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  • #136
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

ich hätte gerne, aus verschiedenen gründen, eine lehrerin als partner. ich hatte auch schon kontakte zu mehreren lehrerinnen. das problem.... bzw. meine erfahrung : die ersten kontakte funktionieren erstaunlicherweise besser als mit nicht lehrerinnen, die quote im vergleich der antworten ist auch höher, aber.... man hat seinen eigenen vorgehensstil, seinen schreibstiel... verwende ich den gleichen schreibstiel als bei nicht lehrerinnen, dauerts nicht lange und der kontakt verflüchtigt sich, bzw. verabschiedet sich. was andere frauen belustigend, unterhaltsam empfinden... kommt bei lehrerin scheinbar nicht gut an. das ist jedoch eine feststellung welche ich durch die bank hindurch beobachte... also an wem liegts ? verstehen lehrerinnen keinen spass oder denken sie tatsächlich etwas besseres zu sein... ?
 
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  • #137
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

@Schreiberin

Hu hast recht.

Zitat von Schreiberin:
Deine Formulierungen wie "Spreu vom Weizen trennen" oder "erleichtert, dass sie endlich sitzengeblieben sind", finde ich ziemlich bedauerlich und auch erschreckend. Natürlich sollen auch leistungsstarke Kinder Anregungen und Förderung erhalten. Die wirkliche Not eines Kindes, dem Schulversagen droht, ist doch aber wohl ein ganz anderes Kaliber. Das kommt mir vor wie Äpfel mit Birnen vergleichen... Ist nicht eine Gesellschaft so gerecht oder erstrebenswert sozial, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht ?
Die benachteiligten Schueler konnten nichts fuer ihre begrenzte Auffassungsgabe. Sie konnten pauken wie sie wollten, wurden aber trotzdem nicht besser, weil sie dazu nicht die Voraussetzungen hatten. Sie mussten aber mitgeschleift werden - Vorgabe von oben. Das half diesen Schuelern auch nicht, weil sie immer nur die schlechtesten Schueler waren. Sie hatten nie Erfolgserlebnisse und das war ihnen gegenueber auch nicht fair. So kann man mit schwachen Schuelern auch nicht umgehen.

Sicherlich kann man eine Gesellschaft am Umgang mit Schwaecheren messen. Daher muss man an den richtigen Stellen ansetzen und richtig und angemessen foerdern. Aber diese Debatte waere OTT.
 
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  • #138
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Zitat von Tigerlilly:
@Dreamerin: Psychosozialer Bereich.... das schreckt viele ab, weil sie denken, ich analysiere sie etc., aber was mach ich mit jemanden der schon Angst vor meinem Beruf hat?! ;o)
Nichts, schlichtweg, dann würde es eh nicht passen!! Kann mir schon vorstellen, dass dies einige Männer abschreckt, weil sie Angst haben, dass du (ungefragt) hinter die Fassade schauen kannst.
Aber du hast nun mal diesen Beruf. Und wenn du ihn gern machst und dazu stehst, dann bleibt nur, auf den zuwarten, der damit umgehen kann.
 
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  • #139
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Wenn die Lehrerin ein gutes Herz hat braucht man doch von ihr keine Angst zu haben, dass sie hinter die Fassade schauen kann?
 
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  • #140
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

ich hatte das glück auf schulen (und Unis) mit sehr gutem ruf gewesen zu sein. es gab solche und solche lehrer. es gab auch einige schwache schüler. einige blieben sitzen, einige wurden von der schule geworfen.
ich erinnere mich an eine schülerin, die es schaffte, mit einem zeugnis voller ungenügend und mangelhaft von der schule verwiesen zu werden. ihr wurde gesagt sie sei nicht tragbar für die ehrwürdige anstalt.
sie hat dann irgendwo anders abi gemacht und hat dann in politologie promoviert.
wieder eine andere blieb 2 x sitzen, einmal brach sie die schule ab und gammelte nur rum.
sie ist heute promovierte betriebsärztin und hat nebenbei 2 kinder zur welt gebracht, nie pausiert, sondern immer vollzeit gearbeitet.
ein überflieger aus meinem abijahrgang, dem eine grosse karriere vorhergesagt wurde, stest jahrgangsbester, scheiterte ziemlich an der uni.
eine superstreberin die immer nur einsen hatte, traf ich irgendwann mal, als wir alle schon über 30 waren irgendwo wieder. da studierte sie immer noch medizin und wohnte bei mama und papa. vermutlich ist sie heute noch bei denen und immer noch jungfrau.
 
