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  • #122
liebe ist...den anderen nicht verändern zu wollen...
Ja genau ;)
Man sollte den anderen nicht ändern wollen oder versuchen zu ändern. Man kann sich nur selbst ändern... für den anderen. (Sollte natürlich nicht einseitig sein). Denn ohne die Bereitschaft, sich auch mal für den anderen zu ändern, herrscht schnell Ignoranz. MEn ist das irgendwann der Tod einer Beziehung. Kein Prozess - nur Stillstand. Deswegen habe ich auch ein Problem mit dem Satz „Du musst mich so nehmen wie ich bin“. Das ist schlicht nur ignorant - und lieblos.
 
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  • #123
Ja genau ;)
Man sollte den anderen nicht ändern wollen oder versuchen zu ändern. Man kann sich nur selbst ändern... für den anderen. (Sollte natürlich nicht einseitig sein). Denn ohne die Bereitschaft, sich auch mal für den anderen zu ändern, herrscht schnell Ignoranz. MEn ist das irgendwann der Tod einer Beziehung. Kein Prozess - nur Stillstand. Deswegen habe ich auch ein Problem mit dem Satz „Du musst mich so nehmen wie ich bin“. Das ist schlicht nur ignorant - und lieblos.

Äh.. hast Du das gelesen, bevor du es abgeschickt hast?
Du widersprichst nich nur der ersten Behauptung, sondern setzt gleich noch eins drauf, indem sich sogar BEIDE ändern müssen.
 
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  • #124
Wie ist das eigentlich mit der Selbstliebe, die hier gerne so hoch gehalten wird?
Wenn man nicht ändern soll, wen man liebt - wie ist das dann eigentlich mit einem selbst: darf man sich also auch nicht ändern, weil man sich ja so liebt, daß man sich einfach annimmt, wie man ist?
 
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  • #125
Äh.. hast Du das gelesen, bevor du es abgeschickt hast?
Du widersprichst nich nur der ersten Behauptung, sondern setzt gleich noch eins drauf, indem sich sogar BEIDE ändern müssen.
ab dem Moment wo die Beziehung beginnt darf keiner sich mehr ändern. Wo kämen wir denn dahin? Wenn ich ein rotes Auto kaufe, kann es der Händler ja auch nicht um Nachhinein blau umlackieren:p:p:p
 
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Multixx

  • #127
Und wie ist das dann mit dem Forumsmantra "Du darfst Dich nicht verbiegen"...? :p

ver·bie·gen
fɛɐ̯ˈbiːɡn̩,verbiégen/
starkes Verb
  1. 1.
    durch Biegen aus der Form bringen, krumm [und dadurch unbrauchbar, unansehnlich] machen


bie·gen
ˈbiːɡn̩,biégen/
starkes Verb
  1. 1a.
    (etwas Festes) gegen elastischen Widerstand und ohne es zu [zer]brechen, in eine anders gerichtete, besonders gekrümmte Form bringen
 
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Deleted member 21128

  • #128
Man kann sich doch selbst mögen (akzeptieren, annehmen, gut finden), obwohl man Seiten an sich entdeckt hat, die man negativ bewertet. Mit manchen lebt man, andere mag und kann man ändern. Dabei wird man mE kein anderer Mensch, d. h. man bleibt sich treu, aber man entwickelt sich weiter.
Und so kann es auch in einer Partnerschaft sein: Man liebt den Partner so wie er ist, aber man hat deswegen sicherlich kein Problem damit, wenn er sich weiterentwickelt. Ob man dazu beitragen will und darf, z. B. mit Hinweisen auf Dinge, die man doof findet, hängt dann ja von den Protaginisten, der Beziehung und dem Kommitment ab.
 
