dem so ist, sind die Chancen heutzutage noch viel schwieriger als früher. Damals galt noch Zusammenhalt. Heute ist es nur Aufsehen, Likes bei irgendwelchen Proleten-Netzwerken und Kohle und Macht.

Für mich wäre das auch bei einer Frau vielleicht kein absolutes No-Go (käme auf die Umstände drauf an, die zur Insolvenz geführt haben), aber ich würde mir das gut überlegen und sie müsste schon viele andere Eigenschaften, die mir wichtig sind, mitbringen.

Siehst Du, und das ist einer der Punkte, wo ich nur den Kopf schüttele. Wo bleibt der Mensch? Wer geht denn schon freiwillig in Insolvenz? Und dann muss sich die betreffende Person dafür auch noch erklären? Ja klar . . .

Die Hochwasserkatastrophe hat einen Mann auf das Dach seines Hauses getrieben. Doch auch dort ist er nicht sicher - das Wasser steigt bedrohlich an. Retter in einem Boot kommen vorbei und wollen ihn mitnehmen und ihm zeigen, wie er aktiv werden und selbst etwas tun kann, damit es ihm besser geht. "Nein danke", antwortet er, "ich muss mich nicht bewegen, mein Umfeld muss sich anpassen." Es wird Nacht, das Wasser steigt weiter, der Mann klettert auf den Schornstein mit seinem Kater. Wieder kommt ein Boot vorbei, und die Helfer rufen: "Steig ein! Wir zeigen Dir ein anderes Umfeld" "Nein, danke, ich bin nicht Schuld an dem Hochwasser, ich kann nichts dafür, also werde ich meine Lebenseinstellung auch nicht ändern und hier sitzen bleiben. Ich will, dass alles wieder wird wie früher. Da war alles besser. Das ist meine Vorbedingung. Dann komme ich runter vom Schornstein." ist die Antwort. Schließlich kommt ein Hubschrauber. Die Besatzung sieht ihn im Scheinwerferlicht, das Wasser reicht ihm bis zum Kinn. "Nehmen Sie die Strickleiter", ruft einer der Männer, „werden Sie aktiv, nehmen Sie Ihr Schicksal in die Hand, das Hochwasser geht nicht zurück“. "Nein, danke, meine Meinung bleibt bestehen. Denn, und jetzt bin ich mal etwas egoistisch, ich habe nie was falsch gemacht. Daher muss sich das gesamte Umfeld ändern - zum Wohle des Gesamtkonstrukts.

Eine lustige Story - nur passt die nicht, denn ich habe in den ganzen Jahren weder einen Helikopter vorbeifliegen sehen, noch Rettungsboote oder sonstwas. Ein Frau, also in Deinem Fall, eine Rettungsmöglichkeit wäre genug gewesen. Gab es bei mir aber leider nie. Und nu? Game Over.

Sicher ist Geld nicht alles in einer Beziehung, aber eben doch ein wichtiger Aspekt, der die Beziehung langfristig zerstört, wenn man da keinen gemeinsamen Nenner findet.

Falsch, heutzutage ist Geld und Macht das einzige, vielleicht neben super Aussehen, was bei den Menschen in Beziehungen zählt. Kalte, empathielose Roboter mit reinen materiellen und monitären Interessen. Wie Heuschrecken.

Geld kann niemals ein sicherer und wichtiger Aspekt sein, weil doch niemand vorhersehen kann, wie es mal in Zukunft aussieht. Der arme Schlucker von morgen könnte doch plötzlich reich sein/werden, wodurch auch immer. Und umgekehrt kann ein reicher Schnösel plötzlich ruiniert sein. Wer weiß denn schon am Anfang des Kennenlernens, wie es sich entwickelt? Da könnten die ja gleich alle Lotto spielen. Nein, Leute, sooo einfach ist das nicht.

L.G.
 
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  • #36
3 000 000 Buchstaben, aneinander gereiht um schlechte Laune zu verbreiten. Ein Kerl, der in den Matsch geflogen ist und jetzt auf Mutti in der Kittelschürze wartet, damit sie ihn da raushebt, die Sachen wieder wäscht und sauber auf das frische Bettchen legt.
Bleib doch einfach sitzen da, plansch schön weiter und staune, dass andere Aliens nicht mitplanschen möchten.
Träum weiter Kleiner, da musst du schon mal selbst was tun.
 
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  • #37
Ja ja, sowas wurde zu Beginn der Emanzipation und des Feminismus auch mal über diese Bewegungen gesagt . . . . .

Schon allein diese Aussage zeigt, wieviel Angst vor einer "Männerbewegung" besteht.

Ein Umdenken erfolgt in großen Sphären ja auch nicht über Nacht, das dauert recht lange, wirkt dann aber nachhaltig. Sieht man ja an den beiden vorgenannten Beispielen.

Warten wir´s mal ab, gell?
Bitte häng Deine Angst vor Frauen nicht uns Frauen um.
Das ist ja lächerlich. Frauen sind ja gerade dadurch stark geworden weil sie für ihre Rechte kämpfen mussten.
FRAUEN werden immer stärker weil Frauen lernen sich zu solidarisieren, anstatt gegen die Männer zu kämpfen.
Ihre Energie bleibt für die Selbstverwirklichung gebunden, anstatt sich in Machtkämpfen auszubluten .
Das macht vielen Männern Angst.
Die Männer in meinem Freundeskreis sind Gott sei Dank mit Wertschätzung gegenüber mir und den Frauen im Allgemeinen gestrickt. Das nenne ich wahrhaftige und gelebte Emanzipation.
 
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  • #38
3 000 000 Buchstaben, aneinander gereiht um schlechte Laune zu verbreiten. Ein Kerl, der in den Matsch geflogen ist und jetzt auf Mutti in der Kittelschürze wartet, damit sie ihn da raushebt, die Sachen wieder wäscht und sauber auf das frische Bettchen legt.
Bleib doch einfach sitzen da, plansch schön weiter und staune, dass andere Aliens nicht mitplanschen möchten.
Träum weiter Kleiner, da musst du schon mal selbst was tun.

Was sagt uns dieser Beitrag von @Serafine? Zählen kann se schon mal nicht, sind nie im Leben 3 000 000 Buchstaben.Was Muddi in Schürze betrifft, da ist es eher umgekehrt: Während meiner Ehe habe ich eher Wäsche gewaschen, weil "Fräulein" nicht gerade technisch sehr bewandert war (wir sprechen von einer Waschmaschine, wohlgemerkt)!

Und was das selbst machen betrifft, das habe ich bereits an anderer Stelle beschrieben. Aber alles hat Grenzen und auch die Damen dürfen gerne mal Hand an sich selber anlegen und was tun. Ich fürchte nur, genau da ist die Crux: Das bleibt nämlich leider weitestgehend aus!

