TPT

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  • #31
@Julianna :

Meine Ex ist nachts mal aufgestanden und hat auf der Couch weitergeschlafen, weil sie "meine Nähe nicht mehr ertragen" konnte, weil sie das Gefühl hatte, es schwappe von meinem "schlafenden Körper" ( ! ) "eine Wolke von liebevollen Gefühlen und Wärme" herüber und "wie eine Welle über ihr zusammen", die ihr "die Luft zum Atmen" nähme. Ich denke, das entspricht eher dem, was die OP meint.

Im Falle meine Ex glaube ich, die Ursache zu kennen, aber das ist nichts, was jemand anderes ändern könnte : Das kann nur sie selbst !
Ich kenne jemanden, bei der es genauso ist wie bei deiner Ex. Aber was sie auch tut, nichts hilft ihr. Ich glaube, sie war schon bei drei Therapeuten deswegen.
 

Julianna

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  • #33
Sorry, auf der - mehr als dürftigen - Informationsgrundlage halte ich solche Aussagen für höchst gewagt, ja gefährlich.
Wieso ist das gefährlich?
Ernsthaft. Das ist doch schon wieder total taburisiert. Dabei hat jeder zweite solche Muster von den Eltern übernommen. Das ist total legitim und überhaupt nichts schlimmes! Also Null gefährlich. Eher statistisch gesehen wahrscheinlich - nicht gewagt.
 

Clara Fall

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  • #35
Findest Du das gut oder schlecht? Wenn es so gut funktioniert, ist es ja einfach für die Frauen. ;)
Und deshalb wird Soisses dann so fuchsteufelswild... :eek:
Ich finde generell diese Spielchen nicht gut, bin aber selber nicht davor gefeit. Mir sind die Mechanismen von Verhaltensmustern sehr bekannt. Darum ist es auch alles andere als einfach. Vermutlich hat es etwas mit mangelndem Selbstwertgefühl zu tun, wenn man nicht einfach das macht, wozu man gerade Lust hat, sondern Taktiken an den Tag legt, weil man glaubt, beim Gegenüber eine gewünschte Reaktion zu erzielen. Daneben glaubt man, dass man nicht gewünschte Reaktionen dadurch vermeiden kann, dass man sich vermeintlich clever verhält. Immer eine Interpretation eigener Verhaltensmuster und Denkstrukturen auf den Anderen. Ich glaube, Frauen denken oft sehr kompliziert, während beim Mann vorrangig der Jagdinstinkt geweckt wird, etwas haben zu wollen, was nicht einfach zu bekommen ist.
 
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Soisses

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  • #36
Hatten wir doch schon. Die gelernten Mechanismen: Sei ein Star, mach dich rar usw. Bedient den Instinkt des Jägers im Mann und funktioniert sicherlich in 80% der Fälle.

Desinteresse zeigen führt zu nichts weiter als Desinteresse. Nix Jagdinstinkt. Ein Mann ist kein Hund. Und schon gar nicht 80%.
Das ist euer Wunschdenken, weil es so schön einfach ist, dem Mann alles zu überlassen.
 
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Soisses

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  • #37
Leider verstehen viele Männer dieses Signal nicht, da sie "verdorben" wurden durch die vielen Frauen, die selber jagen. Das ist natürlich viel bequemer für einen Mann.

Achja..... :D
Aber andersrum ists dann wieder "ladylike".
Vielleicht verstehen diese "vielen Männer" besser als du denkst. Sie lassen sich nur nicht auf den Schei..dreck ein.
 
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TPT

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  • #40
Meines Erachtens kommt das durch die Unfähigkeit Konflikte angemessen lösen zu können.
Und seien es innere Konflikte.
Achja..... :D
Aber andersrum ists dann wieder "ladylike".
Vielleicht verstehen diese "vielen Männer" besser als du denkst. Sie lassen sich nur nicht auf den Schei..dreck ein.
du hast elementares nicht begriffen und wirst es wohl auch nie begreifen. Mich wundert es nicht, daß du so immer nur in deiner eigenen Suppe schwimmst und keine Erfolge hast.
 

Soisses

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  • #43
Wie komme ich dazu, einem beratungsresistenten Fanatiker irgendetwas zu zeigen? Du lehnst doch sowieso alles ab und bist zu faul, um dich auch nur einen Millimeter aus deiner Komfortzone zu bewegen.

