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  • #181
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Körperlich reinhauen finde ich völlig dämlich. Verbal kann schon genug anrichten. Da frage ich mich auch, was soll das bringen? Wenn N gewinnt, soll Dein dann Ex-Freund N lieben, weil Du verloren hast? Sicher ist, Du bist JETZT mit ihm zusammen. Das bedeutet aber nicht, dass er Dein Eigentum ist und bis in alle Ewigkeit bleibt. Was machst Du, wenn es ernsthafte Probleme gibt? Ihn hauen? Ich kann Deine Impulse nachvollziehen, aber den Menschen macht ja zum Glück mehr aus als die Summe seiner Impulse. Jetzt hat N wie Du schriebst Ruhe gegeben. Damit hält sie Ihre Lust- und Liebesimpulse unter Kontrolle.
 
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  • #182
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Heike:
Solche Frage bringen mich zum Kotzen. Dein Urteil steht fest: dieser Frau fehlt der Grundanstand. Was genau soll jetzt die Frage. Wenn es so ist, wie du meinst, daß ihr der Grundanstand fehlt, kannst du offenbar nicht davon ausgehen, daß der Grundanstand vorhanden ist. Was also will die Frage? Die tut so, als sei sie eine Frage. Eigentlich ist es nur eine moralische Verurteilung. Oder eben Kotze, die man in die Gestalt eines moralischen Urteils gegossen hat. Wie stellst du dir denn ANtworten auf diese "Frage" vor?
Verstehen möchtest du die Frau ja nicht. Jeder, der das versucht, wird vollgekotzt. Jeder, der deine Frage zu beantworten versucht, ebenfalls.
Nur wer einfach mitkotzt, dem wird geschrieben: ah danke, endlich mal eine, die mich versteht, deine Kotze duftet ebenso süß wie meine!

Ich hoffe, es geht dir noch gut, muss ja eine furchtbare Magen-Darmgrippe sein, die du dir da eingefangen hast...
Ich bin nicht Meinung, ganz einfach. Ich akzeptiere deine Aussagen, sie sind aber für mich nicht nachvollziehbar und das müssen sie auch nicht sein. Hasts ja schon gesagt, hier kann jeder soviel "kotzen" wie er will. Gute Besserung.
 
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  • #183
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von delfin 1988:
Körperlich reinhauen finde ich völlig dämlich. Verbal kann schon genug anrichten. Da frage ich mich auch, was soll das bringen? Wenn N gewinnt, soll Dein dann Ex-Freund N lieben, weil Du verloren hast? Sicher ist, Du bist JETZT mit ihm zusammen. Das bedeutet aber nicht, dass er Dein Eigentum ist und bis in alle Ewigkeit bleibt. Was machst Du, wenn es ernsthafte Probleme gibt? Ihn hauen? Ich kann Deine Impulse nachvollziehen, aber den Menschen macht ja zum Glück mehr aus als die Summe seiner Impulse. Jetzt hat N wie Du schriebst Ruhe gegeben. Damit hält sie Ihre Lust- und Liebesimpulse unter Kontrolle.

Das war eine Methapher dafür, dass ich offene Auseinandersetzungen mehr schätze als das hinterhältige Verhalten mancher Menschen. Wenn jemand ehrlich sagt, was er will, kann man mit der Situation umgehen und einen Weg finden oder halt nicht. Wenn alles hintenrum und im Geheimen geschieht, hat man keine Chance. Darum gings mir.
 
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  • #185
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Adriana:
Ich hoffe, es geht dir noch gut, muss ja eine furchtbare Magen-Darmgrippe sein, die du dir da eingefangen hast...
Ich bin nicht Meinung, ganz einfach. Ich akzeptiere deine Aussagen, sie sind aber für mich nicht nachvollziehbar und das müssen sie auch nicht sein. Hasts ja schon gesagt, hier kann jeder soviel "kotzen" wie er will. Gute Besserung.

Nein, keine Magen-Darmgrippe, sondern ich wate halt gerade durch einen Thread voller Kotze. Dabei sammle ich Floskelblümchen. Gestern war es "ist doch menschlich", heute ist es "akzeptiere deine Aussagen, sind aber für mich nicht nachvollziehbar".

