NichNick24

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  • #32
@t.b.d ich denke, du hast Recht: parship ist da halt sehr kundenorientiert.
 

Bikergirl

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  • #34
Also, wenn man als Frau Motorrad fährt steht es ja schon im Profil ... Mir wäre es auch ganz recht einen Partner zu finden der das Hobby teilt Das ist schon zeitintensiv und ich muss auch leider zugeben.....aufgeben werde ich das Hobby nicht noch einmal Man muss "einfach" jemanden finden der genauso bekloppt ist
 
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Älpi

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  • #35
Was haltet ihr von einer Beziehung, in der "Er" sehr gerne - auch im Urlaub - mit dem Motorrad unterwegs ist. "Sie" hält gar nichts davon und findet es sowieso zu gefährlich. Hat diese Beziehung auf Dauer eine Chance? Zumal in vielen Fällen der Bekanntenkreis von "Ihm" aus Pärchen, die beide Motorrad fahren, besteht. (keine Ahnung, wie die Orthographie von Motorradfahren ist)

Wie wäre es mit einem Forum für Motorradfahrer/-innen hier auf parship?

Es ist doch mit jedem Hobby so, dass evtl. der eine oder andere nichts damit anfangen kann. Wenn deine Frau gerne mit Freundinnen zum Shoppen geht und du beim Gedanken daran kotz** könntest, musst du es ihr dann "verbieten"?
So sollte auch deine Freundin tolerant sein und dich, biken lassen.
Es geht halt immer um Vertrauen und dass der andere nicht fremd geht, wenn er ausser Hauses ist.

Übrigens habe ich in meinen Vorschlägen hier andauernd Bikerinnen :(
 
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  • #36
Es ist interessant zu lesen, dass so viele das Gefühl haben ein Hobby UNBEDINGT teilen zu müssen. Eine leider sehr verbreitete Einstellung, an der auch eine meiner Beziehungen gescheitert ist.
Sie hatte kein Verständnis für meine Musik und die Zeit, welche ich dafür aufgewendet habe. Sass alleine zu Hause rum und wartete darauf bespasst zu werden.
Ich bin auch Motorradfahrer und meiner jetzigen Partnerin ist das recht, denn sie geht viel zu ihren Pferden. Wir haben beide Hobbies und Interessen, die wir überhaupt nicht teilen und das ist auch gut so. Somit hat jeder Zeit für sich und man kann sich ausgepowert wieder zu Hause treffen.
 
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lisalustig

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  • #37
Es ist interessant zu lesen, dass so viele das Gefühl haben ein Hobby UNBEDINGT teilen zu müssen.
Nunja, wenn man ein Hobby in seiner Freizeit zeitintensiv betreibt, ist es eben vielen Menschen wichtig, dass der Partner das Hobby teilt und möglichst nicht nur toleriert. Gerade in Zeiten, wo es oft nicht so viel Freizeit gibt. Und wenn dann jeder seins macht, was bleibt dann noch als Paar? Klar kann es Kompromisse geben, wenn jeder damit glücklich ist. Das steht ja außer Frage.

Ich z. B. habe in meinem Profil drin, dass ich nicht (mehr) Motorrad mitfahre. Ganz klar. Grad wieder erhielt ich die Anfrage von einem Mann, der viel Motorrad fährt. Er fährt in der Freizeit mit einer Gruppe von Leuten und hat sich dann verabschiedet als ich meine Aussage zum Nichtmotorradfahren bekräftigte. Weil er eben nur eine Partnerin wollte, die sein Hobby teilt. Ich versteh das total. War natürlich sinnlos, dass er mich angeschrieben hat. Aber er wollte halt vorsichtshalber nachfragen, nunja, warum nicht.....
 
