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  • #871
Genau und diesen Weg kann mit mit prof. Hifle, was übrigens auch eine Krankenkasse bezahlen kann, erst recht wenn eine Traumatisierung durch eine Kündigung vorliegt, eingeschlagen werden.
Na ja, durch die Kündigung bin ich ehrlich gesagt noch ok durchgekommen. Ich kämpfe ja und nerve die adeligen Herrschaften.

Auf eine jahrelange Therapie in Arbeitslosigkeit habe ich momentan nicht so viel Lust.
Ich glaube, dass eine menschliche Anteilnahme mir viel mehr bringen würde, als jahrelange Therapie. Aber man erhofft es vergebens. Ich meine jetzt diese Männer, aus meiner Geschichte. Dabei ist es doch so einfach...
Keine Ahnung, warum es immer so kompliziert sein muss
 
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Maron

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  • #872
Schmerz ist oft emotionaler Kummer :(
 
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  • #873
Es ist ja etzt niht so, dass Men ganzes Leben nur von diesem Mann abhängt.

Ich fasse ihn seit drei Monaten icht mehr an😀
Und ich erwarte Nichts von ihm.
Ich habe gestern an diesen Thread gerdacht ubnd die Fortsetzung geschrieben.
Jetzt kämpfe ich ja allein. Das würde er nie schaffen in dieser Konstellation. Ist zu viel für ihn, weiß ich doch.

Böse bin ich nicht. Ich bin traurig über den Ausgang mit ihm. Zu dem heutigen Zeitpunkt ist unsere "Beziehung" für mich ausgeschlossen.
 
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  • #875
Weil du beteiligt bist und du deinen Knoten noch nicht gelöst hast.
Es liegt hier alles nicht nur an mir. So gesehen, sind wir beide (oder dreifach 😀) beteiligt

Momentan habe ich ganz andere Probleme und diese Männer haben ja nun wirklich Nichts dafür. Für den scheiss AG. Aber man denkt trotzdem, besonders beim Anwalt, was das soll.
 
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Morgenrot

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  • #877
Na ja, durch die Kündigung bin ich ehrlich gesagt noch ok durchgekommen. Ich kämpfe ja und nerve die adeligen Herrschaften.

Auf eine jahrelange Therapie in Arbeitslosigkeit habe ich momentan nicht so viel Lust.
Ich glaube, dass eine menschliche Anteilnahme mir viel mehr bringen würde, als jahrelange Therapie. Aber man erhofft es vergebens. Ich meine jetzt diese Männer, aus meiner Geschichte. Dabei ist es doch so einfach...
Keine Ahnung, warum es immer so kompliziert sein muss
Was erhoffst du dir von "diesen Männern"?
 

Maron

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  • #880
Es liegt hier alles nicht nur an mir. So gesehen, sind wir beide (oder dreifach 😀) beteiligt

Momentan habe ich ganz andere Probleme und diese Männer haben ja nun wirklich Nichts dafür. Für den scheiss AG. Aber man denkt trotzdem, besonders beim Anwalt, was das soll.

Ich finde die Begleitung durch den Anwalt gut, da er für deine Rechte und an deiner Seite kämpft. Manchmal ist es scheisse, Hauptsache du bist dabei nicht alleine. Manchmal helfen Partner, aber nicht jeder hat einen und manche sind eher noch eine Belastung, weil sie nur "gute Ratschläge" erteilen und damit nicht wirklich hilfreich sind... Trost, Lob und hilfreiche Kritik wären angebracht. Das ist hier schwierig.
 
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  • #883
Ich finde die Begleitung durch den Anwalt gut, da er für deine Rechte und an deiner Seite kämpft. Manchmal ist es scheisse, Hauptsache du bist dabei nicht alleine. Manchmal helfen Partner, aber nicht jeder hat einen und manche sind eher noch eine Belastung, weil sie nur "gute Ratschläge" erteilen und damit nicht wirklich hilfreich sind... Trost, Lob und hilfreiche Kritik wären angebracht. Das ist hier schwierig.
Ich habe keinen Anwalt, es ist zu teuer. Mit "Anwalt" meinte ich meinen Ex Kollegen, um den es hier geht. Er ist auch ein Anwalt.
 
