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  • #29.854
Bayern und Sachsen haben die meisten Feiertage
 
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  • #29.855
Habt Ihr es gut. Hab ich schon lange nicht mehr. Karneval sind alles Urlaubstage.
 

Fraunette

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  • #29.857
Ist hier wie gesagt komplex. Wer den Freitag und den Dienstag frei nimmt bekommt den Montag als Urlaubstag abgezogen, wer Freitag oder Dienstag arbeitet nicht, etc.
Ja, solche Regelungen kenne ich auch noch. Das handhabt ja jeder Betrieb, Amt etc. anders. Und ich höre immer öfter, dass der Rosenmontag nicht mehr als "Feiertag" gilt und tatsächlich Urlaub genommen werden muss, weil die Firma an dem Tag geschlossen ist.
 

Fraunette

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  • #29.858
3 x Kölle Alaaf und gute Nacht. :rolleyes:
 
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HrMahlzahn

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  • #29.859
Ganz allein, aber nicht einsam. Ich schmeiß mal ein paar Kiefernscheite ins Feuer. Das riecht so gut und knistert schön und ich mach mir einen heißen Tee. Huch, da leuchtete gerade eine Sternschnuppe oder ein abstürzender Satellit.
Eben schlich eine weiße Wölfin mit drei Welpen ums Feuer. Die waren scharf auf die verkohlten Bratwürste. Ich hab sie ihnen zugeworfen. Sie sind dann von dannen gezogen, aber nicht ohne voher ein Dankesgeheul anzustimmen. Ich habe ganz ergriffen mitgeheult.
 
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Mentalista

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  • #29.860
Nö, aber ich kann mit "Frohsinn nach Kalender" nix anfangen. Ich hab' lieber das ganze Jahr über Spaß statt nur die paar Tage.:D

Ich habe beruflich und privat etwas Kontakt nach Köln und es gibt sogar waschechte Kölner, die mit dem Kölle Alaaf nichts anfangen können, sogar abgenervt sind und meinen, dass viele Kölner diese Besäufnis-Tage nur machen, um die seelenlose, stressige Stadt besser ertragen zu können.
 
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  • #29.861
Bleibt nicht aus, wenn man hierzugegend zu Hause ist. Als ich das letzte Mal bei meinen Eltern vorbeigeschaut habe lag das halbe Haus mit Köstumzubehör voll. Das ist dann immer der Zeitpunkt im Jahr an dem ich wirklich aufpassen und auf den Kalender gucken muss um nicht am falschen Wochenende wieder dort aufzuschlagen.:D
Dann weißt Du aber auch, dass man dem Trubel auch wunderbar aus dem Weg gehen kann, wenn man Karneval nicht mag. Da sich alles auf bestimmte Bereiche konzentriert ist der Rest von Köln wie ausgestorben und man kann viele schöne Ecken ganz für sich alleine haben. Das gilt speziell für Rosenmontag, an dem ja keine anderen Züge stattfinden.

Erstaunlich ist auch, dass die Nicht-Jecken (nicht Du @Sine Nomine) gerne über die Jecken ablästern und abwerten - die Jecken aber kein Problem haben, wenn jemand nicht feiern und zuhause bleiben möchte oder wegfährt.

Im übrigen geht es beim Karneval um ein Lebensgefühl, eine Haltung - nicht primär um Sex und Saufen. Das lässt sich nur schneller verkaufen. Und Köln steht sicher für Klüngel, Dreck, Baukatastrophen und manches mehr. Aber seelenlos ist diese Stadt wahrhaftig nicht.

Die holländische Küste, speziell Zeeland/Walcheren ist an Karneval nicht zu empfehlen ;)
 
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  • #29.865
Dann weißt Du aber auch, dass man dem Trubel auch wunderbar aus dem Weg gehen kann, wenn man Karneval nicht mag.

