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  • #1

Mann mit Asperger beziehungsfähig?

Ich maile mit einem netten Mann. Er schreibt lebendig, ehrlich, hat viele Interessen, sieht gut aus, hat einen interessanten Beruf, also alles gut für den Anfang.
Er sagte mir, dass er unter Asperger leidet und deswegen auch Behindertenstatus innehat. Ich kenne mich wenig bis gar nicht mit der Thematik aus.
Mein erster Gedanke war: Kann ein Mann mit einer solchen Behinderung eine normale Partnerschaft führen? Kann er sich in andere einfühlen? Fehlt da nicht etwas elementares für eine Beziehung?
Ich bin da nun wirklich sehr skeptisch. Können Sie mir dazu vielleicht etwas sagen?

Er hat eine Ehe hinter sich. Sie scheiterte aufgrund einer Geschichte, die ich auch nicht einordnen kann. Die mir zu denken gibt. Er hatte wohl mal Streit in einem Lokal mit dem Gastwirt, er rief dann die Polizei, die ihn dann wohl mitnahm und verprügelte und wegen seiner Behinderung beschimpfte. Also mir kommt das schon sehr schräg vor. Er wirft seiner Frau vor, zu der zeit ihn nicht beschützt zu haben.

Ich bin mir unsicher, ob ich mich nicht in Gebiete begebe, mit diesem Mann, mit denen weitere Probleme vorprogrammiert sind.
 
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  • #2
AW: Mann mit Asperger beziehungsfähig?

Hallo Bauhaus,
vielen Dank für Ihre interessante Frage.
Ganz kurz ein paar Fakten zum Asperger-Syndrom: es handelt sich hierbei um eine autistische Entwicklungsstörung, die Erwachsene ähnlich häufig betrifft wie Kinder und zeitlebens relativ stabil bleibt. Manche Erwachsene mit Asperger-Syndrom leben nach außen relativ unauffällig, haben eine Arbeit, einen Partner und Kinder. Das Asperger-Syndrom bei Erwachsenen bringt oft mit sich, dass die Betroffenen zurückgezogen leben und kaum echte Sozialkontakte haben. Darüber hinaus beeinflusst eine mangelnde Empathiefähigkeit natürlich auch das Thema Partnerschaft. Die Betroffenen wirken oft kühl und egoistisch. Vielen fällt es schwer, Kontakte mit potenziellen Partnern zu knüpfen und – falls es mit einer Beziehung klappt – die Anforderungen des Partners bezüglich intensiver Kommunikation und Anteilnahme zu erfüllen. Das heißt aber nicht, dass eine stabile Partnerschaft und das Gründen einer eigenen Familie nicht möglich wären.
Eine Antwort auf ihre Frage hängt aus meiner Sicht von verschiedenen Bedingungen ab: wie ausgeprägt ist das Syndrom? Ist er offen und bereit, Hilfe anzunehmen? Wie tolerant und kompromissbereit sind sie selbst in einer Partnerschaft? Eine Partnerschaft mit einem Menschen, der unter dem Syndrom leidet, einzugehen, ist eine große Herausforderung und ist bestimmt auch mit vielen Entbehrungen verbunden. Sie sollten sich also gut fragen, ob sie die notwendige Stabilität und Toleranz aufbringen können und dauerhaft auch wollen. Es gibt in diesem Zusammenhang übrigens auch sehr viel Ratgeber und Foren im Internet, die ihnen noch zusätzliche Infos – auch von Betroffenen – geben können.

Herzliche Grüße aus Hamburg,
Markus Ernst
 
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  • #3
AW: Mann mit Asperger beziehungsfähig?

Sehr geehrter Herr Ernst,

ich finde es schade, dass Sie Menschen mit Asperger hier sehr einseitig recht negativ darstellen und die Behinderung in den Mittelpunkt Ihrer Betrachtung stellen.
Wieso lassen Sie aber die positiven Aspekte, mit denen ein Asperger eine Beziehung auch bereichern kann, völlig weg?
Dies wären etwa die absolute Ehrlichkeit, Treue, Loyalität und ein ausgeprägter Sinn für soziale Gerechtigkeit.

Eine etwas ausgewogenere Darstellung hätte ich von Ihnen als Diplom-Psychologen erwartet.

Schade.

Viele Grüße
francesco
 
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  • #4
AW: Mann mit Asperger beziehungsfähig?