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  • #129
Ein Schwankung zwischen 68 und 75 Kg finde ich nicht so besonders groß. Zumal auch immer die Körpergröße eine Rolle spielt und auch die Fettverteilung am Körper. Interessant finde ich da eher Fragen, die den Grundumsatz betreffen. Manche machen radikale Crash-Diät, nehmen 20 oder gar 30 Kg ab und versauen sich dabei aber leider den Stoffwechsel. Das ist nicht nur skinny fat, sondern dann auch irgendwie schade für die Ess-Kultur. Ich finde es eigentlich immer ganz gut, wenn Männer ihre 2500 oder gar 3000 Kcal täglich essen können, ohne dass die Figur leidet - weil der Stoffwechsel gut läuft und der Grundumsatz hoch ist.
Tja möchte sich halt nicht jeder von nur 900 kcal am Tag ernähren und dazu Kindergeschirr verwenden ;)
Ach, das muss ich nie. Hatte aufgrund Frustessattacke wieder über 1 kg Pralinen (180 CHF gekostet, verdammtes Qualitätssyndrom) in wenigen Tagen gefuttert. Dennoch momentan nur leicht über 70 kg. Ich habe mindestens 2500 kcal Grundumsatz, für Zunehmen muss ich oberhalb 3000 sein... ganz schön deftig.
 
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  • #130
Naja, die 5 kostbarsten Rohstoffe sind eigentlich schwarzer Sesam, wilder Sanddorn, aktivierte (mit abgebauten Hemmstoffen) Baumnuss und nativer fermentierter Rohkakao, alles andere ist abgeschlagen. Wobei als Getreide noch am ehesten Canihua mithalten kann (ich habe Flocken und Mehl davon), danach kommt Rothirse und Corakorn (die vermutlich 2 wertvollsten Getreide). Getreide/Pseudogetreide brauchts eigentlich nur um Fette zu reduzieren da ansonsten leberlastig im Stoffwechsel. Der wilde Sanddorn kann sogar B12 haben, würde jedoch als Veganer trotzdem noch supplementieren oder aber als Vegetarier Rohmilch dazunehmen. Damit kann man theoretisch ewig vital leben mit nur rund 5 Rohstoffen. Trinken würde ich dazu noch starken Pu Erh oder Zistrosentee, das entgiftet besser als jedes andere Kraut. Als Gemüse-Zusatz ist frischer Kurkuma/schwarzer Rettich (wird ja immer öfters im Laden angeboten) unerreichbar gesund, bräuchte nichts anderes, alles andere ist Beilage. Beides aktiviert hochgradig Leberstoffwechsel besser als fast alles andere.

Aber man kann natürlich auch nur einfach essen "was man gerne hat", Psyche ist wichtig, besser noch man isst es gerne und auch noch gut.

Bei den genannten Rohstoffen ist Zunehmen nur schwer möglich, auch bei denen welche meinen dass sie unglückliche "Dickgene" haben mit stotterndem Stoffwechsel. Am Ende aber muss man sich einfach "wohl fühlen", das hat mit Figur nicht unbedingt was zu tun.

Klar, im Laden hatts abertausende Produkte, eine Milliardenindustrie, wirklich brauchen tuts aber nur 5 bis 10 Rohstoffe und hoffentlich Liebe.

Das Meiste mag gut schmecken, aber ist bei Nährstoffen nichts als Plunder.
 
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  • #131
Ich möchte einfach erwähnen, auch wenn oft gesagt wird dass sowieso alles nur Zufall sei oder quasi "in die Wiege gelegt", muss ich da erfahrungsbasiert klar abwinken. Vor rund 10 Jahren, Transition war ab da vorangegangen, als ich noch Industriefood gegessen habe war ich schwerkrank gewesen, klinisch geshen unter Lebensgefahr. Hat lange gebraucht bis ich es überhaupt wahrhaben wollte. Habe jedoch nicht behandeln lassen da ich diesen Schicksalschlag mir selber verleugnet habe (kann ja gar nicht sein, du bist noch jung, das ist unfassbar sowas) und es meine soziale Integrität ruinieren würde käme es ans Tageslicht. Ich musste damit selber fertig werden oder ganz einfach sterben.