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  • #141
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Die schlechten Schueler, von denen ich vorher sprach, sind heute arbeitlos und leben von H4. Sie haben kein Abi gemacht, weil sie nie aufs Gymnasium gekommen sind und somit haben sie auch nie studiert. Nur einer hat eine Lehre gemacht und eine Familie gegruendet. Sie haben einen niedrigen IQ und deshalb halfen ihnen auch all die Foerdermassnahmen in der Grundschule nicht. Das war allen Beteiligten ziemlich schnell klar, aber aufgrund gewisser Vorgaben, musste man sie mitschleifen.
 
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  • #142
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Zitat von anaj:
Die schlechten Schueler, von denen ich vorher sprach, sind heute arbeitlos und leben von H4. Sie haben kein Abi gemacht, weil sie nie aufs Gymnasium gekommen sind und somit haben sie auch nie studiert. Nur einer hat eine Lehre gemacht und eine Familie gegruendet. Sie haben einen niedrigen IQ und deshalb halfen ihnen auch all die Foerdermassnahmen in der Grundschule nicht. Das war allen Beteiligten ziemlich schnell klar, aber aufgrund gewisser Vorgaben, musste man sie mitschleifen.
Die Höhe des IQs ist kein Garant für Schul(miss)erfolg. Unser Schulsystem begünstigt in erster Linie die fleißigen, geduldigen, selbstdisziplinierten mit gleichmäßig gestreuter mittelmäßiger Begabung.
Ich hatte schon höchst intelligente Schülerinnen, die aber aufgrund von Teilleistungsschwächen nicht lesen konnten, kein stumpfsinniges Übungsprogramm durchhalten oder nicht stundenlang sitzen konnten. Oft scheitern solche Kinder in unserem System. Auch Kinder mit hervorragenden praktischen Fähigkeiten scheitern. Sehr frustrierend . Und total OT.
 
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  • #143
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Zitat von Schreiberin:
Die Höhe des IQs ist kein Garant für Schul(miss)erfolg. Unser Schulsystem begünstigt in erster Linie die fleißigen, geduldigen, selbstdisziplinierten mit gleichmäßig gestreuter mittelmäßiger Begabung.
Ich hatte schon höchst intelligente Schülerinnen, die aber aufgrund von Teilleistungsschwächen nicht lesen konnten, kein stumpfsinniges Übungsprogramm durchhalten oder nicht stundenlang sitzen konnten. Oft scheitern solche Kinder in unserem System. Auch Kinder mit hervorragenden praktischen Fähigkeiten scheitern. Sehr frustrierend . Und total OT.
Ich möchte Dir da nicht wiedersprechen. Aber ich denke, dass ich in meinem Beispiel deutlich gemacht habe, dass die Schüler, von denen ich sprach, einfach nicht schlau oder begabt genug waren. Sie hatten einfach begrenzte geistige Fähigkeiten. Das konnte auch mit allen möglichen Förderungen nicht ausgeglichen werden. Es hatte nichts mit Faulheit zu tun. Es ist nun mal Fakt, dass es auch minderbegabte / einfältige / dumme Menschen gibt. (Das ist auch keine Wertung, sondern eine Anerkennung der Tatsachen.) Heute würde man diese Schüler sofort auf eine Sonderschule / Förderschule schicken. Und genau das ist der Punkt. Man muss nicht nur auf Teufel komm raus fördern, sondern gezielt und den Fähigkeiten entsprechend fördern.
 
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  • #144
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Liebe Singel-Lehrerinnen

Heute ist Freitag Abend. Morgen ist Samstag. Bitte nutzt die Chance geht aus und lernt Männer kennen.