Hallo,

so ganz pauschal kann man das sicher nicht beantworten, so wie es in jedem Charakter-Bild viele Facetten von Schwarz bis Weiß gibt, sind auch die Ausprägungen bei Autismus-Eigenarten sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Bin selbst Asperger-"begabt" (nicht gestört) - und eigentlich ziemlich gut auf meine Umwelt trainiert.
War 13 Jahre verheiratet und habe 3 Kinder - und der Grund der Trennung war nicht das "Anders"-Sein - dieses wurde auch eher zufällig diagnostiziert, als Autismus bei unserer Kindern festgestellt wurde. Ich bin damit vorher eigentlich intuitiv richtig umgegangen, weil es mir so gut geht,...

Ich habe ein paar Probleme, von mir aus Kontakt zu anderen Personen aufzunehmen, solange ich mich unsicher fühle - ich kann mich stark fokussieren und "in ein Problem" abtauchen - und bin dann teilweise für die Umwelt nicht mehr ansprechbar - das ist aber eine Frage des Trainings, diesen Zustand an- und abzuschalten, dass durchaus erlernbar ist.

Ich weiß häufig im sozialen Umfeld nicht, was ich da soll, wenn niemand bei mir ist, an den ich mich halten kann - wozu sollte ich alleine auf eine Grillparty gehen? Was soll ich da mit anderen reden? Schwierig - Smalltalk ist meine Schwäche, dass kann ich nicht gut, ... dafür kann ich vor hunderten Zuhörern Fachvorträge halten oder als Bereichsleiter mit vielen Mitarbeitern MA-Gespräche führen usw.
In der Karriere war das eher förderlich (schnell Führungskraft geworden, IT/Elektronik-Branche,...) - sozial ist es eine "Herausforderung" - aber genau so würde ich es auch sehen:
Nicht als Behinderung - und man sollte sich nicht darauf berufen nach dem Motto: Es geht ja nicht anders - vieles geht eben doch, wenn man es will/trainiert/lernt - man sieht die Welt ein wenig anders - aber anders ist nicht gleich schlechter,...

Allerdings würde ich es auch nie in den Vordergrund rücken - die meisten in meinem Umfeld wissen das nicht - und es ist auch egal - ich bin ein Mensch, der so seine Macken hat und seine Vorzüge und tolle Sachen kann und andere Sachen nicht gerne mag - so wie jeder Mensch,... dass es sich bei mir häuft, dass ich nur mit ganz wenig Personen Körperkontakt (Umarmen u.ä.) zulasse und dass ich auf Partys eher fehlplatziert wirke - bis mich jemand in ein interessantes Gespräch verwickelt (das geht) - das ist halt so - und ich glaube, dass es andere Menschen "ohne Behinderung" gibt, die wesentlich schlimmere Macken haben ;-)
Dafür sind "wir" in der Regel mit die Zuverlässigsten und Ehrlichsten Menschen, die es so gibt (das kann auch anstrengend sein) - und manchmal fehlt ein wenig das Feingefühl "Ehrlichkeit" in "Höflichkeit" zu verstecken, wie es sozial erwartet wird - wobei man das meist nicht böse meint und eher überrascht ist, wenn der Gegenüber einen dann für Herablassend oder Arrogant hält - dabei hatte man das nie vor - man wusste ein fachliches Thema nur einfach besser...
(Häufig paart sich Asperger (zumindest bei uns) auch mit Hochbegabung bzw. Spezialbegabung), daher ist man meist sowieso seit Geburt eher der Nerd / mehr der Sheldon als der Lennard-Typ *g*

Ich würde nie die Beziehungsfähigkeit von einer "Diagnose" oder einem "Wort" für ein "Anders als der Durchschnitt" abhängig machen,...
Wenn du die Person kennenlernst und damit gut klar kommst - prima - wenn nicht, ist es eigentlich egal - was dazu führt, dass es Dinge gibt, die dich stören - das kann auch völlig unabhängig von bestimmten Gehirnströmen sein und einfach so eine Charakterschwäche sein,...
Ich würde auch nie mein Asperger als Entschuldigung für falsches Verhalten anführen - es ist da eher eine Herausforderung, weiter zu lernen, warum man sich falsch verhalten hat und sich selbst weiterzubilden - insofern kann man auch idealer Partner für viele tolle Dinge sein, weil "wir" es von Kindheit an gewohnt sind, uns gut an die Umwelt zu adaptieren, das tolle darin zu sehen und fasziniert das auszuprobieren, was alle anderen anscheinend toll finden ;-))