Ich fasse mal wieder zusammen, wie es sich mir darstellt:
Threadthema ist "Da gibt es eine Frau, die N, der fehlt völlig jeder Grundanstand. Meine Frage ist nun: kann man nicht davon ausgehen, daß ein Grundanstand vorhanden ist."
Meine Antwort: wenn er fehlt, ist offenbar nicht davon auszugehen, daß er vorhanden ist.
Ob er fehlt ist eine andere Frage, die aber hier ja nicht diskutiert werden soll

Mal wieder ein herrliches Thema!
 
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  • #186
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Adriana:
Das war eine Methapher dafür, dass ich offene Auseinandersetzungen mehr schätze als das hinterhältige Verhalten mancher Menschen. Wenn jemand ehrlich sagt, was er will, kann man mit der Situation umgehen und einen Weg finden oder halt nicht. Wenn alles hintenrum und im Geheimen geschieht, hat man keine Chance. Darum gings mir.

Ich dachte, sie hat ihm offen einen Sexantrag gemacht. Du meinst, sie hätte zu dir kommen und bei dir um seine Hand anhalten sollen?
Und was waren denn jetzt eigentlich die ersten beiden Reaktionen deines Freundes auf ihre Sexanträge? Die waren ja offenbar nicht so deutlich wie sein dritter.
 
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  • #187
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Davide:
Im Falle von "N" ist es doch viel gemütlicher dem "S" immer wieder SMS zu schicken, als offen vor "A" zu treten u nd ihr zu sagen "ich will deinen Kerl"

Entschuldigung für diese naive Frage: Aber sind wir nicht inzwischen in einem Stadium, wo man das als Frau direkt mit dem Kerl ausmacht?

Ein Mann sollte meiner Meinung nach immer seine Frau und seine Familie beschützen und zwar mit allem, was nötig ist. Wieso sollte eine Frau das nicht dürfen?

Ich hatte das jetzt nicht so verstanden, dass das Leben "des Kerls" in Gefahr ist?
 
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  • #188
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Früher hat man ja mal gesagt "In der Liebe ist alles erlaubt." Heute sind wir hingegen so kultiviert, daß eine Frau klare Regeln dafür zu beachten hat, wenn sie dem Besitz einer andere Frau spielen will. Sie stellt sich vor und nennt ihre Gründe für ihr Ansinnen, der Besitzerin ihren Besitz auszuspannen. Das Formular für Anrede mit der Formel vom ganz ausdrücklichen Dank gibts bei XY zum runterladen. Wenn die Besitzerin eine Frau ist und keine Dumpfbacke, lästert sie nicht im Forum und zettelt einen pseudomoralischen Diskurs an, sondern fordert die Begehrende offen zum Duell. Weil Fäuste wehtun und Worte hinterhältig sind, einigt man sich auf Sackhüpfen einmal rund um die Doppelhaushälfte. Wer gewinnt, kriegt das Männchen für die Nacht. Wegen eines Tiefs über Skandinavien kommt ein Delfin durch die Luft geschwommen und stellt fest: das ist das echte Leben, wer es auch nur einen Hauch anders macht, der ist einfach nur weltfremd!
 
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  • #189
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

@Heike

Entspann Dich.
 
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  • #191
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Ich kenne beides; Frauen, die mit Ablehnung nicht umgehen können, selbst sogar in einer Beziehung sind und immer direkter Werben, bis hin zum eideutigen "unverbindlichen" Quicky-Offert; auch tendiere ich der Aussage zuzustimmen, dass attraktive erfolgsverwöhnte Frauen eher zu solchen Handlungen neigen, die eben nicht gelernt haben, mit Ablehnung umzugehen.

Mein (ehemaliger) bester Freund ist, in meinen Augen "amok" gelaufen, als eine unglaublich attraktive Frau meinen Werben nachgegeben hat und wir zusammen waren. In der Werbefase wurde ich nur von ihm belächelt und er hat auch begonnen "spaßhalber" (so dache ich zu Beginn) um sie zu werben. Er konnte es einfach nicht fassen, dass ich ihm bevorzugt wurde, und hat sich dann beim Weggehen zu dritt total daneben benommen, bis hin zu unsittlichen Berührungen. Ich habe da wirklich sehr lange gebraucht, bis ich erkannt habe, dass das nicht mehr Spaß und "auf den Arm nehmen" ist, sondern pure "Ohnmacht der Ablehnung"!

