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  • #483
scheinbar ist in Europa Ethik etwas anderes als anderswo 🥳
Sie ist wohl schon anders als die Ethik der Amis. Dass Sexarbeit keine ethisch begründbar Tätigkeit sein soll, finde ich seltsam,@Mondafahrer! Das Gewerbe gibt es seit Jahrtausenden und wird von braven Ehemännern rege genutzt. Ethik ist in diesem Fall sehr doppelbödig, sprich scheinheilig. Und für die Sexarbeiterinnen ist es Arbeit.
 
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  • #484
...gibt es eigentlich im hiesigen Knast noch Überlebende, außer @Syni?😁

🤔 ich weiß nicht, hab ich mich bei der Miliz schon bedankt 🤭!
 
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  • #486
Sie ist wohl schon anders als die Ethik der Amis. Dass Sexarbeit keine ethisch begründbar Tätigkeit sein soll, finde ich seltsam,@Mondafahrer! Das Gewerbe gibt es seit Jahrtausenden und wird von braven Ehemännern rege genutzt. Ethik ist in diesem Fall sehr doppelbödig, sprich scheinheilig. Und für die Sexarbeiterinnen ist es Arbeit.

Ich finde, man kann "seinen Körper 'verkaufen'" nicht mit einer Erwerbstätigkeit wie Handwerkern oder Waren verkaufen vergleichen. Durch die Verwendung des Begriffs "Sexarbeit" wird aber semantisch vorausgesetzt, dass es sich um eine "normale" Erwerbstätigkeit handelt. Kann man so sehen, ich sehe es nicht so.
 
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  • #487
Ich finde, man kann "seinen Körper 'verkaufen'" nicht mit einer Erwerbstätigkeit wie Handwerkern oder Waren verkaufen vergleichen. Durch die Verwendung des Begriffs "Sexarbeit" wird aber semantisch vorausgesetzt, dass es sich um eine "normale" Erwerbstätigkeit handelt. Kann man so sehen, ich sehe es nicht so.

P.S. Scheinheilig wäre es dann, wenn ich sagen würde: Sexarbeit / Prostitution ist unethisch und selber die Dienste in Anspruch nehmen würde. Bei vielen wird das (vielleicht) so sein, muss aber nicht so sein.
 
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  • #488
Ich finde, man kann "seinen Körper 'verkaufen'" nicht mit einer Erwerbstätigkeit wie Handwerkern oder Waren verkaufen vergleichen. Durch die Verwendung des Begriffs "Sexarbeit" wird aber semantisch vorausgesetzt, dass es sich um eine "normale" Erwerbstätigkeit handelt. Kann man so sehen, ich sehe es nicht so.

du gehst halt davon aus, weil du diese Arbeit unmoralisch empfindest. Die Männer und Frauen finanzieren damit ihre Existenz. Deren Existenz finde ich auch nicht erstrebenswert, aber es ist deren normale Erwerbstätigkeit.
 
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  • #489
du gehst halt davon aus, weil du diese Arbeit unmoralisch empfindest. Die Männer und Frauen finanzieren damit ihre Existenz. Deren Existenz finde ich auch nicht erstrebenswert, aber es ist deren normale Erwerbstätigkeit.

Ich finde Sexabeit nicht unmoralisch, sondern eher die Männer, oft aus erzkonservativen Ehen, die die Dienst der Sexarbeiterinnen nutzen, oft noch mit Minderjährigen, Mädchen-Frauen-Handel in Deutschland mit betreiben und unterstützen.
 
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  • #491
Erwerbstätigkeit wie Handwerkern oder Waren verkaufen
Und was ist mit den pflegenden Berufen? Da wird auch nichts gehandwerkert / keine Sache hergestellt und kein Ding verkauft, sondern ein Service/ ein Dienst.
Es gibt viel mehr Erwerbstätigkeitsformen, als die, die sich mit dem Herstellen und Verkaufen von Dingen befassen.

Z.B. Schauspieler: sie verkaufen dir ihre Präsenz und Emotionalität.
Z.B. Sänger: sie verkaufen dir ihre Stimme und Emotionen.
Z.B. Wissenschaftler: sie verkaufen dir ihre Denk-/ Analysefähigkeit.
Z.B. Sportler: sie verkaufen dir Nervenkitzel unter Einsatz ihrer Gesundheit.
 
