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  • #31
Ich bin da völlig bei dir, allerdings würde mich die menschenverachtende Einstellung und mangelnde Gesprächsbereitschaft, die ich mit der AfD assoziiere auch abschrecken. Und der TE hat ja glaub ich schon geschrieben, dass konstruktive Gespräche kaum möglich sind.
Ich treffe so unterschiedliche Menschen und da sind auch immer wieder mal Leute dabei, die eine starke Abwehr gegen Ausländer haben und abfällig über Flüchtlinge reden. Das löst im ersten Moment auch bei mir eine starke Ablehnung aus und ich hatte dann im ersten Moment überhaupt keine Lust, mit "so jemandem" zu reden. Also war ich nicht gesprächsbereit. Oft habe ich mich dann doch dazu überwunden. Und bisher hab ich mit jedem, mit dem ich mich länger unterhalten habe, dann auch Gemeinsamkeiten entdeckt. Einer, der es so blöd fand, dass die Flüchtlinge zu uns kommen, hat dann auch darüber reflektiert, dass es voll schlimm ist, dass wir Waffen exportieren oder durch den Einkauf billiger Ware andere Länder ausbeuten. Er fand, dass wir damit aufhören müssten, andere Länder kaputt zu machen.
Bei einem anderen, der meinte, die Ausländer sind viel öfter kriminell und wollen das Christentum zerstören, der meinte im späteren Gesprächsverlauf, dass er auf der Arbeit auch mit Ausländern und Flüchtlingen zusammenarbeitet und die würde er mögen. Er findet, dass die, welche hier arbeiten und sich integriert haben, gut sind und er findet es auch unfair, wenn diese dann abgeschoben werden.

Mit jedem, der sich abfällig über Flüchtlinge äußert, habe ich, wenn ich mich auf ein tieferes Gespräch eingelassen habe, auch Gemeinsamkeiten entdeckt. So entfernt voneinander sind wir nicht. Also müssen wir aufpassen, uns nicht immer weiter voneinander zu entfernen. Wenn man ohne Vorwurf und ohne Angriff spricht (also sowas wie "dumm", "rassistisch", "Menschenfeind" einfach mal weglassen), kann man miteinander reden. Und Vorwürfe wie "Gutmensch" einfach mal wegstecken und nicht gleich abwenden. Ich kann mich so im realen Gespräch ganz gut ausdrücken, sachlich bleiben und hab wohl auch ne ganz angenehme Stimme. Mir haben bisher alle zugehört und ich hab ihnen zugehört und gesehen: sooo weit voneinander sind wir nicht, wenn wir uns nicht als Gegner begreifen, die gegeneinander ankämpfen müssen. Und man muss den anderen auch nicht "überzeugen". Wenn man es einfach schafft, zu seiner Überzeugung zu stehen, ohne den anderen anzugreifen, ohne sich verunsichern zu lassen und wenn man es schafft, seine Überzeugung so zu begründen, dass der andere einfach mal nur akzeptiert, dass man diese Haltung hat und sie stehen lässt und aufhört, sie abzuwerten, beginnt schon ein Nachdenken und die Radikalisierung wird abgeschwächt. Der Eine hat mir in einem weiteren Gespräch erzählt, wie er auf der Arbeit einem Flüchtling, der gar nichts gecheckt hat, geholfen hat. Seine Kollegen haben nur Sprüche gemacht, die er auch lustig fand, aber er hat dann keine Sprüche gemacht, sondern ihm alles ganz genau erklärt und ihn unterstützt. Er wirkte glücklich beim erzählen und ich dachte mir im Stillen nur: ja, Gutmensch sein macht glücklich. :)

Keiner verändert plötzlich komplett seine Einstellung, aber manchmal weicht sie ein bisschen auf. Das ist doch schonmal was. ;)
 
