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fleurdelis*

  • #32
So hart es klingen mag: Deswegen kannst du dich nicht langfristig binden.
Man macht sich immer abhängig, sobald man Vertrauen schenkt. Wer nicht vertrauen kann, hat verloren. :)

Edit: Da kann man hier im Forum sogar eine Perlenkette aus all den Perlen auffädeln.
... es klingt nicht hart, es klingt nach Hobbypsychologie ... außerdem völlig am Thema vorbei.
 
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  • #33
... es klingt nicht hart, es klingt nach Hobbypsychologie ... außerdem völlig am Thema vorbei.
Welches Thema? Es geht darum eine PERSON zu finden und ein GEFÜHL sagt einem, welches die Richtige ist. Da hast Du Deine RELATION was zu Deutsch auch ZUSAMMENHANG oder ABHÄNGIGKEIT heisst.

"Relative Abhängigkeit" ist daher eingentlich ziemlich doof, ebenso wie Liebe isoliert von der Person zu betrachten. Du wirst ja wohl noch selber wissen, was Du für eine Person empfindest.

Warum gehst Du nicht einfach von Person zu Person, bis es sich richtig anfühlt? Ich als Mann mach das jedenfalls so, weil mir alles andere zu kompliziert ist. Und was ihr mit Eueren Gefühlen macht ist mir ein Rätsel.
 
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fleurdelis*

  • #35
Also gehst Du keine Bindung ein? Fehlt die Bindungsfähigkeit?
Kannst du ... und wie man sieht auch andere eigentlich nicht lesen?....

.... o_Oo_O

@Peabody .... oder @Momo .... meine Frage wurde teilweise beantwortet, ansonsten .... das ufert hier mit persönlichem Bezug aus ... ich bitte darum, dass dieser Thread geschlossen wird.
 
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  • #39
So hart es klingen mag: Deswegen kannst du dich nicht langfristig binden.
Man macht sich immer abhängig, sobald man Vertrauen schenkt. Wer nicht vertrauen kann, hat verloren. :)
Es kommt drauf an auf was eine Abhängigkeit gebaut ist. Ist es Vertrauen welche sich nicht bemächtigen will ist es eine sehr reine Liebe, denn es steht für Hoffnung, erzeugt maximale Freiheit trotz bindender Abhängigkeit. Es ist in diesem Sinne relativ weil es eine Form mit höchstem Spielraum ist, mit hoher Toleranz.

Ist es jedoch erzeugt aufgrund einer bemächtigten Situation wo der/die/das Geliebte fast bis gar nicht rauskommen würde dann ist es ein erzwungenes Vertrauen, macht sehr unfrei in einer bindenden Abhängigkeit. Da ist keine Hoffnung weil die Hoffnung wird bei dieser erzwungenen Bindung gar nicht benötigt. Liebe ohne Hoffnung ist unfrei und kann kein starkes Konstrukt bauen, nur eine starre Pfahlwurzel welche unverrückbar ist, aus der kaum etwas grosses heranwächst.
 
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  • #41
Vielleicht kommt die Diskussion hier nur deshalb schleppend voran, weil die Ausgangslage ... schwierig

"Lieben kann ich, wenn ich mich frei fühle, meine Gefühle zu zeigen.... "
Hört sich gut an (...)
Das hört sich sich im ersten Moment vielleicht wirklich gut an. Aber es ist nun mal Konsens hier im Forum (außerhalb wahrscheinlich auch), dass Liebe ein "Gefühl" ist. Und das hat man nun mal. Oder man hat es nicht. Eigentlich sollte sich da die Frage ob man "lieben kann" nicht stellen. Man macht es einfach. Oder nicht. Da stellt sich nicht die Frage des Könnens ... ich kann vielleicht beschließen, dass ich mir ein Eis kaufe ... aber nicht, ob ich liebe oder nicht liebe.

...

Oder vielleicht doch ?

...

