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  • #91
Ja, aber wer ihn als vertrauenswürdig einstuft, hätte ja andere Optionen, Verständnis vorausgesetzt.

Habe selbst mal Schiffbruch auf sehr schmerzliche Art und Weise erlitten, weil meine Toleranzgrenze ziemlich niedrig angesetzt war. Nachdem ich das verarbeitet habe, es mir wieder gut geht, und über das Vergangene nachgedacht habe, ist mir bewusst geworden: wenn ich meine Toleranz für Lügen ziemlich weit herabsetze, lüge ich mich im Grunde selbst an. Da mache ich mir etwas vor, und für die Zukunft habe ich mir vorgenommen, ich gehe keine faulen Kompromisse mehr ein. Da bleibe ich lieber Single.
 
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  • #92
Da mache ich mir etwas vor, und für die Zukunft habe ich mir vorgenommen, ich gehe keine faulen Kompromisse mehr ein. Da bleibe ich lieber Single.
Das verstehe ich. Allerdings glaube ich, wenn man dem Partner wirklich nullkommanull "Unehrlichkeit" zugesteht, dass man dann wirklich Single bleiben sollte.
Vielleicht wäre es eine Lösung, die Qualität der Lügen zu beachten? Also in Hinblick auf die Wichtigkeit und die Transparenz des Themas und auch auf die Auswirkungen?
Wenn zB einer bezüglich seine Körpergröße lügt, ist das ja insofern relativ transparent, weil es ja beim Treffen auffliegt, damit rechnet er ja dann wohl, es ist also nicht das Ziel, jemanden dauerhaft hinters Licht zu führen.
 
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  • #93
Das verstehe ich. Allerdings glaube ich, wenn man dem Partner wirklich nullkommanull "Unehrlichkeit" zugesteht, dass man dann wirklich Single bleiben sollte.

Die Rechnung "faule Kompromisse" = nullkomanull "Unehrlichkeit" .... scheint mir extrem in der Deutung.

Vielleicht wäre es eine Lösung, die Qualität der Lügen zu beachten?

Hmmm ... ich suche nach keiner Lösung, fühle mich zur Zeit auch nirgends benachteiligt.

Wenn zB einer bezüglich seine Körpergröße lügt, ist das ja insofern relativ transparent, weil es ja beim Treffen auffliegt, damit rechnet er ja dann wohl, es ist also nicht das Ziel, jemanden dauerhaft hinters Licht zu führen.

Das wäre vielleicht interessant für denjenigen, der über OD jemanden sucht. Ich mache kein OD .... und dennoch, wärs ein Hintertürchen, bei dem man eine Risiko-Nutzen-Abwägung machen könnte. Muss ja jeder für sich entscheiden.
 
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apfelstrudel

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  • #94
Inwiefern ist eigentlich „nicht sagen“ eine Lüge und macht man sich mit „nicht fragen“ zum Beitragstäter?
 
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  • #95
Tja.. wenn ich mir hier im Real Life in einer sehr wohlhabenden Süddeutschen Großsstadt ansehe, wie sehr den Damen im Nightlife beim Gespräch das Lächeln buchstäblich aus dem Gesicht fällt wenn sie mich nach meinem Job fragen... was natürlich "zufällig" allerspätestens die dritte oder vierte Frage ist.... ich kann mir dann schon denken welche Schublade sie dann im Kopf aufziehen.

Beim Online Dating denke ich mir das auch oft... Wie oft wurde ich wohl deswegen aussortiert? Das mir mein Job Spass macht, ich in meiner Firma glücklich bin und ich verdammt gut verdiene kann man halt nicht rüberbringen. Und jetzt?

Leider kommen Männer (und auch Frauen) dann auf die Idee ihre Profile zu optimieren. das wurde hier im Thread ja schon wunderbar thematisiert. Optimierungsdruck. Wettbewerb. Zumal Parship auch noch diese in meinen Augen richtig ungute Benennung der Profile nach Berufen betreibt.

Was macht man damit, wie umgehen? Nun, wenn man es bemwrkt, froh sein das man es bemerkt hat. Die Person aussortieren und weitermachen.
Dabei nicht den Glauben an das Gute zu verlieren ist das Schwierigste.
 
