Mentalista

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  • #16.741
Sie hatte mich um "Hilfe" gebeten. Die bekommt sie. Immer.

Zukünftig aber nur noch, wenn es wirklich nötig (= nur ich kann helfen) ist.

Damit kommen Frauen oft (ich nicht:)), bling bling... ich brauche Hilfe=alte Masche:rolleyes:.

Vielleicht mache ich es mir zu schwer. Sollte auch endlich lernen, die Männer inkl. Chefs zu manipulieren. Schöne Augen soll ich ja haben, und dann schleimen, "... ich brauche Hilfe, bling, bling" Und... Mann wird schwach und kriege das, was ich haben will.:D
 
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Wolverine

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  • #16.742
Das klappt aber nur, wenn man die Trennung auch verarbeitet (und nicht nur verdrängt) hat. Und das geht bei einigen schneller, bei anderen dauert's halt etwas länger.
Das sehe ich anders. Jeder kann jederzeit zu sich selbst sagen, dass er nicht mehr dem Alten nachtrauert und jetzt auf ins neuen Leben geht. Sich bewusst mit dieser Entscheidung auseinander setzten dauert. Ja. Aber nicht Monate. Und auch nicht Jahre. Der Rest ist einfach nur unnötiges Trübsalblasen.

Das ist wie gesagt das, was ich gelesen, gehört und selbst erfahren habe.
 
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  • #16.744
Du hast ja im Großen und ganzen recht, aber es ist doch nun mal so, dass hier so viele (ich eingeschlossen) über PS auf jemanden getroffen sind, mit dem es anfangs gut lief und plötzlich das AUS kam weil er/sie wohl doch noch keine Beziehung führen wollte/konnte. Und dass sind doch dann genau die, die noch nicht losgelassen oder abgeschlossen haben, mit der alten Beziehung.
Die müssen erst noch aufarbeiten, bevor sie sich jemand anderem "zumuten" sollten.

moin in die runde....ja, es ist irgendwie anderen gegenüber fies, wenn man sich bei ps "zu früh" anmeldet. ich habe das auch gemacht, vor drei jahren direkt nach der trennung. einfach, weil ich dachte: "so, monsieur ist raus aus der bude, mal schauen, was da draußen so los ist. ich darf ja jetzt". dass es noch viel zu früh war, wurde mir aber erst so richtig klar, als dann die ersten anfragen kamen.... auch, was fürn theater dann noch im rahmen der scheidung folgte, hab ich nicht im mindesten geahnt. naja. hinterher ist man immer schlauer. habe dann nach der scheidung aus dieser erfahrung heraus auch lieber noch ein jahr gewartet, bis ich dachte: jetzt kann ich das. was ich damit sagen will: manchmal kapiert man erst mittendrin, dass es noch nicht an der zeit ist für etwas neues.
 
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Wolverine

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  • #16.745
Es ist so wie es ist @Traumichnich . Du bist selbst dafür verantwortlich nach vorn zu gehen. Ich wünsche dir, dass du früher als später zu dieser Einsicht kommst. Life's too short.
 
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Mentalista

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  • #16.747
Das sehe ich anders. Jeder kann jederzeit zu sich selbst sagen, dass er nicht mehr dem Alten nachtrauert und jetzt auf ins neuen Leben geht. Sich bewusst mit dieser Entscheidung auseinander setzten dauert. Ja. Aber nicht Monate. Und auch nicht Jahre. Der Rest ist einfach nur unnötiges Trübsalblasen.

Das ist wie gesagt das, was ich gelesen, gehört und selbst erfahren habe.

Monate schon, aber Jahre geht wirklich nicht. Ich habe mir damals prof. Hilfe geholt, um aus der Gedankenschleife raus zu kommen.
 
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Wolverine

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  • #16.748
Ist so ähnlich wie ne Sucht. Viele wissen genau, warum sie süchtig sind, aber sie kommen dennoch nicht los.
Ja. Und was hilft dann? Neue Eindrücke! Neue Bekanntschaften. Neue Leute zum reden. Mal was Anderes sehen. Andere Sichtweisen aufs Leben kennen lernen. Die Entscheidung clean zu werden kommt nicht von der Aufsichtsperson in der Entzugsklinik. Sie kommt von neuen Eindrücken. Vom Wunsch, dann man ein anderes Leben leben möchte. So wie vielleicht Person XY, die man kennen gelernt hat.

