sugar

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  • #31
Männer sind da anders. Ihr umwerfender Charme besteht nicht im Hüpfen.
 

Rubena

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  • #33
@Maron&marlene


Ihr habt diesen Zustand sehr gut erkannt und fast poetisch beschrieben!


Besonders der Punkt mit dem "erkennen wer der andere ist". Dieses tiefe Verständnis ist so schön, obwohl es etwas ist was ich dem anderen gebe. Ich habe mir eingebildet, dass ich der einzige Mensch auf der Welt bin, der ihn versteht Auch nachdem ich ihn 9 Monate nicht gesehen habe, muss ich noch täglich an ihn denken! Völlig verrückt. In der ersten Zeit bin ich zusammengezuckt, wenn die Automarke an mir vorbeifuhr. Ich gucke immer noch aufs Nummernschild


Aber es wird tatsächlich besser. Trotzdem will ich ihn nicht Wiedersehen, dann sterbe ich! Wir hatten übrigens nie eine Beziehung... nichts! Also was die Evolution sich dabei gedacht?


Aber ich will auch endlich wieder hüpfen, nachdem ich nun lange genug gekrabbelt bin! Deshalb bin ich hier..
 

fafner

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  • #34
Zitat von Marlene:
Vielleicht trifft man auch jemanden, mit dem man dieses zusammen leben kann, sich gegenseitig so zu sehen, dass es gut ist für beide. Sich jeder "wertgeschätzt" in seinem Sinne fühlt.
Das wäre in etwa die schon lange von mir favorisierte "Vernunftbeziehung", für die ich hier immer wieder gescholten oder ausgelacht werde....
 

sugar

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  • #35
Ich habe dich dafür nie ausgelacht. Wenn man sich gut funktioniernde, lang andauernde Ehen von älteren Herrschaften betrachtet, sind die meistens von Loyalität, von Zuneigung, von gemeinsam verbrachter langer Zeit, von Achtung und Respekt dem Andersartigen gegenüber und solch ähnlichen Dingen geprägt.


Man muss es nicht genau so leben, kann sich jedoch davon eine große Scheibe abschneiden.


Das überzogene Liebesgedöns ist m.E. einer funktionierenden Partnerschaft eher abträglich.
 
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Maron

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  • #36
Ich hatte mich tatsächlich damals in den Gemeinsamkeit mit diesem Menschen gefunden!


Aber erst durch die Vernunft konnte ich merken, dass das was mich an ihm nicht loslässt notwendigerweise bei mir selber zu betrachten wäre. Das hatte damals mit meiner Arbeit zu tun und war wie ein reales Paralleluniversum.


Der Himmel war voller Geigen:) und dann brach meine ganz praktische Alltags-Hölle los. Alle Männer mit Bart waren er. Ich muss gerade lachen, denn das ist ja wirklich ein Höllenzustand. Mit der heute gefühlten Distanzierung dazu: wenn ich einen Mann mit Bart gesehen habe (sehr modern und kommt häufig vor) habe ich nur ab und zu an den besagten Mann gedacht:)).


Rubena....was war eure Gemeinsamkeit?
 

Rubena

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  • #37
Zitat von Maron:

Er war ein Philosoph und hatte eine melancholische Sicht auf die Welt. Das hat mich fasziniert. Und leider reagiere ich sehr stark auf distanzierte Männer, das weckt vermutlich meinen jagdinstinkt Jetzt gehe ich diesen Männern im großen Bogen aus dem Weg! Ich glaube, es wird schwer für mich, wieder Gefühle zu zulassen.
 

Rubena

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  • #38
@fafner


Oh nein, diese Gefühl der Nähe und Verbundenheit hatte NICHTS mit Vernunft zu tun! Leider setzte die bei mir komplett aus
 

Heppy

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  • #39
Zitat von Traumichnich:
In meiner Beziehung hatte ich letztlich den Eindruck, sie möchte gerne, aber sie traut sich nicht, si schafft es nicht, über ihren eigenen Schatten zu springen.


Da machst'e nix : Daran kann nur die/der andere etwas ändern, darauf hast Du genau "null" Einfluß ! :-((


Hmmmm, liest sich für mich ein wenig ironisch.


Wieso springst Du nicht über Deinen Schatten und lässt sie los? Traust Du Dich nicht?


