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  • #151
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Zitat von Jörg739:
Ich denke, da gibts solche und solche. Für mich wäre eine Managerin relativ uninteressant. Ich würde einen solchen Kontakt nicht generell ausschließen, aber ich habe andere Vorstellungen vom Rest meines Lebens, als diesen ohne meine Partnerin zu verbringen, weil die ständig in wichtigen Meetings sitzt oder im Firmenjet durch Europa düst. Da nützt dann auch nichts, wenn sie mir zur Midlife-Crisis einen Porsche schenkt.
Herrlich, ich musste schmunzeln. Ein schöner Beitrag, danke.
 
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  • #152
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Also ich hatte als Schülerinn und Studentin immer gute Erfahrung mit Lehrer und Lehrerinnen gemacht.

Gestern war ich Wahlhelfer und es waren zwei Lehrerinnen in unserem Team und bei beiden kann ich verstehen, dass sie trotz äußerer Attraktivität, Single sind. Vielleicht ist das eine Berufskrankheit, dass sie alle Anderen im Team wie Schüler behandelt haben, aber nicht wie Erwachsene.

Dann hatte ich mal ein Date mit einem Lehrer, sah auf den ersten Blick vielversprechend aus, beruflich ist er sicherlich gut, aber privat war er genau das Gegenteil.
 
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  • #153
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Zitat von Klappstuhl:
Auf mich wirkt die Berufsangabe Lehrerin eher attraktiv, weil ich mir davon ein gewisses intelektuelles Niveau und Menschenfreundlichkeit erhoffe.
Leider hat keine Lehrerin, die ich anschrieb, je geantwortet.
Ok, Frauen mit anderen Berufen antworten mir auch nicht, aber von jemandem der Anstand vorleben soll hätte ich schon erwartet, dass sie es fertig bringt auf eine freundliche Nachricht ein "Danke für die Nachricht, aber ich habe kein Interesse" zu entgegnen.
Offenbar bin ich da einem Vorurteilsdenken in die andere Richtung aufgesessen.

und was sag ich, meine meinung wieder voll bestätigt : eine lehrerin frägt an um tipps zur profilberatung im forum, ich seh mir das profil an und schreib ihr über ihren account eine pn.... statt eines " danke " kommt : machs gut... die entfernung ist mir zu gross ! vorurteilsdenken hin oder her, eine derartige antwort.. alleine eine vernünftige konversation ist manchmal auch was wert, .. scheinbar unerwünscht ! wow, liebe lehrerschaft....
 
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  • #154
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

@Schreiberin

Danke für Deinen 145. Beitrag. Habe heute nicht so viel Zeit, deshalb nur einige Anmerkungen heute.

Zitat von Schreiberin:
Das Ziel von Förderung besteht nicht darin, mit Zaubertricks jeden Menschen auf ein sehr hohes geistiges Niveau zu heben, sondern ihn bestmöglich so zu unterstützen, dass er seine Fähigkeiten und Fertigkeiten optimal entwickeln kann.
Das ist ja auch super. Nur schade, dass das zu meiner Schulzeit nicht so war.

Zitat von Schreiberin:
Deutschland steht mit seinem Ansatz, deshalb unheimlich früh in Leistungsgruppen einzuteilen (dreigliedriges Schulsystem) mittlerweile sehr isoliert in der Welt. Aufgrund einer unterschriebenen UN-Konvention steht die BRD momentan unter Druck, weniger auszugrenzen, so dass zunehmend Förderschulen aufgelöst werden und die entsprechenden Kinder unter dem Stichwort Inklusion den Regelschulen zugewiesen werden.
Ein Rückschritt also. Das ist irgendwie typisch für unsere heutige Gesellschaft! Ich kann es nicht nachvollziehen.

Zitat von Schreiberin:
Wie immer ist es aber so, dass erst im Hopplahop-Verfahren neue Marschrichtungen ausgegeben werden, ohne das System darauf einzustellen - es gibt also kaum Weiterbildungsmöglichkeiten für betroffene Lehrkräfte und Schülerzahlen, Räumlichkeiten, Lehrmaterialien etc. werden gar nicht oder erst im Nachhinein optimiert. Und Kosten darf es natürlich auch nichts...
Ich fürchte, die Folge wird nicht unbedingt eine verbesserte Unterrichtsqualität sein und sicher werden dann auch viele Leute wieder zu Schlussfolgerungen kommen wie du (Die Schwachen lähmen die Guten).
Das sind jedenfalls alles wichtige Überlegungen und Realitäten, die entscheidend sein werden, wenn ich mein Kind zur Schule schicken werde.

Zitat von Schreiberin:
Das ist äußerst bedauerlich, zum einen aus rein menschlichen Gründen, zum anderen, weil neurologische Forschungen darauf hinweisen, dass im gemeinsamen Lernen auch Chancen stecken. So hat man festgestellt, dass die ganz schwachen und die extrem starken Lerner am besten in heterogenen Lerngruppen lernen.
Das mag sein. Ich bezweifle nicht, dass im gemeinsamen Lernen auch Chancen stecken, aber sicherlich nur, wenn man nicht ständig gemeinsam lernen muss. Ich würde es nicht als Ausgrenzung definieren.
 
