Romulus

User
Beiträge
125
  • #1

Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Liebe Userinnen und User

In einem anderen Thema wurde von Frauen die Vermutung geäussert, dass viele Männer Minderwertigkeitsprobleme hätten, bekämen, oder bekommen würden.

Liebe Frauen, bitte sprecht euch aus und schreibt hier eure Geschichten und Vermutungen rein.

Liebe Männer, bitte lasst euch von den Beiträgen der Frauen nicht erzürnen, sondern nimmt er gelassen nach dem Grundsatz, ein Wort zuviel ist ein Gedanke zuwenig.


Danke im Voraus.
 
Beiträge
3.935
  • #2
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

..... und Frauen sind Zicken, werden Zicken oder werden Zicken würden...... Soviel dazu.
 

vivi

User
Beiträge
2.716
  • #3
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Zitat von Schreiberin:
..... und Frauen sind Zicken, werden Zicken oder werden Zicken würden...... Soviel dazu.

:)))...ich bin nicht zickig!....Mann macht nur gerade nicht das was ich will!

Hab ich mal auf einer Spaßkarte gelesen, klingt doch nett. :)

zum Thema:

Vermtl. gibt es (auch) Männer mit Minderwertigskeitsproblemen und / oder kriegen etc. ..... genauso wie es auch Frauen damit gibt. Ich kenn nun den benannten Thread nicht, also weiß ich auch nicht in welchem Zusammenhang das gemeint ist. Das erschwert natürlich den Gedankenaustausch dahingehend. Habe jetzt auch eine Weile (verträumt) hier gesessen und überlegt, ob mir ein Bsp. einfällt.....nein, bisher hatte ich scheinbar mit Männern ohne Minderwertigkeitsprobleme zu tun......oder sie hatten noch keine oder die waren wieder weg oder ich habs nicht bemerkt ..... ist sehr wahrscheinlich ;-)

Mich würde ja interessieren, wie ihr Männer - wenn denn vorhanden - das beschreibt bzw. sich das bei euch äußert und ihr damit umgeht. Sorry, reine Neugier!
 
Beiträge
4
  • #4
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Um ehrlich zu sein, haben mir die Frauen die ich bisher kennenlernen dürfte(ausnahmen bestätigen die Regel) das man entweder körperlich nicht ansprechend wirkt,
oder zu distanziert zu schüchtern oder andere "Mängel"hat.

Ich habe mittlerweile arge Probleme allein mit Frauen zu reden oder zu schreiben,
da ich immer befürchte etwas falsches zu sagen.
 

Howlith

User
Beiträge
2.024
  • #5
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

@Romulus

Ich würde nicht von "Minderwertigkeitsproblemen" sprechen, sondern von einem Orientierungsproblem ...

Hab da mal einen link für Dich, falls es Dich interessiert:

http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/tid-21138/gesellschaft-wann-ist-der-mann-ein-mann_aid_594249.html
 

Naturtrüb

User
Beiträge
213
  • #6
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Interessanter Artikel, Howlith. Ich greife den Artikel mal auf und zitiere daraus Walter Hollstein (vom Fokus wird er "renommierter Männer-Forscher" genannt):

Zitat von Walter Hollstein:
Frauen sind flexibler als Männer. Sie sind berufstätig, haben Familie, pflegen Hobbys und ein großes soziales Netz. Männer jammern schon, wenn sie noch etwas machen müssen, was über ihre Erwerbstätigkeit hinausgeht, sei es Kindererziehung oder Haushalt. Der Spagat, der von Frauen geleistet wird, ist größer. Aber hier muss ich meine Geschlechtsgenossen auch entschuldigen: Wir haben das nicht gelernt.

