syntagma

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  • #31
Ich werde mich einfach mal zwingen, wenn ich es kaum aushalte vor Sehnsucht nach ihm, was anderes zu machen.
Wieso was ganz anderes? Du kannst doch auch dem Sehnen Ausdruck geben.
Lese ich hier ziemlich selten.
Weshalb geben die Leute so viel mehr dem Jammern Ausdruck als dem Sehnen? Dem Frust oder Haß mehr als der Traurigkeit?

Lieber ihn entbehren und mich nach ihm verzehren, um dann wieder in zweisamer Glückseligkeit zu schwelgen, ...
Eben!
 
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Klaus123

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  • #32
Jeder ist für sein Wohlergehen selbst verantwortlich.
Alles weitere, was nicht in seiner eigenen Macht steht... ist ein Geschenk.
Man kann dankbar dafür sein, oder nicht.
Ich finde es ein wenig komisch, wenn jemand die Freiheit, die einem jemand gibt... die Freiheit jemanden von ganzem Herzen zu lieben, bemängelt.
Dann lieb ihn halt nicht.

Versuch in der Zwischenzeit ein neues Rezept, das ihr dann gemeinsam kochen könnt, wenn ihr zusammen seid.
Auch so kann man Liebe in eine Beziehung reinstecken. Auch wenn er nicht physisch da ist.

Doch es war, ist und bleibt rein dein Problem.
@Maron s Beitrag find ich richtig gut.
 

Vergnügt

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  • #33
Wieso was ganz anderes? Du kannst doch auch dem Sehnen Ausdruck geben.
Lese ich hier ziemlich selten.
Weshalb geben die Leute so viel mehr dem Jammern Ausdruck als dem Sehnen? Dem Frust oder Haß mehr als der Traurigkeit?


Eben!

Die Gefühle einfach annehmen und aushalten, wenn ich ihn so schrecklich vermisse und mich nicht davon ablenken... ja, muss ich ja, wenns so stark ist, dass ich mich nicht ablenken kann. Aber wenn ich was anderes finde, was mich bissl ablenkt und aufheitert, dann ist das ja auch ok.
Einfach mal ausprobieren, welche Umgangsmöglichkeiten es so alles gibt und womit ich dann einen Weg finde.
 
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  • #35
Ich finde es ein wenig komisch, wenn jemand die Freiheit, die einem jemand gibt... die Freiheit jemanden von ganzem Herzen zu lieben, bemängelt.
Niemand kann daran gehindert werden, jemanden zu lieben.
Ergo ist diese Freiheit m.E. eigentlich keine.
Anders sieht es aus, wenn es darum geht, der Liebe Ausdruck zu verleihen. Dies kann dem anderen nicht willkommen sein, oder auch die Umstände können verhindern, dass die Liebe sich (auf bestimmte Weise) ausdrückt.
 
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  • #36
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Klaus123

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  • #37
Niemand kann daran gehindert werden, jemanden zu lieben.
Ergo ist diese Freiheit m.E. eigentlich keine.
Anders sieht es aus, wenn es darum geht, der Liebe Ausdruck zu verleihen. Dies kann dem anderen nicht willkommen sein, oder auch die Umstände können verhindern, dass die Liebe sich (auf bestimmte Weise) ausdrückt.
Es kann jemand zulassen, geliebt zu werden. Und entsprechend reagieren, bestenfalls mit Liebe natürlich... das liegt dann aber wieder in seiner Hand.
In der Hinsicht sehe ich es als Freiheit, die einem gegeben werden kann.
🤔
Fein, alles in Butter.
In dem Fall: Stricken oder Mandalas ausmalen.
;)
oder Dessous kaufen...
Muffins backen...
In Dessous Muffins backen!
Das Aufnehmen und einen eigenen Youtubekanal damit füllen. Aus den Werbeeinnahmen Dessous kaufen... und schwupps, mal sehn, wer dann bald weniger Zeit für den anderen hat 🤣

Genieß es einfach, @Vergnügt - du hast es verdient.
 
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  • #38
Wie kann ich meine Haltung ändern ggü seiner Macke? Dass es mich entweder nicht mehr so schmerzt, wenn er keine Zeit hat oder dass ich den Schmerz besser annehmen kann? Weil im Leben ist immer mal was schmerzvoll. Die Arbeit kann manchmal echt blöd sein. Deshalb kündigt man ja auch nicht gleich.
Dich hat es voll erwischt. Ich bin sicher, du meisterst diese neue Herausforderung, wie du alles gemeistert hast.
Mach dich nicht verrückt. Er könnte auch Fernfahrer oder Seemann sein. Die sind noch viel seltener daheim.

