Rubena

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  • #1

Liebe als Sackgasse

Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Thema eröffne. Ist ja nicht ganz ungefährlich, sich dem Forum zu stellen, mit allen Schwächen und Eigenheiten. aber ich wage es mal und hoffe auf Gnade


Ich habe nun schon öfter lesen müssen, wie Menschen sich verlieben und vom Date vermeintliche Signale erhalten, dass diese Gefühle auch erwidert werden... doch plötzlich benötigt einer von beiden Abstand oder will nur Freundschaft. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass keine Beziehung so funktioniert. Das Bedürfnis nach Nähe muss beidseitig sein. Warum ist es das aber nicht? Was täuscht uns manchmal so sehr an unseren Gefühlen? Müssten wir nicht merken, dass der andere nicht dasselbe fühlt? Meinem "Missverständnis" begegnete ich vor 2 Jahren. Ich habe mich diesem Mann so nah gefühlt, als ob sich unsere Seelen berühren könnten. Unvorstellbar für mich, das es ihm nicht ebenso erging. Ich hätte doch nicht so fühlen können, wenn er nichts signalisiert hätte?! Nicht das der Eindruck entsteht ich bin eine Frau, die die Welt mit Zuckerguss überzieht (gehöre eher zu den misstrauischen und abgeklärten Frauen). Dieses Gefühl der Nähe hatte ich bisher nur dieses eine Mal in meinem Leben. Er wollte nur Freundschaft, rückte damit aber erst raus, als ich direkt nachgefragt habe. Er hat zu diesem Zeitpunkt schon 8 Monate gewusst, wie ich für ihn fühle. Bei anderen Männern weiß ich sofort, dass da nicht läuft.. ich kann es sofort fühlen.


Was spielt uns die Psyche für einen Streich mit dieser Illusion? Der Schmerz ist grausam... ganz besonders, wenn der Kontakt weitergeht. Als ob ich mir die Nase am süssigkeitenladen plattdrücke... alles schön sichtbar, aber unerreichbar


Als Ergebnis dieser Erfahrung traue ich mich nicht mehr an eine neue Beziehung. Ich kann meinen Gefühlen schließlich nicht vertrauen, oder? Mist... viel zu viele Fragen... sucht euch eine aus.
 
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sugar

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  • #2
"Es gehört Mut zur Liebe!"
 

Hemingway

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  • #3
Ein befreundeter Psyhiater hat mir mal gesagt: "Verliebt sein ist ein psychoseähnlicher Zustand!" Glaube da ist was dran...
 
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Rubena

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  • #4
Zitat von sugar:

nette Retourkutsche! Trifft hier aber nicht ganz (in Bezug auf einen Neuanfang vielleicht). ich hätte auf jeden Fall den Mut gehabt, mit diesem Mann alles zu wagen, aber jetzt zweifel ich an meinen Gefühlen..


ich dachte, wenn es sich richtig anfühlt ist es auch richtig!
 

Rubena

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  • #5
Zitat von Hemingway:
Ein befreundeter Psyhiater hat mir mal gesagt: "Verliebt sein ist ein psychoseähnlicher Zustand!" Glaube da ist was dran...

Er hat recht! Die Gedanken kreisen um nichts anderes mehr. Ich konnte nicht essen und nicht schlafen... schrecklich! Das braucht dich niemand... eigentlich... also vielleicht nur, wenn es dem anderen auch so geht... dann ist alles gut!
 

Hemingway

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  • #6
Zitat von Rubena:
Er hat recht! Die Gedanken kreisen um nichts anderes mehr. Ich konnte nicht essen und nicht schlafen... schrecklich! Das braucht dich niemand... eigentlich... also vielleicht nur, wenn es dem anderen auch so geht... dann ist alles gut!

Ja absolut. Geht mir genauso wenn ich verliebt bin. Ich glaub auch, dass man dann gerne mal viel überinterpretiert und so auch zu Fehleinschätzungen kommt. Die Nerven sind halt auf hypersensibel gestellt.
 
