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  • #961
wären die Rollen umgekehrt, der Mann ein Umweltaktivist und die Frau der Politiker und es käme zu einer solchen Situation wäre es ebenfalls sexistisch abwertend

"sexistisch" ist ein Wort, es reicht nicht aus, um die Richtung nachvollziehen zu können
Mal einfach nur auf Menschen bezogen...
Luder ist ein Schimpfwort, dass die beschimpfte Person mit der gesamtgesellschaftlich schlecht beleumundeten Berufsgruppe der Sexworkerinnen in Verbindung bringt. Das dadurch hervorgerufene Gefühl der Kränkung wird vermutlich z.T. mit der eigenen Haltung gegenüber dieser Berufsgruppe zu tun haben.
Nicht das Wort ist die Beleidigung, sondern das Konzept inklusive der Assoziationen die die Gesellschaft ansich, aber auch die der beteiligten Personen (Beschimpfer und Beschimpfte).
Man kann zwar das Wort ächten, aber das Konzept bleibt trotzdem bestehen, solange sich an der Haltung der Gesellschaft nichts ändert.
 
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  • #962

Über den Beruf der jungen Frau findet sich kein Hinweis. In der ältesten Fassung wird ihre weiße Kleidung erwähnt. Weiß steht allegorisch für Unschuld / Reinheit / Vollkommenheit.

Ich könnte mir vorstellen, dass der Text vor allem gegen die religiös motivierte Verfehmung der sinnlichen Lust gerichtet war.
Zitiervorschlag.....z.B.: das schamlose Lied, eine Betrachtung des Pupularliedes
 
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  • #963
Mal einfach nur auf Menschen bezogen...
Luder ist ein Schimpfwort, dass die beschimpfte Person mit der gesamtgesellschaftlich schlecht beleumundeten Berufsgruppe der Sexworkerinnen in Verbindung bringt. Das dadurch hervorgerufene Gefühl der Kränkung wird vermutlich z.T. mit der eigenen Haltung gegenüber dieser Berufsgruppe zu tun haben.
Nicht das Wort ist die Beleidigung, sondern das Konzept inklusive der Assoziationen die die Gesellschaft ansich, aber auch die der beteiligten Personen (Beschimpfer und Beschimpfte).
Man kann zwar das Wort ächten, aber das Konzept bleibt trotzdem bestehen, solange sich an der Haltung der Gesellschaft nichts ändert.
es wurde auch noch mit "widerlich" gespickt.....also ja, die Richtung stimmt

der Politiker wollte die kritischen Ausführungen der Politikerin unterbrechen, diese ließ sich nicht beirren und so kam es zu dieser Aussage des Politikers zu und über die Rednerin
 
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  • #968
Und nun stell dir mal vor, das habe ich die letzten zwei Jahre gemacht.
Durfte an einem Nachwuchsführungskräfteprogramm nach neuesten Erkenntnissen teilnehmen.

Und wenn man sich die jetzigen Führungskräfte anschaut, dann is bei den meisten, egal welchen Geschlechts, die Variante vorhanden, die im Video beschrieben wird.
Und auch hier ist es oftmals so, dass die weiblichen Führungskräfte das Verhalten annehmen, was durch mänliche Führungskräfte vorgelebt wurde.
 
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  • #969

"Das Schicksal der Welt liegt, von wenigen Ausnahmen abgesehen, noch immer in den Händen weißer Männer. Die Mehrheit der Staatschefs einflussreicher Länder, das Führungspersonal der mächtigsten Unternehmen und der reichen, international agierenden Stiftungen – alles weiße Männer. Rein statistisch gesehen sind weiße Männer also, was Macht und Sichtbarkeit angeht, privilegiert und völlig überrepräsentiert.

Viele weiße Männer schämen sich, Teil dieser Gruppe zu sein, haben Schuldgefühle. Einige suchen Erlösung darin, sich selbst eine neue Identität zuzuschreiben. Indem sie sich etwa Feministen nennen. Oder indem sie bis zur Erschöpfung versuchen, ihren Status als weißer Mann zu kompensieren und neben einer klassischen beruflichen Karriere auch noch ein perfekter Vater und Partner sein wollen – um dann an ihren Ansprüchen zu scheitern. Ich kenne einige solcher jungen Väter. Aber wie kann man diese inneren Konflikte sonst auflösen?

Es mag hart klingen, aber steckt hinter der Vorstellung, als Mann durch sein Verhalten ein derart großes, strukturelles Unrecht wie das der jahrtausendelangen Vorherrschaft des eigenen Geschlechts ausgleichen zu wollen, nicht auch wieder die gleiche weiße, männliche Hybris, auch wenn sie als Selbstanklage daherkommt? Zumal die Motive noch nicht einmal alle so hehr sind. Oft geht es ja nur darum, nicht als einer dieser "alten, weißen Männer" abgestempelt zu werden, die zu verachten in manchen Kreisen, in denen man so gern sein will, zum guten Ton gehört

Mit nachträglicher oder gegenwärtiger Verachtung gestraft werden dann oft auch noch die männlichen Vorfahren, die Patriarchen, die nicht verstehen wollen oder wollten, dass der Mann Feminist sein sollte. Als ob es auch nur einer einzigen Frau, als ob es unseren Töchtern, Frauen, Müttern und Großmüttern irgendwie helfen oder ihnen gegenüber etwas gutmachen würde, wenn wir jene Männer, die meistens auch ihr Leben lang hart für die Familie geschuftet haben, jetzt öffentlich gering schätzen, um uns von ihnen abzusetzen."
 