Weiterhin hat er folgende Thesen:

- Männlichkeit ist entwertet worden.
- viele Männer haben die feministische These "Alle Männer sind Unterdrücker" verinnerlicht und trauen sich nicht mehr, für sich selbst einzustehen.
- Mädchen und Frauen sind in ihrer Emanzipation stark unterstützt worden. 80 % von ihnen haben sich von klassischen Rollenbildern verabschiedet. Sie wollen gute Ausbildung, Karriere und einen partnerschaftlichen Mann. Drei Viertel der Männer wollen aber keine emanzipierte Frau. Ergo: Geschlechter-Clash

Interessantester Punkt: Trotz aller Emanzipation bleiben archaische Rollenbilder bestehen. Das heißt: Laut Hollenstein wünschen sich die meisten Frauen einen "männlichen" Mann, der die Familie ernährt und beschützt.

Gleichzeitig soll der Mann aber bitte auch sensibel und partnerschaftlich sein, und Aufgaben, die im archaischen Rollenbild der Frau "geparkt" waren, übernehmen.

Und anschließend beklagt sich die eine oder andere Frau, dass ihr Mann zwar einfühlsam und nett sei, das Baby wickele, einkaufe und staubsauge, aber so unmännlich sei... ;-)

Nun... bei jenen, die dadurch nicht verunsichert werden, handelt es sich dann wohl um die letzten "echten Männer". Und der Rest von uns muss sich wohl emanzipieren ;-)
 

anaj

User
Beiträge
1.865
  • #7
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Zitat von berserker147:
Um ehrlich zu sein, haben mir die Frauen die ich bisher kennenlernen dürfte(ausnahmen bestätigen die Regel) das man entweder körperlich nicht ansprechend wirkt, oder zu distanziert zu schüchtern oder andere "Mängel"hat.

Ich habe mittlerweile arge Probleme allein mit Frauen zu reden oder zu schreiben,
da ich immer befürchte etwas falsches zu sagen.

Das ist sehr schade. Lass Dich nicht unterkriegen.

Ich denke, dass absolut jeder irgendwelche Beispiele aufzaehlen koennte. Bei manchen Menschen kommt man einfach nicht gut an und bei anderen passt einfach alles.

Zitat von Naturtrüb:
Interessanter Artikel, Howlith. Ich greife den Artikel mal auf und zitiere daraus Walter Hollstein (vom Fokus wird er "renommierter Männer-Forscher" genannt):
Weiterhin hat er folgende Thesen:
- Männlichkeit ist entwertet worden.

Ja schon, aber man kann es auch positiv sehen. Maennlichkeit hat sich veraendert.

Zitat von Naturtrüb:
- viele Männer haben die feministische These "Alle Männer sind Unterdrücker" verinnerlicht und trauen sich nicht mehr, für sich selbst einzustehen.

Ich habe dieses Gefuehl eigentlich nicht. Wenn es aber so ist, dann ist es sehr schade.

Zitat von Naturtrüb:
- Mädchen und Frauen sind in ihrer Emanzipation stark unterstützt worden. 80 % von ihnen haben sich von klassischen Rollenbildern verabschiedet. Sie wollen gute Ausbildung, Karriere und einen partnerschaftlichen Mann. Drei Viertel der Männer wollen aber keine emanzipierte Frau. Ergo: Geschlechter-Clash

Ich bin wohl ein Kinder dieser Zeit, denn fuer mich war es normal, eine gute Ausbildung geniessen zu koennen, beruflich was erreichen zu koennen und einen partnerschaftlichen Mann zu haben. So wurde es mir von meinen Eltern auch vorgelebt. Meine Eltern kombinierten klassische und neue Rollenbilder. Es war einfach ganz normal fuer mich. Deshalb kann ich manchmal nicht verstehen, warum heute so ein Theater um Gleichberechtigung und Frauenquoten gemacht wird. Es wird selbst den Frauen viel zu viel. Man hat das das Ziel einfach schon laengst erreicht.

Zitat von Naturtrüb:
Interessantester Punkt: Trotz aller Emanzipation bleiben archaische Rollenbilder bestehen. Das heißt: Laut Hollenstein wünschen sich die meisten Frauen einen "männlichen" Mann, der die Familie ernährt und beschützt.