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Rubena

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  • #7
Aber sollte es nicht einen Mechanismus geben, der verhindert, dass "falsch verlieben" überhaupt passiert? Was ist mit den vielen biologischen Reaktionen? Geruch, Stimme, Ausstrahlung... darauf regieren wir doch nur, wenn es passt... und dann.. passt es doch nicht
 

Hemingway

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  • #8
Ehrlich gesagt bin ich da mit meinem biologischen Wissen am Ende. Aber wenn du auf seinen Geruch, Stimme, Ausstrahlung etc. reagierst heißt das ja nicht, dass es umgekehrt auch so ist,..


Vielleicht baut die Evolution ja irgendwann so einen Verhinderungs-Mechanismus ein. ("Hoffentlich!")
 

TPT

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  • #9
Unsere Gefühle täuschen uns nicht , aber unsere Gefühle können sich ständig ändern. Das wird stark dadurch gesteuert und beeinflußt, was der andere sagt oder tut.
 

t.b.d.

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  • #10
Zitat von Rubena:
nette Retourkutsche! Trifft hier aber nicht ganz (in Bezug auf einen Neuanfang vielleicht). ich hätte auf jeden Fall den Mut gehabt, mit diesem Mann alles zu wagen, aber jetzt zweifel ich an meinen Gefühlen..


ich dachte, wenn es sich richtig anfühlt ist es auch richtig!

Was wenn ihm der Mut gefehlt hat?
 

sugar

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  • #12
Oft liebt man das Bild, das man sich von jemanden macht und überfordert ihn damit.


Manchmal unterfordert man ihn auch.


Hin und wieder denke ich, die Liebe ist eine Art Notwendigkeitsgefühl wie der Hunger.
 
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sugar

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  • #13
Ich finde die Vorstellung, dass es im Universum ein allumfassendes, höheres Wesen gibt, das uns liebt etwas abwegig. Vieles leiten wir nämlich davon ab. Wir projizieren ein Verlangen in eine religiöse Ebene und bilden ein idealisiertes Eltern-Kind-Verhältnis.
 
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lisalustig

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  • #14
Zitat von Rubena:
Aber sollte es nicht einen Mechanismus geben, der verhindert, dass "falsch verlieben" überhaupt passiert?

Ich glaube, dass die meisten Menschen sich im Laufe des Lebens mehr oder weniger mal "falsch" verlieben. Manchmal passiert das einfach. Als Gegenmittel hilft dann nur Abstand und Zeit.


Anfängliche Gefühle können im Entwicklungsstadium quasi "verrecken" oder werden durch das näher Kennenlernen mit erkennender Nichtpassung abgetötet. Während einer die Gefühle verliert, wirds beim anderen immer mehr. Eine tragische Entwicklung - aber nicht selten. Deswegen gehen eben viele Beziehungsversuche in die sprichwörtliche Hose. Da wird dann mit Freundschafts(+)Szenarien argumentiert, um die fehlende Gefühlsbasis auszuklammern. Und der mit den großen Gefühlen fragt sich, was ist nur los, hab ich was falsch gemacht....
 
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  • #15
Ich tendiere zu t.b.d. (# 10), will aber auch die von LisaLustig aufgestellte These (# 14) nicht ganz ausschließen.


In meiner Beziehung hatte ich letztlich den Eindruck, sie möchte gerne, aber sie traut sich nicht, si schafft es nicht, über ihren eigenen Schatten zu springen.


Da machst'e nix : Daran kann nur die/der andere etwas ändern, darauf hast Du genau "null" Einfluß ! :-((
 

Rubena

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  • #16
Ich kapiere trotzdem nicht, warum uns bei manchen Menschen die unwichtigsten Dinge stören (Frisur o.ä.) und der verliebte alles hinnimmt (Behaarung wie ein Affe). Plötzlich ist alles unwichtig und wir lassen uns auch schlecht behandeln, finden für alles eine Entschuldigung


@traumichnicht


Ich glaube, wenn diese tiefen Gefühle da sind, kann man nicht überlegen und rational handeln. Deshalb ist dieses Gefühl auch so beängstigend. Aber wenn es lauwarm ist, gewinnt der Verstand die Oberhand, dann kommt die Unsicherheit. Kommt die Verliebtheit vielleicht später... oder lass ich es gleich bleiben...!?