So ein Pech aber auch für die Aliens, die ja zumeist als Verlierer aus "Wettbewerben" etc. hervorgehen.

Jammerschade, tststts

L.G.
 
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  • #39
Lonesomeman, bitte schau dir deine neuen Freunde doch erst mal genauer an, bevor du hier für sie Werbung machst. Das sind keine coolen Jungs, die verbreiten nur Hass. Übrigens nicht ausschließlich gegen Frauen sondern gegen alle, die nicht in ihr enges Weltbild passen.

Du bist abgestürzt, ja - tut mir leid für dich. Und du glaubst, weiter nach unten geht es nicht? Diese Leute locken dich in eine finstere Höhle, es ist wie eine Sekte. Da stürzt du noch tiefer ab... Wir können dich nur warnen, aufhalten kann dich keiner.
 
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  • #40
Lonesomeman, bitte schau dir deine neuen Freunde doch erst mal genauer an, bevor du hier für sie Werbung machst. Das sind keine coolen Jungs, die verbreiten nur Hass. Übrigens nicht ausschließlich gegen Frauen sondern gegen alle, die nicht in ihr enges Weltbild passen.

Du bist abgestürzt, ja - tut mir leid für dich. Und du glaubst, weiter nach unten geht es nicht? Diese Leute locken dich in eine finstere Höhle, es ist wie eine Sekte. Da stürzt du noch tiefer ab... Wir können dich nur warnen, aufhalten kann dich keiner.

Da haste wohl recht. Es wird Zeit, die Karre aus dem verdammten Dreck zu ziehen. Letztlich kann ich mir nur selbst helfen. Ich muss neue, machbare Ziele formulieren, weg von dem Hass, der hilft nicht wirklich, befreit vielleicht für den Moment, nicht aber für lange. Ihr habt´s recht, tut mir leid. Habe mich da wohl einlullen lassen. Letztlich sind zuviele Negativerlebnisse prägend. Also wird es Zeit für positive Schlagzeilen.

Da ich in Sachen Beziehungen und Liebe und Zwischenmenschlichem nichts machen kann, konzentriere ich mich auf meinem Sport. Vielleicht werde ich noch mal an einem Natural-Kraftwettkampf teilnehmen. Mit Mitte 40. Werde da wohl die Lachnummer sein, wer weiß. Aber komme ich an meine alten Bestleistungen heran, kann´s auch anders ausgehen.

Letztlich muss ich mir selbst beweisen, dass ich gut bin. Besser bin. Daran arbeite ich. Vielleicht klappts ja.

L.G.
 
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  • #41
Liebe Experten!
Ich bin mal auf Eure Expertise gespannt. Kurz ein paar Daten zu mir:

Ich bin männlich, 44, geschieden, keine eigenen Kinder. Wurde nach 12 Jahren Ehe von meiner Ex betrogen, verraten und verlassen (sie hat sich für einen 30 Jahre älteren, vermögenden und pflegebedürftigen Mann entschieden und keine 2 Monate nach unserer rechtskräftigen Scheidung geheiratet). Nebenbei, alles was wir gemeinsam aufgebaut haben, ging den Bach runter. Ich durfte ihre drei Kinder aus anderer Ehe mit großziehen, diese haben sich von mir abgewendet. Ich verlor Haus, Tiere usw., und am Ende durch gesundheitliche schwere Erkrankung auch meine berufliche Tätigkeit. Als Krönung folgte die Insolvenz.

Ich entschied mich nach meiner Rekonvaleszenz, umziehen und ein "Rebooting" in meinem Leben zu absolvieren. Nunmehr lebe ich mit meinem letzten verbliebenen Freund, meinem Kater, in einer kleinen Mietwohnung, arbeite angestellt befristet im Tourismusbereich und kann nur sehr kleine Sprünge machen. Ich habe keinen PKW mehr, kann ich mir nicht erlauben. Überhaupt sind es durchweg nur kleine Dinge, die ich realisieren kann. Großprojekte, Träume von einer intakten Familie-Null.

Leider habe ich seit meiner Trennung vor vier Jahren auch kein neues Liebesglück erfahren dürfen. Im Gegenteil. Ich bin wohl schon ziemlich verbittert, verstehe die Frauen nicht mehr. Sie sind in diesen Zeiten so egozentrisch und gierig wie nie zuvor, vielleicht kommt es nur mir so vor. Aber viele Beispiele in meinem privaten Umfeld scheinen das zu bestätigen. Wo gibt es noch Treue, Zusammenhalt, Liebe? Ich glaube daran schon lange nicht mehr und jedes Paar, dass glücklich händehaltend durch die Gegend zieht, sehe ich in geistigem Auge schon vor dem Scheidungsrichter.

Bedingt durch vorgenannte Umstände habe ich mich aus dem Leben zurückgezogen. Eine von mir bewusst getroffene, wenn auch nicht gänzlich freiwillige Entscheidung. Aber wie soll ich als insolventer Mann mit dem Vorleben noch irgendwo da draußen eine passende Partnerin finden? Ich habe aufgegeben, sehe in den meisten Frauen das Übel unserer Zeit und habe ihnen, trotz unzähliger Chancen, sehr sehr lange die Stange gehalten. Nunmehr aber ist Schluss, mein Fazit ist: Feminismus und Emanzipation zerstören unser stabiles gesellschaftliches Beziehungsgefüge. Es heißt immer, alles entwickelt sich weiter - also handelt sich das Leben um ein Krebsgeschwür. Irgendwann muss doch mal jede/r zufrieden sein mit seinem/ihrem Leben. Sind diese Menschen aber augenscheinlich nicht.

Meine Fragen an die Experten daher:

Ist unsere Zeit Beleg für das Aussterben von intakten Beziehungen?
Sind Frauen mehr denn "geiler" auf Macht, Geld, Selbstverwirklichung? Ist es schon eine Krankheit?
Wie kann man, wenn man noch einen Fünkchen Hoffnung säen will, dieses irrsinnige Spiel durchbrechen, den Teufelskreis durchbrechen? Oder ist alles hoffnungslos?

Versucht doch mal, einem verbitterten und einem Mann, der mal andere Menschen mochte, ein klitzekleines bisschen Hoffnung zu geben. Oder teilt ihr meine Meinung?

L.G.

