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  • #991
Meinst du, jemand, der allen Ernstes sowas

behauptet, offensichtlich nichteinmal die rudimentärsten Zahlen zur Geschlechterverteilung in Führungsebenen zu kennen scheint und sich auf gerade mal 2 jähriger Auseinandersetzung mit dem Thema und/oder der Teilnahme an einem Nachwuchsführungskräfteprogramm als Wissensquelle beruft, kann erwarten ernst genommen zu werden?

Ich nehm sowas hier eh nicht sonderlich ernst. Er meinte vermutlich nicht, dass es genausoviele weibl/ männl FK gibt, sondern dass es bei der Inkompetenz keinen Unterschied gibt.
Ich selbst würde dem so nicht unbedingt zustimmen. Wobei es wohl drauf ankommt, was man drunter versteht.

Und da Behörden ja Frauen und Bwhinderte bevorzugen müssen, wird er da sicherlich einiges drüber gehört haben
 
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  • #992
@bega , zumindest ich nehme dich nicht als aggressiv wahr sondern nehme deine Antworten sogar ernst.
Eigene Meinung äußern und von seinen Erfahrungen im Leben berichten finde ich wirklich viel interessanter, als sich Geschichten auszudenken oder nur Fragen zu stellen.
Was jetzt im Forum wertvoller ist und besser ankommt kann ich natürlich nicht wissen, für mich kommst du aber viel informierter und freundlicher rüber als manch anderer und ich lese dich gerne.
 
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  • #994
Würdest du sagen, Männer und Frauen sind grundsätzlich gleich? Ohne charakterliche oder wesenhafte Unterschiede?
Wenn schon nur Fragen als Beitrag, dann vielleicht nur solche, deren Beantwortung sich nicht schon aus dem bezugnehmenden Post ergeben.
... geschlechtsspezifisch nur vernachlässigbar unterscheidet ...
War nicht das erste Mal.



Bist du der Ansicht, dass die Sozialisation von Mädchen/Frauen anders ist, als die von Jungs/Männern?
Du nicht?

Langsam wird die Fragerei übertrieben - und falls es den Akteuren nicht auffällt, es hat eine den Diskurs behindernde Komponente, wenn als Reaktion nur Fragen kommen. Könnte ungenügend sein. ^^ Mir ist das nicht wichtig genug, ich schaue es mir an, nehme teil oder nicht.
 
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  • #995
Schon. Spielt aber keine Rolle, wenn ich verstehen möchte, was du aussagst.
Du schreibst - so habe ich es aufgefasst -, dass sich die Führungsstile von Männern und Frauen maximal marginal unterscheiden und dass der Führungsstil besonders stark von der Sozialisation abhängt, was bedeuten würde, dass du der Ansicht sein müsstest, dass sich die Sozialisation von Mädchen/Frauen und Jungs/Männern nicht systematisch unterscheiden.

Ich beziehe mich hierauf:
Könnte es sein, dass der weibliche und männliche Führungsstil sich geschlechtsspezifisch nur vernachlässigbar unterscheidet und vor allem Sozialisation unterliegt?
Oder willst du hypothetische Männer und Frauen heranziehen, die keiner Sozialisation unterlagen und argumentieren, dass deren Führungsstile nicht bedeutsam unterscheidbar wären?
Welchen Sinn hätte diese Betrachtung?
Die Sozialisation lässt sich ja nicht wegzaubern.



Wenn du davon ausgehst, dass männliche und weibliche Menschen verschieden sozialisiert sind und du der Ansicht bist, dass Sozialisation den Führungsstil dominierend beeinflusst, müsstest du - meinen Überlegungen nach - der Sichtweise anhängen, dass sich die Führungsweisen zwiscjen Männern und Frauen systematisch und bedeutsam unterscheiden.


Da dem aber nicht so zu sein scheint, nehme ich deine Worte falsch auf und/oder biege an irgendeiner Ecke gedanklich falsch ab.
Daher meine Nachfrage.
 
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  • #996
Spielt aber keine Rolle, wenn ich verstehen möchte, was du aussagst.
Okay.
Liegt dann wohl an der Aussage:
Könnte es sein, dass der weibliche und männliche Führungsstil sich geschlechtsspezifisch nur vernachlässigbar unterscheidet und vor allem Sozialisation unterliegt?
Die Absicht war herauszustellen, dass Sozialisation für den resultierenden Führungsstil eine größere Rolle spielt als das Geschlecht. Deshalb auch das Beispiel Ginni Rometty, denn sie ist durch die übliche "Topmanagement"-Sozialisationsmühle gegangen. Es spielt keine Rolle, dass sie eine Frau ist, ihr Management ist entsprechend ihrer Sozialisation.
Ich weiß auch, dass man Sozialisationen, quasi als undurchlässiges Kastensystem betrachten könnte und es zu zwangsläufigem "Aufstieg" in die eigene Gruppe, nennen wir mal eine "Topmanagement", kommt. Mit Qualifikation hat das nicht sonderlich viel zu tun.