Ich wuerde auch einen “maennlichen” Mann bevorzugen. Aber ich definiere Maennlichkeit nicht nur ueber die Ernaehrerrolle und Beschuetzerrolle. Naja, die Beschuetzerrolle ist zumindest wichtiger als die Rolle des Ernaehrers. Denn Maenner sind nun mal staerker (ja, ja, es gibt Ausnahmen). Und vielleicht ziehen mich daher Maenner in bestimmten “maennlichen” Berufen / Positionen mehr an.

Ich glaube aber nicht wirklich, dass ein Mann der Ernaehrer der Familie ist / sein muss. M.M.n. war das schon immer Teamwork. Jeder hatte bestimmte Aufgaben und Rollen, die nicht von ungefaehr so verteilt wurden. Ein Mann als alleiniger Ernaehrer der Familie?! Das gibt es und das gab es, aber unter welchen Umstaenden? Wie viele Familien koennen sich sowas leisten? Das war frueher als ein Mann noch Mann sein durfte auch nicht immer gegeben. Diesen Luxus hatten auch frueher nie alle Familien.

Zitat von Naturtrüb:
Gleichzeitig soll der Mann aber bitte auch sensibel und partnerschaftlich sein, und Aufgaben, die im archaischen Rollenbild der Frau "geparkt" waren, übernehmen.

Gab es nicht immer Veraenderungen in der Gesellschaft und im Rollenverstaendnis? Solange es uns nicht aufgezwungen wird, ist es doch ein natuerlicher Prozess, der sic him Umgang miteinander ergibt. Es ist nicht auch befreiend fuer Maenner, dass sie heute auch mal Gefuehle zeigen koennen, ohne gleich als Weichei abgestempelt zu werden?
Natuerlich nerven gewisse politische Vorgaben von oben, weil sie nicht von der Gesellschaft so gewollt sind.

Sind die Maenner heute wirklich so zerrissen? Mir ist das aus meinem Umfeld eigentlich gar nicht so bewusst. Die Maenner in meinem Umfeld machen noch ganz typisch maennliche Sachen und erledigen noch ganz typisch maennliche Aufgaben, aber sie sind trotzdem partnerschaftlich und mit ihrer Partnerin auf gleicher Augenhoehe. Die Partnerin erledigt auch noch ganz klassische Aufgaben. Beide Seiten haben aber dennoch gewisse Rollenbilder durchbrochen und evtl. auch gewisse Rollen getauscht, aber ohne sich zu “verraten”. Es passt aber irgendwie und Gleichberechtigung ist kein Thema – es wird in einer Partnerschaft gelebt, in der jeder seine Rolle findet, ohne sich einen Platz erkaempfen zu muessen.

Zitat von Naturtrüb:
Und anschließend beklagt sich die eine oder andere Frau, dass ihr Mann zwar einfühlsam und nett sei, das Baby wickele, einkaufe und staubsauge, aber so unmännlich sei... ;-)

Dazu kann ich nicht viel sagen. Das passte irgendwie immer und ich fand es nicht unmaennlich.

Zitat von Naturtrüb:
Nun... bei jenen, die dadurch nicht verunsichert werden, handelt es sich dann wohl um die letzten "echten Männer".

Verdammt, wo sind die???!! ;-)

Zitat von Naturtrüb:
Und der Rest von uns muss sich wohl emanzipieren ;-)

Die Mischung machts.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Mentalista

User
Beiträge
16.306
  • #8
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Zitat von Naturtrüb:
Interessanter Artikel, Howlith. Ich greife den Artikel mal auf und zitiere daraus Walter Hollstein (vom Fokus wird er "renommierter Männer-Forscher" genannt):

Sorry, der Mann ist 1936 oder so ähnlich geboren, also über 70zig.... Das der so komische Thesen hat, die ich auch nicht in der Realität so oft wiederfinde, kann man wahrscheinlich seinem hohen Alter und Abstammung aus einer ganz anderen Generation zubilligen.

