Freitag

User
Beiträge
4.202
  • #151
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Heike:
Die Frage ist eher: Wenn einer kotzt, muß man dann sagen: oh, wie süß ist dieser Duft!, oder darf man auch sagen: hei, so langsam stinkts!
du kotzt dich doch hier im forum genauso aus wie jeder andere. und glaub mir, deine körperinhalte stinken genauso übel wie die von allen anderen. auch wenn du denkst, man riecht die fäulnis nicht .:)
 

Heike

User
Beiträge
4.669
  • #152
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Else:
Das, liebe Heike, mögen Deine Fragen sein. Für mich sind es keine.

Die Fragen stellen sich natürlich nur für jemanden, der die Kotzmetaphorik auf diesen Thread und verwandte Situationen beziehen möchte.
Jemandem, der es genießt, im buchstäblichen Sinne vollgekotzt zu werden, stellen sich andere Fragen, da stimme ich dir zu.
Beispielsweise: war es Schweinebraten oder Pasta, Hugo oder Bier?
Oder: habt ihr einen Link zu einem Gleichgesinntenforum?
 

Heike

User
Beiträge
4.669
  • #153
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Freitag:
du kotzt dich doch hier im forum genauso aus wie jeder andere. und glaub mir, deine körperinhalte stinken genauso übel wie die von allen anderen. auch wenn du denkst, man riecht die fäulnis nicht .:)

Ich habs nicht so mit dem Kotzen. Das ist auch einer der wenigen Bereiche, wo ich nicht so fürs Feindifferenzieren des GEhalts bin.
ABer hey: Mißverständnisse sind menschlich. Prost!
 

faraway

User
Beiträge
1.831
  • #156
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Diese kollektive Kotzerei hat was für sich... so wie viele Gemeinsamkeiten .
Irgendwie verbindend ? :))
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Davide

User
Beiträge
133
  • #158
Interessant...

Mit grossem Interesse habe ich diesen Thread gelesen. Ich bin schon länger stiller Beobachter, aber hierzu möchte ich mich gerne äussern:

Loyalität unter Frauen ist allerdings ein Mythos - was man schon nur an diesem Thread sehen kann. Hier berichtet eine Frau darüber, wie eine andere ihrem Partner meiner Meinung nach sehr deutliche Angebote gemacht hat. Sie sagt aber auch, dass sie ihrem Mann vertraut und dass die andere Tussi einfach keine Ruhe gegeben hat. Dazu wird ihr dann folgendes geraten:
a) Versteh doch die arme Tussi, sie hat auch Gefühle
b) Dein Freund hat dich verarscht und hält sich die Tussi warm
c) Du bist trotzig, weil du die Tussi nicht magst
d) Der Macker hat sich falsch verhalten

Fakt ist aber (gemäss Angaben von Adriana):
a) Dass sie ihrem Freund vertraut und davon ausgeht, dass er ihr die Wahrheit gesagt hat (was lobenswert ist, in Anbetracht der Situation)
b) Dass sie die Tussi nicht leiden kann ist ja wohl klar
c) Sollte sie der Tussi auch noch ihren Partner überlassen, damit sie genug Gutmensch ist für einige Poster hier?

Ich hätte gedacht, dass bei so einem Thema wenigstens Einheit in der Frauengemeinde herrschen würde, aber weit gefehlt. Liebe Adriana, die wenigsten Tipps hier sind hilfreich! Du vertraust deinem Freund und er hat dir davon erzählt = meiner Meinung nach ein sehr gutes Zeichen. Du versuchst keinen Aufstand daraus zu machen = sehr gut, denn das macht alles schlimmer und vertreibt jeden Mann. Wir mögen keine hysterischen Frauen mit geringem Selbstbewusstsein. Was die andere Tussi angeht, so hoffe ich, dass sie sich zurückhält, aber wenn nicht, ist es Sache deines Freundes, das zu regeln. Es gibt leider ziemlich irre Weiber, hab da auch so meine Erfahrungen gemacht. Ein Tipp den ich dir geben kann: Keep cool und versuch, dich nicht verunsichern zu lassen! Am besten tust du so, als ob es dich nicht interessiert, so machst du die ganze Sache automatisch uninteressant.
 