Hat jemand diesbezüglich Erfahrungen und hilfreiche Tipps?
Ich kenne einen: https://www.e-r-langlotz.de/beziehungskiller-symbiose/
 
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IMHO

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  • #39
Gerade eben ist mir erst aufgegangen, dass dies ein "echter-Kerle-Versteh'-Thread" sein soll und sich lediglich ein kleiner Fehler in der Überschrift eingeschlichen hat, die eigentlich hätte lauten müssen:
"Liebevoller Umgang mit Mackern".
 
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Maron

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  • #41
der Folgeratgeber wird "liebevoller Umgang mit den Rackern" heißen 😉
 
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Vergnügt

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  • #42
Dich hat es voll erwischt. Ich bin sicher, du meisterst diese neue Herausforderung, wie du alles gemeistert hast.
Mach dich nicht verrückt. Er könnte auch Fernfahrer oder Seemann sein. Die sind noch viel seltener daheim.


Ich kenne einen: https://www.e-r-langlotz.de/beziehungskiller-symbiose/
Danke für den lieben und hilfreichen Post. Kann ich auch was draus ziehen aus dem Text. Abgrenzung üben, um den Freiraum des anderen zu wahren und seine eigenen Grenzen auch. Da kann ich tatsächlich noch bissl mehr üben.
 
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  • #46
@Vergnügt
Ganz pragmatisch: Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich!
Siehe unten.

Ein bekanntes Paar hat sich tägliche Rituale einfallen lassen, damit klappt es super
Die beiden sind sehr verbunden, fühlen sich auch sehr geborgen, das hat wenig mit dem Ausmaß an Zeit zu tun.
Na, aber HALLO:
Natürlich hat das was mit dem Ausmass an Zeit zu tun, was machen die beiden denn, in dem sie Rituale installieren? Sie nehmen sich Zeit.
 
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Maron

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  • #47
@Vergnügt
Ganz pragmatisch: Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich!
Siehe unten.



Na, aber HALLO:
Natürlich hat das was mit dem Ausmass an Zeit zu tun, was machen die beiden denn, in dem sie Rituale installieren? Sie nehmen sich Zeit.

Hallo!
..ich wollte die Qualität der Zeit und die Quantität der Zeit differenzieren, glaub das Ritual zu vereinbaren hat zwei sec. gedauert, muss noch im Protokoll ;) nachsehen. Aber hallo: ja, manchmal nur eine Stunde Zeit am Tag, manchmal weniger.
 
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  • #49
Was mir immer mal wieder auffällt: man trifft als Single ja seine Verabredungen und gestaltet sein Freizeitprogramm für die nächsten 3-4 Wochen. Nicht jeden Tag, aber doch ab und zu.

Jetzt lernt man einen Mann kennen, findet sich interessant und trifft sich. Und da wird doch oft erwartet, dass man die meisten anderen Verabredungen absagt oder konstatiert, dass man wohl nicht Beziehungsinteressiert sei, da man ja schon so viele andere Verabredungen hätte.

Völliger Blödsinn.

Man hat ja vermehrt die Verabredungen mit Freunden, da man eben keine Beziehung hat. Natürlich verschieben sich dann die Prioritäten, wenn es tatsächlich zu einer Beziehung kommen sollte.

Aber ich würde auch keinen Mann haben wollen, der seine Freunde völlig vor den Kopf stößt und seine bereits getroffenen Verabredungen alle absagt wegen mir.
Wobei ich diese Erwartungshaltung vor allem bei Männern bemerkt habe, die selber eher ein sehr stilles Sozialleben haben.

Zum Thema Arbeit und Schichtdienst äußere ich mich lieber nicht. Männer haben da sehr wenig Verständnis und sehen das (erstaunlicherweise recht schnell, sprich ohne es ausprobiert zu haben) als Ausschlußkriterium.

Naja, ich hab ja noch meinen Teddybär.. der ist treu und schnarcht nicht. 🙃
 
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  • #55
Und da wird doch oft erwartet, dass man die meisten anderen Verabredungen absagt oder konstatiert, dass man wohl nicht Beziehungsinteressiert sei,

Gruselig.
Was alles unter "beziehungsuninteressiert" verkauft wird. Da sind den Interpretationen Tür und Tor geöffnet.

Und dann kommt eben:


Genauso gruselig. Brrrr .... :)
 
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  • #59
Was mir immer mal wieder auffällt: man trifft als Single ja seine Verabredungen und gestaltet sein Freizeitprogramm für die nächsten 3-4 Wochen. Nicht jeden Tag, aber doch ab und zu.

Jetzt lernt man einen Mann kennen, findet sich interessant und trifft sich. Und da wird doch oft erwartet, dass man die meisten anderen Verabredungen absagt oder konstatiert, dass man wohl nicht Beziehungsinteressiert sei, da man ja schon so viele andere Verabredungen hätte.

Völliger Blödsinn.

Man hat ja vermehrt die Verabredungen mit Freunden, da man eben keine Beziehung hat. Natürlich verschieben sich dann die Prioritäten, wenn es tatsächlich zu einer Beziehung kommen sollte.