Mit freundlichen Grüssen
Romulus
 
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  • #145
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Lehrer oder Lehrerin, egal, wer was gegen sie hat, hat seine Gründe dafür, die sicher in seiner Schulzeit liegen. Dennoch ist es eine Ausgrenzung einer gesamten Berufsgruppe. Überall gibts "Schwarze Schafe". Man darf einen Menschen nicht nach seiner Berufsgruppe bewerten. Wer dies tut, ist oberflächlich und outet diese Eigenschaft zum Glück durch sein Wegklicken. Lehrer/innen sind auch Menschen.
 
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  • #146
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Zitat von tim_tim:
1. Der / Die den Beruf gewählt hat, weil er / sie gerne Wissen vermittelt?
2. Der / Die den Beruf gewählt hat, weil er / sie gerne mit Kindern / Jugendlichen zu tun hat?
3. Der / Die den Beruf gewählt hat, weil er / sie dann ein A13 Gehalt + Beamtenstatus usw. usv. bekommt?
Tim
Ist das jetzt was speziell Lehrermäßiges ? Ich hatte mal über PS Kontakt zu einem Techniker, der mir sagte, er warte eigentlich seit er mit 16 die Ausbildung begann, auf seine Rente. Das fand ich sehr befremdlich. Ich könnte mir nicht vorstellen, mit jemandem zusammen zu sein, der sich ohne jegliches Engagement und Einsatz an die Arbeit begibt.
 
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  • #147
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Zitat von skispo:
was andere frauen belustigend, unterhaltsam empfinden... kommt bei lehrerin scheinbar nicht gut an. das ist jedoch eine feststellung welche ich durch die bank hindurch beobachte... also an wem liegts ? verstehen lehrerinnen keinen spass oder denken sie tatsächlich etwas besseres zu sein... ?
Wenn das deine Erfahrung ist, dass die kontakteten Lehrerinnen keinen Spaß verstehen und sich für was besseres halten, dann ist das eben so. Man kann dir diese Erfahrung ja schlecht ausreden.

Fraglich ist aber, was du damit machst.
Zu Studienzeiten gehörten BWLer und Juristen für mich ins "Feindeslager" und sie waren auch so nett, immer wieder alle bestehenden Vorurteile ausgiebig zu bestätigen. Zum Glück habe ich aber wohl trotzdem nicht um ALLE einen weiten Bogen gemacht, sondern hatte langjährige Beziehungen mit BWLern und hier im Forum gibt es zum Beispiel ein paar Prachtstücke von Juristen, die wirklich nett sind.

Du bist ja nicht darauf aus, dich mit dem gesamten Berufsstand zu verbandeln - von daher wärst du klug beraten, jetzt nicht diese typische Vorurteilskiste zu schieben - aha, alle Lehrerinnen gleich wegklicken !!
Aber wenn dir das hilft, dich sicher zu fühlen und alles gut sortiert zu kriegen, dann mach es eben... ;-)
 
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  • #148
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Zitat von anaj:
Ich möchte Dir da nicht wiedersprechen. Aber ich denke, dass ich in meinem Beispiel deutlich gemacht habe, dass die Schüler, von denen ich sprach, einfach nicht schlau oder begabt genug waren. Sie hatten einfach begrenzte geistige Fähigkeiten. Das konnte auch mit allen möglichen Förderungen nicht ausgeglichen werden. Es hatte nichts mit Faulheit zu tun. Es ist nun mal Fakt, dass es auch minderbegabte / einfältige / dumme Menschen gibt. (Das ist auch keine Wertung, sondern eine Anerkennung der Tatsachen.) Heute würde man diese Schüler sofort auf eine Sonderschule / Förderschule schicken. Und genau das ist der Punkt. Man muss nicht nur auf Teufel komm raus fördern, sondern gezielt und den Fähigkeiten entsprechend fördern.
Das Ziel von Förderung besteht nicht darin, mit Zaubertricks jeden Menschen auf ein sehr hohes geistiges Niveau zu heben, sondern ihn bestmöglich so zu unterstützen, dass er seine Fähigkeiten und Fertigkeiten optimal entwickeln kann. Deutschland steht mit seinem Ansatz, deshalb unheimlich früh in Leistungsgruppen einzuteilen (dreigliedriges Schulsystem) mittlerweile sehr isoliert in der Welt. Aufgrund einer unterschriebenen UN-Konvention steht die BRD momentan unter Druck, weniger auszugrenzen, so dass zunehmend Förderschulen aufgelöst werden und die entsprechenden Kinder unter dem Stichwort Inklusion den Regelschulen zugewiesen werden. Es ist also mitnichten so , dass man sie heutzutage schnell zur Förderschulen schickt.

