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  • #31
Das habe ich zweimal erlebt. Ein Treffen wurde so hinaus gezögert. Einmal wollte der Herr mit den großen Liebesschwüren dann Geld überwiesen haben, weil er im Ausland ausgeraubt wurde:eek:. Das zweite Mal haben wir auch länger intensiv telefoniert, es gab nur noch ein wir und uns. Dann stand das Treffen bevor und plötzlich hatte ich so eine Ahnung und rief nochmal an: er sagte ab, hätte ich nicht angerufen, wäre ich 200 km zum Treffen gereist und hätte allein am Bahnhof gestanden,o_O
Darum immer möglichst bald ein Treffen vereinbaren und bis dahin nicht die großen Gefühle an Dich heranlassen.
Du bist das typische Scamming Opfer.
Wie kann eine Frau nur so dumm sein und 200 km zu einem Mann fahren, den sie noch nie gesehen hat. Geschweige denn die Alarmsignale Geld senden und Liebesschwüre.
 
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Julianna

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  • #32
Die diversen Ausformulierungen von "Es nicht dazu kommen lassen" helfen wirklich nicht, wenn es schon soweit ist ....
Rational die Fakten zusammen suchen.
Notfalls als Liste von Dingen die du NICHT an ihm mochtest oder Dinge die dich schon skeptisch gemacht haben.
Falls es sich um Schriftverkehr handelte, geh diesen noch mal durch und such akribisch nach Negativem. :D

...seltsame Kommentare?
...blöde Antworten?
...komische Ansichten?
... zeitversetztes Antworten?

alles auflisten und ab damit in die Tonne ;)
 
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Jacinta

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  • #33
@Jetzt Aber auf YouTube (Eckart Tolle) und im Buchhandel findet man Literatur zum Thema Akzeptanz und Achtsamkeit. Hat mir manchmal geholfen, wenn die innere Anspannung so hoch war. Ist aber auch nicht gerade meine Königsdisziplin
 
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rac

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  • #34
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Sweclane

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  • #35
Du hattest bestimmt in der entfernten Vergangenheit (als Teenager oder so) mal Liebeskummer, der dich fast zerfetzt hat - und wenn du heute an den entsprechenden Typen zurückdenkst, bedeutet er doch gar nichts mehr für dich, oder? Führ dir vor Augen: Es wird eine Version von dir in der Zukunft geben, für die dieser Typ, den du jetzt noch nicht loslassen kannst, vollkommen gleichgültig sein wird.

Verabrede dich schon mal mit diesem Zukunfts-Ich. Freu dich drauf, diese Person in wenigen Tagen kennenzulernen. Die ist sympathisch, souverän, bärenstark und offen für neue Erfahrungen!
 
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Inge21

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  • #36
Du hattest bestimmt in der entfernten Vergangenheit (als Teenager oder so) mal Liebeskummer, der dich fast zerfetzt hat - und wenn du heute an den entsprechenden Typen zurückdenkst, bedeutet er doch gar nichts mehr für dich, oder? Führ dir vor Augen: Es wird eine Version von dir in der Zukunft geben, für die dieser Typ, den du jetzt noch nicht loslassen kannst, vollkommen gleichgültig sein wird.

Verabrede dich schon mal mit diesem Zukunfts-Ich. Freu dich drauf, diese Person in wenigen Tagen kennenzulernen. Die ist sympathisch, souverän, bärenstark und offen für neue Erfahrungen!
Ist alles eine Frage der Zeit. Irgendwann verblasst jede Erinnerung und wir schauen nach vorne. Wenn es auch ein wenig weh tut es geht vorbei
 
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MaryCandice

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  • #37
Konkret: Ihr schreibt total intensiv mit jemandem und habt das Gefühl, wen Besonderes gefunden zu haben - dann meldet er plötzlich, dass es wohl doch nicht passt
Wenn ich mit einem Mann, der für mich interessant ist, recht intensiv schreibe, hab ich den normalerweise schon gedatet. Ansonsten ist er Briefkontakt und denen schreibe ich, wenn Zeit ist. Also kann das nicht soooo intensiv werden, dass ich was vermisse.
Was macht ihr, um euch frei von den Illusionen und Hoffnungen der vergangenen Zeit zu machen
Dass ich mir Hoffnungen mache, müssen schon mehrere Dates dagewesen sein und so was wie Beziehungswunsch in mir entstanden sein, den er auch gefüttert hat.
Und wenn das dann auf einmal von ihm beendet wird, weil es für ihn nicht passt, dann:
Einmal (oder öfter) Sachen gegen die Wand knallen. Bei mir muss es krachen!

