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Philippa

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  • #31
Ich kann nur aus meinem erlebten Fundus erzählen und da stellte es sich manchmal tatsächlich als Problem dar. Da war aber von Seiten des Kindes kein Platz für jemanden anderen. Es wollte seine Mami ganz allein für sich haben.
Im Moment habe ich eine sehr schöne Beziehung mit einer Frau, die einen Sohn hat und unser Verhältnis ist bestens.
Wie es von seiten der Kinder aussieht, kann das Thema tatsächlich nochmals komplizierter machen.
Schön, dass dich der Sohn deiner Partnerin akzpetiert!
Die Kinder meines Partners mögen mich auch, das macht die Sache sicher einfacher und auch schöner.
 
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Mentalista

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  • #32
@JabberWookie: Das, was du beschreibst, ist tatsächlich eine einseitige und unreflektierte Sichtweise, das finde ich auch. Ich wollte das ja gerade thematisieren.
Ich hoffe aber, du kannst sehen, dass es auch andere Positionen von "den Frauen hier" gibt. Oder findest du, dass ich das geschrieben habe, was dich nervt? Und selbst die Foristinnen, die keinen Mann mit kleinen Kindern möchten, hatten keine dermassen krasse Haltung wie die von dir wiedergegebene, oder?

Ausserdem hat AlexBerlin ja auch versucht zu erklären, wie sich das für (ehemals) alleinerziehende Mütter anfühlen kann:


Ich kann auch das nachvollziehen: Diese Frauen habe jahrelang allein gekämpft, total viel für ihre Kinder gegeben und die eigenen Bedürfnisse zurückgesteckt. Nun haben sie Lust auf ein unbeschwerteres Leben und mögen nicht nochmals Kinder mit aufziehen (wenn es ein Mann ist, der mit den Kindern eigentlich etwas überfordert ist) oder nur im zweiten Glied für einen Mann Bedeutung haben, in dessen emotionalem Zentrum als Erstes die Kinder stehen. Lieber JabberWookie, kannst du das auch ein bisschen verstehen?

Sehr gut auf den Punkt gebracht.
 

Ariadne_CH

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  • #33
Vielleicht könnte es da helfen, wenn man sich der Problematik deutlicher bewusst ist und sich auch über sie austauscht? Schon während der Kennenlernphase? Was denkst du?
Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, was du mit Problematik meinst? Dass sowohl der Mann wie auch die Frau eine sehr starke Bindung zu ihren Kindern haben? Das habe ich noch gar nie als Problem wahrgenommen, das ist einfach so. Da für mich die Beziehung zum eigenen Kind nicht die Beziehung zu einem Partner ersetzt, sehe ich das als nebeneinander laufende Beziehungen. Und dass die Kinder bis zu einem gewissen Alter eine höhere Priorität (im organisatorischen Sinn) bekommen als der Partner, finde ich normal. Ich glaube das macht aber genau das aus, was ich damit meinte, dass ich einen Partner möchte, der ein guter Vater ist.
Wenn er mich nicht über seine Kinder stellt, dann denke ich, dass er das ist. Umgekehrt vermutlich genauso.

Zum besseren Verständnis zwischen Mann und Frau... da könntest du tatsächlich Recht haben. Das gilt ja auch nicht nur für Kinder sondern auch für viele andere Lebensbereiche. Wenn die Mutter nach einer harten Arbeitswoche merkt, dass sie am Wochenende auch einfach mal Zeit für sich braucht und dass das nicht bedeutet, dass ihr die Familie nicht wichtig ist. Der Mann, der sich ganztags um die Kinder kümmert und am Abend froh ist, dass die Frau heimkommt und er jemanden zum reden hat (was ihr dann vielleicht zu viel ist). Oder der Mann, der merkt, dass Teilzeitjob und Kinder betreuen/ Haushalt viel anstrengender ist als ein 100% Job.
Das sind natürlich alles Klischee-Bilder, aber ich denke du weisst, was ich damit meine. Je weniger klar die Rollenbilder vorgegeben sind und je mehr beide ganz viele unterschiedliche Erfahrungen machen umso mehr wird das Verständnis füreinander wachsen.
 
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  • #34
Nochmals @JabberWookie: Weshalb berührt dich das Thema so stark? Was hast du damit für Erfahrungen gemacht?

Hast du Kinder? Findest du es deshalb schwierig, eine Partnerin zu finden? Oder hast du dich gar einmal in eine Frau verliebt, die dich dann wegen der Kinder nicht wollte?
Magst du uns deine Erfahrungen erzählen?

Um es zu beantworten, ja, ich habe eine kleine Tochter. Doch wieso sollte ich damit überfordert sein? Im Gegenteil! Von Überforderung kann keine Rede sein denn wir sind ein Team! Wieso werden Väter immer als überfordert dargestellt? Meinen die Frauen und Mütter hier, sie könnten irgendetwas besser als ein Mann? Gewiss nicht! Ich sehe viel mehr überforderte Mütter als Väter! Ob nun alleinerziehend oder nicht!