Danach habe ich radikal alles umgestellt, jahrelang über Nahrung hergebrütet und alles bis ins Detail untersucht (da habe ich auch viel unschönes aufgedeckt, Oh Ja). Danach kam andauernde Selbstbehandlung und heute bin ich vitaler als ich es jemals im Leben war, sogar das Kopfweh was meine Anfälligkeit ist (seit Kindheit) ist fast vollkommen für immer verschwunden, es ist unglaublich das alles. Tödliche Krankheit besiegt, Kopfweh fast vollständig eliminiert, dazu genug Potent für täglich Sex. Das alles nur durch gehaltreiche Ernährung. Da kann man mir sagen was man möchte, ich habe meine Beweise.

Ja ne, ich bin und war nie ein Helfertyp da ich mir selber helfe, aber wenn man mich lieb fragt vielleicht auch jemand anderem...

Krankheiten fürchte ich nicht mehr, da fühle ich mich effektiv "drüber", nachdem was ich da bezwungen habe. Nur die Gesellschaft und ihre Ansprüche bereiten mir oft Mühe; ein immer öfters wahnwitziges Konstrukt welches völlig an dem was wirklich nötig wäre vorbeigeht, alles nur weil es entweder eingetrichtert wurde oder falsche Sicherheit schafft.
 
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  • #132
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  • #135
Also ich finds gut wenn die ältere Generation ein bischen das Szepter der jungen Generation in die Hand nimmt und sich ausreichend mit ihrem spriessenden Weltbild auseinandersetzt. Auch verstehen was sie braucht z.B. ungestörte Zeit füreinander bei einem kritischen Date. Da zu intervenieren ist nicht nur untaktvoll, gar hochgradig manipulativ.

Wegen Sex, da kenne ich bei beiden Geschlechtern so ziemlich jedes Detail, wobei ich das bei weiblichem Körper nie vollständig erfassen kann ohne diesen Körper zu haben. Grundsätzlich haben beide Geschlechter ähnliche Potentiale und Organe gemeinsamen Ursprungs welche auf höchstem Niveau ziemlich ähnlich funktionieren, da es nicht vollkommen abgetrennt ist sondern Parallelen aufweist. Bei mir selber weiss ich alles und konnte schon sexuelle Zustände tagelanger Euphorie erzeugen dank dem was man in der Eso/Neoterik "Kundalini" nennt. Also das ist keine Sache von 1 Stunde oder so sondern viele Tagen. Im Extremfall ohne Schlafphasen mehr da euphorischer Zustand zu gross. Da es aber auf Dauer auch unbemerkt drogenähnlich anstrengt muss ich nach einer bestimmten Zeit erzwingend "runterfahren" indem ich mich vollkommen mental beruhige und einfach daliege bis ich einschlafen kann.

Ansich kann man das für sich alleine machen oder mit Partner, da gibts keine Begrenzungen. Wichtig ist nur dass man sich vollkommen öffnen kann und keine hemmenden Gefühle hat. Um es zu boosten kann ich diverse Hilfsmittel (Adaptogene, Aphrodisiaka, mentale Zustände) verwenden, es geht weit über das hinaus als einfach nur innig den Körper des Partners liebkosen, das wäre einfach ein schönes Addon welches ich gerne haben würde: Für Kundalini oder Euphorie jedoch nicht notwendig. Ich mache ganzheitlichen Sex, nicht Penis rein-raus oder anderen dedizierten Biedermeier-Stuss. Der Körper ist multiple erotisch, nicht nur an einem Punkt sondern endlos viele Punkte, sofern es aktiviert ist. Je nach Euphorie werden immer mehr Punkte aktiv, darunter auch wesentlich mächtigere als die primären "Lustpunkte".

Deswegen ist ein zweiter menschlicher Körper nicht zwingend notwendig und wäre nur dann förderlich wenn er Expansiv wirkt, also wenn ich richtige innige Liebe verspüre und damit verschmelzen möchte und auch kann; so als wäre es mein eigener Körper, wenn ich ein intensiver Verbindungsdrang spüren würde und mich beherrschen muss. Das war nur einmal zusammen mit der Ex da gewesen (als sie ganz nah mit mir im Bett war), ansonsten noch nie passiert.