Ich denke überigens, dass ihr PS als viel zu eng sieht. Auf PS gibt es auch Menschen wie im Supermarkt, welche nich nur die Liebe ihres Lebens suchen, sondern auch mit nem Kumpel für nen Wandertag froh sind.
Vielleicht ist es das, was ich hier anders sehe.
 

Wolverine

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  • #16.749
Monate schon, aber Jahre geht wirklich nicht. Ich habe mir damals prof. Hilfe geholt, um aus der Gedankenschleife raus zu kommen.
Ich auch. Ich hab viel Zeit damit verbracht mich selbst wegen meiner Krankheit zu betrauern.. *Wieso ich*, *wieso kann gerade ich nicht xy machen?* *Warum kann ich nicht in Australien bleiben und dort als Maurer arbeiten* *warum xy....*
Und jetzt, da ich Lösungen und nicht Probleme suche, merke ich auf einmal, dass ich das Eine oder Andere im Leben doch machen kann.... Dass ich eigentlich ALLES machen kann.. Selbst Auswandern nach Australien wäre möglich. Nur jetzt, 10 Jahre Später nicht mehr soo mein Traum.. x)

Ich glaube das muss man zuerst lernen... Das ist ne Einstellungssache. Die Kontrolle über das eigene Leben zurückgewinnen. Hat man diese Macht mal gibt man sie nicht mehr so gern weg.

Selbst wenn ich morgen einen Unfall hätte und im Rollstuhl landen würde: Ich würde in 2 Wochen bei den Rollstuhlbasketballern antraben. Oder selbst eine Mannschaft gründen, falls es die noch nicht gibt.
 
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Wolverine

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  • #16.751
Darmkrankheit. Durchfall durchgehend mit 4 mal die Stunde auf Klo gehen. Alles entzündet im Darm und starke Nebenwirkungen von den Medis. (Auch optische wie so en schlimmes Mondgesicht vom Kortison.)
Damals hatte ich auf der Baustelle gearbeitet. War nicht mehr denkbar und musste ins Büro wechseln.
Ist aber 10 jahre her..
 
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Mestalla

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  • #16.752
Mich würde interessieren ob in diesem Zusammenhang hier schon mal jemand den Jakobsweg gelaufen ist? Ich meine das nicht aus religiösen oder aus spirituellen Gründen.

Ich fand das Buch "Ich bin dann mal weg" sehr schön und habe auch immer mal wieder den Gedanken, das zu machen.
 
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Anthara

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  • #16.753
Entschuldige, wahrscheinlich habe ich deine Aussage falsch verstanden ;)

Um das Ziel "einen neuen Partner zu finden" mit allem Drum und Dran, muss man erst das Gewesene abhaken, sich klar sein, dass es keinen Sinn mehr machte (sagen wir wegen mangelnder Liebe oder des Ungleichgewichts von Geben und Nehmen...), dann frei werden von quälenden Gedanken und sich zu guter Letzt nach vorne orientieren und das Projekt "Lieblingsmensch" beginnen.
Dazwischen liegen sicher noch jede Menge kleine Zwischenschritte, aber man sollte nicht zu viel Zeit mit den einzelnen Leveln verplempern bis man endlich die Starttaste für ein neues Glück drückt.
Deshalb wünsche ich ihm, dass er für dasselbe Ziel, nach so langer Zeit des Verarbeitens der Altlasten, so bald wie möglich die Ärmel hochkrempelt und auf "LOS" geht.
Verstehste?
Jo. Ging mir auch net um den Inhalt, sondern um die Verwendung von "das selbe" und "das gleiche" - aber nach deiner Erklärung passt auch "das selbe" :)
 
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Deleted member 20013

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  • #16.754
Darmkrankheit. Durchfall durchgehend mit 4 mal die Stunde auf Klo gehen. Alles entzündet im Darm und starke Nebenwirkungen von den Medis. (Auch optische wie so en schlimmes Mondgesicht vom Kortison.)
Damals hatte ich auf der Baustelle gearbeitet. War nicht mehr denkbar und musste ins Büro wechseln.
Ist aber 10 jahre her..
Also du sagst, dass dir der Verlust der physiologischen Kontrolle auch deine mentale Kontrolle genommen hat?
 