Aber grundsätzlich, wenn es mir gut geht, kann er gehen und mehr als ein "Schade, der war echt cool!" wird nicht sein, ab und zu mal ein Gedanke, mehr nicht.
Wenn ich nicht bei mir bin, dann heule ich und leide ob des Verlustes, bis ich mir selbst bewusst werde, dass er mich nicht aus der Verzweiflung holt, sondern ich mich rausholen muss.
Das, ist mir zweimal - glaub ich - bisher passiert, dieses Aus während ich im Chaos war.
Heulen hilft, Reden (mit anderen, nicht mit ihm), aber im Großen und Ganzen suggeriere ich mir: "Der war meiner nicht würdig und ihm entgeht mehr, als mir." Ist vielleicht nicht fair, ihm gegenüber, aber ich steh mir näher als ihm. Und es wirkt. Trübe Gedanken sofort wegschieben. An Schönes denken, an die eigenen Werte denken. Die eigenen Gedanken kontrollieren.
Ich bin Widder, festhalten gehört nicht zu meinen Eigenschaften.
Musste darüber nachdenken, es läuft nebenbei. Aber ich denke, akzeptieren, dass es nichts war, nicht zu früh in was reinsteigern, was gar nicht da ist und es ist leichter.
Nicht zuviel auf ihn konzentrieren, denn soviel Aufmerksamkeit muss erst verdient werden.
Für mehrere Kontakte sorgen. Ich halte gar nichts vom Monigamietexten oder Daten, solange da nicht was geklärt wurde. Auch nichts vom Gefühlsaustausch per Nachricht ohne Dates davor.

Vielleicht liegt es auch daran, dass Mann nicht gleich "Uaaaah Partner!!!! Auf ihn mit Gebrüll!!!" für mich ist.
 
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Inge21

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  • #38
Wenn ich mit einem Mann, der für mich interessant ist, recht intensiv schreibe, hab ich den normalerweise schon gedatet. Ansonsten ist er Briefkontakt und denen schreibe ich, wenn Zeit ist. Also kann das nicht soooo intensiv werden, dass ich was vermisse.

Dass ich mir Hoffnungen mache, müssen schon mehrere Dates dagewesen sein und so was wie Beziehungswunsch in mir entstanden sein, den er auch gefüttert hat.
Und wenn das dann auf einmal von ihm beendet wird, weil es für ihn nicht passt, dann:
Einmal (oder öfter) Sachen gegen die Wand knallen. Bei mir muss es krachen!

Aber grundsätzlich, wenn es mir gut geht, kann er gehen und mehr als ein "Schade, der war echt cool!" wird nicht sein, ab und zu mal ein Gedanke, mehr nicht.
Wenn ich nicht bei mir bin, dann heule ich und leide ob des Verlustes, bis ich mir selbst bewusst werde, dass er mich nicht aus der Verzweiflung holt, sondern ich mich rausholen muss.
Das, ist mir zweimal - glaub ich - bisher passiert, dieses Aus während ich im Chaos war.
Heulen hilft, Reden (mit anderen, nicht mit ihm), aber im Großen und Ganzen suggeriere ich mir: "Der war meiner nicht würdig und ihm entgeht mehr, als mir." Ist vielleicht nicht fair, ihm gegenüber, aber ich steh mir näher als ihm. Und es wirkt. Trübe Gedanken sofort wegschieben. An Schönes denken, an die eigenen Werte denken. Die eigenen Gedanken kontrollieren.
Ich bin Widder, festhalten gehört nicht zu meinen Eigenschaften.