Klar kanns zu zweit besonders schön sein, jedoch möchte ich den Menschen ganz lieben (auch die körperliche Ebene ist selten ganz wahrgenommen) und das geht nur mit wenigen Exemplaren: Teils auch nur nach längerer Zeit wo man gegenseitig keine Hemmungen mehr verspürt und sich blind "fallen lässt". Das ist nicht etwas was ich einfach beim ONS machen kann, das ist unbrauchbar und lehne ich daher pauschal ab, dazu braucht es mindestens Langzeit-Affäre, am besten jedoch guter Partner. Somit ist hier nichts "erzwingbar", Trieb schon gar nicht, da ich eine tiefere Ebene benötige damit ich das ganze Spektrum auch gemeinsam aktivieren und auskosten kann, das ist eine grosse Vertrauensfrage und braucht starken Austausch wo man Zustände genau kennt/mitteilen und auch erspüren kann. Der weibliche Orgasmus wird übrigens teils als organisch nutzlos bezeichnet, das ist falsch da sich dann das Empfängnis stark steigert, es hat also eine Funktion wie auch beim Mann.

Naja, genug Sextalk, aber PS sollte ja 18 plus sein, daher OK. Wer meint das ich, nur weil ich Langzeit-single bin, keine Ahnung von Sex habe wird sich noch wundern.
Ähem... mit sich selber??? Zählt doch auch.
Entweder hast du Sex mit dir selbst und einem anderen oder aber ohne einen anderen, ist beides machbar, das "selbst" ist immer dabei (du musst dich selbst lieben um einen anderen zu lieben). Wenn du bei meiner Machart nicht adaptieren kannst wäre es gar eher hinderlich als förderlich, verstehen muss man es nicht. Klar, wenn man da adaptieren kann ists optimal.
 
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  • #136
Und wie ist das dann mit dem Forumsmantra "Du darfst Dich nicht verbiegen"...? :p
Wie immer sind mir Forumsmantren egal ;)
Darf sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Solche Diskussionen sind meist etwas einseitig. Hier wird oft nur von einem selbst ausgegangen - wie du schon schreibst "ICH will mich ja nicht verbiegen". Die andere Seite ist aber der Partner. Es ist für mich ein Liebesbeweis, wenn dieser kontraproduktive Verhaltensweisen zugunsten der Beziehung überdenkt und ändert. Ich betrachte es (auch) aus diesem Blickwinkel. Wenn man den anderen auf etwas Aufmerksam macht, was nachhaltig die Beziehung und das Miteinander - den Umgang miteinander, beeinflusst und er andere ändert sein Verhalten (arbeitet an sich selbst), dann ist das ein großes JA zum zum anderen.

Ein Beispiel vielleicht:
Wenn du deiner Partnerin ans Herz legst, dass du dir mehr Zeit mit ihr wünschst, weil sie ständig "verplant" ist und viel arbeitet - und sie dann darauf eingeht und aktiv etwas daran ändert - also sich hierin neu organisiert - würdest du dies nicht als Zuwendung betrachten? Als ein "JA" zu dir und deiner Person? Sie könnte natürlich auch weiter machen wie bisher und dein Bedürfniss ignorieren. Langfristig würde dies jedoch die Beziehung beeinträchtigen. Vielleicht würde dies über die Monate sogar unterschwellig in dir weiter gären. Du stellst immer häufiger fest, dass sie dir nicht genug Aufmerksamkeit entgegen bringt und du fängst an, an ihrer Liebe zu dir zu zweifeln. Das Fundament brökelt.

Es geht nicht darum sich zu verbiegen. Um beim Beispiel zu bleiben: Wenn sie nun deinem Bedürfniss nach mehr Zweisamkeit nicht nach kommt, weil sie dieses nicht erfüllen kann (oder einfach unflexibel ist oder gar ignorant), dann besteht zwar "Anziehung" zu einander, aber keine "Passung". Und diese Beziehung hat wohlmöglich keine langfristige Dauer.