Ich bin entsetzt. Ich hatte immer die Hoffnung, dass meine Erfahrungen nicht normal sind. Ich hatte die Hoffnung, dass ich einfach nur Pech gehabt habe.
Was du da schreibst beschreibt leider meine Erfahrungen mit der Mehrheit der Mitmenschen.
Auch ich merke, dass der Zeitgeist hauptsächlich aus Egoismus und Rücksichtslosigkeit besteht. Die Leute gehen nur noch über Leichen, um selbst zu "überleben".
Wenn ich hupende Autos einer Hochzeitsgesellschaft höre, ertappe ich mich bei dem Gedanken "schön blöd." Und leider schlagen die Scheidungen ringsum ein. Es stimmt wohl.
In der Generation meiner Eltern wurde zusammengehalten. Da haben Mann und Frau zusammengehalten, ab selben Strick gezogen und blieben zusammen.
Jetzt laufen die Frauen beim kleinsten Gegenwind davon.
(Ja, auch Männer machen sowas. Hier geht es jetzt aber um die Kernaussage von Lonesomeman.)

Aber: Manchmal lerne ich doch einen Engel kennen, aber der ist vergeben. Also schön für den Glücklichen. Ich selber versöhne mich dann wenigstens ein bisschen wieder mit der Menschheit.
 
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  • #42
Was Muddi in Schürze betrifft, da ist es eher umgekehrt: Während meiner Ehe habe ich eher Wäsche gewaschen, weil "Fräulein" nicht gerade technisch sehr bewandert war (wir sprechen von einer Waschmaschine, wohlgemerkt)!
.
Gehörst du zu denen, die auch eine Frau aus dem Osten oder Asien oder sonstwoher wollten? Da hast du den Salat :D
Jedoch frage ich mich, wieso du ihnen nicht die Finessen deiner Waschmaschine erklärt hast? Wenn ich mir moderne Geräte so angucke, verstehe ich auch manche Funktion nicht. Das ist ja schon beim Autofahren langsam eine Wissenschaft für sich, wozu die ganzen Displays gut sind.
 
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  • #43
Gehörst du zu denen, die auch eine Frau aus dem Osten oder Asien oder sonstwoher wollten? Da hast du den Salat :D
Jedoch frage ich mich, wieso du ihnen nicht die Finessen deiner Waschmaschine erklärt hast? Wenn ich mir moderne Geräte so angucke, verstehe ich auch manche Funktion nicht. Das ist ja schon beim Autofahren langsam eine Wissenschaft für sich, wozu die ganzen Displays gut sind.

(Was sollen bitte solche rassistischen Bemerkungen?)

Auch ich hatte so ein Prinzessen zu Hause - nicht aus dem Osten oder Asien, sondern aus Deutschland und sie war Deutsche.
Sie wollte nicht wissen, wie die Dinge funktionieren. Kein Interesse, kein Hirn. Unter der Woche, wenn ich in der Firma war, kam ihre Mutter und hat gewaschen, gebügelt und gekocht. Am Wochenende habe ich gewaschen, gekocht und mich um die Kinder gekümmert.

Unsere Waschmaschine hat ein Drehrad zum Wählen des Programms und einen Start-Knopf. Was ist da kompliziert? Autofahren ist komplizierter. Und das ging wunderbar, vor allem mit meinem Auto. ...
Ok, sie ist schon mal rückwärts aus der Garage gefahren, hat die Autotüre offen gelassen und dann den Wasserhahn abrasiert, die Schiene vom Garagentor abgerissen. Der Aussenspiegel lag auf dem Boden und die Türe war hinüber.
 
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  • #44
Was du da schreibst beschreibt leider meine Erfahrungen mit der Mehrheit der Mitmenschen.
Auch ich merke, dass der Zeitgeist hauptsächlich aus Egoismus und Rücksichtslosigkeit besteht.
„Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück“.
Wenn du mit der Mehrheit der Menschen schlechte Erfahrungen machst, solltest du vielleicht darüber nachdenken, was das über dich aussagt?
Nur so ein Gedanke...
 
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  • #45
Wenn man, wie in meinem Fall, recht anspruchslos sich um Frauen bemüht und nur auf eingebildete verwöhnte Gören und Zicken trifft, kann das ja wohl kaum ein Männerproblem sein.

Deine Zeilen hier im Forum esen sich nicht nach recht anspruchslos an Frauen. Wenn dem so wäre, würdest du hier nicht so rum wütend und teilweise respektloses über Frauen schreiben.

Wer geht denn schon freiwillig in Insolvenz? Und dann muss sich die betreffende Person dafür auch noch erklären? Ja klar . . .

Ich habe beruflich mit Schuldnerberatungsstellen zu tun. Also ich kenne mich etwas mit dem Klientel aus. Recht hast du, da geht keiner gerne hin. Die meisten Insolvenzen sind nicht wegen Pech gehabt, sondern durch falschen Umgang mit Geld, Spielsucht, Kaufsüchte, Süchte anderer Art ins Rollen gekommen. Oft hat dieser ungesunde Umgang mit Geld schon viel früher angefangen, oft sind die Männer wegen diesem schlechten Umgang mit Geld von Frauen vorher verlassen worden.

Ich vermute bzw. hoffe, dass du in deinem Insolvenzverfahren Hilfe hattest, also hat dir doch jemand die Hand gehalten und dich begleitet. Dafür muss sich jeder, der in ein Insolvenzverfahren geht, auch erklären müssen. Das gehört dazu.

Das Gute für dich ist aber, es gibt leider ausreichend Frauen, die auch ein Insolvenzverfahren hinter sich haben bzw. noch drin stehen. Die haben also ein ähnliches Schicksal wie du. Das die allerdings in einer Singlebörse anzutreffen sind, hm?
 
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  • #46
Gehörst du zu denen, die auch eine Frau aus dem Osten oder Asien oder sonstwoher wollten? Da hast du den Salat :D
Ich finde deine Beiträge in letzter Zeit ziemlich beleidigend. Zur deiner Info - Frauen "aus dem Osten oder Asien" sind normalerweise sehr gute Hausfrauen. Aber bevor diese Aussage verdreht wird - sie sind genauso gute Mütter und verdienen auch ihr eigenes Geld.
 
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  • #47
Deine Zeilen hier im Forum esen sich nicht nach recht anspruchslos an Frauen. Wenn dem so wäre, würdest du hier nicht so rum wütend und teilweise respektloses über Frauen schreiben.

Nein, ich bin nicht anspruchsvoll. Schon gar nicht, wenn ich selbst nicht soviel zu bieten habe bzw. absehbar wie diese Scheiß-Insolvenz viele Unpässlichkeiten danach noch dranhängen. Aber wie geht der Spruch: Haste was, biste was, haste nix, biste nix. Kurz und bündig, aber so geht der Tenor der Gesellschaft. Leider.