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  • #884
Hier, dies ist die "Begründung" gewesen. Unter "Ausbrüchen" meint er meine Worte "Ich habe keine Lust wieder enttäuscht zu werden, wenn Du Dich nicht meldest, wie bereits gewohnt. Spontan kann ich nicht, weil meine Zeit auch kostbar ist" usw.
Anwalt schreibt von unerträglichen Anwälten🤣

"Ich habe einfach kein Vertrauen darin, dass es nicht immer wieder zu solche Ausbrüchen kommt.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall aber weiter Kraft und Durchhaltevermögen mit diesen unerträglichen Anwälten….


"
 
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  • #885
Schau mal was du Anfang 2019 geschrieben hattest, da warst du noch so selbstbewusst.
Damals hatten wir noch keine Pandemie. Ich habe bereits mehr als 70 Bewerbungen verfasst und es kommen nur Absagen.
Falls eine Frage kommt ob die Bewerbung gut ist. Ja, die ist gut und von mehreren Leuten durchgelesen, vervollständigt und geprüft worden. Darunter auch der besagte Anwalt.
 
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  • #886
Dabei wusste der Kollege ja selbst, dass er sich nicht "perfekt" mir gegenüber aufgetreten ist. Dies schrieb er mir nach seinem ersten Kontaktabbruch.

"
auch ich bin nicht perfekt und habe sicher nicht immer richtig reagiert oder mich sofort gemeldet."
 

Klaus123

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  • #887
Damals hatten wir noch keine Pandemie. Ich habe bereits mehr als 70 Bewerbungen verfasst und es kommen nur Absagen.
Falls eine Frage kommt ob die Bewerbung gut ist. Ja, die ist gut und von mehreren Leuten durchgelesen, vervollständigt und geprüft worden. Darunter auch der besagte Anwalt.
Eventuell sagen die dir, was du hören willst, um sich sinnlose Diskussionen zu sparen?
 
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  • #889
Ich habe angefangen mich zu bewerben bereits vor den Abmahnungen und vor der Pandemie. Exakt zwei Wochen vom Beginn der Pandemie. Wir haben mit ihm telefoniert wegen eines Unternehmens, was für mich in Frage kam. Dort kannte er Leute und hat daraufhin angeboten, die Bewerbung zu prüfen. Bei diesem Gespräch hat er sich auch die Webseite meines aktuellen AG angeschaut und war echt geschockt. Er sagte, es seien sehr komische Kreise, mit dem Hang zum Militär usw. Bei unserem Treffen sagte er auch, es seien Halbnazis.

Er ist kein linker Kämpfer, selbst Anwalt und hat auch einen Dr Titel. Sogar für ihn war es zu viel des Guten 😀
 
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  • #890
So sah er mich (dies ist sein Vorschlag für die Antwort, was man dem Unternehmen bittet). Ich denke schon, dass er mich in dieser Hinsicht respektiert hat.

"Es geht darum, was Du anders machen möchtest und wo Dein „Mehrwert“ für das Unternehmen liegt. Ich glaube, dass der Mehrwert bei Dir darin liegt, dass du kulturübergreifend arbeiten kannst, da dein Lebenslauf durch viel Mut geprägt ist. Du bist aus deine Heimat gekommen, hast eine neue Sprache gelernt, hast dich kulturell auf Hamburg eingelassen, kannst Russisch und Englisch sprechen und verstehst verschiedene Kulturen. Dies kann für ein Unternehmen von großem Nutzen sein, wenn man international arbeiten kann und dort Verständnis mitbringt. Dies könntest Du auch noch im Anschreiben erwähnen"
 