MEn gibt es Menschen, die flexibel sind, die an ihrer eigenen Persönlichkeitsentwicklung interessiert sind, die bei Kritik zuhören und die ihr eigenes Verhalten gerne hinterfragen (auch zu Gunsten einer größeren Sache). Die dazu bereit sind, im Prozess miteinander zu stehen. Die begreifen und verstehen, dass dies eine Notwenigkeit ist. Und auf der anderen Seite gibt es Menschen, die ihre Standard-Parole zum Besten geben "Nimm mich so wie ich bin". Ich bin ständig unpünktlich, kann mich nicht organisieren, vergesse Verabredungen manchmal und wirke dadurch unzuverlässig - aber hey ! Nimm mich doch einfach so wie ich bin :D NEIN! Einfach NEIN. Beziehung heißt für mich, den anderen auch als Reibungsfläche zu betrachten, um in seiner eigenen Entwicklung vorran zu kommen. Bei dem Beispiel wäre es nämlich nicht nur nervig für den Partner, dass der andere unpünktlich und unzuverlässig ist, sondern derjenige hat auch selbst viel mehr Stress wenn er immer auf den letzten Drücker ist und sich nicht organisieren kann. Hinweise vom Partner oder der Partnerin sollten der eigenen Persönlichkeitsentwicklung dienen. Es geht nicht ums verbiegen....sondern darum sich zu verbessern. Wie ich es in meinem ersten Beitrag geschrieben habe "für den anderen zu einem besseren Menschen zu werden" . "Besser" meint hier nicht, dass man für den anderen besser ist - im Sinne von Anpassung/Angleichung/Verbiegen - sondern "besser" meint den eigenen Entwicklungsfortschritt - hin zu einer größeren "inneren Zufriedenheit" und Ausgeglichenheit.

Oder ein anderes Beispiel: Da ist jemand oft unangebracht und aus Launen heraus sehr zickig, weil in der Kinderstube keine angemessenen Konfliktlösungs-Fähigkeiten an die Hand gegeben wurden. Der Partner fängt nun an, sich vermehrt daran zu stören (nachdem die rose Brille ab ist) - und macht darauf aufmerksam - in einfühlsamer und verantwortlicher Weise. Zur Antwort kommt "Nimm mich so wie ich bin - so bin ich halt". In einer solchen Situation würde ich die Beziehung in die Tonne treten. Ein Partner, der nicht dazu bereit ist, Selbstreflexion zu betreiben und wenistens Ansatzweise mal darüber nach zu denken, ob das eigene Konflikt-Verhalten verbesserungswürdig ist, der hat mich nicht verdient. An Menschen, die solche halsstarrigen Grundsatz-Gedanken haben, würde ich keinen Fitzel Energie verschwenden. Ich würde sogar soweit gehen, dass für mich das Satz "Nimm mich wie ich bin" synonym dafür steht, dass man sich der Selbstreflexion verweigert.
 
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  • #137
Wie ist das eigentlich mit der Selbstliebe, die hier gerne so hoch gehalten wird?
Wenn man nicht ändern soll, wen man liebt - wie ist das dann eigentlich mit einem selbst: darf man sich also auch nicht ändern, weil man sich ja so liebt, daß man sich einfach annimmt, wie man ist?
Selbstliebe bedeutet auch Selbstbewusstsein. Und wer Selbstbewusstsein hat, ist offen für Kritik, Ratschläge, Hinweise und Verbesserungsvorschläge. Sich selbst zu mögen oder zu lieben bedeutet nicht, ignorant gegenüber anderen zu sein. Im Gegenteil. Wenn ich Menschen begegne, die wertschätzend mit sich selbst umgehen, dann sind dies idR immer Menschen, die ein freundliches und offenes Gemüt haben, die großzügig sind, verständnissvoll und nicht nachtragend. Es sind doch eigentlich meist jene, die mit Kritik nicht umgehen können, die eben nicht genügend Wertschätzung sich selbst gegenüber haben.

Viele offensichtliche oder unterschwellige Konflikte in Beziehungen und Partnerschaften resultieren doch daraus, dass die Kommunikation mangelhaft ist oder verbesserungswürdig und dass zu wenig Konfliktlösungsstrategien zur Verfügung stehen. Kommt dann noch hinzu, dass beide wenig Selbstwert besitzen, ist das eine tickende Zeitbombe.
 
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  • #138
@Xeshra Also darf man da jetzt schlussfolgern, dass du mal Affären hattest oder dergleichen, wo die Potenz täglich zur Verfügung stand? Was vorraussetzt, dass man sich innerhalb dieses Arrangements auch tagtäglich getroffen haben müsste.
 