Mir ist letztens beim Vorbeigehen an einem Spielplatz aufgefallen, dass ich dort viele Männer so um die 30+ gesehen habe, mehr als früher, zu meiner Zeit. Auch sehe ich mehr junge Männer alleine mit Kinderwagen und Baby vor der Brust hängend einkaufen usw. Finde ich echt klasse.
 

Satjamira

User
Beiträge
1.118
  • #9
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

warum gibt es den Spruch, hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau?
 

bayer

User
Beiträge
56
  • #10
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Eine Frau glücklich zu machen ist (ratzi fatzi) einfach. . . ; O))*grins*

Mann muss nur ein . . .

1. Freund
2. Partner
3. Liebhaber
4. Bruder
5. Vater
6. Lehrer
7. Erzieher
8. Koch
9. Mechaniker
10. Monteur
11. Innen-Architekt
12. Stylist
13. Elektriker
14. Sexologe
15. Gynäkologe
16. Psychologe
17. Psychiater
18. Therapeut
sein

und
19. zuvorkommend
20. sympathisch
21. durchtrainiert
22. liebevoll
23. aufmerksam
24. gentlemanlike
25. intelligent
26. einfallsreich
27. kreativ
28. einfühlsam
29. stark
30. verständnisvoll
31. tolerant
32. bescheiden
33. ehrgeizig
34. fähig
35. mutig
36. entschieden
37. vertrauensvoll
38. respektvoll
39. hingebungsvoll
40. leidenschaftlich und vor allem
41. zahlungsfähig sein.

Gleichzeitig, sollte er darauf achten, dass

a) er nicht eifersüchtig ist, und dennoch nicht uninteressiert
b) er sich mit seiner Familie gut versteht, ihr aber nicht mehr Zeit widmet als der Frau
c) er ihr Raum lässt, sich aber besorgt zeigt, wo sie war und was sie gemacht hat.

Und nun die andere Seite der Medaille:
Einen Mann glücklich zu machen ist - wie wir nun rasch erkennen werden bei weitem nicht so leicht, denn der Mann braucht:

1. Sex
und
2. Essen

Was lernen wir daraus?

Harmonisches Zusammenleben ist gar nicht schwer - wenn die Männer ENDLICH erkennen, dass sie ein klein wenig ihre Ansprüche zurückschrauben müssen
 

anaj

User
Beiträge
1.865
  • #12
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Zitat von bayer:
Eine Frau glücklich zu machen ist (ratzi fatzi) einfach. . . ; O))*grins*

Mann muss nur ein . . .

1. Freund
2. Partner
3. Liebhaber
4. Bruder
5. Vater
6. Lehrer
7. Erzieher
8. Koch
9. Mechaniker
10. Monteur
11. Innen-Architekt
12. Stylist
13. Elektriker
14. Sexologe
15. Gynäkologe
16. Psychologe
17. Psychiater
18. Therapeut
sein

und
19. zuvorkommend
20. sympathisch
21. durchtrainiert
22. liebevoll
23. aufmerksam
24. gentlemanlike
25. intelligent
26. einfallsreich
27. kreativ
28. einfühlsam
29. stark
30. verständnisvoll
31. tolerant
32. bescheiden
33. ehrgeizig
34. fähig
35. mutig
36. entschieden
37. vertrauensvoll
38. respektvoll
39. hingebungsvoll
40. leidenschaftlich und vor allem
41. zahlungsfähig sein.

Gleichzeitig, sollte er darauf achten, dass

a) er nicht eifersüchtig ist, und dennoch nicht uninteressiert
b) er sich mit seiner Familie gut versteht, ihr aber nicht mehr Zeit widmet als der Frau
c) er ihr Raum lässt, sich aber besorgt zeigt, wo sie war und was sie gemacht hat.

Und nun die andere Seite der Medaille:
Einen Mann glücklich zu machen ist - wie wir nun rasch erkennen werden bei weitem nicht so leicht, denn der Mann braucht:

1. Sex
und
2. Essen

Was lernen wir daraus?

