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  • #76
AW: Meine größte Stärke/Schwäche

Meine größte Stärke ist meine Unkompliziertheit. Ich bin nie schlecht gelaunt und nie gelangweilt oder gereizt (und zum Glück auch nie krank, außer einer Erkältung mal alle paar Jahre).

Als eine weitere Stärke würde ich mein Äußeres bezeichnen. Mit meinen dunklen Haaren und blauen Augen brauche ich mich zum Glück nicht zu verstecken (was eine zurückhaltende Untertreibung ist). Außerdem werde ich aktuell auf 24/25 geschätzt, obwohl ich 35 bin (vom Körpergefühl her bin ich bei 20 stehen geblieben, würde ich sagen). Jüngere sagen mir auch nach dass ich mich überhaupt nicht "wie ein 35 Jähriger" verhalte. Woraufhin ich dann meistens lachend frage wie sich denn ein 35 Jähriger verhalten sollte :) In Online Rollenspielen halten mich Mitspieler übrigens nicht selten für eine Frau...

Als eine Schwäche würde ich meine soziale Phobie bezeichnen. Ich gehe überhaupt nicht gerne unter fremde Menschen oder an Orte wo sich viele Menschen aufhalten. Ich habe allerdings auch nicht den Drang das tun zu müssen oder zu wollen. Ich bin ein relativ desinteressierter Mensch. Als Schwäche sehe ich das allerdings nur deswegen, weil es die Partnerwahl erheblich einschränkt und erschwert...
 
G

Gast

  • #77
AW: Meine größte Stärke/Schwäche

@t.b.d.
Bin mir nicht sicher, ob ich deinen Beitrag richtig verstanden habe - jedenfalls danke!

Stell dir vor es gibt Freibier, aber keiner weiß wo.
So à la Joe Cocker „I get by with a little help from my friends”? Im allgemeiinen schon. Das hier waren/sind ja meine eigenen “Dämonen”. Ich war versucht zu schreiben, es tut mir leid, dass ich hier überhaupt geschrieben habe, aber das stimmt nicht. Es hat mir in der Nacht geholfen, das Gedankenkarussell anzuhalten. Dann habe ich die ganze Nacht traurige Lieder gehört und mich statt dem Suff :D den Tränen hingegeben. Wirklich sehr befreiend.

http://www.youtube.com/watch?v=3fGtal3x9-E


Zitat von howlith:
Ich habe für mich das Bild, das ich von "tina*" habe, einfach nicht mit einer "durchheulten Nacht" zur Deckung bringen können.
Ist ja auch nur ein Bild.

ich fand Dein Bekenntnis zu einer durchheulten Nacht einfach nur ehrlich, offen. Und damit vielleicht den stärksten Beitrag hier
Ich kann solchen Bewertungen nicht viel abgewinnen. Abgesehen davon, dass ich es nichts besonderes finde, das in einem anonymen Forum zu schreiben, wenn es nun mal so war. Und ich halte auch nichts davon, damit zu kokettieren, dass Schwäche stark ist und umgekehrt (so wie ich die Beiträge von „authentisch“ meistens empfinde).
Ich hing ja in der Gedankenschleife
Die eigene Stärke/Schwäche zu erkennen versetzt einen in die Lage, mehr zu steuern, mehr Balance zwischen den Polen zu finden.
Und ich frage mich dann schon, warum jemand so eine Aussage mir gegenüber macht, jemand, der an der Beerdigung dabei war und selbst Kinder hat. Und warum mich das so trifft. Und dann wäre es stark, einfach loszuheulen? Ich WILL das nicht im beruflichen Umfeld. Und stark wäre es vielleicht, wenn ich einfach mitlachen könnte. Oder darauf hinweisen, dass ich das gerade nicht komisch finde. Stattdessen stehe ich stumm da bzw. gehe wortlos raus, das Wasser oberhalb der Unterlippe. Und ich frage mich, ob ich wie ein Zombie rüberkomme, nur weil ich im allgemeinen ein fröhlicher Mensch bin. Oder ob ich mir was vormache. Oder was ich da jetzt steuern kann. Oder –oder – Gedankenkarussell halt.

Ich habe das diese Woche in einer ruhigen Situation nochmal angesprochen. War auch nicht ganz einfach. Die Erklärung war - er hatte es vergessen. Hmm. Das werde ich wohl nicht und will ich auch nicht.

Ich hör schon den Blondinenchor „gebt ihr noch ne Chance“ :)

There’s no yes in yesterday
http://www.youtube.com/watch?v=QAWIWnxGhA4

Schönen Sonntag noch!
 
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  • #78
AW: Meine größte Stärke/Schwäche

Zitat von tina*:
Und ich frage mich dann schon, warum jemand so eine Aussage mir gegenüber macht, jemand, der an der Beerdigung dabei war und selbst Kinder hat. Und warum mich das so trifft. Und dann wäre es stark, einfach loszuheulen? Ich WILL das nicht im beruflichen Umfeld. Und stark wäre es vielleicht, wenn ich einfach mitlachen könnte. Oder darauf hinweisen, dass ich das gerade nicht komisch finde. Stattdessen stehe ich stumm da bzw. gehe wortlos raus, das Wasser oberhalb der Unterlippe. Und ich frage mich, ob ich wie ein Zombie rüberkomme, nur weil ich im allgemeinen ein fröhlicher Mensch bin. Oder ob ich mir was vormache. Oder was ich da jetzt steuern kann. Oder –oder – Gedankenkarussell halt.
Das Gedankenkarussel kenne ich auch.
Ich habe manchmal das Gefühl, es könnte mich nichts mehr treffen. Und dann - rums - habe ich auch diese Momente, in denen ich erstarre und nicht das sagen oder antworten kann, was ich will/ was passend wäre.
Weil es einen unerwartet trifft.
Obwohl man das nicht für möglich hielt.
Man irrt halt doch. Und kann sich nicht immer so steuern, wie man es gerne hätte.
Ich denke, sich dessen bewusst zu sein, ist schon mal gut.

Weinen ist toll. Befreit wirklich.
Man spürt, dass man noch fühlen kann.

Und man weiß auch, dass der Schmerz irgendwann nachlässt.

Liebe Tina - ich wünsche dir auch einen schönen Sonntag!

LG Blanche
 
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  • #80
AW: Meine größte Stärke/Schwäche

Zitat von tina*:
@t.b.d.
Bin mir nicht sicher, ob ich deinen Beitrag richtig verstanden habe - jedenfalls danke!
Da nich für. Nomalerweise würde ich sowas machen. Wenn ich kann.

Gut zu wissen, dass das schreiben dir geholfen hat.

Ich habe das diese Woche in einer ruhigen Situation nochmal angesprochen. War auch nicht ganz einfach. Die Erklärung war - er hatte es vergessen.
Dann isser ein Vollpfosten. Sowas vergisst man doch nicht. Ich vergess es ja auch nicht und dabei kennen wir uns praktisch gar nicht.