Nein, ich habe mich nicht in eine Frau verliebt mit der es wegen dem Kind nicht geklappt hätte! Oder anders gesagt, ich habe mich in gar keine Frau verliebt! Dennoch wäre es mein Wunsch, eine Frau mit 1-2 Kinder kennenzulernen. Doch da kommt eben das was ich schon sagte: Du sollst als Mann ihre Kinder akzeptieren wie deine eigenen, sie als Frau möchte sich anders herum jedoch nicht einbringen! Wieso?
 
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  • #35
Nein, kann ich nicht verstehen! Es sind nämlich die selben Frauen die sich damals einen Partner gewünscht hätten, welcher ihnen den Großteil der "Schwierigkeiten" und "Belastungen" abnimmt! Dass sie niemanden gefunden haben liegt weniger an der Männerwelt als an den eigenen Ansprüchen und der eigenen Überforderung mit dem Leben das sie führen!
 
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Philippa

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  • #36
Um es zu beantworten, ja, ich habe eine kleine Tochter. Doch wieso sollte ich damit überfordert sein? Im Gegenteil! Von Überforderung kann keine Rede sein denn wir sind ein Team! Wieso werden Väter immer als überfordert dargestellt? Meinen die Frauen und Mütter hier, sie könnten irgendetwas besser als ein Mann? Gewiss nicht! Ich sehe viel mehr überforderte Mütter als Väter! Ob nun alleinerziehend oder nicht!
Ich hab doch nicht gesagt, dass du überfordert seist. Da hast du das, was ich geschrieben habe, völlig falsch verstanden. Ich kenne dich ja gar nicht. Ich finde es schön, dass deine kleine Tochter und du ein gutes Team seid.

Und ja, es gibt ganz bestimmt auch überforderte Mütter. Auf welcher Seite es mehr hat, kann ich nicht beurteilen. Intuitiv würde ich sagen, dass es wohl auf beiden Seiten ähnlich aussieht. Aber irgendwie ist das auch nicht der Punkt.
Ich würde mir wünschen, dass alle Eltern, aber auch getrennte Elternteile und ihre neuen Parter oder Partnerinnen einander dabei unterstützen, gute Eltern zu sein. Ich wünsche auch dir, lieber JabberWookie, eine Partnerin, die dich liebt und die auch deine Tochter mag. Warum sollte das nicht gehen?

Nein, ich habe mich nicht in eine Frau verliebt mit der es wegen dem Kind nicht geklappt hätte! Oder anders gesagt, ich habe mich in gar keine Frau verliebt! Dennoch wäre es mein Wunsch, eine Frau mit 1-2 Kinder kennenzulernen. Doch da kommt eben das was ich schon sagte: Du sollst als Mann ihre Kinder akzeptieren wie deine eigenen, sie als Frau möchte sich anders herum jedoch nicht einbringen! Wieso?
Hmm. Ich bin nicht sicher, ob ich dich verstehe. Du hast dich nicht verliebt. Aber du hast die Erfahrung gemacht, dass die Frauen wünschen, dass du ihre Kinder wie deine eigenen akzeptierst. Und gleichzeitig möchten diese Frauen sich nicht für deine Tochter einbringen. Das ist natürlich unfair.
Aber ich verstehe nicht, wie du diese Erfahrung machen konntest, wenn du dich gar nicht verliebt hast. Magst du das erzählen?
Und mir ist auch nicht klar, was du damit meinst, dass sich die Frau nicht einbringen möchte. Was sollte eine neue Partnerin denn tun?

Ist die Mutter deiner Tochter noch da? Wenn nein, könnte ich verstehen, dass du dich unter grossem Druck fühlst und die Sache für dich extrem schwierig ist. Ich hoffe, es ist nicht so.
Magst du ein wenig mehr erzählen?
 
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  • #37
Nein, kann ich nicht verstehen! Es sind nämlich die selben Frauen die sich damals einen Partner gewünscht hätten, welcher ihnen den Großteil der "Schwierigkeiten" und "Belastungen" abnimmt! Dass sie niemanden gefunden haben liegt weniger an der Männerwelt als an den eigenen Ansprüchen und der eigenen Überforderung mit dem Leben das sie führen!
Du kennst dich gut aus!
 

Mentalista

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  • #38
Nein, kann ich nicht verstehen! Es sind nämlich die selben Frauen die sich damals einen Partner gewünscht hätten, welcher ihnen den Großteil der "Schwierigkeiten" und "Belastungen" abnimmt! Dass sie niemanden gefunden haben liegt weniger an der Männerwelt als an den eigenen Ansprüchen und der eigenen Überforderung mit dem Leben das sie führen!

Kannst du das so beurteilen, dass die Frauen damals angeblich so gedacht haben sollen?

Ja, ich habe mir damals einen Mann an meiner Seite gewünscht, der mir und ich ihm gut zur Seite steht. Habe ich leider nicht bekommen. Meine Ansprüche waren zu hoch? Das erkläre mir bitte näher!

Ich musste ich zwei Jobs machen, um mich und mein Kind durchzubringen, es nebenbei noch gut zu erziehen und da blieb wenig Kraft und Zeit für die Suche nach den wenigen guten Exemplaren, die natürlich fest vergeben waren und auch fest gehalten wurden.

Die Männer, die sich damals für mich interessiert haben, hatten mehr Probleme als ich als ehm. AE-Mutter, die hatten den Wunsch, dass ich ihnen als taffe AE-Mutter deren Schwierigkeiten und Belastungen abnehme. Die Männer, die diese Probleme nicht hatten, waren schwul oder vergeben bzw. mit ihrem eigenen Leben überfordert.

