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Gast

  • #1

Meine glückliche Beziehung mit einem wundervollen Mann vor einigen Jahren

Da sich hier beklagt wurde, ich würde nur böse Männer kennen und schlechte Beziehungen führen, hier eine wahre Geschichte.

Wir lernten uns im Internet kennen. Als ich sein Bild sah, schmolz ich dahin. Unsere Chats waren wunderbar. Wir entdeckten jede Menge Gemeinsamkeiten. Bald kam es zu einem ersten Treffen. Ich war total aufgeregt. Er kam, sah und siegte. Sein Lachen, seine Anekdoten, ich war ihm verfallen. Der beste Mann auf Erden. Gut gekleidet, immer wie aus dem Ei gepellt, stilvoll, humorvoll, hochintelligent, toller Job, schönes Haus, nie enden wollende Gespräche mit viel Tiefgang und viel Lachen.
Er verwöhnte mich, wo er nur konnte. Er bekochte mich exzellent. Er brachte mir die wundervollsten Weine mit. Wir waren wie eine Einheit. Unsere Urlaube waren ein Traum. Er wußte alles, konnte zu jeder Kirche, zu jeder Küste, zu jeder Historie etwas kluges sagen.
Im Bett war es Harmonie und Aufregung zugleich. Wir schliefen phantastisch in den Armen des Anderen. Wir hatten schöne Stunden im Bett, auch außerhalb des Schlafens. Er liebte meine Beine, wir spielten die tollsten erotischen Spielchen.
Er liebte es, mir meine Schuhe anzuziehen. Ich schmolz dahin, wir waren in einem sehr schicken Hotel vor einem Ball, er zog mir sehr liebevoll meine Schuhe an. Solche mit einem komplizierten Verschluß.
Es gab nie Langeweile. Wir reisten durch halb Europa. Er und ich, das war einfach nur wunderschön. Ich hatte vorher nur einen kennengelernt, den ich so bewunderte, in den ich so vernarrt war wie in ihn. Ich glaube bis zum heutigen Tag, daß wir füreinander geschaffen waren.
 
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  • #2
...der Anfang ist toll und ich wollte dich schon fragen, wo er jetzt ist...aber das Ende...kann man das noch etws umarbeiten, damit der Schluss nicht so auffällt? ;)
 
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  • #3
Ich habe den letzten Satz gelöscht :)
 
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  • #5
Ich habe auch ein paar wunderschöne Geschichten. Sie haben aber dadurch, dass sie endeten nur für mich im Ganzen Bedeutung. Es sind Schätze, die ich in meiner Erinnerung habe und überall mit hinnehmen kann. Schöne Zeiten sind Motoren für die Hoffnung. Ohne sie hätte man viel früher aufgegeben, stimmts?

Er hatte mich ausfindig gemacht, nachdem er mich mal kurz gesehen hatte. Er hat sich einen Job als Wochenzeitungsausträger in meinem Studentenviertel gesucht, um meine Adresse herauszubekommen - neben seiner Vollzeitarbeit. Dann hat er mir kleine, geheimnisvolle Nachrichten auf Zetteln in den Briefkasten gesteckt und mich eines Tages, als ich wie jede Woche zu meinem Vereinsabend radeln wollte, abgeholt mit den Worten: ich muss in die gleiche Richtung..:)
Ich erinnere mich an endlose Radtouren durch die Nacht zu zweit, es fing an zu regnen und wir haben uns unter einer Brücke untergestellt..er hatte die wärmsten Augen, die ich je gesehen hatte.
Es war alles wie ein einziger Rausch..ich war in meinem Leben nie so frei, sicher und glücklich gewesen
 
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  • #6
Es sind wundervolle Motoren. Ob wir jemals wieder ähnliches erleben dürfen? Meine letzte Beziehung war aber auch ähnlich. Sie war berauschend, leidenschaftlich, lebendig.
 
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  • #7
Zitat von FAZ:
Es sind wundervolle Motoren. Ob wir jemals wieder ähnliches erleben dürfen? Meine letzte Beziehung war aber auch ähnlich. Sie war berauschend, leidenschaftlich, lebendig.
deine letzte?

es ist seltsam, ich habe gerade versucht mich zu erinnern was in meiner letzten Beziehung war...ich kann es nicht mehr genau sagen..es ist alles mit negativen Dingen bedeckt..ich hab es glaube ich teilweise vergessen..lass das Denken daran jetzt auch wieder..
 
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  • #8
Mein letzter Freund. Der mich dieses jahr sitzenleß.

Ich frage mich gerade, wieso ich die negativen Dinge mit postiven überdecke.
 
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  • #9
Zitat von FAZ:
Mein letzter Freund. Der mich dieses jahr sitzenleß.

Ich frage mich gerade, wieso ich die negativen Dinge mit postiven überdecke.

das ist nicht gut für dich..dagegen musst du arbeiten. Erinnere dich an das Ende und an die negativen Momente..immer wieder. Später kannst du das Positive dann wieder zulassen, dann ist es dir gleichgültig und kommt einfach ins Repertoire...
 