Adriana

User
Beiträge
91
  • #159
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von delfin 1988:
@Heike

Es richtet sich gezielt an Dich. Mein Hamster schläft schon. Bereits Dein erstes Posting an Adriana fand ich nicht hilfreich. Das zieht sich für mich wie ein Roter Faden weiter durch diesen Thread.

Vielen Dank, Delfin! Das habe ich auch so empfunden. Ich habe den Thread sicher nicht gestartet, um die Verzweifelte zu verstehen. Wieso sollte ich die auch verstehen wollen?!? Meine Frage war, ob andere schon ähnliches erlebt haben und wie sie damit umgegangen sind, oder ob ich nicht davon ausgehen kann, dass irgendwo ein gewisser Grundanstand vorhanden ist.
 

Adriana

User
Beiträge
91
  • #160
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von delfin 1988:
@faraway

Es könnte sein, er wollte vor Adriana angeben? Du hast Recht, feinfühlig ist das keiner der beiden Frauen gegenüber.

Er wollte einfach nur ehrlich sein. Wir gehören zu den Paaren, die einander solche Dinge erzählen. Ich erzähle ihm auch, wenn mich jemand anspricht. Gerade wenn jemand so aggressiv vorgeht wie die Verzweifelte, finde ichs schon wichtig, sowas zu wissen! Wenn er es mir nicht erzählt hätte, würde ich mir sehr viel mehr Gedanken machen.
 

Adriana

User
Beiträge
91
  • #161
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Heike:
Wenn du eine sachliche Diskussion zur Frage der Objektiität der Moral möchte, führe sie mit Adriana! Die hat hier mehremale auch noch recht detailliert deutlich gemacht, wie sie das sieht, etwa daß jeder Mensch in solchen Sachen klar weiß, was unmoralisch ist, in einem moralischen Sinne. Offenbar ist ihr das Thema ein Anliegen. Wenn dir auch, trage sachlich dazu bei.
Ich werde mich ganz sicherlich nicht auf eine Diskussion über Moral mit dir einlassen. Und für wechselseitiges persönliches Ansbeinpinkeln stinkt es mir hier bereits zu sehr. Mach das bitte mit deinem roten Faden aus!

Gerne sei auch Adriana aufgerufen noch mal klar zu machen, was sie hier eigentlich diskutiert haben möchte. Ein moralphilosophisches Problem? Psychologische Erklärungen für das Verhalten der Frau auf dem Scheiterhaufen? Oder geht es nur mal wieder darum, einen Platz zu haben, wo man sagen darf, wie mies man jemand findet, und sich dann gerne Fähnchen oder andere Wesen anschließen dürfen, die auch gerade das Bedürfnis verspüren, mal wieder zu sagen, jemand sei mies?

Ich denke, ich habe mich oft genug und klar genug ausgedrückt, was meine Fragen anbelangt. Ich habe nie behauptet die Objektivität in Person zu sein, allerdings trägt sie auch nicht den Namen Heike. Denn objektiv betrachtet habe ich durchaus einige Gründe, die Verzweifelte nicht zu mögen, an meiner Stelle würde das keiner tun! Objektivität bedeutet übrigens auch, dass man alle Seiten beleuchtet - also auch meine. Hast du wohl in deiner subjektiven Objektivität vergessen, aber nice try.
Was ich mich frage Heike: Wieso pochst du so sehr darauf, dass ich die andere sogar noch verstehen sollte? Gehörst du auch zu den Frauen, die solche Sachen abziehen oder woher kommt dein grosses Verständnis für sie?
 

Ernie

User
Beiträge
193
  • #162
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Freitag:
... ernsthaft: ... wir häuten uns ständig (abschuppung der haut). unser essen geht rein und wieder raus. eigentlich besteht unsere ganzes leben daraus, schmutz zu produzieren und zu säubern. warum darf unsere seele nicht den abfall loswerden?

Und das von Dir ;-). Auch ernsthaft:
Du hast völlig recht. Allein: "die Seele" reinigt man nur durch Verarbeitung. Wenn das aus(kotz | heul | wein | sprech)en in einem Forum, bei Freunden, bei einem Psych(ologen|iater) dabei helfen - ok. Aber der Mechanismen muss man sich bewußt sein. Mein Eindruck von Adriana ist aber ein stures Festhalten an Ihrer Position, deshalb wird sie noch eine Weile leiden müssen.
 