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  • #139
Liebe ist (ohne Rangfolge):

1) Sich in die Augen sehen und dabei verschmitzt lächeln
2) Nicht verhandelbar, ausdiskutierbar, sondern einfach existent
3) Das Beste aus 2 Menschen, kombiniert zu etwas Größerem als die bloße Summe der Beiden
4) Das einem selbst Ergänzende beim Anderen finden und schätzen
5) Der Antrieb, Dinge zu erkennen und zu erreichen, an die man vorher nur vage oder gar nicht gedacht hatte
 
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  • #141
Ein Partner, der nicht dazu bereit ist, Selbstreflexion zu betreiben und wenistens Ansatzweise mal darüber nach zu denken, ob das eigene Konflikt-Verhalten verbesserungswürdig ist, der hat mich nicht verdient. An Menschen, die solche halsstarrigen Grundsatz-Gedanken haben, würde ich keinen Fitzel Energie verschwenden. Ich würde sogar soweit gehen, dass für mich das Satz "Nimm mich wie ich bin" synonym dafür steht, dass man sich der Selbstreflexion verweigert.
Was hast Du denn diesbezüglich aus Deiner letzen Beziehung über Dich gelernt, was war Dein Anteil am Scheitern und was möchtest Du jetzt ändern? :oops:
 
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  • #142
Was hast Du denn diesbezüglich aus Deiner letzen Beziehung über Dich gelernt, was war Dein Anteil am Scheitern und was möchtest Du jetzt ändern? :oops:
Welche Beziehung meinst du denn?

"Sich verbiegen" fängt für mich da an, wo der andere wie festgemeißelt in seiner Statur verharrt. Verbiegen kommt erst dann zustande, wenn der andere sich keinen mm bewegt.
Bringen aber beide die Bereitschaft mit (in einer Art Grundverständnis) sich gemeinsam weiterzuentwickeln, kommt es mEn nach gar nicht erst zu einem "Verbiegen" ;)

Jeder definiert Liebe für sich anders. Daher vielleicht mal die Fragestellung "Wann fühle ich mich vom anderen geliebt oder Wodurch fühle ich mich vom anderen geliebt?"

.... wenn ich für mich dieser Frage auf den Grund gehe, dann fühle ich mich vom anderen geliebt, wenn er für mich (und für sich selbst) dazu bereit ist, eine bessere Version seiner selbst zu werden.

Aus meinen vorangegangenen Beziehungen habe ich gelernt, dass ich niemals wieder einen Mann an meiner Seite haben möchte, der "mauert" und so eine Art Ego-Dingbums durchzieht. Menschen, die nichts zu geben haben, Menschen, die keine Kompromisse machen, Menschen, die sich nicht einlassen, Menschen die bequemlich sind und immer den einfachsten Weg suchen. Menschen, die vollkommen unbeweglich sind und darauf angesprochen sagen "Nimm mich so wie ich bin" ... Nein, aber nein danke ;) ohne Mich!
 
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Deleted member 20013

  • #143
was war Dein Anteil am Scheitern und was möchtest Du jetzt ändern? :oops:
Der Anteil war wohl, dass "sie ist, wie sie ist und so genommen werden wollte, wie sie ist" nämlich als ein Mensch mit dem Wunsch nach den beschriebenen Attributen und dass sie keinen Kompromiss hinsichtlich dieser Attribute (mehr) macht und diesbezüglich bei sich selbst keine Weiterentwicklung (mehr) zulässt. ;)
 
