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  • #1

Liebeskiller Fußball

Hallo, ich bin mit einem Mann zusammen, der sich wahrlich JEDES Fußballspiel seiner (auch noch meistens schlecht spielenden) Lieblingsfußballmannschaft anschaut. Aber als ob das nicht schon genug wäre. Nein, dazu wird auch noch generell jeden Samstag Nachmittag die Sportschau (?) geguckt im TV und wenn seine Mannschaft spielt, wäre nicht Corona, würde er auch jedesmal ins Stadion rennen. Plus diverse Auswärtsspiele! Alles natürlich auch immer in Verbindung mit Alkohol (außer die Spiele vorm TV, da nur bedingt). Ganz ehrlich, was zu viel ist, ist zu viel, finde ich. Alles ist wichtiger als Fußball! Dauern läuft die Flimmerkiste mit Sport (ich werde gar nicht gefragt, ob ich das auch gucken möchte) und am Wochenende schränkt es unser Tun und Handeln ein. Was daran ist noch normal bzw. gesund? Ich finde es rücksichtslos und ich habe langsam das Gefühl, mit einem „Proleten“ zusammen zu sein, der in seiner Freizeit nur am Fussballgucken und Saufen spaßt hat! Nichts gegen ein Hobby, aber man kann es übertreiben und das hier ist absolut egoistisch! Wie seht Ihr das Mädels? Hättet ihr da ernsthaft „Bock“ drauf? Ist das nicht ein Liebesabturner? Für mich ist das sehr „einfach“, wenn sich das Leben und die Freizeit nur um sowas dreht! Er spielt ja weder selbst (und hat er auch nie) noch verdient er damit Geld. Da die Fußballsaison gefühlt das ganze Jahr geht, nervt es und belastet unsere gemeinsame Freizeit. Hinzu kommen auch noch weitere Hobbys ähnlicher Natur, auf die Frau auch nicht unbedingt steht. All das war beim Kennenlernen in diesem Ausmaß nicht ersichtlich für mich. Alles reden bringt auch nichts. Seine (aus meiner Sicht) schlechten Angewohnheiten stehen über allem und ich nerve natürlich, wenn ich mit ihm darüber reden will. Ist so ein (egoistischer) Mensch überhaupt beziehungsunfähig?
 
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  • #2
Der Liebeskiller ist in Definition wohl eher dieser Herr. 🤷‍♀️:)
 
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  • #4
Dann gebe ich Dir mal den Ratschlag, bei der Partnerwahl besser aufzupassen, werte @Glückshormon! Dein Partner wird immer schon so gewesen sein, wie er jetzt ist. Ändern wird er sich nicht. :cool:
Leider hast Du anscheinend übersehen, dass das am Anfang weder von ihm kommuniziert noch gelebt wurde. Ich wurde erstmalig nach Monaten damit konfrontiert. In der Verliebtheitsphase hat er das bei weitem nicht so gelebt! Insofern, Du urteilst hier ohne zu wissen, dass er das anfangs natürlich VIEL WENIGER bis kaum gezeigt hat. Und hellsehen kann ich nicht. Es zeigt sich alles erst nach Monaten. Deine Worte sind daher wenig hilfreich und nicht freundlich.
 
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  • #7
Bin da mit @liegestuhl absolut einer Meinung, das war auch mein erster Gedanke beim lesen. Wenn ich mit jemanden eine Beziehung eingehe, dann kenne ich vielleicht nicht seine Geheimnisse, jedoch ganz sicher, seine offenkundigen Interessen und Verhaltensweisen? Verstehe nicht wie zwei so unterschiedliche Personen wie ihr, zusammen kommen konntet ?
 
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  • #8
@Glückshormon und warum machst Du in der Zeit nicht etwas anderes? Gehst Deinem eigenen Hobby nach, bist nicht zu Hause?

Wohnt Ihr zusammen?
Wenn nicht, fällt eben der Samstag Nachmittag mit Treffen aus und die Termine mit Heimspielen.

Was steht dem entgegen, dass Du Dir auch das Recht für ein einnehmendes Hobby nimmst? Entweder geht das gut, oder vielleicht vermisst er Dich auch mal, oder Du merkst, dass Ihr Euch wohl nicht zusammen entwickeln werdet.

Man muss ja auch nicht alles zusammen machen und die Woche hat noch mehr Tage. Dann muss eben mehr geplant werden.