Die Partner von sehr attraktiven Partner können nur mit dem Zustand, dass ihre Partner immer in einem Bad von Möglichkeiten schwimmen, leben lernen. Promis geht es ja grundsätzlich so; dort liegen ja sogar "Bunnies" uneingeladen in Hotelbetten!

Aber da ist ja auch schon der Ausschlußgrund, für alle jene, die sich selbst für nichts zu schade sind. Diese Menschen machen sich selbst unattraktiv und abstoßend, sodass für die im Mittelpunkt des anderen Geschlechts stehende Personen, viel stärker innere Werte und Verlässlichkeit und vor Allem die Liebe steht.

Über unsere äußeren Reize lernen wir Partner kennen, die wir durch Übereinstimmung und deren inneren Werte kennen und lieben lernen. Sex ist dabei ein sehr großes Thema. Verwechseln jetzt Personen Sex mit Liebe und versagen die äußeren Reize beim Kennenlernen, so glauben sie mit Sex Liebe bekommen zu können ... - eigentlich sehr bedauernswerte einsame Menschen ...
 
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  • #192
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von iceage:
Ich kenne beides; Frauen, die mit Ablehnung nicht umgehen können, selbst sogar in einer Beziehung sind und immer direkter Werben, bis hin zum eideutigen "unverbindlichen" Quicky-Offert; auch tendiere ich der Aussage zuzustimmen, dass attraktive erfolgsverwöhnte Frauen eher zu solchen Handlungen neigen, die eben nicht gelernt haben, mit Ablehnung umzugehen.

Mein (ehemaliger) bester Freund ist, in meinen Augen "amok" gelaufen, als eine unglaublich attraktive Frau meinen Werben nachgegeben hat und wir zusammen waren. In der Werbefase wurde ich nur von ihm belächelt und er hat auch begonnen "spaßhalber" (so dache ich zu Beginn) um sie zu werben. Er konnte es einfach nicht fassen, dass ich ihm bevorzugt wurde, und hat sich dann beim Weggehen zu dritt total daneben benommen, bis hin zu unsittlichen Berührungen. Ich habe da wirklich sehr lange gebraucht, bis ich erkannt habe, dass das nicht mehr Spaß und "auf den Arm nehmen" ist, sondern pure "Ohnmacht der Ablehnung"!

Die Partner von sehr attraktiven Partner können nur mit dem Zustand, dass ihre Partner immer in einem Bad von Möglichkeiten schwimmen, leben lernen. Promis geht es ja grundsätzlich so; dort liegen ja sogar "Bunnies" uneingeladen in Hotelbetten!

Aber da ist ja auch schon der Ausschlußgrund, für alle jene, die sich selbst für nichts zu schade sind. Diese Menschen machen sich selbst unattraktiv und abstoßend, sodass für die im Mittelpunkt des anderen Geschlechts stehende Personen, viel stärker innere Werte und Verlässlichkeit und vor Allem die Liebe steht.

Über unsere äußeren Reize lernen wir Partner kennen, die wir durch Übereinstimmung und deren inneren Werte kennen und lieben lernen. Sex ist dabei ein sehr großes Thema. Verwechseln jetzt Personen Sex mit Liebe und versagen die äußeren Reize beim Kennenlernen, so glauben sie mit Sex Liebe bekommen zu können ... - eigentlich sehr bedauernswerte einsame Menschen ...

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  • #193
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

OT
Im Zitier-Thread wurde das vor kurzem schonmal thematisiert: Das ungekürzte Zitieren von ellenlangen Textes erschwert das Lesen.
 
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  • #194
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von iceage:
Die Partner von sehr attraktiven Partner können nur mit dem Zustand, dass ihre Partner immer in einem Bad von Möglichkeiten schwimmen, leben lernen.