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  • #96
Wenn ich meine, dass ich diese Frau unbedingt kennenlernen möchte, mir aber 5 cm Körpergröße fehlen, kann ich doch in einer persönlichen Nachricht rüberbringen, warum wir uns trotzdem treffen sollten und es mir ggf. gar nichts ausmacht, das sie etwas größer ist.
Du darfst das nicht nur aus deiner Perspektive betrachten. Es geht nicht darum, was dir nichts ausmacht, sondern was ihr etwas ausmacht. Ich hätte ein Probem damit, wenn mein Mann nicht größer wäre als ich.
 
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  • #98
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  • #99
Warum Frauen so viel Wert darauf legen, dass der Mann größer ist, habe ich bis heute nicht verstanden.

Könnte mir bis jetzt auch keiner erklären.:)

Naja, mir konnte bisher auch kein Mann so richtig erklären, warum Männer, nicht alle, auf Frauen mit grossen Brüsten und breiten Hüften stehen. Sie finden es einfach schön, attraktiv und sehr wichtig.
 
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  • #102

Die Antwort wollte ich haben:D, natürlich habe ich da aufgepasst. Daher ist die Frage, warum Frau die Grösse eines Mannes, ich meine die körperliche Grösse wichtig ist, genauso zu sehen.

Wenn der wissenschaft geglaubt werden kann, verkörpert das oben beschriebene fruchtbarkeit und weitergeben von genen.
Urinstikt sag ich da nur. :)

Genau, daher ist für viele Frauen die Grösse eines Mannes auch wichtig, halt der Urinstinkt.
 
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  • #107
Weil sich die Prioritäten und Bedürfnisse geändert haben?
Nein. Weil es heut ein Leichtes ist, sich fettzufressen (zumindest in unseren Breitengraden) und eine schlanke Figur mit positiven Merkmalen verknüpft wird: Disziplin, genug Bewegung, gesunde Ernährung, gesunder Lebensstil, genug Geld für gesunde Lebensmittel, Arbeitszeiten, die Sport erlauben,....

Gaaaanz früher war halt dick attraktiv, weil es für andere positive Merkmale stand: gutes Jagdrevier, effiziente Nahrungssuche, sparsamer Stoffwechsel,....
Oder später: Reichtum, Adelsgeschlecht,....

Gleiches lässt sich für Hauttönung durchdeklinieren.
Früher war blass schön, weil es zeigte, dass man es sich erlauben konnte nicht draußen in der Sonne arbeiten zu müssen.
Heute ist gebräunt schön, weil es zeigt, dass man sich Freizeit (oder Urlaube: (Geld/ Versorgung) leisten kann und nicht ausschließlich im Büro hockt.

Natürlich alles nur extrem vereinfacht und generalisiert und nicht für jeden Einzelfall gültig.
 
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  • #112
Nein. Weil es heut ein Leichtes ist, sich fettzufressen (zumindest in unseren Breitengraden) und eine schlanke Figur mit positiven Merkmalen verknüpft wird: Disziplin, genug Bewegung, gesunde Ernährung, gesunder Lebensstil, genug Geld für gesunde Lebensmittel, Arbeitszeiten, die Sport erlauben,....

Gaaaanz früher war halt dick attraktiv, weil es für andere positive Merkmale stand: gutes Jagdrevier, effiziente Nahrungssuche, sparsamer Stoffwechsel,....
Oder später: Reichtum, Adelsgeschlecht,....

Gleiches lässt sich für Hauttönung durchdeklinieren.
Früher war blass schön, weil es zeigte, dass man es sich erlauben konnte nicht draußen in der Sonne arbeiten zu müssen.
Heute ist gebräunt schön, weil es zeigt, dass man sich Freizeit (oder Urlaube: (Geld/ Versorgung) leisten kann und nicht ausschließlich im Büro hockt.

Natürlich alles nur extrem vereinfacht und generalisiert und nicht für jeden Einzelfall gültig.
Es ging um Urinstinkte ;)

Wir haben keine anderen Bedürfnisse als in der Urzeit, sondern zusätzliche. Wir haben die Möglichkeit in der Bedürfnispyramide immer höhere Stufen zu erklimmen und neue Bedürfnisse auf dem Weg zur Selbstverwirklichung zu stillen.

Damit ändern sich sicher auch Schönheitsideale, weil es heute zum Beispiel leichter ist Grundbedürfnisse zu befriedigen.
 
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