Musste darüber nachdenken, es läuft nebenbei. Aber ich denke, akzeptieren, dass es nichts war, nicht zu früh in was reinsteigern, was gar nicht da ist und es ist leichter.
Nicht zuviel auf ihn konzentrieren, denn soviel Aufmerksamkeit muss erst verdient werden.
Für mehrere Kontakte sorgen. Ich halte gar nichts vom Monigamietexten oder Daten, solange da nicht was geklärt wurde. Auch nichts vom Gefühlsaustausch per Nachricht ohne Dates davor.

Vielleicht liegt es auch daran, dass Mann nicht gleich "Uaaaah Partner!!!! Auf ihn mit Gebrüll!!!" für mich ist.
o_O
 

Inge21

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  • #39
@MaryCandice .super beschrieben, ich bin ganz bei Dir
 

lisalustig

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  • #45
Einmal wollte der Herr mit den großen Liebesschwüren dann Geld überwiesen haben, weil er im Ausland ausgeraubt wurde
So´n Quark, einer den man noch nie gesehen hat, gibt Liebesschwüre ab. Den würd ich sonstwohin schießen.....
..plötzlich hatte ich so eine Ahnung und rief nochmal an: er sagte ab,
Na, wenigstens das. War doch klar. Fall bloß nicht auf sowas rein. Solche Typen gleich ins Nirwana schicken.....
 
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  • #46
Im Loslassen bin ich tatsächlich nicht so gut, festhalten liegt mir eher.
Am Anfang meiner Beziehung bin ich da aber auch stark auf die Probe gestellt worden. Er war zu Beginn ambivalent und sich nicht sicher, ob er eine Beziehung mit mir möchte. Er meinte, dass wir sehr unterschiedlich seien und er sich nicht sicher wäre, ob er mich mögen würde und ob das mit uns klappen kann. Ich sollte ihm Zeit und Freiraum geben, damit er sich das überlegen kann. Also hätte ich auch von meinen Wünschen und Hoffnungen loslassen müssen. Ich hab dann mit ihm Schluss gemacht und 3 Tage wie ein Schlosshund geheult. Als ich anfing, ihn blöd zu finden und mich wieder etwas zu sammeln, hat er dann gemerkt, dass er mich vermisst und, dass er mit mir zusammen sein möchte. Und da ich ihn auch noch wollte.... :):):)
Immer wenn ich ihn sehe, halte ich ihn ganz doll fest und wenn wir uns mal paar Tage nicht sehen können, weil er z.b. weggefahren ist, dann zerreißt es mir das Herz. Ich bin ganz schlecht im Loslassen. Kann dir keine Tipps geben. Ich wünsche dir einen Mann, den du nicht loslassen musst. ;)
 
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Julianna

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  • #47
Im Loslassen bin ich tatsächlich nicht so gut, festhalten liegt mir eher.
Am Anfang meiner Beziehung bin ich da aber auch stark auf die Probe gestellt worden. Er war zu Beginn ambivalent und sich nicht sicher, ob er eine Beziehung mit mir möchte. Er meinte, dass wir sehr unterschiedlich seien und er sich nicht sicher wäre, ob er mich mögen würde und ob das mit uns klappen kann. Ich sollte ihm Zeit und Freiraum geben, damit er sich das überlegen kann. Also hätte ich auch von meinen Wünschen und Hoffnungen loslassen müssen. Ich hab dann mit ihm Schluss gemacht und 3 Tage wie ein Schlosshund geheult. Als ich anfing, ihn blöd zu finden und mich wieder etwas zu sammeln, hat er dann gemerkt, dass er mich vermisst und, dass er mit mir zusammen sein möchte. Und da ich ihn auch noch wollte.... :):):)
Immer wenn ich ihn sehe, halte ich ihn ganz doll fest und wenn wir uns mal paar Tage nicht sehen können, weil er z.b. weggefahren ist, dann zerreißt es mir das Herz. Ich bin ganz schlecht im Loslassen. Kann dir keine Tipps geben. Ich wünsche dir einen Mann, den du nicht loslassen musst. ;)
Das könnte auch in den Fred "Ambivalenz" passen ;)
Solange es dir gut damit geht und es dich nicht zu sehr aufreibt, ist es doch ok so. Falls es doch zu nervenaufreibend wird, solltest du dir ein paar Strategien überlegen, wie du am besten damit umgehen kannst.
Ich hatte das Problem auch. Bin da aber ganz gut raus gekommen bzw. habe gelernt es zu händeln.
 
