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  • #1

Lieber keine sexy Überflieger

http://www.faz.net/aktuell/gesellsc...84685.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

Unser gesamtes gesellschaftliches Umfeld ist so mit der hegemonialen Vorstellung von Männlichkeit durchtränkt – von der eines gebildeten, mächtigen, starken Mannes –, dass Frauen es sexy finden, wenn Männer etwas auf die Beine stellen und beruflich erfolgreich sind. Und deshalb nehmen sie es später auch hin, wenn ihre großartigen Männer sich erst mal selbst verwirklichen müssen, bevor sie sich um Haushalt und Kindern kümmern können. Deshalb sollten sich Frauen schon bei der Partnerwahl fragen: Muss ich denn wirklich immer diese sexy Überflieger haben, die im Zweifelsfall eher an beruflicher Selbstverwirklichung interessiert sind als am Staubsaugen?
 
D

Deleted member 20013

  • #2
Staubsaugroboter.... ;)
 
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  • #3
Mal wieder ein spannendes Thema! :)
Und ich muss mich da selber an der Nase nehmen. Mir fällt es auch schwer, dass ich mich nicht in meiner weiblichen Identität angegriffen fühle, nur weil der Mann mehr im Haushalt übernimmt. Das letzte Mal als ich mit einem Mann zusammengezogen bin, bin ich auch total in diese Rolle gerutscht. (Ok, die Umstände waren halt auch sehr suboptimal, aber auch das hätte ich ja im Voraus berücksichtigen können).
Jedenfalls finde ich es etwas lahm, den "gesellschaftlichen Druck" für die unfaire Rollenverteilung verantwortlich zu machen. Den meisten Druck machen sich die Frauen selbst, weil sie DENKEN dass der häusliche Part von ihnen erwartet wird. Natürlich ist das schwierig, dieses Denken zu durchbrechen (hab ich ja selber gemerkt), aber ich denke, da muss man sich selber an der Nase nehmen und die eigene Einstellung überprüfen, bevor man "die Gesellschaft" dafür verantwortlich macht.

Das Hegemoniale musste ich erstmal googeln. Ich verstehe nicht ganz, was damit gemeint ist. Für mich klingt "hegemoniale Vorstellung von Männlichkeit" als würden sich Frauen für Typen wie Napoleon, Cäsar, Putin interessieren? :D
Ich habe ja das Gefühl, dass das in unserem Kulturkreis schon ewig überholt ist. Die meisten Frauen, die ich kenne, wünschen sich (oder haben) einen Mann, der sensibel und zugewandt ist und so gar nichts von einem "Anführer" hat.
Dass ich mir einen Mann wünsche, der was Bildung angeht auf einem ähnlichen Level ist, das scheue ich mich inzwischen nicht mehr auszusprechen. Und umgekehrt ist es doch genauso? Die meisten Männer werden sich doch ebenfalls eine Partnerin wünschen, die intellektuell mit ihnen mithalten kann, nicht?
Was den sozioökonomischen Status angeht... da stellt sich mir die Frage, ob der Mann einfach mehr verdienen, mehr Kapital einbringen oder mehr Bücher besitzen soll? ;):D
Das Einkommen interessiert mich wenig, aber so einen Professor, der mir neue Sicht- und Denkweisen eröffnet, finde ich schon sexy. :p:D (Auch wenn er realistischerweise nicht als Partner in Frage kommt.) Es gibt aber auch Männer, die allgemein lebensklug (im Sinne von (selbst)reflektiert und mit einer differenzierten Denkweise) sind und das finde ich schon sehr anziehend.
 
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  • #4
"Außerdem sollten Frauen sich gerade am Anfang von Beziehungen zurückhalten und nicht direkt zu viele Bereiche des häuslichen Lebens besetzen – diese Routinen lassen sich später nur schwer wieder ablegen....."

Diesen Satz finde ich den wichtigsten in dem Artikel. Also liebe Frauen, haltet euch daran, privat wie beruflich. macht Frau zuviel, es wird ihr nie gedankt, im Gegenteil. Es werden meisstens die guten Leute gemobbt, vom Chef wie auch von Kollegen/innen und nicht die Faulen und Schleimer.
 
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  • #5
@Mentalista
da ist was dran, das praktiziere ich gerade und bin noch nie so verwöhnt worden wie zur Zeit:rolleyes:
Und getrennte Wohnungen bewahren auch davor sich um die Hausarbeit zu streiten. Jeder macht seine. :)
Aber das Modell ist halt eher was für ältere Semester, die keine Familie mehr gründen wollen.
@Ariadne_CH
manchmal ist es auch so, dass Frau nicht von Anfang an zuviel macht, sondern dass Mann es erfolgreich versteht sich vor der Arbeit zu drücken. Sagt sie dann was, ist sie immer nur am meckern. Das gibt es aber auch umgekehrt. Ich denke nur nicht so oft.
 
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  • #6
:rolleyes::)
@Ariadne_CH
manchmal ist es auch so, dass Frau nicht von Anfang an zuviel macht, sondern dass Mann es erfolgreich versteht sich vor der Arbeit zu drücken. Sagt sie dann was, ist sie immer nur am meckern. Das gibt es aber auch umgekehrt. Ich denke nur nicht so oft.
Da hast du vermutlich recht. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass es Männer gibt, die den Anteil an Hausarbeit, den sie übernehmen, masslos überschätzen. ;)
 
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  • #8
Da müsst ich ja vorher meine Wohnung sauber machen, damit ich mich nicht schämen würd ;). Ne meinen Dreck mach ich lieber selber weg. Aber für manche ist das sicherliche die beste Lösung.
Ich hab einen Bekannten, der lebte mal in einer MännerWG mit Reinigungskraft. das war die schönste Zeit seines Lebens.
 
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  • #9
"
Diesen Satz finde ich den wichtigsten in dem Artikel. Also liebe Frauen, haltet euch daran, privat wie beruflich. macht Frau zuviel, es wird ihr nie gedankt, im Gegenteil. Es werden meisstens die guten Leute gemobbt, vom Chef wie auch von Kollegen/innen und nicht die Faulen und Schleimer.
Und nicht nur gemobbt, sondern auch mit immer mehr Arbeit überhäuft! :eek:
Also auch im Haushalt: AUFPASSEN! :D
 
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  • #10
Sexy, durchtrainiert und mache den Haushalt alleine (ausser kochen, das klappt nicht so wirklich), Sie kann Dirty Dancing gucken.
Ich bin ein Traum von einem Mann!:D
 
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