Daraus ergibt sich, dass man mit Sozialisation von Kindern nur die "erwischt", die sich nicht entziehen können.
 
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acuteness

  • #997
@Hoppel Frauen sind bescheidener, selbstkritischer und weniger egomanisch veranlagt als Männer.
 
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  • #998
@Hoppel Frauen sind bescheidener, selbstkritischer und weniger egomanisch veranlagt als Männer.
Och, veranlagt. Kann man das als verifiziert betrachten?

Wenn ja, wieviel macht das im Mittel aus?

Die Frage ist schon wichtig, denn sonst stünde im Raum:
Ist das ein klarer genderspezifischer Schnitt oder ist das ein fließender Übergang?

Und dann hast du dich noch nicht zum Einfluss der Sozialition geäußert. Hab ja auch noch nicht gefragt. ^^
 
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  • #999
@Hoppel Frauen sind bescheidener, selbstkritischer und weniger egomanisch veranlagt als Männer.

Nun, nicht grundsätzlich.
Frauen unterscheiden sich nicht sehr von Männern wenn sie in die Lage versetzt werden, ( durch welche Umstände auch immer ), Macht auszuüben.
Es gibt sie nur (noch) nicht so zahlreich in Führungspositionen.
Es gibt mehr als genug "frauentypische" negative Eigenschaften die mit den "typisch männlichen " negativen Eigenschaften durchaus mithalten können.
 
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Gerade in Führungspositionen nehmen sich viele Frauen mit Männern nicht viel oder gar nichts.
Was die Frage aufwirft, welche Eigenschaften es sind, die einen in eine Führungsposition bringen und warum dies unter Führenden (in veränderlichen Anteilen) zu 80% - 95% Männer sind und somit, welche Eigenschaften die Männer eher ihr Eigen nennen, die ihnen helfen dort hinzukommen, oder welche Eigenschaften der Frauen es sind, die sie daran hindern dort hinzukommen, oder welche - für dieses Ziel! - förderliche Eigenschaften/ Merkmale den Frauen (sehr häufig) fehlen.

Natürlich gibt es in beiden Geschlechtern alle Ausprägungen. Die Frage ist nur, welche sind wo häufiger oder wo stärker oder schwächer ausgeprägt (vermutlich über Sozialisation vermittelt).
Zum anderen wurde aber auch klar gezeigt, dass Frauen deutlich mehr leisten müssen, um überhaupt als gleichwertig qualifiziert betrachtet zu werden.

Dass die, die es "geschafft" haben, sich (zumindest aktuell noch) nicht viel nehmen, kann dich nicht wirklich verwundern, oder?
Das wird ganz schlicht durch die schlechte Durchlässigkeit vermittelt.
Frauen und Männer, die andere Qualitäten einbringen würden, schaffen es einfach allermeistens nicht in diese Positionen.
 
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  • #1.005
Es geht um confidence und competence und nicht um eine „Variante“ oder Verhalten. Es geht u.a. um die Sicht auf sich selbst und wie Führungskräfte ausgewählt werden.

Richtig, u d da gilt leider immer noch:
Der jenige, der sich am besten in Szene setzt wird Führungskraft, egal ob Mann oder Frau.
Das habe ich schon verstanden.

Das hat für mich aber nichts mit diskriminierung oder ähnlichem zu tun, sondern sind alte Seilschaften, die schwer sind zu durchbrechen.
 
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Warum bist du so aggressiv?
Gehörst du auch zu den vielen weißen Männern, die es nicht ertragen, in Frage gestellt zu werden?

Ich weiß ja nicht, was daran aggressiv ist, wenn ich @Syni für kompeten in dem Bereich halte, aber wenn du das so siehst ist es dir überlassen.

Wofür hältst du dich jetzt? Für den mit der meisten Ahnung?

Nein, da gibt es bestimmt andere Mitmenschen, die mehr Ahnung haben.
Hast du das Video angesehen und verstanden? Hast du den Appell an Frauen mitbekommen, Männerverhalten nicht zu kopieren?
Wie viele Frauen sind Führungskräfte im Vergleich zu Männern? Von wem werden sie in der Regel ausgebildet und vor allem ausgewählt?
Woher weißt du, wie sie führen? Woher weißt du, wie kompetent sie im direkten Vergleich sind und wie bescheiden und selbstkritisch im Verhältnis dazu?

Ja, ich habe das Video verstanden.
Mein Post darauf war, dass ich meine Erfahrung mit Führungskräften bzw. der Auswahl von Führungskräften wiedergegeben habe.
D.h. ich habe den Apell an die Frauen verstanden, und für mich festgestellt, dass die weiblichen Führungskräfte, die ich kenne das Verhalten der Männer übernommen haben.
 
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  • #1.009


In der Zeit, in der ich mich mit dem Thema auseinandersetze, ist beständiges wiederkehrendes Thema, von Seiten der Programmveranstalter, mehr Selbstsicherheit, weniger Selbstkritik, mehr Mut zur Lücke, weniger Bescheidenheit für Frauen.