Ich habe beruflich mit Schuldnerberatungsstellen zu tun. Also ich kenne mich etwas mit dem Klientel aus. Recht hast du, da geht keiner gerne hin. Die meisten Insolvenzen sind nicht wegen Pech gehabt, sondern durch falschen Umgang mit Geld, Spielsucht, Kaufsüchte, Süchte anderer Art ins Rollen gekommen. Oft hat dieser ungesunde Umgang mit Geld schon viel früher angefangen, oft sind die Männer wegen diesem schlechten Umgang mit Geld von Frauen vorher verlassen worden.

Ich vermute bzw. hoffe, dass du in deinem Insolvenzverfahren Hilfe hattest, also hat dir doch jemand die Hand gehalten und dich begleitet. Dafür muss sich jeder, der in ein Insolvenzverfahren geht, auch erklären müssen. Das gehört dazu.

Mit erklären müssen meinte ich, dass ich den Frauen und wer weiß wen erklären muss, warum ich da reinschlitterte. Und das ist doppelt bitte, wenn man bedenkt, dass der Anlaufpunkt die Trennung war. Wenn man ein Leben ganzheitlich, von Beruf über Privatleben, was man z.B. für Tiere hält, wen man wann wie unterstützt, wer wieviel arbeitet und wer wieviel einnimmt und wer dann anderweitig sich in einer Beziehung für diese engagiert, dies als Lebensplan in einer Ehe, dann durch die Trennung erst die Ehefrau, dann die Vermögenswerte, die man gemeinsam erarbeitete und dann zum Schluss noch die Gesundheit verliert - das sollte doch wohl ausreichen als Erklärung, oder? Wen interessiert denn schon diese Geschichte, alle wollen doch nur, wie heißt dieses kranke Wort, nur aufgeräumte und mit Altlasten erledigte Menschen kennenlernen. Zeig mir mal den Menschen, der mit Ü40 so zu finden ist. Da gibt es niemanden, außer das absolute Mamasöhnchen oder Muschis, die sich ihr Leben lang haben aushalten lassen. Davon abgesehen, ich habe selbst zig Jahre im sozial-gerichtlichen Bereich etc. gearbeitet, ich weiß, wie entwürdigend das ganze System ist und wie Menschen, die da reingeraten, für lange Zeit "abgemeldet sind". Und ich kenne überdies eine Vielzahl an Männern, die insolvent sind bzw. waren, aber höchstens eine Handvoll Frauen. Und das hat nicht damit zu tun, dass Männer prädestiniert sind in Sachen Schuldenaufbau. Sondern eher damit, dass viele Frauen dort bei den Schuldnern diese oft mit ausgebeutet haben, sprich, diesen verließen, bis der "Versorger" überdrüssig wurde oder sie einen besseren Versorger fanden. So wie meine Ex.

Das Gute für dich ist aber, es gibt leider ausreichend Frauen, die auch ein Insolvenzverfahren hinter sich haben bzw. noch drin stehen. Die haben also ein ähnliches Schicksal wie du. Das die allerdings in einer Singlebörse anzutreffen sind, hm?

Lies zuvor, davon gibt es nur sehr wenige, diese Aussage deinerseits trifft so nicht zu und es ist auch statistisch belegt und bewiesen, dass Männer in der größeren Zahl gegenüber Frauen in Insolvenzverfahren involviert sind (dafür bei den Männern als Hauptgründe an den ersten zwei Stellen: Arbeitslosigkeit und Trennungen/Scheidungen). Zudem ist statistisch bewiesen, dass Frauen bei Trennungen und Scheidungen finanziell besser wegkommen, abgesehen von denen, die dann noch Kinder haben (ist bei alleinerziehenden Männern aber auch so) bzw. jene, die einen schlechten schulischen und beruflichen Hintergrund haben (da finde ich die Emanzipation auch richtig und fair!). In der Regel gehen aber vor allem die Männer aus Scheidungen etc. als Verlierer hervor. In den USA gibt es nicht umsonst diese komplexen Scheidungsvereinbarungen und Verträge, wodurch sich vermögende Personen (Männer wie Frauen) zu schützen versuchen. Das ist in Deutschland natürlich mal wieder nicht angekommen, wir übernehmen aus den USA oft nur deren Mist und/oder hängen bei den positiven Dingen Lichtjahre hinterher. Auch andere europ. Länder sind da weiter. In solchen Fällen ist Emanzipation, für beide Geschlechterseiten, sinnvoll. Aber sonst . . . .

L.G.
 
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  • #48
„Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück“.
Wenn du mit der Mehrheit der Menschen schlechte Erfahrungen machst, solltest du vielleicht darüber nachdenken, was das über dich aussagt?
Nur so ein Gedanke...

Nee, Jule, da gehe ich nicht mit dir mit. Das würde ja bedeuten, dass z.b. misshandelte Frauen für ihre Misshandlungen selber verantwortlich bzw. selbstverschuldet haben.
 
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  • #49
Zeig mir mal den Menschen, der mit Ü40 so zu finden ist. Da gibt es niemanden, außer das absolute Mamasöhnchen oder Muschis, die sich ihr Leben lang haben aushalten lassen.

Davon abgesehen, ich habe selbst zig Jahre im sozial-gerichtlichen Bereich etc. gearbeitet, ich weiß, wie entwürdigend das ganze System ist und wie Menschen, die da reingeraten, für lange Zeit "abgemeldet sind". .

Ja, das ist leider so. Welche Alternativen siehst du?

In meinem privatem Umfeld die Menschen und ich sind Menschen sogar Ü50 die ganz ausgeglichen und auf stabilen ausgegelichenen finanziellen Boden leben. Da sind keine Menschen dabei, die auf Kosten von anderen Menschen gelebt oder sich aushalten haben und es auch heute nicht so leben. Auch nicht nach einer Scheidung.

Und ich kenne überdies eine Vielzahl an Männern, die insolvent sind bzw. waren, aber höchstens eine Handvoll Frauen. Und das hat nicht damit zu tun, dass Männer prädestiniert sind in Sachen Schuldenaufbau. Sondern eher damit, dass viele Frauen dort bei den Schuldnern diese oft mit ausgebeutet haben, sprich, diesen verließen, bis der "Versorger" überdrüssig wurde oder sie einen besseren Versorger fanden. So wie meine Ex..

Ich denke, du hast einen einseitigen von deiner Geschichte dann verallgemeinernden Blickwinkel. Es gibt in Deutschland mehr arme Frauen, als arme Männer. Schon allein die Anzahl der AE-Mütter, die auf dem Niveau von H4 leben müssen, ist ein Beispiel dafür, dass in Deutschland die Verteilung von Armut zu ungunsten von Frauen und deren Kindern vorhanden ist.