Ja, so Sprüche wie, "du kannst jeden haben." Und wenn ich das gar nicht will? Mangelt es da nicht doch am Selbstwert des Mannes? So irgendwie?
 
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  • #195
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Hallo Adriana, ich kann verstehen, wie es Dich nervt, dass da eine Frau aus dem "alten Leben" Deines Partners an ihm rumgräbt. Aber aus meiner Sicht gibt es nur eine gute Lösung: Er ist doch so toll, dass Du ihm 100% vertrauen kannst. Dann tu es! Lass ihn das regeln und halte Dich ganz bewusst da raus. Sag ihm, dass er das schon richtig machen wird, und dass Du bitte nichts mehr von der Geschichte hören möchtest. Kontrolliere keinesfalls sein Handy. Frage ihn nicht, ob sie sich wieder gemeldet hat. Mache keine abwertenden Bemerkungen über sie. Frage - nicht - nach! So hast Du die größte Chance, dass die Sache in weiteren drei Monten komplett vom Tisch sein wird. Vertraue ihm einfach. Wenn er so toll ist, wie Du glaubst, und Du für ihn der Weisheit letzter Schluss, dann wird alles gut gehen. Hier die Floskel des Tages (ich zahle auch gerne 2 Euro ins Phrasenschwein, wenn mir einer verrät, wo das hier steht): Liebe ist ein Kind der Freiheit. Wenn Du tobst und eifersüchtig bist, fühlt er sich vielleicht zu toll (toller als Du) und findet N auf einmal interessanter als sie eigentlich ist. Du lässt ihn ja mit dem Thema nicht abschließen, so lange es DICH so umtreibt. Glück ist immer nur jetzt. Genieße es. Es spielt keine Rolle, was war und was vielleicht passieren könnte oder auch nicht (oh Mann, ich fürchte, das waren schon wieder 2 Euro...;-)). LG, Claudi
 
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  • #196
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Polly:
Ja, so Sprüche wie, "du kannst jeden haben." Und wenn ich das gar nicht will? Mangelt es da nicht doch am Selbstwert des Mannes? So irgendwie?

Natürlich kann das auch sein, aber hier in dem Fall ist es einfach so, dass ein Partner wirklich sehr begehrt sein dürfte - eben sehr ähnlich wie bei prominenten Persönlichkeiten.

Das ist aber letztendlich kein Einzelfall, wenn doch eher im "Alltag" beispielhaft bei älteren Männern mit jungen attraktiven Frauen. Und hier gebe ich dir Recht - ich möchte deshalb keine wesentlich jüngere Frau, weil mein Selbstvertrauen bzw. Verständnis nicht ausreichen würde, um mich für eine solche Frau attraktiv und liebenswert zu fühlen ...
 
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  • #197
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Ernie:
Moment .. mal nachsehen ... nein, der Thread startete nicht mit "ich muss mal meinen Frust loswerden". Warum eigentlich nicht?

Das ist eine gute Frage, über die ich gerade noch mal nachgedacht habe. Ich glaube, daß Frustablassen in vielen Fällen nicht gut funktioniert, wenn Sinn und Zweck, eben das Frustablassen, zu offenbar sind. Es geht eben nicht einfach zu sagen: hey, mir gehts schlecht, sorry, aber ich muß jetzt mal ein bißchen ungerecht über so ne Tussi herziehen. Das wäre zu ehrlich und reflektiert. Und das schadet der Unmittelbarkeit. Stattdessen muß der Frust sich verkleiden.

Das fand ich, was die allgemeine Thematik und nicht das persönliche Schicksal anlangt, das Interessante an diesem Thread. Es wird nicht einfach bloß konkret jemand beschimpft, der einem was wegzunehmen droht, sondern inszeniert als ein allgemeines Thema: Loyalität unter Frauen und Objektvität der Moral und derlei.

