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fleurdelis

  • #31
Zitat von Butte:
Und zwar so im Kindergärtnerinnenmodus. Und es ist dann auch nicht verwunderlich, daß die Kindergärtnerinnen hier zumeist gerade die sind, die sich selbst am infantilsten verhalten. Das hat vermutlich etwas mit dem maximal erreichbaren bzw. zugänglichen Strukturniveau zu tun.
…… :) …….. Gruppenzwang und "Meinungsinstabiität" tun ihr übriges …….. glaube jedoch: Butte, bei allem bemühen, Hoffnung auf viel Veränderung hege ich nicht.

Aber wenn ich dich richtig verstanden habe, könntest du das mit dem maximal erreichbaren ja bereits andeuten.
 
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Hafensänger

  • #32
Solche Verwerfungen aus der Kindheit zu erkennen kann überhaupt erst angegangen werden, wenn man etwas davon merkt, sprich es ist ein Leidensdruck da, irgend etwas funktioniert nicht und mann, auch frau fängt an zu suchen! Ein halbwegs flexibler, interessierter Mensch hat durchaus die Chance dem Problem auf die Spur zu kommen, es unter unter Annahme meist notwendiger Zufälle sogar zu lösen.

Wo aber der "Leidensdruck" fehlt oder schon der nicht erkannt wird, wird es mit dem Ansatz zur Problemlösung für ein nicht erkanntes Problem ganz, ganz finster!
 
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  • #33
Zitat von Dr. Bean:
Ich finde, ihr habt beide recht, redet nur aneinander vorbei. Und es ist auch was ich meine. Ja er kann sich aus der Sekte lösen absolut, das gehört zum erwachsen werden dazu. Aber und das mein ich, glaube ich dass das nur noch sehr wenigen Männern gelingt, diese eigentlich einfache Aufgabe. Und darüber muss man nachdenken und auch mal Verständnis aufbringen.
Verständnis ist wichtig, aber... hilft es ihm bzw. der Beziehung damit weiter?
 
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  • #34
Zitat von Butte:
Andere, in dem Fall "die Männer", also eine Großgruppe von Männern, so behandeln, als seien sie Kinder. Gerne von "Kindergarten" sprechen. Sich doppelt drüber stellen: zum einen wie eine Kindergärtnerin über die Kinder gestellt ist, im Urteil vor allem, zum zweiten sich drüber stellen, indem man Menschen, die keine Kinder sind, wie Kinder auffaßt. Simples, "kindgemäßes" Beurteilungsvokabular, Vorliebe für einfache Regeln u.a.
Es gibt Menschen, die sehr geschickt mit Worten sind, aber letzendlich genau das machen, was sie anderen Menschen vorwerfen .-).
 
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  • #35
Zitat von fafner:
Also nee, wirklich net.

Vielleicht solltest Du mal Dein "Beuteschema" überdenken. :)
Hast völlig recht. Solch ein Verhalten wird ja nicht gleich beim ersten Date gezeigt. In dem geschilderten Fall bin ich dann den Kontakt auch zeitnah beendet. Danach zeigte der Mann sein wahres Gesicht.
 
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  • #37
Zitat von Dr. Bean:
Auf jeden Fall aber hier soll es mal nicht um Frauen gehen, sondern nur um Männer. Das wird immer wichtiger.

Ich stehe momentan vor dem Problem, dass sich meine Mutter nicht mehr ganz so wohl bei Vati fühlt. Ich stell mir vor was passiert, wenn die abhaut. Der kann noch nichtmal Kaffee kochen. Und ich frag mich was dazu geführt hat dass Männer sich in solche Abhängigkeit begeben. Warum kann man seine unabhängigkeit so wegwerfen.
Heute sieht man es in anderer Form. Männer in meinem Alter heulen Rum weil sie keine Partnerin kriegen. Und ich frag mich wozu, sie führen doch ein super Leben alleine. Doch sie schaffen es nicht dem Leben irgendeine Bedeutung abzuringen ohne eine Partnerin. Ich kenne diese Gefühle und kann sie nachvollziehen, verstehen will ich ihre Ursache und Genese.
O.k. Stimmt, das Thema sind hier Männer.

Zu dem Beispiel Deiner Eltern: Das ist doch meist eine wechselseitige Abhängigkeit...er kann oder könnte sich kaum allein versorgen, und die Ehefrauen sind oder wären evtl. mit Steuererklärungen oder handwerklichem Kram überfordert. Solange man sich gut versteht und beide diese Rollenteilung wollen, super. Nur wenn einer nicht mehr mitspielt, dann kommt das böse Erwachen. Und meist sind es die Frauen, die nochmal ein anderes Leben leben wollen. Oder täusche ich mich da?
 
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Dr. Bean

  • #39
Zitat von Kaisa:
O.k. Stimmt, das Thema sind hier Männer.