Es könnte natürlich auch sein, dass es immer einen Partner gibt, der mehr liebt.
 

sugar

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  • #17
Dass zwei Menschen völlig identisch hinsichtlich der Motive, der Art und Intensität lieben halte ich für komplett ausgeschlossen.


Ich denke nicht, dass man trotzdem liebt, sondern weil. Das Trotzdem ist eine Idealisierung.


Dass man über vieles hinweg sieht ist ein Arrangement.
 
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Hemingway

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  • #18
Verliebt sein und Liebe sind ja zwei verschiedene Paar Schuhe, wie glaube ich alles hier wissen. Jetzt mal ne Frage von mir hierzu. Kann sich verliebt sein überhaupt über einen längeren Zeitraum entwickeln? Aus meiner Erfahrung ist es nämlich so, dass ich wenn ich einen Menschen kennenlerne auch relativ flott verliebt bin, wenn er mich anzieht. Habe es aber noch nie erlebt, dass ich mich plötzlich in jemanden, für den ich immer nur freundschaftliche Gefühle hatte, verliebt habe.
 

sugar

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  • #20
Zitat von Hemingway:
Verliebt sein und Liebe sind ja zwei verschiedene Paar Schuhe, wie glaube ich alles hier wissen. Jetzt mal ne Frage von mir hierzu. Kann sich verliebt sein überhaupt über einen längeren Zeitraum entwickeln? Aus meiner Erfahrung ist es nämlich so, dass ich wenn ich einen Menschen kennenlerne auch relativ flott verliebt bin, wenn er mich anzieht. Habe es aber noch nie erlebt, dass ich mich plötzlich in jemanden, für den ich immer nur freundschaftliche Gefühle hatte, verliebt habe.

Für zwei paar Schuhe halte ich Verliebtsein und Liebe nicht, es sind verschiedene Aspekte.
 
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sugar

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  • #22
Wobei das mit den zwei Paar Schuhen eigentlich stimmig ist, wenn ich länger darüber nachdenke. Es ist nicht komplett unterschiedlich aber verschieden.
 

sugar

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  • #24
:)
 

Bonny1971

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  • #25
@Rubena: ich kann sehr gut mitfühlen, wie es Dir geht und was für Gefühle und Gedanken kreisen. Mir geht es gerade genau so wie Dir.


​Ja, ich hatte auch immer das Gefühl, wenn wir uns in die Augen sehen, kann ich seine Seele sehen. So aufgehoben, geborgen und verstanden gefühlt, habe ich mich noch nie zuvor.


​Es hat mich einerseits anfangs ziemlich erschreckt, so zu fühlen.....als ob wir uns schon ewig kannten. Seelenverwandte.....aber auch ich dachte, wenn ich so fühle, kann es nur daran liegen, dass er das auch für mich empfindet.


Da habe ich wohl falsch gedacht.
 
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fafner

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  • #26
Zitat von Traumichnich:
In meiner Beziehung hatte ich letztlich den Eindruck, sie möchte gerne, aber sie traut sich nicht, sie schafft es nicht, über ihren eigenen Schatten zu springen.
Möchte gerne was? Traut sich was nicht? Dich zu lieben? Was für ein Schatten?

Man kann doch jemandem nicht vorwerfen, daß er/sie einen nicht liebt...
 
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Maron

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  • #27
Zitat von sugar:

Liebe Rubena


Mich hat dein Beitrag, als ich ihn vor zwei Tagen gelesen habe, sofort sehr berührt. Meine Gedanken wandern seither immer wieder zurück zu dem Zeitpunkt an dem ich vor fünf Jahren sehr irritiert war. Ich kenne diese rätselhafte Frage "irren sich meine Gefühle"?


Von meinem heutigen Standpunkt aus würde ich sagen, die Gefühle am Weg in der Sackgasse können sich nicht geirrt haben - sind ja meine gewesen und ehrlich gesagt ich sehe mich in meiner Erinnerung sofort wieder den Weg entlang hüpfen:).