Die Moral wird ganz stark in Beschlag genommen. Es wird gerade nicht offen von einer individuellen Perspektive ausgegangen, sondern von einem allgemeinen Standpunkt, von dem dann Charakterlosigkeit, Erbärmlichkeit usw. geurteilt wird. Es gehört vielleicht zum Frustablassen, daß man sich nicht einfach nur parteiisch über einen persönlichen Schaden beschwert (der in diesem Fall ja auch eher in einer Angst als einem tatsächlichen Schaden zu bestehen scheint), sondern man möchte das von allgemeiner, unparteiischer Warte aus machen.
Aber natürlich möchte man diese Warte besetzen, ohne sich wirklich deren Anforderungen zu stellen, wie Fairness, Abwägung, Auseinandersetzung, Begründung usw.

Wenn sich das dann über viele SEiten in so einem Thread hinzieht, finde ich das schwierig.
Insofern fand ich aber die Wendung hin zum Wunsch nach einer direkten, offenen, handgreiflichen Auseinandersetzung verständlich und auch irgendwie sympathisch. Eben weil dann tatsächlich spontan, ehrlich und parteisch gerade auch in der Form, während die vorige Form von der moralischen Entrüstung mir eben eher wie eine bloße unaufrichtige Verkleidung erschien.

Aber natürlich ist das nur meine Meinung. Andere erleben das, was ich als unaufrichtige Verkleidung erlebe, offenbar als "spontan emotional und sympathisch". So verschieden sind halt die Menschen. Und natürlich ist oder wäre auch Unaufrichtigkeit menschlich und kann anderen sympathisch sein, vielleicht insbesondere gerade wenn sie ähnliche Muster haben.
 
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  • #201
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Ich möchte mal einen Beitrag von Dida von vor ein paar Tagen zitieren, den ich sehr interessant finde, weil er nochmal einen ganz neuen Aspekt einbringt. Es hat aber niemand, auch Adriana nicht, darauf reagiert - was daran gelegen haben könnte, dass Dida erst wenige Beiträge geschrieben hat und daher dieser Beitrag verspätet freigeschaltet und somit nicht mehr wahrgenommen wurde:

Zitat von Dida:
Hallo,

ohne jetzt jeden Beitrag gelesen zu haben (man vergebe mir...), bedeutet für mich das Zitat aus dem ersten Beitrag doch, dass Adriana NACH der "Tussi" ihrigen jetzigen Freund kennengelernt hat.
Ist dann nun nicht Adriana diejenige, die der "Tussi" den Typen ausgespannt hat??? Je nach Blickwinkel... ;-)
War Adriana selber damit nicht illoyal gegenüber einer anderen Frau?

Mal ehrlich, der einzige, der hier die Fronten klären sollte und muss, wenn ihm etwas an Adriana liegt, ist der Freund.
Wenn er es nicht tut, sollte Adriana das hinnehmen und die Konsequenzen ziehen.
imho...

Meine Gedanken, bevor ich diesen Beitrag gelesen hatte, waren in eine ähnliche Richtung gegangen, wenn auch nicht so weitgehend: Die Frau hat ja anscheinend Adrianas Freund kennengelernt, BEVOR die beiden zusammen waren. D.h. es war nicht so, dass sie da einfach einen liierten Mann kennengelernt und gedatet und angemacht hat, nach dem Motto, der ist toll, der ist zwar liiert, aber das ist mir egal, und ich mach mich an den ran. Sondern sie hat ihn kennengelernt, als er Single und auf Suche war, hat sich vielleicht heftig verliebt und das Gefühl gehabt, das ist jetzt der absolute Traummann und es passt ganz eindeutig beiderseits. Als der Mann sich dann für eine andere entschieden hatte, war es halt um sie schon geschehen... Und sie könnte es tatsächlich so wahrgenommen haben, wie Dida schreibt, dass Adriana ihr den Mann ausgespannt hat. Natürlich ist eigentlich die Entscheidung des Mannes für sie zu respektieren. Aber es ist doch nicht so selten, dass im Zustand heftiger Verliebtheit es eine Weile dauern kann, bis realisiert wird, dass ein Nein tatsächlich so gemeint ist.

Ja, Adriana, ich weiß, das geht jetzt wieder in Richtung Verständnis für die andere, ein Aspekt, an dem du ja weniger interessiert bist. Aber ich denke, wenn man Fragen der "Moral" diskutieren will, dann kommt man nicht daran vorbei, zu differenzieren und die konkrete Situation und einzelne Aspekte genauer in den Blick zu nehmen.

