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  • #61
Liebe ist...

... eine andere Person vollständig zu akzeptieren. :)
Das gehört ohne Zweifel dazu, aber die grosse Schwierigkeit besteht darin, herauszufinden, was ein andere Person in einem sieht und was sie dabei empfindet.

Wenn man sich einmal dieser Aufgabe angenommen hat, erkennt man, dass es viele Mittel und Wege dazu gibt, die sich mit zunehmender Erfahrung eröffnen und entwickeln.
 
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  • #62
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Deleted member 21128

  • #63
Das gehört ohne Zweifel dazu, aber die grosse Schwierigkeit besteht darin, herauszufinden, was ein andere Person in einem sieht und was sie dabei empfindet.
Wenn man sich einmal dieser Aufgabe angenommen hat, erkennt man, dass es viele Mittel und Wege dazu gibt, die sich mit zunehmender Erfahrung eröffnen und entwickeln.
Wie meinst du das? Je nach Empathie und ähnlichen Skills merkt man das doch, oder nicht?
 
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  • #64
Wie machst du das?

Wie stark kann man Selbsterkenntnis aktiv herbeiführen? Und in einem bestimmten Moment mehr als sonst?
Das soll eigentlich keine Nabelschau werden. Aber es wird sich nicht ganz vermeiden lassen. ;)
So einiges habe ich ja über die Jahre schon mitbekommen über mich.
Zur Zeit geht es mir um eigene Interessen. Ich war ja von einigen Monaten abgesehen die letzten 3 Jahrzehnte nie Single und hatte mich doch sehr stark den jeweiligen Erfordernissen und Gegebenheiten angepasst.

Die erste Baustelle war die neue Wohnungseinrichtung. Wie richte ich mich ein? Was gefällt mir? Was ist "mein Stil"?

Inzwischen ist dieses Projekt soweit vorangeschritten dass die Frage aufkommt: 'Was tue ich gern in meiner Freizeit außer Motorrad fahren und schrauben wenn ich gerade nicht Sport treibe, lese, im Internet stöbere oder fernsehe?'

Reizt mich Extremsport? Wären Rucksacktouren was für mich? Mag ich vielleicht Mittelaltermärkte?

Sobald das hinreichend geklärt ist wird die Frage 'Was fange ich mit meinen Urlaubstagen/Wochen an?' akut werden.
 
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  • #68
Na, ein bißchen mehr als Akzeptanz darfs schon sein. Sonst müßte man noch den Hauptgewinn benennen, an dem gemessen Liebe bloß den Trostpreis abgäbe.
 
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  • #69
Na, ein bißchen mehr als Akzeptanz darfs schon sein. Sonst müßte man noch den Hauptgewinn benennen, an dem gemessen Liebe bloß den Trostpreis abgäbe.
Babe, wenn Du gerne als Wanderpokal angesehen möchstest, dann ist das Deine Sache. Frauen wollen normalerweise dafür geschätzt werden was sie sind, aber wenn Dich das glücklicher macht...
 
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  • #70
Babe, wenn Du gerne als Wanderpokal angesehen möchstest, dann ist das Deine Sache.
Vermutlich, und das Mißverständnis wäre dann deine Sache.

Frauen wollen normalerweise dafür geschätzt werden was sie sind, aber wenn Dich das glücklicher macht...
Ja, das ist womöglich eine tief verborgene Sehnsucht. Offensichtlicher ist, daß viele Leute dafür geschätzt werden wollen, was sie nicht sind.
 
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  • #71
Offensichtlicher ist, daß viele Leute dafür geschätzt werden wollen, was sie nicht sind.
Ist ja auch viel wertvoller - validiert es doch, was man gern wäää.... äähhhh.... !ist!

Für etwas, von dem ich weiß, dass ich es bin und mit diesem Sein auch noch d'accord bin, bedarf es keiner Bestätigung von außen.

Jaaaa.... Wertschätzung ist was anderes, als Bestätigung.... aber den Bauch gepinselt bekommt halt jeder gern (wenn auch bis zu einem bisweilen stark unterschiedlichen Ausmaß).
Und so fein unterschieden wird ja, im praktischen Umgang damit, eh selten, da die Wertschätzung oft nur im Dienste der Bestätigung steht.
 