Das ist Herzustadt nicht ganz so einfach, weil der Trubel quasi genau vor der Haustüre anfängt und die Stadt recht kompakt ist. Aber ja, wenn man mit Karneval nix anzufangen weiß gibt's auch hier genug Ecken, auch mitten den in der Stadt, an denen man davon hinreichend wenig mitbekommt. Der Rheinländer ist von Natur aus eher tolerant, das "Jede Jeck is anders" steht nicht nur auf dem Papier, sondern ist gelebte Realität und darf selbstverständlich auch von Nicht-Jecken in Anspruch genommen werden.
C:\Users\jensb\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\01\clip_image001.png


Erstaunlich ist auch, dass die Nicht-Jecken (nicht Du @Sine Nomine) gerne über die Jecken ablästern und abwerten - die Jecken aber kein Problem haben, wenn jemand nicht feiern und zuhause bleiben möchte oder wegfährt.

Auf die Gefahr hin zu ernst für das Thema zu werden: Das gibt's in beide Richtungen. Da gibt es die, die mit Karneval nix anfangen können, weil sie Spaß und Freude ganz generell nicht mögen und hängende Mundwinkel für einen lebensadäquaten Gesichtsausdruck halten. Die haben mitunter in der Tat ein Problem damit, wenn andere ihren Spaß haben.
Dann gibt es die, die so gar nicht akzeptieren können, dass jemand mit Karneval nix anfangen kann, egal ob aus Prinzip oder aus anderen Gründen, und sich dann in Zwangsbespaßung versuchen. Oft sind das meiner Beobachtung nach auch Menschen, die ansonsten 359 Tage im Jahr mit den Mundwinkeln nach unten durchs Leben laufen und zum Lachen in den Keller gehen, sich mühevoll „gute Laune“ ansaufen und so gar nicht damit leben können, dass jemand im Zweifel lieber an Aschermittwoch als am Rosenmontag lachend durch die Stadt läuft.
Und dann gibt’s halt die große Masse dazwischen, die mit allem klarkommt, außer vielleicht mit diesen beiden Extrempositionen.

Im übrigen geht es beim Karneval um ein Lebensgefühl, eine Haltung - nicht primär um Sex und Saufen.
C:\Users\jensb\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\01\clip_image001.png

Hmm, das würde ich, dank Außensicht,;) differenzierter sehen. Ja, es gibt noch immer viele Aspekte des „echten“ Karneval, von den Menschen selbst organisiert, für die Menschen organisiert, da gehört der Bollerwagen mit Bier und anderem zwar dazu, aber der dient dann eben auch als Kinderwagenersatz und ähnliche Zwecke. Das ist tatsächlich Ausdruck von Lebensgefühl und Haltung, von Zusammenhalt im Veedel, eine Gelegenheit wo alle die Mitmachen wollen, egal mit welchem Hintergrund, egal wie alt oder jung, auch mitmachen können.
Dann gibt es den „offiziellen“ Karneval. Umzüge, auch kleinere, bei denen die Liste der Regeln die die Gruppen einzuhalten haben komplexer sind als unser Steuerrecht und deren buchstabengetreue Einhaltung wichtiger zu sein scheint als der Spaß am Karneval. Meine Eltern sind irgendwann mit ihrer unorganisierten, seit Jahrzehnten beim lokalen Umzug aktiven, Gruppe von Nachbarn und Freunden in einen Sportverein eingetreten. Nicht, weil sie alle mit 60+ plötzlich die Lust am Leistungssport gepackt hätte, sondern weil das die einfachste Lösung für das Problem „Ab nächstem Jahr dürften keine privaten Gruppen mehr mitziehen, nur noch Vereine“ war. Der Jahresbeitrag kommt über günstigeren Eintritt ins Schwimmbad wieder rein, der Sportverein kann der Stadt gegenüber mit mehr Mitgliedern prahlen und die Regelhüter der Karnevalisten finden sich mit ihren eigenen Waffen geschlagen – der Rheinländer ist halt pragmatisch-praktisch verlangt und hat Sinn für Humor.:p
Und dann gibt es auch noch die eher abstoßende Seite des Karnevals als Massenbesäufnis. Die ist aber vermutlich weniger dem „echten“ Karneval und auch nicht den Vereinsmeiern anzulasten, sondern eher Ausdruck gesellschaftlicher Probleme. Insofern muss man vielleicht sogar ganz froh sein, dass das einmal im Jahr so richtig sichtbar wird, dann kann man die restlichen 359 Tage daran arbeiten, die Gründe dafür zu beseitigen.