Oder ist es leichter, ihr etwas vorzuwerfen, was Du selbst (noch) nicht kannst, um aus Bequemlichkeit nicht an Dir zu arbeiten?


Vielleicht ist der "Schatten" ( sie traut sich nicht) für sie so wichtig, wie für Dich Dein "Schatten" ( ich traumichnich) das nicht loslassen an ihr.


Du hast Einfluß auf Deine Einstellung und Handlung. Fang an Verantwortung für Dich zu übernehmen und gehe mit einem guten Beispiel voran. Zeig Dir und ihr, wie über den Schatten springen geht. Dadurch hast Du und evtl. sie, die Möglichkeit, etwas zu verändern.


Du beendest Deinen Schatten, darauf hast Du Einfluss. Trau Dich!


Du weißt doch, wenn man sich selbst verändert, ändert sich vieles.


Weiterhin alles Gute Dir und viele liebe Grüße ;)
 

Picard

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  • #40
Typischer Fall! Es ist leider, durch unser romantisch verklärtes Bild einer "Verliebt"-Situation so, dass man meint, man könne auch seine eigene Intention auf das Gegenüber projizieren und sucht sich scheinbare Verhaltensweisen und Signale aus die die eigenen Gefühle in dem bestätigen! Es ist sagenhaft welche Missverständnisse manche vor vollendete Tatsachen stellen! Wir verlassen uns fortwährend auf unsere Gefühle und Instinkte, -doch diese lassen uns auch fortwährend im Stich!


Man sieht immer was man sehen WILL, man erklärt vieles in Verhaltensweisen und strickt sich ein eigenes Universum der Glückseligkeit. Heimlich Verliebte z.B. stemmen sich sogar unbewusst gegen ein "Outing" um ihre, im Geheimen schon eventuell bestätigten, Befürchtungen nicht bestätigt zu bekommen. Lieber lebt man in seiner Welt und freut sich über "Signale" vom Gegenüber die Stück für Stück Fakten für eine Welt schaffen die nichts mit der Realität zu tun hat!


Man sollte, es ist zwar leichter gesagt als getan, sich auf Logik, Rationalität und deterministische Beobachtungen stützen! Die einfachste Möglichkeit ist meist immer die Richtige -auch in der Liebe!


Viele Missverständnisse und traurige Schicksale könnten uns erspart bleiben wenn wir endlich vorrausschauend und logisch distanziert bleiben, wenn es passt dann passt es! -auch ohne romantisch verklärte Impulse einfließen zu lassen!


Meine Erfahrung: Den Mutigen gehört die Welt -wenn sie mit Konsequenzen leben können!!!!


LG
 
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Marlene

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  • #41
Ich glaube ja immer noch an die "Symmetrie des Eigentümlichsten". Dass es sie wirklich gibt und nicht nur eine Projektion ist. Nur der Wunsch ist Projektion, der Wunsch, dieser Mensch erfüllt sie und dann muss dieser "Arme" dafür herhalten.
 

Heppy

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  • #42
Zitat von Rubena:
Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Thema eröffne. Ist ja nicht ganz ungefährlich, sich dem Forum zu stellen, mit allen Schwächen und Eigenheiten. aber ich wage es mal und hoffe auf Gnade
Ich habe nun schon öfter lesen müssen, wie Menschen sich verlieben und vom Date vermeintliche Signale erhalten, dass diese Gefühle auch erwidert werden... doch plötzlich benötigt einer von beiden Abstand oder will nur Freundschaft. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass keine Beziehung so funktioniert. Das Bedürfnis nach Nähe muss beidseitig sein. Warum ist es das aber nicht? Was täuscht uns manchmal so sehr an unseren Gefühlen? Müssten wir nicht merken, dass der andere nicht dasselbe fühlt? Meinem "Missverständnis" begegnete ich vor 2 Jahren. Ich habe mich diesem Mann so nah gefühlt, als ob sich unsere Seelen berühren könnten. Unvorstellbar für mich, das es ihm nicht ebenso erging. Ich hätte doch nicht so fühlen können, wenn er nichts signalisiert hätte?! Nicht das der Eindruck entsteht ich bin eine Frau, die die Welt mit Zuckerguss überzieht (gehöre eher zu den misstrauischen und abgeklärten Frauen). Dieses Gefühl der Nähe hatte ich bisher nur dieses eine Mal in meinem Leben. Er wollte nur Freundschaft, rückte damit aber erst raus, als ich direkt nachgefragt habe. Er hat zu diesem Zeitpunkt schon 8 Monate gewusst, wie ich für ihn fühle. Bei anderen Männern weiß ich sofort, dass da nicht läuft.. ich kann es sofort fühlen.