Zu dem Beispiel Deiner Eltern: Das ist doch meist eine wechselseitige Abhängigkeit...er kann oder könnte sich kaum allein versorgen, und die Ehefrauen sind oder wären evtl. mit Steuererklärungen oder handwerklichem Kram überfordert. Solange man sich gut versteht und beide diese Rollenteilung wollen, super. Nur wenn einer nicht mehr mitspielt, dann kommt das böse Erwachen. Und meist sind es die Frauen, die nochmal ein anderes Leben leben wollen. Oder täusche ich mich da?
Die Männer wollen es auch häufig, nur denk ich dass das Fantasieren über eine neue Liebesbeziehung eher den Wechsel bei Frauen hervorruft. Ein Mann würde sich eher nach seinem Gefühl nach verlorenen Freiheiten sehnen, die er als Single hatte. Letzteres erzeugt aber in der Regel nicht genug Leidensdruck, um die Ehe zu beenden. Gepaart mit Bequemlichkeit und einem Hang zur Routine passiert dann nichts.

Ich habe nichts gegen Arbeitsaufteilung in einer Ehe aber das ein Mann so fundamental miserabel in den grundlegenden Dingen des Lebens sein kann, wie Wäschewaschen, Einkaufen gehen und sich Versorgen; ist bedenklich. Wenns bei den Beiden scheppert, bleibt der ganze Mist an mir hängen, weil alleine verwahrlost der.
 
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  • #40
Zitat von Dr. Bean:
.............. Gepaart mit Bequemlichkeit und einem Hang zur Routine passiert dann nichts.

Ich habe nichts gegen Arbeitsaufteilung in einer Ehe aber das ein Mann so fundamental miserabel in den grundlegenden Dingen des Lebens sein kann, wie Wäschewaschen, Einkaufen gehen und sich Versorgen; ist bedenklich. Wenns bei den Beiden scheppert, bleibt der ganze Mist an mir hängen, weil alleine verwahrlost der.
Ja, Dr. Bean, das ist genau das, was ich derzeit in meinem Umfeld erfahre. Viele Männer in meinem Alter sind unflexibel, bequem, haben sich in ihrer Komfortzone eingerichtet und fallen aus allen Wolken, wenn die Ehefrau sich 'plötzlich' neu orientiert.

Bei Dir scheint Deine Mutter alles richtig gemacht zu haben, denn Du bist ja in der Lage, Dich selbst zu versorgen.
 
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  • #41
Zitat von Zaphira:
Bei Dir scheint Deine Mutter alles richtig gemacht zu haben, denn Du bist ja in der Lage, Dich selbst zu versorgen.
Wieso hat dann die Mutter alles richtig gemacht? Es scheint eher, Dr. Bean hat dann alles richtig gemacht.
Finde es etwas irritierend, dass der Mann, sofern er abhängig von seiner Mutter ist, zu unmündig war, sich zu befreien. Und wenn er das dann doch tut (sich befreien), ist er allerdings auch nicht mündig und hat das sich selbst zu verdanken, sondern seiner einfach tollen Mutter. Scheint so als wäre der Mann so oder so unmündig, unabhängig von seiner Unabhängigkeit...
 
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  • #42
Nun ja, der Grundstein, einmal ein unabhängiger Mensch zu werden, wird doch in der Erziehung im Elternhaus gelegt, immer mehr auch von Vätern, aber hauptsächlich immer noch von den Müttern.

Zugegeben, meine Interpretation, Dr. Bean's Mutter habe ihn zu einem unabhängigen Menschen erzogen, der in der Lage ist, sich selbst zu versorgen. Und falls nicht, hat Dr. Bean sich zwangsläufig dahin entwickelt.

Was seinen Beitrag # 27 betrifft:

"Ich stell mir vor was passiert, wenn die abhaut. Der kann noch nichtmal Kaffee kochen. Und ich frag mich was dazu geführt hat dass Männer sich in solche Abhängigkeit begeben."

lässt darauf schliessen, daß es sich hier um die Generation handelt, die die alten Rollenmuster gelebt hat.

Vermutlich müßte Dr. Bean's Vater sich nicht aus einer Abhängigkeit 'befreien' sondern einfach nur aufwachen, stattdessen wird er wohl betroffen dasitzen und sich fragen, warum seine Frau ihn jetzt einfach so hängen läßt.

Es ist eben immer eine Frage, inwieweit man sich in seiner Bequemlichkeit einrichtet und somit in eine Abhängigkeit gerät und inwieweit ein Partner dies auch akzeptiert.
 
D

Dr. Bean

  • #43
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  • #44
Zitat von Dr. Bean:
Warum diese Polemik?

Du schreibst doch selbst in # 3 : Hab mal mit 12 nen segeltörn in den Sommerferien gemacht, da lernt Mann Verantwortung.

Hätte Deine Mutter Dir das damals nicht erlaubt, hättest Du diese Erfahrung nicht machen können. Also hat sie da bereits dazu beigetragen, Abhängigkeit aufzulösen...
 
D

Dr. Bean

  • #45
Weil ich meinen Papa liebe, mehr als Alles andere auf dieser Welt