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  • #48
@Julianna ich möchte hier nicht off-topic gehen, deshalb mag ich hier nicht näher auf deinen Beitrag eingehen. Vielleicht mach ich mal nen neuen Fred auf...
 
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  • #50
Im Loslassen bin ich tatsächlich nicht so gut, festhalten liegt mir eher.
Am Anfang meiner Beziehung bin ich da aber auch stark auf die Probe gestellt worden. Er war zu Beginn ambivalent und sich nicht sicher, ob er eine Beziehung mit mir möchte. Er meinte, dass wir sehr unterschiedlich seien und er sich nicht sicher wäre, ob er mich mögen würde und ob das mit uns klappen kann. Ich sollte ihm Zeit und Freiraum geben, damit er sich das überlegen kann. Also hätte ich auch von meinen Wünschen und Hoffnungen loslassen müssen. Ich hab dann mit ihm Schluss gemacht und 3 Tage wie ein Schlosshund geheult. Als ich anfing, ihn blöd zu finden und mich wieder etwas zu sammeln, hat er dann gemerkt, dass er mich vermisst und, dass er mit mir zusammen sein möchte. Und da ich ihn auch noch wollte.... :):):)
Immer wenn ich ihn sehe, halte ich ihn ganz doll fest und wenn wir uns mal paar Tage nicht sehen können, weil er z.b. weggefahren ist, dann zerreißt es mir das Herz. Ich bin ganz schlecht im Loslassen. Kann dir keine Tipps geben. Ich wünsche dir einen Mann, den du nicht loslassen musst. ;)

Ich bin kein Psychologe, habe mich aber viel mit Psychologie beschäftigt:

Der Schlüssel dazu, nicht loslassen zu können, oder schwer loslassen zu können, liegt oft in der Kindheit. Hier fehlte oft die Geborgenheit. Verlassen werden.

Nun gut, das ist nun mal so, aber man kann daran arbeiten.
 
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  • #51
Ich bin kein Psychologe, habe mich aber viel mit Psychologie beschäftigt:

Hihihi. :D:D:D
Ich scheine aber auch ein echter Magnet für diverse Analysen zu sein. Scheint wohl an mir zu liegen. o_O

Also, du meinst es sicher gut mit mir, aber danke, ich sehe gar kein Problem darin. Ich wollte nur einfach keinen Tipp geben, wie man meisterhaft loslassen kann, weil ich darin selbst kein Experte bin. Meine Intention lag eher darin, Mut zu machen, gar nicht alles expertenhaft beherrschen zu müssen. Nach dem Motto: nicht schlimm, wenn es dir nicht leicht fällt, loszulassen. Ich wünsche dir das Glück, das du behalten darfst.
Irgendwie so in der Art. :)
 

Ziege

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  • #52
Das sollte ja auch ein Tip für die Zukunft sein.
 
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  • #53
es stellt sich allgemein die Frage, ob sich Menschen überhaupt ändern können....

meisterhaft loslassen, obwohl man es schwer kann, das gibt es nicht.

Man kann versuchen daran zu arbeiten, man sollte eigentlich nie stehenbleiben, und immer wieder an sich arbeiten...

Ich würde es nicht dabei belassen. Ich weis jetzt nicht, ob Du noch single bist, wenn ja, kann es passieren, das Du einen super Typen kennenlernst, der sich eingeengt fühlt.

Wenn natürlich in einer Nichtloslassen -Beziehung bist, dann ist ja alles o.k., oder ich wünsche Dir auch wieder so eine Beziehung.
Du wirst es nicht glauben: selbst ich habe Probleme mit loslassen, vor allem wenn ich von einer Frau überfasziniert bin. Da hat sich bei mir aber schon viel, viel, verbessert, weil ich dem Problem nicht aus dem Wege gehe.