Aber du....
So ziemlich jeder Post von dir beinhaltet nur Zeug, in dem der Mann das ganze Risiko und die Verantwortung zugeschoben bekommt. Ich kann den Bullshit nicht mehr sehen.
 
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Clara Fall

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  • #44
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  • #46
Hallo Ihr Lieben,

Ich Geselle mich auch mal in die Runde...
Dieses Phänomen Distanz schafft Nähe ist nicht unlogisch, sondern menschlich.
Bei manch einem ( wie auch mir) ist das allerdings etwas ausgeprägter...das hat viel mit eigenen Ängsten und Unsicherheiten zu tun...die daraus entstehende Dynamik ist leider oft unschön. Ein gesunder Mittelweg wäre das Beste...aber den findet man leider nur im Einklang mit sich selbst....und da wir nicht im Einklang Mit uns selbst sind existieren diese Ängste...ein ewiger Kreislauf...
 
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  • #47
Wieso ist das gefährlich?
Ernsthaft. Das ist doch schon wieder total taburisiert. Dabei hat jeder zweite solche Muster von den Eltern übernommen. Das ist total legitim und überhaupt nichts schlimmes! Also Null gefährlich. Eher statistisch gesehen wahrscheinlich - nicht gewagt.
"Gefährlich" bedeutet, daß es eine Gefahr beinhaltet, nicht, daß sie sich bereits konkretisiert hat. Und selbst wenn tatsächlich "jeder zweite solche Muster von den Eltern übernommen" hätte, kannst Du nicht wissen, welche, in welchem Umfang - und welche Probleme womöglich daneben noch bestehen, so daß Du auch die Reaktion der-/desjenigen, um den es geht, in keiner Weise einschätzen kannst.

Wenn die OP daher schon fragt, ob sie womöglich "beziehungsunfähig" sei, und - auf Deine Frage hin - von ihrem Verhältnis zu ihren Eltern berichtet, berechtigt das IMVHO nicht dazu, amateurpsychologische Ratschläge zu erteilen, die sich selbst ein Fachmann unter diesen Umständen verbieten würde.

Kurzfassung : Du hast keine Ahung, ob und was Du mit Deinen Äußerungen bei der OP auslöst. Du kannst also die Gefahr gar nicht beurteilen. Ergo gebietet es die Vernunft, kein Risiko einzugehen.
 
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Julianna

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  • #48
"Gefährlich" bedeutet, daß es eine Gefahr beinhaltet, nicht, daß sie sich bereits konkretisiert hat. Und selbst wenn tatsächlich "jeder zweite solche Muster von den Eltern übernommen" hätte, kannst Du nicht wissen, welche, in welchem Umfang - und welche Probleme womöglich daneben noch bestehen, so daß Du auch die Reaktion der-/desjenigen, um den es geht, in keiner Weise einschätzen kannst.

Wenn die OP daher schon fragt, ob sie womöglich "beziehungsunfähig" sei, und - auf Deine Frage hin - von ihrem Verhältnis zu ihren Eltern berichtet, berechtigt das IMVHO nicht dazu, amateurpsychologische Ratschläge zu erteilen, die sich selbst ein Fachmann unter diesen Umständen verbieten würde.

Kurzfassung : Du hast keine Ahung, ob und was Du mit Deinen Äußerungen bei der OP auslöst. Du kannst also die Gefahr gar nicht beurteilen. Ergo gebietet es die Vernunft, kein Risiko einzugehen.
Deswegen schrieb ich auch u.a. Sätze wie "denkst du irgendwas könnte zutreffen"? Ich stelle Fragen, mache keine Unterstellungen.
Deine Kritik, die TS könne etwas von dem was ich schreibe "annehmen" , kannste an dieser Stelle auch auf deine eigenen Beiträge anwenden. Das kann man über fast alle Beiträge sagen.
Und das ist keine Küchenpsychologie. Die TS fühlt sich unwohl und stellt fest "irgendwas stimmt nicht", d.h. Sie hat ein Problem (übrigens völlig legitim und überhaupt nicht schlimm) ... dass sie nun dieses Problem betrachten will und verstehen - dafür muss man nicht Psychologie studiert haben, um das zu erkennen.
Wir nehmen oft unterbewusst Verhaltensweisen der Eltern an. Von Generation zu Generation weitergegeben (ohne awareness). Wieviele leben die (schlechte) Ehe/Partnerschaft der Eltern nach? Wieviele? @Traumichnich So gut wie alle! Es wird Zeit da auszubrechen und mal was zu ändern. Dafür brauchts nicht mal nen Psychologen. Die Psychologen müssen doch alle selbst zum Psychologen. Das sind auch nur Menschen, geprägt von Eindrücken und Erfahrungen. Ich kenne einen Psychologen und zwei Psychologinnen, die haben alle ein gravierendes Problem mit sich selbst. Eine von den Psychologinnen hat sogar eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Das sind keine Übermenschen, die immer alles besser wissen.
 