Wenn Dir das Ausmaß aber zu viel wird, dann kannst nur Du etwas ändern. Er wird es wohl nicht.
 
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  • #9
Leider hast Du anscheinend übersehen, dass das am Anfang weder von ihm kommuniziert noch gelebt wurde. Ich wurde erstmalig nach Monaten damit konfrontiert. In der Verliebtheitsphase hat er das bei weitem nicht so gelebt! Insofern, Du urteilst hier ohne zu wissen, dass er das anfangs natürlich VIEL WENIGER bis kaum gezeigt hat. Und hellsehen kann ich nicht. Es zeigt sich alles erst nach Monaten. Deine Worte sind daher wenig hilfreich und nicht freundlich.
Du hast nur zwei Möglichkeiten, werte @Glückshormon , entweder das alles tolerieren oder Sense machen!
Und dann später bei der Partnersuche besser aufpassen! :cool:
 
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  • #10
Welcher Mann kommuniziert schon in der Verliebtheitsphase seine närrische Treue dem Fussballverein gegenüber? Allerdings gibt es meist Anzeichen, die eine verliebte Frau nur all zu gerne übersieht.

Lauf, Glückshormon, lauf.
 
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  • #12
hmm, ich seh den Bauch hervorquellen, sockenlose Füße in Plastiklatschen und ne Menge leere Flaschen herumstehen.
Ich steck die alten Socken immer über die leeren Bierflaschen, dann siehts wieder wohnlich aus.

Spaß beiseite: ich kannt mal eine, da war die "Verliebtheitsphase" ein endloser Rausch. Und als wir dann aufwachten, stellten wir fest, dass sie französisch und ich spanisch sprach.
Ich denke diese Phase gehört zu ner Beziehung dazu. Ich hab damals für sie nicht nur den Fussball, sondern auch meinen kompletten Freundeskreis aufgegeben und betrachte es heute als den größten Fehler meines Lebens. Aber ich war jung und brauchte die Liebe oO :).
 
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  • #13
Bin da mit @liegestuhl absolut einer Meinung, das war auch mein erster Gedanke beim lesen. Wenn ich mit jemanden eine Beziehung eingehe, dann kenne ich vielleicht nicht seine Geheimnisse, jedoch ganz sicher, seine offenkundigen Interessen und Verhaltensweisen? Verstehe nicht wie zwei so unterschiedliche Personen wie ihr, zusammen kommen konntet ?
So ein Blödsinn! Wie bereits erwähnt, war es nicht sichtbar! Warum greifst Du an, statt hilfreiche Tipps zu geben? Kopfschüttel ☹️
 
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  • #14
Ich steck die alten Socken immer über die leeren Bierflaschen, dann siehts wieder wohnlich aus.

Spaß beiseite: ich kannt mal eine, da war die "Verliebtheitsphase" ein endloser Rausch. Und als wir dann aufwachten, stellten wir fest, dass sie französisch und ich spanisch sprach.
Ich denke diese Phase gehört zu ner Beziehung dazu. Ich hab damals für sie nicht nur den Fussball, sondern auch meinen kompletten Freundeskreis aufgegeben und betrachte es heute als den größten Fehler meines Lebens. Aber ich war jung und brauchte die Liebe oO :).
Warum war es denn ein Fehler? War die Liebe nicht groß genug? Es gibt Phasen im Leben und man muss auch mal was verändern. Nicht alles kann immer gleich bleiben. Wäre es Dir richtige gewesen, hättest Du es sicher nicht bereut. Dann war es keine echte Liebe. Das tut mir leid. Dennoch finde ich es richtig, was Du für die gemacht hast. Du hast zu ihr gestanden! Dass es dann anders lief, ist traurig. Bereue es nicht, denn eine gute Beziehung sollte mehr wiegen als eine Freundschaft. Es war nicht falsch 😉. Es war vielleicht nur für die falsche Frau.
 
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  • #15
Schade, dass man keine wirklich vernünftigen bzw. hilfreichen Antworten hier erhält. Das ist traurig und zeigt, dass die meisten sich für schlauer halten und sicher immer alles richtig machen ;-) (Ironie off)
 
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  • #16
Dem schliesse ich mich an.
Er wird sich nicht mehr ändern. Entweder du machst in der Zeit dein Ding, dann wird es wohl daneben nicht mehr viele Möglichkeiten für gemeinsames Erleben geben, oder aber du machst Schluss. Eine egoistische Partnerschaft, wo der eine nur sein Ding durchzieht ist nicht das was glücklich und zufrieden macht.
 