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  • #155
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Sorry, das ist Quark.

Meine (geschiedene) Frau ist Lehrerin, manchmal auch Oberlehrerin, das ist richtig.
Der Beruf Lehrerin ist klasse. Wer reißt sich denn sonst dem Arm auf, um unsere ach so lieben kleinen, das Lesen, Rechnen, usw. beizubringen? Wer motiviert denn die Kleinen?
Die ach so tollen Eltern? Sind das nicht die, die nach einer Ganztagsschule rufen?

Es ist schade, dass der in unserer Gesellschaft nicht honoriert wird. Übrigens: noch schlimmer in Österreich. Da schlägt sogar die Frau oberste Ministerin Töne gegen ihre eigenen Leute. Grauenhaft! Natürlich nur, um dem Klischee der Gesellschaft genüge zu tun. Es kommt ja die nächste Wahl.

Ich weiss, was ihr Lehrer leistet.

Grüße!

Nachtrag: Sich einen Menschen/Partner nach dem Beruf auszuwählen, das kommt für mich nicht in Frage. Die Frau dahinter interessiert mich und die will ich kennen lernen.
 
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  • #156
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Hallo;

Kommt auf den Betrachter an - bei mir zb kommt das richtig gut an. Ich verbinde damit Frauen die aktiv, agile und fit im Kopf sind. Ich freue mich wenn von dort etwas kommt. Ist vielleicht ein Vorurteil - so viele Lehrerinnen kenne ich nicht. Wer in so einer Umgebung tätig ist - hat es vermutlich mit einer Menge Herausforderungen zu tun. Ich erwartet dann eine gewisse soziale Kompetenz und Offenheit gegenüber Veränderungen , Toleranz ....

Man kann es halt nicht jedem recht machen - wozu auch. Da wird sich schon auch einer melden der sich angesprochen fühlt.
Also nicht leugnen (kommt eh raus) - und auf jemanden mit etwas Selbstvertrauen warten der das aushält!!

Viel Glück!
 
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  • #157
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Ach, weißt Du, außer Lehrerinnen kommen auch Ärztinnen, Juristinnen, BWL'erinnen, Ingenieurinnen, Naturwissenschaftlerinnen, Apothekerinnen usw. nicht gut an :) (außer bei den Haupt- und Sonderschulabgängern !!)
Das ist das Los der Akademikerin in diesen SB.
 
G

Grenier_geloescht

  • #158
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Zitat von vesalius:
Ach, weißt Du, außer Lehrerinnen kommen auch Ärztinnen, Juristinnen, BWL'erinnen, Ingenieurinnen, Naturwissenschaftlerinnen, Apothekerinnen usw. nicht gut an :)

oder schlecht weg

(außer bei den Haupt- und Sonderschulabgängern !!).
sic
 
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  • #159
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

ich befürchte, kommt nicht gut an. Hören sich wie anno dazumal selbst am liebsten reden, ein Lehrer als Mann,

Ich schaue nach einem MANN und nicht einem devoten Sekundarstufe tralala
 
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  • #160
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Also ich hätte nichts gegen eine Lehrerin. Passt gut zu meinen ebenfalls flexiblen Arbeitszeiten.
 
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  • #161
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Meinen Beitrag bitte ich als unter möglicherweise unterhaltend zu verbuchen. Mich würde ihr Beruf Lehrerin nicht stören. Nichtsdestotrotz war ich 14 Jahre in einem Sportverein und hatte über lange Zeit mit 6 Lehrern (alle m) zu tun. Die waren durch die Bank alle sehr nett, mit einem habe ich sehr lange Doppel gespielt, aber ich konnte mich über die lange Zeit des Vorhandenseins eines latenten Rechthabesrsyndroms bei ihnen nicht erfolgreich erwehren. Mehr oder weniger ausnahmslos. Die müssen ja von Berufs wegen Recht haben. Ich glaube, das wird als Berufskrankheit anerkannt. ;-)

Im Ernst, meinen allerhöchsten Respekt!
 
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  • #162
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

@Limela:
Ich habe jetzt zwar nicht die ganze Diskussion verfolgt, aber hast du die Erfahrung denn bei mehreren Männern gemacht, dass sie deinen Beruf nicht mögen? Ich denke, man darf nicht von ein paar wenigen auf alle schließen, und ich kann auch nicht nachvollziehen, warum das negativ aufgefasst wird. Vielleicht hat derjenige ja ein Kindheitstrauma aus seiner eigenen Schulzeit, so dass er deshalb immer noch allergisch auf Lehrer reagiert ;).
Lass dich jedenfalls davon nicht entmutigen!
 
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  • #163
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Lehrerinnen übernehmen ihren pädagogischen Anspruch oft mit ins Privatleben und vergessen,
dass sie keine Schüler vor sich haben, die bei gegenteiliger Meinung mit 6 setzen
abgekanzelt werden!