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  • #10
Zitat von FAZ:
Hab ihn nicht mehr lesen können. Meine Vermutung geht dahin, daß Du aufgewacht bist. :)

Zitat von stern9:
...dagegen musst du arbeiten. Erinnere dich an das Ende und an die negativen Momente..immer wieder. Später kannst du das Positive dann wieder zulassen, dann ist es dir gleichgültig und kommt einfach ins Repertoire...
Hm, leicht gesagt. :-/
 
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Philippa

  • #11
FAZ, deine beiden Threads über die wunderbaren Beziehungen lesen sich, als ob sie eine Rosamunde-Pilcher-Verfilmung wären. Du schreibst, dass du die tiefgründigen Gespräche geliebt hast, aber fast alle deine Beschreibungen sind über Äusserlichkeiten. Du idealisierst dermassen, dass es fast schmerzt. Das ist doch nichts Reales! Eine Liebe ist doch auch gerade deshalb schön und tief, weil man sich auch für das liebt, was nicht so einfach ist. Ausserdem bestehen ja beide Beziehungen nicht mehr.

Ich denke, es wäre wichtig für dich, zu lernen, Schönes und Schwieriges gemeinsam zu sehen, es als zusammengehörig zu verstehen. Wir alle - du und deine Partner auch - haben ganz viele verschiedene Facetten, die manchmal als gut und schön, manchmal aber auch als schlecht und hässlich erlebt werden. Du liebst einen Menschen nur dann wirklich, wenn du auch seine problematischen Seiten siehst und akzeptierst.

Versuch, mit dem schwarz-weiss-Denken und -Erinnern aufzuhören! Die Welt ist bunt, es gibt immer fröhliche und trübe Farbtöne.
 
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  • #12
Ich bin neugierig zu erfahren, weshalb es zur Trennung kam...

Also, da setzt man doch alle Hebel der Welt in Bewegung um es zu erhalten.

Also meine Ehe, war bei weitem nicht so ein "Pilcher-Bilderbuch", aber meine Frau hat sich mächtig ins Zeug gelegt und wir haben (fast) 20 Jahre geschafft.
 
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  • #13
Zitat von Philippa:
FAZ, deine beiden Threads über die wunderbaren Beziehungen lesen sich, als ob sie eine Rosamunde-Pilcher-Verfilmung wären. Du schreibst, dass du die tiefgründigen Gespräche geliebt hast, aber fast alle deine Beschreibungen sind über Äusserlichkeiten. Du idealisierst dermassen, dass es fast schmerzt. Das ist doch nichts Reales! Eine Liebe ist doch auch gerade deshalb schön und tief, weil man sich auch für das liebt, was nicht so einfach ist. Ausserdem bestehen ja beide Beziehungen nicht mehr.

Ich denke, es wäre wichtig für dich, zu lernen, Schönes und Schwieriges gemeinsam zu sehen, es als zusammengehörig zu verstehen. Wir alle - du und deine Partner auch - haben ganz viele verschiedene Facetten, die manchmal als gut und schön, manchmal aber auch als schlecht und hässlich erlebt werden. Du liebst einen Menschen nur dann wirklich, wenn du auch seine problematischen Seiten siehst und akzeptierst.

Versuch, mit dem schwarz-weiss-Denken und -Erinnern aufzuhören! Die Welt ist bunt, es gibt immer fröhliche und trübe Farbtöne.
Ich habe absichtlich nichts über die Schattenseiten geschrieben. Da Theg mich dafür kritisierte, daß ich so ein schlechtes Männerbild hätte und seiner Meinung nach nur unschönes erlebt hatte.
Selbstverständlich gab es auch Schattenseiten. Ich kann aber doch jetzt nicht schildern, worum die Problematiken gingen, welchen Inhalt unsere Gespräche, die ich als tiefgründig ermpfand, hatten. Denn das wäre zu persönlich.
Er hatte einige Probleme, so wie ich auch. Über all diese Dinge sprachen wir intensiv und wir halfen uns gegenseitig, so gut wir konnten. Es gelang uns auch gut.
Es endete aufgrund einer Frau, die er zufällig kennenlernte. Seine Gefühle für sie waren stärker als die für mich.
 
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  • #15
Zitat von FAZ:
Ich habe absichtlich nichts über die Schattenseiten geschrieben. Da Theg mich dafür kritisierte, daß ich so ein schlechtes Männerbild hätte und seiner Meinung nach nur unschönes erlebt hatte.
Selbstverständlich gab es auch Schattenseiten. Ich kann aber doch jetzt nicht schildern, worum die Problematiken gingen, welchen Inhalt unsere Gespräche, die ich als tiefgründig ermpfand, hatten. Denn das wäre zu persönlich.
Er hatte einige Probleme, so wie ich auch. Über all diese Dinge sprachen wir intensiv und wir halfen uns gegenseitig, so gut wir konnten. Es gelang uns auch gut.
Es endete aufgrund einer Frau, die er zufällig kennenlernte. Seine Gefühle für sie waren stärker als die für mich.
Über "unschönes erlebte" habe ich mich nie geäußert, dazu weiss ich nicht genug. Der Tenor deiner Meinung über Männer ist aber eindeutig gewesen... und irgendwie, auch diese Geschichte hilft "mir" nicht weiter. Du hast also auch ein paar schöne Momente gehabt, das freut einen, selbst mich ^^. Warum es auseinanderging klingt jetzt aber auch recht eindeutig. So wie ich das verstehe (ohne rosarote Brille): Wir hatten eine schöne Beziehung und er hat sich von seinen Gefühlen überrumpeln lassen dieser Idiot. Ich hätte sowas handfestes nie gegen was flüchtiges wie ein Gefühl eingetauscht. Henry wird jetzt wohl wieder irgendeinen saumässig lustigen Spruch über die Bild machen, oder irgendwas nichtssagendes über sein Leben als Monarch.
 
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