Ich leugne aber nicht, dass es auch Männer in prekären finanziellen Verhältnissen gibt. Lernte ich in meinen aktiven Zeiten der Partnerschaftssuche viele Männer kennen, die viel weniger hatten als ich damals als berufstätige AE-Mutter. Oft stellte sich dann aber raus, dass der ungesunde Umgang mit Geld während der Ehe von Beiden es zu den finanziellen Problemen und dann der Einreichung der Scheidung durch die Frau kam.
 
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Deleted member 7532

  • #50
Nee, Jule, da gehe ich nicht mit dir mit. Das würde ja bedeuten, dass z.b. misshandelte Frauen für ihre Misshandlungen selber verantwortlich bzw. selbstverschuldet haben.

Nicht selbstverschuldet, aber es ist bekannt, dass es kein Zufall ist, wenn eine Frau wiederholt an gewalttätige Männer kommt. Weil sie zb nicht stopp sagt, rechtzeitig die Konsequenzen zieht, . .
Und Täter spüren das instinktiv sofort - so finden sich entsprechende Paare.

Und das was @Julianna gemeint hat, ist vielleicht nochmal anders gelagert. Denn abgesehen von der selektiven Wahrnehmung, die auch hier wieder eine Rolle spielt, macht es natürlich etwas aus, wie ich auf meine Umwelt zugehe und wie die entsprechende Reaktion ist.
Also ja, wenn ich prinzipiell nur schlechte Erfahrungen mache, hat es vermutlich auch etwas mit mir zu tun.
 
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  • #51
Nicht selbstverschuldet, aber es ist bekannt, dass es kein Zufall ist, wenn eine Frau wiederholt an gewalttätige Männer kommt. Weil sie zb nicht stopp sagt, rechtzeitig die Konsequenzen zieht, . .
Und Täter spüren das instinktiv sofort - so finden sich entsprechende Paare.

Jein. Bei gewalttätigen Männern gebe ich dir recht. Glaubst du aber, dass diese Männer sich nicht gewaltätig verhalten würden, wenn Frau Stop sagt? Es gibt viele dieser männlichen Täter, oft auf den ersten Blick gar nicht erkennbar, sehr subtil, versteckt, Frau braucht Zeit und Lebenserfahrung so was zu erkennen und auch danach zu handeln. Erst recht, wenn sie in so einem Täterhaushalt, das können auch Mütter sein, aufgewachsen ist. Manche werden selber Täter, manche sind leider so geflascht, dass diese diese destruktiven, toxischen Verhalten schon erkennen, aber nichts dagegen tun können. Sie sind gelähmz.
 
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  • #52
Nee, Jule, da gehe ich nicht mit dir mit. Das würde ja bedeuten, dass z.b. misshandelte Frauen für ihre Misshandlungen selber verantwortlich bzw. selbstverschuldet haben.
Ich meinte eigentlich dieses radikale Schwarz-Weiß-Denken.
Nach dem Motto ein Mensch ist gut oder er ist böse - dazwischen gibt es nichts.
Hatte gerade mal wieder so einen Möchte-gern-Besserwisser in einem Seminar zu sitzen, der alle Nase lang irgendwelche dummen Bauernweisheiten von sich gegeben hat. Das war vielleicht mal anstrengend. Dieser Mann konnte auch endlose Geschichten zum Besten geben ( hat alles als Aufhänger genommen, was er zu greifen bekommen hat) - was ihm schon alles widerfahren ist und was er schon alles für niederträchtige Menschen kennengelernt hat! Er hat sozusagen alles um sich herum in Grund und Boden kritisiert - er selbst aber einer der unangenehmsten Zeitgenossen, die mir je begegnet sind. Nur rafft so jemand das natürlich nicht. Ich nenne diesen Typus auch den Dummschwätzer, weil sie andere (in diesem Fall eine ganze Gruppe) mit ihren persönlichen Befindlichkeiten unfreiwillig zutexten..was gehen mich seine leidigen Anwalts-u Gerichtsverfahren an? Dass ihn alle seine Ex Freundinnen verarscht haben und weiß der Geier was nicht! Absolut distanzlos und deplatziert war das. .....sorry bin etwas von Thema abgekommen... aber der Typ hat mich echt Ultra genervt. Musste jetzt mal raus :D ... so ein unfassbar blödes Geschwätz hat der von sich gegeben.... es war wirklich furchtbar ...und dann hat er immer extrem laut über seine eigenen Witze gelacht ...vermutlich weil es sonst niemand zum Lachen fand o_O.
 
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  • #53
Liebe Experten!
Ich bin mal auf Eure Expertise gespannt. Kurz ein paar Daten zu mir:

Ich bin männlich, 44, geschieden, keine eigenen Kinder. Wurde nach 12 Jahren Ehe von meiner Ex betrogen, verraten und verlassen (sie hat sich für einen 30 Jahre älteren, vermögenden und pflegebedürftigen Mann entschieden und keine 2 Monate nach unserer rechtskräftigen Scheidung geheiratet). Nebenbei, alles was wir gemeinsam aufgebaut haben, ging den Bach runter. Ich durfte ihre drei Kinder aus anderer Ehe mit großziehen, diese haben sich von mir abgewendet. Ich verlor Haus, Tiere usw., und am Ende durch gesundheitliche schwere Erkrankung auch meine berufliche Tätigkeit. Als Krönung folgte die Insolvenz.

Ich entschied mich nach meiner Rekonvaleszenz, umziehen und ein "Rebooting" in meinem Leben zu absolvieren. Nunmehr lebe ich mit meinem letzten verbliebenen Freund, meinem Kater, in einer kleinen Mietwohnung, arbeite angestellt befristet im Tourismusbereich und kann nur sehr kleine Sprünge machen. Ich habe keinen PKW mehr, kann ich mir nicht erlauben. Überhaupt sind es durchweg nur kleine Dinge, die ich realisieren kann. Großprojekte, Träume von einer intakten Familie-Null.

Leider habe ich seit meiner Trennung vor vier Jahren auch kein neues Liebesglück erfahren dürfen. Im Gegenteil. Ich bin wohl schon ziemlich verbittert, verstehe die Frauen nicht mehr. Sie sind in diesen Zeiten so egozentrisch und gierig wie nie zuvor, vielleicht kommt es nur mir so vor. Aber viele Beispiele in meinem privaten Umfeld scheinen das zu bestätigen. Wo gibt es noch Treue, Zusammenhalt, Liebe? Ich glaube daran schon lange nicht mehr und jedes Paar, dass glücklich händehaltend durch die Gegend zieht, sehe ich in geistigem Auge schon vor dem Scheidungsrichter.