Nichtloslassen können bedeutet auch Abhängigkeit, das ist nicht ideal. Das KANN ausgenutzt werden.

Wir diskutieren ja nur, was Du schlußendlich machst, ist Deine Angelegenheit.
 
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Julianna

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  • #54
meisterhaft loslassen, obwohl man es schwer kann, das gibt es nicht.
meinst du? hmm

Kommt es nicht darauf an, wie man Liebe definiert oder wie man Liebe lebt?
wenn man wirklich ehrlich und aufrichtig liebt, kann man dann nicht auch "frei-lassen" ? Muss man dann im "Eigennutz" verharren - gemeint der Nutzen des anderen zur Befriedigung eigener Bedürfnisse wie zb Nähe.
 
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Joel9

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  • #55
wie definierst Du Liebe? mit Freiheit? Das ist sogar richtig.
Was meinst Du jetzt genau mit Loslassen? Freiraum? ist auch richtig.

Ich sage Dir ein Beispiel: in meiner 1., langjährigen Beziehung, haben wir, grundsätzlich alles miteinander gemacht. Ich fühlte mich wohl und sicher, aber das war absolut FALSCH.

Dann erwischte ich ein anderes Kaliber von Frau, die da noch mit einem Ex Kontakt hatte, mal alleine ausging, etc., was ja heutzutage sowieso ganz normal ist...ich habe es richtigerweise akzeptiert, aber nicht meisterhaft.

Also das meisterhaft zu lernen, ist nicht möglich. Das hängt auch mit Verlustängsten zusammen. Manche können dies eben locker, andere eben nicht so. Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Aber man kann daran arbeiten, und das geht auch. Mit Festhalten kannst eher jemanden verlieren...
 
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Julianna

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  • #56
Dann erwischte ich ein anderes Kaliber von Frau, die da noch mit einem Ex Kontakt hatte, mal alleine ausging, etc., was ja heutzutage sowieso ganz normal ist...ich habe es richtigerweise akzeptiert, aber nicht meisterhaft.
.
Das mit dem Ex ist aber auch ein besonderer Fall.
Was wäre denn gewesen, wenn sie aus beruflichen Gründen öfter mal nicht verfügbar gewesen wäre? Oder zeitintensive Hobbies hat oder gerne mal Zeit für sich allein verbringt? Oder viele Freundschaften pflegt?
 

Julianna

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  • #57
Ich sage Dir ein Beispiel: in meiner 1., langjährigen Beziehung, haben wir, grundsätzlich alles miteinander gemacht. Ich fühlte mich wohl und sicher, aber das war absolut FALSCH.
.
Das sehe ich auch so. Da fehlt sonst irgendwann der input von Außen. Wenn man alles gemeinsam macht, hat man sich weniger zu erzählen - der andere war ja immer dabei :) Und es geht die Unabhängigkeit ein Stück weit vielleicht unter - da man ja permanent Kompromisse macht.
 
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Joel9

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  • #58
Das mit dem Ex ist aber auch ein besonderer Fall.
Was wäre denn gewesen, wenn sie aus beruflichen Gründen öfter mal nicht verfügbar gewesen wäre? Oder zeitintensive Hobbies hat oder gerne mal Zeit für sich allein verbringt? Oder viele Freundschaften pflegt?

Meine Ansicht: das gilt es zu aktzeptieren. Ich kann ihr ja nicht vorschreiben zu wem sie Kontakt hat, oder was sie beruflich macht.
Ich kann doch nicht verlangen, das ein Mensch wegen mir seine Freude am Beruf, ihre Kontakte, wegen mir, zurückschraubt.
Das geht heutzutage mit der modernen Frau sowieso nicht mehr, ist ja auch richtig so.
Sicherlich kann man Kompromisse eingehen, bis zu einer Grenze.
Und wenn ich es nicht kann: aufhören, als ewig rumquälen.
Man kann es aber auch lernen mit dem Wort Vertrauen, und das es keine 100%ige Sicherheit gibt.
 