Fraunette

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  • #16.755
Mich würde interessieren ob in diesem Zusammenhang hier schon mal jemand den Jakobsweg gelaufen ist? Ich meine das nicht aus religiösen oder aus spirituellen Gründen.

Ich fand das Buch "Ich bin dann mal weg" sehr schön und habe auch immer mal wieder den Gedanken, das zu machen.
Nee, bin ich noch nicht gelaufen, aber der Gedanke war schon oft da. Mich hindert ehrlich gesagt die Unterbringung. Ja, sagt von mir aus, "du bist verwöhnt", aber ich möchte nicht mit wildfremden Personen ein Schlafzimmer und Bad teilen. Habe gerne mein eigenes Bett und Bad. :oops:
 

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  • #16.756
Sie hatte mich um "Hilfe" gebeten. Die bekommt sie. Immer.

Zukünftig aber nur noch, wenn es wirklich nötig (= nur ich kann helfen) ist.

Bitte sag jetzt nicht, dass du das wirklich glaubst :(:rolleyes:
Entschuldige bitte, wenn ich dir jetzt wahrscheinlich zu nahe trete, aber ich hoffe, dass du das in Kürze nicht mehr so siehst.
Ich kann es jetzt nur so verstehen, weil du anscheinend noch ein viel längeres Stück Weg gehen musst, um dich abzugrenzen, wie ich es für dich gehofft hatte (nach so vielen Jahren und dem Rückfall letztes Jahr).
Mir fallen jetzt so viele Argumente ein, aber mir fehlen einfach die Worte dir das hier erklären zu können.
Überdenke einfach dieses Statement nochmal ganz genau und zwar unter dem Aspekt der Gegenargumente und mit mehr Weitsicht.
Du machst dich sonst zum Spielball eines Menschen (so sorry :oops:)
Ich lass es jetzt mal gutsein, ich wünsche dir nur das Beste für DICH
 
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BS1962

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  • #16.758
aber ich möchte nicht mit wildfremden Personen ein Schlafzimmer und Bad teilen. Habe gerne mein eigenes Bett und Bad. :oops:
Das geht mir genauso - und das kann Gott sei Dank Jede(r) machen, wie sie/er möchte, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Darum wäre auch Camping in jeglicher Form nix für mich. Ja, ich kenne die Argumente der Fans (es muss sich also Niemand berufen fühlen, sie vorzubringen;)) - aber ich nehme lieber ein Hotelzimmer oder eine Ferienwohnung.
zu @Traumichnich 's "Problem":
Du machst dich sonst zum Spielball eines Menschen (so sorry :oops:)
Man könnte es auch etwas krasser formulieren: du machst dich zum Affen und springst, wenn sie ruft. Ich hoffe, ich trete dir damit nicht zu sehr auf die Füße. Aber du wirst ganz klar ausgenutzt, und das hast du doch nicht nötig, oder?
 
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  • #16.759
Nee, bin ich noch nicht gelaufen, aber der Gedanke war schon oft da. Mich hindert ehrlich gesagt die Unterbringung. Ja, sagt von mir aus, "du bist verwöhnt", aber ich möchte nicht mit wildfremden Personen ein Schlafzimmer und Bad teilen. Habe gerne mein eigenes Bett und Bad. :oops:
Die gleichen Gedanken hatte ich damals, als ich nach NZ, AUS und Asien ging. Ich hab auf der Nordinsel von NZ das erste mal übernachtet nach den 2-3 Tagen Flugzeit und hab ein normales Hotel gebucht. Bin dann mit dem Bus die Insel abgefahren bis Aukland und hab zwischendrin nochmals in nem Hotel übernachtet. Also anonym und für mich.
In Sydney hab ich dann das erste mal en Hostelzimmer gebucht, weil dort einfach das Preisniveau der normalen Hotelzimmer einiges höher war.. Also das erste mal alleine ins Hostel.. Zuerst mal 2h suchen und 2-3mal im McD das gratis Internet gebraucht und dann in ein etwas heruntergekommenes Hostel gekommen. Alles war alt und nicht so richtig sauber. Ich glaub ich war in nem 6 oder 8 Bett Zimmer. Jedenfalls kam ich dann sehr schnell mit den Zimmerkollegen ins Gespräch. Das waren so Asiaten, die in Syd längere Zeit gearbeitet/studiert haben... War wirklich interessant.. Bin dann aber weiter alleine die Stadt anschauen gegangen.. 2 Tage danach hatte ich nen Tagesausflug gebucht.. um 7.00 Uhr sollte mich der Bus abholen kommen.. Um 8.00 oder so bin ich aufgewacht im Hostel.. Runter an die Reception gerannt und erstmal nachgefragt.. 10 min später, ich hatte mich kaum umgezogen, stand dann der Kleinbus da... Ich hab dann den ganzen Tag neue Leute kennen gelernt.. Und von da an hab ich nur noch Hostels gebucht. Oft war ich trotzdem alleine im Raum. Aber ich hatte auch Hotelzimmer schon vorreserviert und die dann gecancelt, weil ich mit anderen Leuten zusammen sein wollte... Ich war damals total introvertiert und die ganzen neuen Leute haben mir einfach nur gut getan.