Es ist wahrscheinlich eine Frage des Alters oder der Erfahrung oder der Erkenntnis, dass Liebe und Beziehung nicht zwingend einander brauchen. - Nicht weil "Liebe" schlecht wäre, sondern weil Liebe eben nur eines von vielen anderen Gefühlen ist. Nur wird über diese anderen nicht so viele geredet.
 
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  • #42
Aber:

"und zugleich, meine relative Abhängigkeit vom geliebten Menschen akzeptieren kann" ...
Auch hier ist die Aussage das größte Problem ... diese Verknüpfung von "Liebe" und "relativer Abhängigkeit". Was soll das? Ist das nun eine automatische Verknüpfung? Führt "Liebe" immer zur "relativen Abhängigkeit"? Und überhaupt, was soll das sein "relative Abhängigkeit"? Relativ zu was? Oder wem? Ist denn Liebe ohne Abhängigkeit wirklich so völlig unmöglich? Oder können bzw wollen wir uns das nur nicht vorstellen?

Fragen über Fragen ...
 
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fleurdelis*

  • #43
Eigentlich sollte sich da die Frage ob man "lieben kann" nicht stellen. Man macht es einfach. Oder nicht. Da stellt sich nicht die Frage des Könnens ... ich kann vielleicht beschließen, dass ich mir ein Eis kaufe ... aber nicht, ob ich liebe oder nicht liebe.
Das ist ja das was als "Geschenk" bezeichnet wird. Und ja: man kann sich nicht entschließen: "Oh ... den Mann finde ich toll, den liebe ich jetzt" ... das geht nicht. Ich frage mich da auch, wieso ein Geschenk, weil: wenn eine Liebe einseitig ist, also nicht erwidert wird, wo soll da das Geschenk sein ... dann wird die Liebe zur Qual.

Es ist wahrscheinlich eine Frage des Alters oder der Erfahrung oder der Erkenntnis, dass Liebe und Beziehung nicht zwingend einander brauchen. -
Das finde ich interessant, weil es stimmt. Die Vorstellung fällt mir persönlich ziemlich schwer, eine Beziehung ohne Liebe zu führen .... Dann wird es zur Zweckgemeinschaft, aus meiner Sicht ladet man sich dann die Probleme auf, von denen manchmal scherzhaft bezeichnet wird, man hätte sie nicht, wenn man alleine wäre. ....


... diese Verknüpfung von "Liebe" und "relativer Abhängigkeit". Was soll das? Ist das nun eine automatische Verknüpfung? Führt "Liebe" immer zur "relativen Abhängigkeit"? Und überhaupt, was soll das sein "relative Abhängigkeit"? Relativ zu was? Oder wem? Ist denn Liebe ohne Abhängigkeit wirklich so völlig unmöglich?
Genau das meine ich, ich persönliche sehe einen Unterschied zwischen Abhängigkeit und relativer Abhängigkeit .... ich habe mich nur gefragt, was der Unterschied dabei sein soll. Da habe ich auch drüber nachgedacht: wieso wird hier in diesem Thread öfters Bindungsunfähigkeit attestiert, wenn es um das Ablehnen von Abhängigkeiten geht .... o_O Wenn man das so nimmt wie hier teilweise geschrieben, ist man abhängig sobald man gebunden ist. .... Das ist eine Rechnung die für mich nicht aufgeht.
 
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  • #44
ich persönliche sehe einen Unterschied zwischen Abhängigkeit und relativer Abhängigkeit
Ja, denn „relativ“ ist etwas subjektiv gefärbtes/gefühltes.

Relativ:
nur in bestimmten Grenzen, unter bestimmten Gesichtspunkten, von einem bestimmten Standpunkt aus zutreffend und daher in seiner Gültigkeit, in seinem Wert o. Ä. eingeschränkt.
Beispiel:
"Schönheit und Hässlichkeit sind relative Begriffe"
 
D

Deleted member 20013

  • #45
Warum dann nicht einfach "bereichsbezogene Abhängigkeit" sagen (und u.U. Beispielbereiche nennen)?
Warum mit soetwas schwammigem, wie "relativ", um sich werfen und es nichteinmal anständig definieren?

Oder doch keine bereichsspezifische Abhängigkeit gemeint?
 
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