Aber ich würde auch keinen Mann haben wollen, der seine Freunde völlig vor den Kopf stößt und seine bereits getroffenen Verabredungen alle absagt wegen mir.
Wobei ich diese Erwartungshaltung vor allem bei Männern bemerkt habe, die selber eher ein sehr stilles Sozialleben haben.

Zum Thema Arbeit und Schichtdienst äußere ich mich lieber nicht. Männer haben da sehr wenig Verständnis und sehen das (erstaunlicherweise recht schnell, sprich ohne es ausprobiert zu haben) als Ausschlußkriterium.

Naja, ich hab ja noch meinen Teddybär.. der ist treu und schnarcht nicht. 🙃
Dergleichen fiel mir damals auch auf, daß mancher Single wochenlang verplant war. Ich habe das tatsächlich als Desinteresse gewertet, ohne Vorwurf, aber mir kann keiner erzählen, daß man es nicht schafft, sich mit einem Menschen zu treffen, an dem man angeblich interessiert ist. Absagen muß keiner, selbstredend, aber daß da wirklich keine Zeit sein soll, mal Sonntags auf ein Frühstück, ein Abendessen, was auch immer, halte ich bei echtem Interesse für ausgeschlossen. Und tatsächlich habe ich damals, als ich meine Frau kennenlernte, ein paar Dinge mit Freunden abgesagt, das haben meine Freunde verstanden, keiner war vor den Kopf gestoßen, im Gegenteil, und wir holten es nach.

Vielleicht schaust mal, ob da nicht doch was geht, ich könnt es nicht verstehen, wenn ein Freund mit mir beim Bier einen Abend absitzt anstatt seine Traumfrau zu treffen. Ich laufe nicht weg, die Frau eventuell schon. Vielleicht auch mal die andere Seite betrachten, wie sowas wirkt, wenn jemand wochenlang kein Date unterbringen kann. Die 3-4Wochen habe ich von dir übernommen, vielleicht war das anders gemeint.
 
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Vergnügt

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  • #60
Das ist mMn keine Macke.
Das ist imho eine Lebensrealität, die du in deiner Verblendung ausgeblendet bzw vernebelt hast.



Das ist nicht nur eine Sache und wenn du es doch ganz unbedingt als einen einzigen Blubb betrachten willst, dann ist es ein riesiger Blubb.
Das Fundament ist marode:





Ja.
Genieße es, so lange es noch währt und fange nicht jetzt schon an das Ende dreckig werden zu lassen, sondern ziehe einen sauberen Strich, wenn du soweit bist.
Du könntest evt. Recht haben.

Kann es dir aus der anderen Sicht schildern, Selbstständig sein bedeutet selbst und ständig arbeiten. Spaß beiseite, der Arbeitsaufwand ist definitiv anders, und die Zeiten ebenfalls, und die Arbeit nach der Arbeit auch. Die Wochenenden ebenfalls.

Für mich wäre es ziemlich schwierig, wenn ich einen Partner hätte, der dafür kein Verständnis hat, oder der gemeinsame Zeit wünscht/einfordert, die ich nicht bieten kann. Der Job geht vor. 🤷‍♀️
Wenn mein Partner damit nicht umgehen könnte, wäre das für mich ein Trennungsgrund.
jm2c.

Kann gut sein, dass er merkt, dass es mir schwerfällt und er sich deshalb innerlich entfernt von mir. So wie du das siehst, sieht er das vielleicht auch.
Wir hatten gestern noch einen gemeinsamen Abend und das war der erste gemeinsame Abend, der sich nicht so emotional zugewandt und liebevoll angefühlt hat... und auch der schriftliche Kontakt heute gestaltet sich mit ihm anders als bisher. Vielleicht trennt er sich bald von mir. Könnte gut sein.

Eben deshalb doch, scheint mir. Wer keine Zeit hat, der hat zu wenig zu tun – hat Wolfgang Grupp verkündet. Wer ordentlich zu tun hat, organisiert sich gut, und wer zu wenig zu tun hat, kriegt das nicht hin. Deshalb ist «Macke» iS eines Defizits mE nicht ganz daneben.
Aber da etwas zu ändern ist eine Aufgabe für Kollegen und Geschäftskontakte, nicht für einen LAP. Der muss das aushalten und aushalten wollen. Wenn er (sie) will, kann er/sie sein Leben danach ausrichten, dem anderen «den Rücken freizuhalten». Da sieht man immer mal Tränen bei Verabschiedungen aus dem Berufsleben, wenn jemand so ein Leben bewältigt hat. Mit großer Freude an der Aufopferung selbstverständlich.
Vielleicht hast du Recht und "wenig Zeit" ist nur das Feigenblatt für ein anderes Problem, das ich verdränge.