Dem Mut zur Lücke stehe ich besonders kritisch gegenüber, weil eben genau das den Rückschritt auf den "männlichen" Usus bedeutet
 
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hmmm ...Frauenseilschaften, was es alles gibt 🙄
 
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  • #1.013
Dem Mut zur Lücke stehe ich besonders kritisch gegenüber, weil eben genau das den Rückschritt auf den "männlichen" Usus bedeutet

Da gebe ich dir vollkommen recht.
Ich stehe zwar nich kritisch gegenüber "dem Mut zur Lücke", jedoch dass besonders oft durch Männer mittels großer Selbstdarstellung von Ihrem Können dies "überspielt" wird.
Dies ist dann auch noch so Erfolgreich, da dies als besondere Führungskompetenz dargestellt wird.
 
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  • #1.014
Da gebe ich dir vollkommen recht.
Ich stehe zwar nich kritisch gegenüber "dem Mut zur Lücke", jedoch dass besonders oft durch Männer mittels großer Selbstdarstellung von Ihrem Können dies "überspielt" wird.
Dies ist dann auch noch so Erfolgreich, da dies als besondere Führungskompetenz dargestellt wird.

Ist das nicht eher das übliche Gejammer eines Erfolglosen? Die da oben verkaufen sich einfach nur besser als ich... blabla
Die da oben sind vielleicht einfach besser als du und arbeiten auch viel härter.
Nein?
 
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  • #1.015
Ist das nicht eher das übliche Gejammer eines Erfolglosen? Die da oben verkaufen sich einfach nur besser als ich... blabla
Die da oben sind vielleicht einfach besser als du und arbeiten auch viel härter.
Nein?

🤪
Ja, da gebe ich dir vollkommen recht @creolo .

Ich bin total Erfolglos als Führungskraft in der mittleren Ebene, und die Führungskräfte über mir arbeiten viel Härter und Effektiver.

Ich weiß auch nicht, warum ich sehr oft mit Sonderaufgaben und Projektbezogenen Stabsstellen betraut werde, liegt wohl eindeutig an meiner Inkompetenz.
:eek:
 
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  • #1.016
🤪
Ja, da gebe ich dir vollkommen recht @creolo .

Ich bin total Erfolglos als Führungskraft in der mittleren Ebene, und die Führungskräfte über mir arbeiten viel Härter und Effektiver.

Ich weiß auch nicht, warum ich sehr oft mit Sonderaufgaben und Projektbezogenen Stabsstellen betraut werde, liegt wohl eindeutig an meiner Inkompetenz.
:eek:

Naja, du bist doch im Staatsdienst, da kommts doch eher auf die Dienstjahre an. Wirst schon noch paar Stufen hochrutschen ;)
Gehobener Dienst nehm ich an, das ist doch ok.
 
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  • #1.017
Naja, du bist doch im Staatsdienst, da kommts doch eher auf die Dienstjahre an. Wirst schon noch paar Stufen hochrutschen ;)
Gehobener Dienst nehm ich an, das ist doch ok.


Auch da liegst du falsch.
Quereinsteiger in den öffentlichen Dienst, und seit fünf Jahren dabei.
Angefangen als einfacher Sachbearbeiter in der Gebäudeinstandhaltung.
Aber ich kann dich beruhigen, weiter auf der Karriereleiter geht es nicht, da ich weder ein Parteibuch habe, noch das zweite Staatsexamen für den Verwaltungsbereich.:rolleyes:
 
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  • #1.018
Auch da liegst du falsch.
Quereinsteiger in den öffentlichen Dienst, und seit fünf Jahren dabei.
Angefangen als einfacher Sachbearbeiter in der Gebäudeinstandhaltung.
Aber ich kann dich beruhigen, weiter auf der Karriereleiter geht es nicht, da ich weder ein Parteibuch habe, noch das zweite Staatsexamen für den Verwaltungsbereich.:rolleyes:

Warum möchtest du mich beruhigen? Mir ist das doch völlig egal. Hab aber zugegebenmaßen wiedermal verdrängt, dass Lehrerinnen relativ weit obem angesiedelt sind und es auch noch was drunter gibt. 🙃
 
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  • #1.019
Warum möchtest du mich beruhigen? Mir ist das doch völlig egal. Hab aber zugegebenmaßen wiedermal verdrängt, dass Lehrerinnen relativ weit obem angesiedelt sind und es auch noch was drunter gibt. 🙃

Auch bei den Landesbeamten/innen und Angestellten/innen gibt es diesen Automatismus nicht mehr.
Nur noch die, die die Altverträge haben, haben diese Möglichkeit noch. Das stirbt aber auch aufgrund von erreichen des Pansions bzw. Rentenalters aus.
 
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  • #1.020
Keine Ahnung. Ich date ab A13 😄
 
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