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  • #144
Na einfach die zeitlich letzte. War das der Musiker? Ich weiß das nicht mehr.
"Sich verbiegen" fängt für mich da an, wo der andere wie festgemeißelt in seiner Statur verharrt. Verbiegen kommt erst dann zustande, wenn der andere sich keinen mm bewegt.
Also da müßtest Du dich dann "verbiegen". Was Du jetzt keinesfalls mehr tun wirst, offenbar.
Aus meinen vorangegangenen Beziehungen habe ich gelernt, dass ich niemals wieder einen Mann an meiner Seite haben möchte, der "mauert" und so eine Art Ego-Dingbums durchzieht. Menschen, die nichts zu geben haben, Menschen, die keine Kompromisse machen, Menschen, die sich nicht einlassen, Menschen die bequemlich sind und immer den einfachsten Weg suchen. Menschen, die vollkommen unbeweglich sind und darauf angesprochen sagen "Nimm mich so wie ich bin" ... Nein, aber nein danke ;) ohne Mich!
"Die andere Seite" müßte sich also mindestens 1 mm "bewegen", damit Du Dich nicht "verbiegen" mußt. Na hoffentlich sieht "die andere Seite" das nicht auch so. Irgendwie klingt das alles nach einer ziemlich verhärteten Front. o_O
Der Anteil war wohl, dass "sie ist, wie sie ist und so genommen werden wollte, wie sie ist" nämlich als ein Mensch mit dem Wunsch nach den beschriebenen Attributen und dass sie keinen Kompromiss hinsichtlich dieser Attribute (mehr) macht und keine Weiterentwicklung diesbezüglich bei sich selbst nicht (mehr) zulässt.
So hab ich das auch interpretiert. :oops:

Da "Verbiegen" ja scheinbar ein sehr individuelles Gefühl ist, bin ich froh, daß ich sagen kann, "ich verbieg mich ganz gern mal". Warum auch nicht. Wenigstens 5 mm. Oder auch mal 10 mm. Macht das Leben irgendwie einfacher, finde ich. :) Außerdem wird "viel Bewegung" ja auch noch als ziemlich wichtig angesehen. :D
 
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  • #145
Na einfach die zeitlich letzte. War das der Musiker? Ich weiß das nicht mehr.
Der ist noch aktuell. Und die letzte Bz davor liegt ca. 4 Jahre zurück. Und hat ca. 10 Jahre gedauert. Er war ein Egoist und ich habe viel zu lange gebraucht, um das zu checken. So ist das wohl, wenn man mit 19 jemanden kennen lernt und ein bisschen blauäugig und naiv ist. ;)
Mein Anteil daran war, dass ich nicht schlauer war, und mich drauf eingelassen habe. Sagt ja auch etwas über einen aus.

Also da müßtest Du dich dann "verbiegen". Was Du jetzt keinesfalls mehr tun wirst, offenbar.
Ich gehe keine Beziehung (mehr) ein, wenn ich so jemanden kennenlerne. Da ist Hopfen und Malz verloren. Und ich denke, das ist "selbsterklärend"... oder gibt es Menschen, die Bock auf einen Ignoranten oder eine Ignorantin als Partner/in haben? :eek:
"Die andere Seite" müßte sich also mindestens 1 mm "bewegen", damit Du Dich nicht "verbiegen" mußt.
Überspitzte Formulierungen auf die Waagschale legen - dein Spezial-Talent :D

Na hoffentlich sieht "die andere Seite" das nicht auch so.
Die "andere Seite" sieht das genauso wie ich. Es geht nicht darum, Ansprüche oder Erwartungen an den anderen zu stellen, sondern dass der andere Wünsche annimmt/erkennt und ihnen gerne nachkommt - aus Liebe und Wertschätzung. Und ja, das funktioniert. Dann, wenn der andere auch ein sehr gutes Empathievermögen hat.

It´s magic :)


Irgendwie klingt das alles nach einer ziemlich verhärteten Front. o_O
? verstehe ich nicht.

Da "Verbiegen" ja scheinbar ein sehr individuelles Gefühl ist, bin ich froh, daß ich sagen kann, "ich verbieg mich ganz gern mal". Warum auch nicht. Wenigstens 5 mm. Oder auch mal 10 mm. Macht das Leben irgendwie einfacher, finde ich. :) Außerdem wird "viel Bewegung" ja auch noch als ziemlich wichtig angesehen. :D
Wir bewerten die Begrifflichkeit wahrscheinlich anders. ???

Ich sehe es so, dass in dem Moment wo einer sich verbiegen muss für den anderen, irgendwas in der Beziehung nicht so richtig rund läuft.