Die holländische Küste, speziell Zeeland/Walcheren ist an Karneval nicht zu empfehlen
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Holland ist in der Tat eine ganz schlechte Wahl. Entweder wird auch dort Karneval gefeiert oder man läuft der Mundwinkel-ganz-weit-Unten-Fraktion über den Weg, beides aus meiner Sicht nicht erstrebenswert. Besonders fatal: Eine Mischung aus beidem. Aber wir haben ja noch mehr Nachbarn als nur die Niederlande.:)
 
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fleurdelis*

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Dann gibt es die, die so gar nicht akzeptieren können, dass jemand mit Karneval nix anfangen kann, egal ob aus Prinzip oder aus anderen Gründen, und sich dann in Zwangsbespaßung versuchen.
Dann gibt es den „offiziellen“ Karneval. Umzüge, auch kleinere, bei denen die Liste der Regeln die die Gruppen einzuhalten haben komplexer sind als unser Steuerrecht und deren buchstabengetreue Einhaltung wichtiger zu sein scheint als der Spaß am Karneval.

... Ich lebe seit 4 Jahren in einem Ort in dem direkt vor meiner Haustür schwäbisch-allemannische Fasnet gefeiert wird ... da ich eine Freundin in Köln besucht hatte, mal direkt am Rosenmontag, kenne ich den Unterschied, zwischen beiden Arten ... Zwangsbespassung ist das hier nicht ... das wird hier gelebt. Hier gibt es Narrenzünfte, die das organisieren und sich gegenseitig besuchen und an Umzügen teilnehmen .... Das ist Tradition hier .... Bisher hatte ich noch nie was mit Fasnet zu tun, aber da ich hier enge Freundinnen habe, die speziell hier am Ort traditionell an einem Tag mitmachen, wurde ich genötigt ..... :rolleyes: ... an diesem einen Abend mich zu verkleiden und ... mitzumachen. Es ist grundsätzlich nicht meins ... aber, ich muss mich nicht zwingen, um Spaß zu haben, und sowieso keinen Alkohol dafür trinken, und ab einer bestimmten Uhrzeit, wenn ich dann die, welche zu viel getrunken haben, nicht ertragen kann, verschwinde ich unauffällig ... und ich muss sagen, sich ein tolles Kostüm auszudenken, und sich einfach mal zu verkleiden, ist gar nicht so ohne .... :)
 
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Sevilla21

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  • #29.867
Österreich zum Beispiel. ;)
Und was bei Euch Karneval heißt, ist bei uns der Fasching. Da sind wir offiziell spaßbefreiter, denn es gibt keinen gesetzlichen Feiertag rund um Fasching. Allerdings gibt es immer wieder Arbeitgeber, die ihren Leuten am Faschingdienstag ab Nachmittag freigeben um bei Umzügen mitmachen zu können.
 
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Wolverine

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  • #29.868
Ugh.
Fasnacht, wie das bei uns heisst war nie etwas für mich. Zu viele Leute. Zu viele betrunkene Leute. Zu bunt. Zu laut. Und sauschlechte Musik. Streetparade ok. Aber Das? :eek:
Warum sollte man als Arbeitgeber den Arbeitnehmern freigeben? Wenn einer frei nehmen will ok. Aber dafür als Firma Geld ausgeben? No way.
 