Da ich ja selber überfordert war, laut deiner wissenden Beurteilung....., konnte ich männliche Überforderung im Interesse meines Kindes mir nicht in mein Leben holen .-).
 

fafner

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  • #39
Magst du etwas mehr über deine Erfahrung erzählen? Und wo genau schaust du hin, was für Gedanken machst du dir jeweils?
Meine Erfahrungen decken sich exakt mit dem, was der Herr Psychologe aus Deinem EP schrieb. Fünftes Rad am Wagen. Brauche ich nicht. Da ich selbst keine Kinder habe, ist natürlich meine Partnerin der wichtigste Mensch in meinem Leben. Nichts anderes erwarte ich von ihr mich betreffend. ;)
Und genau da schau ich hin. Sonst kann sie gerne eine Partnerschaft mit ihren Goofen eingehen statt mit mir. :rolleyes:
 

cortado74

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  • #40
Ich finde das ein sehr spannendes Thema. Ich kenne die Rolle von beiden Seiten: Erst war ich vor 15 Jahren mit 28 plötzlich "Zweitmama" für den Sohn meines Ex-Mannes. Er hat sich damals sehr für seinen Sohn engagiert, was mich schwer beeindruckt hat. So einen tollen Vater möchte ich für meine Kinder auch haben, dachte ich. Ich habe mich die ersten Jahre komplett nach seinem Zeitplan gerichtet, nach seinen Arbeitszeiten und denen als Papa. Er wollte mich aber auch immer dabei haben bei gemeinsamen Aktivitäten mit seinem Sohn, was mir manchmal auch zu viel war. Ich habe mich nach Zweisamkeit gesehnt, aber mal ein Kurzurlaub zu zweit war nicht möglich, er wollte seinen Sohn immer dabei haben (was ich ja andererseits auch löblich fand). Da es mit seiner Ex sehr schwierig war, habe ich meinen Kinderwunsch für ihn lange nach hinten geschoben. 5 Jahre später bekamen wir einen Sohn, wiederum 3 Jahre später unsere Tochter. Mein Ex hatte mittlerweile beruflich immer mehr zu tun, er war ständig unterwegs, also lebten wir notgedrungen das klassische Modell: er unterwegs, ich zuhause mit den kleinen Kids. Wir lebten immer mehr nebeneinander her und irgendwann hatte es sich eingeschlichen, dass ich ALLES gemacht habe und er so gut wie gar nichts. Wenn er zuhause war, brauchte er seine Ruhe und war schnell genervt von den Kindern und mir. Gemeinsame Aktivitäten als Familie wurden immer seltener, ich unternahm immer mehr Dinge alleine mit den Kindern, während er zuhause blieb. Ich war zutiefst enttäuscht, denn das war überhaupt nicht mehr der aktive Vater, als den ich ihn mal kennen- und lieben gelernt hatte... Das stank mir natürlich irgendwann, also haben wir uns immer öfter gestritten und vor 2 Jahren hat er sich dann eine 16 Jahre jüngere Frau gesucht (kinderlos) und ist ausgezogen. Sie ist genau so alt wie ich damals war, als ich ihn kennenlernte.

Und heute bin ich in der anderen Rolle, der der Mutter. Mein Ex will mir seit der Trennung unbedingt beweisen, was für ein toller Vater er ist. Er nimmt die Kinder so oft es seine Jobs zulassen, er bringt sie zu ihren Hobbys, macht Hausaufgaben, geht zu Elternabenden, übernimmt auch spontan Termine, wenn ich ihn danach frage... alles Dinge, die er während der Beziehung NIEMALS gemacht hat, was ich sehr schade finde. Jetzt, nach 2 Jahren mit der "Neuen", geht ihm langsam die Puste aus. Bisher hatte er sie vor den Kindern verheimlicht, schrieb mir aber gestern, dass er das Versteckspiel satt habe und sie den Kindern vorstellen möchte. Und dass seine arme Freundin seit 2 Jahren ständig Rücksicht auf seine und meine Termine nehmen müsse, was nicht fair sei.... da konnte ich nur müde lächeln - so ist das nunmal, wenn man sich einen Partner mit zwei kleinen Kindern ausgesucht hat, das hätte sie sich vorher überlegen sollen. Entweder akzeptiert sie es oder sie manipuliert ihn irgendwann dahingehend, seine Kinder seltener zu sehen, um mehr Zeit für sie zu haben und evtl. eine neue Familie zu gründen...

Insofern ist mein Ex tatsächlich nach der Trennung erst zum Vorbild-Vater geworden, so verrückt das auch ist. Und transportiert somit auch wieder ein falsches Bild an seine Freundin, die sicherlich genau so beeindruckt ist, wie ich es damals war. Zwar hängt er an seinen Umgangs-Wochenenden meistens bei seiner Mutter rum, die ihn dann bekocht - aber nun kann er dann ab sofort dabei seine Freundin kuscheln, während unsere Kinder nebenan vor der Glotze hocken... ich finde es immer wieder erschreckend, wie tief manche Muster sitzen und sich immer wieder wiederholen, ohne einmal reflektiert zu werden....

