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  • #16
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  • #17
Irgendwie hat es mit der Partnersuche hier nicht geklappt. In 3 Wochen läuft mein Vertrag aus und verlängern werde ich ihn nicht.
Entweder bin ich in meiner Beschreibung den Männern zu selbstbewusst und sie haben davor ganz einfach Angst... oder sie suchen gar keine Beziehung. Die meisten, auch ausserhalb dieses Portals sind anscheinend beziehungsunfähg. Dabei bin ich absolut keine, die klammert! Ganz im Gegenteil. Ich benötige meinen Freiraum und gebe den Freiraum
auch an einen Partner. Nichts ist schlimmer, wenn in einer Partnerschaft geklammert wird. Also, hier hat es leider nicht mit den 11 Minuten geklappt. Schade!
Mit 60?! Nach ich weiss nicht.

Mit 59.5 hätte ich noch ja gesagt. Aber mit 60?...
 
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  • #18
Hallo Eliza

Aerosmith singt im Lied Amazing, dass das Leben eine Reise und kein Ziel ist und Du niemals weisst was der morgige Tag bringt. Den Fehler den Du machst, ist, dass Du von diesem Tag etwas bestimmtes erwartest und ihn nicht nimmst wie er ist. Es geht allen Singles gleich und jeder muss selber lernen, aus dem Leben das man hat das Beste zu machen.

https://www.youtube.com/watch?v=zSmOvYzSeaQ
 
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Deleted member 21128

  • #19
Wie @Datinglusche ja schreibt, bevorzugen Männer die traditionelle Rollenverteilung.
Moment mal! @Datinglusche steht hier doch klar für eine Minderheit! Auch bei den Männern!
Oder hat jemand schon mal einen Mann gesehen, der all dies geleistet hat und dann für die neue Partnerin spontan ihren Nachwuchs bespaßt, Essen kocht, Wäsche wäscht, die gemeinsame Freizeit plant, die eigene Wohnung aufgibt ..., während er weiterhin seinen beruflichen Herausforderungen gerecht wird.
Heutzutage (seit 2, 3 Jahrzehnten) teilen sich doch Frauen und Männer weitestgehend die Brut- und Nestpflege, wenn auch nicht immer gerecht.
Daher lösen Stichworte wie "Freiraum" oder "selbständig" bei homo sapiens alle Alarmsysteme aus.
Ja, bei der Luschen-Minderheit schon.
Vor allem für sie selbst.
 
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  • #20
@ eliza: "Ich benötige meinen Freiraum und gebe den Freiraum auch an einen Partner."
Was bitte ist unter 'Freiraum' zu verstehen? Unverbindlichkeit, offene Zweierbeziehung, getrenntes Wohnen, Fernbeziehung, verschiedene Freundeskreise ...? Oder ist das nachdrückliche Beharren auf 'Freiraum' eher der fehlenden Bereitschaft geschuldet, Konflikte über unterschiedliche vs. gemeinsame Prioritäten auszutragen?

@ 60+: "(...) man ist zu alt (...) weil man (...) ganz genau weiß, was man nicht mehr will."
Weiß frau auch, was sie tatsächlich will? Also jenseits irgendwelcher undefinierten Freiräume?

@ 60+: "Beide wollen sich nicht mehr umstellen, es müsste also sofort passen - und das ist schwer."
'Sofort' dürfte nur in Ausnahmefällen gegeben sein, aber Annäherungsmöglichkeiten könnten häufiger vorkommen.

@ elbtexterin: "... könnte ich mir vorstellen, dass männer in deinem alter noch mehr dem klassischen rollenbild folgen und du ihnen möglicherweise zu selbständig bist."
Über 60 ist mittlerweile die unmittelbare 68er Nachfolgegeneration, und damit genau die Altersgruppe, in der neue Rollenmodelle, andere Beziehungsmuster etc. am nachdrücklichsten probiert und diskutiert wurden. Da sollten sich Gleichgesinnte finden lassen.

@ filia rheni: "Beziehungsmehrarbeit für einen Mann"
Bliebe zu fragen, ob diese 'Mehr'-Arbeit einem persönlichen Verhaltensmuster geschuldet ist oder tatsächlich gefordert wurde. Und was überhaupt darunter zu verstehen ist, also ähnlich wie bei den 'Freiräumen'.