Adriana

User
Beiträge
91
  • #163
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Ernie:
Und das von Dir ;-). Auch ernsthaft:
Du hast völlig recht. Allein: "die Seele" reinigt man nur durch Verarbeitung. Wenn das aus(kotz | heul | wein | sprech)en in einem Forum, bei Freunden, bei einem Psych(ologen|iater) dabei helfen - ok. Aber der Mechanismen muss man sich bewußt sein. Mein Eindruck von Adriana ist aber ein stures Festhalten an Ihrer Position, deshalb wird sie noch eine Weile leiden müssen.

Jaja, ihr habt alle recht, ich sollte wirklich genug Grösse haben, die Verzweifelte zu meiner besten Freundin zu machen und ihr als Akt der Grosszügigkeit anbieten, dass wir uns meinen Freund gerne teilen können.
 

Ernie

User
Beiträge
193
  • #164
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Adriana:
Jaja, ihr habt alle recht, ich sollte wirklich genug Grösse haben

Patzigkeit hilft doch auch nicht weiter. Es sei denn es hilft Dir bei der Reinigung :).
Nochmal ernsthaft:
Deine Nebenbuhlerin verhält sich aus Deiner (und, das war Deine Frage: der gesellschaftlich überwiegend anerkannten) Sicht schlecht. Du hast aber auf ihre Sichtweise, die anders ist, keinen Einfluß. *Damit* musst *Du* umgehen. Ob Du nun so weit gehen musst, gleich Deinen Freund mit Ihr zu teilen ... eher nicht ;-). Den daraus resultierenden Thread will ich hier jedenfalls nicht lesen müssen :))).
 
Beiträge
565
  • #165
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Ernie:
Patzigkeit hilft doch auch nicht weiter. Es sei denn es hilft Dir bei der Reinigung :).
Nochmal ernsthaft:
Deine Nebenbuhlerin verhält sich aus Deiner (und, das war Deine Frage: der gesellschaftlich überwiegend anerkannten) Sicht schlecht. Du hast aber auf ihre Sichtweise, die anders ist, keinen Einfluß. *Damit* musst *Du* umgehen. Ob Du nun so weit gehen musst, gleich Deinen Freund mit Ihr zu teilen ... eher nicht ;-). Den daraus resultierenden Thread will ich hier jedenfalls nicht lesen müssen :))).

Ich sehe das wie Ernie. Du wirst das Verhalten der anderen Frau nicht beeinflussen können. Man mag dieses Verhalten - durchaus begründet - kritisieren, aber es gibt für die andere Frau zumindest aus meiner Sicht keinen Grund, sich Dir gegenüber "loyal" zu verhalten - nur, weil Du auch eine Frau bist. Wenn Dein Freund sie mit ihren Avancen auflaufen lässt, ist doch alles okay.
 

equinox

User
Beiträge
1.037
  • #166
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Ein ausnehmend lustiger Thread, also dramatis personae:

- A(driana), eine Frau, die in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen in Sachen „betrogen werden“ gemacht hat und deshalb in ihre aktuelle, noch sehr frische Beziehung mit einem gewissen Restmisstrauen einläuft. A stand früher auf bad guys, jetzt eher auf sunny boys (ehrlich gesagt sehe ich da keinen so großen Unterschiede, aber egal), jedenfalls auf einem Typ Mann, der bei (mittelgut aussehenden) Frauen ausserordentlich gut ankommt und sehr beliebt ist.

- S(unnyboy), der sich nach längerer (und abwechslungsreicher) Singlephase wieder auf eine feste Beziehung eingelassen hat. Der von einigen früheren Dates (oder auch ONS) noch angemailt/-simmst wird und sich rücksichtvoll, vielleicht aber nicht 100% eindeutig, distanziert. Angesichts mehrfacher Nachfrage von einer Person, vor allem aber auf (direkten oder zumindest unterschwelligen) Druck von A, dann etwas deutlicher.