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  • #59
es stellt sich allgemein die Frage, ob sich Menschen überhaupt ändern können....

meisterhaft loslassen, obwohl man es schwer kann, das gibt es nicht.

Man kann versuchen daran zu arbeiten, man sollte eigentlich nie stehenbleiben, und immer wieder an sich arbeiten...

Ich würde es nicht dabei belassen. Ich weis jetzt nicht, ob Du noch single bist, wenn ja, kann es passieren, das Du einen super Typen kennenlernst, der sich eingeengt fühlt.

Wenn natürlich in einer Nichtloslassen -Beziehung bist, dann ist ja alles o.k., oder ich wünsche Dir auch wieder so eine Beziehung.
Du wirst es nicht glauben: selbst ich habe Probleme mit loslassen, vor allem wenn ich von einer Frau überfasziniert bin. Da hat sich bei mir aber schon viel, viel, verbessert, weil ich dem Problem nicht aus dem Wege gehe.

Nichtloslassen können bedeutet auch Abhängigkeit, das ist nicht ideal. Das KANN ausgenutzt werden.

Wir diskutieren ja nur, was Du schlußendlich machst, ist Deine Angelegenheit.

Ich glaube, wir meinen eine unterschiedliche Art des Loslassens. Mein Freund braucht auch immer wieder Zeiten, in denen er alleine ist. Das habe ich längst akzeptiert. Diese Art des Loslassens kann ich gut, da ich ja weiß, dass er wieder kommt und wie schön die Zeit zu zweit ist. Ok, wissen nicht, denn eine Garantie gibt es nie, aber ich habe da mittlerweile genügend Vertrauen in ihn. Das ist was anderes.
Ich meinte das Loslassen, wenn man jemand tolles kennen lernt und dann plötzlich verabschiedet wird und der andere mag einen nicht mehr sehen. Und dazu meinte ich: ich wünsche ihr den Mann, den sie nicht loslassen muss, weil er sie immer wieder sehen will.

Und mit Festhalten meine ich auch nicht, dem anderen das eigene Nähe-bedürfnis überzustülpen. Aber es gibt Situationen, da ist es doch ganz schön gehalten zu werden und es ist doch toll, wenn man Nähe zeigen kann. Das ist eher meine Stärke. Und mit Festhalten meine ich auch z.b. nicht schnell aufzugeben. Als konkreteres Beispiel: man lernt jemanden kennen, man versteht sich gut, Gefühle sind da und es gibt auch Potential für mehr. Aber dann gibt es auch ein paar Schwierigkeiten, entweder Entfernung oder eine nicht so leichte Vergangenheit oder anderes. Dann kann man auch leicht loslassen und schnell weitersuchen oder eben nicht so leicht loslassen und sich und dem anderen Zeit, Vertrauen und eine oder mehrere Chancen geben. Manchmal kann es auch gut sein, nicht zu schnell loszulassen. Alles hat zwei Seiten. Und weil bisher eher das Loslassen ausschließlich positiv betrachtet wurde, wollte ich eine andere Seite aufzeigen.
Aber anscheinend gelingt es mir nicht, auszudrücken, was ich meine. Wir haben wohl eine unterschiedliche Semantik.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit meinem arabischen Freund weniger Verständnisprobleme habe als hier im Forum. Das muss Liebe sein. ;)
 
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Joel9

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  • #60
Der Begriff "Loslassen" ist groß, ich bin da mit Julianna in eine etwas andere Richtung gegangen.

Die Frederöffnerin hatte z.B. schon in der Kontaktphase Probleme mit loslassen..

Dann gibt es Loslassen mit Freiheit, Abstand, usw.
"gar nicht" loslassen können (z.B. ich brauche mal eine zeitlang Zeit für mich) geht dann evtl. auch in Richtung Verlustangst, mangelndes Selbtbewußtsein, Kontrollwahn, krankhafe Eifersucht, usw.

Ich verstehe Dich gut, und Dein Text oben, "auf Suche."
Der Begriff ist aber groß.
 
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