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  • #72
Ist ja auch viel wertvoller - validiert es doch, was man gern wäää.... äähhhh.... !ist!

Für etwas, von dem ich weiß, dass ich es bin und mit diesem Sein auch noch d'accord bin, bedarf es keiner Bestätigung von außen.

Jaaaa.... Wertschätzung ist was anderes, als Bestätigung.... aber den Bauch gepinselt bekommt halt jeder gern (wenn auch bis zu einem bisweilen stark unterschiedlichen Ausmaß).
Und so fein unterschieden wird ja, im praktischen Umgang damit, eh selten, da die Wertschätzung oft nur im Dienste der Bestätigung steht.
Hab gestern einen interessanten Artikel in einem Personaler Magazin gelesen. Ging um Burn out. Da stand, es sei ein Fehler Wertschätzung vom Arbeitgeber zu erwarten, schließlich werde man für seine Arbeit bezahlt. Man soll sich selber wertschätzen, die Erwartung das vom Arbeitgeber zu bekommen, mache krank.
So oder so ähnlich, jedenfalls sinngemäß :)
 
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  • #73
Hab gestern einen interessanten Artikel in einem Personaler Magazin gelesen. Ging um Burn out. Da stand, es sei ein Fehler Wertschätzung vom Arbeitgeber zu erwarten, schließlich werde man für seine Arbeit bezahlt. Man soll sich selber wertschätzen, die Erwartung das vom Arbeitgeber zu bekommen, mache krank.
So oder so ähnlich, jedenfalls sinngemäß :)
Nit g´schimpft is g´lobt gnua.

Trotzdem lernen Führungskräfte (heutzutage wieder?) ihren Mitarbeitern Anerkennung und Wertschätzung zu entgegenzubringen. Stichwort: positive Kritik.

Keine Erwartungen an Niemanden zu haben ist das einzige was man jemandem raten kann, der niemanden hat. Das Allheilmittel ist es aber nicht. Der Mensch ist ein soziales Lebewesen.
Es wäre die die Bankrotterklärung der menschlichen Gesellschaft wenn man dieses antisoziale "Jeder stirbt für sich allein" zur allgemeinen Maxime erheben würde.
 
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  • #74
Hab gestern einen interessanten Artikel in einem Personaler Magazin gelesen. Ging um Burn out. Da stand, es sei ein Fehler Wertschätzung vom Arbeitgeber zu erwarten, schließlich werde man für seine Arbeit bezahlt. Man soll sich selber wertschätzen, die Erwartung das vom Arbeitgeber zu bekommen, mache krank.
So oder so ähnlich, jedenfalls sinngemäß :)
Für mich ist dieser "Schätze dich selbst wert"-Ansatz immer zum einen eine Art Notlösung, wenn es ein Zu-wenig an Wertschätzung gibt. Zugleich hilft es aber auch, weniger Anerkennung zu brauchen.
Wenn das an Führungskräfte gepredigt wird, finde ich das zu kurz gedacht! Es dient bestimmt dazu, sich selbst damit wohlzufühlen, wenn man schwer in der Lage ist, Leistung und Softskills anzuerkennen. Schließlich erwarten Arbeitgeber von ihren Angestellten ja in der Regel auch mehr als nur Leistung (zB Loyalität, Treue, Verbundenheit...).
Gerade jetzt, wo wir in vielen Branchen (regional unterschiedlich) einen Arbeitnehmermarkt haben, müssen sich Arbeitgeber im Wettbewerb um Bewerber und bei der Sicherung der Angestellten mehr einfallen lassen. Dabei spielen Anerkennung und Wertschätzung in der Firmenkultur oft eine Rolle mit wachsender Bedeutung.
Für etwas, von dem ich weiß, dass ich es bin und mit diesem Sein auch noch d'accord bin, bedarf es keiner Bestätigung von außen.
Stimmt schon, und doch ist es halt für viele schön und motivierend zu sehen, dass das von anderen auch wahrgenommen und anerkannt wird.
 
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  • #75
Liebe ist ...
das, was sich Gott (oder wer auch immer) für uns ausgedacht hat, damit er/sie/es da oben was zu lachen hat.
Ist doch zu lustig, wie wir uns hier abstrampeln!