- N(N) eine Frau, die in S offenbar ihren ganz persönlichen Traummann zu finden glaubt und deshalb hartnäckigst dranbleibt (möglicherweise bis zur Peinlichkeit, aber das wissen wir gar nicht so genau, denn selbst wenn S auf ihre eindeutige Einladungen zurück gemailt hat, dass er „neu verliebt sei“, so zeigt doch die Erfahrung etwa aus dem PS-Zusammenhang, dass dies auch eine reichlich inhaltslose Aussage sein und eher einer diskussionsfreien Distanzgewinnung dienen kann).

Als zentrale Frage des Dramas wird aufgeworfen: Darf eine Frau einen (frisch) gebundenen Mann anflirten? Ist das moralisch vertretbar, steht das in Übereinstimmung mit der Solidarität unter Frauen (Loyalität ist etwas anderes, das hatte nuit ja bereits erläutert)?

Tja, was lässt sich dazu sagen? Mal ganz moralisch verkommen: Sicherlich kann eine Frau einen gebundenen (auch verheirateten und mit einer großen Kinderschar ausgestatteten) Mann jederzeit anflirten, warum nicht? Jede(r) kann schließlich jede(n) anflirten, die Frage dabei ist nur, wie der/die Angeflirtete darauf reagiert. Wenn er/sie sich „den Kopf verdrehen“ lässt – dann war er/sie dazu auch bereit - was immer das über den Zustand der damit angekratzten Beziehung oder auch die Persönlichkeit des/der Reagierenden aussagen mag. Solidarität einzufordern, scheint mir speziell in so einem Fall (ganz neue Beziehung, also noch in der ersten Testphase) doch mehr ein Ausdruck von Unsicherheit. Nur wenn N eine tatsächliche Konkurrenz für A wäre, dann würde es eben härter zur Sache gehen und, so man das will, wäre die Konkurrenz dann offen auszutragen. Sowas ist aber recht nervenaufreibend.

PS: Loyalität wäre aus einem sehr engen und unabhängigen Verhältnis der beiden Frauen zueinander möglicherweise zu wünschen, aber selbst dann, nun, die Geschichte ist voll von Dramen, die aus Dreieckskonstellationen erwachsen sind.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Adriana

User
Beiträge
91
  • #167
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von equinox:
Ein ausnehmend lustiger Thread, also dramatis personae:

- A(driana), eine Frau, die in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen in Sachen „betrogen werden“ gemacht hat und deshalb in ihre aktuelle, noch sehr frische Beziehung mit einem gewissen Restmisstrauen einläuft. A stand früher auf bad guys, jetzt eher auf sunny boys (ehrlich gesagt sehe ich da keinen so großen Unterschiede, aber egal), jedenfalls auf einem Typ Mann, der bei (mittelgut aussehenden) Frauen ausserordentlich gut ankommt und sehr beliebt ist.

- S(unnyboy), der sich nach längerer (und abwechslungsreicher) Singlephase wieder auf eine feste Beziehung eingelassen hat. Der von einigen früheren Dates (oder auch ONS) noch angemailt/-simmst wird und sich rücksichtvoll, vielleicht aber nicht 100% eindeutig, distanziert. Angesichts mehrfacher Nachfrage von einer Person, vor allem aber auf (direkten oder zumindest unterschwelligen) Druck von A, dann etwas deutlicher.

- N(N) eine Frau, die in S offenbar ihren ganz persönlichen Traummann zu finden glaubt und deshalb hartnäckigst dranbleibt (möglicherweise bis zur Peinlichkeit, aber das wissen wir gar nicht so genau, denn selbst wenn S auf ihre eindeutige Einladungen zurück gemailt hat, dass er „neu verliebt sei“, so zeigt doch die Erfahrung etwa aus dem PS-Zusammenhang, dass dies auch eine reichlich inhaltslose Aussage sein und eher einer diskussionsfreien Distanzgewinnung dienen kann).

Als zentrale Frage des Dramas wird aufgeworfen: Darf eine Frau einen (frisch) gebundenen Mann anflirten? Ist das moralisch vertretbar, steht das in Übereinstimmung mit der Solidarität unter Frauen (Loyalität ist etwas anderes, das hatte nuit ja bereits erläutert)?

