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  • #31
AW: Müssen wir uns immer alles gefallen lassen?

Zitat von Benutzerin:
[...] - mit dem Vorwurf, ich sei nicht bereit, vorbehaltlos zu vertrauen. Ja, richtig. Dazu bin ich [...] tatsächlich nicht (mehr) bereit.
Mit Verlaub, aber wer einer zunächst völlig fremden Person, möglicherweise einer, mit der noch kein persönlicher Kontakt stattgefunden hat, vorbehaltlos vertraut und nicht ein gewisses Maß an kritischer Distanz bewahrt, die oder den muss man wohl "naiv" nennen.
Ich mag nun wirklich nicht einem übermäßig misstrauischem Grundton bei der Partnersuche das Wort reden, aber Vertrauen muss in meinen Augen wachsen, Vertrauen setzt einen gewissen Grad an Vertrautheit, an Einander-kennen, voraus.


Zitat von Benutzerin:
Was die Menschen hier von denen im "richtigen Leben" unterscheidet, ist schon, dass sie sich mit der Mitgliedschaft in einer Partnerschaftbörse explizit als partnersuchend zu erkennen geben.
Nun ja,auch im "richtigen Leben" gibt es Veranstaltungen, bei denen sich Menschen als Partnersuchend "outen", Singleparties, Speed-Dating-Vernstaltungen und was es da sonst noch so alles gibt. Sind die, die sich "online" mitunter zu vertrauensselig zeigen dort ggf. in der Lage die angemessene kritische Distanz zum fremden Gegenüber zu wahren? Und falls ja, warum?

Meine Vermutung ist, dass das unter anderem damit zusammenhängt, dass die meisten von uns ein recht feines Gespür für die Authenzität eines realen Gegenübers haben. Wir nehmen dieses Gegenüber nicht nur über die Ebene verbaler Kommunikation wahr, sondern immer auch auf der Ebene von Gestik und Mimik. Und wir bekommen recht schnell ein ungutes Gefühl, wenn uns auf diesen unterschiedlichen Ebenen widersprüchliche Signale erreichen.
Diese Warnsignale fehlen "online", die Kommunikation ist auf die rein sprachliche Ebene beschränkt. Vielleicht verleitet das einerseits dazu anderen zu früh zu viel Vertrauen entgegenzubringen. Und andererseits scheint das gleiche Problem oft auch dazu zu führen, dass manche sich "Ersatzsignale" suchen, beispielsweise die Zeit die vergeht bis sich das Gegenüber wieder meldet und ähnliche Dinge.


Zitat von Benutzerin:
Und Parship wirbt ja auch mit seiner "hohen Erfolgsquote".
Ich hoffe doch sehr, dass wir alle lebenserfahren genug sind um Werbeaussagen wie diese angemessen bewerten zu können.
 
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  • #32
AW: Müssen wir uns immer alles gefallen lassen?

Zitat von SineNomine:
.....
Meine Vermutung ist, dass das unter anderem damit zusammenhängt, dass die meisten von uns ein recht feines Gespür für die Authenzität eines realen Gegenübers haben. Wir nehmen dieses Gegenüber nicht nur über die Ebene verbaler Kommunikation wahr, sondern immer auch auf der Ebene von Gestik und Mimik. Und wir bekommen recht schnell ein ungutes Gefühl, wenn uns auf diesen unterschiedlichen Ebenen widersprüchliche Signale erreichen.
Diese Warnsignale fehlen "online", die Kommunikation ist auf die rein sprachliche Ebene beschränkt. Vielleicht verleitet das einerseits dazu anderen zu früh zu viel Vertrauen entgegenzubringen. Und andererseits scheint das gleiche Problem oft auch dazu zu führen, dass manche sich "Ersatzsignale" suchen, beispielsweise die Zeit die vergeht bis sich das Gegenüber wieder meldet und ähnliche Dinge....
Ja, dieses Gespür für Authenzität, Stimmigkeit der Person: schriftliche Information allein kann das sicher nicht leisten. Stimme per Telefon bringt eine weitere Kommunikationsebene ein, mehr an Information wie schnell, in welche Richtung gedacht und gesprochen wird, mehr auch über Tonlage - Humor - Verteilung von Redezeit, Interesse am anderen. Und dann ist die erste Begegnung sicher spannend, aber auch nicht zu überfrachten: es ist ein Mensch, der einem gegenüber sitzt. Mit allen Konsequenzen, nicht perfekt, auch verletzlich und auch verletzt aus seiner/ihrer Geschichte. Und wenn ich mich kenne, so gut jeder sich selbst auch kennen kann, dann kann ich gegensteuern, dass meine Erwartung nicht meinen Realitätssinn übersteigt. Das ist noch nicht mal Skepsis wie SineNomine sagt, dass ist Achtsamkeit mit der eigenen Person.
Ob ich naiv bin, wenn ich mit meiner Menschenerfahrung und mit der gelebten Kommunikation auch vor dem ersten Date Vertrauensvorschuss gebe? Ich glaube Nein, aber ich sage auch, dass ich sicher schon anspruchsvoll bin, wie die Kommunikation vor dem körperlichen Treffen betrifft. Das heisst, da kann ich schon fragen, direkt mit der unbekannten Person ich sein, und fragen, was diese Person von sich weiss und mir im Vertrauen mitteilt.
Ich habe Dates erlebt, wo meine Erwartung vorab hoch war, und diese erfüllt wurde, ich habe Menschen kennengelernt, ohne dass ich vorab mir ein Bild gemacht habe (und damit auch meine Erwartung realistisch war und die waren gut/schlecht/neutral. All das hängt ja nicht nur von mir ab, sondern auch von dem Menschen, den ich treffe.