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  • #891
Er arbeitet selbst international. Von der angestaubt Halbnazikanzlei ist er weit entfernt. Ich übrigens auch 😀 deshalb war es für mich so furchtbar dort. I h kann mit autoritären Führungsstil nach Gutsherrenart überhaupt nicht umgehen und verstehe die Kollegen dort auch nicht, wie sie das aushalten. Das ist nicht meine Welt, das Ganze dort. Jeden Tag 9 Stunden lang dort zu verbringen ist für mich ein blanker Horror.
Am Ende haben sie mich auch isoliert, haben mir kaputte Möbel hingestellt. Obwohl sie wussten, dass ich Rückensvhmerzen habe. Auf meine Anfragen diesbezüglich reagierten sie nicht.
Ich wollte die Schiene des Arbeitsschutz es fahren und dann passierte der Knall. Stromschlag. Eine Kollegin ist umgekippt und ins Krankenhaus eingeliefert worden. Dort gab es Ermittlungen und bakd kommt eine Betriebsprüfung i. S. Arbeitsschutz. Aber ich bin dann nicht mehr da. Arbeitsschutz haben sie dort nie betrieben und es gibt weder Unterlagen dazu noch sonst was. Mit Corona gehen sie auch so um. Es gibt kein Corona
 
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  • #892
Es gibt kein Corona, kein Arbeitsschutz, keine Arbeitsrechte, keine Digitalisierung, kein Homeoffice.
Es gibt nur die Götter-die Partner der Kanzlei. "Wir sind hier nicht auf einem Kreuzfahrtschiff, sondern auf einem Kriegsschiff". Dies haben die wirklich so gesagt... Man hat die Klappe zu halten und zu gehorchen. Das dies in einem Sozialstaat im 21. Jahrhundert möglich ist hätte ich nie gedacht.
 
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Morgenrot

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  • #893
So sah er mich (dies ist sein Vorschlag für die Antwort, was man dem Unternehmen bittet). Ich denke schon, dass er mich in dieser Hinsicht respektiert hat.

"Es geht darum, was Du anders machen möchtest und wo Dein „Mehrwert“ für das Unternehmen liegt. Ich glaube, dass der Mehrwert bei Dir darin liegt, dass du kulturübergreifend arbeiten kannst, da dein Lebenslauf durch viel Mut geprägt ist. Du bist aus deine Heimat gekommen, hast eine neue Sprache gelernt, hast dich kulturell auf Hamburg eingelassen, kannst Russisch und Englisch sprechen und verstehst verschiedene Kulturen. Dies kann für ein Unternehmen von großem Nutzen sein, wenn man international arbeiten kann und dort Verständnis mitbringt. Dies könntest Du auch noch im Anschreiben erwähnen"
Menschen mit solchen Lebenläufen gibt es ganz viele in Deutschland, damit kann man heute kaum punkten.
 
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  • #897
Der Anwalt sagte auch ich soll den Aufhebungsvertrag unterschreiben und bloß weg da. Nur musste ich einen Attest vom Arzt haben, dass es anders nicht geht. Und am besten zwei Atteste von zwei Ärzten.
Ich war auch schon soweit. Aber dann haben sie mir die Kündigung zugeschickt und ich bin ohne Verhandlungen sofort zum Gericht. Ich habe die Nase dermaßen voll, dass ich dort nichts mehr sagen wollte.
Ich wusste ja, dass der Knall dann auch kommt. Und es kam wie gerufen. Zwangsurlaub. "sie nehmen jetzt bitte Urlaub"
Habe ich nicht gemacht.
 
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  • #898
Dann noch etwas komisches. Was "den zweiten" Mann betrifft.

