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  • #181
Zitat von t.b.d.:
Wenn ich mir die Trennlinie zwischen Messergebnis und Interpretation betrachte, dann könnte eine mögliche Erklärung für das Phänomen der körperlichen Erregung die psychisch nicht wahrgenommen wird könnte auch eine psychosoziale Konditionierung sein.
Wie prüft man das?
Himmel, das hab ich ja erst jetzt gelesen ... ja ja, diese Trennlinie, die ist doch mit am schwierigsten zu ziehen! Nicht zuletzt weil in unsere Interpretationen so viel mit einfließen kann: eigene Erwartungen, Lebenserfahrung, gute wie schlechte, Wunschvorstellungen ... was sagt uns ein Messergebnis (in all seiner Begrenztheit) wirklich?

btw: danke für den Buchtip. Jetzt liegen da mal wieder vier Bücher ... seufz.
 
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Gast

  • #182
Zitat von Schreiberin:
Ja, diese Vorsicht hätte ich auch. Außen hat der Topf ein rosa Schleifchen… und drinnen ...…könnte ...Gift und Galle sein. Muss nicht, ...aber kann. Man weiß ja nie. Es kann aber auch süße leckere Schokolade drin sein, oder Pralinen. Oder nur Luft. Also gar nichts.
 
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  • #183
Ein Messergebnis sagt a.) etwas über die Methodik aus und ist b.) deren Ergebnis.

Körperliche Erregung, die psychisch nicht wahrgenommen wird gibt es nicht. Die Erregung ist das Produkt einer Wahrnehmung.
 
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  • #184
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  • #185
Ich stelle dar. Meinen tue ich nicht.
 
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  • #186
Zitat von Howlith:
Himmel, das hab ich ja erst jetzt gelesen ... ja ja, diese Trennlinie, die ist doch mit am schwierigsten zu ziehen! Nicht zuletzt weil in unsere Interpretationen so viel mit einfließen kann: eigene Erwartungen, Lebenserfahrung, gute wie schlechte, Wunschvorstellungen ... was sagt uns ein Messergebnis (in all seiner Begrenztheit) wirklich?

btw: danke für den Buchtip. Jetzt liegen da mal wieder vier Bücher ... seufz.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/sexualforschung-detektivin-der-lust-1.450928-2

Ein Messergebnis ist ein Messergebnis. Die Methode scheint geeignet. Sie misst Durchblutung und Feuchtigkeit in Abhängigkeit von optischen Stimuli.
Die Testpersonen sagen sie spüren keine Erregung. Davon ausgehend, dass sie keinen Test sabotieren an dem sie freiwillig teilnehmen muss man annehmen, dass ihnen ihre körperliche Erregung nicht bewusst wird.

Stellt sich die Frage, warum das so sein mag.
Die einen sagen das sei genetisch bedingt, andere sagen es sei psychosozial konditioniert. Wer würde wohl vor sich selbst eingestehen, dass ihn kopulierende Zwergschimpansen antörnen?

Es könnte auch sein, das ein Reiz, der zu psychischer Erregung führt sehr viel stärker sein muss als einer der eine physische Erregung hervorruft.
Am besten wird es sein, man schaut sich die Veröffentlichung von Dr. Chivers mal im Original an.

Interessant ist auch das Ergebnis der Frage ob frau mit diesem attraktiven Mann auf ein Hotelzimmer gehen würde.

Wenn man die Frage anders stellen würde und das gleiche Ergebnis bekäme, dann würde ich es glauben.
Gibt es jemand z.b. aus Film Funk und Fernsehen den sie nicht persönlich kennen, mit dem sie heute noch in ein Hotelzimmer gehen und nicht von der Bettkante stoßen würden, obwohl sie wissen, dass es nur dieses eine Mal geben wird?
 
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  • #188
Nochmal: Die Erregung ist das Produkt einer Wahrnehmung. Ob es bewusst oder unbewusst ist spielt keine Rolle.
Bewusst und unbewusst sind sehr schwammige Begriffe, und die Trennlinie zwischen beidem vermag Wissenschaft nicht zu ziehen. Vielleicht sollte man es der Esoterik überlassen.
 
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  • #189
Sich durchs esoterische Hintertürchen davonzustehlen scheint mir wohlfeil.

Wenn die Wahrnehmung zu einer körperlichen Reaktion führt, diese jedoch nicht bewusst wird, dann führt das dazu, das man sich selbst was vor macht.

An dieser Stelle möchte ich einmal mehr einwerfen, dass Selbstbewusstsein aus "selbst" "bewusst" und "sein" besteht. Ein Sachverhalt der allzu oft in das Spannungsfeld zwischen Wahrheit und bewusster Wahrnehmung fällt.
 
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  • #190
Wir reden aneinander vorbei, t.b.d. Trotzdem danke für das Gespräch.
 
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  • #192
Immer dieses "Männer/Frauen"...ich will auch Sex...definitiv Sex. Sex ist toll, körperlich, instinktiv. Die Gefühlsduselei hab ich im Alltag genug, darum will ich in einer Beziehung den Kopf des Öfteren mal komplett ausschalten und einfach nur sexuelle/körperliche/instinktive Bedürfnisse mit einem Partner befriedigen, der ungefähr auf derselben Wellenlänge ist.
 
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  • #193
Zitat von Tinchen26:
Immer dieses "Männer/Frauen"...ich will auch Sex...definitiv Sex. Sex ist toll, körperlich, instinktiv. Die Gefühlsduselei hab ich im Alltag genug, darum will ich in einer Beziehung den Kopf des Öfteren mal komplett ausschalten und einfach nur sexuelle/körperliche/instinktive Bedürfnisse mit einem Partner befriedigen, der ungefähr auf derselben Wellenlänge ist.
Tja Tinchen...dann bist du wohl der Traum der Männerwelt. ^^
 
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  • #195
Zitat von t.b.d.:
Ein Messergebnis ist ein Messergebnis. Die Methode scheint geeignet. Sie misst Durchblutung und Feuchtigkeit in Abhängigkeit von optischen Stimuli.
Die Testpersonen sagen sie spüren keine Erregung. Davon ausgehend, dass sie keinen Test sabotieren an dem sie freiwillig teilnehmen muss man annehmen, dass ihnen ihre körperliche Erregung nicht bewusst wird.
Trennlinie zwischen Messergebnis und Interpretation. Durchblutung und Feuchtigkeit = Messergebnis. Dass dies auch zwingend die einzigen/richtigen Parameter für eine körperliche Erregung sind, halte ich für eine Interpretation ... eine zwar nahe liegende, ja ... aber ... vielleicht ... auch anders interpretierbar. Nur wie? *grübel* *Flasche Wein öffne* *Stirn in Falten leg*.

Warum bleibt die "psychische Erregung" aus? Warum glauben wir, dass beides zusammen gehört? Messen / erfragen wir die psychische Erregung vielleicht zum falschen Zeitpunkt? (Himmel, so viele Variablen ...)