Aber aus meiner Sicht ist es immer meine Verantwortung mit der Erfahrung, den Gefühlen, die ich aus dieser Situation habe, selbst umzugehen. Niemand anders als ich bin dafür verantwortlich. Ich darf traurig sein oder glücklich, mich ärgern über vertane Zeit (wenn es denn so empfunden wurde), mich freuen über geschenkte Erfahrung. Wie ich damit umzugehen habe, kann mir niemand vorschreiben. Also kann ich auch mich beruhigen, trösten, annehmen. Das gelingt mir auch nicht immer gleich gut, aber ich kann ja weiter üben ;o)
 
B

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  • #33
AW: Müssen wir uns immer alles gefallen lassen?

Zitat von SineNomine:
Mit Verlaub, aber wer einer zunächst völlig fremden Person, möglicherweise einer, mit der noch kein persönlicher Kontakt stattgefunden hat, vorbehaltlos vertraut und nicht ein gewisses Maß an kritischer Distanz bewahrt, die oder den muss man wohl "naiv" nennen.
Ich mag nun wirklich nicht einem übermäßig misstrauischem Grundton bei der Partnersuche das Wort reden, aber Vertrauen muss in meinen Augen wachsen, Vertrauen setzt einen gewissen Grad an Vertrautheit, an Einander-kennen, voraus.
Sehe ich genauso. Aber ich habe wirklich schon mehrfach andere Rückmeldungen auf Nachfragen erhalten. Wobei ich die Ursache der 'Beleidigtheit' dann nicht näher hinterfragt habe, weil mir solche Auseinandersetzungen einfach zu blöd sind. Davon abgesehen, dass man manchmal dann auch gar nicht mehr nachfragen kann, weil man gleich gesperrt oder verabschiedet wird.


Zitat von SineNomine:
Nun ja,auch im "richtigen Leben" gibt es Veranstaltungen, bei denen sich Menschen als Partnersuchend "outen", Singleparties, Speed-Dating-Vernstaltungen und was es da sonst noch so alles gibt. Sind die, die sich "online" mitunter zu vertrauensselig zeigen dort ggf. in der Lage die angemessene kritische Distanz zum fremden Gegenüber zu wahren?
Das ist jetzt für mich kein allzu großer Unterschied - weil ja auch diese Veranstaltungen die TeilnehmerInnen als partnersuchend 'labeln' und der Zweck der Veranstaltung das Verkuppeln ist.
Ich meinte eher Begegnungen ohne einen solchen vordefinierten Rahmen.


Zitat von SineNomine:
Ich hoffe doch sehr, dass wir alle lebenserfahren genug sind um Werbeaussagen wie diese angemessen bewerten zu können.
Am Anfang gehen da doch viele mit großen Hoffnungen rein...
 
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  • #34
AW: Müssen wir uns immer alles gefallen lassen?