Harmonisches Zusammenleben ist gar nicht schwer - wenn die Männer ENDLICH erkennen, dass sie ein klein wenig ihre Ansprüche zurückschrauben müssen

Was ist denn nun los?!! Ist der Mann kein Beschuetzer mehr?!!!! Das darf in der Liste wirklich nicht fehlen. Das fuer Bruder erzetzen.

Ach ja, ein Mann muss auch ausdauernd sein! Das ist doch wichtig!! ;-))
 

t.b.d.

User
Beiträge
1.557
  • #15
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Zitat von anaj:
Was ist denn nun los?!! Ist der Mann kein Beschuetzer mehr?!!!! Das darf in der Liste wirklich nicht fehlen. Das fuer Bruder erzetzen.

Ach ja, ein Mann muss auch ausdauernd sein! Das ist doch wichtig!! ;-))

Okay, 46x check (gut 45x denn bei durchtrainiert im Sinne von Waschbrettbauch muss ich passen) außerdem kann ich kochen, putzen, bügeln, schalten, walten, halten, gucken und warten... und jetzt?

Apropos Essen...

ich muss weg...
 

Nettmann

User
Beiträge
1.135
  • #16
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Zitat von bayer:
...
Und nun die andere Seite der Medaille:
Einen Mann glücklich zu machen ist - wie wir nun rasch erkennen werden bei weitem nicht so leicht, denn der Mann braucht:

1. Sex
und
2. Essen
Wenn denn Frau heute noch kochen kann,...
;-)
Ich helf mir da ganz gerne selbst, bin leidenschftlicher Koch. Damit kann ich auch noch bestimmen, was es zu Essen gibt.
;-)

Nettmann
 

bayer

User
Beiträge
56
  • #18
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Zitat von Nettmann:
Wenn denn Frau heute noch kochen kann,...
;-)
Ich helf mir da ganz gerne selbst, bin leidenschftlicher Koch. Damit kann ich auch noch bestimmen, was es zu Essen gibt.
;-)

Nettmann

Bei der Frauenliste "ausdauernd" dazu und dafür bei der Männerliste "Essen" weg...doch, das klingt fair :p
 

Nettmann

User
Beiträge
1.135
  • #19
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Zitat von anaj:
Da sei Dir mal nicht so sicher.... wir haben auch so unsere Tricks, um unseren Willen zu bekommen.... ;-)
Hallo anaj,
so blöd bin ich nicht, daß ich das nicht wüsste, ...
Wie gesagt, ich koche leidenschaftlich gern und freu mich auch, wenn ich damit das andere Geschlecht glücklich machen kann.
Man kommt sich ja auch ganz schnell schon beim Hantieren in der Küche gern etwas näher.

:)
Und die Nachspeise?

Nettmann
 

anaj

User
Beiträge
1.865
  • #20
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Zitat von Nettmann:
Hallo anaj,
so blöd bin ich nicht, daß ich das nicht wüsste, ...
Wie gesagt, ich koche leidenschaftlich gern und freu mich auch, wenn ich damit das andere Geschlecht glücklich machen kann.
Man kommt sich ja auch ganz schnell schon beim Hantieren in der Küche gern etwas näher.

:)
Und die Nachspeise?

Nettmann

Ich wuerde niemals "bloed" sagen.... aber vielleicht kennst Du doch noch nicht alle Tricks. ;-)

... oh ja, da gibt es schon interessante Moeglichkeiten.... nicht nur als Nachspeise.....
 

Nettmann

User
Beiträge
1.135
  • #21
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Zitat von anaj:
Ich wuerde niemals "bloed" sagen.... aber vielleicht kennst Du doch noch nicht alle Tricks. ;-)

... oh ja, da gibt es schon interessante Moeglichkeiten.... nicht nur als Nachspeise.....