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Julianna

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  • #49
du hast elementares nicht begriffen und wirst es wohl auch nie begreifen. Mich wundert es nicht, daß du so immer nur in deiner eigenen Suppe schwimmst und keine Erfolge hast.
Ja @Soisses hat ein Problem mit Prinzessinnen. Kann man auch nachvollziehen. Aber sein eigentliches Problem liegt scheinbar eher darin, dass er selbst dabei ein Prinz ist :D
Ein Prinz der keine Prinzessin sucht.
 
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  • #57
Was denn sonst, wenn Du keine entsprechende Ausbildung hast ?

(...) Es wird Zeit da auszubrechen und mal was zu ändern. Dafür brauchts nicht mal nen Psychologen. Die Psychologen müssen doch alle selbst zum Psychologen. Das sind auch nur Menschen, geprägt von Eindrücken und Erfahrungen. Ich kenne einen Psychologen und zwei Psychologinnen, die haben alle ein gravierendes Problem mit sich selbst. Eine von den Psychologinnen hat sogar eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Das sind keine Übermenschen, die immer alles besser wissen.
Richtig, Psychologen (und Psychiater) sind auch nur Menschen mit all ihren Schwächen - so what ?

Trotzdem halte ich sie auf Grund ihrer Ausbildung à priori für besser geeignet, ihren Klienten die richtigen Fragen zu stellen und - im Falle eines Falles - sie aufzufangen und ihnen Hilfestellung zu geben als "Küchenpsychologen".

BTW, Sie müssen, ja, dürfen gar nichts "besser wissen" : Der Klient ist sein bester Arzt ! Der Witz besteht ja gerade nicht darin, daß ein Therapeuth seinen Klienten sagt, was sie machen sollen, sondern daß er die richtigen Fragen stellt, so daß der Klient selbst auf die - für ihn - richtigen Lösunen kommt !

Merke : Man muß kein guter Sportler (gewesen) sein, um ein guter Trainer zu sein !
 
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  • #58
Ein gesunder Mittelweg wäre das Beste...aber den findet man leider nur im Einklang mit sich selbst....und da wir nicht im Einklang Mit uns selbst sind existieren diese Ängste...ein ewiger Kreislauf...
Auch in Bezug auf deinen Thread "Hoch geflogen...": Was bedeutet für dich "im Einklang mit dir selbst"? Was kannst du tun, um dem näher zu kommen?
Es ist ganz normal, dass wir Ängste haben. Aber wir können diese abbauen und wir können mutig mit ihnen umgehen. Oft hilft es ja schon, wenn wir uns mal ganz bewusst fragen, was wirklich passieren kann. Und ob das dann tatsächlich so schlimm ist.
 
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Julianna

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  • #59
Es ist insofern keine Küchenpsychologie, da ich der Meinung bin, das ist kein Thema, wo man zum Psychologen oder Therapeuten muss! Das wollte ich damit differenzieren. Oder rennst du auch zu Arzt, wenn du dich irgendwo gestoßen hast oder ne winzige Verletzung? Für mich ist dieses Thema nicht so psychologisch hochtrabend. Wie ich schrieb, treffen solche Dinge auf jeden zweiten irgendwie zu. Ganz normal. Wer als Kind hinfällt, steht wieder auf und geht weiter. No Drama. Man kann das Kind auch zum Psychologen schicken, wenn es weit, weil es hingefallen ist. Dann nur nicht wundern, wenn das Kind dann erst recht nen Knacks weg hat hinterher.
Letztlich, so wie du das verstehst, ist wohl alles hier dann Küchenpsychologie (nach deiner Definition).

Merke : Man muß kein guter Sportler (gewesen) sein, um ein guter Trainer zu sein !
Ja Merke: Man muss kein guter Psychologe (gewesen) sein, um guten Rat zu geben.
 
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