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  • #316
Zitat von Butte:
Ich finde, Sex ist ein ganz gutes Spielfeld dafür, auch mal gemeinsam ein Gegeneinander zu leben. Gerade weil es eine Klammer drum gibt. Wie beim Fußball oder so.
Spielen jaaaa.

Gegeneinander ?

Wenn es ganz schlecht läuft auch im Uhrzeigersinn, oder ?
Aber auch da kriegen sich die Zeiger mal zu "High Noon" ;-)
 
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  • #317
Also ich kann euch sagen, ich hatte letzte Nacht eine heiße Nacht!… ...Wow...Wow… ...schlafe noch bis Montag im Dachgeschoss :)))
 
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Gast

  • #318
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Gast

  • #319
Zitat von t.b.d.:
Kann mir fast nicht vorstellen wie das einer sich entwickelnden Beziehung zuträglich sein könnte.
Bbzl.
Ja, ich denke auch, daß es da eher unwahrscheinlich ist.
Dabei könnte Sex eine gute Möglichkeit sein,da was auszuagieren, das sonst wenig Platz hat, allenfalls in irgendwelchen Problemgesprächen.

Also bei vielen, die hier suchen, und insbesondere auch jenen, die suchen und vorgeben, nicht zu suchen, finde ich viele Anteile von Feindlichkeit gegenüber dem, was sie suchen. Die Threads sind voller Gegeneinander auch so ganz allgemein von Frau und Mann. Ich glaube, es könnte hilfreich sein, das wenn man das schon nicht ändern will, dann bewußt dazu zu stehen. Und eben nicht nur in Geschlechterklischees oder Lästern auszuleben, wo es meist so was Dummes und Langweiliges hat, sondern eben mal konkret, beispielsweise im Sex.

Der muß ja keine halbe Stunde Wellnessoase sein, fern von allem anderen, sondern man könnte auch integrieren, was einen so umtreibt.
Aber natürlich ist das erschwert, wenn man schon zu sich selbst nicht ehrlich ist. Wenn man, obwohl man es merklich an den Tag legt, leugnet, in so einem Gegeneinander zu sein, dann wird man auch, wenn der andere derartiges im Sex auslebt, dem kaum anders als mit Angst und Ressentiment begegnen können
 
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  • #320
Zitat von Butte:
Ja, ich denke auch, daß es da eher unwahrscheinlich ist.
Dabei könnte Sex eine gute Möglichkeit sein,da was auszuagieren, das sonst wenig Platz hat, allenfalls in irgendwelchen Problemgesprächen.

Also bei vielen, die hier suchen, und insbesondere auch jenen, die suchen und vorgeben, nicht zu suchen, finde ich viele Anteile von Feindlichkeit gegenüber dem, was sie suchen. Die Threads sind voller Gegeneinander auch so ganz allgemein von Frau und Mann. Ich glaube, es könnte hilfreich sein, das wenn man das schon nicht ändern will, dann bewußt dazu zu stehen. Und eben nicht nur in Geschlechterklischees oder Lästern auszuleben, wo es meist so was Dummes und Langweiliges hat, sondern eben mal konkret, beispielsweise im Sex.

Der muß ja keine halbe Stunde Wellnessoase sein, fern von allem anderen, sondern man könnte auch integrieren, was einen so umtreibt.
.......................
Ist ja interessant.............................da muss die Hängematte noch ein bischen warten.
Irgendwie habe ich einen Knoten im Kopf, kannst du deine These mal mit einem Beispiel würzen.
Moment..............................ich bin keine Spannerin, ich kann mir nur so wenig vorstellen unter dem, was du da schreibst.
Oder ist das irgendwie nicht ernst gemeint?
 
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  • #321
Ich vermute, Butte meint den Satz, den ich von einer Paar-Therapeutin mal hörte: man sollte als Partnerin den Mann nicht kastrieren. "Kastrieren" natürlich im metaphorischen Sinne...Wichtig ist doch auch diese Mann-Frau-Spannung, auch beim Sex, findet ihr nicht?
 