Hallo anaj,
ich bin gern bereit, immer wieder etwas neues zu lernen. Nichts schlimmer, als damit aufzuhören. Da kann man ja gleich in die Kiste (die um Radieschen von unten anzugucken) steigen,...
;-)
Nettmann
 

Romulus

User
Beiträge
125
  • #22
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Zitat von Howlith:
Ich würde nicht von "Minderwertigkeitsproblemen" sprechen, sondern von einem Orientierungsproblem ...

Hab da mal einen link für Dich, falls es Dich interessiert:

http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/tid-21138/gesellschaft-wann-ist-der-mann-ein-mann_aid_594249.html
Mag sein, dass ein Orientierungsproblem seitens Mann von der Frau als Minderwertigkeitsproblem interpretiert wird. Ich bleibe daher mal beim Titel.

Danke für den Link. Er beinhaltet aber leider nichts neues. Einigen Punkten darin kann ich zustimmen, anderen hingegen muss ich widersprechen. So zum Beispiel dass Aggressivität und die Lust am Wettkampf tyisch männlich ist. Ich behaupte mal frei, dass dies Eigenschaften eines unreifen Jünglings sind, nicht aber diejenigen einer reiferen Mannes.
Insgesamt betrache ich das ganze Gender-Hickhack als Symptom des Zeitgeistes und nicht als Ursache selbst.

Aber nun bitte zurück zum eigentlichen Thema.
 

nuit

User
Beiträge
859
  • #23
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Zitat von Romulus:
Aber nun bitte zurück zum eigentlichen Thema.

ich verstehe das thema nicht bzw. sehe ich keinen männlichen pachtvertrag auf minderwertigkeitsgefühle. minderwertigkeitsgefühle sind geschlechtsunspezifisch*). sie entstehen in einem selbst, wenn mann bzw. frau seinen/ ihren wertvorstellungen und ansprüchen an sich selbst nicht genügt und hängen damit vor allem davon ab, aus welchen quellen man seinen selbstwert speist. ein zweiter (partner, gesellschaft,..) dient eher der verstärkung der eigenen ansprüche, oder als projektionsfläche (ich denke, der andere würde dieses oder jenes von mir erwarten) oder im sinne eines sozialen vergleichs zur auf- oder abwertung des eigenen selbst (warum hat der/ die, was ich nicht habe).
nachdem die these in einem anderen thread von einer frau aufgestellt wurde, würde ich außerdem unterscheiden zwischen selbstbeschreibung und zuschreibung/ spekulation von außen (x setzt diese oder jenes verhalten, weil er sich 'eigentlich minderwertig' fühlt).

*) nicht ganz korrekt. ich ersetze durch gender- und geschlechtsgerecht verteilt. ;)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
W

winzling_geloescht

Gast
  • #24
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Zitat von berserker147:
Um ehrlich zu sein, haben mir die Frauen die ich bisher kennenlernen dürfte(ausnahmen bestätigen die Regel) das man entweder körperlich nicht ansprechend wirkt,
oder zu distanziert zu schüchtern oder andere "Mängel"hat.

Ich habe mittlerweile arge Probleme allein mit Frauen zu reden oder zu schreiben,
da ich immer befürchte etwas falsches zu sagen.

Wenn's die falsche Frau ist, dann kannst du noch so viel Richtiges sagen, berserker, für sie ist es falsch. Triffst du auf die richtige Frau, dann kannst du nichts Falsches sagen, es ist dann einfach richtig. Genauso wie du selbst dann auch, egal wie schüchtern, distanziert oder was sonst noch alles du da grad bist. Bei der richtigen Frau kommt genau das gut an.

Insofern knabber doch mal ein bissl dein Schild an, damit du in Wallung kommst und riskier was. Es muss ja nicht gleich die echte Berserkerwut sein, die in dir hochsteigt, aber so ein leiser Anflug von Entschlossenheit, der muss drin sein. Wie sonst soll denn eine Frau merken, dass du Interesse an ihr hast. Zeig was von dir, dann bekommst du auch was zu sehen. Also schnapp dir dein Schild und schmeiß dich in's Getümmel ;o)
 

Heike

User
Beiträge
4.669
  • #25
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Zitat von anaj:
Deshalb kann ich manchmal nicht verstehen, warum heute so ein Theater um Gleichberechtigung und Frauenquoten gemacht wird. Es wird selbst den Frauen viel zu viel. Man hat das das Ziel einfach schon laengst erreicht.