@ crinoline: "(...) bevorzugen Männer die traditionelle Rollenverteilung. Doch warum sollte eine Frau, die vielleicht Kinder allein großgezogen und sich obendrein im Beruf bewährt hat, da mitmachen?"
Das mit der traditionellen Rollenverteilung (Mann im feindlichen Leben, Frau als züchtiges Hausweibchen) ist ja nur noch in der Generation 80+ die Regel (gewesen). Es mag auch heute noch (wieder?) Anhänger dieses Modells geben, aber die muss man sich ja nicht gerade aussuchen (gilt für für Männlein und Weiblein, wenn sie etwas andere Vorstellungen haben). Das Kinder-Argument ist im Übrigen ein Totschlargument, allerdings sind Kinder, zumindest in den Altersgruppen 70 abwärts, immer eine freiwillige und bewusste Entscheidung gewesen.

@ crinoline: "(...) lösen Stichworte wie "Freiraum" oder "selbständig" bei homo sapiens alle Alarmsysteme aus."
Hm, homo sapiens tritt bekanntermaßen in weiblicher UND männlicher Gestalt auf, was könnte das bedeuten ...?

Ich habe den Eindruck, dass 'Lebenserfahrung' und 'Freiräume' vor allem heißen soll, bestimmte, zweifellos sehr unangenehme Erfahrungen nicht nochmals machen zu wollen. Eine verständliche und nachvollziehbare Reaktion. Es beantwortet aber nicht die zentrale Frage, warum sich Menschen (Frauen vielleicht gar nicht so viel seltener als Männer) in Beziehungen begeben haben, bei denen sie mit Mitte 50 das Gefühl haben, dass wesentliche Teile ihres Lebens ungelebt geblieben sind. Und jetzt Angst davor haben, dass sie in diesselbe Falle erneut laufen ...
 
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  • #21
Über 60 ist mittlerweile die unmittelbare 68er Nachfolgegeneration, und damit genau die Altersgruppe, in der neue Rollenmodelle, andere Beziehungsmuster etc. am nachdrücklichsten probiert und diskutiert wurden. Da sollten sich Gleichgesinnte finden lassen.
offenbar ist dem ja nicht so, wie die TE feststellt. und was nützen gleichgesinnte, wenn sie 15 jahre älter sind als man selbst und man da lieber augenhöhe möchte? fakt ist ja nun mal, dass viele männer meinen, eine mindestens zehn jahre jüngere frau sei die richtige für sie.
 
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  • #22
@ elbtexterin: "fakt ist ja nun mal, dass viele männer meinen, eine mindestens zehn jahre jüngere frau sei die richtige für sie."

Fakt?! - Ich habe leider keine aktuelleren Zahlen, aber Änderungen seit 2012 dürften sich höchstens im Nachkommabereich abspielen:

"Rund 4 Jahre betrug im Durchschnitt der Altersunterschied bei zusammen lebenden Paaren in Deutschland im Jahr 2012. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war der Altersunterschied bei Ehepaaren mit 3,9 Jahren etwas niedriger als bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften (4,5 Jahre). In knapp drei Viertel der Partnerschaften (73 %) war der Mann älter als seine Partnerin, bei 17 % war die Frau älter. Bei den restlichen 10 % der Paare waren beide Partner gleich alt.

Der Altersunterschied betrug bei 47 % der Paare ein bis drei Jahre. Nur 6 % aller Paare trennte ein Altersunterschied von mehr als 10 Jahren. Basis dieser Ergebnisse ist der Mikrozensus, die größte jährliche Haushaltsbefragung in Europa. Als Paare zählen in dieser Auswertung sowohl Ehepaare als auch nichteheliche Lebensgemeinschaften, die zusammen leben und einen gemeinsamen Haushalt führen."

Somit: don't panic! Wen man findet, hängt wohl eher davon ab, nach wem man sucht und wie.
 
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Deleted member 7532

  • #23
Somit: don't panic! Wen man findet, hängt wohl eher davon ab, nach wem man sucht und wie.
Kann es eventuell sein, dass das Gefühl des breitgefächerten Angebots Männerü50 beim online dating dazu verlockt, eher nach jüngeren Frauen zu suchen?
Meine Erfahrung ist, dass sich Kennenlernen im "echten" Leben eher in der gleichen Altersklasse abspielt. Beim online dating treffe ich eher auf Männer, die gerne eine jüngere Partnerin hätten.
Und dementsprechend auch ihren Raster so eingestellt haben.
 