Ich weiss, dass das gehen auf dem Jakobsweg einen grossen Teil der Sache ist. Aber ich glaube auch, dass das Kennenlernen neuer Leute genau so wichtig ist. Wenn du immer nur in Hotelzimmern anonym übernachtest verpasst du die Hälfte vom Erlebten. Ausserdem bieten viele Pilgerunterkünfte selbstverständlich Einzelzimmer. Gerade für Frauen sowieso....
 
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@Traumichnich
Zukünftig aber nur noch, wenn es wirklich nötig (= nur ich kann helfen) ist.
Kleiner Tipp:
Definiere ganz klar und deutlich, bei welcher Art von Problemen wirklich nur du allein helfen kannst und ziehe in Betracht, ob es für die Ex nur bequemer ist (z.B. keinen Fremden oder Arbeitskollegen fragen wollen (gern als vermeintliches "können" formuliert.)), wenn du hilfst und das Gefühl hast der einzige auf der Welt zu sein, der das kann.

Ich wage zu behaupten, dass du nur mit ganz viel Phantasie auf allerhöchstens 1 oder 2 (wenn überhaupt) konkrete Problemgemengelagen kommst, wo einzig und allein nur du helfen kannst.
 
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  • #16.761
@Traumichnich

Kleiner Tipp:
Definiere ganz klar und deutlich, bei welcher Art von Problemen wirklich nur du allein helfen kannst und ziehe in Betracht, ob es für die Ex nur bequemer ist (z.B. keinen Fremden oder Arbeitskollegen fragen wollen), wenn du hilfst und das Gefühl hast der einzige auf der Welt zu sein, der das kann.

Ich wage zu behaupten, dass du nur mit ganz viel Phantasie auf allerhöchstens 1 oder 2 (wenn überhaupt) konkrete Problemgemengelagen kommst, wo einzig und allein nur du helfen kannst.
Stammzellenspende in etwa?.... x)))
 
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  • #16.763
Mich würde interessieren ob in diesem Zusammenhang hier schon mal jemand den Jakobsweg gelaufen ist? Ich meine das nicht aus religiösen oder aus spirituellen Gründen.

Ich fand das Buch "Ich bin dann mal weg" sehr schön und habe auch immer mal wieder den Gedanken, das zu machen.
Also ich bin damals auch einfach mal weg. Zwar nicht pilgern gegangen, aber für 6 Monate einfach nur weg und es war das Beste, was ich bis jetzt in meinem Leben erleben durfte. Wenn der Wunsch in dir da ist, mal so eine Auszeit zu nehmen solltest du das machen solange du es machen kannst. Vielleicht ist es in einem Jahr schon zu spät.. Wieso auch immer. Mach es! Es gibt bestimmt viele Seiten im Inet, welche dir weiterhelfen.. Fang auf Lonelyplanet an..
 
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  • #16.765
@Synergie
Übrigens ja, damals, als ich so Probleme hatte mit dem Magen-Darm hatte ich auch psychische Probleme. Also nicht ne echte Depression oder so, aber Selbstmitleid und das ganze Programm. Hatte im einen Sommer wirklich die Situation, dass ich nicht mehr arbeiten konnte und so und dann, wenn man zu viel Zeit hat und nix mehr so ist wie voher, schlägt die schlechte physische Verfassung schnell auf die Psyche nieder. (Und umgekehrt..)
 
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