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  • #32
Ich treffe so unterschiedliche Menschen und da sind auch immer wieder mal Leute dabei, die eine starke Abwehr gegen Ausländer haben und abfällig über Flüchtlinge reden. Das löst im ersten Moment auch bei mir eine starke Ablehnung aus und ich hatte dann im ersten Moment überhaupt keine Lust, mit "so jemandem" zu reden. Also war ich nicht gesprächsbereit. Oft habe ich mich dann doch dazu überwunden. Und bisher hab ich mit jedem, mit dem ich mich länger unterhalten habe, dann auch Gemeinsamkeiten entdeckt. Einer, der es so blöd fand, dass die Flüchtlinge zu uns kommen, hat dann auch darüber reflektiert, dass es voll schlimm ist, dass wir Waffen exportieren oder durch den Einkauf billiger Ware andere Länder ausbeuten. Er fand, dass wir damit aufhören müssten, andere Länder kaputt zu machen.
Bei einem anderen, der meinte, die Ausländer sind viel öfter kriminell und wollen das Christentum zerstören, der meinte im späteren Gesprächsverlauf, dass er auf der Arbeit auch mit Ausländern und Flüchtlingen zusammenarbeitet und die würde er mögen. Er findet, dass die, welche hier arbeiten und sich integriert haben, gut sind und er findet es auch unfair, wenn diese dann abgeschoben werden.

Mit jedem, der sich abfällig über Flüchtlinge äußert, habe ich, wenn ich mich auf ein tieferes Gespräch eingelassen habe, auch Gemeinsamkeiten entdeckt. So entfernt voneinander sind wir nicht. Also müssen wir aufpassen, uns nicht immer weiter voneinander zu entfernen. Wenn man ohne Vorwurf und ohne Angriff spricht (also sowas wie "dumm", "rassistisch", "Menschenfeind" einfach mal weglassen), kann man miteinander reden. Und Vorwürfe wie "Gutmensch" einfach mal wegstecken und nicht gleich abwenden. Ich kann mich so im realen Gespräch ganz gut ausdrücken, sachlich bleiben und hab wohl auch ne ganz angenehme Stimme. Mir haben bisher alle zugehört und ich hab ihnen zugehört und gesehen: sooo weit voneinander sind wir nicht, wenn wir uns nicht als Gegner begreifen, die gegeneinander ankämpfen müssen. Und man muss den anderen auch nicht "überzeugen". Wenn man es einfach schafft, zu seiner Überzeugung zu stehen, ohne den anderen anzugreifen, ohne sich verunsichern zu lassen und wenn man es schafft, seine Überzeugung so zu begründen, dass der andere einfach mal nur akzeptiert, dass man diese Haltung hat und sie stehen lässt und aufhört, sie abzuwerten, beginnt schon ein Nachdenken und die Radikalisierung wird abgeschwächt. Der Eine hat mir in einem weiteren Gespräch erzählt, wie er auf der Arbeit einem Flüchtling, der gar nichts gecheckt hat, geholfen hat. Seine Kollegen haben nur Sprüche gemacht, die er auch lustig fand, aber er hat dann keine Sprüche gemacht, sondern ihm alles ganz genau erklärt und ihn unterstützt. Er wirkte glücklich beim erzählen und ich dachte mir im Stillen nur: ja, Gutmensch sein macht glücklich. :)

Keiner verändert plötzlich komplett seine Einstellung, aber manchmal weicht sie ein bisschen auf. Das ist doch schonmal was. ;)
Sich mit Menschen und deren Meinung auseinanderzusetzen ist aber etwas anderes, als mit ihnen eine Beziehung einzugehen.
Da brauche ich schon vorher grundlegende Übereinstimmung.
 
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  • #33
Ich fände das in einer Partnerschaft zu anstrengend. Denn wenn die Grundeinstellung gegen z.B. Flüchtlinge ist, dann wird sie sich nicht durch ein oder zwei Gespräche ändern oder gar auflösen.
Ich stimme @mone7 zu. Da sollten schin vorab grundsätzliche Übereinstimmungen sein.
 
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  • #35
@Vergnügt Das ist ein schöner Beitrag für eine dialogische Kultur, aber es ging ja um Partnerschaft, und da wünsche ich mir mehr Übereinstimmung bei grundsätzlichen Einstellungen. Und mir sind auch liberale, warmherzige, gastfreundliche, großzügige und hilfsbereite Menschen einfach lieber als kleingeistige, engstirnige und mitgefühlsarme.
 