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  • #324
Zitat von t.b.d.:
Wenn ich mir so überlege, was alles als Erklärung dafür herhält, warum viele Paare nur selten oder fast nie Sex haben... verglichen damit wie selten man hört dass jemand z.B. keine Lust auf Fernsehen hat... sehe ich für eine praktische Umsetzung kaum Chancen.
Echt? Ich hör ständig Leute rechtfertigen, weswegen sie kein Fernsehen schauen.

Das widersprüchliche das du beschreibst sehe ich auch, aber ich sehe auch dass die meisten Leute ja nicht irgendwen suchen, sondern ganz genau eine Person, auf die u.a. ihre Ressentiments nicht zutreffen. Da wird es erst schwierig, wenn man nicht richtig gegencheckt, sondern womöglich fleißig projiziert oder nach den falschen Anzeichen sucht oder voreilige Schlüsse aus irgendwelchen Anzeichen zieht.
Deswegen ja meine Empfehlung: statt vergeblich zu versuchen, jemanden zu suchen, der ganz anders ist als alle anderen und mit dem das Leben eine Abfolge ausschließlich reiner Harmonien sein müßte, jemand realen und Formen entwickeln, auch mit Disharmonien umzugehen. Als eine Möglichkeit unter anderen: sie im Sex auszuagieren.

Da könnte aber statt (ohnehin nicht stattfindender) Sex beispielsweise auch ein wöchentlicher Tanzkurs mit anschließender Partie Mensch-ärgere-dich-nicht helfen.
Das mag in den Ohren mancher Foristen niveauvoller klingen.

Selbst wenn beide ehrlich ihre Vorurteile dem anderen Gegenüber mit ins Bett brächten, käme es immer noch auf die Vorurteile an.
Wenn jetzt beispielsweise ein Mann Frauen grundsätzlich für unfähig hielte Autos zu reparieren, die Frau hingegen alle Männer für notorische Schürzenjäger hält - was würde gemeinsam praktizierter Sex dabei bewirken können bzw. wie würde man solche Vorurteile dabei ausagieren?
Mann zieht Schürze an und Frau verlegt ein Rohr.
 
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  • #325
Zitat von t.b.d.:
Das Problem ist tatsächlich der Umgang mit Disharmonien, der oft dazu führt, dass die Lage eher eskaliert statt besser zu werden.
Soweit ich weiß, wird in Krisenzeiten der sexuelle Teil der Beziehung am deutlichsten leiden. Willkürlich oder unwillkürlich. Sex steht eher nicht zur Verfügung, um irgendwas auszuagieren.
Das mag faktisch oft so sein. Ich frage mich aber, ob das so sein muß. Vielleicht liegt das eben unter anderem daran, daß viele glauben, daß Sex immer so harmonisch sein müsse, so affirmativ und auf eine Weise wohltuend wie Yoga. Erst macht man den Raum ganz eng, und dann wundert man sich, daß die Bedingungen so oft nicht erfüllt sind, um in ihn einzutreten.
 
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  • #326
Zitat von t.b.d.:
Sex als praktizierte Schnittmenge gegenseitig eingestandener Vorlieben ist tatsächlich ziemlich eingeschränkt.
Find ich nicht. Ich sehe auch Beziehung nicht als praktizierte Schnittmenge gegenseitig eingestandener Vorlieben.

Darum sollten auch hier die Verkehrsregeln gelten: (1) Die Teilnahme am Verkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme.
(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Wenn man einander dahingehend vertrauen kann ist viel gewonnen.
Das scheint mir zu viel Henne oder Ei zu sein. Sex kann auch mal eine Zone sein, in der man vom allgegenwärtigen Diktat ständigen Rücksichtnehmens befreit ist. Wo Willen aufeinandertreffen, bevor sie hundert mal durch die Gehirnwindungen und das ewige Reden gegangen sind. Wo man auch mal zu nahe tritt.
Da gibt es so viel Sehnsucht. Daß man was getan wird und nicht immer gefragt wird, ob dies und jenes denn auch genehm ist.
Einen Unterschied zwischen Fantasie und Realität gibts eh.
 