Ja. Und schließlich besteht die Gleichberechtigung der Frau auch nciht in Gleichmacherei, sondern darin, daß sie in den ihr von der Natur bestimmten Lebensgebieten jene Hochschätzung erfährt, die ihr zukommt.
 

Howlith

User
Beiträge
2.024
  • #26
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Zitat von nuit:
(...) minderwertigkeitsgefühle sind geschlechtsunspezifisch*). (...)

Sicherlich sind sie das. Aber der Umgang mit ihnen - Wahrnehmung, Akzeptanz, Lösungsstrategien - vielleicht schon nicht mehr.

Zitat von nuit:

:)

Ein Mann, der sich selbst nicht als Mann wahrnimmt, dem wird auch keine Frau der Welt helfen können ...
 

Howlith

User
Beiträge
2.024
  • #27
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Zitat von Heike:
(...) daß sie in den ihr von der Natur bestimmten Lebensgebieten jene Hochschätzung erfährt, die ihr zukommt.

Umgekehrt sollte das gleiche gelten. ;-) Bleibt die Frage, welche Lebensgebiete die Natur für den Mann vorgesehen hat ... und in wie weit die Gesellschaft diese Lebensgebiete (noch) akzeptiert ...
 

Satjamira

User
Beiträge
1.118
  • #28
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Zitat von anaj:
Von wem ist der Spruch? Das sagt dann vielleicht schon alles...

Keine Ahnung, woher der Spruch ursprünglich kommt, habe ihn jedoch schon öfters gehört, wenn es um Politiker geht oder Leute die einen gewissen Status erreicht haben.
 

Satjamira

User
Beiträge
1.118
  • #29
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Gleichberechtigung löst manchmal noch grössere Minderwertikeitsprobleme auf. Man glaubt gleiches leisten oder können zu müssen.
Ich verstehe unter Gleichberechtigung, dass Mann oder Frau das tun oder sein dürfen was ihnen entspricht und nicht so sein zu müssen wie der andere. Ich habe die gleichen Rechte, doch vielleicht nutze ich sie anders.

Ich war oft erstaunt festzustellen wie selbstsicher wirkende Männer sich plötzlich minderwertig fühlten, sei es nach einem Karriereeinbruch, nach einer Scheidung.
Dann bei Männern die sich sehr selbstsicher geben, zeigen eine Fassade von sich, Frauen übrigens auch.
Ebenso gab es Männer in meinem Leben die sich mit mir vergleichen wollten, es auch getan haben. Es war gepaart mit Bewunderung, Respekt aber auch mit Angst oder Ablehnung vor dem was ich lebte. Mich aus der Sicherheit zu verabschieden, anders sein zu dürfen als sie es gewohnt sind. Also woher kommt das? Wären sie selbstsicher, hätten sie damit kein Problem.
 

Heike

User
Beiträge
4.669
  • #30
AW: Männer und Minderwertigkeitsprobleme

Zitat von Satjamira:
Ich war oft erstaunt festzustellen wie selbstsicher wirkende Männer sich plötzlich minderwertig fühlten, sei es nach einem Karriereeinbruch, nach einer Scheidung.

Ich finde weder erstaunlich, wenn ein fröhlicher Mensch beim Tod seines Hundes auch mal traurig ist, noch daß ein selbstsicherer Mensch sich bei Karriereeinbruch oder Scheidung minderwertig fühlt.
Das kann manchmal was mit Riss in der Fassade zu tun haben. Aber hat es keineswegs immer. Ich finde gut, wenn Menchen auf Veränderungen in ihrer Umwelt reagieren können und sehr verständlich, daß sie dann auch an sich zweifeln.