Was spielt uns die Psyche für einen Streich mit dieser Illusion? Der Schmerz ist grausam... ganz besonders, wenn der Kontakt weitergeht. Als ob ich mir die Nase am süssigkeitenladen plattdrücke... alles schön sichtbar, aber unerreichbar


Als Ergebnis dieser Erfahrung traue ich mich nicht mehr an eine neue Beziehung. Ich kann meinen Gefühlen schließlich nicht vertrauen, oder? Mist... viel zu viele Fragen... sucht euch eine aus.


Ich kenne diese Unsicherheit mit den Gefühlen. Ich habe lernen müssen,dürfen,können und tue es immer noch, das Gefühle nicht täuschen sondern etwas in mir erwecken. Entweder alte Gefühlte, die mich an etwas Erinnern, vielleicht etwas unverarbeitetes oder etwas altes, was früher gut war, doch heute hinderlich für mich ist. Dies auseinander zu bekommen, stellt immer wieder eine Herausforderung für mich dar. Manche Gefühle erwecken auch Sehnsüchte in mir, die vielleicht lange versteckt waren. Ein Partner spiegelt nach einiger Zeit immer etwas von mir. Es gilt, das zu entdecken, erkennen und dann ggf. etwas damit zu machen, lassen etc. Das kann sehr wehtun und ist oftmals mit Schmerz verbunden, doch lass ich diesen los, geschehen wundervolle Dinge.


Ich glaube, Du kannst Deinen Gefühlen vertrauen, jedoch ob sie auf den Mann/Partner bezogen werden können, würde ich mich eher fragen. Ob es etwas Dir bekanntes ist oder etwas altes vertrautes ist, ob es etwas neues ist oder schon immer in Dir schlummerte und er es erweckt hat? usw. Ein Partner kann nicht alles erfüllen, er kann nur unterstützen, doch dazu muss er wissen, wie.


Gestalte Deine eigenen Süssigkeiten, dann brauchst Du Dir Deine Nase nicht mehr platt drücken. Und die Männer kommen dann zu Dir. ;)


Je nachdem mit welcher Einstellung Du an die Fragen herangehst, wirst Du Deine Antworten finden. Alles Gute.
 

sugar

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  • #43
@Marlene


Es befindet sich in einer Beziehung zueinander. At the end of the day ist es jedoch dasselbe.


(Subjekt-Objekt)
 
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sugar

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  • #45
Es bezog sich auf etwas anderes. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass ihre und meine Auffassung im Kern nicht divergieren, da ich den Eindruck hatte, dass sie indirekt darauf Bezug nahm.


(Geschöpf und Schöpfer und all das. Es stellte keine Ablehnung einer Metaphysik oder Spiritualität dar.)
 
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sugar

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  • #46
@Maron


Dein "Liebe als wäre dein Herz nie gebrochen" hat mir auch sehr gefallen. Es steht nicht im Gegensatz zur Vernunft.
 

lisalustig

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  • #47
Zitat von Picard:
Man sieht immer was man sehen WILL, man erklärt vieles in Verhaltensweisen und strickt sich ein eigenes Universum der Glückseligkeit. LG

Ja, da ist schon was dran. Mit rosaroter Brille lassen sich so manch leise Zweifel übersehen und ignorieren. Erst wenn die Akut-Verliebt-Phase vorbei ist, kann man realistisch denken und entsprechend handeln.
 
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Rubena

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  • #48
Ich fürchte, dass ich dazu neige, mir Männer auszusuchen, die mich immer auf distanz halten. Aber eigentlich wünsche ich mir eine eher symbiotische beziehung. Da spielt die Prägung durch den Vater natürlich auch eine große Rolle. Obwohl ich weiß, dass so ein Mann nicht gut für mich ist, kann ich es doch nicht einfach abschalten. Aber... ich kann weglaufen Und das habe ich gemacht. Aber wieso ist mir diese Sackgasse noch nie umgekehrt passiert? Wenn ich merke, dass sich jemand für mich interessiert (er mich aber nicht) gebe ich nie das Signal "vielleicht", sondern immer "nein". Geht euch das auch so? Ich glaube, die Sackgasse könnte verhindert werden... oder?
 

sugar

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  • #49
Solche Prägungen sitzen zu tief und sind zu komplex als dass man sie vermeiden könnte.