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  • #36
Ich bin mit meiner Freundin nun seit gut 8 Monaten zusammen, allerdings frage ich mich, ob das Alles noch Sinn macht ?
Wir leben ca. 100 km voneinander getrennt und sehen uns ca. 3 Tage die Woche.
Wir haben leider fast im Laufe der Zeit herausgefunden, daß wir fast keine Gemeinsamkeiten haben...
Ich bin gehe sehr gerne Wandern und Radfahren... sie verabscheut Sport
mit Ausnahme vom Reiten.
Ich höre gerne Punk/Metal/Rock, sie lieber RAP
Sie hat eine AFD-Einstellung, ich bin eher links gepolt !
(Diskussionen hierüber sind teilweise extrem dämlich und anstrengend)
Ich mache gerne Urlaub in den Bergen / sie lieber Cluburlaub.
Sie schläft lieber lange aus / Ich bin Frühaufsteher
Ich putze relativ akribisch und häufig / Sie eher nicht

Das, was mal einzig Allein funktioniert, ist z.B. ein gemütlicher Tag am See, auf dem Balkon oder ein Abend im Biergarten (gemütliche Sachen eben)

Das mit dem fehlenden Sport ist leider wirklich auch mein größtes Problem.
Ich versuche sie auch immer zu animieren, aber sie hat einfach keine Lust darauf und wenn dann macht sie es nur mal meinetwegen und zähneknirschend mit.

Ein weiteres Problem könnte im Falle eines Zusammenziehens ihre 3 Katzen sein.
Ich hasse es, wenn Katzenhaare auf den Klamotten sind und ich habe selbst einen Kater.
Ich trage gerne schwarze Sachen und da geht das wirklich nicht.
Ich würde sogar ein großes Katzenzimmer oder ähnliches einrichten und einen sicheren Freigang ermöglichen, aber das will sie nicht.
Die Katzen müssen in der Wohnung sein....

Vielleicht liegt es auch an mir, weil ich zu wenig kompromissbereit bin, ... ich weiß es nicht !
Wenn ihr nichts gemeinsam habt, ist besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Meine letzte Beziehung ist aus genau denselben Gründen gescheitert, 200 km entfernt, Frühaufsteher/Nachtmensch, Hund und Katze in der Wohnung, usw.
Das wird nix mehr mit euch, reine Zeitverschwendung!
 
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  • #37
Ich finde es schade, dass sich die Gesellschaft so spaltet. Bleiben alle Menschen miteinander im Gespräch und halten zusammen, könnten wir als Gesellschaft viel stärker sein.
Nur weil ich mit einem AfD ler keine Beziehung eingehen würde, heisst es nicht, dass man im Gespräch bleiben kann, oder? Hab ich jedenfalls nicht geschrieben...
Wenn Jemand für ein Gespräch offen ist, bin ich das auch.
 
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  • #38
Das löst im ersten Moment auch bei mir eine starke Ablehnung aus und ich hatte dann im ersten Moment überhaupt keine Lust, mit "so jemandem" zu reden
Typischer Effekt. Die Spaltung der Gesellschaft nennt man das. Funktioniert in Deutschland mit der Nazi Vergangenheit besonders gut. Ein Diskurs über Migration somit fast unmöglich. Konsequenz: die AFD... Laute und pöbilige Antworten, da informierte und sachliche Konservative nicht gehört werdenund jetzt erst recht nicht mehr gehört werden. Beispiel Phillip Amthor. Sieht etwas ulkig aus, aber der Mann kann echt gut und sachlich Reden. Wird von allen Seiten absolut lächerlich gemacht.
Ich finde es aber klasse, dass du dich überwunden hast. Ich hatte letztens auch einen Dialog, mit einem jüngeren, sehr linksortienterten Mann... das Gespräch war sehr konstruktiv und wir waren uns am Ende sympatisch und froh über den Austausch. Es kamen auch einige Gemeinsamkeiten hervor... z.B. das man keine Partei mehr für voll nehmen kann und niemand wirklich umsetzt, was er vorher verspricht.