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  • #972
Das Schicksal der Welt liegt, von wenigen Ausnahmen abgesehen, noch immer in den Händen weißer Männer. Die Mehrheit der Staatschefs einflussreicher Länder, das Führungspersonal der mächtigsten Unternehmen und der reichen, international agierenden Stiftungen – alles weiße Männer. Rein statistisch gesehen sind weiße Männer also, was Macht und Sichtbarkeit angeht, privilegiert und völlig überrepräsentiert.
Vorschlag:
Mach das bei Gericht derart glaubhaft, dass ich einen einklagbaren Titel auf meinen Anteil der Welt bekomme und ich verkauf ihn dir zum Freundschaftspreis.
Dann kann ich hinfort mit der Quittung wedeln und sagen: "Für das Elend in "meinem" Teil der Welt ist ab sofort eine Frau verantwortlich." ;)
 
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  • #973
Vorschlag:
Mach das bei Gericht derart glaubhaft, dass ich einen einklagbaren Titel auf meinen Anteil der Welt bekomme und ich verkauf ihn dir zum Freundschaftspreis.
Dann kann ich hinfort mit der Quittung wedeln und sagen: "Für das Elend in "meinem" Teil der Welt ist ab sofort eine Frau verantwortlich." ;)
nanana ...du solltest doch ein bisschen fleißiger an einer konfliktreichen Einstellung zu deinem elenden Teil arbeiten (*Pamphletende*)

😁
 
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  • #976
Macht ja nichts. Da ja mit dir eine kompetente Foristin im Forum vorhanden ist, wird es bestimmt die ultimative Lösung geben.
Warum bist du so aggressiv?
Gehörst du auch zu den vielen weißen Männern, die es nicht ertragen, in Frage gestellt zu werden?
Und nun stell dir mal vor, das habe ich die letzten zwei Jahre gemacht.
Durfte an einem Nachwuchsführungskräfteprogramm nach neuesten Erkenntnissen teilnehmen.
Wofür hältst du dich jetzt? Für den mit der meisten Ahnung?
Und auch hier ist es oftmals so, dass die weiblichen Führungskräfte das Verhalten annehmen, was durch mänliche Führungskräfte vorgelebt wurde.
Hast du das Video angesehen und verstanden? Hast du den Appell an Frauen mitbekommen, Männerverhalten nicht zu kopieren?
Wie viele Frauen sind Führungskräfte im Vergleich zu Männern? Von wem werden sie in der Regel ausgebildet und vor allem ausgewählt?
Woher weißt du, wie sie führen? Woher weißt du, wie kompetent sie im direkten Vergleich sind und wie bescheiden und selbstkritisch im Verhältnis dazu?
 
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  • #977
Könnte es sein, dass der weibliche und männliche Führungsstil sich geschlechtsspezifisch nur vernachlässigbar unterscheidet und vor allem Sozialisation unterliegt?

Wären das alles Ginni Romettys, könnte man Frauenquote auch sein lassen. Mir scheinen das zwei Baustellen, die Unterrepräsentation von Frauen und wichtiger noch die allgemeine Sozialisation. Der Rest ergibt sich von selbst.
 
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  • #980
Wofür hältst du dich jetzt? Für den mit der meisten Ahnung?
Er wollte einfach ganz sachlich mitteilen, dass er "praktische Erfahrungen" in einem Thema hat, was hier angesprochen wurde.
Ohne zu behaupten, er hätte die meiste Ahnung. Sind so unseriöse Verdrehungen und Unterstellungen wirklich hilfreich? Ihr - Du bist vermutlich ne Frau- wollt ernstgenommem werden? So sicherlich nicht.
 
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  • #983
Er wollte einfach ganz sachlich mitteilen, dass er "praktische Erfahrungen" in einem Thema hat, was hier angesprochen wurde.
Ohne zu behaupten, er hätte die meiste Ahnung. Sind so unseriöse Verdrehungen und Unterstellungen wirklich hilfreich? Ihr - Du bist vermutlich ne Frau- wollt ernstgenommem werden? So sicherlich nicht.
Je nachdem was man beabsichtigt ist es durchaus hilfreich, die Bemerkungen der andern (!) tendenziell negativ auszulegen, gerne durch bewusste Verfälschungen. Disharmonie und Spaltung zu betreiben belebt manch eine hier nachlesbar.
Die ein oder andere legt es gar als besonders geistreiches Verhalten aus, anderen erspart es das eigene Denken.
Verringert insgesamt spürbar die Zahl derjenigen, die sich überhaupt noch zu einem Thema äußern.

Wär übrigens nett, wenn Du nicht verallgemeinern würdest. Du zitierst eine vermeintliche Frau und antwortest mir "ihr". :)
 
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Meinst du, jemand, der allen Ernstes sowas
(...) inkompetente Führungskräfte. Und da gibt es leider genau so viele Frauen wie Männer.
behauptet, offensichtlich nichteinmal die rudimentärsten Zahlen zur Geschlechterverteilung in Führungsebenen, geschweige denn größer angelegte Untersuchungen zum Führungsstil und/oder Führungseffekten, zu kennen scheint und sich auf gerade mal 2 jähriger Auseinandersetzung mit dem Thema und/oder der Teilnahme an einem Nachwuchsführungskräfteprogramm als Wissensquelle beruft, erwarten kann, ernst genommen zu werden?
 
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  • #989
Je nachdem was man beabsichtigt ist es durchaus hilfreich, die Bemerkungen der andern (!) tendenziell negativ auszulegen, gerne durch bewusste Verfälschungen.
Durch Unterstellungen wie diese hier?
Disharmonie und Spaltung zu betreiben belebt manch eine hier
Die ein oder andere legt es gar als besonders geistreiches Verhalten aus, anderen erspart es das eigene Denken.
Verringert insgesamt spürbar die Zahl derjenigen, die sich überhaupt noch zu einem Thema äußern.