chrissi22

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  • #333
Sieh es doch als Zwischenstation im gesellschaftlichen Versuch, eine gesunde Gleichberechtigung zu finden, auch wenn das noch dauert. Nicht Gleichmacherei, das ist leider oft der Irrtum vom Amt. und wenn du es anders siehst, ist doch gut so, leb es vor und sei der Mann, der du sein willst. Ich habe lange mit den Erwartungen an mich als Frau gehadert, nur um irgendwann zu merken, dass das meine eigene ungeklärte Idee von Frausein war. Kann man hinter sich lassen und entspannt Frau oder Mann sein, finde ich.
 
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  • #334
In einer Gesellschaft, die seit 1000en von Jahren von Männern dominiert wurde

Es lässt sich kaum bestreiten, dass es Menschen männlichen Geschlechts waren, doch muss einschränkend hinzugefügt werden, dass es Menschen männlichen Geschlechts waren, die einer kleinen Minderheit (Nobilitas, Adel, Elite, High Society, <u name it>) angehörten.

Diese Machteliten nahmen selten Rücksicht auf die Bedürfnisse der ärmeren Bevölkerung.
Deren Söhne wurden willkürlich zum Kriegsdienst eingezogen und für die Fehden und Eroberungen der Mächtigen missbraucht.

Hundertmillionenfach Entbehrung, Leid, Krankheit, Verstümmelung, Tod etc. war die Folge. Wer siegreich überlebte, für den gab es bald die nächste Gelegenheit zu leiden und sterben. Wer lebend unterlag, wurde gefangen genommen und als Sklave verkauft.

In Deutschland wurde die Sklaverei 1837 abgeschafft. In den USA 1865.
 

Femail-Me

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  • #335
Und auf all das hatten Frauen und bitte kommt jetzt nicht mit den paar wenigen Königinnen a la Katharina die Grosse etc., da bewegen wir uns geschichtlich gesehen im Mübereich , keinerlei Einfluss.

Ob wir Frauen besser mit Macht umgehen würden, wenn wir 5000 Jahre Erfahrungswerte hätten entwickeln 7nd sammeln können und dabei unsere weiblichen Stärken und Softskills hätten einsetzen dürfen .. keine Ahnung... wir werden es nie erfahren. Die paar mächtigen Frauen bis heuer haben es vielfach über männliches Kettenrasseln nach oben geschafft. So schnell können wir garnicht unseren eigenen Weg finden...uns fehlen Frauenvorbilder .... das braucht noch Generationen.
 

mondfahrer

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  • #336
Es lässt sich kaum bestreiten, dass es Menschen männlichen Geschlechts waren, doch muss einschränkend hinzugefügt werden, dass es Menschen männlichen Geschlechts waren, die einer kleinen Minderheit (Nobilitas, Adel, Elite, High Society, <u name it>) angehörten.

Dem stimme ich nur bedingt zu. Die ganzen -ismen seit 1789 wurden nicht vom Adel angezettelt, sondern vom Bürgertum oder von der Arbeiterschaft. So viel Blut wie seit den Revolutionen von 1789 wurden nie zuvor vergossen.
 

Cosy

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  • #337
Es lässt sich kaum bestreiten, dass es Menschen männlichen Geschlechts waren, doch muss einschränkend hinzugefügt werden, dass es Menschen männlichen Geschlechts waren, die einer kleinen Minderheit (Nobilitas, Adel, Elite, High Society, <u name it>) angehörten.

Diese Machteliten nahmen selten Rücksicht auf die Bedürfnisse der ärmeren Bevölkerung.
Deren Söhne wurden willkürlich zum Kriegsdienst eingezogen und für die Fehden und Eroberungen der Mächtigen missbraucht.

Hundertmillionenfach Entbehrung, Leid, Krankheit, Verstümmelung, Tod etc. war die Folge. Wer siegreich überlebte, für den gab es bald die nächste Gelegenheit zu leiden und sterben. Wer lebend unterlag, wurde gefangen genommen und als Sklave verkauft.

In Deutschland wurde die Sklaverei 1837 abgeschafft. In den USA 1865.
off topic!
 