(Aber nochmal: Es gibt von - bis - das ist nur meine ganz eigene / persönliche Erfahrung damit... bei Kindern stellt sich das häufig extremer dar, da hier der Trainingseffekt noch fehlt - also wenn Sohnemann mal wieder 2 Stunden in der Ecke sitzt und nicht ansprechbar ist, weil er "überrascht" wurde - und ich ihn nicht wochenlang auf die Situation vorbereiten konnte - dann ist das schon extrem anstrengend - ist im Erwachsenenalter aber i.d.R. nicht mehr so, es sei denn, man lässt es zu - und es kann mir nur ein Extremfall erzählen, dass man da nicht ein wenig eigene Willenskontrolle hat - man tickt anders - ja - aber eben nur "anders normal" *g*)

Keine Ahnung, ob dir mein Monolog hilft - aber ich wünsche dir / euch alles Gute!

Viele Grüße von der Ostsee,
BJörn
 
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  • #5
AW: Mann mit Asperger beziehungsfähig?

Zitat von francesco:
Sehr geehrter Herr Ernst,

ich finde es schade, dass Sie Menschen mit Asperger hier sehr einseitig recht negativ darstellen und die Behinderung in den Mittelpunkt Ihrer Betrachtung stellen.
Wieso lassen Sie aber die positiven Aspekte, mit denen ein Asperger eine Beziehung auch bereichern kann, völlig weg?
Dies wären etwa die absolute Ehrlichkeit, Treue, Loyalität und ein ausgeprägter Sinn für soziale Gerechtigkeit.

Eine etwas ausgewogenere Darstellung hätte ich von Ihnen als Diplom-Psychologen erwartet.

Schade.

Viele Grüße
francesco
Ich lese und verstehe den Beitrag von Markus Ernst nicht so wie Du und fand den Beitrag gut. Man muss nicht alles immer nur schoenreden, sondern auch auf Probleme hinweisen koennen und Probleme beim Namen nennen koennen.

Ich wuerde auch keine Behauptung aufstellen, dass bestimmte Gruppen (ob mit irgendeiner Behinderung oder nicht) absolut ehrlich, treu, und loyal sind und einen ausgepreagten Sinn fuer soziale Gerechtigkeit haben. Das ist fuer mich nur Wunschdenken.
 
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  • #6
AW: Mann mit Asperger beziehungsfähig?

@ bauhaus, diagnosen sind auch nur überbegriffe. sie zeichnen dir ein schablonenhaftes bild, was du in etwa an problematik erwarten kannst. diagnosen sagen zusätzlich nichts, rein gar nichts, über ressourcen und stärken aus, die jemand zusätzlich hat. auf letztere deutet ja einiges aus deiner beschreibung hin. nach der allgemeinen info von hr. ernst ließe ich mir an deiner stelle von ihm erklären , wie sich asperger bei ihm in seiner individuellen ausprägung zeigt.
 
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  • #7
AW: Mann mit Asperger beziehungsfähig?

Zitat von francesco:
Sehr geehrter Herr Ernst,

ich finde es schade, dass Sie Menschen mit Asperger hier sehr einseitig recht negativ darstellen und die Behinderung in den Mittelpunkt Ihrer Betrachtung stellen.
Wieso lassen Sie aber die positiven Aspekte, mit denen ein Asperger eine Beziehung auch bereichern kann, völlig weg?
Dies wären etwa die absolute Ehrlichkeit, Treue, Loyalität und ein ausgeprägter Sinn für soziale Gerechtigkeit.
Eine etwas ausgewogenere Darstellung hätte ich von Ihnen als Diplom-Psychologen erwartet.
Was nützt es einem Partner sich nur auf die, wie du es nennst, positiven Aspekte eines Menschen mit Asperger zu konzentrieren, wenn die anderen Asperger-Aspekte sehr hohe Ansprüche an die Beziehung allgemein und ganz besonders an den Partner stellen? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Aspekte oder besser ausgedrückt besonderen Eigenschaften eines Menschen mit Asperger-Syndrom sehr hohe Ansprüche an die mentalen Fähigkeiten eines Partners stellt.
Insofern betrachtet Herr Ernst genau die eine Seite, die zum Scheitern einer solchen Beziehung führen könnte, wenn der Partner mit eben diesen (wie du es nennst) negativen Aspekten auf Dauer nicht mental nicht gewachsen ist.
 