Wie immer ist es aber so, dass erst im Hopplahop-Verfahren neue Marschrichtungen ausgegeben werden, ohne das System darauf einzustellen - es gibt also kaum Weiterbildungsmöglichkeiten für betroffene Lehrkräfte und Schülerzahlen, Räumlichkeiten, Lehrmaterialien etc. werden gar nicht oder erst im Nachhinein optimiert. Und Kosten darf es natürlich auch nichts...
Ich fürchte, die Folge wird nicht unbedingt eine verbesserte Unterrichtsqualität sein und sicher werden dann auch viele Leute wieder zu Schlussfolgerungen kommen wie du (Die Schwachen lähmen die Guten).

Das ist äußerst bedauerlich, zum einen aus rein menschlichen Gründen, zum anderen, weil neurologische Forschungen darauf hinweisen, dass im gemeinsamen Lernen auch Chancen stecken. So hat man festgestellt, dass die ganz schwachen und die extrem starken Lerner am besten in heterogenen Lerngruppen lernen.

Liebe Moderatoren, ich weiß, das gehört nicht ganz zum Thema, aber ich denke, dass es für mich und anaj ein ganz netter Austausch ist und wir tun ja wohl keinem weh damit. Falls es zu sehr OT ist, bitte einfach nur meinen Beitrag löschen und nicht gleich den Thread schließen ! Danke !
 
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  • #149
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Auf mich wirkt die Berufsangabe Lehrerin eher attraktiv, weil ich mir davon ein gewisses intelektuelles Niveau und Menschenfreundlichkeit erhoffe.
Leider hat keine Lehrerin, die ich anschrieb, je geantwortet.
Ok, Frauen mit anderen Berufen antworten mir auch nicht, aber von jemandem der Anstand vorleben soll hätte ich schon erwartet, dass sie es fertig bringt auf eine freundliche Nachricht ein "Danke für die Nachricht, aber ich habe kein Interesse" zu entgegnen.
Offenbar bin ich da einem Vorurteilsdenken in die andere Richtung aufgesessen.
 
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  • #150
AW: Lehrerin sein kommt scheint's nicht gut an

Zitat von Schreiberin:
Wenn das deine Erfahrung ist, dass die kontakteten Lehrerinnen keinen Spaß verstehen und sich für was besseres halten, dann ist das eben so. Man kann dir diese Erfahrung ja schlecht ausreden.

Fraglich ist aber, was du damit machst.
Zu Studienzeiten gehörten BWLer und Juristen für mich ins "Feindeslager" und sie waren auch so nett, immer wieder alle bestehenden Vorurteile ausgiebig zu bestätigen. Zum Glück habe ich aber wohl trotzdem nicht um ALLE einen weiten Bogen gemacht, sondern hatte langjährige Beziehungen mit BWLern und hier im Forum gibt es zum Beispiel ein paar Prachtstücke von Juristen, die wirklich nett sind.

Du bist ja nicht darauf aus, dich mit dem gesamten Berufsstand zu verbandeln - von daher wärst du klug beraten, jetzt nicht diese typische Vorurteilskiste zu schieben - aha, alle Lehrerinnen gleich wegklicken !!
Aber wenn dir das hilft, dich sicher zu fühlen und alles gut sortiert zu kriegen, dann mach es eben... ;-)
... wie gesagt, hätte nichts gegen lehrerin, im gegenteil. es geht auch nicht um vorurteile, es geht lediglich darum, das bislang genau 100 % der mir gegenüberstehenden lehrerinnen dieses bestätigt haben.... ich will, möchte mich gerne eines anderen belehren lassen. also lehrerinnen, bin gerne gespannt ob eine konversationen auf humorvoller, lustiger ebene geführt werden kann. und obs lehrerin gibt, die durch ihre schreibweise auf dieser kommunikationsebene sympathisch rüber kommt......