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  • #17
Sage "Schalte bitte ab und auf auf. Ich möchte mit Dir gemeinsam was unternehmen".
Das sagst Du nicht jedes mal, sondern so ca. 50:50.
Wenn immer nur "er" sich durchsetzt, wird es öde.
 
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  • #18
Bin da mit @liegestuhl absolut einer Meinung, das war auch mein erster Gedanke beim lesen. Wenn ich mit jemanden eine Beziehung eingehe, dann kenne ich vielleicht nicht seine Geheimnisse, jedoch ganz sicher, seine offenkundigen Interessen und Verhaltensweisen? Verstehe nicht wie zwei so unterschiedliche Personen wie ihr, zusammen kommen konntet ?
Wir sind in anderen Dingen absolut nicht unterschiedlich! Es dreht sich alleine um dieses (zu viel Platz einnehmende) Thema. Warum hab ich Schuld? Wir lernten uns kennen und lieben. Das Thema Fußball stand anfangs nicht so im Raum. Die ersten Monate hat er ganz selten geschaut. Verliebtheitsphase eben. Und jetzt übertreibt er es halt. Das war vorher für mich nicht sichtbar. Er hat das so nicht kommuniziert und auch die ersten Monate nicht so gelebt. Ist das so schwer zu begreifen?
 
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  • #19
Schade, dass man keine wirklich vernünftigen bzw. hilfreichen Antworten hier erhält. Das ist traurig und zeigt, dass die meisten sich für schlauer halten und sicher immer alles richtig machen ;-) (Ironie off)
Es gibt hier sehr wohl einige hilfreiche Antworten z.b. von @Rise&Shine und anderen. Hier sind keine Psychiater angestellt, die gegen Geld Ratschläge erteilen, sondern das ist ein Forum, bei dem man schreiben kann wenn man möchte, auf freiwilliger Basis und ohne Entschädigung. Wende dich an eine Mediation, Paarberatung etc. wenn du nicht mehr weiter kommst.
 
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  • #20
Dem schliesse ich mich an.
Er wird sich nicht mehr ändern. Entweder du machst in der Zeit dein Ding, dann wird es wohl daneben nicht mehr viele Möglichkeiten für gemeinsames Erleben geben, oder aber du machst Schluss. Eine egoistische Partnerschaft, wo der eine nur sein Ding durchzieht ist nicht das was glücklich und zufrieden macht.
Wenn man möchte, kann man Kompromisse eingehen. Das nennt sich Beziehung! Ohne Kompromisse läuft wohl keine Beziehung. Man kann nicht nur sein Ding durchziehen. Ich bin durchaus tolerant, aber das ganze WE gefühlte 24 Std Fußball sind mir einfach zu viel jedes WE.
 
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  • #21
Es gibt hier sehr wohl einige hilfreiche Antworten z.b. von @Rise&Shine und anderen. Hier sind keine Psychiater angestellt, die gegen Geld Ratschläge erteilen, sondern das ist ein Forum, bei dem man schreiben kann wenn man möchte, auf freiwilliger Basis und ohne Entschädigung. Wende dich an eine Mediation, Paarberatung etc. wenn du nicht mehr weiter kommst.
Der Ton macht aber die Musik und der ist hier teilweise nicht freundlich.
 
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  • #22
Es gibt hier sehr wohl einige hilfreiche Antworten z.b. von @Rise&Shine und anderen. Hier sind keine Psychiater angestellt, die gegen Geld Ratschläge erteilen, sondern das ist ein Forum, bei dem man schreiben kann wenn man möchte, auf freiwilliger Basis und ohne Entschädigung. Wende dich an eine Mediation, Paarberatung etc. wenn du nicht mehr weiter kommst.
Naja so schlimm ist es noch nicht, sonst hätte ich das schon getan. Ich suche halt nach anderen Lösungen und wollte wissen, ob es anderen evtl. ähnlich geht und wie sie damit umgehen. Vorwürfe sind hier daher völlig unangebracht!
 
