Erin

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  • #31
Wer mal die Nachrichten quer gelesen hat, die während der Corona-Pandemie veröffentlicht wurden, wird festgestellt haben, wie wichtig dieser soziale Faktor ist.
Homeschooling bewusst gewählt und durchgeführt, kann man nicht mit Corona vergleichen. Da wurde von jetzt auf sofort die Schule geschlossen; kein Moment alles vorzubereiten und sich auf die Situation einzulassen. Klar, dass da viele Kinder gelitten haben. Die Kleineren, weil sie das gar nicht verstanden haben und die grösseren, weil ihnen der Kontakt fehlte. Die Kontakte waren es, die den meisten Kindern psychisch zugesetzt haben. Beim normalen Homeschooling können die Kinder ja unbeschränkt Kontakte pflegen, raus auf den Spielplatz etc.
 
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Xeshka

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  • #32
Das Kind kann bei mir am Ende selber entscheiden. Ich könnte die Option entweder komplettes (also über 1 Jahr) Homeschooling anbieten oder es kann auch in der Hare Krishna-Gemeinschaft fest aufwachsen und kriegt dort dann die dortige Ausbildung mit einer eigenen Privatschule. Wobei ich es dann oft nach Hause nehmen werde und aufsuchen damit es noch Deutsch lernt u.a.
Permanent dort sein kann ich allerdings nicht da ich einfach zuviel woanders zu tun habe mit eigenen Projekten.

Sind nur alles so Vorstellungen... denn momentan ist es reines Science Fiction ohne Kind.

Nein, mit dem heute bekannten "Corona-Homeschooling" hat es nichts zu tun... das lief dort sowohl restriktiv (d.h. Kinder aus altbekannten sozialen Strukturen reissen) als auch ziemlich inkompetent ab (Eltern die kaum Zeit noch Fähigkeiten dazu hatten).
 
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  • #33

Julianna

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  • #34
... denn dieses Wohl habe ich nicht erkannt als ich damals ein Kind war.
Es gibt aber Eltern (und deren Kinder) die sehrwohl dankbar sind, wenn sie Hilfe von der Schule erhalten, speziell natürlich bei Kindern mit Förderbedarf oder emotional-sozialer Entwicklungsstörung, Autismus, körperlich-motorischer Behinderung usw.
Dass Theorie und Praxis manchmal auseinander klaffen ist eigentlich nicht erwähnenswert, weil es klar sein sollte.
Und Nein, ein Heimlehrer ist kein Privatlehrer, das sind wieder verschiedene Dinge da es eben nicht beruflich ist.
Ja, das sind verschiedene Dinge.
Dieser vorgegebene Lehrplan wird von mir nicht akzeptiert.°°

°°Konkret ist hierzulande, wenn über 1 Jahr Dauer, eine abgeschlossene Lehrerausbildung Grundvoraussetzung, ein genauer Lehrplan ist nicht vorgeschrieben. Klar hilft hier IQ, weil ansonsten wird man das wohl nicht bestehen.
Was heißt "hierzulande" ? Österreich? Schweiz?

Lehrpläne sind übrigens online. Kannste downloaden und dir ansehen.
In D. hat jedes Bundesland eigene Lehrpläne, die aber in weiten Teilen übereinstimmen, da Bildung Ländersache ist. Wahrscheinlich in Ö. nach Kanon oder so.

Kinder finden Zugang zu Gleichaltrigen mit oder ohne Schule,
Und das ist eine theoretische Annahme, die in der Praxis nicht so sein muss. Und wie willst du, als Einzelgänger deinen Kindern (ohne Input von außen) "social life" beibringen? Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz.
Kann dir da leider bei kaum etwas zustimmen, du bist halt zusehr Mainstream und festen Strukturen verpflichtet.
Ich lebe halt nicht auf einer Insel.
 
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Xeshka

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  • #36
Damit ich so werde wie du? Hat es denn das grosse Glück in der Liebe gebracht? Das wäre ja der einzige Grund der mich noch überzeugen könnte.

Ansonsten stimmt es schon... ich sollte nicht soviele Science-Fiction-Romane schreiben. Es ist halt die Sehnsucht mal einen Wandel zu erleben. Ohne einen Wink des Schicksals wird das allerdings nicht klappen.
 
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Xeshka

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  • #38
Ich bin ganz Ohr...

An der Bildung lag es eher weniger: https://www.faz.net/aktuell/politik...d-deutschland-ist-rueckstaendig-18143895.html

Dazu gute Zitate, gerade für die Julianna welche ja weder auf einer Insel noch unter einem Stein lebt:

Joachim Fernau schrieb bereits im Jahr 1960: „Wir leben in einer Zeit, die das beständige Gerede über Freiheit zum Ersatzglück der Menschen gemacht hat. Tatsächlich ist unsere geistige Freiheit so erbärmlich wie nur noch in wenigen Epochen".
Seit damals war es ein System der permanenten Repressionen gegen alles was andersartig ist, was dann immerhin für die Technokratie, Plutokratie und für eine Hegemonie dienlich war. Zumindest bis vor kurzem noch, da man jetzt bemerkt dass es, wie so viele Modelle, ein Auslaufmodell ist.
 
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