Ich, die in der Mutterrolle total aufgegangen war, bin nun wieder zur Frau geworden und genieße endlich die Zeit, die ich für mich alleine habe. Sollen er und seine Freundin doch dann demnächst Ausflüge zusammen mit den Kindern machen - die ersehnte Familienidylle wird auch ziemlich bald bröckeln, da bin ich mir sicher. Die Kinder kennen sie längst, da sie seine Kollegin ist. Insofern wird es sicher erstmal ein Schock für die beiden werden, aber davor kann ich sie leider nicht mehr bewahren.
 
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  • #41
Ich hab doch nicht gesagt, dass du überfordert seist. Da hast du das, was ich geschrieben habe, völlig falsch verstanden. Ich kenne dich ja gar nicht. Ich finde es schön, dass deine kleine Tochter und du ein gutes Team seid.

Und ja, es gibt ganz bestimmt auch überforderte Mütter. Auf welcher Seite es mehr hat, kann ich nicht beurteilen. Intuitiv würde ich sagen, dass es wohl auf beiden Seiten ähnlich aussieht. Aber irgendwie ist das auch nicht der Punkt.
Ich würde mir wünschen, dass alle Eltern, aber auch getrennte Elternteile und ihre neuen Parter oder Partnerinnen einander dabei unterstützen, gute Eltern zu sein. Ich wünsche auch dir, lieber JabberWookie, eine Partnerin, die dich liebt und die auch deine Tochter mag. Warum sollte das nicht gehen?


Hmm. Ich bin nicht sicher, ob ich dich verstehe. Du hast dich nicht verliebt. Aber du hast die Erfahrung gemacht, dass die Frauen wünschen, dass du ihre Kinder wie deine eigenen akzeptierst. Und gleichzeitig möchten diese Frauen sich nicht für deine Tochter einbringen. Das ist natürlich unfair.
Aber ich verstehe nicht, wie du diese Erfahrung machen konntest, wenn du dich gar nicht verliebt hast. Magst du das erzählen?
Und mir ist auch nicht klar, was du damit meinst, dass sich die Frau nicht einbringen möchte. Was sollte eine neue Partnerin denn tun?

Ist die Mutter deiner Tochter noch da? Wenn nein, könnte ich verstehen, dass du dich unter grossem Druck fühlst und die Sache für dich extrem schwierig ist. Ich hoffe, es ist nicht so.
Magst du ein wenig mehr erzählen?

Die Antwort ist einfach:
Wenn man jemanden kennenlernt oder bereits kennt und eben diese Worte hört, andererseits jedoch merkt, dass es anders herum unerwünscht ist (die AE-Mütter die ich kenne wollten ausnahmslos einen kinderlosen Partner oder einen bei dem die Kinder nicht im Haushalt wohnen), kann man sich doch gar nicht erst verlieben! Man lässt es gleich bleiben und kümmert sich um den eigenen Kram!
Die Mutter meiner Tochter wohnt 5 Minuten weit weg.
Unter Druck fühle ich mich absolut nicht. Wieso sollte ich auch? Ich habe das große Glück, ein braves und gehorsames Kind zu haben! Ebenso ist die kleine sehr gelehrig. Da macht es Spass vieles gemeinsam zu machen!
Was Frau tun sollte ist nicht schwer! Sie sollte zu meiner Tochter so sein wie sie es sich wünscht, dass ich zu ihren Kindern bin!
 

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  • #42
Die Antwort ist einfach:
Wenn man jemanden kennenlernt oder bereits kennt und eben diese Worte hört, andererseits jedoch merkt, dass es anders herum unerwünscht ist (die AE-Mütter die ich kenne wollten ausnahmslos einen kinderlosen Partner oder einen bei dem die Kinder nicht im Haushalt wohnen), kann man sich doch gar nicht erst verlieben! Man lässt es gleich bleiben und kümmert sich um den eigenen Kram!
Die Mutter meiner Tochter wohnt 5 Minuten weit weg.
Unter Druck fühle ich mich absolut nicht. Wieso sollte ich auch? Ich habe das große Glück, ein braves und gehorsames Kind zu haben! Ebenso ist die kleine sehr gelehrig. Da macht es Spass vieles gemeinsam zu machen!
Was Frau tun sollte ist nicht schwer! Sie sollte zu meiner Tochter so sein wie sie es sich wünscht, dass ich zu ihren Kindern bin!

Magst du schreiben, wie es dazu kam, dass die Kleine bei dir lebt und du anscheinend das Sorgerecht hast?
 
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Philippa

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  • #43
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  • #44
Unsere Fragen, Mentalista, zeigen, dass die Wahrnehmung der Situation von @JabberWookie wohl nicht völlig falsch ist.
Du würdest das bei einer Frau ja kaum fragen, sondern es als normal anschauen, oder?

Ich bin ein Mensch, wo sich die Menschen mir gegenüber schnell öffnen und mir vieles, ohne das ich fragen musste oder wollte, von alleine erzählen.

Gerade weil es meistens "normal" ist, dass das Kind, gerade wenn es noch klein ist, die Mutter das Sorgerecht erhält, gehe ich davon aus, dass in diesem Fall andere Gründe gibt, warum ein Vater das Sorgerecht für ein kleines Kind bekommt. Zudem es nicht einfach ist, als Vater und es auch gewisse Hürden zu meistern gilt, Behörden usw., und auch Zeit braucht.