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Ugh.
Fasnacht, wie das bei uns heisst war nie etwas für mich. Zu viele Leute. Zu viele betrunkene Leute. Zu bunt. Zu laut. Und sauschlechte Musik. Streetparade ok. Aber Das? :eek:
Warum sollte man als Arbeitgeber den Arbeitnehmern freigeben? Wenn einer frei nehmen will ok. Aber dafür als Firma Geld ausgeben? No way.
genau!vor allem sauschlechte Musik ..zumind. in Ö. (Villacherfasching als auch bei den kleineren Faschingszügen am Land) Geschmäcker sind verschieden, erlaubt ist was jedem gefällt...

Am Aschermittwoch mich zu verkleiden das gefällt mir sehr gut.
ohjeorje da komme ich doch glatt mit meinem *strengen inneren Richter in Kontakt..:oops::rolleyes:...........Hallo, hallo strenger Fasttag. ...Kirche... Aschenkreuz auf Stirn...
Ich mach beides, gehe verkleidet zum Aschenkreuz...:)
 

Wolverine

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genau!vor allem sauschlechte Musik ..zumind. in Ö. (Villacherfasching als auch bei den kleineren Faschingszügen am Land) Geschmäcker sind verschieden, erlaubt ist was jedem gefällt...

Am Aschermittwoch mich zu verkleiden das gefällt mir sehr gut.
ohjeorje da komme ich doch glatt mit meinem *strengen inneren Richter in Kontakt..:oops::rolleyes:...........Hallo, hallo strenger Fasttag. ...Kirche... Aschenkreuz auf Stirn...
Ich mach beides, gehe verkleidet zum Aschenkreuz...:)
Ich bin vor jahren aus der Kircha ausgetreten. Auch im Geiste.. o_O
 

Wolverine

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  • #29.871
Ich seh dann und wann mal in weiblichen Profilen, dass sie sich eine Beziehung mit christlichen Werten wünscht oder ihr Gott wichtig ist..
Da schauderts mich jeweils stark.
 

Look

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  • #29.873
Ich seh dann und wann mal in weiblichen Profilen, dass sie sich eine Beziehung mit christlichen Werten wünscht oder ihr Gott wichtig ist..
Da schauderts mich jeweils stark.
versteh ich Obwohl ich eine Gläubige bin.
In Männerprofilen noch net gelesen.
Wenn alles andere passt Foto..Alter..Entfernung... das Profil auch noch Humor besitzt, könnte man ja mal, die christlichen Werte genauer nachfragen.
 
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  • #29.874
[...], könnte man ja mal, die christlichen Werte genauer nachfragen.

Wenn man mal die 10 Gebote durchgeht wird man feststellen, dass sie in allen großen monotheistischen Religionen gültig sind. Und wenn man mal die ersten zwei, ggf. auch noch das dritte, ausklammert wird sich keine Religion jenseits irgendwelcher Sekten finden die damit ein Problem hat.
Das, was gemeinhin unter "christlichen Werten" verstanden wird ist letztlich nichts anderes als die denknotwendige Grundlage jedweden Zusammenlebens in größeren Gemeinschaften, es sind schlicht universelle Werte. Da dürfte sich kaum einer finden, der sie ernsthaft nicht teilt. Der Witz ist bloß, dass das vielen religiösen Menschen gar nicht bewusst ist, dass viele tatsächlich glauben, ihre Grundwerte seien spezifisch christlich, obwohl sie eigentlich nur menschlich sind.
 
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aberbittemitsahne

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  • #29.875
Ja wohl, Herr Pfarrer!
;););););)
 
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Deleted member 20013

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  • #29.877
*setz mich ans Lagerfeuer
*binde mir einen ganz ganz fetten und schweren Klotz ans Bein
*puste so kräftig wie ich kann und versuche alle 7 Wolken zu verscheuchen
*ooooohhhhhhmmmmmmmm

:D:(:):D:(:eek::D:oops:o_O:D:rolleyes::D:(:oops:
 
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