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  • #24
@ eliza: "Ich benötige meinen Freiraum und gebe den Freiraum auch an einen Partner."
Was bitte ist unter 'Freiraum' zu verstehen? Unverbindlichkeit, offene Zweierbeziehung, getrenntes Wohnen, Fernbeziehung, verschiedene Freundeskreise ...? Oder ist das nachdrückliche Beharren auf 'Freiraum' eher der fehlenden Bereitschaft geschuldet, Konflikte über unterschiedliche vs. gemeinsame Prioritäten auszutragen?

@ filia rheni: "Beziehungsmehrarbeit für einen Mann"
Bliebe zu fragen, ob diese 'Mehr'-Arbeit einem persönlichen Verhaltensmuster geschuldet ist oder tatsächlich gefordert wurde. Und was überhaupt darunter zu verstehen ist, also ähnlich wie bei den 'Freiräumen'.

...
Stimmt, ich habe in vielfacher Art und Weise "Beziehungsmehrarbeit" geleistet. Wenn man, in dem Fall Frau, einen anstrengenden Job in Politik und Medien hat, das meiste Geld nachhause bringt, ein kleines Kind zu versorgen hat und der Mann dann die Ohren auf Durchzug stellt und auch nach ca. 100 Gesprächen nicht begreifen will, das der gesamte Haushalt zusätzlich nicht alleine von der Frau zu schaffen ist, dann bleibt einem nichts anderes als "Mehrarbeit" übrig, also wirklich physische Hausarbeit und jahrelange gutwillige Gesprächsbereitsschaft. Ich bin am Verhaltensmuster meines EX gescheitert, nicht an meinem. Mir liegt nichts daran, einen Menschen auf Abstand zu halten oder gar runterzumachen, aber ich bestehe auf meinen Freiräumen.
Und 5 jahre mal aussteigen wg. Kleinkind, das können sich die wenigsten leisten. Ende der 1980ziger Jahre gab es diese Möglichkeit bei der BASF. Aber bei den meisten mittelständischen Betrieben in Deutschland sicher nicht. Und im öffentlichen Dienst, das bezahlt ja dann der Steuerzahler.
 
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  • #25
Wen man findet, hängt wohl eher davon ab, nach wem man sucht und wie.
@equinox : das würde ich für andere plattformen unterschreiben. nicht aber bei parship. hier kann frau ein mega-tolles profil haben. ist sie wie die TE 60, wird kein mann ihr profil überhaupt erst angezeigt bekommen, wenn er "alter bis 55" angibt. es ist also einfacher gesagt als getan ;-)

und ansonsten...klar ist mein eindruck subjektiv. die statistik deckt ja auch alle altersgruppen ab und das, was ich meinte, bezieht sich ja eher auf die männer um die 50-60. mein eindruck hier im forum und auch im privaten umfeld ist jedenfalls so, dass viele der männer deutlich nach unten orientiert sind, was das alter der wunschpartnerin angeht. und die damenwelt eher in ihrer altersrange sucht.
 
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  • #26
@Eliza ich kann dich gut verstehen! Ich möchte auch keinen Partner, der 10 Jahre (oder mehr) älter ist. Das ist auch eine Frage der Zukunftsperspektive, da die Lebenserwartung bei Männern sowieso schon niedriger ist und ich nicht als Pflegekraft tauge. Die Beiträge von Lusche solltest du besser ignorieren, er hat eine sehr eigenwillige Vorstellung von Partnerschaft und kann mit Frauen, die wissen, was sie wollen, nichts anfangen.
 

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  • #27
Zum Glück gibt's ja hier keinerlei Foristinnen, die finden, daß für das Scheitern ihrer Ehen überwiegend "die Männer" verantwortlich gewesen wären. Oder für das Scheitern von Beziehungsanbahnungsversuchen im Onlinedating... :rolleyes::eek::oops::p
Das sind zweierlei Sachen. Einmal geht es um die Verallgemeinerung, es ist immer die Sache der Frauen, also in allen Ehen. Objektiv sozusagen.
Was du als Gegenargument anführst, ist "ihrer" Ehe, also ganz subjektiv. Da sind wohl alle gleich. Es hat immer der Andere Schuld.
Kaum ein klar denkender Mensch würde heute noch der Meinung sein, dass grundsätzlich immer die Frau verantwortlich am Scheitern ist. (Außer ein paar gestrige Exoten hier)
 