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  • #23
Naja so schlimm ist es noch nicht, sonst hätte ich das schon getan. Ich suche halt nach anderen Lösungen und wollte wissen, ob es anderen evtl. ähnlich geht und wie sie damit umgehen. Vorwürfe sind hier daher völlig unangebracht!
Sucht euch gemeinsam ein Hobby oder Sport den beiden Spass macht und welches euch wieder näher bringt. Gemeinsam erleben schweisst zusammen und gibt Gesprächsstoff sowie macht Spaß.
 
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  • #25
Warum war es denn ein Fehler? War die Liebe nicht groß genug? Es gibt Phasen im Leben und man muss auch mal was verändern. Nicht alles kann immer gleich bleiben. Wäre es Dir richtige gewesen, hättest Du es sicher nicht bereut. Dann war es keine echte Liebe. Das tut mir leid. Dennoch finde ich es richtig, was Du für die gemacht hast. Du hast zu ihr gestanden! Dass es dann anders lief, ist traurig. Bereue es nicht, denn eine gute Beziehung sollte mehr wiegen als eine Freundschaft. Es war nicht falsch 😉. Es war vielleicht nur für die falsche Frau.
So hab ich auch gedacht, ich liebe sie und mache alles mit, was sie von mir verlangt. Manche Frauen gestalten sich ihre Männer ja gerne und die Männer sind meistens zu unbekümmert, um die Konsequenzen ihrer Kooperation abwägen zu können.
Für mich endete es darin, dass ich sehr unglücklich wurde. Sie arbeitet im Schichtsystem und ich saß dann stellenweise an Sylvester allein zu hause und hab an die Decke gestarrt. Ich bin Zeit meines Lebens ein sehr soziales Wesen, der mehr Zeit unter Leuten verbracht hat, als im eigenen Bett zu liegen und dieser Cut zu meinem Freundeskreis hat mich dann schlussendlich sehr unglücklich gemacht. Mit diesem Unglück habe ich dann meine Beziehung gestaltet.

Eines Tages kam ich von der Arbeit und mein Koffer wurd mir gepackt. Ich hab ja nicht viel. Trennung auf Probe hieß es, weil ich ja so komisch drauf wäre. Dann hab ich mir eine Woche und 12 Jägermeister später eine Wohnung in der Innenstadt besorgt und mich eingerichtet. Glaube ich hatte monatelang nur ne Matratze und nen Laptop, das war echt schön, wie ein Leben in der Wildnis. :) Ja und dann blühte ich auf. Habe mir in einem halben Jahr alle Freundschaften zurück aufgebaut und erneuert. Ich hab mich gefühlt, als wäre ich aus ner zehnjährigen Haftstraße entlassen worden. Endlich kein Rotwein mehr sondern billig Bier, kein veganes Essen sondern Currywurst und keine endlosen Gespräche über zeitgenössische Literatur, wo ich doch Computergamer bin.

Wir haben es ein paar Monate nach der Trennung wieder versucht. Hatten beide viele viele Kilos abgenommen und leideten körperlich unter der Trennung, wie ein Junkie auf dem kalten Entzug. Ich wollte den Versuch auch und er wurde feurig und emotional, wie ganz am Anfang, als wir uns kennen lernten. Und wir hätten es auch wieder probieren können, doch dann wollte ich nicht. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon komplett weitergezogen.

Ich denke wir passten emotional gut zusammen aber geistig waren wir auf unterschiedlichen Ebenen. Sie war mit Abstand vornehmer als ich und ich war zu verblendet zu glauben, dass ich von einem Penner zu einem Lord mutieren könnte. In der Rolle fühlte ich mich nie wohl. Für mich war es mit die wichtigstes Lebenserfahrung, die ich jeh gemacht habe.

Natürlich hat es auch seine Spuren hinterlassen. Ich bin mittlerweile emotional komplett verschlossen und beziehungsvermeidend. Instinktiv meine ich eh jeden zu kennen und weiß wie es ausgeht. Die Lockerheit ist einem Abhanden gekommen, vielleicht kommt das aber auch durchs Alter. Unglücklich bin ich nicht und ich komm auch nur hier hin um alte Freunde zu treffen (hatte mich glaub ich ne Woche nach der Trennung direkt auf parship angemeldet aber dann war ich auch schnell wieder weg, weil das war definitiv zu früh) :D. Meine Toleranz jedoch, die ich anderen Menschen ob ihrer Lebensweise gegenüber schon immer hatte und die ich auch für mich einfordere, hab ich nie verloren. Und deswegen denke ich, dass ich eher gestärkt aus dem Krieg gekommen bin, auch wenns mich nen Bein und beide Arme gekostet hat. :D
 
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  • #26
Glückshormon, was du willst ist wahrscheinlich dein Freund nur ohne zu viel Fussball. Kriegst du aber nicht - denn er lebt Fussball.