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  • #492
Z.B. Schauspieler: sie verkaufen dir ihre Präsenz und Emotionalität.
Z.B. Sänger: sie verkaufen dir ihre Stimme und Emotionen.
Z.B. Wissenschaftler: sie verkaufen dir ihre Denk-/ Analysefähigkeit.
Z.B. Sportler: sie verkaufen dir Nervenkitzel unter Einsatz ihrer Gesundheit.
N.B.: interessanter Weise leben o.g. Berufsgruppen idR - von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen - in ausgesprochen unsicheren bis prekären Anstellungsverhältnissen.
 
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  • #493
[/QUOTE]
Ich finde Sexabeit nicht unmoralisch, sondern eher die Männer, oft aus erzkonservativen Ehen, die die Dienst der Sexarbeiterinnen nutzen,
[/QUOTE]

Du findest "Sexarbeit" nicht unmoralisch; die Männer, die diese Dienstleistung in Anspruch nehmen, findest Du unmoralisch. Das ist ein Widerspruch in sich.
 
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  • #494
Ich finde Sexabeit nicht unmoralisch, sondern eher die Männer, oft aus erzkonservativen Ehen, die die Dienst der Sexarbeiterinnen nutzen,
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Du findest "Sexarbeit" nicht unmoralisch; die Männer, die diese Dienstleistung in Anspruch nehmen, findest Du unmoralisch. Das ist ein Widerspruch in sich.
[/QUOTE]

Meinst du mich? Zitiere doch bitte richtig.

Mag für dich ein Widerspruch sein, für mich nicht

Warum beantwortest du meine Fragen aus vorherigen Beiträgen an dich nicht? Das finde ich unhöflich.
 
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  • #496
So langsam gewöhnte ich mich an mein single Leben wie viele meiner Freundinnen bereits vor mir. Ich, 62w verdiene gut, hab mein Leben im Griff und suche eigentlich einen Mann auf Augenhöhe. Wer mich hier auf parship anschreibt ist oft 68+, was grundsätzlich nicht falsch ist. Es wäre für die älteren Herren eben reizvoll, eine jüngere Partnerin zu haben. Nur haben die wenigsten Männer ihr Leben im Griff, dreckige Wohnungen, Unfähigkeit, zu kochen und sich zu organisieren zeugen davon. Als durchschnittlich intelligentes Individuum sollte es doch möglich sein, das Putzen und Kochen zu erlernen. Die Zeiten sind vorbei, wo Frau den Mann bekocht und seine Bleibe putzt. Ich verstehe einfach die Denk weise eines Mannes nicht, wenn er eine 10 Jahre jüngere Frau möchte, aber bereits aufgrund gesundheitlicher Probleme impotent ist. Öfter durfte ich lesen, dass ich kein Omityp sei. Nur leider war der Mann ein Opatyp, der sich beklagte, dass er mit 68 von einer 4 Jahre älteren Frau angemacht worden sei. Woher kommt das Selbstverständnis, dass eine 10 bis 15 Jahre jüngere passt, eine 4 Jahre ältere nicht. Das Alter ist nur eine Zahl, aber nur, wenn der Mann älter ist. Ich verstehe jetzt, warum Frauen meines Alters allein sind und ich bin es leid, immer wieder dasselbe zu erleben. Warum bewegen sich die meisten Männer nicht mehr, verharren in ihrer veralteten Denke, merken nicht, dass die Welt sich um sie herum verändert? Erfolgreich bei der Partnersuche sind diese Herren ja nicht bei parship.
Wieder andere Herren tummeln sich schon ewig hier und haben wohl schon aufgegeben oder zu hohe Ansprüche.
Ich bin gespannt auf männliche und weibliche Sichtweisen von 60+ Personen.
Da muss ich Dir leider recht geben. Aber vielen Damen reicht das nicht, meine Vorgehensweise ist offen und ehrlich, und nicht gleichzeitig fuenf Damen becircen. Ich hätte gar nicht die Zeit dazu. Ich schaue auf die inneren Werte, Altersunterschiede ob jünger oder älter sind für mich zweitrangig. Man erlebt hier so viel, ist ja auch ok, Ich schreibe eine Dame an, 10 Tage keine Antwort, dann 1 Satz, ich glaube daß wir nicht zusammenpassen, da frage ich mich ehrlich, was diese Individuen hier eigentlich wollen. Nicht jeder ist zugegebenermassen fotogen,aber das kann doch nicht das einzige Kriterium sein, oder. Trotzdem finde ich Parship sehr gut und ich hoffe noch eine Partnerin zu finden !