60+

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  • #28
Muss man das wirklich erläutern? Wenn Männer nichtmal das Wort verstehen, wie sollen sie dann in der Lage sein, diesen Freiraum zu gewähren?
Männer nehmen sich doch auch Freiräume, wie heißt das dann bei Euch?
Männer gehen mit Freunden auf ein Bier, sie gehen am Wochenende zum Fußball und am Abend zum Sport. Sie fahren mit dem besten Freund eine Woche zum Bergsteigen usw..
Wo ist das Problem, wenn Frauen mit den Mädels eine Wellnesswoche machen?
Über 60 ist mittlerweile die unmittelbare 68er Nachfolgegeneration
Bist du etwa aus der Altersgruppe? Ich bin es und kann dir daher sagen, wie das war.
Die 68er Generation war keine Massenbewegung, es waren einige "Revoluzzer", eine Minderheit von Studenten. Der Mief der 50er hat noch weit bis in die 80er hinein das Leben bestimmt.
Wer nicht gerade in Berlin oder München gelebt hat und im Studentenumfeld Kontakte hatte, der war nicht viel weniger spießig als die Eltern.
Was glaubst du, wie weltoffen und tolerant der 18jähriger Sohn eines Finanzbeamten im Harz erzogen wurde? Da waren die 68er weit weg.

Und so manch ein Gammler wurde später der brave Beamte, der immer dafür sorgte, dass alle Bleistifte gut gespitzt waren. 68er ade!
Ich kenne ein paar Althippies, die trotz gutem Job und Karriere coole Typen sind, auch noch mit 70. Aber die gibt es eben viel zu selten, besonders bei den Männern. Den Grund kann ich dir auch nicht genau sagen.
Aber glaube mir, ich kenne viele Menschen in meinem Alter und es ist einmal so, dass sich Männer immer noch gerne versorgen lassen, immer noch öfter erwarten, dass sich die Frau an sein Leben anpasst. Ist nun mal so.
Bei Beziehungen in meinem Bekanntenkreis sind 2/3 der Frauen zum neuen Mann gezogen, weil er es gerne wollte. Der Rest hat sich gemeinsam eine neue Wohnung gesucht. Ich kenne keine einzige Beziehung, bei der der Mann bei der neuen Frau eingezogen wäre. Warum nur?
 
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Deleted member 7532

  • #29
ch kenne keine einzige Beziehung, bei der der Mann bei der neuen Frau eingezogen wäre. Warum nur?
Doch, bei denen, die im fortgeschrittenen Alter nochmals wirklich zusammen ziehen kenne ich einige Männer, die zur Frau gezogen sind (war aber meist ein Wechsel innerhalb der Stadt).
Was du beschreibst kenne ich als Herausforderung der jungen Generation, die sich dank Erasmus und sonstiger Auslandsaufenthalte länderübergreifend verliebt. Und wenn da als gemeinsamer Wohnort eines der beiden Heimatländer gewählt wird, ist in den Fällen, die ich kenne immer die Frau hingezogen - einzige Ausnahme : in seinem Land ist gerade Krise und es gibt keine Chance auf Arbeit und vernünftiges Leben.
 
M

Multixx

  • #30
Kann es eventuell sein, dass das Gefühl des breitgefächerten Angebots Männerü50 beim online dating dazu verlockt, eher nach jüngeren Frauen zu suchen?
Meine Erfahrung ist, dass sich Kennenlernen im "echten" Leben eher in der gleichen Altersklasse abspielt. Beim online dating treffe ich eher auf Männer, die gerne eine jüngere Partnerin hätten.
Und dementsprechend auch ihren Raster so eingestellt haben.
Erst einmal Kompliment für das hohe Niveau dieser Diskussion. Kein Aufeinander-Einhacken o.ä. Und interessant zu sehen, wer dieser Ü50-Gruppe angehört;)
Dann möchte ich auch mal einen Beitrag hier leisten. Ein guter Freund von mir ist Mitte 50 und verdaddelt seine Zeit im Online-Dating damit, Frauen Mitte 30 bis Mitte 40 zu kontakten. Wie oft hatte ich diese Diskussion schon mit ihm, dass er dort Null Chance hat und es soviele Frauen Ü50 gibt, die suchen. Er scheint langsam umzudenken, nachdem ich ihm klarmachte wie schwer es bereits für einen Mitte-30-er Mann ist. Vielleicht erweise ich ihm und seiner Zukünftigen (im gleichem Alter) einen Gefallen.

Wünsche eine schönen Sonntag:D