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  • #327
Zitat von Butte:
Das scheint mir zu viel Henne oder Ei zu sein. Sex kann auch mal eine Zone sein, in der man vom allgegenwärtigen Diktat ständigen Rücksichtnehmens befreit ist. Wo Willen aufeinandertreffen, bevor sie hundert mal durch die Gehirnwindungen und das ewige Reden gegangen sind. Wo man auch mal zu nahe tritt.
Da gibt es so viel Sehnsucht. Daß man was getan wird und nicht immer gefragt wird, ob dies und jenes denn auch genehm ist.
Einen Unterschied zwischen Fantasie und Realität gibts eh.
Ja. Und dass Konsequenzen klar sind. Immer nur "würde" und "sollte" führt nicht in Handlung. Zahnlose Tiger sind zahnlose Tiger. Unsexy.
 
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  • #328
Zitat von Butte:
Echt? Ich hör ständig Leute rechtfertigen, weswegen sie kein Fernsehen schauen.


Deswegen ja meine Empfehlung: statt vergeblich zu versuchen, jemanden zu suchen, der ganz anders ist als alle anderen und mit dem das Leben eine Abfolge ausschließlich reiner Harmonien sein müßte, jemand realen und Formen entwickeln, auch mit Disharmonien umzugehen. Als eine Möglichkeit unter anderen: sie im Sex auszuagieren.


Das mag in den Ohren mancher Foristen niveauvoller klingen.


Mann zieht Schürze an und Frau verlegt ein Rohr.
tv schaue ich selten. nur mit mann damit die nachbarn das laute stöhnen beim sex nicht hören *grins* nennt man rücksichtnehmen *grins*

sex mit einem mann der das kann worüber sollte ich da reden ? *grins*
sex als konfliktlösung ? funktioniert für die kleineren konflikte wunderbar *grins*
 
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  • #329
Zitat von t.b.d.:
Sex als praktizierte Schnittmenge gegenseitig eingestandener Vorlieben ist tatsächlich ziemlich eingeschränkt.
Eher ein Resteessen als eine Schlemmerei.
Die Schnittmenge zu erweitern würde einen zielführenden Umgang mit Diskrepanzen erfordern, ebenso die Bereitschaft zu riskieren, dass beim Ausprobieren auch mal etwas nicht auf Anhieb funktioniert oder nicht so toll ist wie erhofft ohne das nachher gleich ein Trauma entsteht.
das resteessen ist solange zufreidenstellend wie zwei menschen es als erfüllend empfinden. wenn jetzt einer keine erfüllung mehr findet sollte er kommunizieren das es so ist, kann auch nonverbal sein. wenn der wunsch auf diskrepanzen *malnachgeschlage = auseinanderkrachen* stösst bist du im aus. sexuelle grenzen sind so nicht erweiterbar. mal was neues gemeinsam ausprobieren klasse

Zitat von t.b.d.:
Darum sollten auch hier die Verkehrsregeln gelten: (1) Die Teilnahme am Verkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme.
(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Wenn man einander dahingehend vertrauen kann ist viel gewonnen.
wenn man dann noch die eigenverantwortung zufügt wird es stimmig. aber auch da ist voraussetzung kommunikation woher weiß man sonst welche grenzen nicht überschritten werden sollten ? dafür braucht man die fähigkeit die signale des partners zu hören und auch zu verstehen als minimum verstehen zu wollen, alles auch nonverbal möglich
vertrauen entsteht mit der erfahrung das mein partner verantwortlich mit sich selbst und mit mir umgeht alles andere ist naiv
 
D

Dr. Bean

  • #330
Zitat von cabal:
tv schaue ich selten. nur mit mann damit die nachbarn das laute stöhnen beim sex nicht hören *grins* nennt man rücksichtnehmen *grins*

sex mit einem mann der das kann worüber sollte ich da reden ? *grins*
sex als konfliktlösung ? funktioniert für die kleineren konflikte wunderbar *grins*
Ouh Baby! Ich glaub wir müssen uns mehr streiten!