Zitat von No_Kitty:
Ob ich naiv bin, wenn ich mit meiner Menschenerfahrung und mit der gelebten Kommunikation auch vor dem ersten Date Vertrauensvorschuss gebe?
Ohne ein gewisses Grundvertrauen macht ein Date vermutlich wenig Sinn. Auf der Basis von "Ich werde ja doch nur wieder belogen und betrogen" wird sich wohl kaum eine stabile Partnerschaft entwickeln. Aber man sollte eben nicht blind vertrauen, sondern mit offenen Augen und bereit sein an den Stellen, an denen irgendetwas in einem zur Vorsicht mahnt diese Mahnung auch ernstzunehmen.
 
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  • #35
AW: Müssen wir uns immer alles gefallen lassen?

@Sine Nomine
Hier geht es aber doch noch mal mehr um Gefühle, als wie schon sonst in der mittlerweile sehr emotionalisierten Werbung. Und DIE Liebe - von der wir alle träumen - setzt dann noch mal eins drauf. Das ist schon eine hochstilisierte Packung.

--

Durch die Profilinformationen hier ergibt sich direkt ein fast schon fertiges Bild von dem Menschen. Dazu noch genährt mit den Auswertungen des PS-Tests. Dann kommt das Schreiben, das Telefonieren, das Kennenlernen im realen Leben.
Und 'normalerweise' läuft es im realen Leben genau anders herum ab. Ich sehe den Menschen - alle Sinne werden angesprochen -, Blicke werden getauscht, "Hallo" - Stimme -, Hände schütteln - fühlen, in wessen Hände begebe ich mich? -, Nummer tauschen, telefonieren, schreiben und so nach und nach erfährt man/frau immer mehr vom andern. Peu à peu kommt ein Puzzleteil zum andern.

Hier in PS ist das Puzzle 'vermeintlich' schon fertig. Da sind mit einem mal schon ganz viele Fragen beantwortet.

@Löwefrau
Und was ich mir gefallen lasse, entscheide ich. Wie weit ich einen an mich ran lasse und wann. Ob privat oder beruflich. Was tut mir gut und was nicht? Lieber noch mal zurückrudern, als nachher Magenschmerzen haben. Vielleicht auch los lassen lernen. Sich immer klarer werden, was will ich und was will ich nicht. Dann ist das hier keine Zeitverschwendung, wie du meinst, sondern dient der Selbsterkenntnis. Und die bekommen wir nun mal nur durch den Kontakt mit unseren Mitmenschen. Steh zu dir. Schreib doch in deinem Profil, dass du im Alltag tough bist und im Beziehungsleben zart besaitet. Und das deine Saiten behutsam zum klingen gebracht werden wollen. Du brauchst doch nicht an jedem Finger zehn, sondern einen Mann, der sich von dem zarten Reh verzaubern läßt. Und dieser Mann datet bestimmt nicht halb PS.

Ich habe jetzt einen Kontakt beendet, der mir sehr viel bedeutet hat. Das ist MEIN Typ von Mann, wo ich für um die Welt gehen würde. Aber er war schon beim zweiten Tag unseres Kontaktes nur beim schreiben schon so auf drei Buchstaben fixiert - das erste mal hier, es gibt schon noch genug Männer, > die erst mal lieb drücken statt reindrücken < das ist von Freitag -, dass ich nett gekontert habe. Da war er schon ziemlich pikiert. Ich habe ihm geschrieben, dass ich - bei aller Sympathie - Zeit brauche, um einen Menschen kennen zu lernen - auch wenn unser Start durch PS federleicht war - und vielleicht will er, nachdem wir unsere Stimmen gehört haben und bei Gefallen uns gesehen haben, vielleicht gar keine Zweisamkeit mehr mit mir/ich mit ihm. Ich habe nichts mehr gehört. Schade. Und doch gut so.

Und verlieben sollte man sich frühestens nach dem ersten Date. Das sollte man sich ganz groß an die Wand schreiben. Viel Glück :)
 
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  • #36
AW: Müssen wir uns immer alles gefallen lassen?

