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Na wenn du nur Bildchen hier reinklebst. 🙄
Heute warn Ökostände in der Stadt, sind die Grünen eigentlich konservativ rechts oder links? 🤷‍♀️. Und warum beachten die mich nie, Trekkingsandalen, Trekkingklamotten, ich seh voll grün aus.
Sind alte leicht müffelnde Männer vllt keine grüne Zielgruppe mehr? 😒
 
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Maron

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syntagma

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Was problematisch ist an einem Idiom wie "toxische Männlichkeit", kann man sich klarmachen, indem man sich mal anhört, wie die Formulierung "toxische Menschlichkeit" klingt.
 
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Was problematisch ist an einem Idiom wie "toxische Männlichkeit", kann man sich klarmachen, indem man sich mal anhört, wie die Formulierung "toxische Menschlichkeit" klingt.

Toxische Menschlichkeit wäre nach meiner Auffassung ein Begriff für etwas das Menschen typischerweise regelmäßig tun, was schädliche Auswirkungen hat, z.B. Umweltverschmutzung, Umweltzerstörung, Raubbau, Ausbeutung etc..

Nach meinem Verständnis wurde das Attribut "toxisch" bewusst vorangestellt um darzustellen, dass es nicht allgemein um Männlichkeit geht, sondern um bestimmte Ausprägungen. Also ähnlich wie man z.B. kaltes Wasser von heißem Wasser unterscheidet.


https://de.wikipedia.org/wiki/Toxic_masculinity

Der Begriff der toxic masculinity ist seit seiner Prägung vielfach auf Kritik gestoßen und wird kontrovers diskutiert.

Sprachlich legt das durchaus polemische Attribut toxic den irreführenden Kurzschluss nahe, dass Maskulinität bzw. männliches Verhalten per se als giftig zu verstehen sei (The idea that all men are inherently bad for being men),[17] was der Unschärfe der Formulierung geschuldet ist und einen umfassenden Diskurs darum angestoßen hat, welche männlichen Verhaltensweisen gesellschaftlich toleriert bzw. unterbunden werden sollten und wem die Verfügungsgewalt über derartige Bestimmungen zustehe. Dem Begriff wird außerdem Misstrauen entgegengebracht, weil er als Modewort ausgehöhlt scheint[18][19] und in der Hashtag-Kultur des 21. Jahrhunderts auf schlagwortartig verdichtete Thesen mit Anschuldigungscharakter verdichtet worden ist (z. B. #MasculinitySoFragile, #FailingMasculinity).[20][21][22]

Bei der inhaltlichen Kritik tut sich ein ganzes Spektrum an Reaktionen auf, die sich erstrecken von (a) dem grundlegenden Anzweifeln der hegemonialen Position des Manns in der Gesellschaft, der die strukturelle Benachteiligung von Männern (z. B. in Sachen Elternzeit oder den Debatten um die Frauenquote) entgegengesetzt wird, (b) dem Abstreiten des Vorhandenseins von toxischer Maskulinität in einer Gesellschaft und (c) dem Hinterfragen der Toxizität der hierunter verstandenen Verhaltensweisen und Umgangsformen, die stattdessen als Teil eines normalen, biologisch begründeten Verhaltens interpretiert wird.[23]
 
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Toxische Menschlichkeit wäre nach meiner Auffassung ein Begriff für etwas das Menschen typischerweise regelmäßig tun, was schädliche Auswirkungen hat, z.B. Umweltverschmutzung, Umweltzerstörung, Raubbau, Ausbeutung etc..

Nach meinem Verständnis wurde das Attribut "toxisch" bewusst vorangestellt um darzustellen, dass es nicht allgemein um Männlichkeit geht, sondern um bestimmte Ausprägungen. Also ähnlich wie man z.B. kaltes Wasser von heißem Wasser unterscheidet.
Selbstverständlich nutzt den Begriff nicht jeder im schwierigen Sinne. Das Framing ist sicherlich nicht jedem bewußt. Eben daß so eine Zusammenstellung doch ziemlich anders funktioniert als die in "kaltes/heißes Wasser". Wenn "toxische Menschlichkeit" das im Vergleich noch nicht genügend deutlich macht, dann vielleicht eine Zusammenstellung wie "toxische Immigration" oder so. Kann man natürlich auch rechtfertigen, es gehe dabei gar nicht um Immigration als solce, sondern nur um bestimmte Ausprägungen. - Aber man würde einen Begriff eben dann bei ein wenig Gespür nicht verwenden, wenn man nicht zugleich polemisch etwas mehr will. Und das ist bei "toxischer Männlichkeit" leider kaum anders.

Genauso wie "toxisch zu sein" ja eigentlich eine Relation ist: etwas ist für etwas toxisch. Auch das wird beim modischen polemischen GEbrauch ausgeblendet, "toxisch" wird da plötzlich eher für etwas wie eine Eigenschaft verwendet. Letztlich zu einer Eigenschaft bestimmter Menschen. Und spätestens dann sollte einem die Nähe zu beliebten Formen faschistoider (!) Begriffsbildung auffallen.

Das verlinkte Interview: irgendwie sicherlich gut gemeint. Aber ...
 

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Wenn man aufmerksam hinschaut, kann man auch gestandene Männer weinen sehen.
 
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In Afghanistan waren die gebildeten Menschen im städtischen Gebiet leider zu sehr mit ihrer Entwicklung beschäftigt, die Landbevölkerung war in der Überzahl und damit konnten die alten Regeln durchgesetzt werden.
 
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Mei... Miteinander funktioniert eben nur mit einander.
 
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