Hintergrundinfo: Ich stamme ursprünglich aus dem Ausland und bin nach einer lange Phase als "Linker" vor einigen Jahren zu der Liberal/Konserativen Seite gewechselt. Ich fühle mich von keiner Partei in Deutschland vertreten (ausser vielleicht von Splittergruppen innerhalb der FPD).

dass wir Waffen exportieren oder durch den Einkauf billiger Ware andere Länder ausbeuten
"Wir" machen das schonmal garnicht. Das machen irgendwelche Leute "da oben". Ob das nun ein Joschka Fischer, ein Sigmar Gabriel oder irgendwer von der CDU/CSU/FDP ist... egal wen du wählst, der gleiche Mist geht munter weiter. Allerdings nicht in meinem Nanem. Zusätzlich muss angemerkt werden: wenn wir ab morgen damit aufhören, werden die Probleme Afrikas kaum bis garnicht gelöst werden. Die Armut, die Stammesartigen Strukturen, Die Korruption und die Bevölkerungsexplosion werden weiter bestehen. Ich war selbst schon vor ort. Die Probleme sind viel tiefgreifender. Ich habe mit diversen Menschen gesprochen, die behaupten, wir sollen aufhören dennen "Hilfe" zu senden. Es würde die Menschen faul machen, Sie geben Ihr Land auf und lungern nur noch am UN Truck rum und warten auf neue Sachen. Allgemein geht die Mentalität dahin auf Hilfe und Versorgung zu warten oder von der Migration nach Europa zu träumen, anstatt die Zeit zu nutzen und vorort etwas aufzubauen.
Wenn das ein Deutscher sagt, wäre er ein "Nazi", aber die Leute vorort sagen es selbst und sehen als Problem Nummer eins.

Mit jedem, der sich abfällig über Flüchtlinge äußert, habe ich, wenn ich mich auf ein tieferes Gespräch eingelassen habe, auch Gemeinsamkeiten entdeckt.
So ist es. Weiter unten hast du auch ausgeführt, dass wenn man die Menschen nicht beleidigt, ein normales Gespräch entsteht. So muss der Weg sein. Leider lese ich in deinem gesamten Text eine Menge Tagesschau und Floskeln, die eher dem Soziologie Studienkreis zuzuordnen. Das greift mir alles nicht tief genug. Ich bin über Jahre im Netz und mit vielen Menschen tiefer in die Debatte gegangen. Es gibt z.B. zwei sehr unangenehme Wahrheiten, über die Wenige diskutieren möchten.

1. Wie verlief Migration in der vorherigen Menschheitsgeschichte? Positiv? Was sind historische Beispiele?
2. Was ist mit der Bevölkerungsexplosion? Selbst wenn wir 10 oder 100 Millionen Menschen aufnehmen, es werden unzählige zurückbleiben und ein schlechtes Leben in Afrika oder dem nahen Osten führen. Kann das auf dauer die Lösung sein? Sollte die Welt nicht allerorts besser werden?

Sorry, aber das Leben ist kein Wettrennen darum, wer am meisten gut ist oder wer die meisten Ausländer in sein Land lässt. Das ist eine ganz seltsame Denke, die ich bedenklich finde. Mittlerweile sieht man auch die ersten Auswüche, die mir sehr große Sorgen machen. Rackete als Heldin, die italenisches Recht bricht, die Forderung nach Strafbarkeit für das Leugnen des Klimawandels, Co2 Steuer, Übergriffe auf AFD Mitglieder (nein, ich kann nichts mit dieser Partei anfangen, aber das geht zu weit).
Grundlegende Pfeiler eine westlichen Tradation des kritischen Blickes und des Hinterfragens werden sanft und unaufällig umgestoßen. Freie Meinungsäusserung, zumutbare Besteuerung, Rechtstaatlichkeit vor Moralgehabe etc.
Meinen Aufsatz zur Political Correctness spare ich mir. Dazu kann ich nur Jordan Peterson empfehlen. Es gibt im englischsprachigen Raum zahlreiche gute Denker, die diese Themen sachlich diskutieren. In Deutschland gibt es gefühlt nur den lustigen Phillip Amthor und irgendwelche klischee AFD Spinner, die auf Marktplätzen in Sachsen rumbrüllen und das dazugehörige Video mit 50 Glatzen im Publikum auf Facebook posten. Schade....

Anmerkungen, um im Thema zu bleiben: noch ein riesen Killer beim Dating. Man bekennt als Konservativer Farbe. Da fällt man reiheweise bei Leuten raus, nachdem das übliche Gesiebe ob Single, attraktiv, interessant bereits gelaufen ist. Noch ein ganz toller Nebeneffekt. Aber ich spiele niemanden vor, ein grüner oder linker zu sein, um in eine Beziehung zu kommen. Das ist einfach lächerlich.
 
