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  • #32
Im Jahre 2018 habe ich ca. 20 Dates durchgeknüppelt, geehrter 'Mestalla', bevor ich meine Herzenskönigin getroffen habe!:D
Aber im Sinne der Datingökonomieeffizienz und mentaler Kräfteersparnis würde ich heute im Vorfeld sorgsamer auswählen und weniger Dates anberaumen.
20 Dates in einem Jahr - da müsste ich bei der PS-Auswahl so unfassbar wahllos rangehen ... da könnte ich mich auch direkt blind durch die nächste Eckkneipe knutschen ...
 
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  • #40
Angeregt durch eine Diskussion zwischen @Fraunette und @IMHO in einem anderen Fred erstelle ich ein neues Thema, was bestimmt auch für Neulinge beim Onlne-Dating interessant sein könnte.

Wie verändern "erfahrene" Online-Dater(innen) im Laufe der Zeit ihr Verhalten vor, während und nach den Dates?

Was macht Online Dating mit einem? Stumpft es ab? Macht es gelassener? Macht es gleichgültiger? Lernt man, besser mit Körben und sonstigen Enttäuschungen umzugehen?

Viel Spaß beim Diskutieren und seid schön nett, wertschätzend und nicht abwertend zueinander! :D
Ab wann bzw. wie vielen Dates ist man eine erfahrene Online-Daterin?
Online-Dating ... am Anfang ist es aufregend, man ist gespannt, was passiert und voller Hoffnung, dass es schnell passiert.
Ich war anfangs sehr naiv. Habe Absagen sehr persönlich genommen, war verbissen. Vor Dates war ich super nervös, war der Meinung "jetzt ist es DER Mann".
Mittlerweile bin ich gelassener geworden. Verabschiedungen tun nicht mehr weh, habe verstanden, dass ich nicht jedem gefallen kann, mir gefällt ja auch noch lange nicht jeder.
Ich freue mich immer noch, wenn ein Date ansteht, gehe aber mit weniger Erwartungen daran.
Und ich höre viel mehr auf mein Bauchgefühl. Das habe ich anfangs total ignoriert und bin kräftig auf die Nase gefallen.
Aber ich würde das nicht als abgestumpft bezeichnen.
OD sehe ich als EINE Möglichkeit, einen Partner zu finden. Und manchmal bin ich erschrocken, wie verkopft manche an die Partnersuche herangehen, welche Erwartungen da erfüllt werden müssen und wie festgezurrt manche (auch hier im Forum) sind. Es erschreckt mich, wenn ich hier z.B. lese, was man als Frau laut einiger Foristen nicht machen soll (z.B. einen Mann anschreiben), wie teilweise jedes Verhalten bis ins kleinste µm seziert wird etc.
Da fehlt mir eindeutig die Leichtigkeit, die Aufgeschlossenheit, die Offenheit. Die möchte ich mir bewahren.
 
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  • #41
[...]da könnte ich mich auch direkt blind durch die nächste Eckkneipe knutschen ...
So wahllos ist das im Zweifel gar nicht. In der nächsten Eckkneipe findet man Menschen, die sich die gleiche Wohngegend, das gleiche Veedel, ausgesucht haben, sich in der gleichen Umgebung wohlfühlen. Das Viertel in dem wir leben verrät mitunter mehr über uns als uns bewusst ist, und as nicht nur bei bei der Schufa.;)
 
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  • #42
Verdammt. Wie weit muss so ein Status denn runter für Frau ü50?

Und ich Idiot veränder mich gerade nochmal beruflich. :rolleyes::oops:
So wird das nie was. :(

Ich muss meine Taktik ändern.

Ich verkauf Wohnung und Auto und steck das Geld in eine (was sag ich, x...) Schönheits-OPs, um richtig (!) jung auszusehen (Brüller). Dann kultivier ich einfach meine Bildungslücken (dürfte nicht schwer fallen, doof kann ich) und mach irgendwas Berufliches, wo Männer keine Angst vor haben. *grübelwasgrübelkönntedasgrübelsein

Am besten mache ich gar nix mehr. Dann kann er brillieren ... brilliieren ... briallantieren ... Geht schon los :rolleyes:
Klingt alles gut. Lass aber bitte die OPs
 
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  • #43
Es "macht" Partnerschaft. :)
Hilfe, nein. :eek:
Gibt es irgendwas im Leben, das einen nicht gelassener macht? ;)
Dann macht man was falsch. o_O
Lernt man, besser mit Körben und sonstigen Enttäuschungen umzugehen?
Man kann vor allem viel über sich selbst lernen. Wenn man denn möchte. :oops:
Also diese These würde ich aus verschiedenen Gründen massiv anzweifeln. Und einer dieser Gründe ist, dass ich persönlich zwei Menschen kenne, die ihr Glück beim 12+x-ten Date gefunden haben.
Das wird hier meistens mißverstanden.
Es war aus einem hier geposteten TV-Beitrag und es ist keine These sondern eher ein Symptom. Dafür, daß jemand, der über längere Zeit niemanden findet, außerhalb seiner eigenen Attraktivität sucht und nicht bereit ist, daram etwas zu ändern. Möglicherweise haben also Deine zwei Beispiele genau irgendwas verändert, damit sie dann erfolgreich wurden.
Romantik kann man sich hier im Sinne der Datingökonomieeffizienz nicht leisten, geehrte 'creolo'!
Mir hat die keinerlei "Kosten" verursacht. :rolleyes:
 
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  • #45
So wahllos ist das im Zweifel gar nicht. In der nächsten Eckkneipe findet man Menschen, die sich die gleiche Wohngegend, das gleiche Veedel, ausgesucht haben, sich in der gleichen Umgebung wohlfühlen. Das Viertel in dem wir leben verrät mitunter mehr über uns als uns bewusst ist, und as nicht nur bei bei der Schufa.;)
Ich finde überall liebenswerte Menschen - aber nicht .... so ... :)Und ich habe die Befürchtung Du hast andere Eckkneipen vor Augen als ich ;) Ich geh da gerne mal hin, aber fündig werde ich da eher nicht :)
 
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