Tja, was lässt sich dazu sagen? Mal ganz moralisch verkommen: Sicherlich kann eine Frau einen gebundenen (auch verheirateten und mit einer großen Kinderschar ausgestatteten) Mann jederzeit anflirten, warum nicht? Jede(r) kann schließlich jede(n) anflirten, die Frage dabei ist nur, wie der/die Angeflirtete darauf reagiert. Wenn er/sie sich „den Kopf verdrehen“ lässt – dann war er/sie dazu auch bereit - was immer das über den Zustand der damit angekratzten Beziehung oder auch die Persönlichkeit des/der Reagierenden aussagen mag. Solidarität einzufordern, scheint mir speziell in so einem Fall (ganz neue Beziehung, also noch in der ersten Testphase) doch mehr ein Ausdruck von Unsicherheit. Nur wenn N eine tatsächliche Konkurrenz für A wäre, dann würde es eben härter zur Sache gehen und, so man das will, wäre die Konkurrenz dann offen auszutragen. Sowas ist aber recht nervenaufreibend.

PS: Loyalität wäre aus einem sehr engen und unabhängigen Verhältnis der beiden Frauen zueinander möglicherweise zu wünschen, aber selbst dann, nun, die Geschichte ist voll von Dramen, die aus Dreieckskonstellationen erwachsen sind.

Ein ausserordentlich guter Beitrag, vielen Dank dafür! :)
Was das anflirten angeht gebe ich dir recht. Das ist jedem gestattet, auch unter dem Aspekt, dass man am Anfang nicht wissen kann, ob jemand gebunden ist oder nicht und man vielleicht auch einfach ein bisschen Spass oder Bestätigung sucht. Soweit so gut.
Was mir aber zu weit geht und für mich auch nichts mehr mit einem harmlosen Flirt zu tun hat, wenn eine Frau im Bewusstsein, dass der Mann gebunden ist mitteilt, dass sie mit ihm schlafen will. Hier ist für mich, obwohl ich anscheinend in der Minderheit bin, eine klare Grenze überschritten.

P.s. Ich hätte nichts dagegen, die Sache offen auszutragen. Um ehrlich zu sein würde ich der N (wofür N in deiner Welt steht, weiss ich nicht, in meiner ist die Sache klar ;)) gerne ein paar aufs Maul hauen, aber ich schlage niemanden, der schwächer ist als ich... wobei ich hier gewillt wäre, eine Ausnahme zu machen ;)
 
Beiträge
565
  • #168
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Adriana:
P.s. Ich hätte nichts dagegen, die Sache offen auszutragen. Um ehrlich zu sein würde ich der N (wofür N in deiner Welt steht, weiss ich nicht, in meiner ist die Sache klar ;)) gerne ein paar aufs Maul hauen, aber ich schlage niemanden, der schwächer ist als ich... wobei ich hier gewillt wäre, eine Ausnahme zu machen ;)

Wie unsympathisch.
Allmählich wirkt es auf mich wirklich wie die Absicht, einen Besitzstand (Freund) mit 'Waffen'Gewalt verteidigen zu wollen. "Hey, Du! Lass gefälligst die Finger von meinem Macker! Sonst gibt's was in die Fre***!"
Ja, ich würde mich auch ärgern, wenn eine andere Frau meinen Freund aktiv anbaggert, obwohl sie weiß, dass er eine Beziehung hat. Aber entweder vertrau ich ihm. Oder eben nicht. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ohne sein Einverständnis irgendwas 'passiert'.

Etwas anderes wäre es, wenn es sich bei "N" um eine Stalkerin handelt. Das ist Stress für das Objekt der Begierde und dessen privates Umfeld. Und man kann wohl auch schwer dagegen vorgehen. Aber so hatte ich Deine Schilderung bisher nicht verstanden.
 

equinox

User
Beiträge
1.037
  • #169
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

(NN = Nomen Nominandum, noch zu nennender Name)

Zitat von Adriana:
.... wenn eine Frau im Bewusstsein, dass der Mann gebunden ist mitteilt, dass sie mit ihm schlafen will ....