Vielleicht haben die besagten AE-Mütter aus anderen Gründen kein Interesse gehabt, ihn näher kennen zu lernen.
 

Menno

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  • #45
Unter Druck fühle ich mich absolut nicht. Wieso sollte ich auch? Ich habe das große Glück, ein braves und gehorsames Kind zu haben! Ebenso ist die kleine sehr gelehrig. Da macht es Spass vieles gemeinsam zu machen!
Was Frau tun sollte ist nicht schwer! Sie sollte zu meiner Tochter so sein wie sie es sich wünscht, dass ich zu ihren Kindern bin!
Unter Druck darfst Du dich auch nicht setzen. Geduld ist ein wichtiges Kriterium bei der Partnersuche. Deine Wünsche sind vollkommen in Ordnung. Dein Kind wohnt bei Dir? Darf ich fragen, wie alt Du bist?
 
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  • #46
Besagte AE-Mütter sind mir schon seit Jahren bekannt und deren Kinder kenne ich schon seit sie noch Windeln getragen haben!

Andererseits habe ich nie behauptet, das alleinige Sorgerecht zu haben, auch wenn ich es bekommen hätte, hätte ich es verlangt! Da es jedoch im Interesse des Kindes ist, Mutter und Vater zu kennen und von beiden etwas zu haben, habe ich mich für ein Wechselmodell eingesetzt. Ein Modell welches vielen Vätern verschwiegen wird da so manch eine Mutter eher an den Unterhalt interessiert ist als an irgendetwas anderes! Beispiele gibt es hier genug!

Aufgrund der Tatsache, daß ich und meine Ex-Frau nur 5 Minuten auseinander wohnen, bietet sich an, daß die Tochter je eine Woche bei jedem ist. Wobei die kleine bei mir immer ausgeglichener ist als bei ihrer Mutter. Hier ist alles problemlos, dort zickt sie herum. Hier wird gegessen, dort nicht! Vielleicht sind es auch die 2 Hunde die ich habe ein Thema, denn meine Tochter liebt diese Hunde und die Hunde lieben sie. Vielleicht liegt es aber auch daran, daß ich nicht an Hysterie leide und immer ruhig mit ihr rede während die Mutter gerne mal aus der Haut fährt! Vielleicht liegt es auch an der Tatsache, dass die kleine hier Spielplätze und Freunde hat, bei der Mutter aber alleine ist. Vielleicht liegt es auch an den unüberlegten Äußerungen der Mutter wie "kleiner Dickkopf" usw. was bei mir nicht vorkommt! Die kleine fühlt sich dadurch jedoch verletzt! Vermutlich liegt es aber am meisten daran, daß meine Tochter mitbekommen hat, wieso sich Mutter und Vater getrennt haben: weil die Mutter einen neuen Freund hat (oder eher hatte), während Papa immer für die kleine da war und es immer noch ist!

Gründe warum die kleine hier anders ist als bei ihrer Mutter gibt es viele!


Ihr verwechselt das Sorgerecht mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht!
Von den vielen die AE-Mütter sind haben vermutlich nur die allerwenigsten das alleinige Sorgerecht! Sie sind alleinerziehend weil sie dem Vater das Umgangsrecht nur alle 2 Wochen gewähren! Dies fällt in den Bereich des Aufenthaltsbestimmungsrechtes! Wäre das Kind länger oder öfter beim Vater, würde sich dadurch der zu zahlende Unterhalt entsprechend mindern! Das kann doch keine Mutter mitmachen! Ja, auch meine Ex wollte mir mein Kind vorenthalten. Doch ich habe mir rechtlichen Rat geholt und siehe da, es geht auch anders als es so manch eine Frau gerne hätte!

Um euch zu sagen wieso ich das Sorgerecht bekommen würde, wäre ein ganzer Roman nötig denn es gibt in der Tat so viele schwerwiegende Gründe! Zum Glück ist sie keine Alkoholikerin und ist auch nicht auf Drogen. Für alle anderen Fälle hat meine Tochter ein Handy um mich anzurufen wenn was ist. Wie gesagt, es sind ganze 5 Minuten! Das hält die Mutter auch etwas unter Kontrolle und so kann meine Tochter in der Tat bei beiden leben!
 
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Menno

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  • #49
Um euch zu sagen wieso ich das Sorgerecht bekommen würde, wäre ein ganzer Roman nötig denn es gibt in der Tat so viele schwerwiegende Gründe! ...
Deine Geschichte liest sich sehr traurig. Ich kann Dir von dieser Seite aus nur alles Gute wünschen. Ich finde es immer schade, wenn rechtliche Schritte benötigt werden. Gut; bei der Scheidung ging es nicht anders. Aber ansonsten berede ich mit meiner Ex-Frau alles bei einem Kaffee. Da gab es noch nie Probleme ...