Dem Wunsch des anderen nachzukommen ist kein verbiegen, wenn man es gerne tut
 
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  • #146
(...) dass sie keinen Kompromiss hinsichtlich dieser Attribute (mehr) macht und diesbezüglich bei sich selbst keine Weiterentwicklung (mehr) zulässt. ;)
Na ist doch schön für alle Egoisten, Narzissten und Ignoranten, dass noch Frauen auf dem Markt sind, die sich hier gerne "weiterentwickeln" wollen und für solcherlei Lieblosigkeit zur Verfügung stehen ;)
Wünsche gutes Gelingen in der Weiterentwicklung "wie passe ich mich am besten einem Narzissten an" :D
 
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  • #148
Ich würde sogar soweit gehen, dass für mich das Satz "Nimm mich wie ich bin" synonym dafür steht, dass man sich der Selbstreflexion verweigert.
Sehe ich auch so, in der gegenseitigen Liebe muss man zusammen wachsen und nicht nur bei sich selbst verharren, ansonsten ist es Gift für die Liebe, da man sie zusammen beschreitet.

Ich wäre ja zu fast allem bereit gewesen, aber manche Leute haben gar die pickelharte Vorstellung dass alles für sie passend sein sollte, jedoch sowas wirds nie geben in echter Liebe da man nicht mehr für sich ist.
Dem Wunsch des anderen nachzukommen ist kein verbiegen, wenn man es gerne tut
Ich nehme an das ist das Geheimniss des grossen Erfolges bestimmter Individuen. Sie tun es einfach gerne, der Grund dafür ist Liebe. Nun hier besteht die Problematik: Als die Ex mich gefeuert hatte war kurzfristig meine Liebesverbindung kaputtgegangen und ich äusserte Kritik an Dingen welche ich ansonsten gerne getan hätte. Dann wird noch gesagt "dass man nun sein wahres Gesicht gezeigt hätte", das ist bei Liebesentzug logische Kausalität. Man hat "das tatsächliche Gesicht" totgetreten, denn eine absolute Kompatibilität gibt es nur bei wahrer Liebe, wenn nicht dann ist es stets auf Sand gebaut.

Man muss immer aufpassen was man am Lostreten ist, den innige Liebe ist gegenseitig und wird gegenseitig genährt. Auch ein ausgefuchster "Narzisst" wird bei inniger Liebe weich, nur spreche ich da von einem raren Zustand, selten je erreicht.

Man kann nicht sämtliche Liebesverbindungen tottreten und dann als Reaktion noch die grosse Güte erwarten, das ist fern jeder noch so phantastischen Machart. Wenn es dem Abgekoppelten jedoch schon immer allzu lau war da er es als gut ersetzbar einstuft dann mag er erstaunlich gelassen bleiben. Wenn jedoch der/die Ex nicht einmal mehr befreundet bleiben möchte, dann wirds kritisch mit dem Herz.

Ganz egal wie sehr man streitet, man sollte stets nicht ignorieren und den Frieden wiederfinden, selbst wenn man sich voneinander distanziert.
 
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  • #149
@Xeshra Also darf man da jetzt schlussfolgern, dass du mal Affären hattest oder dergleichen, wo die Potenz täglich zur Verfügung stand? Was vorraussetzt, dass man sich innerhalb dieses Arrangements auch tagtäglich getroffen haben müsste.
Was soll die Anspielung? Was hat denn meine Potenz mit Partner zu tun? Die habe ich mit oder ohne Partner, bei einem lieben Partner geht sie sogar noch rauf. Die Ex hätte ich auch jeden Tag vernaschen können...

Wenn ichs körperlich "notlich" hätte könnte ich schon Sexpartner finden, das ist viel leichter zu bekommen als Partnerschaft. Jedoch stehe ich nicht auf kurze Nummern, das befriedigt nicht, habe bereits erwähnt wieso. Lediglich Partnerschaften oder zumindest ausgedehnte Affären bringen was. Bis jetzt hatte ich jedoch nicht den richtigen Drang um jemanden auf diese Weise zu vernaschen und suche immer noch "das Wahre".
 
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