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  • #8
AW: Mann mit Asperger beziehungsfähig?

Zitat von Markus Ernst:
Manche Erwachsene mit Asperger-Syndrom leben nach außen relativ unauffällig, haben eine Arbeit, einen Partner und Kinder. Das Asperger-Syndrom bei Erwachsenen bringt oft mit sich, dass die Betroffenen zurückgezogen leben und kaum echte Sozialkontakte haben. Darüber hinaus beeinflusst eine mangelnde Empathiefähigkeit natürlich auch das Thema Partnerschaft. Die Betroffenen wirken oft kühl und egoistisch. Vielen fällt es schwer, Kontakte mit potenziellen Partnern zu knüpfen und – falls es mit einer Beziehung klappt – die Anforderungen des Partners bezüglich intensiver Kommunikation und Anteilnahme zu erfüllen. Das heißt aber nicht, dass eine stabile Partnerschaft und das Gründen einer eigenen Familie nicht möglich wären.

Eine Antwort auf ihre Frage hängt aus meiner Sicht von verschiedenen Bedingungen ab: wie ausgeprägt ist das Syndrom? Ist er offen und bereit, Hilfe anzunehmen? Wie tolerant und kompromissbereit sind sie selbst in einer Partnerschaft? Eine Partnerschaft mit einem Menschen, der unter dem Syndrom leidet, einzugehen, ist eine große Herausforderung und ist bestimmt auch mit vielen Entbehrungen verbunden. Sie sollten sich also gut fragen, ob sie die notwendige Stabilität und Toleranz aufbringen können und dauerhaft auch wollen. t
Ich danke Ihnen für Ihre Antwort.
Es hat sich zwischenzeitlich erledigt. Ich habe den Kontakt zu diesem Mann beendet.
Es gab dafür mehrere Gründe:
1. wie ich bereits sagte ist mir ein hohes Maß an Einfühlunsgvermögen wichtig in einer Partnerschaft. Ich habe bei ihm kein solches bemerkt.
2. er lebt nicht unauffällig, sondern ist Stammkunde bei Amnesty International und meldet dort jedes vermeintliche Unrecht, was ihm wiederfährt. Gleichzeitig kann er sich auf Nachfragen meinerseits aber nicht mehr erinnern, wo diese "Unrechte" passiert sind. Das ist mir alles zu schräg. AI hat wohl seine sämtlichen Beschwerden abgeschmettert. Vor Gericht verliert er all seine Prozesse und schuld an allem ist seine Exgattin, die ihn nicht genug beschützt hatte! Das ist doch völliger Käse.
3. was bei mir den Ausschlag gab, es ganz schnell zu beenden, war seine Facebookseite, auf der er Sympathie zu terroristischen Anschlägen und politischen Extremen bekundete. Meine Gedanken dazu schmetterte er fanatisch und sehr agressiv ab, ruderte in keinster Weise zurück und setzte provokant lächelnd noch einen drauf.

wenn er mit seiner Partnerin genauso umgeht, dann Gute Nacht. Braucht kein Mensch. Ich lasse mich dann auch gerne als intolerant bezeichnen, wenn ich keine Lust auf soviel Schrägheit habe :)
 
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  • #9
AW: Mann mit Asperger beziehungsfähig?

Zitat von francesco:
Sehr geehrter Herr Ernst,

ich finde es schade, dass Sie Menschen mit Asperger hier sehr einseitig recht negativ darstellen und die Behinderung in den Mittelpunkt Ihrer Betrachtung stellen.
Wieso lassen Sie aber die positiven Aspekte, mit denen ein Asperger eine Beziehung auch bereichern kann, völlig weg?
Dies wären etwa die absolute Ehrlichkeit, Treue, Loyalität und ein ausgeprägter Sinn für soziale Gerechtigkeit.
soziale Gerechtigkeit in Form von Terror und extremen Parteien gutheißen, brauche ich nicht.
Seine Treue, Loyalität nutzt mir nichts, wenn ihm sein Klassenkampfdenken mehr bedeutet als Menschenleben und verletzte Gefühle seiner Datekontakte.
 
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  • #10
AW: Mann mit Asperger beziehungsfähig?