Bedingt durch vorgenannte Umstände habe ich mich aus dem Leben zurückgezogen. Eine von mir bewusst getroffene, wenn auch nicht gänzlich freiwillige Entscheidung. Aber wie soll ich als insolventer Mann mit dem Vorleben noch irgendwo da draußen eine passende Partnerin finden? Ich habe aufgegeben, sehe in den meisten Frauen das Übel unserer Zeit und habe ihnen, trotz unzähliger Chancen, sehr sehr lange die Stange gehalten. Nunmehr aber ist Schluss, mein Fazit ist: Feminismus und Emanzipation zerstören unser stabiles gesellschaftliches Beziehungsgefüge. Es heißt immer, alles entwickelt sich weiter - also handelt sich das Leben um ein Krebsgeschwür. Irgendwann muss doch mal jede/r zufrieden sein mit seinem/ihrem Leben. Sind diese Menschen aber augenscheinlich nicht.

Meine Fragen an die Experten daher:

Ist unsere Zeit Beleg für das Aussterben von intakten Beziehungen?
Sind Frauen mehr denn "geiler" auf Macht, Geld, Selbstverwirklichung? Ist es schon eine Krankheit?
Wie kann man, wenn man noch einen Fünkchen Hoffnung säen will, dieses irrsinnige Spiel durchbrechen, den Teufelskreis durchbrechen? Oder ist alles hoffnungslos?

Versucht doch mal, einem verbitterten und einem Mann, der mal andere Menschen mochte, ein klitzekleines bisschen Hoffnung zu geben. Oder teilt ihr meine Meinung?

L.G.

ICH kann dir keine Hoffnung geben. Du hast alles kurz und knackig auf den Punkt gebracht. Wo man hinsieht geht es bergab. Jeder betrügt jeden. Es geht nur um Geld. Ende.

"... verstehe die Frauen nicht mehr."
Mir scheint, du hast sie auch vorher nicht verstanden, sonst wärst du nicht geschieden. Aber denk dir nix. Auch ich verstehe sie nicht. Und ganz ehrlich, ich will es auch nicht, denn es ist unmöglich. Heute so, morgen so. Dann Hormone, dann die Psyche, dann rumzicken, dann streitet sie sich mit der besten Freundin und dann fährt sie dein Auto zu Schrott. Irgendwann ist die Luft raus.
Bist du übrigens schon mal von einer Frau verstanden worden? So ganz ehrlich und nachhaltig?? Sag lieber nichts ...

Hast du nichts, dann bist du nichts, dann bekommst du nichts.

Männer sind übrigens romantischer als Frauen. Schon in den Jahrhunderte alten Märchen ist das Thema. Sie - Bauerstochter - maximale berufliche Qualifikation: Schweinestall ausmisten.
Er - Prinz und Thronfolger - mit Kohle, Schloss und (diesen verfluchten weissen) Pferden.
Er verliebt sich, egal was sie ist und wo sie her ist.
Sie träumt vom Prinzen auf seinem blöden Pferd.
So ist es auch heute.

Die Fälle, in denen eine reiche Frau sich in einen armen Mann verliebt, fallen durch jedes statistische Raster.

Jetzt werde ich sicher wieder von den Ladies hier zerrissen.
Das ändert aber nichts an den Fakten.
 
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  • #54
Nun ja, würden Männer von Beginn an Kinder gebären, wäre das Verhältnis sicher anders, auch in den Märchen o_O
 
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  • #55
ICH kann dir keine Hoffnung geben. Du hast alles kurz und knackig auf den Punkt gebracht. Wo man hinsieht geht es bergab. Jeder betrügt jeden. Es geht nur um Geld. Ende.

"... verstehe die Frauen nicht mehr."
Mir scheint, du hast sie auch vorher nicht verstanden, sonst wärst du nicht geschieden. Aber denk dir nix. Auch ich verstehe sie nicht. Und ganz ehrlich, ich will es auch nicht, denn es ist unmöglich. Heute so, morgen so. Dann Hormone, dann die Psyche, dann rumzicken, dann streitet sie sich mit der besten Freundin und dann fährt sie dein Auto zu Schrott. Irgendwann ist die Luft raus.
Bist du übrigens schon mal von einer Frau verstanden worden? So ganz ehrlich und nachhaltig?? Sag lieber nichts ...

Hast du nichts, dann bist du nichts, dann bekommst du nichts.

Männer sind übrigens romantischer als Frauen. Schon in den Jahrhunderte alten Märchen ist das Thema. Sie - Bauerstochter - maximale berufliche Qualifikation: Schweinestall ausmisten.
Er - Prinz und Thronfolger - mit Kohle, Schloss und (diesen verfluchten weissen) Pferden.
Er verliebt sich, egal was sie ist und wo sie her ist.
Sie träumt vom Prinzen auf seinem blöden Pferd.
So ist es auch heute.

Die Fälle, in denen eine reiche Frau sich in einen armen Mann verliebt, fallen durch jedes statistische Raster.

Jetzt werde ich sicher wieder von den Ladies hier zerrissen.
Das ändert aber nichts an den Fakten.

Drum Augen auf bei der Partnerwahl, gilt für Frauen wie für Männer.
 
A

*Andrea*

  • #56
Auch ich verstehe sie nicht. Und ganz ehrlich, ich will es auch nicht, denn es ist unmöglich. Heute so, morgen so. Dann Hormone, dann die Psyche, dann rumzicken, dann streitet sie sich mit der besten Freundin und dann fährt sie dein Auto zu Schrott. Irgendwann ist die Luft raus.
Bist du übrigens schon mal von einer Frau verstanden worden? So ganz ehrlich und nachhaltig?? Sag lieber nichts ...


Sie träumt vom Prinzen auf seinem blöden Pferd.
So ist es auch heute.
Vielleicht ist das Pferd ja der Trostpreis, wenn auch dieser Mann sie so absolut nicht verstehen kann... :rolleyes:

Jetzt werde ich sicher wieder von den Ladies hier zerrissen.
Das ändert aber nichts an den Fakten.
Ja, klar, die Luft war ja schon vorher draussen. :D

Nein, ernsthaft: Mich würde interessieren, weshalb du hier schreibst. Richtest du dich eher an die Männer oder an die Frauen? Was sollen sie mit dem anfangen, was du schreibst?
 