Zitat von Polly:
Ich habe jetzt einen Kontakt beendet, der mir sehr viel bedeutet hat. Das ist MEIN Typ von Mann, wo ich für um die Welt gehen würde. Aber er war schon beim zweiten Tag unseres Kontaktes nur beim schreiben schon so auf drei Buchstaben fixiert - das erste mal hier, es gibt schon noch genug Männer, > die erst mal lieb drücken statt reindrücken < das ist von Freitag -, dass ich nett gekontert habe. Da war er schon ziemlich pikiert. Ich habe ihm geschrieben, dass ich - bei aller Sympathie - Zeit brauche, um einen Menschen kennen zu lernen - auch wenn unser Start durch PS federleicht war - und vielleicht will er, nachdem wir unsere Stimmen gehört haben und bei Gefallen uns gesehen haben, vielleicht gar keine Zweisamkeit mehr mit mir/ich mit ihm. Ich habe nichts mehr gehört. Schade. Und doch gut so.
Da würde ich jetzt gerne mal nachfragen (es bitte nicht als "Angriff" miss-verstehen!). Sie schreiben, dass Ihnen dieser Kontakt "sehr viel bedeutet hat" und dass er IHR "Typ von Mann" war. Wie sind Sie zu dieser Einschätzung gelangt? Denn wenn ich das richtig lese, haben Sie nur ein paar Mails getauscht.
 
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  • #37
AW: Müssen wir uns immer alles gefallen lassen?

@Benutzerin
Das ist für mich kein Angriff. Ein gewisses Kopfkino hat doch sicher jeder. Und meist auch ein gewisses Beziehungsmuster oder welcher Typ Mann einem gefällt. Oder Frau. Wie z. B. bei uns Bobbele.

Sein Foto ist mir direkt ins Auge gefallen. Zwar erst noch veschwommen, aber für mich eine eindeutige Charakteristik, die ich sehr mag. Dazu, was und wie er schreibt. Da hat sich einfach ein 'Bild' geformt. Sein Stil paßt zu mir. Das hat sich im Schreibkontakt ja auch bestätigt.

Ich habe jetzt gelernt, dass er es als 'Typ' nicht sein muß. Hat lang gedauert ;-) Also, für mich in meinem Leben. Nun mischen sich die Karten langsam neu und vielleicht hat ja jetzt DER Mann Chancen, von mir beachtet zu werden, den ich bisher nicht bemerkt habe... wer weiß. Ich laß mich überraschen.
 
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  • #38
AW: Müssen wir uns immer alles gefallen lassen?

Zitat von Polly:
Durch die Profilinformationen hier ergibt sich direkt ein fast schon fertiges Bild von dem Menschen. [...]
Hier in PS ist das Puzzle 'vermeintlich' schon fertig. Da sind mit einem mal schon ganz viele Fragen beantwortet.
Das halte ich für einen ziemlichen Trugschluss. Aus den wenigen Profilinformationen ergibt sich, wenn überhaupt, nur ein sehr bruchstückhaftes Bild eines Menschen, und auch das nur aus dessen eigener Sicht auf sich selbst. Menschen sind weit vielschichtiger als sich selbst in einem recht umfangreichen Profil darstellen liesse. Und das muss man sich halt im Zweifel immer wieder bewusst machen.
 
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  • #39
AW: Müssen wir uns immer alles gefallen lassen?

Zitat von Polly:
...
Ich habe jetzt gelernt, dass er es als 'Typ' nicht sein muß. Hat lang gedauert ;-) Also, für mich in meinem Leben. Nun mischen sich die Karten langsam neu und vielleicht hat ja jetzt DER Mann Chancen, von mir beachtet zu werden, den ich bisher nicht bemerkt habe... wer weiß. Ich laß mich überraschen.
Das finde ich überraschend als Wendung und gut, du gehst mit offenen Augen in diese Entscheidung, weil für dich etwas - ob dein Typ oder nicht - etwas Wesentliches nicht passte. Und du bleibst offen, dich überraschen zu lassen von einem Menschen, von dem du so noch keine feste Vorstellung hast. Das heisst doch, dass du dich von dem Traumbild entfernst, und dich mehr deinen Bedürfnissen stellst. Super, finde ich.
 
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  • #40
AW: Müssen wir uns immer alles gefallen lassen?

@No_Kitty
Eine überraschende Wende. Das stimmt. Es hat für mich eine Tragweite. Positiv. Ich denke, ich habe genau ihn gebraucht, um zu verstehen, dass es noch andere 'Typen' gibt, womit es richtig gut werden kann.

@Sine_Nomine
Genau. Es ist ein Trugschluss, dass das PS Profil das komplette Bild ist. Es kommt aber erst mal perfekt daher. Die ganze Aufmachung, das nette Design. Erst mal ist da kein Platz frei, wo noch was hinpassen würde. Da wagst du auch nicht so schnell dran zu kratzen, weil es so schön daherkommt.