Viele Frauen im Alter 43+ sind da alle schon durch. Die wenigsten haben noch ein Anhängsel und wollen auch keins. Bringt dich jetzt nicht weiter ... Auch wenn jetzt viele Frauen wieder aufschreien. Es ist brutale Realität ;) Ausnahmen bestätigen die Regel ... Irgendwann wird es klappen. Oder an der Gemüsetheke im Globus in Oggersheim. :)

Ich habe in diesem Alter leider keine Frau im Portfolio :D. Ich hatte nur gefragt, da ich dort arbeite, wo Du wohnst ... Wenn Dir Fotos helfen würden? Kann ich Dir gerne anbieten ...
 
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  • #50
Die Antwort ist einfach:
Wenn man jemanden kennenlernt oder bereits kennt und eben diese Worte hört, andererseits jedoch merkt, dass es anders herum unerwünscht ist (die AE-Mütter die ich kenne wollten ausnahmslos einen kinderlosen Partner oder einen bei dem die Kinder nicht im Haushalt wohnen), kann man sich doch gar nicht erst verlieben! Man lässt es gleich bleiben und kümmert sich um den eigenen Kram!
Die Mutter meiner Tochter wohnt 5 Minuten weit weg.
Unter Druck fühle ich mich absolut nicht. Wieso sollte ich auch? Ich habe das große Glück, ein braves und gehorsames Kind zu haben! Ebenso ist die kleine sehr gelehrig. Da macht es Spass vieles gemeinsam zu machen!
Was Frau tun sollte ist nicht schwer! Sie sollte zu meiner Tochter so sein wie sie es sich wünscht, dass ich zu ihren Kindern bin!

Einspruch - ich bin AE Mutter, aber einen Mann ohne Kinder kann ich mir viel schwerer als Partner vorstellen. Da geht in meiner Vorstellung sogar einer mit kleinen Kindern noch besser (obwohl das auch nicht meine Traumkombi ist, weil mein Jüngster bald 16 ist und ich froh bin, wenn alle mal draußen sind). Aber kinderlose Männer sind von der Lebensrealität von Müttern halt schon sehr weit weg. Und auch, wenn die Kinder bald alle draußen sind, werde ich mich nicht großartig ändern und das heißt ich bin und bleibe Familienmensch und das kann bei (bewusst) kinderlosen Männer ein Problem werden.
Die glauben, sie sind im Irrenhaus, wenn meine Kinder auf Besuch kommen o_O:D
 
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  • #51
Andererseits habe ich nie behauptet, das alleinige Sorgerecht zu haben, auch wenn ich es bekommen hätte, hätte ich es verlangt! Da es jedoch im Interesse des Kindes ist, Mutter und Vater zu kennen und von beiden etwas zu haben, habe ich mich für ein Wechselmodell eingesetzt. Ein Modell welches vielen Vätern verschwiegen wird da so manch eine Mutter eher an den Unterhalt interessiert ist als an irgendetwas anderes! Beispiele gibt es hier genug!

Ganz schön pauschale Verurteilung

Aufgrund der Tatsache, daß ich und meine Ex-Frau nur 5 Minuten auseinander wohnen, bietet sich an, daß die Tochter je eine Woche bei jedem ist. Wobei die kleine bei mir immer ausgeglichener ist als bei ihrer Mutter. Hier ist alles problemlos, dort zickt sie herum. Hier wird gegessen, dort nicht! Vielleicht sind es auch die 2 Hunde die ich habe ein Thema, denn meine Tochter liebt diese Hunde und die Hunde lieben sie. Vielleicht liegt es aber auch daran, daß ich nicht an Hysterie leide und immer ruhig mit ihr rede während die Mutter gerne mal aus der Haut fährt! Vielleicht liegt es auch an der Tatsache, dass die kleine hier Spielplätze und Freunde hat, bei der Mutter aber alleine ist. Vielleicht liegt es auch an den unüberlegten Äußerungen der Mutter wie "kleiner Dickkopf" usw. was bei mir nicht vorkommt! Die kleine fühlt sich dadurch jedoch verletzt! Vermutlich liegt es aber am meisten daran, daß meine Tochter mitbekommen hat, wieso sich Mutter und Vater getrennt haben: weil die Mutter einen neuen Freund hat (oder eher hatte), während Papa immer für die kleine da war und es immer noch ist!

Puh, du lässt aber kein gutes Haar an deiner Ex...


Ihr verwechselt das Sorgerecht mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht!
Von den vielen die AE-Mütter sind haben vermutlich nur die allerwenigsten das alleinige Sorgerecht! Sie sind alleinerziehend weil sie dem Vater das Umgangsrecht nur alle 2 Wochen gewähren! Dies fällt in den Bereich des Aufenthaltsbestimmungsrechtes! Wäre das Kind länger oder öfter beim Vater, würde sich dadurch der zu zahlende Unterhalt entsprechend mindern! Das kann doch keine Mutter mitmachen! Ja, auch meine Ex wollte mir mein Kind vorenthalten. Doch ich habe mir rechtlichen Rat geholt und siehe da, es geht auch anders als es so manch eine Frau gerne hätte!