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  • #40
Typischer Effekt. Die Spaltung der Gesellschaft nennt man das. Funktioniert in Deutschland mit der Nazi Vergangenheit besonders gut. Ein Diskurs über Migration somit fast unmöglich. Konsequenz: die AFD... Laute und pöbilige Antworten, da informierte und sachliche Konservative nicht gehört werdenund jetzt erst recht nicht mehr gehört werden. Beispiel Phillip Amthor. Sieht etwas ulkig aus, aber der Mann kann echt gut und sachlich Reden. Wird von allen Seiten absolut lächerlich gemacht.
Ich finde es aber klasse, dass du dich überwunden hast. Ich hatte letztens auch einen Dialog, mit einem jüngeren, sehr linksortienterten Mann... das Gespräch war sehr konstruktiv und wir waren uns am Ende sympatisch und froh über den Austausch. Es kamen auch einige Gemeinsamkeiten hervor... z.B. das man keine Partei mehr für voll nehmen kann und niemand wirklich umsetzt, was er vorher verspricht.

Hintergrundinfo: Ich stamme ursprünglich aus dem Ausland und bin nach einer lange Phase als "Linker" vor einigen Jahren zu der Liberal/Konserativen Seite gewechselt. Ich fühle mich von keiner Partei in Deutschland vertreten (ausser vielleicht von Splittergruppen innerhalb der FPD).



"Wir" machen das schonmal garnicht. Das machen irgendwelche Leute "da oben". Ob das nun ein Joschka Fischer, ein Sigmar Gabriel oder irgendwer von der CDU/CSU/FDP ist... egal wen du wählst, der gleiche Mist geht munter weiter. Allerdings nicht in meinem Nanem. Zusätzlich muss angemerkt werden: wenn wir ab morgen damit aufhören, werden die Probleme Afrikas kaum bis garnicht gelöst werden. Die Armut, die Stammesartigen Strukturen, Die Korruption und die Bevölkerungsexplosion werden weiter bestehen. Ich war selbst schon vor ort. Die Probleme sind viel tiefgreifender. Ich habe mit diversen Menschen gesprochen, die behaupten, wir sollen aufhören dennen "Hilfe" zu senden. Es würde die Menschen faul machen, Sie geben Ihr Land auf und lungern nur noch am UN Truck rum und warten auf neue Sachen. Allgemein geht die Mentalität dahin auf Hilfe und Versorgung zu warten oder von der Migration nach Europa zu träumen, anstatt die Zeit zu nutzen und vorort etwas aufzubauen.
Wenn das ein Deutscher sagt, wäre er ein "Nazi", aber die Leute vorort sagen es selbst und sehen als Problem Nummer eins.



So ist es. Weiter unten hast du auch ausgeführt, dass wenn man die Menschen nicht beleidigt, ein normales Gespräch entsteht. So muss der Weg sein. Leider lese ich in deinem gesamten Text eine Menge Tagesschau und Floskeln, die eher dem Soziologie Studienkreis zuzuordnen. Das greift mir alles nicht tief genug. Ich bin über Jahre im Netz und mit vielen Menschen tiefer in die Debatte gegangen. Es gibt z.B. zwei sehr unangenehme Wahrheiten, über die Wenige diskutieren möchten.

1. Wie verlief Migration in der vorherigen Menschheitsgeschichte? Positiv? Was sind historische Beispiele?
2. Was ist mit der Bevölkerungsexplosion? Selbst wenn wir 10 oder 100 Millionen Menschen aufnehmen, es werden unzählige zurückbleiben und ein schlechtes Leben in Afrika oder dem nahen Osten führen. Kann das auf dauer die Lösung sein? Sollte die Welt nicht allerorts besser werden?