Letztlich ist das Profil eine Einladung, das Puzzle zu vervollständigen und zu erweitern. Entweder sind die Puzzlestücke an der richtigen Stelle gestanzt oder nicht....
 
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  • #41
AW: Müssen wir uns immer alles gefallen lassen?

Zitat von Polly:
Letztlich ist das Profil eine Einladung, das Puzzle zu vervollständigen und zu erweitern. Entweder sind die Puzzlestücke an der richtigen Stelle gestanzt oder nicht....
Und weisst du was, das macht sogar Spass, die Puzzleteilchen einzeln anzusehen, zu entdecken. Das ist mein Lieblingsflohmarktgefühl: finden, was du nicht gesucht hast.... Ok, das ist ein bisschen flapsig, aber es ist schon gut, nicht zu fest in den Erwartung zu sein.
 
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Benutzerin

  • #42
AW: Müssen wir uns immer alles gefallen lassen?

Zitat von Polly:
Das ist für mich kein Angriff. Ein gewisses Kopfkino hat doch sicher jeder. Und meist auch ein gewisses Beziehungsmuster oder welcher Typ Mann einem gefällt. Oder Frau. Wie z. B. bei uns Bobbele.

Sein Foto ist mir direkt ins Auge gefallen. Zwar erst noch veschwommen, aber für mich eine eindeutige Charakteristik, die ich sehr mag. Dazu, was und wie er schreibt. Da hat sich einfach ein 'Bild' geformt. Sein Stil paßt zu mir. Das hat sich im Schreibkontakt ja auch bestätigt.
So weit kann ich das noch nachvollziehen.
Aber dass einem jemand nach so einem kurzen, rein virtuellen Kontakt schon "viel bedeutet" (hat), das bleibt mir fremd. Aber ich hab ja auch keine Facebook-"Freunde"...
 
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  • #43
AW: Müssen wir uns immer alles gefallen lassen?

Zitat von Benutzerin:
So weit kann ich das noch nachvollziehen.
Aber dass einem jemand nach so einem kurzen, rein virtuellen Kontakt schon "viel bedeutet" (hat), das bleibt mir fremd. Aber ich hab ja auch keine Facebook-"Freunde"...
den fehler machen viele die wenig erfahrung im internet und mit chatrooms haben. das kann man auch hier im forum beobachten. jeder der irgendwas schreibt was einem gefällt löst in den Unerfahreneren starke gefühle aus, die oft mit freundschaft oder sogar liebe verwechselt werden.
 
M

Minze

  • #44
AW: Müssen wir uns immer alles gefallen lassen?

Zitat von Freitag:
den fehler machen viele die wenig erfahrung im internet und mit chatrooms haben. das kann man auch hier im forum beobachten. jeder der irgendwas schreibt was einem gefällt löst in den Unerfahreneren starke gefühle aus, die oft mit freundschaft oder sogar liebe verwechselt werden.
Im Forum? Nun, ich lese nicht alles und überall, aber wo hast du derlei Beobachtungen machen können?
 
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  • #45
AW: Müssen wir uns immer alles gefallen lassen?

@Benutzerin
Wie im realen Leben gibt es auch im www Menschen und in dem Fall, Fotos, wo nix rüber kommt und wo was rüberkommt. Es gibt schon Fotografen, die Menschen auf einem Foto so einfangen, wie er oder sie in natura zu erleben ist. Und dann kann dieser Mensch schon mal einen Bonus bekommen, von dem er nichts ahnt. Und ich kann mich täuschen, weil mehr dazu gehört, als wie ein paar Buchstaben und die Zweidimensionalität. Das Risiko ist nun mal dabei. Hätte ich ihn nicht angeschrieben, dann fehlte mir jetzt eine wichtige Erfahrung.

@Freitag
Ich habe schon eine gute Portion Realität und eine schnelle Auffassungs- und Beobachtungsgabe. Ein gewisser Vertrauensvorschuss sollte aber sein. Hier und auch im Leben. Ich melde mich z. B. am Telefon immer mit Vor- und Zunamen. Auch wenn ich die Nr. nicht kenne. Menschen, die bei Anruf "Ja" oder "Hallo" heißen, werden wohl keine Freunde werden. Ich frage dann schon mal, was sie denn meinen, wer da anruft, dass sie Angst haben, ihren Namen zu nennen...........? So wichtig sind sie wohl auch nicht, dass der KGB sich bemüht.