Das mit den Wissen bzgl. der Bindung ist sehr relativ und wie weit jemand "Bindung" als unantastbar akzeptiert, ist dessen ganz persönliche Entscheidung. Eine Einladung zum Beischlaf mag in so einem Fall nicht sonderlich elegant sein, aber wer einen Angriff startet, entscheidet über die dabei verwendeten Waffen. Ein Mann, der (um mal bei klassichen Klischees zu bleiben) einer umworbenen Dame etwa einen Urlaub in der Karibik offeriert, wirbt auf diese Weise sicher kaum weniger direkt um deren Gunst. Die Frage ist immer, wie der/die Beworbene darauf reagiert, und das allein ist entscheidend.
 

Adriana

User
Beiträge
91
  • #170
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Kreative:
Wie unsympathisch.
Allmählich wirkt es auf mich wirklich wie die Absicht, einen Besitzstand (Freund) mit 'Waffen'Gewalt verteidigen zu wollen. "Hey, Du! Lass gefälligst die Finger von meinem Macker! Sonst gibt's was in die Fre***!"
Ja, ich würde mich auch ärgern, wenn eine andere Frau meinen Freund aktiv anbaggert, obwohl sie weiß, dass er eine Beziehung hat. Aber entweder vertrau ich ihm. Oder eben nicht. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ohne sein Einverständnis irgendwas 'passiert'.

Etwas anderes wäre es, wenn es sich bei "N" um eine Stalkerin handelt. Das ist Stress für das Objekt der Begierde und dessen privates Umfeld. Und man kann wohl auch schwer dagegen vorgehen. Aber so hatte ich Deine Schilderung bisher nicht verstanden.

Omg, es ist mir ehrlich gesagt herzlich egal, wie du mich findest. Das der Kommentar nicht ganz ernsthaft gemeint war, hätten dir die Smilies mitgeteilt. Und ja, ich finde, Frauen sollten ab und zu mal was im Männerstil regeln. Ein paar aufs Maul und die Sache ist geregelt, dann könnten wir uns das ganze langfädige Gewäsch und den Zickenterror sparen.

Das ist wie in der Tierwelt, ein offener Kampf und der Unterlegene macht sich vom Acker. Das finde ich eigentlich fair :)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Ernie

User
Beiträge
193
  • #171
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Ich finde Dich herzallerliebst.
Hier kommt der Smiley hinterher: :).
 

Adriana

User
Beiträge
91
  • #173
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Wenn wir schon beim Thema "aufs Maul hauen" sind: Wieso ist das eigentlich so schrecklich? Männer haben Jahrhundertelang Kämpfe um Frauen mit Duellen, Kämpfen und was weiss ich allem geführt. Noch heute würden wohl die meisten Männer ihre Frau (und ihre Beziehung) bei Gefahr verteidigen - das würde ich mir jedenfalls wünschen.

Wieso ist es so schlimm, wenn ich als Frau das auch tun will? Weil eine Frau sowas nicht macht? Weil es angeblich primitiv sein soll? Das finde ich nicht. Es wäre ein faires Kräftemessen, wenigstens eine offene Herausforderung und es gibt keine Hintertürchen, kein Bescheissen, keine Heimlichtuerei, nichts. Ich find das gut.
Und wenn wir ehrlich sind: Jeder würde doch gerne der Person, die ihn verletzt hat ein paar reinhauen, oder? Das ist menschlich, aber in unserer so überlegenen Gesellschaft stehen wir natürlich alle über diesen Urtrieben, was? :) (
 
Beiträge
207
  • #175
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Oh jaaaa Frauen prügeln sich um einen Mann...da stehen doch manche Männer drauf...oder?
:)))

Die Sache belastet Dich schon sehr. Klar ist es nicht schön von der Dame, aber wovor hast Du eigentlich Angst?

Ganz ehrlich. Du hast bereits erwähnt, dass Du Deinem Freund 100 % vertraust, also hast Du auch NICHTS zu befürchten, es sei denn Du vertraust ihm nicht wirklich und belügst Dich selbst. Es ist immer etwas schwieriger eine Beziehung mit einem, für andere Frauen sehr anziehenden Mann (obwohl Typ Sunny-Boy oder Muskel Macho nicht so mein Fall wären), zu haben. Die Konkurrenz schläft nicht und in Deinem Fall ist sie wohl hellwach.