Bereits vor dem Wissen von seiner Scheidung habe ich an ihn irgendwie gedacht und bin auf der Wrbseite seines Unternehmens gewesen (er ist selbstständig und Geschäftsführer eines Unternehmens)
Dort habe ich eine Instagram Verlinkung gesehen, bin dann ins Instagram und habe dem Unternehmen gefolgt.
Ich würde zuruckgefolgt 😮🙄

Dies gab mir den Anlass zu denken, dass er vielleicht nicht mehr ignorieren wird und ich habe die blöde Mail verfasst. In der Mail gab es keine Liebeserklärungen oder sonstiges. Ich habe die Scheidung auch nicht angesprochen.

Die verkaufen Nichts, die folgen nicht jedem zurück. Ist irgendwie etwas komisch... Aber geantwortet hat er mir nicht
 
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Hippo

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  • #899
Liebe @frausingle1!

Mir raucht schon der Kopf! Kurz die Fakten: "Du suchst Job und Partner, bist 41, kommst aus Russland, die Männer und die Arbeitgeber tanzen Dir ständig auf der Nase herum". Hmmmh!

Was lese ich? Du wirkst konfus, frustriert, redselig, angriffslustig und fordernd.
Da können bei Männern rasch die Scheu-Klappen herunter fallen. Arbeitgeber, die das wollen, wird es auch nicht in Hülle und Fülle geben.

Beam Dich mal herunter. Komme auf den Boden, zur Ruhe. Lebe "Dein" Leben, stärke Dich, sammle Dich, mache Inventur, präzisiere deine Wünsche. Das Leben ist nicht "nur" das, was auf Dich einwirkt, sondern auch das, was Du daraus machst. Hauptsächlich spielt sich dein Leben in Dir ab, nicht im Außen. Nimm das als gegeben hin. Das kannst Du nicht ändern.

Sei erfolgreich, weil "Du es unbedingt willst" und nicht, weil Andere es Dir ermöglichen.
Weißt Du ... Ausstrahlung ist schon die halbe Miete und alles, was Du denkst gräbt sich in dein Gesicht, deine Körperhaltung und deine Sprache. Dein gesamtes Auftreten ist ein Spiegelbild DEINES Denkens. Bsp: "Wo Geld ist, fließt Geld hin". Anwendbar auf Vieles!

Torschluss-Panik steht niemandem gut zu Gesicht!

Liebe Grüße und alles Gute
Hippo
 
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Ich habe keine Torschlusspanik. Ich bin auch nicht redeselig oder angriffslustig.
Leider lebe ich nicht auf einem Ponyhof und kann ein "Erfolg" (zu Zeiten von Corona sowieso) nicht aus dem Finger saugen. Es geht um Existenz. Nicht bloß um ein Luxus, irgendwas zu machen, was "Spaß macht". Davon bin ich momentan meilenweit entfernt.

Von den Männern habe ich nie etwas gefordert. Bemessen an Ehefrauen und an Ansprüche, die ich aus meinem Freundeskreis kenne, bin ich eher sehr zurückhaltend und bescheiden. Und ich suche keinen Mann, ich war nie in meinem Leben auf der aktiven Suche.

Es ist mir bewusst, dass keiner sich für Probleme fremder Menschen einsetzen mzss. In Deutschland sowieso, da die deutsche Gesellschaft sehr ich-bezogen ist. Auch fehlt es sehr oft an menschlicher Wärme.

Das kenne ich alles. Aber dass mir jemand selbst sehr private Probleme und Sorgen offenbart, um dann irgendwann so gefuhlskalt abzutauachen, finde ich schon sehr verletzend.

Was den Job betrifft, sei froh, wenn Du so was nie gesehen hast. Es gibt richtige Drecksloecher mit Mobbing und Bossing, nach dem man absolut kaputt ist. Ich bin nicht die erste, die dort gemobbt wurde, aber die erste, die sich dagegen stellte und rechtlich dagegen vorgegangen ist. Ich finde es auch für mein Selbstbewusstsein sehr wichtig und keinesfalls angriffslustig.
 
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