Für mich liest sich dein Beitrag sehr frustriert und ziemlich Anti-Mütter eingestellt. Das Wechselmodell ist eine feine Sache, ABER es muss von beiden Elternteilen gewollt sein und auch getragen werden. Es gibt viele Väter, die Vollzeit arbeiten und deshalb dieses Modell gar nicht leben können. Manche wollen es auch gar nicht. Und nur, damit mein Ex den Unterhalt spart, wäre ich auch nicht damit einverstanden, wenn unsere Kinder an seinen Wochen nachmittags fremdbetreut würden - das ist aber leider oft die Kehrseite der Medaille.... Bei uns ist es so, dass ich an den Nachmittagen für die Kinder da bin mit Hobbys, Hausarbeiten usw. ist man da gut ausgelastet. Er übernimmt jedes zweite WE und einen Nachmittag in der Woche. Dafür zahlt er mir den Unterhalt, weil ich hier die meiste Zeit die Betreuung übernehme, und aus diesem Grund nicht Vollzeit arbeiten kann im Moment. Ich wüsste nicht, was daran unfair sein sollte.
 
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  • #53
Was soll denn das heißen?
Es gibt sowohl Männer als auch Frauen, die auf Grund Job mit der Partnersuche keinen Erfolg hatten und denoch nicht alleien bleiben möchten. Sollen die gezwungen werden, alleine zu bleiben?

Nein, aber mit Mitte 50 damit zu kommen, dass man eigentlich gerne eine Familie hätte halte ich für Egoismus pur.
Ein paar Jahre Vorlauf musst du für kennenlernen, schwanger werden und Schwangerschaft noch einberechnen und schwupps ist der Vater 60 oder älter.
Und glaube mir, es ist für Kinder nicht lustig, wenn der Vater auf die achtzig zugeht, wenn sie gerade in der Tanzschule sind, oder wenn sie einen vielleicht dementen Vater im Altersheim besuchen dürfen (gibt's im Umfeld meiner Kinder gleich zweimal)
 
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Menno

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  • #54
Bei uns ist es so, dass ich an den Nachmittagen für die Kinder da bin mit Hobbys, Hausarbeiten usw. ist man da gut ausgelastet. Er übernimmt jedes zweite WE und einen Nachmittag in der Woche. Dafür zahlt er mir den Unterhalt, weil ich hier die meiste Zeit die Betreuung übernehme, und aus diesem Grund nicht Vollzeit arbeiten kann im Moment. Ich wüsste nicht, was daran unfair sein sollte.
Sagt ja keiner, dass dies nicht in Ordnung ist. Dies ist absolut OK. Ich habe ein Problem damit, wenn die Kinder darunter leiden. Sie können nämlich nichts dazu. Es gibt Väter, die zahlen keinen Unterhalt und es gibt Mütter, die verlangen Unterhalt für sich, die Kinder und kümmern sich um nichts. Ich kenne beide Seiten. Auf beiden Seiten geht es zu Lasten der Kinder. Traurig in meinen Augen. Wir reden von angeblich erwachsenen Menschen. Sind aber nicht in der Lage miteinander zu kommunizieren. Dies müssen Anwälte tun. Schuldzuweisungen zu geben ... ist die eine Sache. Mit Kritik umzugehen die andere. Es gibt auch beleidigende Kritik ... es zeigt Stärke, wenn man damit auch umgehen kann. Immer im Hinterkopf behalten, dass die Kinder die Leittragenden sind ... die eigenen Interesse sollte Mann und Frau dabei runter schrauben.
 
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  • #55
Ihr verwechselt das Sorgerecht mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht!
Von den vielen die AE-Mütter sind haben vermutlich nur die allerwenigsten das alleinige Sorgerecht! Sie sind alleinerziehend weil sie dem Vater das Umgangsrecht nur alle 2 Wochen gewähren! Dies fällt in den Bereich des Aufenthaltsbestimmungsrechtes! Wäre das Kind länger oder öfter beim Vater, würde sich dadurch der zu zahlende Unterhalt entsprechend mindern! Das kann doch keine Mutter mitmachen! Ja, auch meine Ex wollte mir mein Kind vorenthalten. Doch ich habe mir rechtlichen Rat geholt und siehe da, es geht auch anders als es so manch eine Frau gerne hätte!
Wir hatten einvernehmliches Besuchsrecht wie es allen sechs gefällt und gemeinsames Sorgerecht.
Nach nicht mal drei Monaten hat er auf alle zwei Wochen umgestellt plus eine Woche Urlaub der Kinder bei ihm. Nach zwei Jahren wurde daraus eine Nacht im Monat, die sie vorm TV-Gerät verbrachten. Kein Urlaub mehr.
Als meine Jüngste sehr krank wurde und ich mit ihr ins Krankenhaus musste, hat er sich schlicht geweigert, die anderen drei zu übernehmen.
Nach vier Jahren hatten die Kinder keine Lust mehr auf Papa in den nächsten zwei Jahren schliefen sie nichr mal zweistellige Nachtanzahl bei ihm.
Dann klagte er auf verpflichtendes Besuchsrecht alle 14 Tage. Mit allem drum und dran, wenn es sein muss mit polizeilicher Abholung und ich hätte von Gesetzeswegen dafür zu sorgen, dass die Kinder mit zu ihm gehen.
Es dauerte drei Monate, zwei psychologische Gutachten, viele Gerichtstermine und stundenlange Telefonate... dann plötzlich Antrag zurückgezogen und ich hatte alleiniges Sorgerecht. Wieder einvernehmliches Besuchsrecht.
Wann immer er einspringen musste, weil eben Unfall oder Krankheit und ich mit einem Kind ins Krankenhaus musste, brauchte er 2 - 3 Std bis er bei den Kids war. Meist war ich schon wieder daheim. Wenn die Kids bei ihm waren, wurde ich angerufen, um bei Unfall mit dem betroffenen Kind ins Krankenhaus zu fahren. Einmal brachte er mir das verletzte Kind sogar nach Hause und ließ uns fünf einfach stehen.
Uns trennen nur 15 Autominuten und sein Weg ist näher bis zum Krankenhaus.
Ich hätte gerne 'meine Kinder abgegeben', mal Zeit für mich gehabt, sie gemeinsam weiter erzogen, aber er.... was soll ich sagen?
Ich hab ihm sogar die Tage, an denen die Kinder bei ihm waren, anteilsmäßig den Unterhalt zurückgezahlt. Dafür ließ er sofort den Unterhalt einstellen, als er den Job verlor und sich mit Schwarzarbeit dumm und dämlich verdiente. Das war der Dank für 18 Jahre Beziehung, dass ich auf meine 50% des Hauses ersatzlos verzichtete und für mich keinen Unterhalt verlangte.