Entweder Du führst en Gespräch mit der Dame oder Du ignorierst sie und die ganze Geschichte einfach. Wenn nicht könntest Du eventuell Deine Beziehung gefährden.

Alles Gute!
 

Heike

User
Beiträge
4.669
  • #176
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Adriana:
Denn objektiv betrachtet habe ich durchaus einige Gründe, die Verzweifelte nicht zu mögen, an meiner Stelle würde das keiner tun! Objektivität bedeutet übrigens auch, dass man alle Seiten beleuchtet - also auch meine. Hast du wohl in deiner subjektiven Objektivität vergessen, aber nice try.
Was ich mich frage Heike: Wieso pochst du so sehr darauf, dass ich die andere sogar noch verstehen sollte? Gehörst du auch zu den Frauen, die solche Sachen abziehen oder woher kommt dein grosses Verständnis für sie?

Vorher war von der Objektivität moralischer Beurteilung die Rede. Nun plötzlich von objektiven Gründen, jemanden nicht zu mögen. Kraut und Rüben. Und ja, ich habe auch deine Seite beleuchtet. Und ich verstehe euch beide. Ich bin doch Gutmensch, wie erkannt wurde, da versteh ich eh immer alles. Verstehen, daß jemand kotzt, heißt nicht sagen: oh, wie süß das duftet!
Und obendrein, und da wirds moralisch, fände ich es, wenn du dich einfach nur auskotzen willst, ehrlicher, wenn du nicht so tust, als wolltest du hier mit inhaltlichem Gewinn über ein Thema diskutieren. Und dann noch ständig betonst, daß du es ja so mit der Ehrlichkeit hältst. Diese Heuchelei find ich halt zum Kotzen.

Meine Frage war, ... ob ich nicht davon ausgehen kann, dass irgendwo ein gewisser Grundanstand vorhanden ist.
Solche Frage bringen mich zum Kotzen. Dein Urteil steht fest: dieser Frau fehlt der Grundanstand. Was genau soll jetzt die Frage. Wenn es so ist, wie du meinst, daß ihr der Grundanstand fehlt, kannst du offenbar nicht davon ausgehen, daß der Grundanstand vorhanden ist. Was also will die Frage? Die tut so, als sei sie eine Frage. Eigentlich ist es nur eine moralische Verurteilung. Oder eben Kotze, die man in die Gestalt eines moralischen Urteils gegossen hat. Wie stellst du dir denn ANtworten auf diese "Frage" vor?
Verstehen möchtest du die Frau ja nicht. Jeder, der das versucht, wird vollgekotzt. Jeder, der deine Frage zu beantworten versucht, ebenfalls.
Nur wer einfach mitkotzt, dem wird geschrieben: ah danke, endlich mal eine, die mich versteht, deine Kotze duftet ebenso süß wie meine!
 
Beiträge
565
  • #177
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Adriana:
Wenn wir schon beim Thema "aufs Maul hauen" sind: Wieso ist das eigentlich so schrecklich? Männer haben Jahrhundertelang Kämpfe um Frauen mit Duellen, Kämpfen und was weiss ich allem geführt.
Und? Hat's irgendwen weitergebracht?

Wieso ist es so schlimm, wenn ich als Frau das auch tun will? Weil eine Frau sowas nicht macht? Weil es angeblich primitiv sein soll? Das finde ich nicht. Es wäre ein faires Kräftemessen, wenigstens eine offene Herausforderung und es gibt keine Hintertürchen, kein Bescheissen, keine Heimlichtuerei, nichts. Ich find das gut.
Ich find es bei Frauen genauso blöd wie bei Männern.
In dieser Art von Auseinandersetzung geht es nur darum, wer rein physisch der/die Stärkere ist.

Und wenn wir ehrlich sind: Jeder würde doch gerne der Person, die ihn verletzt hat ein paar reinhauen, oder? Das ist menschlich, aber in unserer so überlegenen Gesellschaft stehen wir natürlich alle über diesen Urtrieben, was? :) (
 

Dida

User
Beiträge
7
  • #178
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Adriana:
Hallo meine Lieben

Seit einigen Monaten bin ich glücklich mit einem grossartigen Mann zusammen. Leider bin ich nicht die einzige, der aufgefallen ist, dass er ein richtig guter Kerl ist. Er hatte viele Dates, bevor wir uns kennen lernten und obwohl er sämtliche Kontakte schnell aufgegeben hat, gibt es einige Frauen, die anscheinend nicht akzeptieren können/wollen, dass er eine Freundin hat.
...