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  • #38
Und wenn dann jeder seins macht, was bleibt dann noch als Paar?
Meiner Ansicht nach versteifen sich viele hier auf die gemeinsamen Hobbies. Ich vertrete die Meinung, dass es eine sehr starke Charaktereigenschaft ist, dem anderen für das Raum zu lassen, was er gerne tut.
Meine Partnerin schätzt das sehr, da sie weiss, dass ich nicht im entferntesten darüber nachdenke, warum sie die Zeit nicht lieber mit mir verbringt. Ich bin froh darum meine vielen Hobbies für mich ausüben zu können.
Was dann als Paar noch bleibt? Wenn man nur die gemeinsamen Hobbies sieht, sicher nicht viel. Aber das halte ich für eine sehr einseitige Einstellung.
Wir reisen zum Beispiel viel zusammen und sind erst gerade von 3 Monaten Europareise zurückgekehrt. Sie surft und ich fahre Mountainbike. Beide für sich. Das Motorrad hatte ich nicht dabei.
Wir diskutieren, kochen zusammen und lieben uns einfach. Aber das scheint heutzutage nicht mehr zu reichen. Immer muss die Zeit möglichst effizient genutzt werden. Es ist bei vielen wie ein Zwang, der uns schön von der Konsumindustrie und der Politik aufgedrängt wird.
Wer seine Zeit nicht nutzt ist erfolglos. In allem.
 
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lisalustig

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  • #40
Verallgemeinern vielleicht nicht. Ich lese hier im Forum nur so oft von Menschen, die kaum Toleranz zeigen und dem Partner keinen Raum geben. Die immer 100% Erfüllung in IHRER eigenen Vorstellung einer Beziehung suchen und damit scheitern.
Es scheint ein neuer Trend zu sein, diese 100%ige Erfüllung seiner Vorstellungen umsetzen zu wollen. Das Austauschen eines Partners bei Nichterfüllung ist eben leider auch so einfach geworden.
 
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lisalustig

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  • #41
Es scheint ein neuer Trend zu sein, diese 100%ige Erfüllung seiner Vorstellungen umsetzen zu wollen.
Die 100 % erreicht man wohl kaum. Vermutlich wär das auch auf Dauer langweilig. Gleichwohl sind Gemeinsamkeiten wichtig. Wenn nur konträre Interessen und Hobbys vorhanden sind, wirds schwierig.

Bei einer Vielzahl der Männer, die mich anschreiben, habe ich eine hohe Übereinstimung beim Persönlichkeitsbalken, aber keine oder so gut wie keine gemeinsamen Interessen und wenig gemeinsame Gewohnheiten. Vielleicht bin ich ja zu speziell oder nicht speziell genug..... :D
Im Laufe des Kontaktes stellte sich dann spätestens beim Telefonat heraus, dass es keinen Sinn macht, die Sache zu vertiefen.
 
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Mimps

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  • #42
Ich glaube, es kommt darauf an, wie zeitintensiv die Hobbys sind. Wenn mein Partner z.B. zweimal in der Woche einem Hobby nach geht, das ich nicht teile, ist das in meinen Augen vollkommen normal. Wenn aber z.B. ein großteil des WE getrennt verbracht wird, fände ich das schwierig. Und nicht jeder kann es sich leisten, 3 Monate gemeinsam in den Urlaub zu fahren :eek:.
Aber auch ich finde, man sollte da kompromissbereiter sein. Ein Motorrad fänd ich klasse, er wird aber auch nicht gleich raus gekickt, wenn er keins hat.
 
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  • #43
Und nicht jeder kann es sich leisten, 3 Monate gemeinsam in den Urlaub zu fahren :eek:.
Das haben wir jetzt 1x gemacht in 6 Jahren. Den Rest der Zeit läuft es genau gleich ab, wie in jeder anderen Beziehung mit nur weniger Ferien. In der Schweiz hat man ohnehin nur 5 Wochen im Jahr.
Ausserdem haben wir jahrelang dafür gespart. Wenn man nichts für Autos, Klamotten, Uhren und anderes unnützes ausgibt, dann bleibt eben für einen solchen Traum mehr übrig. Das heisst nicht automatisch, dass man reich ist.
Es heisst vor allem, dass man über alle Mühen und Hindernisse hinweg sich gemeinsam einen Traum erfüllt. Und DAS ist das Entscheidende in einer Partnerschaft.
 
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NichNick24

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  • #45
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass meine Übereinstimmung beim Persönlichkeitsbalken fast immer sehr gut ist. Dazu gesellen sich wenig gemeinsame Gewohnheiten und so gut wie keine gemeinsamen Interessen.
Ich hoffe, es liegt nicht daran, dass ich ein schwieriger Fall bin.;) Aus meiner Sicht ist Motorradfahren sehr zeitintensiv. Wenn dann noch ein arbeitsintensiver Job dazu kommt, muss das Jahr schon sehr im voraus geplant werden. Ein so getaktetes Jahr steht einer Partnerschaft, in der die Partner nicht dasselbe Hobby teilen, sehr im Wege.