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  • #57
Hallo Lonesomeman,

ich habe nur deinen Beitrag gelesen. Als erstes tut mir leid, was dir widerfahren ist. Ich selbst bin keine Expertin, kann ein wenig nachvollziehen, wie es dir geht. Wirklich verstehen kann nur, wer selbst ganz unten war. Weiß jetzt nicht, ob du meine Geschichte gelesen hast (was preisgeben beim ersten Date).
Würde überbehütet und dennoch war dies kein Schutz, konnte dadurch nie richtig selbstständig werden. Hab das gemacht, was man mir sagte, um geliebt zu werden (habe es ja nicht anders gelernt). Mein erster Schritt war, dass ich mich von meinem Exmann trennte, doch dann hätte ich meine Eltern, die mich wieder schützen wollten, täglich auf der Matte. Das ging dann soweit, dass mein mittlerweile volljähriger Sohn, mich zu schlagen begann und als Letztes mein Konto abräumte. Überall stieß ich auf taube Ohren. Ich sah mich unter der Brücke. Gemeinsam mit meinen Therapeuten habe ich es geschafft, mich zu lösen, unter anderem weil ich gelernt habe, dass ich niemandem gefallen muss, sondern erst einmal mir am nächsten sein muss. Das heißt jedoch nicht, dass ich nicht auf etwas verzichten kann. Wenn mir Gutes getan wird, bedanke ich mich, auch wenn ich mein Gegenüber verjage. Ich bin freundlich, was komischerweise auch oft falsch ausgerichtet wird, nehme es jedoch nicht persönlich.
Ich dachte auch oft, ob es niemanden mehr gibt, der genießen kann.
Heute habe ich gelernt, mit dem wenigen, das ich habe, auszukommen. Ohne meiner Arbeit hätte ich mir vermutlich schwerer getan, habe noch einen Schuldenberg am Hals, aber ich lebe, lache. Wenn ich wieder ins alte Muster rutsche, ziehe ich mich an, marschiere um den See, halte mir vor Augen, was ich geschafft habe und freue mich auf das was kommt.
Ich gebe zu, dass auch ich mir wieder einen Partner wünsche, sonst wäre ich ja nicht auf PS. Dennoch bin ich wählerisch im Bezug aufs Behandeltwerden. Ich bin ok und du bist es mit Sicherheit auch. Denn dein Anfangspost liest sich für mich so, dass ein wertvoller Mann eines braucht, LIEBE. Auch eine unabhängige Frau kann echte Liebe geben.
 
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  • #58
Deine Geschichte ist bis hierher wirklich tragisch. Soviel Unglücklichsein wünscht man niemandem. Spontan kommt da sehr viel Mitgefühl auf.

Doch spätestens hier bin ich raus:

Was Du erlebt hast ist ein Teil Deines Lebens. Aber Du bist gerade mal 44 und machst es zu Deinem Leben.

Du bist nicht knallhart, sondern triefst vor Selbstmitleid. Das sei jemandem für eine Zeit der Trauer und der Verarbeitung zugestanden. Du scheinst Dich da aber sehr bequem einzurichten und das von Herzen gern zu kultivieren, ausschließlich mit dem Fingerzeig auf andere.

Dieses Gerede von Emanzipation, weiblicher Selbstverwirklichung usw. ist schlicht dumm. Die Welt ändert sich stetig. Heute muss jede/r fest auf eigenen Füßen stehen, auch beruflich. Für sich, den Partner, die Familie. Denn mann/frau weiß nie, was das Leben noch so an Überraschungen zu bieten hat. (*proteststurmlostretanfang) Der Unterschied zwischen Mann und Frau: Frauen müssen dabei noch sexy aussehen und elegant den Spagat zwischen tougher Alltagsbewältigung/Exiszenzsicherung und auf-Weibchen-umschalten hinkriegen, um das Gros der Männer nicht zu verschrecken. (*proteststurmlostretende ;))

Dein verbiesterter Weg sei Dir unbenommen. Aber einen Krieg anzuheizen, bei dem Du dann auch noch das große Unglück einer Überzahl Unbeteiligter und Unschuldiger in Kauf nimmst, das zeigt wirklich Werte "ganz alter Schule". Auge um Auge, Zahn um Zahn. Respektlos, unversöhnlich, selbstgerecht, borniert. Schlicht: inakzeptabel.
danke himbeermond für das geschriebene. ein like reicht da nicht mehr. ich sehe das auch so. wer schreibt, wir sind schwanzlose männer hat keinen respekt. und respekt ist das wichtigste im umgang mit menschen...
 
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  • #59
Lieber @Lonesomeman ,
Ich habe alle deine Posts hier im Forum gelesen.
Die Welt wird sich nicht zurückentwickeln und dir anpassen, das ist ein Wunsch, der nie in Erfüllung gehen wird.
Du willst - oder kannst - deine Lebenseinstellung nicht ändern.
Und nur einmal zu deiner Info : es sind nicht alle Frauen gleich, sicher gibt es noch einige, die auch so denken und fühlen wie du.
Nur - die meisten Menschen suchen doch einen freundlichen und ausgeglichenen Lebenspartner. Das kannst du zurzeit aber nicht bieten, weil du so zerrissen und verbittert bist. Das spüren die Frauen, das strahlst du vielleicht in deinen schriftlichen Kontakten aus, vielleicht auch in persönlichen Telefonaten oder bei einem Date.
Spar dir also deine Kräfte erst einmal auf, investiere sie nicht in eine Frau, sondern in dich selber = meine Meinung.
Nur, wenn die Therapeuten und die Foristen und @Markus Ernst dir nicht helfen können - wer dann ? ? ?
Wie kriegt man innere Ruhe und Zufriedenheit, wenn man ein so verkorkstes Leben hinter sich hat?

Vielleicht durch positives Denken?
Sich selber so annehmen, wie man ist?


Die Vergangenheit ein bisserl in die Ecke schieben,
die Gegenwart akzeptieren,
die Zukunft in kleinen Schritten planen?


Den Kopf füllen, aber nicht mit negativen Gedanken, sondern einfach mal mit schönen Dingen ?
Für jeden gibt es da andere Möglichkeiten:
- die Natur genießen, Tiere, Sport, Musik, Fernsehen, Bücher, Singen, Tanzen . . . oder aber auch liebe Menschen.
- eine Liste erstellen, in die du alle schönen Ereignisse deines Lebens einträgst. Sowie die - in deinen Augen - positiven Eigenschaften, welche du besitzt. Was du in deinem Leben geleistet und erreicht hast . . . aber bitte sehr nur die positiven Sachen.
- Fotos mit lieben Erinnerungen anschauen
- sich in der Freizeit mit etwas beschäftigen, wo man ein Ergebnis sieht : Wohnung aufräumen, dekorieren, Kleiderschrank ausmisten, basteln, gärtnern, malen, werkeln . . .
- Lachen. Was kann dich erheitern? Comedy, Witze, Sketche, tölpische Videos?
- ehrenamtliche Tätigkeiten, anderen Menschen helfen? Manchmal hilft es einem, wenn man anderen eine Freude bereitet, das schafft Wärme im Herzen.
. . . . . . . . . . . . . . . . .
Ich war auch mal des öfteren verbittert, enttäuscht - und sauer auf die ganze böse Welt und Menschen, die mir weh getan hatten.
Ich habe alles oben erwähnte ausprobiert, und in mein Leben eingebaut, teils schon als Teenager, manches aber erst im späteren Leben. Und das ohne Therapeuten.
Und außerdem noch : schöne Geschichten ausdenken ! ! !
Von einem wunderschönen tollen Mann; von einem Lottogewinn, ich denke mir gaanz lange Stories aus, wie ich dann dass viele Geld ausgeben kann (und den Traumprinzen erobern)
Ich denke mir positive Träume aus, das macht dann gute Laune.
Und genieße das, was ich habe : eine warme Wohnung, genug zu Essen, die Liebe meiner Kinder und Enkel, ganz wenige aber wertvolle Freunde und nette Bekannte.
Ich bin zwar alleine, aber zufrieden, ich LEBE.