Hallo,

ohne jetzt jeden Beitrag gelesen zu haben (man vergebe mir...), bedeutet für mich das obige Zitat aus dem ersten Beitrag doch, dass Adriana NACH der "Tussi" ihren jetzigen Freund kennengelernt hat.
Ist dann nun nicht Adriana diejenige, die der "Tussi" den Typen ausgespannt hat??? Je nach Blickwinkel... ;-)
War Adriana selber damit nicht illoyal gegenüber einer anderen Frau?

Mal ehrlich, der einzige, der hier die Fronten klären sollte und muss, wenn ihm etwas an Adriana liegt, ist der Freund.
Wenn er es nicht tut, sollte Adriana das hinnehmen und die Konsequenzen ziehen.


imho...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Davide

User
Beiträge
133
  • #179
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Adriana:
Wenn wir schon beim Thema "aufs Maul hauen" sind: Wieso ist das eigentlich so schrecklich? Männer haben Jahrhundertelang Kämpfe um Frauen mit Duellen, Kämpfen und was weiss ich allem geführt. Noch heute würden wohl die meisten Männer ihre Frau (und ihre Beziehung) bei Gefahr verteidigen - das würde ich mir jedenfalls wünschen.

Wieso ist es so schlimm, wenn ich als Frau das auch tun will? Weil eine Frau sowas nicht macht? Weil es angeblich primitiv sein soll? Das finde ich nicht. Es wäre ein faires Kräftemessen, wenigstens eine offene Herausforderung und es gibt keine Hintertürchen, kein Bescheissen, keine Heimlichtuerei, nichts. Ich find das gut.
Und wenn wir ehrlich sind: Jeder würde doch gerne der Person, die ihn verletzt hat ein paar reinhauen, oder? Das ist menschlich, aber in unserer so überlegenen Gesellschaft stehen wir natürlich alle über diesen Urtrieben, was? :) (
 

Davide

User
Beiträge
133
  • #180
AW: Loyalität unter Frauen ein Mythos?

Zitat von Heike:
Vorher war von der Objektivität moralischer Beurteilung die Rede. Nun plötzlich von objektiven Gründen, jemanden nicht zu mögen. Kraut und Rüben. Und ja, ich habe auch deine Seite beleuchtet. Und ich verstehe euch beide. Ich bin doch Gutmensch, wie erkannt wurde, da versteh ich eh immer alles. Verstehen, daß jemand kotzt, heißt nicht sagen: oh, wie süß das duftet!
Und obendrein, und da wirds moralisch, fände ich es, wenn du dich einfach nur auskotzen willst, ehrlicher, wenn du nicht so tust, als wolltest du hier mit inhaltlichem Gewinn über ein Thema diskutieren. Und dann noch ständig betonst, daß du es ja so mit der Ehrlichkeit hältst. Diese Heuchelei find ich halt zum Kotzen.


Solche Frage bringen mich zum Kotzen. Dein Urteil steht fest: dieser Frau fehlt der Grundanstand. Was genau soll jetzt die Frage. Wenn es so ist, wie du meinst, daß ihr der Grundanstand fehlt, kannst du offenbar nicht davon ausgehen, daß der Grundanstand vorhanden ist. Was also will die Frage? Die tut so, als sei sie eine Frage. Eigentlich ist es nur eine moralische Verurteilung. Oder eben Kotze, die man in die Gestalt eines moralischen Urteils gegossen hat. Wie stellst du dir denn ANtworten auf diese "Frage" vor?
Verstehen möchtest du die Frau ja nicht. Jeder, der das versucht, wird vollgekotzt. Jeder, der deine Frage zu beantworten versucht, ebenfalls.
Nur wer einfach mitkotzt, dem wird geschrieben: ah danke, endlich mal eine, die mich versteht, deine Kotze duftet ebenso süß wie meine!

Wenn du soviel Kotzen musst, bist du sicher die zusätzliche Pfunde von Ostern bald los.