Wenn sie sich jetzt nach der dritten Absage nicht mehr meldet, dann hat sie es ja offensichtlich jetzt geschnallt. Für mich wäre dieser Vorfall halt schon auch als eine (vielleicht nicht allzu häufige) Konsequenz des Paralleldatens einzustufen.
 
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  • #202
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

@Jolanda
... vielleicht überarbeitest du mal die 4. Zeile deines Textes. Sonst gibt es hier gleich Gelächter ohne Ende................ ;-)
 
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  • #205
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

@Heike

Aber natürlich ist das nur meine Meinung. Andere erleben das, was ich als unaufrichtige Verkleidung erlebe, offenbar als "spontan emotional und sympathisch". So verschieden sind halt die Menschen. Und natürlich ist oder wäre auch Unaufrichtigkeit menschlich und kann anderen sympathisch sein, vielleicht insbesondere gerade wenn sie ähnliche Muster haben.

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Halsstarrigkeit Du anderen Menschen ihre Gefühle absprichst, nur weil Du sie offenbar nicht nachvollziehen kannst, beste Heike. ;-) Das gab es schon einmal, als Du Mitleid als verlogen wertetest. Es ist nicht gut, von seiner eigenen Empfindungs- oder Nichtempfindungswelt auf die anderer Menschen zu schließen. Aber dieses Differenzierungsvermögen geht Dir wohl ab.
 
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  • #206
oh

Da muss ich Heike mal eben beispringen, obwohl sie das gar nicht nötig hat. Sie differenziert MEHR als andere, die dabei nicht immer ganz mithalten. Was der eine für Substanz hält, kann für den anderen bloß Oberfläche sein ...
 
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  • #207
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

@Pit Brett

Zu meinen, man könne die Art und Weise sowie die Tiefe und Echtheit von Gefühlen anderer Menschen nach theoretischen Bewertungsmaßstäben be- und verurteilen, geht mir gegen den Strich.
 
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  • #208
das darf es ja. Aber das meint sie nicht; an Tiefe und Echtheit von Gefühlen macht sie nicht rum. Sie gestattet sich aber Beobachtungen, die andere Ursachen und Interpretationen solcher Gefühle möglich erscheinen lassen. Hast Du Dir noch nie etwas vorgemacht?
 
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  • #209
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

@Pit Brett

Freie Interpretation ist immer möglich, selten trifft man, in diesem Fall Heike, dann auch mal den Nagel auf den Kopf. Allein, es bleiben Interpretationen, die, wenn sie auch noch ständig mit dem Verb "kotzen" versehen werden, sehr wohl so gemeint sind, als sei Heike sich sicher, die Wahrheit hinter Lug und Trug ausgemacht zu haben. Selbstverständlich bewertet sie damit die von anderen ausgedrückten Gefühle. Ohne auch nur die leiseste Kenntnis über das Gefühlsleben dieser Menschen zu haben. Finde ich höchst empathiebefreit.
 
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  • #210
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Pit, danke!
Nachdem ich blindes Huhn Heike hier in diesem Thread offenbar nach der Interpretation des überaus empathischen und verständigen Delfins auch mal ein Korn gefunden habe, schlage ich ihr vor, ihren Frust über mich in einem eigenen Thread abzuladen oder in einem, wo sie meine Interpretation falsch findet - und dann vielleicht auch noch etwas feiner und mit Begründungen, statt der beliebten "Das ist nur deine Interpretation!"-Floskel. Mit der Stimmigkeit von Interpretationen verhält es sich halt nicht so wie mit dem Lottogewinn. Man kann was dafür tun. Aber wenn dir, Delfin, Gespür, Empathie mit jemand anderem als deinem Doppelgänger und Bereitschaft oder Fähigkeit, genau hinzuschauen und zu überlegen, so dermaßen abgehen, hab ich natürlich Mitleid mit dir und wünsche dir von ganzem Herzen, daß der Weihnachtsmann dir beim nächsten Mal davon ein bißchen was auf den Gabentisch legt.