Zitat von balbi21:
Ich würde auch nie mein Asperger als Entschuldigung für falsches Verhalten anführen - es ist da eher eine Herausforderung, weiter zu lernen, warum man sich falsch verhalten hat und sich selbst weiterzubilden
dieser Mann, den ich meine, hatte nicht den geringsten Willen sein Fehlverhalten zu erkennen, daß es nicht so gut ist, wenn man Kneipenschlägereien anzettelt :) Nachdem er vor Gericht stand und vom Richter dementsprechend Contra bekam, rannte er zu Amnesty International, die ihn auch abwimmelten. Nun geht er vermutlich nach Den Haag und verklagt die ganze Welt.
 
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  • #11
AW: Mann mit Asperger beziehungsfähig?

Zitat von nuit:
@ bauhaus, diagnosen sind auch nur überbegriffe. sie zeichnen dir ein schablonenhaftes bild, was du in etwa an problematik erwarten kannst. diagnosen sagen zusätzlich nichts, rein gar nichts, über ressourcen und stärken aus, die jemand zusätzlich hat. auf letztere deutet ja einiges aus deiner beschreibung hin. nach der allgemeinen info von hr. ernst ließe ich mir an deiner stelle von ihm erklären , wie sich asperger bei ihm in seiner individuellen ausprägung zeigt.
seine vermeintlichen Stärken können nichts wettmachen von dem, was ich mit dem an negativem erlebt habe. der muß mir nichts mehr erklären oder schönreden :)
 
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  • #12
AW: Mann mit Asperger beziehungsfähig?

Zitat von Bauhaus:
soziale Gerechtigkeit in Form von Terror und extremen Parteien gutheißen, brauche ich nicht.
Seine Treue, Loyalität nutzt mir nichts, wenn ihm sein Klassenkampfdenken mehr bedeutet als Menschenleben und verletzte Gefühle seiner Datekontakte.
Liebe Bauhaus,

ich kann Deine Haltung voll uns ganz verstehen und hätte genauso reagiert wie Du. Was Du schreibst, klingt sehr schräg und extrem.
Ich bin Laie, aber an dieser Thematik interessiert, da ich selbst durch meine Therapeutin in dem Verdacht stehe, Autist (Asperger) zu sein. Es ist aber noch nichts nachgewiesen.

Sehr lieb von Dir, dass Du uns im Forum nochmal "auf dem Laufenden" gehalten hast.

Liebe Grüße
francesco
 
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  • #13
AW: Mann mit Asperger beziehungsfähig?

Zitat von francesco:
Liebe Bauhaus,

ich kann Deine Haltung voll uns ganz verstehen und hätte genauso reagiert wie Du. Was Du schreibst, klingt sehr schräg und extrem.
Ich bin Laie, aber an dieser Thematik interessiert, da ich selbst durch meine Therapeutin in dem Verdacht stehe, Autist (Asperger) zu sein. Es ist aber noch nichts nachgewiesen.

Sehr lieb von Dir, dass Du uns im Forum nochmal "auf dem Laufenden" gehalten hast.

Liebe Grüße
francesco
Lieber Francesco,
Ich danke für dein Verständnis.
Ich fand diesen Mann sehr interessant, aber zu mir passen diese Extreme leider nicht.
Für dich alles Gute.
Liebe Grüße Bauhaus.
 
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  • #14
AW: Mann mit Asperger beziehungsfähig?

@Bauhaus
Wenn Deine Schilderungen vom 11.07.2014 zutreffen, dann war dieses Exemplar sozial recht unverträglich. Das mag im Einzelfall auch sehr wohl so gewesen sein.

Sozial unverträgliche Menschen gibt es auch außerhalb von Aspergekreisen.
Und manche von den „Normalos“ reagieren auch recht unverträglich auf eine gewisse Ehrlichkeit von Aspergern.
Aspergern wiederum fällt es tendenzweise schwer, die gängigen sozialen Unverträglichkeiten auf gewisse Ehrlichkeiten zu verstehen.
Daß Asperger von sich aus eher zu Gewalttätigkeiten neigen als „Normalos“, halte ich für unwahrscheinlich.
Dennoch sehe ich ein (potentiell) erhöhtes Risiko für Asperger, in Gewalttätigkeiten verwickelt zu werden. Zwar weniger als derjenige, der zuerst zuschlägt, sondern eher als derjenige, der so lange (naiv) widerspricht, bis der Andere zuschlägt.