Mich hat keiner an die Hand genommen oder mir geholfen, das habe ich alles selber hingekriegt, weil ich nicht versauern wollte.

Und du? Pick dir doch irgendetwas heraus und versuche es.
liebe chava...tolle antwort....tolle frau. es freut mich immer wieder was für tolle frauen es gibt...das ist absolut ehrlich gemeint.
 
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  • #60
Hallo allerseits!

Ich muss wieder arbeiten und kann daher nicht immer zeitnahe antworten und/oder reagieren, muss mich auch zeitig schlafen legen, weil ich um 3.00 Uhr wieder raus muss.

Ich danke allen für die wirklich netten und gutgemeinten Ratschläge und die Sichtweisen. In Abrede will ich gar nicht alles stellen, weil mit bewusst ist, dass hier durchaus sehr viele richtige Ansätze und Gedanken formuliert sind. Kein Thema.

Der Punkt ist halt der: Ich fühle mich in dieser jetzigen Welt, so wie sie ist, wie die Menschen ticken, total fremd und unwohl. Und ich kann nun einmal leider nicht von der Hand weisen, dass ich mit den Frauen, die ich kennengelernt habe, eher schlechte bis sehr schlechte Erfahrungen machen musste. Es hat mich auch ermüdet, eine, wie hier gesagt wurde, passende Partnerin zu finden. Ich bin da nicht der typische "Frauenheld", der auf der Jagd ist, immer allzu bereit, immer wieder versuchend oder so. Das war ich nie und das werde ich nie sein. Weil ich nicht so denke, lebe und fühle.

Für mich hat eine Partnerschaft/Ehe einst mal sehr viel bedeutet, das war in unserer Familie schon immer so. Mein an Krebs verstorbener Vater wurde von meiner Mutter bis zu seinem Tode gepflegt und geliebt, was ich respektiere, achte und schätze. Ich hatte mir gewünscht, meine Ehe wäre ähnlich gelaufen, was diese Liebesintensität betrifft. Leider habe ich es nicht geschafft. Da fühle ich mich einerseits als Versager.

Dann, andererseits, meine Versuche seit der Trennung, überhaupt erst einmal Frauen "nur" kennenzulernen (und ich ziele nicht auf irgendwelche ONS, Affären o.ä. ab), sind in vier Jahren nicht nur gescheitert, sondern haben mich geradezu traumatisiert, weil ich in dem Verhalten und Denken der heutigen, sagen wir mal "modernen Frau", keinen Platz für mich sehe. Manchmal denke ich, ich bin ein Alien auf dem Planeten Erde oder ich bin von Aliens umgeben. Es hat sich soviel verändert in den letzten Jahren - damit komme ich nicht klar. Ich will das auch so nicht. Es erscheint mir nicht richtig, wie das Leben abläuft, wie mir widerfahren ist. Damit komme ich nicht klar. Und keine Therapie kann das ändern, denn in meiner Sichtweise "muss" sich die Welt ändern, weil ich so, wie ich bin und ich lebe und fühle, mich auch dabei wohl und sicher fühle.

Frauen möchten zumeist bei Beziehungen eine Art von Sicherheit, in der sie sich wohlfühlen. Ich auch und ich denke, ich kann was Treue, Zusammenhalt, Fürsorge, Zärtlichkeit etc. betrifft, dieses ohne Probleme leisten. Ich kann aber nicht z.B. immer verreisen, weil ich insolvent bin. Ich kann nicht sagen, wie es beruflich weitergeht, weil ich aufgrund der gesamten Umstände, wirtschaftlich, gesundheitlich und privat, in den nächsten Jahren nicht auf festen Beinen stehen kann. Dafür habe ich zu viele Verluste erlitten und mit vielen Unwägbarkeiten zu kämpfen.

Leider werden diese und ähnliche bzw. weitere Forderungen von den Frauen zumeist gestellt. Fast ausnahmslos. Daran "schuld" mache ich die in meinen Augen negative Entwicklung der Menschen insgesamt, aber eben auch insbesondere der Frauen. Ich passe da nicht hinein.

Vielleicht kann das jemand nachvollziehen hier. Ich kann einfach nicht so sein, wie sich wohl die Frauen wünschen würden, wie ich zu sein hätte. Tut mir leid. Das ist m.E. das Problem. Und da ich diesbezüglich keine positiven Änderungen herbeiführen kann, muss sich eben das Umfeld anpassen. Sonst wird das eben nichts.

L.G.
hallo lonesomeman, eigentlich möchte ich ja gar nicht jemanden schreiben, der uns frauen als schwanzlose männer bezeichnet, aber ich tus weil du dich in einem artikel als versager betitelst u. somit nicht immer auf uns frauen rumhackst.
ich habe eine beziehung mit einem mann der insolvent, nicht schlank u. trockener alkoholiker ist u. ich kann nur eins sagen. das ist nicht das problem...probleme hab ich immer wieder mit seiner art konflikte zu lösen. er fühlt sich sehr schnell angegriffen u. in die ecke gedrängt, obwohl das nicht meine intention ist u. kann mit überforderung sehr schlechzt umgehen, wird irgendwie boshaft u. das wg kleinigkeiten...
es ist wichtig, an sich selbst zu arbeiten. was triggert mich in einer konfliktsituation usw.
das eigentliche problem sind nicht deine lebensumstände, für manche frauen ja, für einige auch nein...sondern das bist du...schon dass du dich als versager siehst...versuch dich selber kennenzulernen u. dich zu akzeptieren mit all deinen fehlern u. guten seiten, mit dir frieden zu schliessen u. trotzdem dich immer wieder zu reflektieren...
 
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