Mittlerweile haben die Kids gelernt, das Beste für sich rauszuholen und wir leben weitgehend unabhängig von ihm. Ab und zu laden wir ihn zum Essen ein. Wir sind halt doch eine Familie, wenn auch getrennt. Aber ich durfte das Haus nach meinem Auszug nie mehr betreten.

Glaub mir, nicht jede Frau wehrt sich gegen den Exmann und Vater, aber manche machen es den Frauen auch nicht leicht.:(
 
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  • #56
Immer im Hinterkopf behalten, dass die Kinder die Leittragenden sind ... die eigenen Interesse sollte Mann und Frau dabei runter schrauben.

Das sollte selbstverständlich sein. Dafür habe ich viel Enttäuschung und Wut auf meinen Ex in der Anfangsphase nach der Trennung für mich behalten, glaub mir. Ohne Kinder kann man diesen Menschen zum Teufel jagen, mit Kindern muss man Größe zeigen. Das ist manchmal nicht leicht.
 
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  • #58
Vielleicht liegt es auch an der Tatsache, dass die kleine hier Spielplätze und Freunde hat, bei der Mutter aber alleine ist.
Ich denke ihr wohnt nur 5 min auseinander?

Das war der Dank für 18 Jahre Beziehung, dass ich auf meine 50% des Hauses ersatzlos verzichtete und für mich keinen Unterhalt verlangte.

Deine Entscheidungen kannst du doch ihm nicht ankreiden oder sie mit einer Erwartung verknüpfen. Dies o.g. waren DEINE Entscheidungen mit dem (eingetretenen) Risiko, dass sich deine HOFFNUNG (nicht Anrecht) auf ein gütlicheres Miteinander nicht erfüllt. Zu EIGENEN Enzscheidungen zu stehen und deren Konsequenzen ALLEIN zu tragen und die (Bring)Schuld nicht auf andere abzuwälzen zeugt für mich von Größe und emotionaler Reife. Kinder hin oder her.
Er ist dir weder zu Dank, noch zu irgendetwas anderem, verpflichtet, dafür dass du mit ihm in Beziehung, usw, warst.
 
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cortado74

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  • #59
Deine Entscheidungen kannst du doch ihm nicht ankreiden oder sie mit einer Erwartung verknüpfen. Dies o.g. waren DEINE Entscheidungen mit dem (eingetretenen) Risiko, dass sich deine HOFFNUNG (nicht Anrecht) auf ein gütlicheres Miteinander nicht erfüllt. Zu EIGENEN Enzscheidungen zu stehen und deren Konsequenzen ALLEIN zu tragen und die (Bring)Schuld nicht auf andere abzuwälzen zeugt für mich von Größe und emotionaler Reife. Kinder hin oder her.
Er ist dir weder zu Dank, noch zu irgendetwas anderem, verpflichtet, dafür dass du mit ihm in Beziehung, usw, warst.

Klingt in der Theorie immer so schön :rolleyes: und ich finde schon, dass man nach so einer langen Beziehungen gewisse Erwartungen stellen kann, tut mir leid. Das hat auch was mit Menschlichkeit und Anstand zu tun
 
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MaryCandice

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Klingt in der Theorie immer so schön :rolleyes: und ich finde schon, dass man nach so einer langen Beziehungen gewisse Erwartungen stellen kann, tut mir leid. Das hat auch was mit Menschlichkeit und Anstand zu tun
Zumal wir vor der Trennung lange und ausführlich besprochen und geklärt hatten, wie es mit den Kindern weiterlaufen sollte und warum ich auf alles verzichtete und er damit einverstanden bzw. zufrieden war, ja, ich hatte ERWARTUNGEN! Ich nahm seine Versprechen ernst und hielt mich dafür an meine.
Mir ist er zu gar nichts verpflichtet. Er hat vier Kinder mit mir. Für die hat er Versprechungen und Zusagen getätigt, für die hat er Verantwortung. Diese Kinder haben ein Anrecht auf ihren Vater.
So sehe ich das. Egal, was die anderen denken.
 
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