Du hast genau zwei Möglichkeiten - ihn so akzeptieren wie er ist oder gehen.

Viele Menschen nehmen eine dritte Version - sie akzeptieren es nicht und gehen nicht - sie fangen an zu jammern. Wird den Typen aber auch nicht ändern. Und ist ein Anfang vom Ende oder verweilen in einer weiterhin unglücklichen Beziehung. Das ist wie aufs Gas und auf die Bremse zeitglich drücken. Ist das deine Vorstellung von Kompromissen die dazugehören? Halte ich (persönlich) für absoluten Blödsinn.

Du hast es angesprochen und er hat nichts geändert. Warum glaubst du also, dass er etwas ändert wenn du ihn 100 mal fragst?
Und mal ganz ehrlich - was ist bitte weniger sexy als eine nörgelnde, jammernde Frau?
 
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  • #27
Wenn man möchte, kann man Kompromisse eingehen. Das nennt sich Beziehung! Ohne Kompromisse läuft wohl keine Beziehung. Man kann nicht nur sein Ding durchziehen. Ich bin durchaus tolerant, aber das ganze WE gefühlte 24 Std Fußball sind mir einfach zu viel jedes WE.
Kompromisse sind nur solange gut, soweit sie für beide hinreichend sind! Muss sich jeder überprüfen was er ab- und zugeben kann, sodass eben beide damit leben können. Nicht nur so verbal zugesagt, sondern praktisch tauglich, das ist der Konsens, den es zu erreichen gilt.

Dafür müsst ihr beide darüber reden - auch über deinen gefühlten Ernst der Lage! Allemal besser als irgendwelche Fernbeurteilungen. Du kannst es sowieso nur mit ihm lösen, vielleicht professionell moderiert, aber nicht mit dem Forum. Mehr als Anregung gibt es hier nicht.
 
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  • #28
Zu den Hobbies ... Ich halte weder unterschiedliche Hobbies für sonderlich trennend noch gemeinsame Hobbies für sonderlich verbindend. Wichtiger ist wie man damit umgeht.

Meine Lebensgefährtin und ich haben vor allem Übereinstimmungen in unserem Denken, unseren Sichtweisen, was praktisch schon viel gemeinsame Zeit zur Folge hat. Aus unserem Denken und unserer Art und Weise etwas zu sehen entstehen Bedürfnisse, die sich eben über die gemeinsame Zeit decken lassen oder über Hobbies Ausdruck finden. Natürlich kann man sagen unser Heim ist unser Hobby und alles was wir mit unserem uralten Restbauernhof anstellen, das ist schon nicht wenig, ist Hobby.
Ich finde nicht, dass das die Definition von Hobby trifft. Passender ist die Definition mit maximalem Aufwand geringstmöglichen Ertrag zu erzielen. ;) Von denen haben wir drei und keines gemeinsam! Sie eins, ich zwei - wobei eins wegen Corona ruht.

Sie lässt mich machen, ich lasse sie machen, wobei ganz klar eine Verantwortlichkeit im Raum steht, inwieweit das eigene Tun die Partnerschaft belastet. Bei uns funktioniert es soweit, dass wir nicht voneinander fordern, sondern genug damit haben was der andere zu geben bereit ist. An dem Punkt, liebe @Glückshormon , scheint es bei euch zu knirschen.

Naja, jetzt habe ich lediglich ausgeführt, die bei dir möglichen, zu überdenkenden, anzusprechenden Punkte könnten Akzeptanz, Bedürfnisse und Verantwortung sein. wie auch immer du/ihr das gestaltet, ich wünsche euch eine gemeinsame Lösung!

Noch mein Disclaimer und der Vollständigkeit halber, ich halte solch eine Klärung für ergebnisoffen. edit: Anders als ergebnisoffen fände ich für das geschilderte Problem als unangemessen.
 
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