Maron

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  • #339

wieso? Geht es nicht in deinen Wortmeldungen stets um ein unrechtes Verhalten von Männern? "Frauen wurden unterdrückt...durften ihre Meinung nicht sagen", Männer wurden ebenfalls unterdrückt, durften ihre Meinung nicht sagen. Also scheint es darum zu gehen, wer entscheidet und bestimmt und nicht um eine Abwaschaufteilung, höchstens: du hast einen Partner, der dir die Aufteilung vorschreibt und du musst dich daran halten, weil sonst irgend etwas Bedrohliches mit dir passieren könnte.
 

JoeKnows

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  • #340
Es lässt sich kaum bestreiten, dass es Menschen männlichen Geschlechts waren [die die Gesellschaft dominierten], doch muss einschränkend hinzugefügt werden, dass es Menschen männlichen Geschlechts waren, die einer kleinen Minderheit (Nobilitas, Adel, Elite, High Society, <u name it>) angehörten.
Bis in die 50er Jahre durfte in der BRD - trotz der im Grundgesetz festgeschriebenen Gleichberechtigung - laut BGB jeder Mann den Wohnort seiner Ehefrau festlegen, entscheiden ob sie einem Beruf nachgeht, oder verbieten, dass sie ein Konto eröffnet. (Quelle)

Das galt nicht nur für Adelige oder sonstige Eliten, sondern für jeden (Mann).
 
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  • #342
Und, ist die Welt besser geworden, seitdem die Frauen gleichberechtigt bzw subventioniert in allen Bereichen mitmischen dürfen? 🤷‍♂️.
Eher nicht...
 

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  • #343
Bis in die 50er Jahre durfte in der BRD - trotz der im Grundgesetz festgeschriebenen Gleichberechtigung - laut BGB jeder Mann den Wohnort seiner Ehefrau festlegen, entscheiden ob sie einem Beruf nachgeht, oder verbieten, dass sie ein Konto eröffnet. (Quelle)

Das galt nicht nur für Adelige oder sonstige Eliten, sondern für jeden (Mann).

Ja, gut dass es vorbei ist.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Ehemann für alle Ausgaben/Katalogbestellungen seiner Angetrauten einstehen musste. ;)
 

Maron

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  • #344
Bis in die 50er Jahre durfte in der BRD - trotz der im Grundgesetz festgeschriebenen Gleichberechtigung - laut BGB jeder Mann den Wohnort seiner Ehefrau festlegen, entscheiden ob sie einem Beruf nachgeht, oder verbieten, dass sie ein Konto eröffnet. (Quelle)

Das galt nicht nur für Adelige oder sonstige Eliten, sondern für jeden (Mann).

Ja das war ein weiterer Schritt der Befreiung...

Ein Blick in die Geschichte (wiki) ...

der Sozialphilosoph Charles Fourier (1772–1837). Er hatte erstmals den Grad der Befreiung der Frau als Maßstab für die gesellschaftliche Entwicklung definiert und formulierte:

„Der soziale Fortschritt […] erfolgt aufgrund der Fortschritte in der Befreiung der Frau.“[15]

Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren zum Oberbegriff des Feminismus zahllose Unterbegriffe entstanden, wie etwa bürgerliche Feministin, christlicher Feminist, radikale Feministin, männlicher Feminist.[12]
 
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nein, liebe Maron, ich bin in allen Bereichen für Gerechtigkeit, aber die Rechte der Frau in unserer Gesellschaft liegen mir schon speziell am Herzen. Olle Emanze halt 😜
 

Maron

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nein, liebe Maron, ich bin in allen Bereichen für Gerechtigkeit, aber die Rechte der Frau in unserer Gesellschaft liegen mir schon speziell am Herzen. Olle Emanze halt 😜

hm..als Feministin bist du hier aber noch nicht wirklich aufgefallen :), aber vielleicht fühlst dich so? Wenn du dich über Männer im Speziellen echauffierst? Du bist eine Echaufföse😁.
 

Cosy

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Na ja, der Post hier hat schon etwas Feministisches, aber ich schreibe hier im Forum nicht oft mit. Muss ja auch ab und zu arbeiten. Heute hält mich ein Hexenschuss davon ab.