Zumindest aber ist es eine sehr große Arbeit, diese Mechanismen aufzubrechen und sie zu einer größeren Freiheit hin zu ändern.


Das erlebt Unnahbare ist im Übrigen ein häufiges Motiv bei Frauen.


Es hat aber auch biologische Ursachen. Die Symbiose hat etwas mit der Sexualität zu tun. Daher wird auch häufig ein Held, ein Eroberer etc. gesucht. Aber es muss einer sein, der einen sieht, einen versteht, einem entspricht usw.
 
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troubadix

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  • #50
Der Garten des Herrn Ming


Im stillen Gartenreiche


des alten Gärtners Ming,


da schwimmt in einem Teiche


ein Wasserrosending


Den alten Ming in China


entzückt sie ungemein,


er nennt sie Catharina


chinesisch: Ka-Ta-Rain.


Mit einer Pluderhose


und sehr verliebtem Sinn


geht er zu seiner Rose


am Rand des Teiches hin.


Er singt ein Lied und fächelt


der Rose Kühlung zu.


Die Rose aber lächelt


nur für den Goldfisch Wu.


Sie liebt das goldne Fischchen,


das oft vorüberschießt


und auf den Blättertischchen


den Rosenduft genießt.


Doch Wu, der Goldfischknabe,


der lockre Bube, gibt


ihr weder Gruß noch Gabe,


weil er ein Hühnchenliebt.


Er liebt Schu-Schu, das kleine


goldrote Hühnerding.


Jedoch Schu-Schu, die Feine


liebt nur den Gärtner Ming.


So liebt Herr Ming Cathrina,


Cathrina liebt den Wu.


Wu liebt Schu-Schu aus China,


den Gärtner liebt Schu-Schu.


Man liebt sich sanft und leise,


doch keiner liebt zurück.


Und niemand in dem Kreise


hat in der Liebe Glück.


Sie leben und sie warten,


sind traurig und verliebt,


in diesem kleinen Garten,


von dem es viele gibt.


​James Krüss
 
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Rubena

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  • #51
@troubadix


Ja, genau so! Ich bin der Fisch, der das Huhn liebt Das ist sehr treffend und sehr schön!! Vielen Dank dafür!
 
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Marlene

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  • #52
Zitat von Rubena:
Aber wieso ist mir diese Sackgasse noch nie umgekehrt passiert? Wenn ich merke, dass sich jemand für mich interessiert (er mich aber nicht) gebe ich nie das Signal "vielleicht", sondern immer "nein". Geht euch das auch so? Ich glaube, die Sackgasse könnte verhindert werden... oder?
Das "Vielleicht" kann man gerade bei PS "üben". Gerade, weil man sich überhaupt nicht kennt, ist man versucht, sich erstmal einzulassen, offen zu sein, auch wenn es nicht ganz klar ist, sondern mehr so hin- und hergerissen. Damit landet man auch in der Sackgasse, da das "Vielleicht" schon irgendwie begründet ist. Es geht nicht, sich auf Dauer zu irgendetwas zu zwingen, was man eigentlich nicht kann. Deswegen bin ich wieder bei dem klaren "Ja" gelandet. Lieber das Risiko haben, auf die Nase zu fallen, als im Hin und Her zu leben. Das ändert sich nämlich nur meistens zu der einen Seite, zu der "Eigentlich-Nein-Seite".


Das mit der Faszination der Distanz kenne ich auch. Sie macht die Eroberung besonders "wertvoll", hält einen sogar im permanenten Stadium der Eroberung und liegt - wie schon gemeint - wohl darin begründet, diese Urliebe eines distanzierten oder ambivalent erscheinenden Vaters endlich zu erhalten. Irgendwann löst sich diese Sehnsucht auf, und zwar dann, wenn man endlich gelernt hat, den Vater von dem Mann an seiner Seite getrennt zu sehen, sie nicht zu verwechseln. Hört sich leicht an, ist aber ein ganz schön harter Weg, finde ich.
 
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Marlene

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  • #53
Also, kurz: bleib ruhig bei Deinem "Ja" oder "Nein", Rubena.:) Ich finde, das ist so besser.
 