Sorry, aber das Leben ist kein Wettrennen darum, wer am meisten gut ist oder wer die meisten Ausländer in sein Land lässt. Das ist eine ganz seltsame Denke, die ich bedenklich finde. Mittlerweile sieht man auch die ersten Auswüche, die mir sehr große Sorgen machen. Rackete als Heldin, die italenisches Recht bricht, die Forderung nach Strafbarkeit für das Leugnen des Klimawandels, Co2 Steuer, Übergriffe auf AFD Mitglieder (nein, ich kann nichts mit dieser Partei anfangen, aber das geht zu weit).
Grundlegende Pfeiler eine westlichen Tradation des kritischen Blickes und des Hinterfragens werden sanft und unaufällig umgestoßen. Freie Meinungsäusserung, zumutbare Besteuerung, Rechtstaatlichkeit vor Moralgehabe etc.
Meinen Aufsatz zur Political Correctness spare ich mir. Dazu kann ich nur Jordan Peterson empfehlen. Es gibt im englischsprachigen Raum zahlreiche gute Denker, die diese Themen sachlich diskutieren. In Deutschland gibt es gefühlt nur den lustigen Phillip Amthor und irgendwelche klischee AFD Spinner, die auf Marktplätzen in Sachsen rumbrüllen und das dazugehörige Video mit 50 Glatzen im Publikum auf Facebook posten. Schade....

Anmerkungen, um im Thema zu bleiben: noch ein riesen Killer beim Dating. Man bekennt als Konservativer Farbe. Da fällt man reiheweise bei Leuten raus, nachdem das übliche Gesiebe ob Single, attraktiv, interessant bereits gelaufen ist. Noch ein ganz toller Nebeneffekt. Aber ich spiele niemanden vor, ein grüner oder linker zu sein, um in eine Beziehung zu kommen. Das ist einfach lächerlich.
Tschuldigung. Ich hab jetzt nicht verstanden, an welcher Stelle Du reflektierter BIST als alle, zu denen Du nicht gehören möchtest.

Du schaust da m.E. nirgends auch nur einen Zentimeter aus dem Quark. Wenn Du die genannten Gruppierungen durch die jeweils entgegengesetzt orientierte Gruppierung ersetzt - ändert sich nix am Inhalt Deines Beitrages. Alles die gleiche Ebene, alles die gleiche Soße.

Warum Du Dich für weitdenkender hältst erschließt sich mir nicht. Nur dass Du Dich wieder ein bisschen unverstanden und opferig darstellst, das les ich. Nein. Ich bin kein bisschen aufgeregt oder so. Nur ratlos.
 
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  • #41
Nein. Ich bin kein bisschen aufgeregt oder so. Nur ratlos.
Ich habe in meinem Beitrag mehre Dinge geliefert, unteranderem Infos zu meiner Person und ein kleiner Erfahrungsbericht zu einer mehrmonatigen Afrikareise. Zusätzlich einige Fragestellungen und Tagesaktuelle Bezüge. Was bringst du hier hervor? Persönliche Angriffe und leeres blabla ohne Diskussionsgrundlage... sonst garnichts.
 
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  • #42
Tschuldigung. Ich hab jetzt nicht verstanden, an welcher Stelle Du reflektierter BIST als alle, zu denen Du nicht gehören möchtest.

Du schaust da m.E. nirgends auch nur einen Zentimeter aus dem Quark. Wenn Du die genannten Gruppierungen durch die jeweils entgegengesetzt orientierte Gruppierung ersetzt - ändert sich nix am Inhalt Deines Beitrages. Alles die gleiche Ebene, alles die gleiche Soße.

Warum Du Dich für weitdenkender hältst erschließt sich mir nicht. Nur dass Du Dich wieder ein bisschen unverstanden und opferig darstellst, das les ich. Nein. Ich bin kein bisschen aufgeregt oder so. Nur ratlos.
Sei nicht so, es fehlen ihm jetzt nur noch realistische und nachhaltige Lösungen für alle Probleme, dann hat ers doch.
 
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  • #44
Ich habe in meinem Beitrag mehre Dinge geliefert, unteranderem Infos zu meiner Person und ein kleiner Erfahrungsbericht zu einer mehrmonatigen Afrikareise. Zusätzlich einige Fragestellungen und Tagesaktuelle Bezüge. Was bringst du hier hervor? Persönliche Angriffe und leeres blabla ohne Diskussionsgrundlage... sonst garnichts.
Sorry. Diskutieren will ich gar nicht. Da ist Nicht-Verstehen meinerseits und ich habe Dir dazu eine Frage gestellt. Fürs bessere Verständnis habe ich dir erklärt, wo meine Fragezeichen herkommen. Persönlicher Angriff soll da keiner sein.
 
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