Wusste ich, dass ich mich in der Sackgasse befinde? Nein. Es wurden hier schon viele treffende Aussagen zu Freundschaft plus und minus getätigt. Ich kann mich erinnern was ich fühlte als ich am Ende stand. Meine Gefühle zu diesem Zeitpunkt gaben mir immense Rätsel auf. Wie gesagt, wenn ich lese was du schreibst dann bin ich in meiner Erinnerung wieder genau da - am besten beschreibt es das Wort Schock. Alle Zeichen standen damit auf: ich kann nicht weiterhüpfen. es wäre blöd zu hüpfen. warum hüpfte ich überhaupt? wer hüpft schon in der Sackgasse?


Die offenen Fragen an mich selber wurden immer unangenehmer.


Kann sich eine Sackgasse so gut anfühlen? Ja. Kann sich das Ende der Sackgasse so schlecht anfühlen? Ja.


Kann ich mit dem Wissen wie sich Schock und Kummer, sowie Zuneigung, Freude, Freundschaft, Liebe, Mut bei mir anfühlt noch einmal sorglos hüpfen? Ja und ich bin froh darüber. Vielleicht hüpf ich nicht mehr mit schwingendem Zopf und fliegendem Rock - aber auf das Hüpfen will ich nicht verzichten. Und ehrlich: in der Gasse war ich sowieso alleine. Aus heutiger Sicht sehe ich auch niemand anderen in diesem Bild. Es war wie die Gasse die notwendig war um zu erleben wie ich bin.


Ich habe keine Ahnung ob das jetzt für dich oder andere verständlich oder eine interessante Erfahrung sein kann.


Ich bin irgendwie froh, dass du deinen Beitrag geschrieben hast - es gehört ja tatsächlich Mut dazu sich selber zu erleben. Der Schock hätte einen ja auch umbringen können:). Und wenn nicht, dann ist die Frage: schlepp ich mich zurück und trau´ mir zu, dass ich es nochmal überleben würde. Mein Notsignal kennend, da ich mir einige Fragen nur mittels meiner Gefühle beantworten konnte und ein paar meiner Fragen habe ich als "selten dumme Frage" von mir an mich selber ersatzlos gestrichen.


Aus der Naivität zum Thema Liebe entstand ein Interesse an meinen Antworten. Ich bin heute vertrauter mit mir selber.
 
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Marlene

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  • #28
Warum findet das Entlieben statt? Ich denke, man spiegelt sich wider und zwar in diesem Wunsch, dass man endlich so erkannt/verstanden wird, so wie man sich selbst meint zu erkennen. Und es ist wunderbar, "richtig" gesehen zu werden. Dazu kommt, man fühlt sich einzigartig füreinander. Wenn bei einem dieses Bild bröckelt, sich auf Dauer nicht hält, weil es zuviel Illusion enthält, kommt die langsame Desillusion, Ernüchterung. Und der andere sieht in den Augen des Gegenüber diese. Sieht sich im Spiegel verzerrt durch die entstandenen Sprünge. Der Blick wird kälter, obwohl man immer noch so ist, wie man war. Plötzlich werden andere Sachen hervorgehoben, die zuvor vernachlässigbar schienen. Der Ernüchterte ist nicht unbedingt der, der als Erster geht, auch derjenige, der sich nicht mehr gesehen fühlt, kann durchaus gehen. Der Anfang vom Ende beginnt mit diesem Blick, der das Hadern zu Folge hat. Bei meiner letzten "Episode" weiß ich z.B. ganz genau den Zeitpunkt dieses Blickes und ich glaube, mittlerweile verstehe ich auch das "warum".


Ach ja, eigentlich ist das alles banal bzw. ganz ganz schwierig, aber wahrscheinlich wäre es auf Dauer haltbarer, ohne solch eine große Verzückung in die Liebe zu gehen, ohne dieses "Wundergefühl", ein bisschen nüchterner, nur ist das halt auch nicht schön. Vielleicht trifft man auch jemanden, mit dem man dieses zusammen leben kann, sich gegenseitig so zu sehen, dass es gut ist für beide. Sich jeder "wertgeschätzt" in seinem Sinne fühlt.
 
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  • #29
@Maron und @Marlene,


das habt Ihr sehr schön geschrieben!
 
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Marlene

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  • #30
Danke Dir, Lisa.:)