Mentalista

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  • #54
Zitat von Hemingway:
Ja absolut. Geht mir genauso wenn ich verliebt bin. Ich glaub auch, dass man dann gerne mal viel überinterpretiert und so auch zu Fehleinschätzungen kommt. Die Nerven sind halt auf hypersensibel gestellt.

Ich denke, dass hat alles was mit den Hormonen und der genetischen Zusammenpassung zu tun. Da wird Frau von einer gewissen Kraft gesteuert und hält das für Liebe.


Da ich ja über 50 bin und bei mir sich hormonell vieles beruhigt hat, reagiere ich ganz anders als früher, viel entspannter und auch geklärter.
 
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Marlene

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  • #55
Mentalista - hat sich mit der Beruhigung auch Deine Zielgruppe geändert? Ich meine, kommen jetzt auch andere Männer in Frage, die nicht von der "Hormonsteuerung" Dich sonst angezogen hätten?
 

Rubena

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  • #56
Zitat von Marlene:
Also, kurz: bleib ruhig bei Deinem "Ja" oder "Nein", Rubena.:) Ich finde, das ist so besser.

Das glaube ich auch. Ich fühle mich nicht wohl dabei, die Gefühle von Menschen zu benutzen. Es ist etwas anderes, wenn die Gefühle da sind und sich nach einiger Zeit verändern, das kann ich dann nicht ändern, aber ich weiß genau, ob ich verliebt bin oder nicht.
 

fafner

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  • #57
Zitat von Rubena:
Aber wieso ist mir diese Sackgasse noch nie umgekehrt passiert? Wenn ich merke, dass sich jemand für mich interessiert (er mich aber nicht) gebe ich nie das Signal "vielleicht", sondern immer "nein".
Ich hab es aber auch schon erlebt, daß trotz ausgesprochenem Nein von mir sie das selbsttätig in ein Vielleicht umgedeutet hat. Was bitte soll ich denn da machen?
 

sugar

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  • #58
Woyzeck: Ich geh'. Es is viel möglich. Der Mensch! Es is viel möglich. – Wir haben schön Wetter, Herr Hauptmann. Sehn Sie, so ein schöner, fester, grauer Himmel; man könnte Lust bekommen, ein' Kloben hineinzuschlagen und sich daran zu hängen, nur wegen des Gedankenstriches zwischen Ja und wieder Ja – und Nein. Herr Hauptmann, Ja und Nein? Ist das Nein am Ja oder das Ja am Nein schuld? Ich will darüber nachdenken.


G. Büchner
 

Rubena

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  • #59
Zitat von fafner:
Ich hab es aber auch schon erlebt, daß trotz ausgesprochenem Nein von mir sie das selbsttätig in ein Vielleicht umgedeutet hat. Was bitte soll ich denn da machen?

Es gibt natürlich Menschen, die ein "nein" ignorieren, weil sie wohl hoffen, die Entscheidung verändern zu können. So nach dem Motto, "...du musst mir nur eine Chance geben... ich bin gut für dich... ich tue alles damit du mich liebst". Diese Gedanken hatte ich auch. Aber dann kommt der entscheidende Moment: schätze ich mich selbst hoch, dann gehe ich und denke im besten Fall: sein Pech. Oder lasse ich meine Würde sausen und bettele um seine/ihre Liebe. Da ist dann wohl die Persönlichkeit entscheidend. Ein eindeutiges "nein" ist eigentlich nicht misszuverstehen. Aber meistens ist es ein vielleicht... leider!
 

vivi

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  • #60
Zitat von Mentalista:
Ich denke, dass hat alles was mit den Hormonen und der genetischen Zusammenpassung zu tun. Da wird Frau von einer gewissen Kraft gesteuert und hält das für Liebe.


Da ich ja über 50 bin und bei mir sich hormonell vieles beruhigt hat, reagiere ich ganz anders als früher, viel entspannter und auch geklärter.

Mentalista,


da stellt sich nur die Frage, ob das die "Gegenseite" genauso sieht. Da kommt man dann womöglich ganz schnell mal als abgeklärt oder berechnend rüber.


Mal abgesehen davon, dass es auch einige Fälle gibt (ich weiß jetzt nicht, ob das nur bei Frauen so ist) wo eine weitere vermeintliche biologische Uhr tickt und dem Besitzer versucht einzureden: "Jetzt oder nie"....und dann können die kuriosesten Sachen passieren.